Der letzte Angestellte

Der letzte Angestellte (2010),
Laufzeit 88 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kinostart 27.10.2011

admin edit edit group memberships sweep cache
5.7 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.7 Community
10 Bewertungen
4 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Alexander Adolph, mit Christian Berkel und Bibiana Beglau

In Der letzte Angestellte hat der Jurist David (Christian Berkel) nach längerer Arbeitslosigkeit einen Job angenommen, den er eigentlich nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Er soll eine Firma liquidieren – und muss alle Angestellten entlassen und die Insolvenzmasse abwickeln. Davids Skrupel scheinen berechtigt: Gleich am ersten Arbeitstag bricht eine Frau (Bibiana Beglau) zusammen, nachdem er ihr gekündigt hat.

David fährt die Frau nach Hause, doch die junge Frau wird plötzlich aggressiv und beschimpft ihn. Von nun an taucht sie täglich im leeren Großraumbüro auf und terrorisiert ihn am Telefon. Sie scheint überall zu sein. David beschließt, sie zur Rede zu stellen und fährt zu ihr nach Hause. Dort findet er ihre Leiche. Die Frau hat sich erhängt. Von jetzt an gerät Davids Leben aus der Spur: Er hat das Gefühl, dass die Tote sich an ihm und seiner Familie rächen will. Er beginnt, sich vor dem riesigen leblosen Büro, in dem er jeden Tag alleine arbeitet, zu fürchten. Jeder Schatten, jedes seltsame Geräusch, jede Tür, die nicht richtig geschlossen wurde, steigern Davids Angst. Wird er von einem Geist heimgesucht oder bildet er sich alles nur ein?

  • 37795279001_1212976812001_vs-1212943614001
  • 37795279001_1212979088001_vs-1212959832001
  • Der letzte Angestellte
  • Der letzte Angestellte
  • Der letzte Angestellte

Mehr Bilder (4) und Videos (3) zu Der letzte Angestellte


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Der letzte Angestellte

Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de

Kommentar löschen
5.0Geht so

Vor dem Hintergrund einer krisengebeutelten Arbeitswelt vermag der Film im Rahmen der Horror-Konventionen allerdings keine eigenständigen Akzente zu setzen; spannungsarm laviert er sich durch eine Genregeschichte, der auf halber Strecke der erzählerische Atem ausgeht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

C_C

Antwort löschen

könntet ihr mal solch nichtssagendes, selbstgefälliges, phrasenüberladenes Kritikergewäsch einfach weglassen? Das macht mich aggressiv...


gnipmac14

Antwort löschen

Die kritiken hier sind super formuliert, wesendlich aufschlussreicher als "Wow, voll geiler Film" oder "Man is der Streifen scheiße"


Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

Kommentar löschen
5.5Geht so

Alexander Adolph, der auch das Drehbuch schrieb, nimmt sich in seinem ersten Horrorfilm genüsslich viel Zeit, das Publikum mit klassischen Horrorfilmelementen in Stimmung zu bringen. [...]
Und dann scheint Regisseur Adolph plötzlich die Geduld verloren zu haben: In aller Blutigkeit lässt er fortan das Böse wüten, bringt einen Schockmoment nach dem anderen - und übertreibt damit ein wenig. Nicht in Sachen Angst und Ekel: Neben ein paar guten Ideen wirkt das Gros der Horrorszenen nach einer Schrecksekunde sogar recht altbacken.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Corsovilla: SchönerDenken

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Für Horror-Genre-Unerfahrene mag das beeindruckend sein, Horrorfilmerprobte Gemüter haben das alles und schon besser gesehen. Interessant auf jeden Fall die sozialkritische Ebene vom Horror der Arbeitswelt - nicht nur in Großraumbüros. (Mehr im Podcast)

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ciprian David: NEGATIV

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

...Nach So glücklich war ich noch nie ist Der letzte Angestellte ein weiterer Schritt in der vielversprechenden Karriere des Regisseurs, der damit erfolgreich ins Reich des Horrorfilms einzieht. Schon mit der ersten Einstellung sagt Alexander Adolph den Kampf gegen das Hauptproblem des deutschen Genrefilms an: dem Ernst. Aus Froschperspektive ist ein graues Gebäude zu sehen, das durch die gekonnte Auswahl der Perspektive wie ein Schiff gen Himmel emporragt, begleitet von düsteren Tönen, einen formellen Rahmen für den weiteren Verlauf des Films setzend. Ein ungewohnter Anfang, der in den meisten Filmen auf Lacher im Publikum stößt, doch hier passiert dies nicht. Es handelt sich um ein Bürogebäude, zugleich um ein Vehikel. Das Bild ist die Essenz der Gesellschaftskritik, die der Regisseur gegen den aggressiven Kapitalismus, die abwesenden Drahtzieher und die Deshumanisierung des Individuums durch materiellen Druck in pointierter Horrormanier, doch erstaunlich dezent, durch seinen Film äußert....

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (0) — Film: Der letzte Angestellte

Kommentar schreiben

Es gibt noch keine Kritiken zum Film Der letzte Angestellte. Schreibe doch gleich die erste!