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Der Mann, der zuviel wusste - Kritik
US 1956 Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Thriller, Kinostart 11.10.1956
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Kritiken (3) — Film: Der Mann, der zuviel wusste
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Hitchcock inszeniert einen verschachtelten Thriller, bei dem wir nur selten schlauer als die Protagonisten sind. Hilfe durch Scotland Yard können sie zwar beantragen, aber ob sie noch irgendwem vertrauen können, ist in dieser Lage völlig unklar. Jeder gibt hier etwas Falsches vor und niemand ist der, wofür er sich ausgibt. Immer wenn wir denken, dass wir einen Stück näher an der Auflösung sind und den entführten Jungen endlich wiedersehen, bewegen wir uns in Wirklichkeit ein Stück weiter weg. Der Strudel aus Mord und Verschwörungen zieht immer größere Kreise und schlägt einen Harken nach dem anderen. Der nächste Moment wird immer unvorhersehbarer und unsicherer. Ben, der Mann, der zu viel wusste wird zu einem Menschen, der eigentlich rein gar nichts weiß. [...]
Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
fabel Thu, 08 Mar 2012 16:02:38 -0000
Antwort löschenBei myvideo gesehen? ;)
SoulReaver Thu, 08 Mar 2012 16:17:01 -0000
Antwort löschenNeenee, auf sky :)
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDas war nun mein letzter Hitchcock mit James Stewart. Es begann mit dem Mann, der zu wenig wusste über die Frau, die er liebte, und endete mit dem "Mann der zuviel wusste".
Der Film beginnt in einem exotischen Setting. Ungewohnt ist das Familienbild, was Hitchcock entwirft. Auf den ersten Blick wirkt Familie McKenna wie das Abziehbild der perfekten, intakten, amerikanischen Klein-Familie. Allerdings nur auf den ersten Blick. Es liegt vielleicht an der Erwartungshaltung, die man Doris Day entgegenbringt, aber die singende Hupfdohle aus den prüden RomComs mit Rock Hudson scheint hier verschwunden. Zuerst habe ich sie garnicht erkannt. Day liefert eine bravoröse Vorstellung ab. Selbst schwierige dramatische Szenen meistert sie scheinbar problemlos. Dagegen fällt Jimmy Stewart etwas ab. Seine Figur ist wieder so ein impotenter Hitchcock-Held, der wie immer am falschen Ort zur falschen Zeit ist und ständig zu spät kommt, wenn es was zu retten gibt. Und wer hilft ihm da, wie schon bei "Das Fenster zum Hof", raus? Na wer wohl, der weibliche Counterpart. Keine Ahnung wie manche hier meinen Doris Day verkörpere ein dummes Blondchen, kreiert aus den derbsten Frauen-Klischees. Da habe ich wohl einen anderen Film gesehen.
Die Bösen kommen vielleicht ein wenig zu schwach rüber. Bedrohlich sind sie selten. Besonders Brenda de Banzie möchte man doch lieber umarmen als verhaften.
Am Ende gibts "Que sera", wo Doris Day als Mutter und Schauspielerin für das Leben ihres Kindes singt. Ergreifend und zum Mitpfeifen schön!
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
cannibal83 Sun, 17 Jan 2010 22:14:30 -0000
Antwort löschenIm Gegensatz zu dir finde ich diesen Hitchcock etwas unterbewertet. Aber ich bin froh das hier endlich ein Zweiter der Meinung ist das Doris Day hier überhaupt kein Dummchen darstellt. Stewart's Charakter trifft nämlich immer wieder falsche Entscheidungen, während seine Angetraute von vornherein immer richtig liegt bzw. ihm aus der Patsche hilft.
