[...] Dass es den Höhepunkt überhaupt gibt und dass man ihn nicht kommen sieht, ist letztendlich höher zu bewerten, als dass diese letzten Filmminuten sich sehr fragwürdig zum ganzen Rest verhalten. Stamm gibt den Leuten, was sie wollen, aber ist gleichzeitig gegen Vorhersehbarkeit gewappnet. Mit seinen markanten Charakteren – allen voran Patrick Fabian als hypercharismatischer Prediger –, dem Mut zu viel Improvisation, einer verhältnismäßig nachvollziehbaren Handlung und dem guten Gespür für vermeintlich zufällige Aufnahmen ist ihm der Pseudo-Real-Life-Horror wirklich gelungen. In der Theorie klingt dieses Rezept super, doch in der Praxis bedeutet es in diesem Fall leider auch, dass sich die Spannung lange sehr in Grenzen hält, bis es zur Sache und zur Auflösung geht, welche effektiv aber nun auch alles andere als revolutionär ist. [...]
Für einen Film der ein so ausgelutschtes Thema behandelt, das zudem immer noch die schwere Bürde des alten Klassikers trägt, ist "The Last Exorcism" eine wirklich positive Überraschung. Statt staatstragender Ernsthaftigkeit geht Daniel Stamm die Story gerade im ersten Akt mit viel Augenzwinkern und Humor an. Patrick Fabian liefert hier eine Glanzleistung als charmanter Prediger, der seit Kindesbeinen auf der Kanzel steht, ein geborener Showman ist und jetzt dem ganzen falschen Zauber ein Ende setzen will. Spätestens wenn er beweist, dass ihm seine Schäfchen so ergeben sind, das er in die Predigt sogar das Rezept für Bananenbrot mit einbauen kann, ohne dass es jemandem auffällt (und er dabei einen triumphierenden Blick in die Kamera wirft) hat er die Sympathien des Zuschauers auf seiner Seite.
Gerade die ironische Note, die Verspieltheit mit der er seine Tricks vorführt, machen den Film wirklich unterhaltsam. Und auch wenn sich im Laufe der Handlung dieser Mockumentary…
Für einen Film der ein so ausgelutschtes Thema behandelt, das zudem immer noch die schwere Bürde des alten Klassikers trägt, ist "The Last Exorcism" eine wirklich positive Überraschung. Statt staatstragender Ernsthaftigkeit geht Daniel Stamm die Story gerade im ersten Akt mit viel Augenzwinkern und Humor an. Patrick Fabian liefert hier eine Glanzleistung als charmanter Prediger, der seit Kindesbeinen auf der Kanzel steht, ein geborener Showman ist und jetzt dem ganzen falschen Zauber ein Ende setzen will. Spätestens wenn er beweist, dass ihm seine Schäfchen so ergeben sind, das er in die Predigt sogar das Rezept für Bananenbrot mit einbauen kann, ohne dass es jemandem auffällt (und er dabei einen triumphierenden Blick in die Kamera wirft) hat er die Sympathien des Zuschauers auf seiner Seite.
Gerade die ironische Note, die Verspieltheit mit der er seine Tricks vorführt, machen den Film wirklich unterhaltsam. Und auch wenn sich im Laufe der Handlung dieser Mockumentary die Stimmung langsam wandelt und ins unheimliche kippt, sobald klar wird, dass tatsächlich irgendetwas mit Nell (creepy und verletzlich: Ashley Bell) nicht stimmt, behält der Film seine Spannung. Auch wenn das "Found Footage" eindeutig bearbeitet wurde und Musik und Soundeffekte untergelegt wurden, stören diese Einschränkungen kaum, denn Stamm setzt immer wieder gekonnt auf "zufällig" eingefangene Nuancen. Ein Blick ehe sich die Tür schliesst, ein Geste im Hintergrund, eine Andeutung. Bis kurz vor dem Ende präsentiert sich der Film als spannend und smart und kann auch über kleinere Holperer hinwegtrösten. Würde der Film sechs Minuten früher enden, wäre er vermutlich ein echtes Genre-Juwel statt nur ein guter Gruselfilm, der mehr auf Stimmung denn auf Effekte setzt. Eine schöne Abwechslung im Folterporno-Einerlei, irgendwo zwischen Blair Witch und Rosemaries Baby.
<strong>Kurzer Spoiler</strong>
Was enttäuscht und ärgerlich ist, sind die letzten Minuten, die der Story eine ebenso merk- wie fragwürdige Wendung geben. Sie stellen nicht nur die nüchterne Sichtweise des Films auf den Kopf, sondern geben der unsympathischsten und verrücktesten Figur des Films letztlich recht, ja legitimieren im Grunde deren Handeln und verpassen dem im Grunde smarten Film eine bigotte und konservative Aussage, die nicht so recht zum Rest passen will und obendrein jede Spannung nimmt, weil wirklich keine Fragen zurückbleiben und der Zuschauer mit dem Gefühl einer sauber aufgelösten Story aus dem Kinosaal entlassen wird.
Danke, dass Du vor den Spoiler die fette Warnung gesetzt hast. So begeistert wie ich Deine Kritik verschlungen habe, hätte ich mir sonst vermutlich den Film kaputt gemacht. :-)
Völlig überzogene Lobrede auf Müll. Sicherlich man findet darin auch essbares oder das eine oder andere verwertbare Zeugs, doch Müll bleibt Müll. Die Szene mit dem Bananenbrot ist so lustig, wie die Tagesschau. Ich habe im Film nach der ironischen Note verzweifelt gesucht, gefunden habe ich einen erneuten Wackelbild-Kamera-Film mit Enttäuschungsgarantie.
Vielleicht ließe sich das ganze tatsächlich als ein Teeniestreich entpuppen, wäre das Feuer am Ende nicht auf einmal 10 Meter hoch gewesen. Schade, dass es kaum noch intelligente Enden gibt!
Oh, mich überrascht zunächst, dass ich mit Batzman absolut einer Meinung bin!
Denn das große Geheimnis des Filmes besteht tatsächlich in der meisterlichen Verkettung sich gegenseitig ausschließender Klischees, die zusammengefügt nämlich einen Film konstruieren, der eben kein Klischee ist.
Verschiedenste Aspiekte wie z.B. - gute Schauspieler (meine ich ernst),
- teils humorvollem Unterton (meine ich auch ernst, inkl. Bananenbrot-Blick) und
- trotzdem verlässlichem Grusel (abgesehen der etwas überflüssigen Katzen-Szene) machen den Film zu einem kurzweiligen Film mit witzigen Wendungen.
