Der letzte Mohikaner - Kritik

US 1992 Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Abenteuerfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 14.01.1993

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Kritiken (1) — Film: Der letzte Mohikaner

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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8.0Ausgezeichnet

Ein überwältigendes, uramerikanisches Epos der Loyalität und Identitätssuche im Angesicht der Kolonialkriege - England gegen Frankreich auf amerikanischen Boden, beide im Kampf um die neue Heimat, zudem jeweils im Clinch mit den Statuten ihrer Länder und beide verbunden mit den Ureinwohnern Amerikas. Auf die Seite Englands schlagen sich die Mohikaner, auf die Seite Frankreichs die Huronen.

Im Mittelpunkt beider Parteien stehen Adoptivsöhne - Hawkeye/Nathaniel Poe (Daniel Day-Lewis), der sich mit den Engländern zusammenschließt und für immer in die Tochter des Colonels Munro, Cora (Madeline Stowe), verliebt und auf der französischen Seite Magua (Wes Studi), der nach blutiger Rache für seinen von den Engländern geschlachteten Stamm sinnt. Zwischen ihnen entscheidet sich im metaphorischen Sinne die Zukunft/Vergebung der neu formierten Nation und die unvermeidliche, opferreiche Adaption an diese. Frieden und Vernichtung stehen sich gegenüber.

Michael Mann schenkt dieser recht romantisierten, aber auch kompromisslosen Verfilmung des gleichnamigen Romans von James Fenimore Cooper nicht nur seine absolute, behutsame Hingabe in Sachen Bild- und Tongestaltung, sondern auch emotionaler Nachvollziehbarkeit sowie naturalistischer Härte. Ehre und Nobilität werden da natürlich zu den erhebenden Hauptcharakteristika des Gesamteindrucks, zusammen mit dem durchgehenden Titelthema des Scores.

Doch so wie uns dieses Thema begleitet, wie die Charaktere auf ihrer Odyssee, so finden auch wir uns zum Schluss unausweislich in der letzten, großen Entscheidung und erleben in ihrer vollen Konzentration die Bitterkeit der gesamten Reise nochmals in uns - besiegen diese mit einer derartig aufstrebenden Befreiung, dass auch der letzte von uns Zuschauern mit dem letzten Mohikaner und Hawkeye geeint ist. Identität: gefunden.

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Kommentare (48) — Film: Der letzte Mohikaner


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Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

Edel.
Sehr edel.
Aber nicht nur.
Auch, vor allem, visuell stark, sehr sogar.

Michael Mann gelingt es ein großes Thema (Liebe/Zukunft der eigenen Leute/Krieg und Frieden) zu bündeln, stark zu konzentrieren.

Die Musik ist ein Traum!
Ja klar, pathetisch, ja vielleicht auch im Verdacht zu opulent zu wirken.
Für mich aber nicht.
Mich erreicht der Sound, mich erreicht diese Musik, sie "zieht mich rein", sie passt perfekt.

Dazu schlicht herausragende Kameraarbeit
Ein ungemein intuitives Gefühl, für die richtige, die wahre, die genaue, präzise Aufnahme.

"Tod und Ehre mögen für dasselbe gehalten werden.
Aber Heute hab ich gelernt, dass sie es manchmal nicht sind."

Viel Pathos, viel Visuelles.
Aber auch Emotion, aber auch eben Gefühl, wirkt hier in mir.

Da ist nicht nur Bild und Ton.

Da ist auch gelungene, glaubhafte Liebesgeschichte.

"Ich werde dich finden!
Egal wo du auch bist!
Ich werde dich finden!"

Wahrhaft großes Kino, echte Gefühle, sozusagen.

Und wahrhaft echter Druck, echte Stringenz.

(Wer gespoilert werden will, oder es eh kennt:
http://www.youtube.com/watch?v=7tiKM4fxY1U)

Soll erst mal Einer nachmachen.
In der Intension, in dieser Bildersprache, dieser Melancholie, in dieser filmischen, wie erzählerischen (keine Worte, rein die Bilder erklären ALLES) Gewalt.

