Es gibt wahrlich nur wenige Werke der Filmgeschichte, welche ungeachtet ihrer finanziellen Erfolge oder großer Beliebtheit derart gewaltige Impulse für deren jeweilige Genres haben liefern können. Seien es etwa „Der Pate“, welcher sozusagen den Mafia-Film perfektionierte, wenn nicht gar mit seinem Namen personifizierte, „Vom Winde verweht“, welcher damals bis heute die wohl größte Liebesgeschichten unserer Zeit erzählt oder auch William Wylers Monumentalwerk „Ben Hur“. All diese Werke haben, obwohl schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, bis heute in keinster Weise von ihrer Faszination oder filmhistorischen Wichtigkeit eingebüßt und begeistern wie eh und je. Doch auch in der jüngeren Vergangenheit wurden so einige Werke gedreht, welche fernab von Geld, Ruhm und Preisen auch etwas anderes, vielleicht etwas viel wichtigeres mit sich brachten. So schreiben wir das Jahr 1990, als der noch recht unbekannte Schauspieler Kevin Costner mit seinem Regiedebüt einen Film…
Es gibt wahrlich nur wenige Werke der Filmgeschichte, welche ungeachtet ihrer finanziellen Erfolge oder großer Beliebtheit derart gewaltige Impulse für deren jeweilige Genres haben liefern können. Seien es etwa „Der Pate“, welcher sozusagen den Mafia-Film perfektionierte, wenn nicht gar mit seinem Namen personifizierte, „Vom Winde verweht“, welcher damals bis heute die wohl größte Liebesgeschichten unserer Zeit erzählt oder auch William Wylers Monumentalwerk „Ben Hur“. All diese Werke haben, obwohl schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, bis heute in keinster Weise von ihrer Faszination oder filmhistorischen Wichtigkeit eingebüßt und begeistern wie eh und je. Doch auch in der jüngeren Vergangenheit wurden so einige Werke gedreht, welche fernab von Geld, Ruhm und Preisen auch etwas anderes, vielleicht etwas viel wichtigeres mit sich brachten. So schreiben wir das Jahr 1990, als der noch recht unbekannte Schauspieler Kevin Costner mit seinem Regiedebüt einen Film auf die Leinwand zaubern sollte, welcher nicht nur Kritiker und Publikum gleichermaßen begeisterte, sondern zugleich die Wiedergeburt eines längst tot geglaubten Genres einleitete: „Dancing with wolves“ oder auch im deutschen „Der mit dem Wolf tanzt“ genannt.
Nach einer halsbrecherischen Aktion an der Front des amerikanischen Bürgerkrieges, welche ihm viel Ruhm und Ehre einbrachte, wird Lt. John J. Dunbar (Kevin Costner) auf seinen eigenen Wunsch hin in den entlegendsten Winkel des Westens versetzt. Dort angekommen, übernimmt er einen verlassenen Stützpunkt und richtet diesen so gut es geht wieder mit eigenen Händen her. Die einzigen Kontakte sind sein Pferd und ein Wolf, welcher von Tag zu Tag zutraulicher wird, bis soetwas wie eine Freundschaft zwischen diesen beiden “einsamen” Männern entsteht. Das er sich auf Indianer-Land befindet, dessen ist sich Dunbar durchaus bewusst, doch erst nach geraumer Zeit findet der erste Kontakt zu dieser fremden Kultur statt. Es ist “Strampelnder Vogel” (Graham Greene) welcher den Neuankömmling vorfindet und diese Begegnung ist daraufhin natürlich Diskussionsthema Nr. 1 in seinem Stamm. Als John eines Tages die verletzte “Steht mit einer Faust” (Mary McDonnell) findet und diese in ihr Dorf bringt, ist damit der erste Schritt einer freundschaftlichen Beziehung mit diesen besonderen Menschen gelegt. Doch wie lange kann dieser Zustand wohl anhalten, wie lange wird es dauern bis Truppen das Fort erreichen, um Dunbar abzulösen und vor allem, kann er überhaupt wieder in die “normale” Welt zurück, nachdem er seinen rechtmäßigen Platz inmitten der Reihen der Sioux gefunden hat…
Wenn man es sich einfach machen würde, könnte die folgende Kritik schon mit nur zwei Worten beendet sein: Ein Meisterwerk. Gewiss wollen wir das nicht tun, doch im Grunde genommen wäre damit bereits alles gesagt.
@tobe78: Jop, offensichtlich scheint das leider so zu sein. Auch wenn es viele empören wird, stehe ich zu meiner Meinung: Wer diesem Film so gar nichts abgewinnen kann, bei dem stimmt iwas ganz gewaltig nicht...
Eine schöne Geschichte mit wunderbaren Naturaufnahmen, gute Musik und gute Actionsequenzen! Die vier Stunden sind für mich zu kurz gewesen. Kevin sollte wieder mehr solche Filme machen. Ein Meisterwerk!
Wir haben hier einen Offizier, der etwas wert ist."
"Sie wollen also den Westen kennen lernen?!" - "Ja, Sir! Solange es ihn noch gibt."
Filme mit der Thematik des Wilden Westens sind bisher immer eine goldene Grube für ambitionierte Filmemacher gewesen. Zahlreiche Western mit vielen Höhepunkten, darunter "Spiel mir das Lied vom Tod", ließen das Herz vieler Zuschauer bis heute höher schlagen. Doch mit dem Western "Der mit dem Wolf tanzt" Anfang der 90er Jahre gelang Kevin Costner mit dem Verlagern des Schwerpunktes der eigenen Geschichte ein Bruch mit dem gesamten Genre, und man bekam im Gegensatz zu den klassischen Western und Stereotypen der 60er, 70er und 80er Jahre etwas vollkommen Neues geboten.
Zum Inhalt:
Costner spielt in dem mittlerweile vierstündigen Director's Cut, der keine Sekunde langweilig ist, den Soldaten John J. Dunbar, welcher für die Nordstaatenarmee kämpft und sich aufgrund der gesehenen Greueltaten das Leben nehmen möchte. Aber das scheitert und er wird dadurch zum Antihelden. Daraufhin erfüllt er sich seinen Herzenswunsch und begibt sich in die weite Prärie. Auf dem Außenposten, auf den er versetzt wird, findet sich keine Menschenseele. Der Rest ist bekannt: Nur ein am Anfang misstrauischer Wolf schließt Freundschaft mit ihm. Des weiteren beobachtet ihn bereits ein Indianerstamm. Die weitere Handlung ging zu Recht in die Filmhistorie ein. Aus John J. Dunbar wird aufgrund der tief verbundenen Freundschaft zu den Indianern "Der mit dem Wolf tanzt", er wandelt sich vom Soldaten zum Indianer. Doch eines Tages erscheinen die amerikanischen Soldaten am vergessenen Außenposten und nehmen den "Verräter" gefangen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Und die letzten überlebenden Indianer unterwerfen sich am Ende, nachdem man sich schmerzvoll voneinander trennt.