Klar, das Ende geht eher in die Hose - doch betrachtet man auch dieses mit Humor, dann kann man es gerade noch so erdulden. Wobei mir die Idee mit den sechs- Minuten-vorher-Ende auch besser gefallen hätte.
Dummerweise ist [die Kamera] leider nie dort, wo etwas passiert, was den Zuschauer bald in einen Zustand von schier unerträglicher Spannung treibt [...] Erschwerend hinzukommt, dass alle Schauspieler erschütternd großartig spielen, was sich nicht unbedingt besänftigend auf die Nerven der Zuschauer auswirkt. Gäbe es das relativ dumme Ende nicht, wäre der Film ein Meisterstück. Aber selbst mit den letzten drei Minuten ist „Der letzte Exorzismus“ unverzeihlich gut.
Das Aufeinandertreffen von Schein und Sein, Logos und Mythos verantwortet [...] den Zwiespalt im Tonfall des Films: Die Momente, in denen Reverend Marcus süffisant die Manipulationstechniken offenbart, mit denen er seine Schäfchen einzulullen pflegt, sind bisweilen schreiend komisch; sein Kampf gegen die satanischen Eskapaden im Haus dagegen türmen sich, insbesondere durch ein enorm wirkungsvolles Sounddesign, zum somatischsten Schauer-Event des Jahres auf.
Ganz neu ist die Idee vom Horrorfilm in pseudo-dokumentarischem Stil nicht mehr. [...] Der deutsche Regisseur Daniel Stamm legt mit seinem dritten Spielfilm eine Mockumentary vor, die dieses Sub-Genre besonders clever auslotet [...]. Er folgt Prediger Marcus bei seinem Plan, die Wahrheit über seine betrügerische Arbeit zu veröffentlichen. Dieser schillernde Blender – Patrick Fabian zieht für seine Rolle alle Register der Schauspielkunst – entlarvt dabei auf höchst unterhaltsame Art und Weise religiösen Fanatismus und die Verführbarkeit der Massen.
In „Der letzte Exorzismus“ funktioniert das anheimelnde Mischen von Märchen und Glauben, zumal hier ganz dezidiert mit der Entlarvung gewisser Scharlatanerien in US-amerikanischen Kirchengruppierungen gespielt wird. Geschickt zieht der Film die Spannung an, wenn die „Rationalisten“ immer mehr mit Indizien konfrontiert werden, die ihr Weltbild peu à peu zum Einstürzen bringen.
Dumm ist allerdings, dass das formale Konzept des vom Horror-Erfolgsproduzenten Eli Roth konzipierten Films alle im Ansatz vorhandenen Qualitäten nivelliert. Weil es spätestens seit „Blair Witch Project“ Mode ist, muss auch Regisseur Daniel Stamm ein Doku-Fake inszenieren, sodass man Zeuge einer Aufzeichnung wird, so, als hätte einmal mehr jemand den fast fertigen Beitrag des Filmteams gefunden; nur dass die Handkamera hier nicht ganz so wackelt und die Bilder klarer die Details zeigen. Damit aber gerät die innere Logik des Films in Wanken; denn woher kommt die Filmmusik, wer hat das Material montiert, und woher stammen jene atmosphärischen Einstellungen, die mit den Emotionen des Zuschauers spielen? Angesichts des Finales stellt sich überdies die Frage, wie das Filmmaterial überhaupt gefunden, geschweige denn ausgestrahlt werden konnte? Filme wie „Rosemaries Baby“ oder „Der Exorzist“, die inspirierend Pate standen, wurden nicht umsonst als Fiction inszeniert; ihnen nimmt man den Schrecken von der ersten Minute an ab, weil sie in sich stimmig sind, ohne albernes Authentizitätsgehabe zu bemühen. Von „Der letzte Exorzismus“ bleiben dagegen nur verschenkte Chancen, die den abendfüllenden Schrecken zunichte machen.
An „Der Exorzist“, die Mutter aller Teufelsaustreiberfilme aus dem Jahr 1973, reicht „Der Letzte Exorzismus“ natürlich nicht heran. Aber der deutsche Regisseur Daniel Stamm und sein amerikanischer Produzent Eli Roth (beliebt durch Torture-Porn wie „Hostel“) gehen mit erfrischender Respektlosigkeit, sowohl dem Genre als auch religiösem Wahn gegenüber, an ihr Teufelswerk.
"The Last Exorcism" hat in den Vereinigten Staaten bisher das Zwanzigfache seines Budgets eingespielt und zeigt damit einmal mehr, dass diese Art von Film das Publikum noch immer für sich gewinnen kann. Das ist in Zeiten von Remakes, Reboots und Sequels schon eine gewisse Leistung. Dabei ist Stamms Film so etwas wie der "Paranormal Activity" des Jahres 2010, mit dem Unterschied, dass sein Film der bessere ist. Während die Geistergeschichte um zwei junge Studenten lediglich mit dem Ende punkten kann, gelingt es Stamms Film den Spannungsbogen permanent auf hohem Level zu halten – das Ende von "The Last Exorcism"" setzt dem Ganzen nur noch eines drauf. Hier verliert sich der Film für ein paar Minuten sogar in camp-Gefilde, was angesichts all der pseudo-dokumentarischen Horrorfilme der letzten Jahr herrlich erfrischend wirkt und so etwas wie den vorläufigen Höhepunkt markiert. "The Last Exorcism" ist ein Musterbeispiel für ökonomischen, effektiven Horror.
Das wahre Problem des Films ist das Ende. Der letzte "Twist" hinterlässt nicht nur deshalb einen faden Beigeschmack, weil er letztlich Figuren Recht gibt, die ihre Kinder eher erschießen würden als sie zum Psychiater zu bringen und somit die erwähnte Religionskritik nicht unbedingt zerstört, aber dennoch verwässert. Viel bedauerlicher ist, dass der Film letztlich doch, sowohl die Inszenierung als auch den Inhalt betreffend, in altbewährte Muster verfällt. Fast über seine gesamte Laufzeit versucht der Film uns weiszumachen, er sei anders, weniger klischeebeladen und cleverer als anderer Vertreter des Genres - nur, um uns das wohl einfachste, unkreativste denkbare Ende zu servieren.