Ein Kinofilm alter Schule, mit ganz starken, zum Teil herausragenden Schauspielern.

So geht Epos.
So geht Erlebnisabenteuerkino.
So geht Opulenz.

So geht Film, den man immer und immer wieder schauen kann, vor allem immer und immer wieder schauen will.

Also:
So geht Film.

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Roach

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Die Kameraführung ist hier in der Tat gewaltig. Man denke nur an die Fahrt über den Kugelhagel vorm Fort - verdammt, 10 Sekunden für die Ewigkeit!

Leider konnten mich Handlung und Charaktere weniger überzeugen.


Andy Dufresne

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@Roach: Kamera perfekt, absolut. So viel Geschichte gibt es ja in der Tat nicht und allzu tief wird auch nicht in die Charaktere eingetaucht. Aber als Gesamtpaket ist es für mich einfach stimmig, ich habe immer wieder Lust den Film zu schauen, da gebe ich dann gerne eine sehr hohe Wertung (ich gebe eh meist eher mehr Punkte als weniger).


Val Vega

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

James Fenimore Coopers Roman „Der letzte Mohikaner“ zählt schon immer zu meinen Lieblingsbüchern. Desto skeptischer war ich der Verfilmung gegenüber eingestellt. Doch aus Zufall fand ich den grandiosen Soundtrack des Films (Stichwort: Promentory --> unbedingt YouTuben) und sah mir auch die letzte Szene dieses Films, welche wenn man das Buch mehrere Male gelesen hat kaum „neues“ bietet und war von der Inszenierung begeistert. Immerhin hat ja auch Michael Mann auf dem Regiestuhl platzgenommen. Diese letzte Szene ist so gewaltig, dass alleine sie wirklich 10 Punkte verdient hätte.

Der Film an sich fängt sehr stimmig an. Man kann sich in die Lage hineinversetzen und Michael Mann gelingt es alle Charaktere glaubhaft in Szene zu setzen, jedoch nicht die eigentlichen Motive des Romans außer acht zu lassen. Die sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Nathaniel Poe, dem von Indianern großgezogenen Waldläufer, und Cora Munroe wird wirklich grandios in Szene gesetzt und steht im krassen Kontrast zu den gewalttätigen Schlachtsequenzen. Schauspielerisch ist der Film sowieso einfach perfekt besetzt Daniel Day-Lewis ist wie immer grandios, doch besonders überzeugt hat mich Wes Studi als diabolischer Indianerkrieger, der nach Rache sinnt und das Wort Badass definiert.

Michael Mann ist hier eine viel zu unbekannte Perle des modernen Abenteuerkinos gelungen. Er entführt uns auf eine spannende Reise durch die atemberaubende Schönheit der nordamerikanischen Wälder, packt gekonnt Zivilisationskritischeaspekte mit ihn das ganze und sträut zum genießen einen wirklich PERFEKTEN Soundtrack mit drauf.

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dannydiaz

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Füher wurden in der Sneak auch manchmal Klassiker gezeigt, da war auch der dabei und das kam schon richtig fett auf der Leinwand-so Lawrence of Arabia Feeling-nur halt mit Indianern und Bergen statt Wüste.


Samweis_Gamdschie

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Top Film !!


Samweis_Gamdschie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Toller Film. Kaum jemand kennt ihn, viel zu unrecht. Für mich einer der Filme der viel zu unterbewertet und unbekannt ist . Für alle die ihn noch nicht kennen schaut ihn euch an, enttäuscht werdet ihr nicht!
Die Schauspieler spielen überragend, besonderes die Hauptfigur, gespielt von Daniel Day- Lewis ist einfach nur toll.
Die Landschaften und der Soundtrack sind der Hammer. Wunderschöne Bilder und ein Meisterwerk von Soundtrack.
Der Film wird nie langweilig und entspannt mich über seine 2 Stunden Spielzeit vollkommen.
Ein viel zu unbekannter Film, der voller Emotionen steckt und den Zuschauer fesselt.
Geheimtipp !