Costners Werk gilt als Symbol für Frieden, Toleranz, Harmonie, Völkerverständigung, gegenseitigen Respekt und Anerkennung, schlägt die Brücke in eine andere Kultur und zeichnet diese und ihre Lebensweise so ambivalent bzw. dreidimensional wie nie zuvor, zeigt aber nicht nur deren positive Facetten auf, sondern auch die negativen. Die Indianer eines Stammes sind als Volk mit ganz eigenen Sitten und Gebräuchen zu erkennen, welches in einem Land lebt, das aufgrund der Rivalität mit anderen Stämmen um Nahrung und Ausrüstung, um überleben zu können, immer als umkämpft gilt, sich aber dennoch vom weißen Mann distanzieren und in Frieden gelassen werden möchte.
Kevin Costner gelingt hierbei etwas völlig Neues im Genre: Die Indianer werden nicht nur zum Opfertum degradiert, dem Zuschauer wird zugleich auch nahegebracht, wie andere Stämme der Indianer ihre eigenen Landsleute vernichten und nicht nur die Weißen ermorden und überfallen. Beides wird ausdrücklich bebildert. Deutlich wird das auch an der Rolle von "Stands With A Fist", einer jungen Frau, die als kleines Mädchen ihre Eltern durch einen Angriff verfeindeter Indianerstämme verlor und sich seit dieser Zeit bei den Indianern, zu denen Dunbar Kontakt aufnimmt, befindet. Sie ist beispielsweise eine wichtige Verbindungsperson, wenn es darum geht, zu schildern, wie beide Seiten – weiße Landsleute und die Sioux – von den "Pawnee" im Laufe des Filmes überfallen werden.
Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Costner zum ersten Mal etwas wirklich Realistisches und Authentisches gelungen ist, ein Werk, das man unmöglich kopieren kann. Es wurden immer wieder Elemente für andere Werke herausgegriffen, siehe auch "The Last Samurai", wobei Edward Zwicks Regie noch eigenständig wirkt. "Der mit dem Wolf tanzt" gilt als perfekter Edelwestern mit einer zutiefst humanen Botschaft und neben "Spiel mir das Lied vom Tod" als der beste Western im Genre.
Das ist auch auf das Authentische der Sprachdarstellung im gesamten Film und die unvergessene Performance von Graham Greene als "Kicking Bird" zurückzuführen, der sehr sympathisch, ruhig und zurückhaltend agiert, dabei jedoch Wissbegierde sowie Neugier an den Tag legt, aber nie die Bodenhaftung verliert. Dadurch wirkt sein Spiel jederzeit glaubhaft, präzise und authentisch. Er verkörpert durch die einfachsten Mittel wie auch leisen Humor einen wahrhaft echten Freund und berührt im Herzen. Ein kleines Kunststück. Auch Rodney A. Grant in der Rolle des "Wind In His Hair" sorgt für einen bleibenden Eindruck und einen emotionalen Schlussakt, der so manchen schon in die Knie gezwungen hat. An Mary McDonnells Spiel als "Stands With A Fist" lässt sich ebenfalls nichts bemängeln. Sie überzeugt in jeder ihrer gespielten Facetten.
Abgerundet wird all das durch eine wahrhaft begeisternde authentische Landschaft, die als Höhepunkt die bekannte Büffeljagd enthält, welche mit einem bis heute fantastischen Score von John Barry untermalt wird und sich als finaler Moment auf den Weg zum Handshake zwischen zwei Völkern durch einige Überraschungen offenbart. Denn im Laufe der Zeit verschwinden dann die Vorurteile, die eine Annäherung der Menschen aneinander oft unmöglich machen. Es ist wirklich bemerkenswert, dass man keine moderne CGI-Technik wie z.B im Falle von "Avatar" braucht, um glaubhaft und präzise Völkerverständigung und Aufklärung zu betreiben sowie die Verbrechen der eigenen Menschheit sorgfältig zu schildern. Man bezieht den Zuschauer trotz einer wahrhaft gigantischen Länge und sogar einer Intermission (eine Referenz an Stanley Kubrick und "[film=2001- Odyssee im Weltraum[http://mannbeisstfilm.de/kritik/Stanley-Kubrick/2001--Odyssee-im-Weltraum/1347.html]]2001[/film]" vielleicht) mit den subtilsten Mitteln des Filmemachens mit in das Geschehen ein. Kevin Costner versteht es wahrhaft, über die gesamte Dauer des Director's Cut zu fesseln. Ein Fan- und Kritikererfolg ist der verdiente Lohn.
Fazit: Kevin Costner gelingt mit seinem Regiedebüt einer der besten drei Western aller Zeiten. Ein Werk, das den Betrachter durch seine Mittel ohne Mätzchen fesselt, aber auch aufgrund seines in vielen Situationen an den Tag gelegten leisen Humors überzeugt, der sich aus dem Aufeinandertreffen der Kulturen ergibt. So sieht gutes Entertainment bis heute aus!
Sunkmanitu Tanka Owaci (Lakota Sioux: Tanzt mit Wölfen) ist ein episches Western-Drama, das trotz seiner immensen Überlänge nie wirklich langweilig wird. Ich habe noch keinen weiteren Film gesehen, in dem das Leben der amerikanischen Ureinwohner so realistisch und wundervoll dargestellt wurde. Mit sehr viel Gefühl und grandiosen Aufnahmen wird hier eine epische Geschichte erzählt, die von Beginn bis Ende zu begeistern weiß und wo am Ende kein Auge trocken bleibt, außer man ist schon zum Eisblock erstarrt. Der beste Film Kevin Costners und jeder der 7 Oscars war verdient.
Cevin Costner hat hier auch erstmals Regie geführt. Ihm war besonders wichtig, dass die Indianer nicht als einfache Wilde dargestellt werden. Der Typische Westernindianer gefiehl ihm überhaupt nicht - zu recht. Ich finde Filmmacher wie Mel Gibson sollten sich hier mal ne Scheibe abschneiden was Einfühlungsvermögen und Realitätsnähe angeht.
>-Meisterwerk-< Mein Lieblings Western-Film. Atemberaubende Bilder, Grandios Gespielt, man fühlt emotional mit. Wenn ich dieses Werk schaue vergehen die Stunden so schnell!! Der Film ist einfach zu kurz ;-) Gibt nichts zu bemängeln.
