Der letzte schöne Herbsttag
Der letzte schöne Herbsttag (2010), DE Laufzeit 89 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie, Kinostart 11.11.2010
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
247 Bewertungen
24 Kommentare
Keine
von Ralf Westhoff, mit Felix Hellmann und Julia Koschitz
Claire (Julia Koschitz) und Leo (Felix Hellmann) sind seit zwei Jahren ein Paar und das obwohl sie kaum unterschiedlicher sein könnten. Im Grunde sind die beiden glücklich, doch zahlreiche Missverständnisse und Schwierigkeiten stellen die Beziehung regelmäßig auf eine harte Probe. Claire hat insbesondere das Gefühl, dass Leo oft nicht richtig bei ihr ist und sie vergisst, sobald er alleine unterwegs ist. Leo hingegen ist überfordert und weiß oftmals nicht, wie er mit seiner Freundin Claire umgehen soll. In Der letzte schöne Herbsttag versuchen die beiden in langen Gesprächen und dem Erzählen über sich und den anderen herauszufinden, ob ihre Liebe eine Zukunft hat.
Hintergrund & Infos zu Der letzte schöne Herbsttag
Der letzte schöne Herbsttag ist der zweite Film von Ralf Westhoff, der 2007 mit der Speed-Dating-Komödie Shoppen sein Kinodebüt feierte. In Der letzte schöne Herbsttag nun versucht der Autor und Regisseur die Schwierigkeiten, ein Paar zu werden, zu sein und vor allem zu bleiben, auszuloten. Seine beiden Hauptdarsteller Julia Koschitz und Felix Hellmann, sowie Katharina Marie Schubert, die Claires beste Freundin spielt, gehörten bereits zum Ensemble von Shoppen. Der letzte schöne Herbsttag erhielt 2010 auf dem Filmfest München den Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Regie.™
Mehr Bilder (12) und Videos (2) zu Der letzte schöne Herbsttag
Cast & Crew
- Genre
- Drama, Komödie
- Zeit
- 2010er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Deutschland
- Handlung
- Beziehung, Beziehungsstress, Eifersucht, Eltern-Kinder-Beziehung, Freund, Freundin, Gegensätzliche Liebe, Liebe, Liebespaar, Partnerschaft, Romantik
- Stimmung
- Berührend, Witzig
Fans dieses Films mögen auch
Im Winter ein Jahr
DE 2008
Nackt
DE 2002
Shoppen
DE 2006
Darjeeling Limited
US 2007
Die Frau des Zeitreisenden
US 2009
Fans dieses Films gefiel auch
News zum Film Der letzte schöne Herbsttag
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Der letzte schöne Herbsttag
- Der letzte schöne Herbsttag: critic.de
- Der letzte schöne Herbsttag: film-zeit.de





















Kritiken (11) — Film: Der letzte schöne Herbsttag
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEine eher leichte Beziehungskomödie um eine Frau, die zuviel denkt und erwartet und einen Mann, der davon überfordert ist und seine Gefühle nicht ausdrücken kann. Kommt vertraut vor? Dialoge und Monologe direkt aus dem alltäglichen Beziehungsparadies und vor allem der alltäglichen Beziehungshölle. Dass die beiden Protagonisten dabei die meiste Zeit direkt in die Kamera schauen und über den Partner reden, macht den Film noch intensiver.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschenKönnen Männer und Frauen Freunde sein? Mit dieser provokativen wie tiefgreifenden Grundfrage als Grundlage hatte Norah Ephron in den späten 80ern ein Drehbuchentwurf verfasst, indem sie die Geschichte eines seit College-Zeiten befreundeten Paares über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten skizzierte. Der Comedy-erfahrene Regisseur Rob Reiner wurde mit der Umsetzung beauftragt und brachte seinen Freund und Schauspieler Billy Crystal mit. 1989 wurde die Geschichte von Norah Ephron nur wenig geändert und es entstand eines der wichtigsten Meisterwerke der Filmgeschichte – Harry und Sally.