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Samweis_Gamdschie

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Kommt mir zwar bekannt vor, wahrscheinlich vor etlichen Jahren mal gesehen. Wird vielleicht auch mal nachgeholt. Danke für die Empfehlung.


Drehmumdiebolzen

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Kein Thema, bei Day-Lewis immer gerne. :)


PommesPapst

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter Film mit einen wie immer exzellenten Daniel Day Lewis, allerdings bleibt er ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück, vor allem, weil der Plot sehr schlicht ist und keine Überraschungen bietet.

Die Bilder sind wiederum super, daher kann man sich den letzten Mohikaner definitiv angucken.

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Prometheus

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Bewertung9.0Herausragend

Schon als Kind hat mich die Musik in diesem Film total fasziniert. Der Score gehört für mich zum besten in der Filmgeschichte (An erster Stelle immer noch "Sunshine"). Grossartige Landschaft, tolle Schauspieler und dann wie gesagt, diese Musik...

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Prometheus

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Übrigens: Das Musikstück heißt "The Gael" und ist irischen Ursprungs. Bei Youtube in sehr guter Qualität zu finden.


uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

bestimmt 15 jahre hab ich den immer mal sehen wollen und heute war es soweit...
war mir ein bissel viel gequatsche aber egal der film ROCKT!!!

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Altai

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Great Spirit, Maker of All Life. A warrior goes to you swift and straight as an arrow shot into the sun. Welcome him and let him take his place at the council fire of my people. He is Uncas, my son. Tell them to be patient and ask death for speed; for they are all there but one - I, Chingachgook - Last of the Mohicans.

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replicant-10

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der wohl beste Film mit Daniel Day Lewis überhaupt.
Absolut sehenswert.

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Spike1990

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Atemberaubende Schauplätze und ein fantastischer Daniel Day-Lewis. Der Original-Score von Randy Edelman rundet diesen gelungenen Film sehr gut ab.

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Lili 9ochefort

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn einer eine Reise tut, dann hat er viel zu erzählen. :)
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Wie ich gestern versprochen habe, setzte ich meine Reise nun fort, es geht wie gasgt nach Amerika, und wir reisen nicht nur auf einen anderen Kontinet sondern auch in eine andere Zeit, "wir drehen die Uhr also um ein paar Jahrhunderte zurück,..."
Und ich freue mich schon euch von meinen Abenteuern zu berichten, das wird ja jetzt langsam schon eine Romanreihe, vielleicht sogar ein Bestseller,... naja hihi das ist zu hoch gegriffen viel zu hoch,.... :)
Ich bin mal wieder auf der Jagd nach einem Autoramm dieses mal habe ich es auf Daniel Day Lewis spitz, und der sieht ganz hip aus in seinem Indianerlook, also bloß hin und eine Unerschrift auf meine Autogrammkärtchen. :)
Aber was ist das da gibt es Intrigen, und Menschen aus Frankreich und England sind gegeneinader, und gehen ziemlich böse miteinader um,... also müssen Daniel, eine Gruppe von Menschen und ich wohl flüchten, wir flüchten in die Wälder und wollen nur Ruhe aber daraus wird leider nichts, den bei den ganzen verfeidenten Stämmen und Kulturen kommt gar keine Harmonie auf, und ich bin harmoniesüchtig, mag keine Streiterein,... und diese ganze Hektik auch nicht, also das habe ich eine andere Vorstellung gehabt, ich wollte nur Abenteuer, Zelten am See, Musik und grillen und chillen,... naja ich bin wieder weg, und als ich so da liege, und in den Himmel schaue,... merke ich das ich ganz müde werde, und schläfig,.. wo es morgen hingeht, ich weiß nicht GÄHN!!!! ich glaube grummel, grummel ich überlasse das meiner Fantasy,...tz,tzt,tz,tz,.......:)