Dances with Wolves ist perfect
Ich habe den Director's Cut gesehen und bin etwas irritiert, dass es noch eine Langfassung mit cirka 1 Stunde mehr Stoff gibt. Lohnt sich diese Not-Director's-Cut-Langversion?
Zu der Director's Cut Version:
Der Film zeigt Geschichte und schreibt selbst Filmgeschichte. Keine Szene könnte besser gedreht werden, keine Szene ist unnötig. Einfach nur fantastisch. Man möchte selbst zu den Sioux gehen und Teil der dortigen Gemeinschaft werden. Wer will keine Freunde, die immer zu einem halten, wer will nicht gemeinsam feiern und wer will keinen Wolf, der treu hinter einem herläuft? Bei dem Film hat man wenigstens für mindestens 3 Stunden die Chance in diese Welt einzutauchen.
"Unter allen Fährten in diesem Leben gibt es eine, die am meisten zählt. Es ist die Fährte, die zum wahren Menschen führt."
„Der mit dem Wolf tanzt“ beeinflusste meine Jugendzeit . Ich mag diesen Western bedingungslos. Es ist die große Liebe zu ihm, wenn John Dunbar die einfache, epische Geschichte irgendwo im Wilden Westen im 19. Jahrhundert erzählt. Es ist die große Leidenschaft, wenn der bescheidene Soldat mit dem Wolf tanzt , es sind die Bilder, die so wunderschön und majestätisch durch den Screen bewegen, es ist die herrlich komponierte Musik von John Barry, die in den Schlachten ruhmreich, bei der indianischen Bisonjagd so triumphal, in den tragischen Szenen unglaublich traurig aus den Lautsprechern klingt. Kevin Costner zeigt uns den Einklang der Liebe und Harmonie der Sioux, den Lakota-Indianern, zur unberührten Natur im Mittleren Westen Nordamerikas mit sehr viel Herzblut.
Kevin Costner ist „der mit dem Wolf tanzt“. Er ist ein sympathischer Kerl. Er genießt respektvoll den Klang des Rauschens, wenn der starke Wind über ihn in den unendlichen Weiten der Prärie braust. Es entsteht Wohlklang. Der Indianerfreund schuf mit „Der mit dem Wolf tanzt“ sein bestes Werk – seine und meine größte Liebe! - thedarkknight
„Unter allen Fährten in diesem Leben gibt es eine, die am meisten zählt. Es ist die Fährte, die zum wahren Menschen führt.“
1990 war ein großes Filmjahr. Vor allem aber ein Mann wurde mit Lob überschüttet: Kevin Costner. Seine erste Regiearbeit wurde mit unzähligen Preisen überschüttet und sahnte bei der Oscar Verleihung von 12 Nominierungen 7 Trophäen ab. Meine Meinung nach völlig verdient. Costner's 'Der mit dem Wolf tanzt' ist ein opulentes und berührendes Meisterwerk über den Wilden Westen.
Der Nordstaaten Offizier Lieutenant John J. Dunbar lässt sich an die äußerste Grenze der Zivilisation versetzen. Er will den Wilden Westen noch erleben, bevor es ihn endgültig nicht mehr gibt. Er findet seinen Posten verlassen und von Sioux verwüstet vor. Dunbar nimmt sich der Aufgabe an und baut sich sein neues Heim auf, mit der ständigen Angst von den Indianern überfallen und getötet zu werden. Doch mit der Zeit kommen sich die Indianer und der amerikanische Soldat immer näher und eine innige Freundschaft entsteht. Auch mit einem einsamen Wolf, der sich in der Nähe seines Postens aufhält baut Dunbar eine Freundschaft auf. Doch als die amerikanische Armee den Indianerfreund aufspürt hat das harmonische Miteinander schnell sein Ende gefunden.
Die grandiosen Bilder der weiten Prärie sind wunderbar eingefangen. Der unglaublich schöne Soundtrack von John Barry ist einer der besten überhaupt und hat den Oscar mehr als nur verdient. Jedes Mal wenn die Musik ertönt und man dazu die unglaublichen Landschaftaufnahmen zu sehen bekommt ist das ein einmaliges Erlebnis und das macht 'Der mit dem Wolf tanzt' zu einem unvergesslichen Meisterwerk mit einmaliger Atmosphäre.
Costner übernahm nicht nur die Regie, sondern spielte auch die Hauptrolle. Er überzeugt in feiner nuancierter Darstellung und beweist, dass er ein großer Schauspieler ist bzw. sein kann. Er spielt Lt. John J. Dunbar der zu Anfang noch Vorurteile gegen die Indianer hat, sich aber immer mehr und mehr mit dem eigentlichen Feind anfreundet und auch eine neue Liebe im Stamm findet und nur noch unter dem Namen Der mit dem Wolf tanzt bekannt ist. Costner spielt äußerst authentisch, musste sich aber im Oscar-Rennen gegen Jeremy Irons geschlagen geben. Mary McDowell spielt Steht mit einer Faust. Sie wurde als Kind von Indianer mitgenommen die zuvor ihre Eltern brutal ermordet haben. Nachdem ihr Mann gestorben ist, baut sich langsam eine Bindung mit dem amerikanischen Soldat auf und hilft ihm über einige Sprachbarrieren hinweg. Auch sie spielt ihre Rolle überzeugend und bekam eine Oscar Nominierung. Die Nebenrollen sind mit Graham Greene als Strampelnder Vogel und Rodney A. Grant als Wind in seinem Haar ebenfalls blendend besetzt.
Kevin Costner inszeniert mit 'Der mit dem Wolf tanzt' einen ehrlichen Blick in die Zeit der Indianer. Sie werden nicht als raubende Mörder dargestellt, sondern viel mehr als freundliches Volk, das zwar ihre eigenwilligen Sitten und Bräuche hat aber trotzdem warmherzig und missverstanden ist. Natürlich haben die Indianer auch getötet, wie man in einer Rückblende zu sehen bekommt, aber nicht ohne jeglichen Grund. Sie hatten viel mehr Angst, dass ihnen der Lebensraum mehr und mehr genommen wird und Angst um ihre Existenz. Die Verständigungsprobleme zwischen Dunbar und den Indianer sorgen für einige Lacher, aber in Steht mit einer Faust haben sie ja quasi eine Dolmetscherin gefunden die beide Sprachen beherrscht und sich auch als Lehrerin und nicht nur als geliebte für Dunbar entpuppt. Auch die feinfühlige Beziehung zwischen Dunbar und dem Wolf, den er Socke tauft ist einfühlsam dargestellt. Stück für Stück bauen sie gegenseitiges Vertrauen auf, bis Socke sich endlich traut aus Dunbar's Hand zu fressen. Wenn die amerikanischen Soldaten dann keine Rücksicht auf Natur und die fremden Kulturen nehmen, wird einem schnell klar wer die wirklichen Wilden sind.