Das ändert nicht, dass DER LETZTE EXORZISMUS bis zum Ende ein atmosphärisch dichtes Kinoerlebnis mit, gerade im ersten Akt, einigen brillanten Momenten ist. Der Film bleibt sehr empfehlenswerter, spannender und selbstironischer Horror und außerdem viel besser, als alle genannten Vertreter des "Found Footage"-Sub-Genres. Ein wenig Enttäuschung am Ende lässt sich nach dem grandiosen Opening aber kaum vermeiden.
Der Vater will doch aber die Tochter erschießen, weil er denkt, sie sei besessen und es gibt keine Hoffnung mehr (sie ist ja auch schon schwanger) - und ein Psychiater würde da rein gar nix bringen. Vielleicht würden sie sein Kind irgendwo einsperren oder ihr Schmerzen zufügen? Meine nur, eine sooo große Logikschwäche war das jetzt nicht!
Nee, keine Logikschwäche, das mein ich nicht. Der Vater weigert sich halt an einer Stelle, seine Tochter zum Psychiater zu bringen, hat später aber keine Skrupel sie zu erschießen. Das ist nicht direkt miteinander verbunden, hat aber dieselbe Ursache, nämlich seinen fanatischen Glauben. Und am Ende ist dieser Mensch halt im Recht, das halte ich für eine fragwürdige Aussage, was sicher nicht Intention war, aber in Kauf genommen wird für das angeblich schockierende, für mich aber eher unkreative Ende.
Das ist dem fundamentalistischen Südstaaten-Denken geschuldet, in dem eher geschossen als therapiert wird - ganz Republikaner eben. Und das Ende fand ich trotz seiner Unkreativität, wenn man sich im Genre auskennt, dann doch unerwartet und somit originell.
Als Durchschnittsschocker wird Daniel Stamms Zweitling jedenfalls deutlich unter Wert verkauft. Das Konzept – irgendwo zwischen found footage und scripted reality – ist nicht neu.[...] Die Werkzeuge des Subgenres setzt Daniel Stamm gekonnt ein. Abgesehen von den in ausreichendem Maße vorhandenen Schockmomenten, die auch auf das Konto der sparsamen, aber durchdringenden Soundkulisse gehen, ist Stamms kleiner Geniestreich womöglich, dass das Doku-Format nicht nur Mittel zum Zweck ist. Wie ein geübter Dokumentarfilmer nähert er sich in der ersten Hälfte des Films seinem Thema an [...].
Der Letzte Exorzismus ist ein Film, der funktioniert, indem er uns zappeln lässt und mit unserer Erwartungshaltung spielt. Für eine Weile nutzt er auf äußerst geschickte Weise unseren Voyeurismus aus, der sich um die brennende Frage dreht, ob hier wirklich Übernatürliches vorgeht. Das Finale jedoch, ist leider nicht furchteinflößend genug.
Die Ausgangssituation von Der Letzte Exorzismus ist nicht schlecht, und obwohl es ewig dauert, bis die „Action“ ins Rollen kommt, bietet er in der Mitte einige wirklich unheimliche Szenen.
Stamms Film hätte sehr von einer kompakteren Story profitiert, von einem engeren Fokus auf einen Tag und eine lange schaurige Nacht. [...]
Aber in seiner Essenz wird euch Der Letzte Exorzismus, der gelegentlich aus seinem dokumentarischen „found-footage“-Format ausbricht, die Nackenhaare aufstellen.
Bessessen von Spannung, Talent, Intelligenz und einem schwarzen Sinn für Humor, macht Der Letzte Exorzismus erstklassigen Gebrauch von religiösen Zweifeln und religiösem Extremismus und braut einen originellen Horrorthriller zusammen, der clever genug ist, um die Ungläubigen in Versuchung zu führen und zugleich die Mordlust der eingeschworenen Fangemeinde zufrieden zu stellen.
Dem Deutschen Daniel Stamm gelingt mit „Der letzte Exorzismus“ eine frische Herangehensweise an das meist blöd-plakative Subgenre des Dämonaustreibungsfilmchens. Durch den hier eingesetzten Dokumentarstil, der leider automatisch – denn in diesem Fall völlig deplatziert - Vergleiche mit „Blair Witch Project“ und „Paranormal Activity“ hervorrufen wird, und einem altruistischen Conmovie-Touch hebt sich diese kleine spannende Perle aus dem Sumpf der biederen Produktionen der vergangenen Jahre hervor. Dank überzeugender Schauspieler und Charaktere, allen voran Patrick Fabian als abgeklärter Prediger Cotton Marcus, zeigt „Der letzte Exorzismus“ misslungenen C-Produktionen unter anderem auch dem bereits erwähnten „Paranormal Activity“ wo der Spukhammer hängt. Leider büßt Stamms Film durch das schräge Ende sowie der hinkenden Logik einiges von seiner Strahlkraft ein und lässt den Kinogänger mit gemischten Gefühlen zurück. Trotzdem noch ordentliche Genre-Kost.
Wer auf das Genre steht wird wissen, was man sich von diesem Film erwarten kann. Durch den Faktor, dass ein Exorzist, der eigentlich gar nicht an Exorzismus glaubt, die Hauptrolle spielt wird der Film zumindest etwas interessanter. Der Horror ist solide, ist mir aber etwas zu spärlich ausgefallen. Kann man sehen, muss man aber nicht.
Exorzismus im Doku-Stil mit Wackelkamera.
Der Film braucht lange, um in Fahrt zu kommen, entwickelt sich dann aber für kurze Zeit zum soliden Genre-Film. Am Ende schießt er aber mal komplett übers Ziel hinaus mit fragwürdigen Effekten à la Hollywood.
Ich fand den gar nicht soo schlecht, kann man sich auf alle Fälle ansehen, wenn man, so wie ich, noch nicht so viele Exorzismus-Filme gesehen hat. Muss man aber nicht.
Präsentiert von dem Typen der nur deswegen bekannt ist, weil seine Torture Porns von Tarantino präsentiert wurden - kann es eine erbärmlichere Werbung für einen Film geben?
Langeweile hat einen Namen: Der letzte Exorzismus !
- Dilettantische Schauspieler
- blödsinnige Handlung
- Null Spannungsaufbau
- Lächerliche Dialoge
Ach, was soll ich noch alles aufzählen... einfach ein Film, den die Welt absolut nicht braucht.
Der = Gähn
letzte = Röchel
Exorzismus = Schnarch
Horrorfilm, der Motive aus „Der Exorzist“, „Rosemary’s Baby und „Blair Witch Project“ im Mockumentary – Stil kombiniert und ein Gespür für Atmosphäre und Ironie hat.