,... genau morgen gehts nicht in ein bestimmtes Land sondern es geht in ein Fantasyreich, weit weit weg. :)

Kritik:
Also ich muss sagen das der letzte Mohikaner einer der besten Westernabenteuerfilme ist die ich kenne. Ein fesselndes Filmerlebnis, mit Top Ausstattung und packenden Schlachten. Daniel Day Lewis ist fantastisch in seiner Rollle und der genial treibende Score micht den Film zu einem perfekten Erlebnis, das man so nicht alle Tage bekommt. Hervorragend. Sehr gut und absolut sehenswert. :D

Mein liebes Tagebuch, du bist mir jetzt schon richtig ans Herz gewachsen, was soll ich nur ohne diiiiiiich machen, ich glaube ich nehme dich mit ins Bett, auf das ich gut schlafe und mir die Ideen im Schlaf einfallen. :D

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emotionfreak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Recht gute Adaption des Romanklassikers, welche die Romanvorlage auf interessante Art und Weise ausbaut. Darüber ob eine Literaturverfilmungverfilmung sich strickt an die Buchvorlage halten soll, darüber kann man sich natürlich streiten. Die Story, wie gesagt auf gute und interessante Weise ausgebaut, zwar nicht überragende, aber auf jeden Fall solide schauspielerrische Leistung, ab und an recht spannend und schöne Landschatsaufnahmen. Könnte eventuell nach einer weiteren Sichtung noch 8 Punkte bekommen.

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Frankie Dunn

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Bewertung4.0Uninteressant

The Last of the Mohicans

Ich hatte eigentlich etwas anderes erwartet, etwas von historischer Relevanz und Korrektheit, aber bekommen habe ich das bei Mann übliche Gemetzel (hier ausnahmsweise ohne Maschinengewehre) in tollen Kulissen. Miami Vice sozusagen, nur im 18. Jahrhundert statt den 80er Jahren. Und Neuengland statt Miami natürlich^^

Wirkliche Tiefe besitzt der Film dabei nicht, dem Drehbuch und den Dialogen schmeichelt man mit dem Wort "ausbaufähig". Ich denke auch nicht, dass Manns Interesse an der Thematik herausragend groß gewesen sein kann...
"Michael Mann gab zu, dass er vor oder während der Dreharbeiten niemals das Originalbuch von James Fenimore Cooper gelesen hatte."
(http://de.wikipedia.org/wiki/Der_letzte_Mohikaner_(1992))

Nach solidem Beginn wechseln sich einigermaßen unterhaltsame Szenen mit stark ermüdenden ab, sodass man spätestens am Ende des Films merkt, wie anstrengend und wiederholend Actionszenen, Landschaftsaufnahmen und insbesondere der zunächst angenehme Score wirklich sind. Ich bin nur noch froh gewesen, als es endlich vorüber war. Die Liebesgeschichte war tatsächlich noch das Stärkste, was The Last of the Mohicans bietet. Die Story ist simpel und unspektakulär, die Darstellerleistungen ebenso. Mehr als Manns Talent Einzelszenen gut zu verfilmen, sowie sein Interesse an Landschaftsaufnahmen und Gemetzel, vermag ich hier nicht zu entdecken. Schlechter als alles, was er danach ab Heat gedreht hat, und extremer noch als Miami Vice Einzelszenenactionstückwerk, dessen Sinnhaftigkeit sich mir nicht erschließen will, und das als reines Actionentertainment ebenso nicht funktionieren will.