Fazit: 'Der mit dem Wolf tanzt' ist emotionales, sensibles und meisterhaftes Kino das Gänsehaut erzeugt. Er zeigt uns einen ehrlichen und mitreißenden Blick in eine fremde Kultur die wir so nicht mehr erleben dürfen. Ein Film voller Vorurteile und doch voller Herz, der einige Tränen mit Sicherheit fließen lässt. Der Zuschauer wird über die gewaltig erscheinende Laufzeit bestens Unterhalten und sieht einen der besten Filme aller Zeiten. Ganz großes Kino.
Schön kommentiert!Mit "Gandhi" zusammen einer der Filme die einen trotz enormer Laufzeit nie abschrecken sich das Ganze wieder und wieder anzuschauen...
Bitterliche Tränen und Schämen?Da passt nur noch Signs :DD
Sixth Sense ist Hammer,Unbreakable noch akzeptabel,The Village haben wir schon verbrannt und zu Mädchen im Wasser hab ich schon nen solidarischen Kommentar geschrieben...:D
Obwohl dieser Feuerwasserluftdevpatel-Film muss auch sehr schlimm sein :D
Du hast The Happening und Signs vergessen! Und ich mag Shyamalan einfach. Wobei ich Unbreakable, Mädchen aus dem Wasser und Aang noch nicht kenne. Ich hoffe du hast mich noch lieb? :D. Den Kommentar zum Mädchen werd ich mir jetzt durchlesen und direkt als Gute Nacht-Geschichte nutzen :)
Signs steht doch zur Debatte (gleich im ersten Satz) ! The happening stimmt...Hab ich nicht gesehen...Na ja lassen wir den guten M. Night für heut in Ruhe.Ach ja: ich hab dich noch lieb ;D
Ah! Den hab ich ganz überlesen. Lag an der Müdigkeit. Naja! Ich mochte auch Signs xD. Liegt aber eher daran das ich Joaquin Phoenix ganz toll finde xD. Gut, dann kann ich ja beruhigt sein :D
Ja,Phoenix ist ein ganz Großer...Hoffentlich besinnt er sich auf sein tatsächliches Talent,nämlich ein verdammt guter Schauspieler zu sein und nicht irgendwelchen zweijahrerapdokumurks mit wohl nur geplantem künstlerischem Anspruch zu machen...
Soo schlecht ist Signs ja auch nicht,alles andere hätte man halt aus meiner Sicht nicht als Schnellschußkommentar Marke The Village benutzen können :D
Wobei zu dem Doku-Ding auch einiges an Mut gehört. Immerhin hat er ALLE damit auf die falsche Spur geführt und ich werd mir die Doku auch anschauen. Aber ja, ich hoffe auch das wieder große Leistungen von ihm zu sehen sein werden wie in Gladiator, Walk the Line und auch 8mm.
Klar,da gehört schon was dazu.So wie es aussieht ist das ganze halt ein bissl verunglückt, bzw. einfach nicht gut geworden...Aber lästern sollte man erst wenn man es selber gesehen hat,also erstmal schauen was er da vollbracht hat...Super ist er auch in "Army go Home ( Buffalo Soldiers)",in der kleinen Rolle in "U-Turn", in "Für das Leben eines Freundes",in "the Yards" oder auch in "We own the Night".Einfach ein Hammerschauspieler!Hat das Beste aber noch vor sich denke ich (die Unsterblichkeit hat er sich in meinen Augen durch Gladiator und Walk the Line allerdings schon gesichert).
Mein absoluter Lieblingsfilm!
Jedesmal wenn ich diesen Film sehe denke ich mir, wieso werden heute nicht mehr solche Filme gemacht. Alles nur noch optisch total überladen und eine riesen Distanz zwischen Zuschauer und Darstellern. Mir fehlen einfach die Art Filme die einen in eine andere Welt führen, einen die Zeit vergessen lassen und die einen einfach berühren. Ich habe diesen Film gefühlte 100x gesehen und ich freu mich immer wieder ihn zu sehen. Die Atmosphäre, die Kulisse, der Soundtrack alles ist absolut stimmig.
Und Socke bringt mein Herz jedesmal wieder zum schmelzen :)
Eigentlich mag ich den Film nicht. Das liegt aber auch wahrscheinlich daran, dass ein Film einer anderen Generation ist. Als er in die Kinos kam, war ich nämlich nur flüssig.
Dennoch kann ich dem Film weder absprechen, dass er genial gefilmt ist, noch dass er unnötig ist. Ich glaube wenige Filme haben die Filmgeschichte ähnlich stark geprägt wie er. Soundtrack, Kostüme und Charaktere haben mich beeindruckt obwohl ich zu der Generation der computergemachten Filmen gehöre. Aber ich gebe mein Bestes um auch ältere Filme anerkennen zu können.
Vom Feeling her: Eine Mischung zwischen "Flipper", "Lassie", "Free Willy", diversen "Winnetou"s und "Bonanza". Das Ganze dann auch noch mit Kevin Costner. "Der mit dem Hirsch röhrt" nervt in "Bodyguard", nervt in "Waterworld", nervt, nervt, nervt, wo er geht und steht.
Fast schon Banane, wieviele Millionen das Ding gecostnert hat.
Weiß gar nicht mehr, wie ich den benotet habe ... Peinliche Bösewichte, unlogische Geschichte, überzogenes Messias-Phänomen - mehr als 6 Punkte bestimmt nicht.
@duffy: Highratsantrag? High-Raten funktioniert so: Jeder trinkt mindestens vier Jägermeister und schluckt zwei Pillen. Und wenn der Erste umkippt, raten die anderen, wer fehlt.
Tja, dieses Statement sagt so einiges über dich aus, und zwar nichts schmeichelhaftes. Wem das Schicksal eines ganzen Volkes, dazu noch verpackt in so einen epischen und einfühlsamen Film, offenbar komplett am Allerwertesten vorbeigeht, der muss schon ein ganz schön abgestumpfter und unsensibler Mensch sein. Das dann auch noch hier kundzutun, finde ich ehrlich gesagt megapeinlich. Naja, bin froh, dass ich dich nicht kenne...
Diese Unterstellung ist wieder ein Highlight der Einfältigkeit so am Sonntagmorgen. Von der Meinung über einen Film (der nunmal tierisch laaaaaaaaaaaangwierig inszeniert ist) auf die Meinung zum angerissenen Thema des Films zu schließen, halte ich für zumindest überdenkenswert und für dieses Wort musste ich schon alle verfügbare Diplomatie aufbieten.