Die bis dato seit drei Jahrzehnten sanft entschlafene Screwball-Comedy war wieder belebt. Zahlreiche Epigonen und schwächere Nachahmer folgten. Diejenigen, die sich noch an das Ende von Harry und Sally erinnern, wissen, dass die beiden Protagonisten nach einem jahrelangen Katz- und Mausspiel am Ende gemeinsam auf dem Sofa sitzen und `ihre` Geschichte erzählen. Diese Situation ist der Beginn von…
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Christina Wittich: Sächsische Zeitung Christina Wittich: Sächsische Zeitung
Kommentar löschenDer letzte schöne Herbsttag ist eine Versuchsanordnung, ein theoretisches Konstrukt, dem selbst die Emotionen irgendwie abhandengekommen sind. [...] Dieses lang andauernde Beziehungsgespräch zweier Berufsjugendlicher mag die einen unglaublich fesseln. Andere, die leider nur an den Kinosessel gefesselt sind und ihre Begleitung nicht enttäuschen möchten, können ja auf die Pullover achten. Modisch sind der Leo und die Claire nämlich wirklich auf Zack.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln
Kommentar löschenDie Charaktere sind überzeugend, doch insgesamt eher spröde, da sie durchaus widersprüchlich angelegt wurden. [....] Da gibt es ein paar Nickligkeiten, die dem Umstand geschuldet sein können, dass der Drehbuchautor und Regisseur sich nicht von Geschlechterklischees einengen lassen wollte. Ihm geht es nicht ums Einparken und Zuhören. Mag er sich da vielleicht selbst ein Bein gestellt haben, schlecht ist sein amüsantes Beziehungsdrama deswegen nicht.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
H. Fuhljahn: Filmszene.de H. Fuhljahn: Filmszene.de
Kommentar löschenDer Film strotzt vor Klischees. Wann werden wir endlich mal eine Geschichte erzählt bekommen, in der er oft und ganz offen über seine Gefühle spricht während sie totale Bindungsangst hat? Leider auch dieses Mal wieder nicht. Immerhin: Eine amüsante Idee, das altbekannte Thema umzusetzen, bietet die Erzählperspektive.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
H.P. Koll: film-dienst H.P. Koll: film-dienst
Kommentar löschenEin wenig ist Ralf Westhoffs zweite Regiearbeit nach „Shoppen“ ein „Lehrfilm“ in Sachen Liebe, Partnerschaft und Beziehungsstress, bei dem [...] die beiden Protagonisten selbst auf (ironische) Distanz zu sich gehen und „wild“ drauflos quasseln, um dadurch irgendwie zu „Regeln“, Erkenntnissen und Sicherheit zu finden. Dies ist keine von den beiden durchaus sympathischen Schauspielern improvisierte Spontan-Performance (wie man sie seit Andreas Dresens „Halbe Treppe“ kennt), folgt vielmehr einem vom Drehbuch präzise ausgearbeiteten „Doppel-Monolog“, der auf Dauer aber recht artifiziell auf der Stelle tritt, sodass es eher die kurzen Spielszenen zwischen den Monologen sind, die moderat Witz versprühen, etwa wenn sich Claire und Leo in alberne Karottenkostüme zwängen und sich daraus eine handfeste Beziehungsdiskussion entspinnt. Insgesamt ist der Film eine Art Patchwork aus Kabarett, Comedy und Satire, dessen kurzatmige „Liebes- und Lebensweisheiten“ sich als gesuchte Pointen an einschlägigen Fernsehformaten und deren Protagonisten (Christoph Maria Herbst, Mario Barth) orientieren.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschen"Der letzte schöne Herbsttag" ist nicht die Fortsetzung von "Shoppen", kann aber ideenmäßig so ausgelegt, interpretiert werden. Denn Ralf Westhoff schaut weiterhin den "Partnern" ganz schön aufs Maul - als Verbal-Spaß mit klugem Tiefgang, mit vielen "komischen" Wahrheiten. [...]
Ralf Westhoff versteht es einmal mehr, wunderbar pointierte, geschliffene und dabei köstlich unverkrampfte, amüsante Dialoge "zu inszenieren". Sodass es viel feinen Spaß bereitet, hier zuzuhören, mitzudenken, mitzufühlen, quasi mitbeteiligt zu sein. Ebenso angekichert wie intelligent tiefgründig, sozusagen "witzig"-ehrlich. Kein fades Beziehungsgeplapper ist hier angesagt, sondern eine reizvolle, originelle Achterbahnfahrt der Worte. Um "normale" zwischenmenschliche Gefühle. [...]