Dieser Dokustyle mit wackeliger Handkamera gefällt. Eigentlich passiert ja nicht wirklich viel in dem Film, nur das nicht wirklich Viele ist recht spannend. Der Film wird getragen durch die guten Schauspieler, diese Farm, wo man denkt, wohnen da jetzt irgendwelche Hillbillies oder gar Leatherface höchst selbst und die Handkamera, die in den spannenden Szenen die Dramatik intensiver erscheinen lässt. Und das Ende fand ich schon ein bisle fies. Sehenswerter Film jenseits von den Filmen, wo Menschen reihenweise gequält und mit unseglichen Schmerzen konfrontiert werden. Beim Film "Der letzte Exorzismus" ist höher, weiter, länger (oder wie diese Redensart noch immer heissen mag) etwas anderes als diese brutalo Szenen.
Wenn ich lese "Der letzte Exorzismus", denke ich an einen besessenen Menschen, der von einem Priester durch einen Exorzismus geheilt werden soll. Ich erwarte, ein Exorzismus zu sehen mit alles was dazu gehört.
Was wir hier sehen ist ein Betrüger, ein unreligiöser Mann der zu einem Mädchen geführt wird, die zu besessen zu sein scheint. Statt eines Exorzismus, zieht er aber Tricks durch und überführt das Mädchen schließlich als Lügnerin.
Es gibt also gar keine Besessenheit.
Sorry aber, das hätte man nicht machen dürfen. Unter anderem Titel villeicht.. aber wie kann man denn ein Exorzismus-Film machen wo dann letzentlich alles als Lüge enttarnt wird ?? Sollte wohl so was in Richtung von "The Game" werden, aber wie gesagt.. kann man bei DEM Thema nicht machen.
Und das Ende war ja mal der absolute Schrott... Wenn ich nur an den Satz denke "Das ist kein Mensch", von einem Mann der sich regelrecht lustig über Besessenheit macht..
also Bitte !
Guck dir mal http://www.moviepilot.de/movies/requiem-2--3 an... ist die gleiche Story wie "Exorzismus von Emily Rose" nur ganz anders (besser) erzählt ;-)
Es hat keinen Sinn, Hollywood muss es einsehen: Es geht kein Film am Exorzisten vorbei! Da helfen keine Remakes, Prequels, Reboots, etc. "Der letzte Exorzismus" reiht sich ein in einen austauschbaren Mischmasch aus Versatzstücken: Sich verdrehende Körperteile, das Opfer kann plötzlich Latein und ähnlicher Mist. Auch wenn "Der letzte Exorzismus" den Exorzisten als Scharlatan einführt, kann der Film keine neuen Impulse verleihen. Die Grundidee des Films ist lobenswert, findet aber im Finale ein absurdes Ende. Vom Trailer her hatte ich weitaus mehr erwartet.
Es ist nicht zu übersehen, dass Exorzismus-Thriller nicht mehr richtig schocken können und an gähnender Leere leiden. Dies hat nicht nur zuletzt Anthony Hopkins in seinem uninteressanten und spannungsarmen "The Rite" bewiesen, sondern auch "Der letzte Exorzismus" ist einfach nur richtig, richtig schlecht. So schlecht, dass ich fast die Vorstellungen verlassen hätte, wenn nicht die kurze Laufzeit gewesen wäre.
Dieses Genre leidet vor allem unter Ideenarmut und versucht uns Zuschauer immer wieder mit dem selben Brei zu hintergehen. Wenn die Zubereitung wenigstens stimmen würde, dann wäre das gar kein großes Problem, aber immer mehr habe ich das Gefühl, dass das Verfallsdatum im Jahre 1973 war.
Der Streifen ist zwar interessant gedreht, hat einen recht ordentlichen Look, aber hier passiert über die gesamte Laufzeit wirklich nichts. Der Film ist pure Zeitverschwendung und bestenfalls für den Stuhlgang auf der Toilette zu gebrauchen. Zudem hat man die Schauspieler wohl irgendwo auf der Müllhalde aufgesammelt haben, denn die Leistungen sind reif für die Kotztüte.
Und das Ende von diesem blödsinnigen Geblubber ist wohl einfach nur der Inbegriff der Lächerlichkeit und veranlasst zum Schreien.
Aber wenigstens wurde und wird mir noch immer klar, dass ich selten so einen hohlen und hingekotzten Dreck gesehen habe. Eine Beleidigung für das Genre und den heute noch grandiosen Film von William Friedkin.
Super, du magst also auch der Exorzist, ich glaube der ist der einzige mit der Thematik der Gut ist, sonst seh ich da nur Hanebüchen oder?
Den hier hab ich zum Glück ausgelassen.
Na klar, einfach nur ein klasse Film. :)
So schnell fällt mir jetzt auch kein nennswerter Film mit der Thematik ein. Sind meistens immer nur diese typischen Durschnittsteile oder eben verdammt schlechte Ableger - wie der hier.
Naja die Thematik an sich gibt aber auch nicht viel her, immerhin ist eigentlich sehr banal, kann aber bei echten Profil unterhalten und fesseln, siehe der Exorzist.
Es nutzt sich eben sehr schnell ab, ja. Aber Exorzismus-Filme sind eben immer gut für's schnelle Geld und spielen meist ziemlich viel ein. Der einzige Grund, warum's die überhaupt noch gibt.
Der letzte Exorzismus - Kritik
US 2010 Laufzeit 86 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Horrorfilm, Kinostart 30.09.2010
Kritiken (17) — Film: Der letzte Exorzismus
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Dass es den Höhepunkt überhaupt gibt und dass man ihn nicht kommen sieht, ist letztendlich höher zu bewerten, als dass diese letzten Filmminuten sich sehr fragwürdig zum ganzen Rest verhalten. Stamm gibt den Leuten, was sie wollen, aber ist gleichzeitig gegen Vorhersehbarkeit gewappnet. Mit seinen markanten Charakteren – allen voran Patrick Fabian als hypercharismatischer Prediger –, dem Mut zu viel Improvisation, einer verhältnismäßig nachvollziehbaren Handlung und dem guten Gespür für vermeintlich zufällige Aufnahmen ist ihm der Pseudo-Real-Life-Horror wirklich gelungen. In der Theorie klingt dieses Rezept super, doch in der Praxis bedeutet es in diesem Fall leider auch, dass sich die Spannung lange sehr in Grenzen hält, bis es zur Sache und zur Auflösung geht, welche effektiv aber nun auch alles andere als revolutionär ist. [...]