Man schrieb das Jahr 1990, als ein Film wie aus dem Nichts die Kinoleinwände mit prächtigen Bildern bezauberte und einem totgeglaubten Filmgenre – dem Western – den Grundstein für einen neuen Durchbruch lieferte. Kevin Costner, damals bereits ein bekannter Schauspieler, avancierte mit seinem Regiedebüt „Der mit dem Wolf tanzt“ sozusagen über Nacht zum Mann der Stunde. Entgegen allen Skeptikern und Erwartungen von Fachleuten wurde der über 3-Stünder ein internationaler Kinoerfolg und wurde u.a. mit 7 Oscars (inkl. bester Film und beste Regie) belohnt.
Was „Der mit dem Wolf tanzt“ so faszinierend und einzigartig macht, ist die zwar einfache, aber mit grossem Aufwand inszenierte und authentisch wirkende Geschichte: Leutnant John J. Dunbar (Kevin Costner) lässt sich nach einem Selbstmordversuch an die äusserste Grenze der Zivilisation versetzen, um den Wilden Westen zu erleben. Doch sein Posten ist nicht nur verlassen und einsam, sondern auch verwüstet. Dunbar stellt sich dieser Herausforderung, auch wenn die Ungewissheit gegenüber den irgendwo dort lebenden Sioux-Indianern ihm nach und nach zusetzt. Die ganze Geschichte nimmt eine ungeahnte Wende, als der erste Indianer an seinem Posten auftaucht und darauffolgend sich die beiden allmählich näher kommen.
So unspektakulär die Geschichte klingen mag, genauso verhält es sich auch mit der gut ersten Stunde des Films. Keine Effekthascherei und keine auf Biegen und Brechen vorangetriebene Erzählung. Kevin Costner lässt dem Zuschauer Zeit, sehr viel Zeit. Das mag langweilig oder vielleicht gar beklemmend klingen, ist es aber in Wirklichkeit überhaupt nicht. Auf eindringliche Weise taucht man mit Leutnant Dunbar in eine andere Welt ein: wo die Indianer noch eine wilde, fremde und unverständliche Kultur war, sieht man sich plötzlich mittendrin. Eine Welt, in der man sich lange verbal kaum versteht, sich durch Gesten und Handlungen näher kommt und schliesslich Freundschaften entstehen, die durch nichts zerstört werden können. Hinzu kommt die Oscarprämierte Musik von John Barry, die den endlos wirkenden Landschaften und streckenweise atemberaubenden Naturbildern eine unvergleichliche Schönheit verleiht.
„Der mit dem Wolf tanzt“ ist ein ruhiger und dennoch dramatischer, ein einfacher und gleichzeitig betörender Western, welcher bewusst den Indianern das Wirkungsfeld überlässt.
Fazit: ein cineastisches Meisterwerk, nicht nur für Western-Liebhaber.
In epischer Länge, mit wunderschönen Aufnahmen und edler Story. Der Indianer-Romantiker schlechthin; verklärend aber faszinierend. Man kann über diesen Film denken, sagen und schreiben was man will, in dieser Breite an Eindrücken existiert nicht viel, das mehr Grösse zeigt.
Ja, der Film hat mit 181 Minuten Spielzeit (und das ist noch nicht die Extended Version!) Über-Über-Überlänge. Langweilig? - Nein!
"Der mit dem Wolf tanzt" lebt von gigantischen Landschaftsaufnahmen, von Costners überwältigender Regie, seinem mindestens gleich genialen Schauspiel und den knappen, aber intensiven Dialogen. Im Sinne einer konformen Länge Szenen wegzulassen, wäre Wahnsinn gewesen.
Mit dem Film bin ich quasi aufgewachsen - bereits beim Playmobilspielen wurden mit der Indianerausrüstung Szenen aus "Der mit dem Wolf tanzt" nachgestellt.
Ein Film fürs Leben.
Einfach großartig.
Das Meisterwerk von Kevin Costner ist perfekte Unterhaltung.Trotz der Lauflänge ist der Film nie langweilig auch wenn es einige recht lange Dialoge gibt.Die Story ist packend und sehr bewegend da mal wieder gezeigt wird wie grausam der Mensch sein kann und auch ist.Die Landschaftsaufnahmen sind grandios und Kevin Costner war nie besser.Ich kann diesen Film immer wieder gucken und genießen!!
" Dances with wolves" ist einer der besten Filme, die ich kenne - und das will was heißen, da Western-Filme eigentlich überhaupt nicht mein Ding sind... ;)
Insbesondere die Figur Stands with a Fist finde ich großartig, da sie ein Bindeglied zwischen den Sioux und dem " Weißen" darstellt. Eigentlich ist es vermessen, ihr die Rolle der Randfigur zuzuschreiben, denn sie spielt eine bedeutende Rolle für den Verlauf der Handlung!
Der mit dem Wolf tanzt - Kritik
US 1990 Laufzeit 224 Minuten, FSK 12, Western, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 14.02.1991
Kritiken (1) — Film: Der mit dem Wolf tanzt
The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...
Kommentar löschenEs gibt wahrlich nur wenige Werke der Filmgeschichte, welche ungeachtet ihrer finanziellen Erfolge oder großer Beliebtheit derart gewaltige Impulse für deren jeweilige Genres haben liefern können. Seien es etwa „Der Pate“, welcher sozusagen den Mafia-Film perfektionierte, wenn nicht gar mit seinem Namen personifizierte, „Vom Winde verweht“, welcher damals bis heute die wohl größte Liebesgeschichten unserer Zeit erzählt oder auch William Wylers Monumentalwerk „Ben Hur“. All diese Werke haben, obwohl schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, bis heute in keinster Weise von ihrer Faszination oder filmhistorischen Wichtigkeit eingebüßt und begeistern wie eh und je. Doch auch in der jüngeren Vergangenheit wurden so einige Werke gedreht, welche fernab von Geld, Ruhm und Preisen auch etwas anderes, vielleicht etwas viel wichtigeres mit sich brachten. So schreiben wir das Jahr 1990, als der noch recht unbekannte Schauspieler Kevin Costner mit seinem Regiedebüt einen Film…
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Myrdal 2011/08/28 11:37:54
Antwort löschen@tobe78: Jop, offensichtlich scheint das leider so zu sein. Auch wenn es viele empören wird, stehe ich zu meiner Meinung: Wer diesem Film so gar nichts abgewinnen kann, bei dem stimmt iwas ganz gewaltig nicht...
