Der Marathon-Mann - Kritik

US 1976
Laufzeit 125 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 31.03.1977

Kritiken (2) — Film: Der Marathon-Mann

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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8.5Ausgezeichnet

[...] Filme wie "French Connection – Brennpunkt Brooklyn" (1971), "Der Pate" (1972), "Chinatown" (1974) oder "Taxi Driver" (1976) setzten durch ihre außergewöhnliche Qualität, durch die Tatsache, dass ihre Regisseure und Autoren volle künstlerische Freiheit genießen durften und nicht zuletzt durch ihre riesigen Erfolge an den Kinokassen einen neuen Standard, der viele Kritiker dazu brachte, die 70er-Jahre als "zweites goldenes Zeitalter Hollywoods" zu bezeichnen. Mit einer explosiven Mischung aus Spionagethriller und reinrassiger Detektivgeschichte, mit dem Dreamteam Hoffman, Olivier, Scheider, Devane und Keller inszenierte John Schlesinger ("Das Ritutal"; "Fremde Schatten") 1976 einen Film, der einerseits die Regeln des konventionellen Thrillers zu sprengen drohte, andererseits einen Antagonisten hervorbrachte, der selbst heute noch seine Wirkung nicht verloren hat. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

It's not safe. Auch nach fast dreissig Jahren hat der Thriller wenig von seiner Kraft eingebüsst. Nach einem etwas verwirrenden und langsamen Start, dreht er ab dem zweiten Akt richtig auf. Der damals schon schwer kranke Laurence Olivier liefert als diabolischer Nazi-Zahnarzt eine Glanzleistung ab. Hoffman kann ebenefalls überzeugen, auch wenn es etwas guten Willen braucht, den damals fast 40jr noch als College-Studenten zu akzeptieren.

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Kommentare (35) — Film: Der Marathon-Mann

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KonTaicho

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Bewertung7.5Sehenswert

Dustin Hoffman auf Speed gegen einen gierigen zähneknirschenden Altnazi in bester Assasins Creed-Manier.
Dies spannend und athmosphärisch dicht gestaltet über die Leinwand gebracht, unterhält und fesselt gleichermaßen, was "marathon man" zu einem exzessiven, kurzweiligen Langstreckentrip macht.
Sind sie in Sicherheit wenn sie sich eben genannten zu Gemüte führen. "Sie sind in Sicherheit"...oder vielleicht doch nicht?

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judischnudi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film vereint gleich mehrere Albtraum-Szenarien: Du sitzt in der Badewanne und jemand bricht in deine Wohnung ein, macht das Licht aus und du weißt genau, du kannst aus diesem verflixt kleinen Badezimmerfenster nicht entkommen, während die Bösewichte langsam die Zimmertür aus den Angeln heben. Dann stellt man dir Rätselfragen, die du unmöglich richtig beantworten kannst und der einzige Mensch, der deine Rettung schien, entpuppt sich als Komplize deiner Peiniger. Der Moment, in dem Dustin Hoffman realisiert, dass William Devane ihn wieder zum diabolischen Laurence Olivier zurückfährt, ist für mich einer der schlimmsten im Film.

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Prechtl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Der Marathon Mann“ ist ein spannender Thriller, in dem es um Babe Levy geht, der mehr und mehr in eine Intrige rund um den ehemaligen KZ-Zahnarzt Christian Szell hineingezogen wird. Babe Levy ist eigentlich nur ein Student und Hobbyläufer und hat nichts mit den Geschäften seines großen Bruders Doc zu tun – bis er im Central Park von zwei Männern überfallen wird. Als dann auch noch sein großer Bruder erstochen wird und in seinen Armen stirbt, wird auch Babe bewusst, dass irgendetwas nicht stimmt. Fremde Männer dringen in seine Wohnung ein und bringen ihn zu Christian Szell, der ihn auf brutale Weise mit einem Zahnarztbohrer foltert und Informationen aus ihm herauszupressen versucht.