Meine Güte, was ist dieser Ralf Westhoff für ein clever "funktionierendes" Talent. Deutsch-Witzig zu sein, zündende Pointen zu platzieren, ohne platt herumzualbern; ohne dumm herumzublödeln, ohne diesen brachialen teutonischen "Comedy"-Holzhammer-Humor, ist hierzulande eine seltene Kinokunst. Er beherrscht sie. Nun schon zum zweiten Male. Sowohl als Drehbuch-Autor wie auch als Regisseur.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Sigmund Mon, 15 Nov 2010 11:36:24 -0000
Antwort löschenWohlwollen find ich gut. Und "Der letzte..." bietet auch hie und da Ansätze, auf denen sich Wohlwollen nachvollziehbar aufbauen lässt. Aber 9.5 (!) für einen Film, der sich nur in wenigen, seltenen Momenten abhebt von Klischeeparaden wie "Frauen, die beim Einparken Prosecco trinken" – das geht echt zu weit, mein Freund!
Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenDer Zuschauer lernt die gefährlichen Beziehungsklippen aus zwei unterschiedlichen Perspektiven kennen, wenn beide unabhängig voneinander ihre Version wie im Theater in Richtung Publikum erzählen, von weiblicher Seite offen und Verletzungen zugebend, von männlicher Seite eher cool und skeptisch.
Bei den Dialogen und Monologen sitzen die Pointen, trifft jedes Wort ins Schwarze und manchmal auch schmerzhaft in die Seele, kommt die Situationskomik im geschlechtertechnisch komplizierten Alltag auf den Punkt. Das hinreißende Porträt einer Generation zwischen (Selbst)Zweifel und Zärtlichkeit, die sich nicht in die emotionale Hängematte legt, sondern es wissen will.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDas Ganze ist manchmal banal, meistens komisch, jedoch jederzeit überzeugend. So wirkt Westhoffs Film wie aus dem wahren Leben gegriffen und ist – auch wenn man es kaum glauben mag – sogar durchweg unterhaltsam. Mit Julia Koschitz als Claire und Felix Hellmann als Leo hat er zwei erstklassige Schauspieler aufzubieten, die man beide bereits aus „Shoppen“ kennt und die gemeinsam das Herzstück dieser locker-leichten Moderner-Mann-trifft-moderne-Frau-Komödie formen. Ein Problem könnte sich dem Zuschauer jedoch auftun: Sind einem eine oder sogar beide der Hauptfiguren unsympathisch, wird man im Kino keine Freude haben.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenEine sehenswerte Komödie, vor allem aber ist „Der letzte schöne Herbsttag“ eine bemerkenswert pointierte und hellsichtige, nachdenkliche Studie über die Schwierigkeiten einer modernen Paarbeziehung.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Sigmund Mon, 15 Nov 2010 11:38:29 -0000
Antwort löschenbitte mit "hellsichtig" etwas sparsamer umgehen
goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenEs gibt Filme, die verpacken die älteste Geschichte der Welt - Junge trifft Mädchen, Junge verliebt sich in Mädchen - in einem ironischen Gewand, das seinen romantischen Reiz aus dem sarkastischen, manchmal sogar bitter-bösen Geschlechterkrieg bezieht. Filmklassiker wie „Leoparden küsst man nicht“, „Harry und Sally“ oder der wundervolle „Liebe mich wenn du dich traust“ aus Frankreich verwendeten dieses Stilmittel und begeisterten sowohl Romantiker als auch Zyniker.
„Shoppen“-Regisseur Ralf Westhoff ging mit „Der letzte schöne Herbsttag“ genau diesen Weg und erzählt die Geschichte von Claire und Leo. Im Grunde sind die beiden glücklich, doch zahlreiche Missverständnisse und Schwierigkeiten stellen die Beziehung regelmäßig auf eine harte Probe. Claire hat insbesondere das Gefühl, dass Leo oft nicht richtig bei ihr ist und sie vergisst, sobald er alleine unterwegs ist. Leo hingegen ist überfordert und weiß oftmals nicht, wie er mit seiner Freundin Claire umgehen soll. Ähnlich wie in „Harry und Sally“ ist „Der letzte schöne Herbsttag“ fragmentarisch aufgebaut und springt zwar chronologisch, aber recht sprunghaft durch die Beziehung. Verbunden werden die Episoden durch Monologe von Leo und Claire, die sie direkt an den Zuschauer richten. So wird das Publikum in der Rolle des Therapeuten direkt in den Film miteinbezogen. Ein Kniff, der die Parallelen zu „Harry und Sally“ unterstreicht.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
goodspeed Sun, 07 Nov 2010 20:05:46 -0000
Antwort löschenWas auch immer das heißen mag, nicken und lächeln...