4.0 - Inszenierung nur in Ansätzen sehenswert, auf Dauer ermüdend (speziell der Score), dazu ein sehr durchwachsenes Script

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RoosterCogburn

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"dass Mann hier nicht 2 [...] Stunden zu füllen versucht hat."
Immerhin dauert der Film 122 Minuten. Das ist von 2 Stunden nicht all zu weit entfernt.
"historische Relevanz und Korrektheit" bei einer Romanadaption - ich weiß nicht, ob das der richtige Ansatz ist. Schließlich ist die Vorlage schon nicht korrekt. Also entweder hält man sich an der Vorlage und ist geschichtlich unsachlich oder man bleibt nah an der Vorlage, entfernt sich dann aber von der "historischen Korrektheit".
Außerdem frage ich mich, wie bewandert du bezgl der Lederstrumpf-Adaptionen bist. Denn Michael Mann geht diese Lederstrumpf-Erzählung einmal anders an und gibt sie mehr aus der Perspektive des "roten Mannes" wieder, verglichen zu früheren Verfilmungen. Du bezeichnest die Liebesbeziehung als "das Stärkste". Im nächste Satz widersprichst du dich selbst und weil es dann der Film dann "simpel und unspektakulär" bezeichnet wird.

Mag sein das der Film dir nicht gefallen hat, aber die genannten Argumente sind für mich nicht nachvollziehbar.


Frankie Dunn

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"2 oder sogar 3 Stunden" ist tatsächlich Unsinn; ich denke ich hatte ihn für kürzer gehalten. Im Vergleich zu Heat, Public Enemies oder Miami Vice finde ich ihn aber dennoch abgekürzt und nicht ganz so ausufernd (was ich dort als positiv empfand).
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Ich kenne die Vorlage überhaupt nicht. Generell bin ich niemand, dem es besonders wichtig ist, dass Filme genau nach ihren Vorlagen oder Vorbildern kreiert werden (und was Romane angeht auch nicht besonders bewandert). Wenn das Ergebnis stimmt, geschenkt.
Den Drehbuch-nicht-gelesen-Punkt fand ich nur deswegen wichtig, weil es mir vorkam, als ob Mann an der Geschichte keinerlei Interesse hätte, sondern sich vor allem auf Inszenierung und Bilder konzentriert hat. Vergleichbar wie später vor allem bei Miami Vice, aber durchaus auch bei seinen anderen Filmen. Ich finde die Story, die Figuren und den Kontext insgesamt dürftig. Für einen Film, der mehr bieten will als schnelles, kurzweiliges Actionkino (was er mir eben nicht geboten hat).
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Die Liebesgeschichte empfand ich dank der ordentlichen beiden Hauptdarsteller als solide; mit so etwas kann man ja auch leicht beim Zuschauer ein gewisses Grundinteresse hervorrufen. Die übrigen Figuren interessierten mich ebenso wenig wie die Story. Das liegt nicht am fehlenden Interesse am historischen Thema an sich. Mit Geschichtsbüchern kann man mich immer ködern; mit historisch angehauchten Filmen dann, wenn ich Botschaften oder neue Erkenntnisse erkenne, bzw. gut unterhalten werde.
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Thema "Historische Korrektheit": Mir ging es vor allem darum, dass hier keine historischen Fakten vermittelt werden, und auch keine Botschaften. Es ist reines Entertainment; als solches kann es funktionieren und unterhalten, oder auch nicht. Das ist Geschmacksache und ich respektiere, dass der Film anderen gut gefällt. Ich kann es auch gut nachvollziehen, denn gewisse Dinge gefallen mir ja auch, und Manns andere Filme begeistern mich. Dass es mir in der zweiten Hälfte des Films zu langweilig und redundant wurde, ist eben so.
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Angesichts der vielen guten Bewertungen kann man mir ruhig "individuellen" Geschmack unterstellen ;) Stehe ich zu. Ich hätte den Film gerne gemocht; da er mir empfohlen worden ist, dazu 4 Mann-Filme unter meinen erweiterten Lieblingen.
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Ich danke dir für deinen Kommentar (und streiche schnell den 2-Stunden-Satz) ;)


