Der letzte Tango in Paris
Ultimo tango a Parigi (1972), FR/IT Laufzeit 129 Minuten, FSK 16, Erotikfilm, Abenteuerfilm, Drama, Kinostart 25.06.2009
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864 Bewertungen
20 Kommentare
Keine
von Bernardo Bertolucci, mit Marlon Brando und Catherine Breillat
Paul (Marlon Brando), ein in Paris lebender Amerikaner, ist nach dem Selbstmord seiner Frau völlig verzweifelt. Er sucht nach einem Ort, der ihn nicht mehr an sie erinnert und trifft bei einer Wohnungsbesichtigung die junge Französin Jeanne (Maria Schneider). Zwischen den beiden entflammt eine Beziehung voll heftigem sexuellen Verlangen. In dieser rein körperlichen Beziehung versucht Paul seiner Verzweiflung Herr zu werden. Bei weiteren Treffen zwischen den beiden werden keine Namen ausgetauscht, keine Fragen gestellt. Als Paul versucht, eine tiefere Bindung zu Jeanne aufzubauen, steuert die Beziehung auf eine Katastrophe zu.
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Cast & Crew
- Genre
- Erotikfilm, Gross-Out-Film, Drama
- Zeit
- 1970er Jahre
- Ort
- Paris
- Handlung
- Affäre, Altersunterschied, Anonymität, Begegnung, Bosheit, Brutalität, Demütigung, Ejakulation, Erektion, Erotik, Fetisch, Flirt, Frauenheld, Fremdgehen, Geliebte, Hotel, Hotelzimmer, Identität, Kultfilm, Lebenskrise, Leidenschaft, Liebe, Liebhaber, Lust und Erregbarkeit, Menstruation, Nackte Frau, Nackter Mann, Notwehr, One-Night-Stand, Oralsex, Orgasmus, Petting, Pistole, Sadomasochismus, Schönheit, Sex, Sexspiele, Sexsucht, Sexuelle Begierde, Sexuelle Identität, Sexuelle Obsession, Streit, Striptease, Trauer, Töten, US-Amerikaner, Verführung, Verlieben, Verlust, Verlust der Ehefrau, Verlust einer geliebten Person, Witwer, Wohnung, Wut und Hass, Älterer Mann verführt jüngere Frau
- Stimmung
- Eigenwillig, Hart, Romantisch, Sexy, Traurig
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Kritiken (3) — Film: Der letzte Tango in Paris
ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte
Kommentar löschenAls der Film 1972 in die Kinos kam, löste er wegen der angeblichen sexuellen Freizügigkeit in mehreren Ländern einen Skandal aus. Wer sich heute, nach mehr als dreißig Jahren, noch einmal auf dieses radikale Melodram um Einsamkeit, Verzweiflung, Liebe, Sex und Tod einläßt, der wird feststellen, dass der Film noch immer eine tief bewegende, provozierende und auch schockierende Allegorie auf die moderne Existenz ist.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenBrando + Schneider + Bertolucci = Meisterwerk!!!
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Thomax: Saarbrücker Zeitung Thomax: Saarbrücker Zeitung
Kommentar löschenHat mich damals umgehauen.
Traf den Nerv der Zeit, frech, offen, radikal.
Brillant gespielt.
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Kommentare (17) — Film: Der letzte Tango in Paris
Martin Oberndorf Thu, 09 May 2013 10:55:27 -0000
Kommentar löschenProvokativ.
Brisant.
Brillant.
41 Jahre alt.
Um keinen Tag gealtert.
Der letzte Tango in Paris.
...
Was hört man, wenn man Leute über diesen Film reden hört?
Erotik. Butter. Pornografie. Skandal. Pseudoskandal. Provokation. Pseudoprovokation.
Und nochmals Butter.
Irgendwie wusst ich nicht, was mich erwartet.
Ein explizites Cover. Der Ruf als Erotikfilm.
Auf der anderen Seite Marlon Brando. Und 2 Oscarnominierungen in Hauptkategorien.
Vorhersage pendelte zwischen 7.5 und 8.0.