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenFür einen Film der ein so ausgelutschtes Thema behandelt, das zudem immer noch die schwere Bürde des alten Klassikers trägt, ist "The Last Exorcism" eine wirklich positive Überraschung. Statt staatstragender Ernsthaftigkeit geht Daniel Stamm die Story gerade im ersten Akt mit viel Augenzwinkern und Humor an. Patrick Fabian liefert hier eine Glanzleistung als charmanter Prediger, der seit Kindesbeinen auf der Kanzel steht, ein geborener Showman ist und jetzt dem ganzen falschen Zauber ein Ende setzen will. Spätestens wenn er beweist, dass ihm seine Schäfchen so ergeben sind, das er in die Predigt sogar das Rezept für Bananenbrot mit einbauen kann, ohne dass es jemandem auffällt (und er dabei einen triumphierenden Blick in die Kamera wirft) hat er die Sympathien des Zuschauers auf seiner Seite.
Gerade die ironische Note, die Verspieltheit mit der er seine Tricks vorführt, machen den Film wirklich unterhaltsam. Und auch wenn sich im Laufe der Handlung dieser Mockumentary…
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Chris1981 2010/10/04 11:15:06
Antwort löschenDanke, dass Du vor den Spoiler die fette Warnung gesetzt hast. So begeistert wie ich Deine Kritik verschlungen habe, hätte ich mir sonst vermutlich den Film kaputt gemacht. :-)
Sozionaut 2010/10/11 15:45:46
Antwort löschenVöllig überzogene Lobrede auf Müll. Sicherlich man findet darin auch essbares oder das eine oder andere verwertbare Zeugs, doch Müll bleibt Müll. Die Szene mit dem Bananenbrot ist so lustig, wie die Tagesschau. Ich habe im Film nach der ironischen Note verzweifelt gesucht, gefunden habe ich einen erneuten Wackelbild-Kamera-Film mit Enttäuschungsgarantie.
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Brascon 2010/10/23 22:59:00
Antwort löschenVielleicht ließe sich das ganze tatsächlich als ein Teeniestreich entpuppen, wäre das Feuer am Ende nicht auf einmal 10 Meter hoch gewesen. Schade, dass es kaum noch intelligente Enden gibt!
honigsau 2011/03/21 12:52:10
Antwort löschenOh, mich überrascht zunächst, dass ich mit Batzman absolut einer Meinung bin!
Denn das große Geheimnis des Filmes besteht tatsächlich in der meisterlichen Verkettung sich gegenseitig ausschließender Klischees, die zusammengefügt nämlich einen Film konstruieren, der eben kein Klischee ist.
Verschiedenste Aspiekte wie z.B. - gute Schauspieler (meine ich ernst),
- teils humorvollem Unterton (meine ich auch ernst, inkl. Bananenbrot-Blick) und
- trotzdem verlässlichem Grusel (abgesehen der etwas überflüssigen Katzen-Szene) machen den Film zu einem kurzweiligen Film mit witzigen Wendungen.
Klar, das Ende geht eher in die Hose - doch betrachtet man auch dieses mit Humor, dann kann man es gerade noch so erdulden. Wobei mir die Idee mit den sechs- Minuten-vorher-Ende auch besser gefallen hätte.
Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...
Kommentar löschenDummerweise ist [die Kamera] leider nie dort, wo etwas passiert, was den Zuschauer bald in einen Zustand von schier unerträglicher Spannung treibt [...] Erschwerend hinzukommt, dass alle Schauspieler erschütternd großartig spielen, was sich nicht unbedingt besänftigend auf die Nerven der Zuschauer auswirkt. Gäbe es das relativ dumme Ende nicht, wäre der Film ein Meisterstück. Aber selbst mit den letzten drei Minuten ist „Der letzte Exorzismus“ unverzeihlich gut.
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M. Wannhoff: Schnitt M. Wannhoff: Schnitt
Kommentar löschenDas Aufeinandertreffen von Schein und Sein, Logos und Mythos verantwortet [...] den Zwiespalt im Tonfall des Films: Die Momente, in denen Reverend Marcus süffisant die Manipulationstechniken offenbart, mit denen er seine Schäfchen einzulullen pflegt, sind bisweilen schreiend komisch; sein Kampf gegen die satanischen Eskapaden im Haus dagegen türmen sich, insbesondere durch ein enorm wirkungsvolles Sounddesign, zum somatischsten Schauer-Event des Jahres auf.
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Stefanie Zobl: Fluter Stefanie Zobl: Fluter
Kommentar löschenGanz neu ist die Idee vom Horrorfilm in pseudo-dokumentarischem Stil nicht mehr. [...] Der deutsche Regisseur Daniel Stamm legt mit seinem dritten Spielfilm eine Mockumentary vor, die dieses Sub-Genre besonders clever auslotet [...]. Er folgt Prediger Marcus bei seinem Plan, die Wahrheit über seine betrügerische Arbeit zu veröffentlichen. Dieser schillernde Blender – Patrick Fabian zieht für seine Rolle alle Register der Schauspielkunst – entlarvt dabei auf höchst unterhaltsame Art und Weise religiösen Fanatismus und die Verführbarkeit der Massen.
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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenIn „Der letzte Exorzismus“ funktioniert das anheimelnde Mischen von Märchen und Glauben, zumal hier ganz dezidiert mit der Entlarvung gewisser Scharlatanerien in US-amerikanischen Kirchengruppierungen gespielt wird. Geschickt zieht der Film die Spannung an, wenn die „Rationalisten“ immer mehr mit Indizien konfrontiert werden, die ihr Weltbild peu à peu zum Einstürzen bringen.
Dumm ist allerdings, dass das formale Konzept des vom Horror-Erfolgsproduzenten Eli Roth konzipierten Films alle im Ansatz vorhandenen Qualitäten nivelliert. Weil es spätestens seit „Blair Witch Project“ Mode ist, muss auch Regisseur Daniel Stamm ein Doku-Fake inszenieren, sodass man Zeuge einer Aufzeichnung wird, so, als hätte einmal mehr jemand den fast fertigen Beitrag des Filmteams gefunden; nur dass die Handkamera hier nicht ganz so wackelt und die Bilder klarer die Details zeigen. Damit aber gerät die innere Logik des Films in Wanken; denn woher kommt die Filmmusik, wer hat das Material montiert, und woher stammen jene atmosphärischen Einstellungen, die mit den Emotionen des Zuschauers spielen? Angesichts des Finales stellt sich überdies die Frage, wie das Filmmaterial überhaupt gefunden, geschweige denn ausgestrahlt werden konnte? Filme wie „Rosemaries Baby“ oder „Der Exorzist“, die inspirierend Pate standen, wurden nicht umsonst als Fiction inszeniert; ihnen nimmt man den Schrecken von der ersten Minute an ab, weil sie in sich stimmig sind, ohne albernes Authentizitätsgehabe zu bemühen. Von „Der letzte Exorzismus“ bleiben dagegen nur verschenkte Chancen, die den abendfüllenden Schrecken zunichte machen.