Kommentare (75) — Film: Der mit dem Wolf tanzt
Kommentar schreibenlori101007 2012/01/08 10:51:20
Kommentar löschenEine schöne Geschichte mit wunderbaren Naturaufnahmen, gute Musik und gute Actionsequenzen! Die vier Stunden sind für mich zu kurz gewesen. Kevin sollte wieder mehr solche Filme machen. Ein Meisterwerk!
Kommentar gefällt mir Antworten
blockbusterandmore 2011/12/24 15:31:42
Kommentar löschenWir haben hier einen Offizier, der etwas wert ist."
"Sie wollen also den Westen kennen lernen?!" - "Ja, Sir! Solange es ihn noch gibt."
Filme mit der Thematik des Wilden Westens sind bisher immer eine goldene Grube für ambitionierte Filmemacher gewesen. Zahlreiche Western mit vielen Höhepunkten, darunter "Spiel mir das Lied vom Tod", ließen das Herz vieler Zuschauer bis heute höher schlagen. Doch mit dem Western "Der mit dem Wolf tanzt" Anfang der 90er Jahre gelang Kevin Costner mit dem Verlagern des Schwerpunktes der eigenen Geschichte ein Bruch mit dem gesamten Genre, und man bekam im Gegensatz zu den klassischen Western und Stereotypen der 60er, 70er und 80er Jahre etwas vollkommen Neues geboten.
Zum Inhalt:
Costner spielt in dem mittlerweile vierstündigen Director's Cut, der keine Sekunde langweilig ist, den Soldaten John J. Dunbar, welcher für die Nordstaatenarmee kämpft und sich aufgrund der gesehenen Greueltaten das Leben nehmen möchte. Aber das scheitert und er wird dadurch zum Antihelden. Daraufhin erfüllt er sich seinen Herzenswunsch und begibt sich in die weite Prärie. Auf dem Außenposten, auf den er versetzt wird, findet sich keine Menschenseele. Der Rest ist bekannt: Nur ein am Anfang misstrauischer Wolf schließt Freundschaft mit ihm. Des weiteren beobachtet ihn bereits ein Indianerstamm. Die weitere Handlung ging zu Recht in die Filmhistorie ein. Aus John J. Dunbar wird aufgrund der tief verbundenen Freundschaft zu den Indianern "Der mit dem Wolf tanzt", er wandelt sich vom Soldaten zum Indianer. Doch eines Tages erscheinen die amerikanischen Soldaten am vergessenen Außenposten und nehmen den "Verräter" gefangen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Und die letzten überlebenden Indianer unterwerfen sich am Ende, nachdem man sich schmerzvoll voneinander trennt.
Costners Werk gilt als Symbol für Frieden, Toleranz, Harmonie, Völkerverständigung, gegenseitigen Respekt und Anerkennung, schlägt die Brücke in eine andere Kultur und zeichnet diese und ihre Lebensweise so ambivalent bzw. dreidimensional wie nie zuvor, zeigt aber nicht nur deren positive Facetten auf, sondern auch die negativen. Die Indianer eines Stammes sind als Volk mit ganz eigenen Sitten und Gebräuchen zu erkennen, welches in einem Land lebt, das aufgrund der Rivalität mit anderen Stämmen um Nahrung und Ausrüstung, um überleben zu können, immer als umkämpft gilt, sich aber dennoch vom weißen Mann distanzieren und in Frieden gelassen werden möchte.
Kevin Costner gelingt hierbei etwas völlig Neues im Genre: Die Indianer werden nicht nur zum Opfertum degradiert, dem Zuschauer wird zugleich auch nahegebracht, wie andere Stämme der Indianer ihre eigenen Landsleute vernichten und nicht nur die Weißen ermorden und überfallen. Beides wird ausdrücklich bebildert. Deutlich wird das auch an der Rolle von "Stands With A Fist", einer jungen Frau, die als kleines Mädchen ihre Eltern durch einen Angriff verfeindeter Indianerstämme verlor und sich seit dieser Zeit bei den Indianern, zu denen Dunbar Kontakt aufnimmt, befindet. Sie ist beispielsweise eine wichtige Verbindungsperson, wenn es darum geht, zu schildern, wie beide Seiten – weiße Landsleute und die Sioux – von den "Pawnee" im Laufe des Filmes überfallen werden.
Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Costner zum ersten Mal etwas wirklich Realistisches und Authentisches gelungen ist, ein Werk, das man unmöglich kopieren kann. Es wurden immer wieder Elemente für andere Werke herausgegriffen, siehe auch "The Last Samurai", wobei Edward Zwicks Regie noch eigenständig wirkt. "Der mit dem Wolf tanzt" gilt als perfekter Edelwestern mit einer zutiefst humanen Botschaft und neben "Spiel mir das Lied vom Tod" als der beste Western im Genre.
Das ist auch auf das Authentische der Sprachdarstellung im gesamten Film und die unvergessene Performance von Graham Greene als "Kicking Bird" zurückzuführen, der sehr sympathisch, ruhig und zurückhaltend agiert, dabei jedoch Wissbegierde sowie Neugier an den Tag legt, aber nie die Bodenhaftung verliert. Dadurch wirkt sein Spiel jederzeit glaubhaft, präzise und authentisch. Er verkörpert durch die einfachsten Mittel wie auch leisen Humor einen wahrhaft echten Freund und berührt im Herzen. Ein kleines Kunststück. Auch Rodney A. Grant in der Rolle des "Wind In His Hair" sorgt für einen bleibenden Eindruck und einen emotionalen Schlussakt, der so manchen schon in die Knie gezwungen hat. An Mary McDonnells Spiel als "Stands With A Fist" lässt sich ebenfalls nichts bemängeln. Sie überzeugt in jeder ihrer gespielten Facetten.
Abgerundet wird all das durch eine wahrhaft begeisternde authentische Landschaft, die als Höhepunkt die bekannte Büffeljagd enthält, welche mit einem bis heute fantastischen Score von John Barry untermalt wird und sich als finaler Moment auf den Weg zum Handshake zwischen zwei Völkern durch einige Überraschungen offenbart. Denn im Laufe der Zeit verschwinden dann die Vorurteile, die eine Annäherung der Menschen aneinander oft unmöglich machen. Es ist wirklich bemerkenswert, dass man keine moderne CGI-Technik wie z.B im Falle von "Avatar" braucht, um glaubhaft und präzise Völkerverständigung und Aufklärung zu betreiben sowie die Verbrechen der eigenen Menschheit sorgfältig zu schildern. Man bezieht den Zuschauer trotz einer wahrhaft gigantischen Länge und sogar einer Intermission (eine Referenz an Stanley Kubrick und "[film=2001- Odyssee im Weltraum[http://mannbeisstfilm.de/kritik/Stanley-Kubrick/2001--Odyssee-im-Weltraum/1347.html]]2001[/film]" vielleicht) mit den subtilsten Mitteln des Filmemachens mit in das Geschehen ein. Kevin Costner versteht es wahrhaft, über die gesamte Dauer des Director's Cut zu fesseln. Ein Fan- und Kritikererfolg ist der verdiente Lohn.