patcharisma Sun, 17 Jan 2010 23:24:58 -0000
Antwort löschenEs nervt mich, dass ein Mann wie C.O. alles verheizt, dass keinen "grossen Namen" trägt, aber falls ein solcher kommt, er in komplett autoritätsgläubiger Ehrfurcht erstarrt: Man will ja gut dastehen auf einer Plattform wie MP, darum nimmt man sich die mühevolle Zeit, alles von AH chronologisch zu schauen, um endlich eine "fachmännische" Replik abzugeben. Der Film ist einfach schlecht in jeder Hinsicht, komplett unlogisch, hat so nervige Löcher, die wehtun, ein übles Frauenbild und ist eine Anbiederung an US-bigotte-Verhältnisse der 50's. Ich kann Dich nicht mehr ernst nehmen, C.O. (Man erinnert sich an Deinen Comment im Vergleich zu Brian De Palma's "Schwarzer Engel" - der beste Hitchcock, den er selbst nie machte. Da geht es dann plötzlich nur noch um Logik bei Dir und man schnödet "kunstvoll, kunstvoll das Ganze". Da sträuben sich bei mir echt die Haare).
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Kubrick_obscura Mon, 18 Jan 2010 05:40:59 -0000
Antwort löschenIch weiß zwar nicht woher du diese Information nimmst, dass ich alles, was keinen "großen Namen" hat, verheize (Brian de Palma ist mehr als ein großer Name). Außerdem taucht das Wort "Logik" nicht einmal in meinem "Schwarzer Engel"-Comment auf. Ich liebe "Vertigo" einfach zu sehr als das ich "Schwarze Engel" mögen könnte. Ich mag Story-Recycling sehr ungern.
Und was jetzt so schlimm daran sein soll, dass ich mir in letzter Zeit Filme von Hitchcock angucke, verstehe ich auch nicht. Du musst sie ja auch mal irgendwann gesehen haben.
Ne, ne, nur weil ich den Film mag, im Gegensatz zu dir, musst du dich nicht gleich genötigt gesehen, mir meine Ernsthaftigkeit abzusprechen.
Du willst ein Beispiel für einen schlechten Hitchcock? "Verdacht" mit Cary Grant und Joan Fontaine! Auf den hatte ich mich richtig gefreut und dennoch war er lahm und anstrengend. Nur das letzte Drittel war spannend. Da hatte mich Hitch enttäuscht.
PS: Die Bewertungsskala interpretiert jeder anders.
Glamypunk Sat, 12 Jun 2010 21:12:55 -0000
Antwort löschenAlso mit dem Frauenbild zu argumentieren, ist sehr schwierig. Da kann man ja fast jeden Film in der Luft zerfetzen, speziell solche bis in die späten 60er Jahre hinein.
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenHitchcock wiederholt nach 1934 seinen eigenen Film 22 Jahre später mit üppiger Ausstattung und einem etwas brachial humorigen Culture Clash zwischen nüchternen Engländern und emotionsgeladenen Amis. Die Story könnte kaum banaler sein: Hitchcock nimmt mal wieder ein Unschuldslamm und lässt es im gefährlichen Dunkeln umhertappen - herausstechend und einfach nur göttlich choreographiert in diesem unterhaltsamen Thriller: die 12-minütige Stone Clouds Konzert-Sequenz in der Royal Albert Hall. Hier zieht Hitchcock alle Register seines technischen Könnens.
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Kommentare (34) — Film: Der Mann, der zuviel wusste
mary84 Tue, 21 May 2013 16:09:38 -0000
Kommentar löschenDas James Stewart wieder einmal brilliant spielt, muss nicht erwähnt werden, die weitere Besetzung mit Doris Day ist ebenfalls super gewählt. Die Handlung ist klar, strukturiert und wirklich ok. Spannung und Ungewissheit begleiten den Film bis zum Ende hin, allerdings nicht im höchsten Maße, ist halt "nur" ein durchschnittlicher Hitchcockfilm. Es gibt viele Momente in denen man sich fragt, wie jetzt was zusammen hängt und wer mit wem unter einer Decke steckt, aber genau so muss ein Film auch sein. Fazit, perfekte Besetzung, spannend und der Zeit entsprechend (damit sind meißt Effekte und Kamera-sowie Schnitt/Ton gemeint).