Hab einen Blick riskiert.
In "Der letzte Tango um Paris" geht es nicht darum, dass einem zwei Stunden lang stupide Sex eingetrimmt wird.
Es ist eine komplexe Charakterstudie zweier Individuen, die ihren privaten Niedergang und ihren Frust darin kompensieren, dass sie regelmäßig einander treffen, ihre innersten Bedürfnisse, ihre Lust, ausleben, sich gewissermaßen eine neue Realität schaffen, in der Namen und Außenwelt keine Rolle mehr spielen.
Ja, der Film ist freizügig. Keine Prüdheit, den Körper zu zeigen, wie er ist.
Und Brust um Brust, Schamhaar und Schamhaar präsentiert sich in solch einer Ehrlichkeit, dass man dem Film zu keiner unterstellen möchte, er wäre Pornografie.
Während sie komplett wie ein offenes Buch ist, und man demnach viel von ihr sieht, zieht sich er zurück, während man von ihm weniger zu Gesicht bekommt.
Sie kennt seinen Urinstinkt, lernt man doch seine innersten Regungen, doch wer er in der Außenwelt ist, kann sie nicht einmal erahnen.
Und dieser Film lehrt uns, dass der Geschlechtsakt nicht nur ein rein körperliches Verlangen ist, sondern eine soziale Bindung, kennt man doch die tiefsten Urtriebe des Partners.
Wer jetzt abgeschreckt ist, dem sei versichert, dass der Film nicht nur den Sexualakt bebildert, sondern eben auch das Leiden zweier Charaktere, zweier Figuren, die viel Leid durchlebt haben.
Es gibt Handlung(en), es gibt Charaktere, es gibt Tiefe.
Eine innere Zerrissenheit, ein Konflikt prägt den Film.
Ist einem eine Person lieber, die einem alles von sich preisgibt, Lebensverlauf, Taten oder Namen, einem allerdings die Gefühle und Instinkte verborgen lässt, oder aber ist einem jemand besser gesonnen, der einem in die Abgründe, die innersten Regungen offen legt, allerdings sozial gesehen ein Fremder ist?
Ich weiß es nicht. Doch ich bewundere diese Offenheit.
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kobbi88 Thu, 09 May 2013 11:52:25 -0000
Antwort löschenSchöner Text... aber meine Vorhersage von 4,0 schreckt mich ziemlich ab!
Martin Oberndorf Thu, 09 May 2013 12:03:21 -0000
Antwort löschenKönnte mir vorstellen, er gefällt dir trotzdem.
Er ist ein tiefgründigerer, cineastischer Film.
Und ich hasse ja srlbst Sexfilmchen.
Und ich bitte dich: Marlon Brando sollte als Argument reichen. Ich mein: Gib dem Paten eine Chance!
kobbi88 Thu, 09 May 2013 12:11:56 -0000
Antwort löschenMarlon Brando ist bei weitem kein Argument für einen guten Film, leider. Tiefgründig klingt zwar auch gut, cineastisch schon wieder nicht mehr (ich verbinde damit zwei extrem verschiedene Dinge!)
Aber: ich bin irgendwie trotzdem neugierig. Vormerken kostet ja nichts. Mal schaun, was die Klassikerabteilung meiner viel zu sehr auf aktuelle Filme eingerichteten Videothek sagt ;)
Martin Oberndorf Thu, 09 May 2013 12:18:29 -0000
Antwort löschenDer gute Andy Dufresne hat ihm übrigens auch 10.0 Punkte gegeben.
...
Gut! Ich hab ja auch Flashdance (Vorrhersage 4.5) vorgrmerkt (und sogar schon im Schrank stehen)
Martin Oberndorf Thu, 09 May 2013 12:22:17 -0000
Antwort löschenUnd danke im Übrigen für das Lob.
Hfonda15 Thu, 09 May 2013 14:32:16 -0000
Antwort löschenSehr guter Kommentar von dir Martin, der steht auch auf meiner Liste(eine unsichere 7,5er Vorhersage) auch wenn Marlon Brando(selbst wenn er einer der größten war wirklich ab und an auch mal in weniger guter Streifen mitgespielt hat.