dbeutner Sat, 13 Nov 2010 12:51:22 -0000
Antwort löschenSchockiert war ich auch... :-|
Kommentare (13) — Film: Der letzte schöne Herbsttag
gorendodi.srednicki Mon, 13 May 2013 19:54:15 -0000
Kommentar löschenein film mit julia koschitz ist nie schlecht ;-) habe mir aber auch etwas mehr alltagsszenen gewünscht. umso besser gefiel aber das ende. die fahrrad-szene war großartig.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Janus Winter Sat, 20 Apr 2013 16:06:26 -0000
Kommentar löschenDas schlimme, nervige Dauerkindlichniedlichnaivgetue der beiden Hauptdarsteller verdirbt einem schnell die sympathische Stimmung. Und bis auf ein paar nette Annekdoten hat DLSH kaum was zu bieten. Aber ich bin halt empfänglich für diese Zurschaustellung des selbstmitleidigen Alltagsunglücks.
Bunnyfaktor.de: 5,5
Weitersehen: Mondscheintarif
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Hartmut Wastian Tue, 25 Dec 2012 17:33:59 -0000
Kommentar löschenSchade, dass der Film nicht so "funzzt", wie Shoppen... bei Shoppen fand ich den fröhlichen Dilettantismus noch herzerfrischend, weil er irgendwie ja zum Thema Speeddating gepasst hat. Hier wirken die Monologe vor laufender Kamera aber leider zu unecht und auch verkopft - als ob beide sich vorher Tipps bei Kai Pflaume geholt hätten. ;-) Die Koschitz kommt dabei noch sympathisch, wenn auch hochneurotisch rüber, aber Hellmann wirkt nur dämlich-einfältig. Schade, so ein Film kann halt nur funktionieren, wenn das Paar stimmig wirkt. So kommt er eher wie eine Resteverwertung von "Shoppen" rüber.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Uli Kunkel Sun, 29 Jul 2012 11:31:17 -0000
Kommentar löschenWie schon "Shoppen" ein herrlich geschwätziger Exkurs um zwischenmenschliche Beziehungen. Zwar ist der Kontrast bei diesem exemplarischen Paar bewußt stark gewählt, es dürften dennoch viele Wiedererkennungspunkte zur persönlichen Anknüpfung vorhanden sein.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Deepflight Mon, 02 Jul 2012 22:37:18 -0000
Kommentar löschen6.5... weil der Film m.Meinung nach Dialoge und Situationen aus der Partnerschaft kennt, die man aus der eigenen Beziehung kennt und diese sehr authentisch - ohne wirkliche Konkurrenz - filmisch darstellt.
LEIDER lässt die schauspielerische Leistung manchmal aber zu wünschen übrig, und es wirkt ein wenig künstlich, vorallem diese schrecklichen Monolog-Szenen, die mich überhaupt nich überzeugt haben!!
Aber auf keinen Fall ist der Film so schlecht... Frauen sind halt so..kompliziert, Männer aber auch ;)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Deepflight Mon, 02 Jul 2012 22:39:37 -0000
Antwort löschenAchja.. die Klischees werden bei der Charakterzeichnung gehörig bedient (Bio..usw.) aber (und das finde ich wichtiger!) die Dialoge und der Storyverlauf ist nicht unbedingt das was man so von Liebesdrama/Komödie kennt sondern wesentlich realistischer.. das finde ich super an dem FIlm:)
Alle 3 Antworten zeigen
Daniel Schmuck Mon, 20 Aug 2012 12:31:21 -0000
Antwort löschenKlingt für mich ein bisschen wie ein Frauenfilm^^
Deepflight Mon, 20 Aug 2012 21:15:55 -0000
Antwort löschenja ein wenig, aber noch okay xD
spanky Sun, 26 Jun 2011 19:52:45 -0000
Kommentar löschenDauerbeschuss aus der Klischee-Stalinorgel mit gefährlichen Betroffenheits-Querschlägern und penetranten Paaproblem-Brandbomben. Wenn die Koschitz ihre funzligen Monologe mit "Sorry" einleitet oder beendet und dazwischen noch Reizworte wie "Yoga" oder "Bio" fallen, dann würde ich ihr am liebsten mit einer Kettensäge neue Vokabeln beibringen. Das sind so Filme, weswegen immer wieder dieses unterschwellige Vorurteil gegenüber deutschem Kino in mir aufflackert und ich es dann am liebsten alles niederbrennen lassen will, was Till Schweiger in den Credits führt.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
vampiresliveforever Fri, 17 Jun 2011 16:59:24 -0000
Kommentar löschenIch muss sagen, der Filmtrailer hat mich enttäuscht. Mit hohen Erwartungen hab ich ihn mir angeschaut, da er mir vorraussichtlich sehr gut (9,5!!!!!!) gefallen würde...Tja, tut mir leid das sagen zu müssen: aber der Film kommt wie eine Werbung rüber, wo irgendwelche schlechten Schauspieler, "Durchschnittsmenschen" von ihren Alltagsproblemen erzählen und dabei für das "perfekte Produkt" werben. Das wirkt billig!