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EvertonHirsch Tue, 21 May 2013 10:06:42 -0000
Kommentar löschenDer Film begann recht gut, baute für meinen Geschmack relativ früh sehr viel Spannung auf. Diese konnte aber ab London nicht mehr gehalten werden. Wie viele schon geschrieben haben, sind die Handlungen Stewarts und Days doch sehr fragwürdig in ihrer Logik, allerdings handeln die Draytons auch nicht wirklich besser.
Auch die Szene in der Albert Hall braucht für meinen Geschmack einfach viel zu lang, um in Fahrt zu kommen (damit meine ich vor allem die langen Aufnahmen der Musiker). Dafür kam das wirkliche Ende des Filmes für mich zu abrupt und wirkte doch sehr inszeniert und mit der Brechstange hervorgeholt.
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MrDepad Wed, 03 Apr 2013 12:46:25 -0000
Kommentar löschenAlfred Hitchcock - Collection [Blu-ray] -6/14-"The Man who knew too much"
Wieder mal gerät eine unschuldige Familie, die McKenna´s, in eine gefährliche Situation.
Wunderbar gespielt von James Stewart und Doris Day hat mir vor allem die erste Hälfte sehr gefallen. Die Familie ist zu einem kleinen Urlaub in Marrakesh angekommen und man merkt früh, dass irgendetwas nicht stimmt. Es ist erstmal sehr amüsant zu beobachten, wie sich die amerikanische Familie in der fremden Kultur zurecht finden muss und mit manchen Sitten so gar nicht klar kommen wollen, was zum Beispiel zu einer herrlichen Szene in einem Restaurant führt. Ganz und gar nicht vorhersehbar wird die Handlung immer wieder durch kleine Wendungen vorangetrieben, wobei es dann in der 2. Hälfte deutlich ernster wird.
Die Positionen sind nun klar verteilt und der Film wird zu einem gelungenen Thriller. Hitchcock schafft es ohne wirkliche Längen, die Spannung aufrecht zu erhalten und liefert ein tolles Finale, in dem die Dialoge vollständig verschwinden und allein die Musik das dominierende Spannungselement darstellt.
"The Man who knew too much" ist ein wirklich toller Thriller, der durch eine sehr unterhaltsame erste Hälfte, eine etwas ernstere und spannende zweite Hälfte sowie die tollen Darsteller besticht.
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RoosterCogburn Fri, 29 Mar 2013 22:56:37 -0000
Kommentar löschen'Der Mann, der zuviel wusste' gehört zu den berüchtigten "fünf verlorenen Hitchcocks" die erst Mitte der 80er, nach vielen Jahren, wieder gezeigt worden sind. Es ist die Neuverfilmung seines 18. Spielfilmes von 1934. Gegenüber dem Original hat Hitch die Handlung gestreckt, Schauplätze verlegt, andere Personen tauchen auf, neue Handlungsstränge eingefügt und einzelne Filmelemente in neuen Zusammenhang gebracht. Andere Szenen wiederum wurden im Wesentlichen übernommen. Fast identisch ist die Konzert-Szene in der Royal Albert Hall.
Mehr als andere Filme des "Master of Suspense" ist dies eine Achterbahnfahrt durch Schein und Betrug, Selbstbetrug und Angst. Selbst der Titel des Films ist Schein. Denn Stewart weiß tatsächlich zu wenig. Die Information über den geplanten Mord stürzt ihn und Doris Day in diese Achterbahn, und erst wenn sie diese Fahrt heil überstanden haben, dürfen sie endlich nach Hause.
Mein Fazit: Hochdramatischer und beindruckender Thrilller, dessen exemplarische Handlungsstruktur durch Kalkül und Finesse brilliert.