Tina Scheidt

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Bewertung7.0Sehenswert

Daniel Dey-Lewis ist nicht wirklich mein Fall als Schauspieler, aber ich muss zugeben, dass er Hawkeye, den Blutsbruder (!) und NICHT den Adoptivsohn von Chingachgook überzeugend mit Leben zu füllen versteht. Neben ihm verblasst Uncas geradezu, was ich sehr schade finde.
Weiterhin ärgern mich Verdrehungen der Handlung des Romans (was ich noch verschmerzen kann) wie auch der Hauptfiguren (was für mich ein Kardinalsfehler ist, der absolut unverzeihlich ist). Ich erwarte nicht von Michael Mann, dass er als Regisseur die Romane allesamt gelesen hat. Aber wenn er schon sagt, dass er nichts darüber gelesen hat, noch nicht einmal merkt, dass er die Hauptfiguren verdreht hat, ärgert mich das doch.
So sind die blonde Alice und Mayor Duncan Heyward ein Liebes(!) paar und nicht wie hier dargestellt! Alice begeht NICHT Selbstmord!!! Wie auch, wenn sie den Mayor heiratet und mit ihm ein Kind bekommt, das im Folgeroman von James Fenimore Cooper noch eine wichtige Rolle spielen wird. Sehr ärgerlich und wie ich finde absolut überflüssig.
Die dunkelhaarie Cora (Madeleine Stowe) ist die Geliebte von Uncas, NICHT von Hawkeye!!! (Bzw. die zarte Annäherung der beiden wird im Roman beschrieben.) Sie und Uncas sterben beide zum Ende des Romans!!!
Wenn schon Daniel Dey-Lewis den strahlenden Liebhaber darstellen soll, hätte man ihn weitaus passender Uncas darstellen lassen sollen, dem er eh optisch angeglichen worden ist. Oder das Augenmerk eher auf Alice und Mayor Duncan Heyward legen, denn deren Liebesgeschichte ist auch sehr schön!
Die Typisierungen der Indianer schmerzen zusätzlich, entstammen aber leider dem Roman, auf dem der Film beruht (Der 2. Roman der Lederstrumpf Reihe, aus der Feder von James Fenimore Cooper).
Die Schlachten sind brutal und beinahe schon episch zu nennen, alten Schlachtgemälden ähnlich. Für meinen Geschmack wird die Gewalt zu ausführlich gezeigt. So ausführlich und blutig, dass der Film um 17 Min. gekürzt werden musste, damit er in die Prime Time passte.
Die wunderbare Landschaft wird in großartigen, atemberaubenden Bildern eingefangen und die Musik ist wirklich einfach nur schön zu nennen.
Wären nicht die Verdrehungen von Personen und Handlung, dieser Film würde bei mir in der Bewertung wesentlich besser abschneiden. Aber ich möchte meine Verärgerung zum Ausdruck bringen, da ich diese Verfälschungen von Personen und ihren Handlungen nicht nachvollziehen kann.

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Tina Scheidt

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Stimmt, Alice war's! Mensch, dieses Verwechseln macht mich ganz durcheinander :-)
Die blonde Alice und die dunkelhaarie Cora. Im älteren Film mit Blacky Fuchsberger wird das richtig gezeigt! Ich ändere es gleich ab!


damian.thorne.3

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Im Roman wurde Uncas auch nicht im Kampf gegen Magua getötet.


chmul_cr0n

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Bewertung9.0Herausragend

So verdammt kitschig. Und so verdammt geil.
Kriegskitschepos. :)

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cpt. chaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem ich mir zuvor den fast ohne Action auskommenden Politthriller "The Insider" angesehen habe, stellt Michael Mann mit diesem weitaus actionreicheren Frühwerk zweifelsfrei unter Beweis, dass er es gerne mal ordentlich krachen lässt.