@kobbi gegen den Begriff Cineast hab ich auch so meine Vorbehalte ;)
Martin Oberndorf Thu, 09 May 2013 14:38:22 -0000
Antwort löschenDanke sehr.
Und ich hab ja selbst kaum was mit ihm gesehen. Nur die ersten beiden Paten vor ca. 2 Jahren und jetzt den hier. Für die meisten ist er trotzdem ein Qualitätssymbol.
Und Cineast ist für mich weder positiv noch negativ.
Eine Unterkategorie von Filmfan, einer, der sich eher wichtigere und wertvollere Filme ansieht. Ich gehör ja eher zu den FFs.
Hfonda15 Thu, 09 May 2013 15:17:30 -0000
Antwort löschenIm zweiten kommt Brando ja leider nicht mehr vor(er hat für mich entscheidend zur Perfektion des ersten beigetragen) aber soo viel kenne ich jetzt auch nicht von ihm. Endstation Sehnsucht hatte ich gesehen, The Score, Duell am Missouri und natürlich noch sein faszinierenden Auftritt in Apocalypse Now!
kobbi88 Thu, 09 May 2013 16:00:37 -0000
Antwort löschenNa dann seht auch mal "Die Faust im Nacken" und "Endstation Sehnsucht" an... natürlich ein grandioser Brando. Und noch wichtiger: auch die Filme sind gut! ;)
zur Cineastendebatte: Die, die sich mir gegenüber bisher klar als "Cineasten" bezeichnet haben sind meistens ziemliche Klugscheißer. Und in einem Germanistik-Studiengang kommen da schon ein paar zusammen, Literatur und Film haben da doch einige Parallelen. Diese Cineasten wollen mir immer sagen, warum der oder der Film OBJEKTIV so genial ist. Aber ich kann bei Filmbewertungen keine Objektivität erkennen. Nie. Weil es keinen Kanon gibt, was gut oder schlecht ist. Das ist immer subjektiv. Diese Diskussion alleine wäre ja noch in Ordnung, ich diskutiere ja auch liebend gerne über Filme. Aber zum einen lassen die Cineasten keine anderen Argumente als ihre eigenen zu und zum anderen tun sie andere Argumente als falsch ab, nur weil sie nicht ihrer Meinung entsprechen. Das ist eine unerträgliche Arroganz mit diesen Cineasten (oder besser gesagt: bei den Cineasten, die ich kenne). Vielleicht sinds schlechte Erfahrungen und damit auch Vorurteilsbildung, aber ich mag Cineasten aufgrund ihrer Arroganz und Klugscheißerei einfach nicht. Allerdings hoffe ich, dass ich auch mal eines besseren belehrt werde.
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Hfonda15 Thu, 09 May 2013 16:08:07 -0000
Antwort löschenDen KOMPLETTEN Text über Cineasten den du geschrieben hast kann ich ganz genauso unterschreiben, denn das entspricht absolut meiner Wahrnehmung. Leute die mir unterkommen und sich als Cineasten bezeichnen sind meistens arrogante, total humorlose Typen! Ich bezeichne mich da lieber als Filmfan, denn die meisten Cineasten gucken sich nur ,,anspruchsvolle" Sachen an und jeden Tag einen langatmigen Kunstfilm zu sehen, das wäre mir auf Dauer viel zu langweilig!
Endstation Sehnsucht hab ich gesehen und fand den ziemlich stark, nachdem ich den noch mal gesehen habe kommt da auch n Kommentar. Die Faust im Nacken steht schon länger auf meiner Liste ;)
Martin Oberndorf Thu, 09 May 2013 16:45:58 -0000
Antwort löschenMein Vater bezeichnet sich auch als Cineast und mit dem kann man genau so redenwie mit euch. Nur, dass er sich auch für filmhistorische Sachen interessiert und etwas belesener ist. Aber auch er sagt, dass Bewertungen immer subjektiv sind.
...
Apocalypse Now kenn ich natürlich auch.