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MaxN91 Thu, 14 Feb 2013 23:25:25 -0000
Kommentar löschenAlfred Hitchcock Collection 6/14 - Der Mann, der zuviel wusste von 1956
"Der Mann, der zuviel wusste" sollte Hitchcocks erstes und einziges Remake bleiben. Inhaltlich dreht sich auch dieser Film erneut um eine tugendhafte amerikanische Familie, die schuldlos is eine Kette aus (politischen) Intrigen und Morden gerät. Die Hauptrolle übernahm wieder einmal mehr James "Jimmy" Stewart, der wie gewohnt klasse abliefert und sich immer mehr in mein Herz spielt. Ebenfalls in einer Hauptrolle ist Doris Day als die Ehefrau gecastet worden, warschenlich wegen ihrer Gesangsqualitäten. Ihre Version von ‘Que sera, sera’ schwirrt einem noch lange im Kopf herum und konnte 1957 völlig verdient einen Oscar einheimsen. Der Film bietet mit u.a Marrakesch und London einige abwechslungsreiche, interessante Settings. Gerade die Einleitung in Marrakesch hat mich besonders gepackt: Nicht nur stringente Handlung, sondern auch die fremde Kultur, in der sich das konservative Ehepaar zurechtfinden muss, machen einfach Spaß. Wie sich der lange Stewart versucht an den tiefen Tisch zu setzen ist einfach zum Schreien komisch. Hitchcock nimmt an einigen Stellen im Mittelteil etwas Luft aus der Spannung, weil er der Meinung war, das Publikum könne die Suspense-Haltung keine 2 Stunden durchhalten. Aus heutiger Sicht ist das in meinen Augen etwas schade, v.a weil sich der Film in der letzten halben Stunde etwas um sein Ende windet und einige Längen aufweist. Was "Der Mann, der zuviel wusste" trotzdem zu einem Must-See macht, sind die einzelnen herausragenden Szenen wie das Konzert mit Paukenschlag in der Royal Albert Hall oder das außergewöhnliche Marrakesch Setting.
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JackoXL Sat, 09 Feb 2013 18:55:29 -0000
Kommentar löschen22 Jahre nach seinem gleichnamigen Frühwerk verfilmte Hitchcock den Stoff erneut, nun mit natürlich deutlich mehr Mitteln und den Stars James Stewart und Doris Day. Diese Version zählt zu den bekanntesten Filmen des Meisterregisseurs, jedoch nicht zu seinen Besten. Er hat unbestreitbare Qualitäten und erinnerungswürdige Momente, wie beispielsweise den oscarprämierten Song "Que Sera, Sera" oder den fast finalen, großartig inszenierten Showdown in der Royal Albert Hall (der den Eindruck vermittelt, dass sich Francis Ford Coppola davon bei seinem Opern-Finale in "Der Pate III" inspirieren ließ).
Das Hitchcock sein Handwerk mehr als verstand, wird mal wieder überdeutlich, an seiner Umsetzung lässt sich überhaupt nichts kritisieren. Das immer wieder geänderte Skript schon eher, so kann auch ein Hitch das nicht immer auffangen. Speziell im Mittelteil schleichen sich Längen ein, insgesamt scheinen knapp 2 Stunden fast zuviel für die Geschichte. Bestachen Hitchcocks Filme oft eben durch ihr rasantes Tempo und die Kunst, ihre meist unschuldigen, zufällig und unglücklich "auserwählten" Protagonisten kaum Luft holen zu lassen, haben sie hier schon gelegentlich leichte Atempausen. Langweilig wird es nie, nur ging es beim Meister oft flotter zur Sache. Dafür ist das letzte Drittel wieder klasse, würde sich alles auf dem Niveau abspielen, gar kein Problem.
Weiterer, wenn auch nicht riesiger Kritikpunkt: Der typische Humor von Hitchcock war schon besser. Aus heutiger Sicht sorgt eher der altmodisch-rollenbildgeprägte Umgangston von Ben gegenüber Jo für manches Schmunzeln. Die wird gerne mal überheblich von der Seite angeblafft, Stewart lässt öfter den Macker raushängen. Würde das jemand heute bringen, der Aufschrei wäre groß.
Nicht perfekt, aber immer noch sehr unterhaltsam. Bei Hitchcock lässt sich kaum danebengreifen.
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Simon Moon Sat, 09 Feb 2013 19:18:54 -0000
Antwort löschenSchlagt mich, aber für mich ist mein liebster "Immer Ärger mit Harry".
JackoXL Sat, 09 Feb 2013 19:29:52 -0000
Antwort löschenDen hab ich noch nicht gesehen, schlage dich dann. ;)
Simon Moon Sat, 09 Feb 2013 19:36:50 -0000
Antwort löschenIsch mach misch schonmal nackisch.
JackoXL Sat, 09 Feb 2013 19:40:16 -0000
Antwort löschenWir scheinen unterschiedliche Auffassungen von "jemanden schlagen" zu haben...Lass mal, sonst erkältest du dich noch. :)
Simon Moon Sat, 09 Feb 2013 19:49:01 -0000
Antwort löschenlach Stimmt, und es ist Winter, "hust".
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Filmkenner77 Sun, 10 Feb 2013 17:57:00 -0000
Antwort löschenSehe ich ähnlich. Da gibt es viel bessere Hitchcock-Filme.
JackoXL Sun, 10 Feb 2013 18:27:00 -0000
Antwort löschenEindeutig, aber gut gemacht ist der trotzdem und absolut unterhaltsam.
kobbi88 Tue, 15 Jan 2013 20:16:15 -0000
Kommentar löschen„Kommen Sie doch in unseren Garten, der wimmelt nur so von Schnecken. Wir haben schon alle möglichen Schneckenvertilgungsmittel ausprobiert, aber noch keinen Franzosen.“
Zu Beginn wirkt „Der Mann, der zu viel wusste“ zwar etwas schleppend, dafür aber ziemlich komödiantisch. Doch dann verändert er sich, nimmt mit zunehmender Spieldauer immer mehr Tempo auf und wird zu einer dramatischen und spannenden Geschichte um ein geplantes Attentat und den entführten Sohn der McKennas (ein überzeugender Jimmy Stewart und eine teilweise etwas nervige Doris Day), die als Höhepunkt in der Royal Albert Hall gipfelt. Mit einer Allerdings kann der Film nicht ganz an die großen Hitchs heranreichen. Dazu haben sich dann doch, vor allem in der ersten Hälfte, zu viele Längen eingeschlichen. Hervorragend ist der Film vor allem immer dann, wenn die Musik groß aufspielt. Zum Schluss schafft es Hitchcock beinahe, die Melodie, den Gesang von Doris Day auf seinem Weg die Treppe hinauf sichtbar zu machen.
Und abschließend möchte ich Hitch, Ray Evans und Jay Livingston noch für diesen tollen Ohrwurm danken, für den es ein halbes Bonuspünktchen gibt und der mich sicher heute nicht mehr loslässt.
„Que sera sera. Whatever will be, will be…“
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Thomas479 Thu, 27 Dec 2012 16:52:01 -0000
Kommentar löschenEs dauert ein wenig, bis der Film in Fahrt kommt, aber dann geht er richtig ab. Über dem ganzen Film liegt eine unheilvolle Atmosphäre. Die Szenen in Marrakesch haben ihren eigenen Reiz, doch die eigentliche Spannung kommt so richtig in London auf. Genial ist das Finale in der Royal Albert Hall. "Der Mann, der zuviel wusste" mag nicht unbedingt der Höhepunkt des Schaffens des Alfred Hitchcock sein. Dafür hat er zuviele Ausnahmefilme gemacht. Dennoch ist dieser Film absolut sehenswert und beinhaltet vieles, was einen typischen Hitchcock ausmacht.
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Freidenker Thu, 20 Dec 2012 15:46:14 -0000
Kommentar löschenDie Neuverfilmung seines gleichnamigen Frühwerks,ist an sich kein schlechter Film doch für Hitchcocks Verhältnisse eher Durchschnitt.
Das Problem ist das die Story in Teilen doch recht langatmig ist und es auch einige Logiklücken gibt,wobei der Film auf der anderen Seite natürlich auch seine Höhepunkte hat wie z.b die Szene in der Royal Albert Hall.