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenAn „Der Exorzist“, die Mutter aller Teufelsaustreiberfilme aus dem Jahr 1973, reicht „Der Letzte Exorzismus“ natürlich nicht heran. Aber der deutsche Regisseur Daniel Stamm und sein amerikanischer Produzent Eli Roth (beliebt durch Torture-Porn wie „Hostel“) gehen mit erfrischender Respektlosigkeit, sowohl dem Genre als auch religiösem Wahn gegenüber, an ihr Teufelswerk.
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschen"The Last Exorcism" hat in den Vereinigten Staaten bisher das Zwanzigfache seines Budgets eingespielt und zeigt damit einmal mehr, dass diese Art von Film das Publikum noch immer für sich gewinnen kann. Das ist in Zeiten von Remakes, Reboots und Sequels schon eine gewisse Leistung. Dabei ist Stamms Film so etwas wie der "Paranormal Activity" des Jahres 2010, mit dem Unterschied, dass sein Film der bessere ist. Während die Geistergeschichte um zwei junge Studenten lediglich mit dem Ende punkten kann, gelingt es Stamms Film den Spannungsbogen permanent auf hohem Level zu halten – das Ende von "The Last Exorcism"" setzt dem Ganzen nur noch eines drauf. Hier verliert sich der Film für ein paar Minuten sogar in camp-Gefilde, was angesichts all der pseudo-dokumentarischen Horrorfilme der letzten Jahr herrlich erfrischend wirkt und so etwas wie den vorläufigen Höhepunkt markiert. "The Last Exorcism" ist ein Musterbeispiel für ökonomischen, effektiven Horror.
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenDas wahre Problem des Films ist das Ende. Der letzte "Twist" hinterlässt nicht nur deshalb einen faden Beigeschmack, weil er letztlich Figuren Recht gibt, die ihre Kinder eher erschießen würden als sie zum Psychiater zu bringen und somit die erwähnte Religionskritik nicht unbedingt zerstört, aber dennoch verwässert. Viel bedauerlicher ist, dass der Film letztlich doch, sowohl die Inszenierung als auch den Inhalt betreffend, in altbewährte Muster verfällt. Fast über seine gesamte Laufzeit versucht der Film uns weiszumachen, er sei anders, weniger klischeebeladen und cleverer als anderer Vertreter des Genres - nur, um uns das wohl einfachste, unkreativste denkbare Ende zu servieren.
Das ändert nicht, dass DER LETZTE EXORZISMUS bis zum Ende ein atmosphärisch dichtes Kinoerlebnis mit, gerade im ersten Akt, einigen brillanten Momenten ist. Der Film bleibt sehr empfehlenswerter, spannender und selbstironischer Horror und außerdem viel besser, als alle genannten Vertreter des "Found Footage"-Sub-Genres. Ein wenig Enttäuschung am Ende lässt sich nach dem grandiosen Opening aber kaum vermeiden.
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annaberlin 2010/09/04 13:21:30
Antwort löschenDer Vater will doch aber die Tochter erschießen, weil er denkt, sie sei besessen und es gibt keine Hoffnung mehr (sie ist ja auch schon schwanger) - und ein Psychiater würde da rein gar nix bringen. Vielleicht würden sie sein Kind irgendwo einsperren oder ihr Schmerzen zufügen? Meine nur, eine sooo große Logikschwäche war das jetzt nicht!
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HerrLehmann 2010/09/04 13:27:19
Antwort löschenNee, keine Logikschwäche, das mein ich nicht. Der Vater weigert sich halt an einer Stelle, seine Tochter zum Psychiater zu bringen, hat später aber keine Skrupel sie zu erschießen. Das ist nicht direkt miteinander verbunden, hat aber dieselbe Ursache, nämlich seinen fanatischen Glauben. Und am Ende ist dieser Mensch halt im Recht, das halte ich für eine fragwürdige Aussage, was sicher nicht Intention war, aber in Kauf genommen wird für das angeblich schockierende, für mich aber eher unkreative Ende.
LuGr 2010/09/09 10:55:36
Antwort löschenDas ist dem fundamentalistischen Südstaaten-Denken geschuldet, in dem eher geschossen als therapiert wird - ganz Republikaner eben. Und das Ende fand ich trotz seiner Unkreativität, wenn man sich im Genre auskennt, dann doch unerwartet und somit originell.
LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschen"Der Exorzist" goes "The Blair Witch Project" - spannend, auch ohne große Blutfontänen furchteinflößend und gar ein Fünkchen von Originalität.
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Kommentar löschenDie Methode ist abgedroschen und das Thema bekannt, aber Der Letzte Exorzismus ist ein intelligenter und unheimlicher kleiner Film.
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the gaffer: the-gaffer.de
Kommentar löschenAls Durchschnittsschocker wird Daniel Stamms Zweitling jedenfalls deutlich unter Wert verkauft. Das Konzept – irgendwo zwischen found footage und scripted reality – ist nicht neu.[...] Die Werkzeuge des Subgenres setzt Daniel Stamm gekonnt ein. Abgesehen von den in ausreichendem Maße vorhandenen Schockmomenten, die auch auf das Konto der sparsamen, aber durchdringenden Soundkulisse gehen, ist Stamms kleiner Geniestreich womöglich, dass das Doku-Format nicht nur Mittel zum Zweck ist. Wie ein geübter Dokumentarfilmer nähert er sich in der ersten Hälfte des Films seinem Thema an [...].
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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly
Kommentar löschenDer Letzte Exorzismus ist ein Film, der funktioniert, indem er uns zappeln lässt und mit unserer Erwartungshaltung spielt. Für eine Weile nutzt er auf äußerst geschickte Weise unseren Voyeurismus aus, der sich um die brennende Frage dreht, ob hier wirklich Übernatürliches vorgeht. Das Finale jedoch, ist leider nicht furchteinflößend genug.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenDie Ausgangssituation von Der Letzte Exorzismus ist nicht schlecht, und obwohl es ewig dauert, bis die „Action“ ins Rollen kommt, bietet er in der Mitte einige wirklich unheimliche Szenen.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenStamms Film hätte sehr von einer kompakteren Story profitiert, von einem engeren Fokus auf einen Tag und eine lange schaurige Nacht. [...]