Daniel Day-Lewis, als Adoptivsohn des sagenumwobenen Mohikanerhäuptlings Chingachgook, und Madeleine Stowe, in der Rolle der Tochter eines Colonels, sind die Hauptfiguren dieser mit atemberaubenden Landschaftsaufnahmen, einem genialen Score und blutigem Schlachtengetümmel versehenen spannend inszenierten Geschichte, die mit einer gehörigen Prise Liebe und romantisch anmutenden Szenen angereichert ist, ohne dabei allerdings sonderlich kitschig zu wirken.

Endlich mal wieder ein historischer Film, so ganz nach meinem Geschmack!

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RoosterCogburn

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Bewertung9.0Herausragend

Michael Manns Umsetzung hat sowohl den Roman von James F. Cooper, als auch die gleichnamige Adaption von 1936 (mit Randolph Scott) zum Vorbild. Die Geschichte spielt während des Siebenjährigen Krieges (French and Indian War). Chingachgook und Uncas, die letzten ihres Stammes, streifen mit Hawkeye durch die Wälder. Es ist nicht ihr Krieg. Als die zwei Töchter eines Kommandanten in Bedrängnis geraten, kommen die drei zu Hilfe. So geraten sie zwischen die Franzosen, Engländer und Huronen.

Michael Mann hat ein opulentes Western-Abenteuer geschaffen, das mit grossartigen Bildern fesselt. Ebenso die schauspielerische Leistung von Daniel Day-Lewis (Hawkeye) und die Darstellung von Wes Studi (Magua) fasziniert mich. In Nebenrollen sind u.a. Pete Postlethwaite und Colm Meaney zu sehen. Die episch wirkende Musikuntermalung ist wirklich einzigartig. Der Film hält sich schon relativ nah an der Vorlage. Manchmal näher als es gut ist. Die Darstellung der mitspielenden Indianerstämme der Mohikaner ist typisiert und entspricht nicht der Realität. Aber hier geht es wohl mehr um den Unterhaltungsfaktor und den kann ich nur als 'herausragend' bewerten.

Dieser Streifen hat mich schon damals im Kino gepackt und schafft es auch heute noch wenn ich ihn auf DVD schaue. Da das nicht sehr viele Filme schaffen, MUSS ich eine entsprechende Bewertung geben.

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smartyx

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Filmmusik ist einfach großartig. In Kombination mit den tollen Landschaftsbildern ergibt es eine Symbiose, die selten so gut ist. Zwar ist die Geschichte nicht sehr anspruchsvoll und nicht kompliziert, aber die Umsetzung ist gut gelungen, auch, weil die Darsteller hervorragend zu den Rollen passen.

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MrTrombone

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Bewertung7.0Sehenswert

Einer der Filme, die mein Vater sehr geliebt hat. Da ich beim letzten Mal Anschauen ca. 10 war, umso wichtiger die Erinnerungen aufzufrischen. Und was soll man sagen? Ist ein guter Film. Mehr aber auch nicht. Day-Lewis ist super, die Handlung naja, das Setting toll, die Glaubwürdigkeit eher gering, die Musik bombastisch, davon jedoch zu viel für meinen Geschmack. Gut anzuschauen an einem verregneten Feiertagsnachmittag.

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aberaber

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Bewertung6.5Ganz gut

Bildgewaltig inszeniert und gut gespielt, aber storymäßig nicht so mein Fall.

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Krieger_des _Lichts

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schauspieler = super Leistung
Musik/Soundtrack = Atemberaubend, sehr emotional
Landschaft = im Einklang mit der Musik, einfach ein perfektes Bild
Story= Einfach nur gut

Insgesamt ein wunderbarer Film, der einfach alles hat, was ein guter Film braucht.
Ein Film für mich, den man gesehen haben muss!!!

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Commentator

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10 Punkte für diesen Film gefallen mir. Für mich einer der besten Filme, die es jemals gab. Keine Minute habe ich mich gelangweilt.


Krieger_des _Lichts

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Langeweile ist echt ein Fremdwort für den Film.
Gibt leider nur wenige solcher Filme :)



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