In dieser Szene zeigt Hitchcock das er einfach der Meister der Spannung ist,es ist wirklich klasse wie Hitchcock hier Musik als zentrales Element für die Spannung nutzt.
Dazu gibt es mit „Que Sera, Sera“ noch ein wirklich klasse Filmsong,wobei es interessant ist das weder von Hitchcock noch Doris Day diesem Lied anfangs eine große Beachtung schenkten,obwohl dieser Song später mit das bekannteste an diesem Film ist und Doris Day größter Hit war.
In de Hauptrolle sieht man mal wieder meinen Lieblings-Hitchcock-Darsteller James Stewart,der in seiner Rolle auch mehr als überzeugend ist,anders Doris Day die leider nicht voll und ganz überzeugen kann.
Unterm Strich zählt "Der Mann, der zuviel wußte" daher sicher nicht zu den besten Hitchcockfilmen,dennoch ist es ein recht unterhaltsamer Film mit einigen sehr sehenswerten Momenten.
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Filmkenner77 Thu, 20 Dec 2012 16:20:37 -0000
Antwort löschenSehe ich ähnlich. Leider nur leidlich spannend und mit einigen unnötigen Längen.
KonTaicho Sat, 26 Jan 2013 16:59:46 -0000
Antwort löschenAbsolut!
Vinyard Thu, 20 Dec 2012 11:52:31 -0000
Kommentar löschenHat mir dafür dass es ein Hitchcock ist nicht gefallen. Wirklich spannend wird es in "Der Mann, der zuviel wusste" nicht und logisch erscheint einem das Treiben von James Stewart und Doris Day nicht. Zwar hat der Film über 50 Jahre auf dem Buckel, aber da gibt es ganz andere Werke aus dieser Zeit, die nicht soviele Schwächen aufweisen.
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Brainkiller007 Thu, 20 Dec 2012 00:23:47 -0000
Kommentar löschenHat nicht so ganz überzeugt aber dennoch ein guter Hitchcock in meinen Augen.
"Tut mir leid das wir so lange weg waren, aber wir mussten erst noch Hank abholen."
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8martin Wed, 19 Dec 2012 17:24:40 -0000
Kommentar löschenDer Mann, der zu viel wusste, wird zwar ermordet, aber er hat eine bruchstückhafte Message hinterlassen, die dem Ehepaar McKenna als Leitfaden dient, um ihren Sohn Hank aus den Händen von Entführern zu befreien. Hier steht eine Familie im Mittelpunkt. Es ist nicht Hitchcocks Bester, aber beachtlich ist er allemal. Wenn man an Alfs ambivalentes Verhältnis zum anderen Geschlecht denkt, ist es schon erstaunlich, dass hier ausgerechnet zwei Frauen den Jungen retten: seine Mutter Jo (Doris Day) und Lucy, eine Frau von den Bösewichtern (Brenda de Banzie). Mutter Jo stellt die Verbindung zu ihrem Sohn mithilfe des Songs ‘Que sera‘ her. (Ihr größter Plattenerfolg!) Und wie das geht sieht man, indem die Kamera Hanks Pfeifton den Treppen empor folgt, von einem Absatz zum nächsten, von Stockwerk zu Stockwerk. Die beiden Frauen retten aufgrund ihres mütterlichen Instinktes, der hier lebensschenkend eingesetzt wird. Ja, zweimal die Musik: auch das Orchesterstück, das einen pointierten Beckenschlag enthält, bei dem der tödliche Schuss des Attentäters fällt, ist genial ausgewählt.
Einziger Kritikpunkt geht an Mutter Jo. Doris Day nervt. Sie bleibt schauspielerisch flach und heult übertrieben viel. Ihr Mann Ben (der hitchcock-erfahrene James Stewart) gibt den selbstbewussten Amerikaner, wie wir ihn kennen. Die Fans warten auf Hitchcocks Cameo und der Zuschauer hat einen alten Bekannten getroffen.
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Sepf Wed, 19 Dec 2012 23:46:00 -0000
Antwort löschenKann bezüglich der Mutter nur zustimmen. Die Szene, als sie ins Theater kommt und gefühlte Stunden tatenlos dem Orchester zusieht, hat meine Bewertung echt runtergezogen..