Zum Schluss gab es ein paar Ansätze von Komik, aber auch nicht mehr!
Den Film werde ich mir definitiv nicht!!!!!! angucken.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Deepflight Mon, 02 Jul 2012 22:09:40 -0000
Antwort löschenBewertungen ohne den Film gesehen zu haben sind ein No-Go
vampiresliveforever Tue, 03 Jul 2012 13:56:09 -0000
Antwort löschensry, wenn es so rüberkommt, aber ich hab auch den film gesehen...!!!
looouise Wed, 01 Jun 2011 07:25:42 -0000
Kommentar löschenHabe den Film gestern mit zwei Freundinnen gesehen, schön Mädelsabend halt. Ich muss sagen, dass ich ihn eigentlich recht unterhaltsam fand. Die vollkommen realitätsfernen Dialoge, die hier kritisiert werden, fand ich teilweise sehr lustig und vor allem sehr wahr. ;)
Anderes war natürlich vollkommener Schwachsinn und wirklich, wirklich nervig - allem voran die weibliche Protagonistin, von der ich nach etwa 3 Minuten mit ihrer übertriebenen, aufgesetzten Niedlichkeit schon genug hatte,
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
stalker Tue, 24 May 2011 00:49:10 -0000
Kommentar löschenWie die Verfilmung eines Songs der Lassie-Singers, ohne großen künstlerischen Wert, aber verdammt ehrlich, witzig und unterhaltsam.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
stalker Tue, 24 May 2011 00:56:48 -0000
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=fIWtcy8Jhss
Mesokosmos Tue, 14 Dec 2010 00:20:30 -0000
Kommentar löschenIch habe nur den Trailer gesehen und weiß, dass ich mir den Film nie ansehen werde. Das Schauspiel wirkt auf den ersten und zweiten Blick einfach total amateurhaft.
Die Figurenzeichnung scheint einer sehr unbegabten Feder entsprungen zu sein.
Ich kann mir richtig gut ausmalen, wie wütend ich während des filmschauens werden würde.
Habe wenig Vorurteile und verteile viele Chancen, aber diesem Film werde ich bestimmt keine geben.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
vampiresliveforever Fri, 17 Jun 2011 17:01:30 -0000
Antwort löschen@Mesokosmos: Genau so seh ich das auch!! Einfach nur grauenvoll schlecht und gestellt.
Sigmund Sun, 14 Nov 2010 17:54:20 -0000
Kommentar löschenWirtschaftlich nicht ungeschickt angelegter Low-/Nobudget Film, der nach 'Shoppen' eine gut beobachtete, moderne Beziehungsstudie versprach. Aber 'Der letzte...' will offenbar nur nett und witzig sein - und tappt dabei ideenlos von einer Klischeefalle in die nächste.
Auch ermüdend: die unerwartete Betulichkeit des Films, denn hier ist alles durchgehend auf niedlich getrimmt. (ganz schlimm: das ewige gnatschige Kindchenschema-Getue der Hauptdarstellerin. GRUSEL!!!)
Auch der männliche Hauptdarsteller bleibt blass: seine Interviewmonologe sind in ihrer mimischen Maniriertheit (Augenbraue hoch, Blick nach rechts) so immergleich gespielt, dass man meinen könnte, das Take wurde nur einmal aufgenommen und dann vieldutzendfach nachsynchronisiert.