Aber in seiner Essenz wird euch Der Letzte Exorzismus, der gelegentlich aus seinem dokumentarischen „found-footage“-Format ausbricht, die Nackenhaare aufstellen.
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John Anderson: Wall Street Journal John Anderson: Wall Street Journal
Kommentar löschenBessessen von Spannung, Talent, Intelligenz und einem schwarzen Sinn für Humor, macht Der Letzte Exorzismus erstklassigen Gebrauch von religiösen Zweifeln und religiösem Extremismus und braut einen originellen Horrorthriller zusammen, der clever genug ist, um die Ungläubigen in Versuchung zu führen und zugleich die Mordlust der eingeschworenen Fangemeinde zufrieden zu stellen.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDem Deutschen Daniel Stamm gelingt mit „Der letzte Exorzismus“ eine frische Herangehensweise an das meist blöd-plakative Subgenre des Dämonaustreibungsfilmchens. Durch den hier eingesetzten Dokumentarstil, der leider automatisch – denn in diesem Fall völlig deplatziert - Vergleiche mit „Blair Witch Project“ und „Paranormal Activity“ hervorrufen wird, und einem altruistischen Conmovie-Touch hebt sich diese kleine spannende Perle aus dem Sumpf der biederen Produktionen der vergangenen Jahre hervor. Dank überzeugender Schauspieler und Charaktere, allen voran Patrick Fabian als abgeklärter Prediger Cotton Marcus, zeigt „Der letzte Exorzismus“ misslungenen C-Produktionen unter anderem auch dem bereits erwähnten „Paranormal Activity“ wo der Spukhammer hängt. Leider büßt Stamms Film durch das schräge Ende sowie der hinkenden Logik einiges von seiner Strahlkraft ein und lässt den Kinogänger mit gemischten Gefühlen zurück. Trotzdem noch ordentliche Genre-Kost.
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Kommentare (95) — Film: Der letzte Exorzismus
Kommentar schreibenmaralain 2012/05/15 19:48:26
Kommentar löschenIch hab mir etwas mehr erwartet, hält sich denoch gut.
Fands besonders Intressant zu sehn, wie dieser ganze "schwindel" immer gemacht wird.
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Skar 2012/05/05 13:04:41
Kommentar löschenWer auf das Genre steht wird wissen, was man sich von diesem Film erwarten kann. Durch den Faktor, dass ein Exorzist, der eigentlich gar nicht an Exorzismus glaubt, die Hauptrolle spielt wird der Film zumindest etwas interessanter. Der Horror ist solide, ist mir aber etwas zu spärlich ausgefallen. Kann man sehen, muss man aber nicht.
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EllHomer 2012/04/10 01:21:32
Kommentar löschenExorzismus im Doku-Stil mit Wackelkamera.
Der Film braucht lange, um in Fahrt zu kommen, entwickelt sich dann aber für kurze Zeit zum soliden Genre-Film. Am Ende schießt er aber mal komplett übers Ziel hinaus mit fragwürdigen Effekten à la Hollywood.
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loveissuicide 2012/04/03 23:07:18
Kommentar löschenIch fand den gar nicht soo schlecht, kann man sich auf alle Fälle ansehen, wenn man, so wie ich, noch nicht so viele Exorzismus-Filme gesehen hat. Muss man aber nicht.
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cacavas61 2012/04/01 16:22:27
Kommentar löschenKompletter Bockmist. Mann, Mann, was für ein Schrott !
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StevenStone 2012/02/28 22:10:22
Kommentar löschenTolle Kameraführung. Film hat sein Potenzial verschenkt. Schade
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NBCRambo 2012/02/19 20:05:34
Kommentar löschenLeider nicht so gut wie ich es erhofft hatte. Teilweise recht gut, aber das Ende war dann leider richtig schlecht.
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Hendrik 2012/02/07 14:38:34
Kommentar löschenPräsentiert von dem Typen der nur deswegen bekannt ist, weil seine Torture Porns von Tarantino präsentiert wurden - kann es eine erbärmlichere Werbung für einen Film geben?
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filmfan1988 2012/02/05 21:55:10
Kommentar löschenWas für ein Scheiß film.
Sry aber ehrlich hab mir die Blu Ray gekauft und dachte mal nen richtig guter Horror. Erstmal viel gelaber dann bisschen schock und ende.
80 % Labern langeweile
20 % Horrorszenen
Ein schnelles und plötzliches ENDE.
EINFACH NUR DRECK.
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Teezy123 2011/12/07 18:31:20
Kommentar löschenLangeweile hat einen Namen: Der letzte Exorzismus !
- Dilettantische Schauspieler
- blödsinnige Handlung
- Null Spannungsaufbau
- Lächerliche Dialoge
Ach, was soll ich noch alles aufzählen... einfach ein Film, den die Welt absolut nicht braucht.
Der = Gähn
letzte = Röchel
Exorzismus = Schnarch
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entfremdete 2011/10/29 14:54:27
Kommentar löschenabsolut kafkaesk, weil nichts so ist, wie es zu sein scheint, ob Bruder, Exorzist, Exorzierte oder Pfarrer, noch Doku oder Horrorgeschichte.
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999ghost 2011/10/12 14:55:18
Kommentar löschenDer nächste Exorzismusfilm, der nichts Neues bietet und völlig langweilig als Mockumentary dahindümpelt.
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NiboraC 2011/09/24 12:03:38
Kommentar löschenBei der ersten hälfte bin ich fast eingeschlafen aber gegen Ende wird es immer spannender und der Schluss ist relativ Überraschend!
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lieber_tee 2011/09/10 14:59:02
Kommentar löschenHorrorfilm, der Motive aus „Der Exorzist“, „Rosemary’s Baby und „Blair Witch Project“ im Mockumentary – Stil kombiniert und ein Gespür für Atmosphäre und Ironie hat.