Dieser Film ist für den Hauptdarsteller Dustin Hoffman ein sehr persönlicher Film, da er selbst Jude ist und im Film von einem Nazi gefoltert wird. In einem Interview sagte er einmal, dass das Ende ganz anders hätte ausgehen sollen; Levy hätte Szell erschießen müssen. Doch Dustin Hoffman weigerte sich, selbst zu einem Nazi zu werden und kaltblütig einen anderen Menschen zu ermorden. Auf seinen Wunsch hin wurde das Ende umgeschrieben – Szell findet seinen Tod, doch nicht durch Babes Waffe. Ich persönlich halte es für herausragend, dass Dustin Hoffman als jüdischer Schauspieler in diesem Film mitgewirkt hat, da es so eine persönliche Note bekommt.
Wie gewohnt zeigt sich Hoffman von seiner herausragenden Seite und spielt die Rolle des Babe Levy überzeugend. Besonders die berühmte Szene im Zahnarztstuhl finde ich sehr gut gemacht, Szell wird als grausamer Folterer überaus überzeugend von Laurence Olivier dargestellt, auch wenn ich Hoffmans Leistung besser fand. Auch das Ende des Filmes war sehr stark und tröstet über diverse Längen in der Mitte des Filmes hinweg.

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BobbyIII

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein guter Thriller, mit wirklich guten Darstellern und überraschend harten Darstellungen. Bedächtig inszeniert und doch hoch spannend.
Und dennoch muss ich leider resümieren hat der Film es nicht wirklich geschafft mich zu kicken. Das kuriose dabei ist, dass ich objektiv gesehen eigentlich kaum Kritikpunkte an Schlesingers Werk finden kann. Er hält den Zuschauer durchweg bei der Stange, zeichnet interessante Charaktere (vor allem Szell und Levy) und erfreut einen mit wirklich guten Bildern, wie Thriller halt (und wie ich es auch mag) in den 70ern aussahen.
Allerdings habe ich über die Jahre gemerkt dass mich einige Klassiker erst nach mehrmaliger Sichtung, teilweise erst nach einer Großzahl von Jahren (man wird halt älter und bekommt neue Sichtweisen) gekriegt haben. Also ist es gutmöglich dass dieser Kommentar irgendwann durch einen anderen, mit einer höheren Zahl rechts oben, ersetzt wird.

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Rindfighter

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Laurence Olivier als sadistischer Nazi - Zahnarzt ist einfach ganz großes Kino...

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SoulReaver

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Bewertung10.0Herausragend

„Beruhigen Sie sich, bitte. Ich bohre nicht an der alten Stelle weiter. Der Nerv dieses Zahnes stirbt bereits. Ein lebendiger, junger, frischer Nerv ist sehr viel empfindsamer.“

John Schlesinger's 'Der Marathon Mann' aus dem Jahre 1977, ist wohl einer der besten Thriller aller Zeiten. Zwei Stunden werden wir in eine nervenaufreibend spannende Geschichte eingespannt und sehen zu wie Dustin Hoffman um sein Leben läuft.

Als der Bruder eines Alt-Nazis bei einem Autounfall ums Leben kommt, beginnt kurz darauf eine brutale Mordserie an Bundesangestellten. Marathonläufer und Geschichtsstudent Babe Levy bekommt von den Morden nur wenig durch seinen Bruder Doc mit. Als auch Doc, der in den Mordfällen ermittelt, die auch mit Diamantenschmuggel zu tun haben, stirbt, wird Babe in die dunklen Machenschaften hineingezogen und bekommt es mit dem 'weißen Engel' von Auschwitz zu tun, der eine ganz besondere Vorliebe für Zahnbehandlungen hat.

Die hervorragende Kameraarbeit von Conrad L. Hall fängt düstere Bilder vom 70er Jahre New York ein. Die Musik von Michael Small untermalt die Szenen und bringt dazu noch einen der besten Soundtracks überhaupt mit. William Goldman, der im selben Jahr auch das Drehbuch zu 'Die Unbestechlichen', ebenfalls mit Hoffman schrieb, liefert ein durch und durch geniales Werk ohne Schwächen ab.

Dustin Hoffman spielt den gutherzigen, intelligenten und sportlichen Studenten Thomas Badington Levy, genannt Babe, der grundlos in dunkle Machenschaften gezogen wird. Hoffman spielt seine Rolle brillant und zeigt eine seiner stärksten Leistungen. Roy Scheider, spielt Babe's Bruder Henry David 'Doc' Levy, der für seinen Bruder alles tun würde, aber selber in dunklen Machenschaften verstrickt ist. Auch Scheider bringt eine großartige Leistung. Doc's Kollege, gespielt von William Devane, zeigt ebenfalls eine gute Leistung. Marthe Keller, die für ihre Rolle extra Englisch lernen musste, spielt überzeugend die Frau zwischen den Fronten. Verräterin einerseits, verliebte andererseits. Dann wäre da noch Laurence Olivier in seiner wohl berühmtesten Rolle. Er spielt den ehemaligen KZ-Zahnarzt Christian Szell, genannt 'Der weiße Engel', der alles tun würde um an sein Ziel zu kommen. Olivier spielt furchterregend und teuflisch gut. Ein Mann, mit dem man besser nichts zu tun haben sollte. Für seine hervorragende Leistung bekam Olivier eine Oscar Nominierung und gewann einen Golden Globe. Für letzteren waren auch Dustin Hoffman, John Schlesinger, Marthe Keller und William Goldman nominiert.

John Schlesinger's Film ist hochspannend. Die Geschichte braucht zwar ihre Zeit bis sie richtig ins Rollen kommt. Aber wenn man dann drin ist, lässt sie einen nicht mehr los. Die berühmte Folterszene mit Olivier und Hoffman lässt den Zuschauer mitleiden und jagt ihm einen kalten Schauer über den Rücken. Wieder eine Szene für die Ewigkeit. Genau wie der ganze Film.

Fazit: 'Der Marathon Mann' ist ein genial inszenierter und nervenaufreibender Thriller mit überraschenden Wendungen, exzellentem Drehbuch, grandiosen Darstellern und tollem Score. Ein Filmklassiker zu immer wieder schauen und mitfiebern. Der perfekte Thriller.

„Also werde ich einfach in einen gesunden Zahn hineinbohren, bis ich den Nerv treffe.“

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Melina♥

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ja genau, wie kommt er auf Mathieu?!


SoulReaver

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da steht nirgendwo mathieu! :/


sikkmeidack

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Bewertung10.0Herausragend

"Sind sie in Sicherheit?" "Ösch heiß nöhhsch, hoss Sö meinahn"
Und schon wird der nächste Zahn angebohrt. Der weißé Engel... au lordy, der Film hat mich gerissen. Gnadenlos spannend, fiebriges Miterleben, ohne Frage einer der besten butterfly-effect-Thriller mit gekonnten Überspannungsdichten.
Man sollte sich nicht von dieser Welt verabschieden, ohne ihn gesehen zu haben.

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Tyler.Fincher

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Filmen aus den 70er wird oft vorgeworfen langatmig zu sein und sie würden daher sehr schwerfällig zum Punkt kommen. „Marathon Man“ bildet da keine Ausnahme…auf den ersten Blick zumindest. John Schlesingers Thriller konnte mich beim zweiten Mal eher packen als ich ihn vor 2 Jahren zum ersten Mal im Free-TV erwischte. Die Schuld möchte ich auf der einen Seite meiner Fernsehzeitung geben, die es damals als unglaublich wichtig empfand in der Inhaltsangabe ¾ des Films zu erzählen. Des Weiteren ist der Anfang, und damit meine ich die ersten 40-50 Minuten, beim ersten Mal recht verwirrend. Er springt immer zwischen 2 (nach ca. 35 Minuten sind es sogar 3) Erzählsträngen hin und her ohne, dass man den Zusammenhang versteht oder die Handelnden Personen in Relation zueinander setzen kann. Das klingt vielleicht ganz spannend, ist aber beim ersten Anschauen auf Dauer etwas nervend und erscheint leicht wirr. Kurz danach (sprich nach der Hälfte) zieht der Film aber kräftig an, packt einen mit verdammt spannenden und teilweise recht harten Bildern und glänzt mit einem guten Cast: Allen voran Laurence Olivier als der Leibhaftige.