Das ist einfach zu wenig.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
dbeutner Sat, 13 Nov 2010 13:25:18 -0000
Kommentar löschenEigentlich werden meine Kommentare dann etwas länger, wenn ich begeistert war. Heute wird's anders - ich war wütend. Auf den Regisseur, auf die Darsteller, auf mich. Ich fange mit letzterem an.
Wütend auf mich, weil ich reingefallen bin. Auf "Shoppen". Ich werde den Film weiterhin mögen, aber ich muss mir eingestehen, dass "Shoppen" nur deswegen funktionierte, weil man nicht sicher wissen konnte, /wie/ schlecht die SchauspielerInnen sind (hätte ja sein können, dass sie /Rollen/ spielen, aber zumindest von dreien weiß man nun, dass sie nur ein Gesicht, nur eine Sprechart, nur eine Mimik, nur eine Gestik können). Shoppen, der deutsche Überraschungserstling von Westhoff, der zumindest irgendwie frisch war, konnte wohl nur deswegen funktionieren, weil er mit so vielen Darstellern auskam, schnell geschnitten war und die Drehbuchidee zumindest auch frisch erschien. Tatsächlich kann auch Westhoff offenbar nur frontal filmen und findet das auch beim zweiten Mal noch innovativ. Während ich - selten, aber es kam vor - im Kino schon auf dem Boden lag vor Lachen, habe ich gestern beinahe den gleichen Ort zum Aufenthalt gewählt - aber wegen Fremdschämens. Spätestens bei der Stelle, als Koschitz den "und dann passiert morgen das und das und danach das und das"-Monolog ansetzt, den Westhoff in ähnlicher Art in Shoppen von der gleichen Darstellerin aufsagen ließ. WIE begrenzt muss der Mann sein? Und warum hat Julia Koschitz den Westhoff nicht zur Sau gemacht und ihn bei den Dreharbeiten angebrüllt, wie man auf so eine depperte Idee kommen kann? Und, zurück zu mir, warum habe ich das nicht gemerkt? Naja, wie gesagt, "Shoppen" allein macht es wohl (mir) nicht zwingend klar...
Zum Regisseur = Drehbuchautor. Hab ja schon ein paar Punkte benannt. Das Drehbuch strotzt vor Unsinnigkeiten, Ortega hat ein paar benannt, ich habe irgendwann genervt aufgehört, sie geistig mitzunotieren. Es sind aber nicht nur kleine und größere Unstimmigkeiten, es ist noch viel mehr. Es werden billigste bekannteste Klischees abgefackelt, und das allein wäre noch nicht so schlimm, würde es nicht so lieblos geschehen. Buch und Film sind ein Verrat an der Liebe. Beziehungen sind oft schräg, können zu amüsanten Blicken auf die Struktur Anlass geben, was wirklich gehaltvoll werden kann, wenn auch das eigentliche Gefühl dabei irgendwie eine Rolle bekommt. Hier aber hatte das Gefühl keine Rolle. Es wurden "Dialoge im Bild" aufgesagt, alles war vorhersehbar, und kaum hatte man es vorhergesehen, musste man sich durch die schlurfige Zurschaustellung dessen kämpfen, was man ja schon wusste, und was schon vor der Szene peinlich war. In der "Welt" wird der Film allen Ernstes "authentisch inszenierte Beziehungsstudie" genannt - Authentizität ist allerdings bei 0% angesiedelt. Selten war ein Film so weit weg von "authentisch" wie dieser. Ich liebe alles Authentische, ich hasse diesen Film.
Die DarstellerInnen. Sie SchauspielerInnen zu nennen, wäre wohl etwas zu viel des Guten. Felix Hellmann war derjenige in Shoppen, bei dem ich tatsächlich befürchtete, dass das, was man zu sehen bekam, auch alles sein könnte, was der Mann kann. Leider ist dem so. Und - es ist nicht einmal so, dass ich die drei HauptdarstellerInnen unsympathisch fände. Gerade Julia Koschitz - wirkt potentiell nett. Sollte aber ernsthaft über einen anderen Beruf nachdenken, was für die beiden anderen nicht weniger gilt. Der Film hätte es beispielsweise benötigt, dass auf der nicht-Text-Spur ein Rest von "wir haben uns doch lieb" zu fühlen ist, spätestens zum Alles-wird-gut-Ende. Aber welcher Film hat /so/ klar gemacht wie dieser, dass das Paar in Wirklichkeit eben kein Paar ist (es gibt ja Filme - Once - da kommen die beiden DarstellerInnen durch die Dreharbeiten zusammen, Koschitz und Hellmann dürften davor bewahrt sein). Selten hat man so ein eindimensionales Spiel über 90 Minuten ertragen müssen. Dass Felix Hellmann in einem Gebiet in Deutschland aufgewachsen ist, wo die Zunge im Mund andere Bewegungen macht als bei anderen, ist nicht seine Schuld. Dass er als Schauspieler sich nicht die Möglichkeit erarbeitet hat, das auch abzugewöhnen, sehr wohl!