Jason Born Thu, 20 Dec 2012 11:11:31 -0000
Antwort löschenMich hat die gute Doris Day auch genervt. Immerhin hat sie es geschafft, mir einen Wurm ins Ohr zu setzen. Que sera sera
brainchild Thu, 20 Dec 2012 12:43:17 -0000
Antwort löschen@Sepf: Ich hatte es so interpretiert, dass sie im Zwiespalt ist, ob sie den Premier retten soll und damit ihren Sohn gefährdet oder andersrum. Viel logischer macht das die Story natürlich auch nicht ;)
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Sepf Thu, 20 Dec 2012 15:50:55 -0000
Antwort löschenJa der Zwiespalt war klar. Mich stört nur das Frauenbild: naiv, weinerlich, (meist) passiv, unentschlossen, etc. (und in der angesprochenen Szene war's halt am schlimmsten und nervigsten)
brainchild Thu, 20 Dec 2012 16:27:34 -0000
Antwort löschenKann man so sehen, allerdings war sie ihrem Mann oft einen Schritt voraus, angefangen schon als sie dem Franzosen im Bus nicht getraut hat. Stewart dagegen war ja teilweise fast schon slapstick-mäßig unterwegs :D
kristallrainer Thu, 24 May 2012 13:20:37 -0000
Kommentar löschenSelbstverständlich ist es Meckern auf allerhöchstem Niveau, aber "Der Mann, der zuviel wußte" ist sicherlich eher ein schwächerer Hitchcock. Es fehlt an dieser überragenden,dichten Erzählatmosphäre die "Rope" , "Rear Window" oder "Dial M for Murder" den Weg zu Meisterwerken ebnete. Sicherlich sind die zwei unterschiedlichen Drehorte nett anzuschauende Kontraste (Marrakesch vs. London) aber der eigentliche Grund - auf einen vagen Verdacht hin, die Stadt zu verlassen kommt nicht häufig in einem Hitchcock vor. Auch gegen Ende schleichen sich 2-3 Handlungen ein, die im ersten Moment wenig logisch erscheinen. Alles in allem bleibt dieser Film aber trotzdem "Sehenswert" , allein schon dem starken Zusammenspiel von Doris Day und James Stewart wegen.
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aberaber Tue, 27 Mar 2012 12:14:11 -0000
Kommentar löschenDoris Day ist eine eher untypische Hitchcock-Blondine. Trotzdem macht die Schauspielerin, die sonst vor allem in Komödien glänzt, ihre Sache sehr gut. James Stewart ist sowieso eine Bank. Leidlich spannender, vor allem sehr unterhaltsamer Thriller.
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morlock Wed, 14 Sep 2011 20:19:26 -0000
Kommentar löschenDoris Day kann ich einfach nicht ab...
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DeDavid Mon, 30 May 2011 18:53:28 -0000
Kommentar löschen"You have a very nice little boy, madam. His safety will depend upon you, tonight."
Suspense at its best! Wiedermal gelingt es dem Altmeister, seine Kollaboration mit James Stewart Früchte tragen zu lassen. Ebenso unschlagbar waren die Beiden in " Rope" (1948, dt. Titel "Cocktail für eine Leiche"), "Rear Window" (1954, dt. Titel "Das Fenster zum Hof") und natürlich in "Vertigo" (1958). Besagte Filme zählen auch allesamt zu meinen Lieblingswerken Hitchcocks.
Die Szenerie in der Royal Albert Hall ist unbeschreiblich spannungserzeugend und fordert dem Rezipienten einiges an Geduld an.
Unterschätzt!
