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Der letzte Kaiser
The Last Emperor (1987), FR/GB/HK/IT/US Laufzeit 160 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Dokumentarfilm, Kinostart 29.10.1987
7.3
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von Bernardo Bertolucci, mit John Lone und Henry Kyi
Der dreijährige Pu Yi wird 1908 auf Befehl der Witwe des Kaisers in die Verbotene Stadt gebracht. Das Kind wird zum Kaiser gekrönt und wächst von der Außenwelt abgeschirmt in einem goldenen Käfig auf. 1500 Diener stehen ihm stets zur Verfügung. Sie verfolgen jeden seiner Schritte und werden für Untaten an seiner Stelle bestraft. Außerhalb der verbotenen Stadt entmachtet die Revolution den Kaiser, aber innerhalb der Palastmauern bleibt alles beim Alten. Mit 18 Jahren betritt Pu Yi zum ersten Mal die Außenwelt. Als Soldaten in die Verbotene Stadt eindringen, flüchtet er in die japanische Botschaft.
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Cast & Crew
Drehbuch
Filmdetails Der letzte Kaiser
- Genre
- Coming of Age-Film, Historienfilm, Monumentalfilm, Politdrama, Schicksalsdrama, Dokumentarfilm, Drama
- Zeit
- 1910er Jahre, 1940er Jahre, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Asien, Flugzeug, Gefängnis, Japan, Mandschurei, Peking, Volksrepublik China
- Handlung
- Abgeschiedenheit, Adel, Armee, Arrangierte Ehe, Art House-Film, Beichte, Bisexualität, Blume, Botschaft , Botschafter, Brille, Buddhismus, Dach, Dekadenz, Depression, Diener, Drogenhandel, Drogenkrieg, Drogenschmuggel, Dynastie, Ehebruch, Empfang, Erwachsenwerden, Eunuch, Fahrrad, Feuer, Film und Kino, Frauenheld, Freiheitsentzug, Gefangenschaft, Gefängnis, General, Gesang, Geständnis, Gewalt gegen Tiere, Gärtner, Haarschnitt, Hochzeitsnacht, Isolation, Japaner, Kaiser, Klassiker, Kommunismus, Konkubine, Krieg, Kriegsverbrechen, Krönung, Kultfilm, Kulturrevolution, Kuss, Lehrer, Machtergreifung, Maus, Menschenversuch, Monarchie, Museum, Ménage à Trois, Nachrichtensendung, Nacktheit, Opium, Oscargewinner, Palast, Parade, Plan, Regen, Regenzeit, Revolution, Scheidung, Selbstmordversuch, Spucken, Staatsstreich, Sturm, Sucht, Suizid, Tanz, Tennis, Tinte, Tor, Umerziehungslager, Ungeselligkeit, Verbotene Stadt, Vergiftung, Verlust der Mutter, Weltreligion
- Stimmung
- Berührend
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Kommentare (14) — Film: Der letzte Kaiser
benutzerbenutzer Mon, 24 Dec 2012 02:40:09 -0000
Kommentar löschen"The Last Emperor" schafft es tatsaechlich, einige beeindruckende und auch bewegende Szenen hervorzubringen, und doch muss Bertoluccis Verfilmung scheitern, denn sie ist nicht etwa zu lang, sondern zu kurz. Der Spielfilm ist schlicht das falsche Format, um einem so bewegten Leben auch nur ansatzweise gerecht werden zu koennen. Immer wieder leidet man als Zuschauer massiv unter den Auslassungen, fragt sich, was in der Zwischenzeit passiert ist, sowohl mit dem Charakter des Kaisers als auch mit den Verhaeltnissen, in denen er lebt.
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der cineast Fri, 26 Oct 2012 10:08:58 -0000
Kommentar löschenVersteiftes, verbittertes und kaltes Gefühlskino, das so bedrückend kostümiert ist und dadurch den Zuschauer förmlich erstickt. Ein künstliches Kino - durch und durch.
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natedb Mon, 02 Jul 2012 15:36:44 -0000
Kommentar löschenBernardo Bertoluccis aufwändiges Meisterwerk verdient es als "Epos" bezeichnet zu werden. Erzählt wird die außergewöhnliche Geschichte von Pu Yi, dem letzten Kaiser Chinas, welcher umgeben von Menschen - wohlwollenden Freunden, Feinden und auch hinterhältigen Schmeichlern - im Herzen aber dennoch einsam ist.
Besonders ergreifend ist ist die Kindheit des Monarchen. Insgesamt ein opulent ausgestatteter Film, welcher an den Originalschauplätzen gedreht wurde (Die verbotene Stadt).
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adamma Tue, 05 Jul 2011 14:52:12 -0000
Kommentar löschenDieser film ist ein richtiges Epos, fesseln, bildgewaltig, beeindrucken, soweit man auf Historienfilme ssteht, ist dieser ein Muss.
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felixi Wed, 06 Apr 2011 17:56:32 -0000
Kommentar löschenTtanic,The Kings Speech und der letzte Kaiser.Ach ja, und nicht zu vergessen Ben Hur.Historische Monumentalfilme stauben immer die meisten Oscars ab.