Und stimmt, bei Pate 2 ist er nicht mehr dabei.
worstcase Thu, 18 Oct 2012 12:16:18 -0000
Kommentar löschenSchon in den 80ern habe ich mich gefragt, was an diesem Film so toll sein soll. Etliche jahre später hat sich da nichts geändert. Und die merkwürdige Erotik von Frau Schneider spricht nicht nur mich nicht an.....
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ProsperDune Sat, 11 Aug 2012 11:33:22 -0000
Kommentar löschenSo, was habe ich jetzt davon?
Absolut unromantisch, total unerotisch.
Ich schaue Menschen bei ihrem Leid und ihrem Leiden zu und lerne nichts daraus.
Ich fühle mich schlecht, aber weiß nicht wieso.
Der Film macht schlechte Stimmung, ohne einen Grund zu finden, wieso ich es mir in meinem verdammten Leben so schlecht ergehen lassen muss. Dieser ganze Schmerz ist doch sinnlos.
Und wenn am Ende, durchaus packend inszeniert, aus Liebe Obsession wird, weiß ich überhaupt nicht mehr, ob ich den Film mögen oder hassen oder irgendwas soll...
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Andy Dufresne Sat, 28 Jul 2012 22:35:53 -0000
Kommentar löschenSkandal hin, Butter her...
Mehr hat sich Brando nie entblößt, mehr hat er von sich nie gezeigt, mehr hat er sich nie geöffnet, ja verwundbar gemacht.
Dies alles nicht (nur) körperlich, dies alles (vor allem) seelisch...
Ein alternder Mann, gerade noch so schön, gerade noch so begehrenswert, gerade noch so sexy auf erfahrene, bewusste Art und Weise.
Gerade noch (ganz) da, kurz davor zu entschwinden, kurz davor sich (allem) zu entziehen , sich seinen Reflektionen und Brüchen ganz hinzugeben...
Verletzlich,sardonisch, mehr als melancholisch treibt er durch Paris (treibt es mit Paris),spült es ihn in eine leere Wohnung, treibt es ihn in eine anonyme Beziehung mit einer prall weiblichen, voll entdeckungswilligen,im wahrsten Sinne des Wortes offenen, jungen/viel jüngeren Frau.
Und es bleibt natürlich nicht bei Anonymität, bei Gleichgültigkeit, es wird zwangsläufig essentiell, zwangsläufig fatalistisch...
Story egal, Skandal (damals ein grandioser...) egal, alles egal...
Das hier ist Seelenkino, ist Entblätterung pur, ist Theater der Triebe, ist scheues Erwachen aus abgebrüht gedachter, gelebter Erfahrung, ist wahrer Strip(tease), ist wahre Entblößung...
Was entblößt wird: Das pure, großartige, kümmerliche, schöne, hässliche Direkte...
Das ist Zurschaustellung des Innersten mit den Mitteln des äußeren ( des Herzeigens).
Das ist einmalig.
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SoulReaver Sat, 28 Jul 2012 22:38:52 -0000
Antwort löschenSeelenstripteas!
SoulReaver Sat, 28 Jul 2012 22:39:25 -0000
Antwort löschenDa fehlt ein e. :D
Andy Dufresne Sat, 28 Jul 2012 22:42:17 -0000
Antwort löschenisse drin jetzt :D
lieber_tee Sat, 28 Jul 2012 23:21:41 -0000
Antwort löschenIch hätte damals Maria Schneider auch gerne eingeseift...
Andy Dufresne Sun, 29 Jul 2012 19:11:51 -0000
Antwort löschenDuell am Missouri ist einer der wenigen Brandofilme (der für mich beste Schauspieler aller Zeiten!) die ich nicht gesehen habe :(
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Andy Dufresne Sun, 29 Jul 2012 19:13:21 -0000
Antwort löschenAch ja: Es war wieder Whiskey :)
Andy Dufresne Sun, 29 Jul 2012 19:15:58 -0000
Antwort löschen@Tee: Schrader reizt(e) mich auch...
angelmoonsoul Fri, 20 Jul 2012 12:34:53 -0000
Kommentar löschenMarlon Brando und Maria Schneider spielen zwar ihre Rollen ganz gut, dennoch hat mich der Film gelangweilt.
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Brentano Tue, 10 Jul 2012 11:12:10 -0000
Kommentar löschenHabe nur Ausschnitte des Films gesehen (oder ab-<wie umgeschaltet) mir wird und wurde damals wie heute schon "übel", wenn ich Textpassagen daraus gelesen habe, Butter?
Tja und die guten/sehenswerten Ausschnitte darin sind eben mal nur jene Szenen mit Jean Pierre Léaud, der sich dort selber, als "Filmemacher" zitiert, so etwa:..
Tom - un cinéaste, le fiancé de Jeanne: [in French; subtitled] How did you find it?
Jeanne: [in French] By chance.
Tom - un cinéaste, le fiancé de Jeanne: [in French] We'll change everything.
Jeanne: [in French] Everything! We'll turn chance into destiny.
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swissroland Fri, 09 Dec 2011 22:18:58 -0000
Kommentar löschenalles in butter bei dem film ;)
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Filmkenner77 Sat, 21 Aug 2010 12:33:57 -0000
Kommentar löschenFür einige mag dieses Erotikdrama Kult sein. Mich hat der Film größtenteils eher gelangweilt. Wer aber etwas über die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Butter erfahren möchte, ist vermutlich bestens hier aufgehoben.
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Filmkenner77 Thu, 29 Sep 2011 15:11:19 -0000
Antwort löschenButter geht mir am Arsch vorbei. ;-)
Filmkenner77 Sun, 10 Jun 2012 11:23:34 -0000
Antwort löschenDa hast du mich aber gut unter"gebuttert". ;-)
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vince_vega Mon, 01 Oct 2012 18:58:55 -0000
Antwort löschenJetzt aber Butter bei die Fische! :D
Filmkenner77 Tue, 02 Oct 2012 14:42:04 -0000
Antwort löschenDa sage ich nur: Alles in Butter. ;-)
Kill_Diether Mon, 05 Apr 2010 17:31:29 -0000
Kommentar löschenDen habe ich erst um 2000 herum im TV gesehen.
Der provokante Bonus der Siebziger is'
heutzutage ziemlich weg. Trotzdem
sehenswerter Film Noir mit den dazu gehörenden
Längen.
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Knutrobert Wed, 10 Mar 2010 17:53:06 -0000
Kommentar löschenMan kann sicher in alles viel reininterpretieren. Dazu habe ich jedoch keine Lust wenn ich mich gnadenlos langweile! Nach einer Stunde habe ich aufgegeben. Es war einfach nur nervig. Wüsste nicht wofür ich hier Punkte verteilen sollte...
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Kill_Diether Mon, 05 Apr 2010 17:26:40 -0000
Antwort löschenDer Man(n) oder die Frau kann sicher NICHT in alles viel reininterpretieren.
JimiHendrix Mon, 02 Feb 2009 14:09:22 -0000
Kommentar löschenImmernoch ein kleiner Skandalfilm, der nichts von seinem Scharm und seiner Groteske eingebüßt hat.
Maria Schneider und Marlon Brando spielen fabelhaft und drücken mit ihrer Darbietung den geheimen Traum so mancher Frauen und Männer aus.
Bertoluccis Weckruf an das biedere Denken von Konseratisten hat früher die Grundmauern des Kinos und der Öffentlichkeit erschüttert.
Es ist sehr erstaunlich, dass dieses Werk, selbst über 30 Jahre später, noch so viel Faszination auszuüben weiß.
Umso verwunderlicher ist es, dass Bernado Bertolucci es auch mit seinem heutigen Film "Die Träumer" fast zu der gleichen Reaktion kommen lässt.
Jetzt weiß ich auch endlich, wozu man Butter immer im Haus haben sollte....
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JoeShoe Wed, 22 Oct 2008 18:26:06 -0000
Kommentar löschenKeiner versteht die Frauen, weil sie selbst nicht wissen, was sie wollen: das Abenteuer oder den sicheren Hafen. Keiner versteht die Männer, weil sie erst so tun, als wollen sie nur den belanglosen Sex, dann aber am Ende doch die große Liebe des Lebens gefunden haben. Meisterhaft auf Zelluloid gebannt.
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bootsmann13 Wed, 10 Sep 2008 10:43:26 -0000
Kommentar löschenIch habe gerade in der ZEIT über einen Film ("Wolke9") gelesen, es sei der Intimste seit "Der letzte Tango von Paris". Das bracht mich schwer ins Schleudern:
Diese verzweifelte, einsame und radikale angebliche Intimität (Stichwort: Butter) möchte ich nie erleben. Das ist so trostlos wie diese leere Pariser Wohnung, in der Schneider und Brando rumvögeln.
Ich habe den Film zwei, drei Mal gesehen und immer wieder versucht, mich ins Jahr 1972 und in die Hirne der Menschen damals zurückzuversetzen. Es will mir aber nicht gelingen. Und nur des Skandals wegen den Film hochzujubeln, scheint mir zu einfach zu sein. Auch vermag ich nicht zu erkennen, warum Brando eine schauspielerisch bessere Leistung zeigen soll als zB in "Faust im Nacken", "Der Pate" oder "Apocalypse Now". Im Gegenteil: ich sehe da nur gelangweiltes Rumgeeiere.
Und - soviel Chauvinismus muss erlaubt sein - die Schneider turnt mich überhaupt nicht an...
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patcharisma Sat, 16 Aug 2008 01:47:42 -0000
Kommentar löschenDie Schlussszene ist ein (fast) apokalyptischer Wahnsinn. Ganz toll! Bis dahin muss man allerdings 2 geschlagene Stunden durchhalten! Der Film ist sonst leer wie dessen Hauptdarsteller, das Appartment. Aber mit der Körperfülle von Marlon Brando brauchts auch keine Möbel mehr.
Ich verstehe durchaus, dass Maria Schneider danach in tiefe Depressionen fiel. Wenn ein "Skandal" als Anspruch verkauft wird, werde ich sowieso immer etwas stutzig. Aber eben die Schlussszene haut um, ehrlich. Und die Scheiss-Butter ist komplett irrelevant!
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annaberlin Wed, 30 Apr 2008 08:42:37 -0000
Kommentar löschenMarlon Brando in einer seiner besten Rollen. Der Film ist ein Klassiker und fasziniert immer wieder, auch wenn er teilweise auch ganz schön abstoßend und unverständlich ist.
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christof.s Fri, 30 Nov 2007 11:09:02 -0000
Kommentar löschenWas mich an diesem Film so beeindruckt hat, ist vor allem, wie die Musik von Gato Barbieri und die Lichtführung immer wieder in eine Beziehung zu dem treten, was gerade passiert und das symbolisch unterstützen: hat Paul Mühe, die Erinnerung an einen schwierigen Moment seiner Kindheit auszusprechen, zieht kurz ein Schatten über sein Gesicht; wenn es unter seiner gerade noch beherrschten Oberfläche schon brodelt, flackert eine nervöses Schlagzeugsolo auf. So sehr man von diesem Film auch getroffen wird, werden der bedrückende Handlungsstrang um den Tod Rosas und die ausweglosen Episoden um die nur scheinbar tabulose Beziehung zu Jeanne immer wieder von den wunderbar spielerischen und selbstironischen Intermezzi mit Jean-Pierre Léaud gebrochen.
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dAShEIKO Sat, 04 Aug 2007 10:22:09 -0000
Kommentar löschenEin Drama, dass zeigt, dass rein körperliche Beziehungen nicht funktionieren, oder es oft nicht bleiben. War 1972 ein sexuell sehr offensiver Film, wobei sich vieles nur im Geiste abspielt, weil die Kamera es im Dunkeln läßt. Die Skandälchen um den Film beziehen sich demnach auch oft nur auf den Reiz des Verbotenen, ohne dass wirklich etwas skandalöses abgeht.
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