Wie schon oben erwähnt war ich nach dem ersten Anschauen vor ein paar Jahren etwas enttäuscht und der Film kam bei mir nicht über 7/10. Nach der heute getätigten zweiten Sichtung muss ich diese Wertung auf sehr gute 8,5/10 hochschrauben. Gerade am Anfang konnte ich Gefallen an ein paar richtig spannenden Szenen finden ohne auf den Handlungspunkt zu warten den ich beim ersten Anschauen nach 10 Minuten erwartete und welcher erst nach der Hälfte des Films eintritt.

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dae-su

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spannender Thriller im (von mir heißgeliebten) 70er Style mit einem ganz großen Dustin Hoffman. Dramaturgisch sehr klassisch und einige der Storyelemente waren mir auch nen Tacken zu aufgesetzt, aber es ist trotzdem ein wirklich fesselndes Ding bei rausgekommen. Vor allem der fast episodisch erzählte Anfang lässt lange Zeit so viel offen, dass erst spät alle Verbindungen der Handlung erkennbar werden.
So funktioniert und fesselt Schlesingers Film auf vielen Ebenen, bis es zum großen Finale im Wasserturm kommt. Bis dahin hat der Zuschauer aber schon so viele große Szenen aufgetischt gekriegt, dass der Spannungshöhepunkt schon fast überwunden ist: Die legendäre Zahnarzt-Folter-Szene, die Szene im jüdischen Juwelier-Viertel, wo Szell als "Weißer Engel" erkannt wird.. DER MARATHON MANN zieht die Spnnungsschraube kontinuierlich an und lässt bis zum sehr stimmigen Finale keine Verschnaufpause. So müssen politische Thriller aussehen!
Dazu die tolle Kamera, ein super Soundtrack und die Kombination Hoffman-Scheider-Olivier - ziemlich rundes Ding das!

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Puni

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ziemlich untypischer 70er Thriller, der zwar etwas braucht, bis er in Fahrt kommt, dann aber so richtig fesselt. Hoffman ist richtig sympathisch und es gibt einige Wendungen, die man so nicht hätte kommen sehen können. Auch überrascht die mehr oder weniger starke Komplexität und Tiefe - die hatte ich in der Form nicht erwartet.

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satyrrrr

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Naja so untypisch is das für die 70er nicht, find ich, die haben sich damals schon recht häufig ziemlich Zeit gelassen, alles ordentlich auszuformulieren. Heute sagt man dazu leider oft "langatmig" ;) Ich finds gut so.


Puni

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Bin da jetzt auch nicht soo bewandert, hat mich aber ziemlich überrascht die Chose.


Oskar Gleit

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Bewertung7.5Sehenswert

Großes Kino mit Dustin Hoffman. Dauert zwar etwas bis er in die Gänge kommt. Trotzdem sehenswert.

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cannibal83

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Flucht des halb-nackten Dustin Hoffmann vor seinen Peinigern, bildet wohl den absoluten Höhepunkt dieses "New-Hollywood" - Vertreters. Davor kreiert Schlesinger ordentlich Suspense, spielt zwischendurch immer mal wieder mit Horror-Elementen und schockiert den Zuschauer mit harter Gewaltdarstellung. Das Flair der Grossstädte New York und Paris ist sehr schön eingefangen, obwohl ein Zahnarztbesuch in N.Y. für mich wohl auf Lebenszeit flachfällt.

Kurzum ein bemerkenswerter und vor allem durchgehend spannender Thriller der allein schon wegen Laurence Olivier als Alt-Nazi Pflichtprogramm ist.

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alanger

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sehr schön :)


Bradbury

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Und eigentlich wäre es mal an der Zeit für die Liste der 7 fiesesten Alt-Nazis der Filmgeschichte!


Reload

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Bewertung7.5Sehenswert

Starker Thriller mit einem hervorragend diabolischen Laurence Olivier. Wie es sich für einen guten alten Thriller gehört, steigt der Spannungsbogen immer weiter an, bis es zum finalen Showdown kommt, so sollte es sein. Doch leider hat ist dieser Bogen manchmal etwas zu elastisch und fällt zwischendurch, so das ab und zu ein klein wenig Leerlauf entsteht. Trotzdem packt einem vor allem die psychische Atmosphäre des Films + die Angst vor dem Zahnarzt.

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8martin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es gelingt John Schlesinger in diesem intelligenten Agententhriller von Anfang an Hochspannung zu erzeugen. Anfänglich basiert sie auf Situationskomik. Wenn man genau hinhört, schnappt man gleich im Verkehrschaos und den Beschimpfungen die beiden Gegenpole auf: Jude - Nazi. Dann wird die Spannung hochgehalten, weil zunächst völlig unzusammenhängende Handlungsstränge hinter einander herlaufen. Durch weitere Schocker wird jeweils noch ein Gang hochgeschaltet. Dass Helden sterben, kommt sonst eher selten vor. Doppelagenten verschärfen die Situation, wenn sie die Seiten wechseln. Dann die legendäre Zahnarztfolter mit dem Bohrer. Zur Entspannung geht’s durch grüne Landschaften ins Freie. Durchatmen bevor ein Blutbad entsteht. Der finale Showdown mit einem grandiosen Dustin Hoffman ernüchtert und relativiert. Hier ist es nicht das Nazi-Gold, sondern Diamanten nach denen alles drängt. Ein Klassiker aus den 70er Jahren, bei dem einem immer wieder der Atem stockt.

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FrankB2B

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für wahr,das ist ohne jeden Zweifel ganz großes Kino das seines gleichen sucht !
Eine Verfolgungsjagd durch den Straßenverkehr von Manhatten wo ein Jüdischer älterer Herr einen Gleichaltrigen überzeugten Vertreter der Nazi-Ideologie mit seiner provozierten Raserei in einen Unfall verwickelt der für beide Tödlich endet.

Was Anfangs vollkommen ohne Zusammenhang hier von Regisseur "John Schlesinger" gezeigt wird ist der Auftakt zu einer intelligent gestrickten Story die einige Zeit später in einem geradezu Grausamen Szenario enden wird.

Der Doppelagent Doc Levy (Roy Scheider) versucht seit geraumer Zeit den genauen Aufenthaltsort des nach Ende des 2 Weltkrieges ins Exil geflohenen KZ Arztes Georg Szell (Sir Laurence Olivier) ausfindig zu machen.
Einzige Hinweise hat Levy nur in Form einer wagen Beschreibung das Szell sich irgendwo in Lateinamerika versteckt halten soll.
Um ihn aus seinem Versteck zu locken braucht Levy einen Vorwand das Szell nach New York kommt.
Dies gelingt als bekannt wird das der ehemalige KZ Arzt der unter den Gefangenen als "Der Weße Engel" berüchtigt war in einem New Yorker Bankdepot Diamanten eingelagert hat.
Das diese Diamanten durch eingetauschtes Zahngold das Szell den KZ Häftlingen aus den Mündern gerissen hat in seinen Besitz gekommen sind macht die Angelegenheit umso zwingender ihn endlich zu stellen.
Tatsächlich gelingt es mit falschgestreuten Informationen Szell aus seinem Versteck zu locken....aber von da an überschlagen sich die Ereignisse.
Doppelagent Levy wird niedergestochen und schleppt sich mit letzter Kraft in das Appartement seines kleinen Bruders Babe (Dustin Hoffman) wo er kurz darauf verstirbt.
Babe schwebt nun in Lebensgefahr da Szell annehmen muss das Doc Levy vor seinem Tod Informationen an seinen Bruder weitergeben haben könnte.
Mit Hilfe von korrupten Agenten entführt Szell den vollkommen ahnungslosen Babe Levy um ihn unter Folter zum reden zu bringen.....Die Zahnbohrer Szene.....das ist verdammt heftig und schmerzt schon wenn man nur wenige Sekunden hinsieht.