Absolut ernsthafter Tipp für Leute, die erwägen, diesen Film zu sehen, weil sie Shoppen mochten: Lasst es sein. Wer meint, zu viel Lebenszeit zu haben, möge sich besser 90 Minuten vor seinem natürlichen Tod den Kopfschuss geben. Das ist mit Sicherheit (positiv) aufregender als "Der letzte..." zu sehen...
Wie gesagt: Ich war wütend. Und bin's immer noch etwas.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Knutrobert Sun, 14 Nov 2010 15:18:09 -0000
Antwort löschenImmer wieder schön wie Du aus völlig vernichtenden Kritiken noch 4.0 Punkte für den Film rauskitzelst ;-)
dbeutner Sun, 14 Nov 2010 15:56:11 -0000
Antwort löschenIch bin halt so großzügig... :-) Aber: Recht hast Du. Platz nach unten will ich schon noch lassen für wirklich ekelhafte Filme, dieser war ja "nur schlecht, nicht ekelhaft". Aber er war ganz klar nicht nur "uninteressant" und auch nicht nur "schwach", sondern "ärgerlich". Habe das also etwas nach unten korrigiert.
pellekraut007 Thu, 04 Nov 2010 18:02:55 -0000
Kommentar löschenDas Schwein hat sich Ortega Lorres Kritik durchgelesen und wurde an die schlechten Details des Films erinnert. Und ich muss schreiben, dass Ortega in allen Dingen Recht hat! Jaja, aber trotzdem will ich für diesen Film eine Lanze brechen, auch wenn die nur so groß ist, wie ein Mikadostäbchen. Lässt man sich erstmal auf die Charaktere und ihre Darsteller ein, großartige Vorbilder ausgeblendet, ist der letzte schöne Herbsttag unaufgeregt hipp und kommt ganz ohne die durchgestylten Hollywoodlookalike-Nuschelkasper aus, die sich sonst in deutschen Komödien herumtreiben. Gab es doch ganz viele Dialoge, die richtig Spass gemacht haben. Von mir ein "ganz gut", weil der Film wohltuend natürlich, manche werden es langweilig nennen, daher kommt und auf liebenswerte Weise zwei Charaktere schildert, die sich nicht im Geschlechterkampf befinden, sondern lernen müssen, einander zu erkennen und das andere am Anderen schätzen und lieben zu lernen. Autorenfilme haben das Problem, dass sie polarisieren und ihre Schwächen nicht durch Augenkrawall und dickes Werbebudget ausgleichen können. Und nochmal zu Ortega: Yes Mr. Ortega, man kann dem Regisseur schlechte Arbeit vorwerfen. Die anderen haben ihre Leistung gebracht. Man sollte bei der Ausbildung von Regisseuren und Schauspielern weniger auf ihr Abitur oder ihre gesellschaftliche Herkunft achten, sondern nur auf "Echtheit". Aber leider sind die Filmhochschulen, allesamt Lieferanten der Talente, auf ein Bildungssytem angewiesen, das nur diejenigen für den Film und das Schauspiel als geeignet erachtet, die bisher nur gut auswendig lernen konnten, um ihr Abitur zu machen!!! xD Logischerweise erreicht man so keine schauspielerische Qualität, die uns viele andere Filmnationen seit Jahrzehnten vor machen. Habe kürzlich "Du bist nicht allein" gesehen. Da holzt ein Herr Walz derart durch die Filmdeko, dass für ihn ein Oskar wohl so weit weg war, wie die nächste Galxie. Der letzte schöne Herbsstag war eine kleine schöne Beziehungskomödie, die man auch im Fernsehen hätte zeigen können. Mehr ist eben nicht drin! Ein "umdenken" aller Beteiligten am deutschen Filmgeschäft könnte nicht schaden. Aber wer will schon gerne "umdenken"? Grunz?
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten