Der Mann, der niemals lebte
Body of Lies (2008), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Drama, Kinostart 20.11.2008
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152 Kommentare
Keine
von Ridley Scott, mit Leonardo DiCaprio und Russell Crowe
Leonardo DiCaprio und Russell Crowe kooperieren in Ridley Scotts Der Mann, der niemals lebte, um einen Terroristenführer dingfest machen zu können.
Er ist der beste Mann des US-Geheimdienstes: Als erfahrener CIA-Agent bewährt er sich selbst in brenzligen Situationen, die keiner seiner Kollegen überlebt. Doch wenn Roger Ferris’ (Leonardo DiCaprio) Tarnung einmal auffliegt, ist er ein Mann ohne Identität – dann hängt sein Leben von jener unpersönlichen Stimme ab, mit der er über eine abhörsichere Telefonleitung Kontakt hält. Der mit allen Wassern gewaschene CIA-Mann Ed Hoffman (Russell Crowe) führt Krieg – per Laptop im Wohnzimmer seines Einfamilienhauses: Er dirigiert jede von Ferris’ Bewegungen selbst dann noch, wenn dieser beim Einsatz im Kugelhagel Deckung sucht. In der Welt des Terrors etabliert sich eine neue Leitfigur, die den Erdball mit einem Bombenteppich überzieht und dabei selbst dem ausgeklügelsten Geheimdienst-Netzwerk der Welt immer wieder Schnippchen schlägt. Um den Mann namens Al-Saleem (Alon Aboutboul) aus der Reserve zu locken, muss Ferris sich in die Welt manipulierter Finanztransaktionen und verzweifelter Märtyrer einschleusen und dabei ein eher zweifelhaftes Bündnis mit Hani (Mark Strong), dem Leiter der jordanischen Spezialagenten, eingehen. Sein Einsatz führt Ferris in den Irak, nach Jordanien, Washington und Dubai, doch je näher er seinem Ziel kommt, desto eher muss er sich fragen, wem er noch vertrauen kann.
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Cast & Crew
- Genre
- Actionfilm, Thriller, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre, Krieg gegen den Terror
- Ort
- Amman, Dubai, Gefängnis, Jordanien, Naher Osten, Washington D.C., Wüste
- Handlung
- Agent, Anschlag, Antiterror, Bombe, Bombendrohung, CIA, CIA Agent, Explosion, FBI, FBI Agent, Falle, Folter, Folter durch Polizei, Gefängnis, Geheimdienst, Geisel, Helikopter, Jeep, Korruption, Lüge, Rechtsanwalt, Roman, Satellit, Schläfer, Schmerz, Soldat, Terror, Terrorist, Terrorkommando, Terrorverdächtiger, Vertrauen, Wachhund
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Spannend
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Kritiken (22) — Film: Der Mann, der niemals lebte
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] In Scotts exzellenter Inszenierung gibt es kaum Schwachpunkte. Der Film ist durchgehend spannend und liefert einen interessanten, natürlich fiktiven, Einblick in das Leben eines CIA-Agenten, der jeden Tag einen Kampf um Leben und Tod führt. Doch die sich langsam anbandelnde Liebesbeziehung zwischen DiCaprio und Farahani wirkt völlig aufgesetzt, öde, unpassend und bremst den Zuschauer oft aus. Der zweite Schwachpunkt, nicht so störend wie die Beziehung, sondern eher schade, ist die Rolle von Crowe. Seine interessante Figur kriegt viel zu wenig Zeit, um sich zu entfalten und bleibt immer nur eine Randfigur. Trotzdem bleibt der Film spannend und punktet auch, weil Scott völlig auf die Veredelung des amerikanischen Helden verzichtet und auf Kompromisslosigkeit setzt. Auch die Folterszenen sind sehr intensiv dargestellt und könnten für zartbesaitete Zuschauer vielleicht etwas zu hart sein. [...]
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alex023 Wed, 31 Aug 2011 10:25:22 -0000
Antwort löschenStark! Genauso wie der Film.
Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenJeder darf hier mal etwas foltern, entführen und töten. Geheimdienste waren schon immer intrigant, das will uns Ridley Scott sagen und bietet dafür nicht viel Neues. Leider lässt er seine zwei großen Darsteller nie wirklich aufeinandertreffen, so dass alles irgendwie leblos bleibt.
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Davon einmal abgesehen, ist Der Mann, der niemals lebte ein grundsolider Thriller mit atemberaubenden Aufnahmen und einem passenden, wenn auch etwas zurückhaltenden Score. Leider hat er hier und da seine Längen und eine teilweise etwas unglaubwürdige Story, womit man aber gut leben kann.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDer Thriller «Body of Lies» wurde von Ridley Scott gewohnt solide inszeniert. Die Kameraarbeit ist zwar für einmal eher schnörkellos, dafür ist der Rhythmus der Erzählung wie immer so packend gestaltet, dass dabei schnell vergessen wird, wie unsinnig die Handlung eigentlich ist. Vor lauter Täuschung und Gegentäuschung bleibt die Logik schnell einmal auf der Strecke.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]"Der Mann, der niemals lebte" ist ein bildstarker, von Ridley Scott gewohnt einwandtfrei audiovisuell gestalteter Film, der teils mit schonungsloser Brutalität und Intensität die Arbeit eines CIA-Agenten inmitten eines Wirrwarrs aus Lügen, Verrat, Misstrauen und Gewalt zeigt. Ein durchaus packender Einblick, der seine Bedeutung mit einem einfallslos gestalteten Handlungsstrang etwas untergräbt, diesen aber wenigstens durch eine vertrakte Auflösung nicht zu weit ins pure Standartklischee abgleiten lässt. Nicht zuletzt dank überzeugender Darsteller ist ‚Der Mann, der niemals lebte‘ alles in allem sehr sehenswert, wenn er auch leicht hinter seinen Ambitionen zurückbleibt.[...]
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDie Gegensätze im Leben der Protagonisten Ferris und Hoffman sind zwar interessant herausgearbeitet. Der eine vor Ort im Nahen Osten, die Dreckarbeit machend, Land und Leuten in einer Hass/Liebe verbunden und der Andere aus Amerika die Befehle gebend, während er ein Soccer-Spiel seiner Tochter anfeuert.
Für einen Ridley Scott-Film eher schwach, die Flamme der Spannung kommt nicht richtig zum Brennen.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenUnd noch ein amerikanischer Film über den Irak-Krieg. Der letzte, den ich gesehen habe, war Operation Kingdom. Im Gegensatz zu diesem Film hat Der Mann, der niemals lebte einen kleinen Vorteil: es dreht sich nicht komplett um Amerika, sondern auch ein Bisserlchen um Europa. Allerdings gerät dies eher im Hintergrund und letztendlich liegt der Fokus dann doch wieder auf den Staaten.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Meine Erwartungen waren stark begrenzt, habe ich doch einen Film erwartet, der einen zum Aufpassen zwingt. Immer neue Personen, die in immer verworreneren Handlungssträngen dem Zuschauer immer mehr wichtige Details unterjubeln, waren meine Befürchtung. Doch der Film entpuppt sich als eine echte Überraschung. Er ist keinesfalls eine CIA-Schlaftablette wie „Der gute Hirte“, aber auch kein klassischer Action-Film a la „Mission Impossible“. Vielmehr ist „Der Mann, der niemals lebte“ eine – auf den ersten Blick – relativ realistische Story, in der zwei Menschen auf unterschiedlichste Weise das gleiche Ziel verfolgen. [...]
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin unglaublich behäbiger und plakativer Technothriller ohne echten Thrill, der nie wirklich aus dem Quark kommt. Wie ein überlanger Werbespot für Handys wird die simple Story, durch ständige Ortswechsel als komplex verkauft. Die moralische Dimension des ganzen Kriegs gegen den Terror wird zu keinem Zeitpunkt ernsthaft analysiert, kritische Einsprengsel bleiben modische Dekoration ohne Tiefgang. Letztlich interessiert sich Scott mit seiner hibbeligen Kamera dann doch mehr für stylishe Explosionen, als für komnplexe Charaktere. Natürlich ist Russel Crowe die Idealbesetzung eines unsympathischen Arschlochs und Leo bemüht sich aus seiner albernen Rolle etwas zu machen. Aber bei so wenig Substanz strampeln die Darsteller über weite Strecken im ereignislos seichten, wie Hunde die im Ententeich paddeln. Ridley Scott, der seit Thelma & Louise keinen wirklich wichtigen Film mehr gemacht hat, sollte sich vielleicht endlich aufs verdiente Altenteil zurückziehen, ehe man völlig vergisst, dass er irgendwann mal Meilensteine wie Alien und Blade Runner gedreht hat.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEin Regisseur, der sein Drehbuch, seinen Film, seine Schauspieler ernst nimmt. Schauspieler, die ihre Rollen ernst nehmen. Und alle zusammen nehmen den Zuschauer ernst. So einfach ist das mit “Body of Lies”. Eine Spionagegeschichte mit ambivalenten Charakteren, die zwischen Arroganz, Pflichterfüllung und Familienalltag oder zwischen Scheidung, Lebensgefahr, Lügen und dem Reiz einer fremden Welt flimmern - und das vor einem (für Hollywood-Verhältnisse) eher realistischen Hintergrund. Da wird ein Leben per Telefon ausgelöscht, während die Tochter Fußball spielt, da herrscht Zynismus statt Vertrauen. Die Macht der westlichen Geheimdienste schlägt in Ohnmacht um, wenn ihre Feinde keine Handys und keine Kreditkarten mehr benutzen. “Body of Lies” legt einen spannenden Thriller auf diese Folie und kann sogar noch eine Liebesgeschichte dazu packen. (Mehr im Podcast)
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen"Der Mann, der niemals lebte" hat nicht mal in den USA besonders viele Leute interessiert. Auf dem handwerklichen Sektor ist DiCaprio für die Bewegung zuständig, seine Mit- oder Gegenspieler bieten den jeweiligen Darstellern viel spannendere Aufgaben. Russell Crowe spielt einen Familienvater, der mal so nebenbei zwischen dem Füttern seiner Kinder und dem Pinkeln per Handy weltweit irgendeinen Terrorismus bekämpft. Scott verwirrt mit Bilderflut, die allerdings nicht mehr so rasant ist wie früher. Das Ziel ist weiterhin, dass man irgendwann das Denken aufgibt und dem Film alles oder gar nichts mehr glaubt.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenOhhh, man sollte nie jemanden zu früh abschreiben. Ridley Scott wurde in den letzten Jahren zu einem Namen, der schon wie Anti-Werbung auf mich wirkte. Nach zwei Meilensteinen am Anfang der Kinokarriere, allenfalls guter Durchschnitt. Das wohlgerühmte "Gladiator", nur ein aufgeblasener Rape-and-Revenge-Movie.
Jetzt habe ich mich doch in den neuen Scott-Film getraut und muss mich revidieren. Einen so guten Film hatte ich nicht erwartet. Scott erzählt in einem packenden Fluss, wechselt dabei Orte, Konflikte und Spannungsbögen ohne das man es merkt. Trotz der 2-Stunden-Länge, ein kurzweiliger Film.
Dazu kommt die enorme Komplexität. Body of Lies vermittelt ein globales Gefühl, ein direktes Teilhaben an der Weltpolitik. Mittendrin statt nur dabei und das gelingt Scott nicht durch einen ästhetisierten Look, der den Zuschauer gern auf Distanz hält, sondern durch klare Bilder und dokumentarischer Nähe. Die Perspektive von DiCaprios Rolle wird überwiegend so erzählt. Handkamera,…
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenRidley Scott ist Brite, aber sein Markenzeichen ist etwa seit zehn Jahren ein pathetischer Realismus, ein emotionales, mitunter bombastisches Aufladen der puren Wirklichkeit. Scott zeigt die Welt als blutigen, schmutzigen Ort, in dem nur tough guys sich durchsetzen und auch das nicht ohne Opfer. Und der Regisseur selbst hält das wahrscheinlich sogar für realistisch. Aber in dieser Härte und Schwere und fast schon Ernst-Jünger-artigen Ungerührtheit des Hinguckens steckt auch eine Faszination für den Schrecken, eine immer spürbare Lust am genauen Blick, an der Fähigkeit dem Gesehenen standzuhalten, und es ungeschönt wiederzugeben und damit eben ein ganz eigener Schönheitssinn.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenFühlte mich unangenehm an AMERICAN GANGSTER erinnert. Beiden fehlt jedes Gespür für Mood and Drive. Dieses gängige Terroristenallerlei ist zu keiner Minute spannend, Leonardo DiCaprio wirkt trotz guter Leistung deplatziert. Das ist einfach nichts halbes und nichts ganzes. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenBody of Lies will aber nicht nur als Genrefilm funktionieren, sondern immer etwas mehr, etwa auch politisch glaubwürdig bleiben - und verliert sich darüber immer wieder an Nebenschauplätzen mit ärgerlichen Klischees, die das Geschehen unnötig aufblähen. Vielleicht handelt es sich bei diesen "Counterterror"-Filmen aber ohnehin um ein Auslaufmodell: Mit dem Abtritt von George W. Bush sollte ja auch der Seismograf in Hollywood neue Wellen orten.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenNatürlich erscheint manches bekannt in "Body of Lies" ("Lügengebilde" - woher nehmen deutsche Verleiher nur ihre sinnfreien Titel?): "Spy Game" (2001) mit Robert Redford und Brad Pitt lebte auch von der Kombination aus leitendem und ausführendem Agenten, und in "Syriana" (2005) spielte George Clooney einen US-Agenten, der im Krieg zwischen dem Westen und radikalislamischen Kräften an Grenzen stößt. Neu bei Scott ist der Zynismus an der Heimatfront, mit dem Russell Crowe den Führungsoffizier Hoffman ausstattet
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenDas Kommando bei dieser mal wieder windelweich-scheißliberalen US-amerikanischen Weltbildrettungsaktion führt in bewährter Manier der Regisseur Ridley Scott, der die Handlung voranpeitscht und dabei eindrucksvoll über Leichen geht. Ästhetisch reißt das dann aber keiner mehr raus. Vielmehr tut William Monahan (den wir als Autor von Scorseses "Departed" zu fürchten gelernt haben) seine ostentativ maskulinen Dialoge und tut Marc Streitenfeld sein musikalisches Trommelfeuer dazu. Man darf sicher sein, dass die PR-Agenten des Films was von einer US-Nahostpolitik-kritischen Mission faseln werden.
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aggrotainment Mon, 21 Dec 2009 02:59:52 -0000
Antwort löschenklingt für mich mehr nach Frust über politische Ansichten der US Bürger, als nach einer ernst zu nehmenden Filmkritik. schwach.
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDie Filmdramaturgie leidet unter derselben Schwäche wie schon Ridley Scotts letzter Thriller "American Gangster": dass er mit zwei hochkarätigen Stars operiert (damals mit Crowe und Denzel Washington), sie aber fast nie aufeinandertreffen lässt. Und wenn es dann doch noch passiert, ist es nicht das textliche und schauspielerische Herzstück des Films, das es sein müsste.
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aggrotainment Mon, 21 Dec 2009 02:55:09 -0000
Antwort löschenDas ist ihre Meinung, gut. Wenn zwei gute Schauspieler gemeinsam in einem Film mitwirken, muss das für mich nicht unbedingt heisen, dass sie aufeinandertreffen sollen. Und erst recht nicht, dass es das Herzstück des Films sein soll. Meine Meinung.
Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenÜberwachungstechnik und Kriegshandwerk [haben] so rasante Fortschritte gemacht, dass die Diskussion über ihre moralische Zulässigkeit kaum mithalten konnte. Es wäre vermutlich blauäugig, anzunehmen, dieser Umstand könne einen Regisseur wie Ridley Scott ernsthaft genieren. Das Erzählen kann ihm nicht schnell genug gehen, die kinetische Bildwirkung scheint seinem Kino als Botschaft schon auszureichen.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenWenn ein Mann als größten Erfolg Gladiator vorzuweisen hat, sollte man seine Karriere mit etwas Vorsicht beäugen. Wenn selbiger Mann einst innerhalb von drei Jahren zwei Filme wie Alien und Blade Runner gedreht hat, wächst der Unglauben ins Unermessliche. Was ist eigentlich aus Ridley Scott geworden? Zwar besitzen Filme wie Legend, White Squall oder Black Hawk Dawn durchaus ihren Charme und Momente, doch der Großteil von Scotts Œuvre ist gerade innerhalb des letzten Jahrzehnts doch eher zum Heulen.
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Alle Kritiken (22)
Kommentare (130) — Film: Der Mann, der niemals lebte
nilswachter Wed, 29 May 2013 08:36:34 -0000
Kommentar löschenRidley Scott ist mit Body of Lies ein interessanter, wenn auch nicht neuer, Kommentar auf Geheimdienstarbeit zur Bekämpfung von Terrorismus und Krieg gelungen. Der Film überzeugt mit einer hohen dramaturgischen Dichte, hervorragenden Schauspielern, glänzend inszenierten Actionsequenzen und ein paar kleinen Überraschungen. Dabei ist die Handlung mitunter reichlich verstrickt, so dass man genügend Aufmerksamkeit mitbringen sollte. Was man dem Film allerdings nicht absprechen kann, ist sein leicht naiver Umgang mit Themen wie interkultureller Dialog und politische Diplomatie. Ein etwas feinerer Pinsel hätte dem gezeichneten Bild gut getan. Nichtsdestotrotz ist Body of Lies sehenswert und unterhält blendend, ohne die Intelligenz des Zuschauers zu beleidigen.
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florian.fiele Tue, 07 May 2013 13:09:37 -0000
Kommentar löschenBody of Lies
Nein, nein, nein. Das ist alles solide verfilmt, man merkt, dass hier ein dickes Budget zur Verfügung stand, aber inhaltlich, inhaltlich, plätschert der Film vor sich hin. Scott beweist ebenso wenig Sinn für Erzählweise und Tempowechsel wie Gespür für seine Figuren. Dass DiCaprio auch hier wieder ordentlich spielt und auch alle anderen Darsteller solide, steht außer Frage, aber er schafft es nicht seiner Figur Leben einzuhauchen. Da nützt auch der Bart nichts. Die übrigen Darsteller haben exakt dieselben Probleme. Bei vernünftiger Erzählweise wäre Body of Lies reif für 5.0-7.0, aber so ist das für mich ein weiterer Actionthriller der letzten Jahre, der einfach vorbeirauscht, ohne dass sich auch nur eine Szene richtig ins Gedächtnis prägt. Keine Sekunde Spannung, keine wirkliche Dramatik, politisch belanglos. Für Trailer und Videoclips kann man das Ganze gut zurechtschneiden, denn die Optik überzeugt, aber als Spielfilm funktioniert das (für mich) nicht. 2 Stunden auf vergleichsweise hohem Niveau verschwendet. Wenn ich irgendwas hier mitnehme, dann, dass (Antiterror)Krieg langweilig ist, selbst wenn der Regisseur Tempo und Paranoia vorgaukeln will. Selten geht mir mal ein Score auf die Nerven, aber etwas Penetranteres als den hier habe ich noch nicht erlebt.
In der letzten halben Stunde hat der Film mich dann allerdings doch gepackt und das Ende sowie der Abspann sind gelungen. Das zeigt, was für ein Potential hier vorhanden war und verschwendet wurde. Allein der letzte Dialog von DiCaprio und Crowe, verglichen mit dem Rest, grandios!...alles, was mich an diesem Film begeistert und was im Kopf bleibt.
3.5 - viel Lärm um nichts mit sehr wenigen gelungenen Momenten, Verschwendung von Budget und Darstellerpotential, schwaches Drehbuch, schwache Regie
Edit: Achja, der Trailer ist geil. Gerade zum ersten Mal gesehen; animiert mich fast dazu den Film noch einmal anzusehen...
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Cayopei Fri, 22 Mar 2013 18:54:57 -0000
Kommentar löschenDer kreuzdumme deutsche Titel läßt einen 70er Jahre Bond oder einen Hitchcock-RipOff vermuten, man bekommt aber einen ziemlich guten CIA-Cocktail serviert ... schöner Kontrast zwischen Feldarbeit und Telefonentscheidungen.
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Wall Wed, 13 Mar 2013 15:29:55 -0000
Kommentar löschenGuter Mix aus Action-, Militär, Polit- und Geheimdienst-Thriller von Altmeister Ridley Scott. Nicht überragend, aber allemal besser, als die ähnlichen Vertreter "Operation: Kingdom" und "Green Zone". "Body of Lies" erzählt eine spannende und interessante Geschichte, die auch die ein oder andere Überraschung für den Zuschauer bereit hält. Zudem ist der Film mit Leonardo DiCaprio, Russell Crowe und Mark Strong exzellent besetzt. Vor allem erstere beide überzeugen im Zusammenspiel und stellen sehr gut die gegensätzlichen Charaktere dar. Die wenigen Actionszenen sind ebenso herausragend inszeniert und wirken nach "Black Hawk Down"-Manier authentisch und spektakulär zugleich. Der Film kann sich sehen lassen!
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totox Tue, 22 Jan 2013 00:47:10 -0000
Kommentar löschenDer Film schildert die Probleme des US-Geheimdienstes bei der Bekämpfung von Terroristen im Nahen Osten aus der Perspektive eines US-Geheimdienstmitarbeiters.
Die Schilderung der Geheimdienstoperationen ist ziemlich spannend, aber über technische Fragen hinausgehende Erkenntnisse vermittelt der Film nicht. Dazu sind die Figuren zu klischeehaft angelegt.
Was mich am meisten gestört hat ist, dass positive Identifikationsfiguren fehlen. Meine Anteilnahme an den Schwierigkeiten eines eifrigen US-Agenten bei der Erfüllung seiner Missionen in arabischen Ländern hält sich in Grenzen. Auch schafft es der Film nicht, die anfangs erzeugte Spannung aufrechtzuerhalten.
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Nemoflow Sun, 06 Jan 2013 02:38:06 -0000
Kommentar löschenMan, der Film hat mich echt positiv überrascht, hatte ich garnicht mit gerechnet. Hab auch die angemahnten Längen kaum bemerkt. Leo spielte solide, war mir für die Rolle aber etwas zu "grün" wenn ich ehrlich bin. Crowe und Strong hingegen haben mich enorm begeistert! (...und Golshifteh Farahani, ums mal salopp auszudrücken, ist eine Augenpeitsche.)
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Lester Burnham Sat, 03 Nov 2012 09:40:25 -0000
Kommentar löschenPolitisch ambitionierter Thriller, der genau den richtigen Ton trifft, eine komplexe, realistische Geschichte mit aktueller Brisanz zu erzählen, ohne den Zuschauer komplett zu überfordern. Es heißt also durchaus, die grauen Zellen anzustrengen, aber man muss keine Insiderkenntnisse in Nahost-Politik haben.
Insgesamt durchaus spannend erzählt, ein netter Twist auch zum Ende hin, garniert mit vielen kleinen Tempo- und Actionschüben. War im Gesamten sehr stimmig. Einziger Fremdkörper war die Liebesgeschichte, die zur Person von Leonardo DiCaprio überhaupt nicht passen wollte und total unglaubwürdig wirkte. Russell Crowe war zwar restlos unterfordert, aber seine Rolle hat auch einfach nicht mehr hergegeben. Dafür hat DiCaprios fabelhafte Performance entschädigt.
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siggi1411 Mon, 15 Oct 2012 19:56:11 -0000
Kommentar löschenEin guter Film, der auch einiges an Mitdenken verlangt.
Nichts Überragendes, aber durchaus anschauenswert.
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Homer Simpson Sat, 25 Aug 2012 15:09:43 -0000
Kommentar löschenEin gelungener, jedoch ziemlich anspruchsvoller Film. Schauspieler sind gut.
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Leon_der Profi Wed, 22 Aug 2012 18:21:47 -0000
Kommentar löschenBin wahrlich kein Di Caprio Fan. Bin wahrscheinlich noch immer von Titanic (die schon zig Mal gesunken ist) verstörrt. Mein Hassfilm überhaupt. Deswegen habe ich mich hier ziemlich schwergetan, diesen Film anzuschauen.
Umso mehr war ich dann überrascht, dass dieser Film gar nicht so schlecht ist und die Handlung ebenso. Sicher hat es hie und da gewisse Logiklücken. Dennoch war dieser Film spannend und actiongeladen. Wahrscheinlich werde ich dafür noch in der Hölle schmoren...aber ich kann hier diesen Di Caprio Film nur empfehlen und Ridley Scott mit Di Caprio ein gutes Händchen.
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lucas.carvalho.5454021 Sun, 18 Nov 2012 16:34:40 -0000
Antwort löschenDasselbe Trauma wie du hatte ich auch jahrelang. Aber seit kurzem musste ich mir einfach eingestehen dass Di Caprio einfach einer der besten Schauspieler dieser hollywood Generation ist. Unglaublich starke performances in nahezu jedem Film.