Fazit: Kevin Costner gelingt mit seinem Regiedebüt einer der besten drei Western aller Zeiten. Ein Werk, das den Betrachter durch seine Mittel ohne Mätzchen fesselt, aber auch aufgrund seines in vielen Situationen an den Tag gelegten leisen Humors überzeugt, der sich aus dem Aufeinandertreffen der Kulturen ergibt. So sieht gutes Entertainment bis heute aus!
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Keky 2011/12/20 14:43:07
Kommentar löschenSunkmanitu Tanka Owaci (Lakota Sioux: Tanzt mit Wölfen) ist ein episches Western-Drama, das trotz seiner immensen Überlänge nie wirklich langweilig wird. Ich habe noch keinen weiteren Film gesehen, in dem das Leben der amerikanischen Ureinwohner so realistisch und wundervoll dargestellt wurde. Mit sehr viel Gefühl und grandiosen Aufnahmen wird hier eine epische Geschichte erzählt, die von Beginn bis Ende zu begeistern weiß und wo am Ende kein Auge trocken bleibt, außer man ist schon zum Eisblock erstarrt. Der beste Film Kevin Costners und jeder der 7 Oscars war verdient.
Cevin Costner hat hier auch erstmals Regie geführt. Ihm war besonders wichtig, dass die Indianer nicht als einfache Wilde dargestellt werden. Der Typische Westernindianer gefiehl ihm überhaupt nicht - zu recht. Ich finde Filmmacher wie Mel Gibson sollten sich hier mal ne Scheibe abschneiden was Einfühlungsvermögen und Realitätsnähe angeht.
Klassiker zum immer, immer wieder schauen!!! =)
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BattlemasterIZ 2011/11/17 17:46:31
Kommentar löschen>-Meisterwerk-< Mein Lieblings Western-Film. Atemberaubende Bilder, Grandios Gespielt, man fühlt emotional mit. Wenn ich dieses Werk schaue vergehen die Stunden so schnell!! Der Film ist einfach zu kurz ;-) Gibt nichts zu bemängeln.
Dances with Wolves ist perfect
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Commentator 2011/10/01 23:23:29
Kommentar löschenIch habe den Director's Cut gesehen und bin etwas irritiert, dass es noch eine Langfassung mit cirka 1 Stunde mehr Stoff gibt. Lohnt sich diese Not-Director's-Cut-Langversion?
Zu der Director's Cut Version:
Der Film zeigt Geschichte und schreibt selbst Filmgeschichte. Keine Szene könnte besser gedreht werden, keine Szene ist unnötig. Einfach nur fantastisch. Man möchte selbst zu den Sioux gehen und Teil der dortigen Gemeinschaft werden. Wer will keine Freunde, die immer zu einem halten, wer will nicht gemeinsam feiern und wer will keinen Wolf, der treu hinter einem herläuft? Bei dem Film hat man wenigstens für mindestens 3 Stunden die Chance in diese Welt einzutauchen.
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John Dunbar 2011/09/23 09:16:56
Kommentar löschen"Unter allen Fährten in diesem Leben gibt es eine, die am meisten zählt. Es ist die Fährte, die zum wahren Menschen führt."
„Der mit dem Wolf tanzt“ beeinflusste meine Jugendzeit . Ich mag diesen Western bedingungslos. Es ist die große Liebe zu ihm, wenn John Dunbar die einfache, epische Geschichte irgendwo im Wilden Westen im 19. Jahrhundert erzählt. Es ist die große Leidenschaft, wenn der bescheidene Soldat mit dem Wolf tanzt , es sind die Bilder, die so wunderschön und majestätisch durch den Screen bewegen, es ist die herrlich komponierte Musik von John Barry, die in den Schlachten ruhmreich, bei der indianischen Bisonjagd so triumphal, in den tragischen Szenen unglaublich traurig aus den Lautsprechern klingt. Kevin Costner zeigt uns den Einklang der Liebe und Harmonie der Sioux, den Lakota-Indianern, zur unberührten Natur im Mittleren Westen Nordamerikas mit sehr viel Herzblut.
Kevin Costner ist „der mit dem Wolf tanzt“. Er ist ein sympathischer Kerl. Er genießt respektvoll den Klang des Rauschens, wenn der starke Wind über ihn in den unendlichen Weiten der Prärie braust. Es entsteht Wohlklang. Der Indianerfreund schuf mit „Der mit dem Wolf tanzt“ sein bestes Werk – seine und meine größte Liebe! - thedarkknight
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seven 2011/09/23 09:31:14
Antwort löschenWundervoll, John! :)
John Dunbar 2011/09/23 09:38:23
Antwort löschenFreut mich das zu hören, seven :)
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Anne81 2011/09/23 12:31:38
Antwort löschenSehr schöner Kommentar und grossartig geschrieben.
John Dunbar 2011/09/23 12:36:12
Antwort löschenThanks Anne
SoulReaver 2011/09/11 17:08:02
Kommentar löschen„Unter allen Fährten in diesem Leben gibt es eine, die am meisten zählt. Es ist die Fährte, die zum wahren Menschen führt.“
1990 war ein großes Filmjahr. Vor allem aber ein Mann wurde mit Lob überschüttet: Kevin Costner. Seine erste Regiearbeit wurde mit unzähligen Preisen überschüttet und sahnte bei der Oscar Verleihung von 12 Nominierungen 7 Trophäen ab. Meine Meinung nach völlig verdient. Costner's 'Der mit dem Wolf tanzt' ist ein opulentes und berührendes Meisterwerk über den Wilden Westen.
Der Nordstaaten Offizier Lieutenant John J. Dunbar lässt sich an die äußerste Grenze der Zivilisation versetzen. Er will den Wilden Westen noch erleben, bevor es ihn endgültig nicht mehr gibt. Er findet seinen Posten verlassen und von Sioux verwüstet vor. Dunbar nimmt sich der Aufgabe an und baut sich sein neues Heim auf, mit der ständigen Angst von den Indianern überfallen und getötet zu werden. Doch mit der Zeit kommen sich die Indianer und der amerikanische Soldat immer näher und eine innige Freundschaft entsteht. Auch mit einem einsamen Wolf, der sich in der Nähe seines Postens aufhält baut Dunbar eine Freundschaft auf. Doch als die amerikanische Armee den Indianerfreund aufspürt hat das harmonische Miteinander schnell sein Ende gefunden.