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Filmfan95 Tue, 22 Feb 2011 20:42:20 -0000
Kommentar löschenBernardo Bertoluccis Verfilmung der Biographie des letzten Kaisers der Qing-Dynastie ist ein monumentales Epos geworden, der seine optischen Reize eindeutig dadurch erhält, dass an Originalschauplätzen gedreht werden konnte. Besonders die erste Hälfte des Films ist ein Rausch der Farben. Trotz der 157 Minuten Filmlänge ist die Geschichte weder langatmig noch langweilig. Pu Yi führte ein bewegtes Leben und Regisseur Bertolucci verstand es auf eindrückliche Weise, den Zuschauer daran teilhaben zulassen. Hauptdarsteller John Lone setzt dabei die kaiserliche Distanziertheit und auch Weltfremdheit sehr gut um. Als sein schottischer Lehrer überzeugt Peter O’Toole in der
Nebenrolle. Einziger Mangel: Ist man als Zuschauer in der Chinesischen Geschichte nicht ganz so sattelfest, fehlt es etwas an Erklärungen der politischen Zusammenhänge.
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dAJaro Fri, 29 Oct 2010 19:25:38 -0000
Kommentar löschenThe last emperor - Good riddance!
Ich für meinen Teil hätte viel lieber gesehen wie ein Paradigmenwechsel solchen Ausmaßes in einem Land zustande kommt, in dem ein Individuum mit einem gottgleichen Gesellschaftsstatus zu einem gewöhnlichen Gefangenen wird. Stattdessen wurde mir ein überlanges Biopic vorgesetzt, in dem wiederholt Briten und Amerikaner als Gutmenschen dargestellt werden und die Kommunisten als Böse.
Interessanterweise verliert der Film genau dann an Bewegung wenn der Kaiser ins Exil geht. Völlig paradox erscheint es, dass das Erwachsenwerden des Kaisers viel spannender ist als die politischen und persönlichen Folgen der Flucht des machtlosen Kaisers.
Ich frage mich auch, wieso bei diesem überaus chinesischen Thema nicht mit Chinesisch als Originalsprache und entsprechenden Untertiteln gearbeitet wurde. Als wenn es sich nicht mehr als angeboten hätte...
Achja... warum müssen diese Oscarsieger eigentlich ständig an der Dreistundengrenze kratzen?
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Filmkenner77 Sat, 21 Aug 2010 12:30:16 -0000
Kommentar löschenGut gespielt, aber leider manchmal auch ein wenig langatmig.
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U-Turn Tue, 02 Feb 2010 19:55:01 -0000
Kommentar löschenStreckenweise langweilig, insgesamt ohne Höhepunkte. Außerdem ein Propagandafilm (ach ja die bösen Kommunisten). Trotzdem gut gespielt, daher sehenswert (allerdings nicht für ein 2. Mal).
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Moviefan29 Fri, 17 Jul 2009 11:14:41 -0000
Kommentar löschenEigentlich ein ausgezeichneter Film(Zumindest die 1.Hälfte).
Aber nach der ersten Hälfte lässt der zuvor so gute Film extrem nach. -Er wird langatmig-. In seinen 156 Minuten ist der Film viel zu lang. Die schauspielerischen Leistungen sind echt gut und das Set ist sehr detailgetreu-so auch die Kostüme-. Schade, denn bei diesem Film merkt man wiedereinmal das weniger mehr hätte sein können. Viel zu lang, aber dennoch ein beeindruckender und äußerst sehenswerter Film.
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Liam Quinn Sun, 18 May 2008 17:56:48 -0000
Kommentar löschenVon Isolation zur harten Realität. Feinfühlig und detailverliebt. Eine tragische Geschichte in epischen Ausmassen. Invormativ, sehr interessant und recht ruhig erzählt Bertolucci sein Meisterwerk. Was den Film so gut macht, sind nicht nur die herausragenden Schauspieler sondern auch die Echtheit der Schauplätze. So wirk alles sehr realistisch. Die länge des Filmes merkt man The Last Emperor nicht an. Der Film ist zur keinen Zeit langatimg und bleibt immer auf einem herausragenden Level.
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iicchh Fri, 11 Apr 2008 23:27:35 -0000
Kommentar löschenDie wahre Geschichte über den letzten Kaiser von China bietet viel Stoff für ein großes Epos. Von der Kindheit bis zum Tod wird in dem Film der Wandel der heutigen Weltmacht parallel zum Aufstieg und Fall des Monarchen erzählt. Obendrauf gibt es schöne Bilder zur kleinen Geschichtsstunde.
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cinandré Fri, 30 Nov 2007 18:37:36 -0000
Kommentar löschenDer Film zeigt, wie ein Mensch wegen seiner relativen Naivität und wegen des Fehlens von Lebensziel und Inhalt als Spielball politischer Machtinteressen mißbraucht wird.
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dAShEIKO Tue, 26 Jun 2007 14:45:56 -0000
Kommentar löschenBildgewaltiger Historienschinken.
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