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Filmkenner77 Thu, 21 Apr 2011 17:53:12 -0000
Kommentar löschenEin Hitchcock-Klassiker, aber keines der ganz großen Meisterwerke. Mitte der 50er Jahre begann die fruchtbarste Schaffensphase der Regisseurs, die bis zu Beginn der 60er Jahre anhielt. Im Vergleich zu den anderen großen Werken jener Jahre fällt "Der Mann, der zu viel wusste" ein wenig ab. Es war das Remake seines gleichnamigen Films von 1934. Der Film ist für einen Hitchcock ungewöhnlich langatmig geraten, seltsam geschwätzig und er wirkt heute mehr als andere Filme von ihm leicht antiquiert. Nur der Hitchcock-typische Schluss entschädigt dafür. Schauspielerisch mag dies grundsolide sein, aber richtige Harmonie entsteht zwischen Stewart und Day nur selten. Das Drehbuch war zu Beginn der Dreharbeiten noch nicht fertig und es gab kurzfristige Änderungen der Entwürfe. Teilweise merkt man dies dem Film auch an, da die Story einige Plotlöcher besitzt. Dass von Doris Day gesungene Lied „Qué Será, Será“ wurde mit dem Oscar ausgezeichnet und ein Welthit. Hitchcock bettete es recht clever in die Handlung ein, so dass Day letztlich doch einwilligte, dieser "Kinderlied", das sie zunächst abgelehnt hatte, im Film zu singen. "Der Mann, der zu viel wusste" war einer von fünf Filmen, die für Jahre nicht verfügbar waren, weil Hitchcock die Rechte zurückkaufte, um sie seiner Tochter als Erbe zu hinterlassen.
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dae-su Tue, 15 Mar 2011 09:05:05 -0000
Kommentar löschenHitchcock's einziges Remake eines eigenen Films funktioniert auf den meisten Ebenen deutlich besser als das Original. Seine 56er Version hat den typischen Hitch-Humor, einen deutlichen und gut funktionierenden Spannungsbogen und starke Haupt- wie Nebendarsteller (obwohl ich doch sagen muss, dass mich die Day stellenweise genervt hat... und Lorre mir lieber war als sein Nachfolger). Die Albert Hall-Szene ist zurecht legendär und zeigt einmal mehr, wie Hitchocks Spleen, einen Film mehr oder weniger VOR dem Drehen Einstellung für Einstellung fertig geplant zu haben, sich auszahlt: Keine Kamerabewegung, keine Subjektive, kein Blick, keine Totale ist hier falsch gesetzt oder auch nur einen Frame zu lang oder zu kurz. Die Szene scheint perfekt arrangiert zu sein, die Spannung könnte nicht besser erzeugt werden.
Hitchcock's Langeweile beim Drehen selbst soll die Day zwar gestört und irritiert haben, sie resultiert aber einzig und allein aus der Tatsache, dass der Prozess des Filmens für ihn mehr eine nervige, zeitraubende Angelegenheit war, als der spannende Prozess der Entstehung eines neuen Werkes. Die Albert Hall-Szene zeigt eindrucksvoll, warum das so ist.
THE MAN WHO KNEW TOO MUCH ist - gerade im Vergleich mit seinem Original - der eindrucksvolle Beweis für Hitchcock's Können auf dem Höhepunkt seiner Schaffensphase. Spannendes, gutes Kino.
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ElMagico Sat, 12 Mar 2011 18:58:28 -0000
Kommentar löschenÜberraschend durchschnittliches Werk von Hitchcock. Der Film gibt während der ersten 90 Minuten so wenig preis, dass man teilweise fast das Interesse an der Story verliert. Die dunkle Spannung und Tiefe die Hitchcock sonst ausmachen, fehlen hier zu grossen Teilen. Nur die letzten 30 Minuten, inkl. der hier schon zurecht öfters positiv erwähnten Szene in der Royal Alber Hall, wissen dann vollends zu Überzeugen. Insgesamt empfand ich den Film aber als zu emotionslos, Charaktere und Story blieben mir über weite Strecken zu distanziert.
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cpt. chaos Sun, 20 Feb 2011 22:25:00 -0000
Kommentar löschenTrotz guter Story, ein ziemlich spannungsarmer Hitchcock!
Bonuspunkt für "Que sera sera" und einen Nostalgiepunkt für einige gelungene Kulissen.
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