Der letzte Kurier
Der letzte Kurier (1996), DE Laufzeit 86 Minuten, FSK 16, Thriller
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von Adolf Winkelmann, mit Sergei Garmash und Hans Martin Stier
Eine wirre Nachricht auf dem Anrufbeantworter ist das letzte, was Vera Rohleder von ihrem Mann hört. Der Kunsthändler Bernard Rohleder kehrt aus Moskau nicht mehr zurück. Von der russischen Botschaft erfährt Vera, dass ihr Mann bei einem Verkehrsunfall getötet wurde. Doch als sie zur Identifizierung nach Russland reist, muss sie feststellen, dass ein Fremder im Leichenschauhaus liegt. Der verkohlte Körper in der Gerichtsmedizin ist zwar nicht ihr Gatte, dennoch erzählt sie der Miliz das Gegenteil. Vera spürt, dass er noch am Leben ist. Bald erfährt sie von Chefinspektor Andrej Bubka, dass Rohleder vermutlich noch lebt: Bubka glaubt, der Deutsche sei in Geschäfte mit der Mafia verwickelt und in den Mord an einer Kinderprostituierten. Was zunächst wie ein Routinefall aussah, entwickelt sich zu einer dubiosen Affäre. Zwei ausländische Zeugen werden tot aufgefunden, Beweismittel verschwinden, schließlich wird Bubka der Fall entzogen. Hinter den Kulissen scheint eine mächtige Organisation, die früher KGB hieß, ihre Hände über den dringend tatverdächtigen deutschen Geschäftsmann Rohleder zu halten. Gemeinsam machen sie sich auf die gefährliche Jagd.
Cast & Crew
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Adolf Winkelmann
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Sergei Garmash
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Andrej Bubka
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Hans Martin Stier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bernhard Rohleder
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Jenny Winkelmann
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Hanns Zischler
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Aleksei Shkatov
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Vladimir Dolinsky
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Shigalow
Regie
Schauspieler
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Mikhail Zhigalov
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Simytsch
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Yuri Potyomkin
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Aleksandr Topurya
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Vadim Aleksandrov
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Yevgeni Dvorzhetsky
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gregorjew
- Genre
- Thriller
Filmdetails Der letzte Kurier
Trailer zum Film Der letzte Kurier
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Kommentare
Kommentar schreibenDarbon 2010/12/08 01:59:57
Kommentar löschenDie Drückerkolonne der SZ hat es erneut in die DVD-Regale geschafft: Der russiche Mafiasumpf soll erklärt werden und ein deutsches Weibsbild mit Apfelsinen im Dutt muss wie ein Strauß darin herumstaksen: Kinderprostituiertenmord des Gatten bleibt übrig als Schlüssel der Krimischmonzette um eine Spurensuche in der aufgelösten Sowjetunion.
Eine begnadete Komödiantin wie Sissi "Stella Stellaris" Perlinger als irre chargierende Krimidramaverweigerin zu erleben, verlangt Haltung: ein überlanger Sketchup-Witz als Bauerntheater-Krimi. Was hat Winkelmann bewegt, nicht nur die eigene Verwandtschaft als Töchterchen so schlimm zu besetzen? Immerhin erhellt Sergej Bondartschuks Frau Irina Skobtseva ("Krieg und Frieden", "Der Mohr von Venedig") kurz die kleine Leinwand. Hat die Russen-Mafia selbst, auf die Winkelmann beim Dreh selbstredend angewiesen war, die Hauptbesetzung diktiert, um den Zuschauer zum Abschalten zu bewegen? Dem Murks vermögen Sergej Garmash als rätselhafter Racheengel und Aleksei Shkatov als schmucker Bösewicht manchmal die Stange zu halten. Auch Perlinger, wenn sie schweigt.
Wenn La Perlinger beim Verlassen eines Automobils im russischen Mafiawald plötzlich einen Pilz hochstreckt und diese Geste mit "Schau mal, ein Pilz" in schriller Sunnyi-Melles-Tonlage beschreibt, wünsche ich mir Evelyn Hamann herbei: "Ich rede hier über meine Gefühle und alles was dir dazu einfällt ist: Guck mal ein Eichhörnchen..."
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