CrazyWizard Mon, 20 Aug 2012 17:47:02 -0000
Kommentar löschenRidley Scott traut sich hier wirklich, den amerikanischen Patriotismus zu brechen und keinen Hurra-Action-Film zu machen, sondern mit einer moralischen Note versehen. Klar, auch hier hat man hinterher keine Kloß im Hals, es ist größtenteils immernoch ein Unterhaltungsfilm - aber mit dezentem Nachgeschmack. Und Scott fährt auch nicht auf der üblichen korrupten Schiene, die zeigen soll, dass alle Geheimdienste unterwandert worden sind von Betrügern, sondern er lässt die amerikanischen Geheimdienste als teilweise unwissende Beamte stehen, als Ahnungs- und Wissenslose und dies schafft Ridley Scott sehr gut und beweist, dass die Amerikaner bis heute nicht die Mentalität des Abendlandes durchschaut haben. Schwachpunkt ist, dass die Nebenfiguren nur sehr schlecht vorgestellt werden. Anfangs kann man die vielen arabischen Namen nur schwer auseinander halten, doch das legt sich im Verlaufe des Films. Die Liebesgeschichte wirkt ein wenig aufgeklatscht und es wird nicht ganz verständlich, warum sich Hauptcharakter Ferris zum Schluss auf ein Himmelfahrtskommando begibt "nur" für eine Zivilistin, denn weiter vorne hat man noch sehr wenig Rücksicht auf die arabische Bevölkerung genommen. Nichtsdestotrotz ein ausgezeichneter Film, den man weiterempfehlen kann!
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Alec Weber Mon, 20 Aug 2012 14:03:47 -0000
Kommentar löschenBin leider ab der Hälfte des Films mit den Namen und den Dialogen nicht mehr richtig mitgekommen. Action-Scenen allerdings wircklich gelungen, finde aber der deutsche Titel passt überhaupt nicht
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Mac_C_Tiro Sun, 19 Aug 2012 21:03:59 -0000
Kommentar löschenTrotz excellentem Cast, erfahrenem Regisseur und tagesaktueller Thematik könnte mich dieser "Politthriller" in keinster Weise überzeugen. Zum einen ist die Story im ganzen eine große Absurdität, der Plot plätschert in der ersten Stunde nur so dahin und ich hatte das Gefühl der Film beginne alle 20 Min. nochmal, nur geringfügig verändert, von vorn. Dann konstruierte man sich eine völlig sinnlose Lovestory zurecht um ein unspektakuläres Finale vorzubereiten und sponn noch mehr als eine Stunde an weiteren recht abstrusen und zunehmend unlogischen Komplotten. Fazit: Man kann sich den Streifen ansehen, aber auch nur einmal und dank des furiosen Spiels von DiCaprio und Strong.
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loveissuicide Wed, 15 Aug 2012 20:56:17 -0000
Kommentar löschenIn Zeiten wie diesen muss es echt unbequem sein, im Nahen Osten seine Zeit zu verbringen. Der Film bringt dieses Gefühl echt gut rüber. Ständig muß man auf der Gut sein, wem darf man vertrauen? Coole Sache.
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lieber_tee Wed, 15 Aug 2012 22:13:39 -0000
Antwort löschenDu meinst "auf der Hut sein". Aber "gut" muss man auch sein. Nicht das man in das falsche Terroristen-Lager dann gesteckt wird...
loveissuicide Thu, 16 Aug 2012 06:44:30 -0000
Antwort löschenHaha, auf der Hut natürlich^^
walktheline Thu, 07 Jun 2012 19:32:47 -0000
Kommentar löschenAbsolut langweilig.
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Josch93 Thu, 23 Aug 2012 13:16:11 -0000
Antwort löschenstimmt..
Vasafay Sun, 08 Apr 2012 08:56:06 -0000
Kommentar löschenSchlecht fand ich ihn nicht, nein. Aber es hat mich etwas erschüttert, dass ich der gesamten Handlung komplett folgen konnte, obwohl mir die ersten 40 Minuten des Films fehlten. Das spricht nicht gerade für eine ausgewogene Erzählstruktur. Viel eher scheint der Film unheimlich langsam in die Gänge zu kommen. Die Darsteller haben so manches gerettet, denn die waren in der Tat große Klasse, aber insgesamt fand ich die Handlung eher unspektakulär. Ein Film, den man sich ruhig anschauen kann, aber den man sicher nicht gesehen haben muss.
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peterpit Mon, 02 Apr 2012 16:18:54 -0000
Kommentar löschenMan muss sich damit befassen und darf ihn nicht "nebenbei" sehen, sonst geht schnell mal der eigentliche Faden verloren. Spannung ist gegeben, keine Zweiffel, DiCaprio gut wie immer. Crowe als Arsch*ch auch sehenswert. Mir gefiel wie man doch ohne mit der Wimper zu zucken, über Leichen geht, um an sein Ziel zu kommen, auch eine Regierung kann dies tun. Das Ende gefiel mir jedoch weniger... Sonst wären glatte 8-9 Pkt drin gewesen.