"Der Marathon Mann" sorgte bereits bei seiner Erstaufführung am 31.03.1977 für die eine oder andere Magenverstimmung.
Die Ursprünglich um knapp 8 Minuten längere Szene wo Laurence Olivier mit dem Zahnbohrer dem guten Dustin Hoffman derart zu Leibe rückt wurde bereits nach der ersten offizielen Aufführung auf die bekannte Länge gekürzt da eine Vielzahl von Zuschauern schreiend aus dem Kinosaal hinausliefen.

Die Intensität dieses Films liegt zum Großteil an den Schauspielerischen Leistungen von "Dustin Hoffman und Laurence Olivier".....zwei Darsteller wie sie unterschiedlicher niemals seien könnten ?
Während Improvisationsexperte "Dustin Hoffman" 2 Nächte hintereinander durchmachte um seine Figur so fertig wie möglich aussehen zu lassen nur weil das so im Drehbuch stand holte sich "Laurence Olivier" die nötigen Anreize für seine Darbietung indem er aus dem Fenster seines Hotels sah und einem Gärtner beim schneiden einer Hecke beobachtete....worauf hin er Produzent "Robert Evans" zu sich rief,ihm das zeigte und sagte : Der Gärtner,mein lieber Junge,vor meinem Fenster,der die Rosen beschneidet,diese Sorgfalt,die er jedem Zweig angedeihen lässt,diese Sanftheit einer Berührung........????......Genau so muss ich Dustin foltern !!!

Das zeigt nicht nur das fast grenzenlose Talent dieser Schauspieler,es ist auch ein Beweis für eine Symbiose zwischen 2 Darstellern die es verstehen einem Film ihren ganz eigenen Stempel aufzudrücken und wodurch dieser Film lebt.
Glücklicherweise konnten die Produzenten Regisseur "John Schlesinger" davon überzeugen den bereits 40 Jahre alten "Dustin Hoffman" für die Rolle von Babe Levy zu angagieren,obgleich seine Figur im Film erst 24 Jahre alt ist...und das man bei der Besetzung von KZ Arzt Szell auf den bereits damals an Krebs erkrankten "Sir Laurence Olivier" bestand...auch wenn die Versicherungsfirmen für eine Absicherung seines Gesundheitlichen Zustandes querschossen.

Am Ende wurde aus "Der Marathon Mann" das was zu Recht mit einem einzigen Wort beschrieben werden kann.....KULT !!!
Ein Herausragender Film der wie einige andere Großartige Machwerke seiner Zeit vollkommen zu Unrecht verkannt wurde.

Lieblingsfilm,ohne Unterlass.
FrankB2B.

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Packend und spannend inszenierter Topthriller mit guten Darstellerleistungen. Laurence Olivier bekam für seine Rolle als ehemaliger KZ-Arzt verdientermaßen eine Oscarnominierung.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Spannungsgeladener 70er-Thriller - immer wieder sehenswert!

Zukünftige Zahnarztbesuche werden nach diesem Film ein reines Vergnügen sein...

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guggenheim

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Bewertung7.5Sehenswert

Laurence Olivier übertrifft sie alle, soviel ist klar. Aber auch Dustin Hoffman und Roy Scheider (der allerdings nicht sonderlich lang) machen eine gute Figur in diesem Klassiker.
Mit gedrosselterem Tempo als heutige Filme, aber nicht weniger atmosphärisch und eindringlich.
Ein Film, den man sich schon einmal zu Gemüte geführt haben sollte...

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willy50

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für Liebhaber von Zahnärzten und William Goldman.Ein guter Film, trotz Dustin Doofman.

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König Leonidas

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Erstklassiker Thriller der bei mir die Angst vor dem Zahnarzt ins schier unermessliche getrieben hat...

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