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IzzO 2011/08/30 15:28:08
Kommentar löschenKommt sehr schwer in Fahrt, ist dann mal ein wenig spannend, kann aber zu keiner Zeit überraschen und das Ende ist mehr als schwach. Peace
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Punk 2011/08/24 17:19:09
Kommentar löschenDieser Dokustyle mit wackeliger Handkamera gefällt. Eigentlich passiert ja nicht wirklich viel in dem Film, nur das nicht wirklich Viele ist recht spannend. Der Film wird getragen durch die guten Schauspieler, diese Farm, wo man denkt, wohnen da jetzt irgendwelche Hillbillies oder gar Leatherface höchst selbst und die Handkamera, die in den spannenden Szenen die Dramatik intensiver erscheinen lässt. Und das Ende fand ich schon ein bisle fies. Sehenswerter Film jenseits von den Filmen, wo Menschen reihenweise gequält und mit unseglichen Schmerzen konfrontiert werden. Beim Film "Der letzte Exorzismus" ist höher, weiter, länger (oder wie diese Redensart noch immer heissen mag) etwas anderes als diese brutalo Szenen.
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fiko90 2011/08/24 16:55:57
Kommentar löschenZunächst mal, der Titel passt überhaupt nicht !!
Wenn ich lese "Der letzte Exorzismus", denke ich an einen besessenen Menschen, der von einem Priester durch einen Exorzismus geheilt werden soll. Ich erwarte, ein Exorzismus zu sehen mit alles was dazu gehört.
Was wir hier sehen ist ein Betrüger, ein unreligiöser Mann der zu einem Mädchen geführt wird, die zu besessen zu sein scheint. Statt eines Exorzismus, zieht er aber Tricks durch und überführt das Mädchen schließlich als Lügnerin.
Es gibt also gar keine Besessenheit.
Sorry aber, das hätte man nicht machen dürfen. Unter anderem Titel villeicht.. aber wie kann man denn ein Exorzismus-Film machen wo dann letzentlich alles als Lüge enttarnt wird ?? Sollte wohl so was in Richtung von "The Game" werden, aber wie gesagt.. kann man bei DEM Thema nicht machen.
Und das Ende war ja mal der absolute Schrott... Wenn ich nur an den Satz denke "Das ist kein Mensch", von einem Mann der sich regelrecht lustig über Besessenheit macht..
also Bitte !
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Aristokratin 2011/07/18 13:52:48
Kommentar löschenDie Story, Schauspielleistung und die Dialoge sehen einem schlechtem RTL II Spielfilm ähnlich!
Müsste ich mich zwischen den Filmen
* Der letzte Exorzismus und
* Der Exorzismus von Emily Rose
entscheiden, würde ich mich definitiv für den letzteren entscheiden!
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nini_paga 2011/07/20 11:27:00
Antwort löschenGuck dir mal http://www.moviepilot.de/movies/requiem-2--3 an... ist die gleiche Story wie "Exorzismus von Emily Rose" nur ganz anders (besser) erzählt ;-)
hash 2011/07/16 14:04:35
Kommentar löschenEs hat keinen Sinn, Hollywood muss es einsehen: Es geht kein Film am Exorzisten vorbei! Da helfen keine Remakes, Prequels, Reboots, etc. "Der letzte Exorzismus" reiht sich ein in einen austauschbaren Mischmasch aus Versatzstücken: Sich verdrehende Körperteile, das Opfer kann plötzlich Latein und ähnlicher Mist. Auch wenn "Der letzte Exorzismus" den Exorzisten als Scharlatan einführt, kann der Film keine neuen Impulse verleihen. Die Grundidee des Films ist lobenswert, findet aber im Finale ein absurdes Ende. Vom Trailer her hatte ich weitaus mehr erwartet.
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Isolation 2011/07/05 16:25:30
Kommentar löschenEs ist nicht zu übersehen, dass Exorzismus-Thriller nicht mehr richtig schocken können und an gähnender Leere leiden. Dies hat nicht nur zuletzt Anthony Hopkins in seinem uninteressanten und spannungsarmen "The Rite" bewiesen, sondern auch "Der letzte Exorzismus" ist einfach nur richtig, richtig schlecht. So schlecht, dass ich fast die Vorstellungen verlassen hätte, wenn nicht die kurze Laufzeit gewesen wäre.
Dieses Genre leidet vor allem unter Ideenarmut und versucht uns Zuschauer immer wieder mit dem selben Brei zu hintergehen. Wenn die Zubereitung wenigstens stimmen würde, dann wäre das gar kein großes Problem, aber immer mehr habe ich das Gefühl, dass das Verfallsdatum im Jahre 1973 war.
Der Streifen ist zwar interessant gedreht, hat einen recht ordentlichen Look, aber hier passiert über die gesamte Laufzeit wirklich nichts. Der Film ist pure Zeitverschwendung und bestenfalls für den Stuhlgang auf der Toilette zu gebrauchen. Zudem hat man die Schauspieler wohl irgendwo auf der Müllhalde aufgesammelt haben, denn die Leistungen sind reif für die Kotztüte.
Und das Ende von diesem blödsinnigen Geblubber ist wohl einfach nur der Inbegriff der Lächerlichkeit und veranlasst zum Schreien.
Aber wenigstens wurde und wird mir noch immer klar, dass ich selten so einen hohlen und hingekotzten Dreck gesehen habe. Eine Beleidigung für das Genre und den heute noch grandiosen Film von William Friedkin.
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hoffman587 2011/07/05 16:28:28
Antwort löschenSuper, du magst also auch der Exorzist, ich glaube der ist der einzige mit der Thematik der Gut ist, sonst seh ich da nur Hanebüchen oder?
Den hier hab ich zum Glück ausgelassen.
Isolation 2011/07/05 16:33:57
Antwort löschenNa klar, einfach nur ein klasse Film. :)
So schnell fällt mir jetzt auch kein nennswerter Film mit der Thematik ein. Sind meistens immer nur diese typischen Durschnittsteile oder eben verdammt schlechte Ableger - wie der hier.
hoffman587 2011/07/05 16:35:36
Antwort löschenNaja die Thematik an sich gibt aber auch nicht viel her, immerhin ist eigentlich sehr banal, kann aber bei echten Profil unterhalten und fesseln, siehe der Exorzist.
Isolation 2011/07/05 16:38:56
Antwort löschenEs nutzt sich eben sehr schnell ab, ja. Aber Exorzismus-Filme sind eben immer gut für's schnelle Geld und spielen meist ziemlich viel ein. Der einzige Grund, warum's die überhaupt noch gibt.
hoffman587 2011/07/05 16:47:25
Antwort löschenTja, das ist das Traurige.
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seven 2011/07/05 16:58:06
Antwort löschenDen hätte ich mir sowieso nicht angesehen!
Isolation 2011/07/05 18:15:14
Antwort löschenIst auch besser so! :)
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