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Kreaexo Mon, 02 Apr 2012 16:56:23 -0000
Antwort löschenHier auf MP darfst du ruhig Wörter wie Arschloch und Motherfucker schreiben. Da regt sich keiner drüber auf. :D
Kinogandalf Tue, 27 Mar 2012 19:49:18 -0000
Kommentar löschenich fühle mich unterhalten!
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8martin Tue, 27 Mar 2012 16:01:58 -0000
Kommentar löschenÜber 90 Minuten werden wir mit dem relativen spannungsarmen Vergleich gefüttert zwischen einem coolen Schreibtischtäter (Russell Crowe), der fern ab von jeglicher Gefahr Agenten dirigiert und einem solchen (Leonardo DiCaprio), der vor Ort seinen Hals riskiert. Trotz heftiger Gefechtsszenen, einem exotischen Ambiente und den beiden überzeugenden Akteuren will der Funke nicht so recht überspringen. Wenn nicht in der letzten halben Stunde noch eine Schippe draufgelegt würde, könnte man das Ganze vergessen. Deshalb wurde auch noch eine etwas distanzierte Liebesgeschichte eingeschoben und so erhält Leos Plan zusätzlichen Schub, obwohl er dann doch nicht von Erfolg gekrönt ist.
Ironischerweise mögen die arabischen Kids lieber Hamburger und Spaghetti und ein hochrangiger Folterknecht meint so ganz nebenbei zu Leo „Die Kavallerie wird nicht kommen!“ (Wir kennen das aus vielen Western!) Und dann kommt sie doch. Überraschung!?
Mittelprächtige Unterhaltung, die einen nicht vom Hocker haut, weil alles einfach viel zu glatt geht. Und der Originaltitel ‘Lügengebäude‘ trifft den Kern der Sache besser als der deutsche, der sich in die endlose Titelreihe einordnet mit ‘Der Mann, der…‘ Und da gibt es tolle und weniger tolle Filme. Der hier gehört zur letzteren Kategorie.
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Andy Dufresne Tue, 27 Mar 2012 13:44:12 -0000
Kommentar löschenBissl arg arg konstruiert das Ganze...
Aber trotzdem nicht dumm sondern spannend und fesselnd.
Di Caprio macht seine Sache wirklich gut.
Russel Crowe, den ich wirklich liebe, kommt aber irgendwie nicht richtig rüber.
Er ist aber fast nur am Telefon zu sehen, irgendwie stört das die ja eigentlich vorhandene Präsenz.
Irgendwie ist er in dem Film ein Anti-Hannibal Lecter.Hopkins ist im Schweigen der Lämmer in Wirklichkeit nur 18 min oder so im Bild, nimmt aber den ganzen Film ein.
Crowe ist deutlich länger zu sehen im Mann der niemals lebte, es kommt einem aber vor als wäre er kaum anwesend...
Ganz groß ist Mark Strong als jordanischer Geheimdienstchef(König).Ich dachte zwar jedesmal das er Andy Garcias Zwillingsbruder ist, aber das stört ja nicht.
Hart und blutig ist die Action und der Grundton im Film und das ist gut so.
Die Dialoge sind oft richtig gut und für ein paar Augenzwinkernde Sprüche ist auch gesorgt.
Bei Ridley Scott sind sogar seine weniger starken Filme noch stark...
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hoffman587 Tue, 27 Mar 2012 14:51:07 -0000
Antwort löschenIch find ja Crowes Rolle super, irgendwie so individuell.^^
Andy Dufresne Tue, 27 Mar 2012 15:14:10 -0000
Antwort löschenGenau :D
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FlintPaper Fri, 30 Mar 2012 19:38:34 -0000
Antwort löschenMit Crowe musste so sehen: Seine Figur ist halt auch nicht wirklich "da". Weder ist er im Familienleben präsent, noch ist er "vor Ort" präsent, sondern gibt aus der Distanz kühl kalkulierte Befehle vor. Ist - denke ich - völlig beabsichtigt, wie seine Rolle rüberkommt. Fand das auch eines der interessantesten Kniffe des Films. Leider wiegt das die bescheuerte Lovestory nicht auf. IMHO :D.
Andy Dufresne Sat, 31 Mar 2012 15:49:42 -0000
Antwort löschenKann man so sehen,auf alle Fälle.Auf mich wirkte dieser Kniff einfach wie oben beschrieben...
Und ja, die Lovestory hätte es absolut nicht gebraucht!