Die grandiosen Bilder der weiten Prärie sind wunderbar eingefangen. Der unglaublich schöne Soundtrack von John Barry ist einer der besten überhaupt und hat den Oscar mehr als nur verdient. Jedes Mal wenn die Musik ertönt und man dazu die unglaublichen Landschaftaufnahmen zu sehen bekommt ist das ein einmaliges Erlebnis und das macht 'Der mit dem Wolf tanzt' zu einem unvergesslichen Meisterwerk mit einmaliger Atmosphäre.
Costner übernahm nicht nur die Regie, sondern spielte auch die Hauptrolle. Er überzeugt in feiner nuancierter Darstellung und beweist, dass er ein großer Schauspieler ist bzw. sein kann. Er spielt Lt. John J. Dunbar der zu Anfang noch Vorurteile gegen die Indianer hat, sich aber immer mehr und mehr mit dem eigentlichen Feind anfreundet und auch eine neue Liebe im Stamm findet und nur noch unter dem Namen Der mit dem Wolf tanzt bekannt ist. Costner spielt äußerst authentisch, musste sich aber im Oscar-Rennen gegen Jeremy Irons geschlagen geben. Mary McDowell spielt Steht mit einer Faust. Sie wurde als Kind von Indianer mitgenommen die zuvor ihre Eltern brutal ermordet haben. Nachdem ihr Mann gestorben ist, baut sich langsam eine Bindung mit dem amerikanischen Soldat auf und hilft ihm über einige Sprachbarrieren hinweg. Auch sie spielt ihre Rolle überzeugend und bekam eine Oscar Nominierung. Die Nebenrollen sind mit Graham Greene als Strampelnder Vogel und Rodney A. Grant als Wind in seinem Haar ebenfalls blendend besetzt.
Kevin Costner inszeniert mit 'Der mit dem Wolf tanzt' einen ehrlichen Blick in die Zeit der Indianer. Sie werden nicht als raubende Mörder dargestellt, sondern viel mehr als freundliches Volk, das zwar ihre eigenwilligen Sitten und Bräuche hat aber trotzdem warmherzig und missverstanden ist. Natürlich haben die Indianer auch getötet, wie man in einer Rückblende zu sehen bekommt, aber nicht ohne jeglichen Grund. Sie hatten viel mehr Angst, dass ihnen der Lebensraum mehr und mehr genommen wird und Angst um ihre Existenz. Die Verständigungsprobleme zwischen Dunbar und den Indianer sorgen für einige Lacher, aber in Steht mit einer Faust haben sie ja quasi eine Dolmetscherin gefunden die beide Sprachen beherrscht und sich auch als Lehrerin und nicht nur als geliebte für Dunbar entpuppt. Auch die feinfühlige Beziehung zwischen Dunbar und dem Wolf, den er Socke tauft ist einfühlsam dargestellt. Stück für Stück bauen sie gegenseitiges Vertrauen auf, bis Socke sich endlich traut aus Dunbar's Hand zu fressen. Wenn die amerikanischen Soldaten dann keine Rücksicht auf Natur und die fremden Kulturen nehmen, wird einem schnell klar wer die wirklichen Wilden sind.
Fazit: 'Der mit dem Wolf tanzt' ist emotionales, sensibles und meisterhaftes Kino das Gänsehaut erzeugt. Er zeigt uns einen ehrlichen und mitreißenden Blick in eine fremde Kultur die wir so nicht mehr erleben dürfen. Ein Film voller Vorurteile und doch voller Herz, der einige Tränen mit Sicherheit fließen lässt. Der Zuschauer wird über die gewaltig erscheinende Laufzeit bestens Unterhalten und sieht einen der besten Filme aller Zeiten. Ganz großes Kino.
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JimiHendrix 2011/09/11 17:50:37
Antwort löschentoll und punktegenau geschrieben, einer der realistischsten porträts der ureinwohner des nördlichen amerikas
SoulReaver 2011/09/11 18:03:55
Antwort löschendanke :) jap, das stimmt.
Andy Dufresne 2011/09/11 21:02:07
Antwort löschenSchön kommentiert!Mit "Gandhi" zusammen einer der Filme die einen trotz enormer Laufzeit nie abschrecken sich das Ganze wieder und wieder anzuschauen...
SoulReaver 2011/09/11 21:19:58
Antwort löschenDanke :) Und Lawrence von Arabien! uuuund noch n paar andere xD
Andy Dufresne 2011/09/11 21:55:30
Antwort löschenBoaaah, wie gemein in meiner "Lawrencehabichnochnichtgesehenwunde" rumzupulen,ey!!!;D
SoulReaver 2011/09/11 22:05:37
Antwort löschen:D mit genuss! Hol ihn schnell naaaach!!
Andy Dufresne 2011/09/11 22:19:34
Antwort löschenMach ich so schnell wie möglich...
Ach ja: Fall bloß nicht von der Brücke am Kwai bei soviel Genuß ;D
SoulReaver 2011/09/11 22:21:58
Antwort löschenam 30.09. nenne ich 'Die Brücke am Kwai' mein eigen! Und bis dahin hast du LVA sicherlich nicht gesehen. Was machst du dann? :D
Andy Dufresne 2011/09/11 22:26:05
Antwort löschenIn der Ecke stehen und mich,bitterlich weinend,ganz doll schämen...;D
SoulReaver 2011/09/11 22:27:49
Antwort löschenUnd dazu noch mehr schämen, weil Schiwago auch noch fehlt :D.
Andy Dufresne 2011/09/11 22:50:06
Antwort löschenDeswegen ja das bitterliche Weinen...:D
SoulReaver 2011/09/11 23:01:28
Antwort löschenMerkst du das? Wir weichen ab und gleich darf der arme Shyamalan es wieder ausbaden :D
Andy Dufresne 2011/09/11 23:21:09
Antwort löschenBitterliche Tränen und Schämen?Da passt nur noch Signs :DD
Sixth Sense ist Hammer,Unbreakable noch akzeptabel,The Village haben wir schon verbrannt und zu Mädchen im Wasser hab ich schon nen solidarischen Kommentar geschrieben...:D
Obwohl dieser Feuerwasserluftdevpatel-Film muss auch sehr schlimm sein :D
SoulReaver 2011/09/11 23:25:10
Antwort löschenDu hast The Happening und Signs vergessen! Und ich mag Shyamalan einfach. Wobei ich Unbreakable, Mädchen aus dem Wasser und Aang noch nicht kenne. Ich hoffe du hast mich noch lieb? :D. Den Kommentar zum Mädchen werd ich mir jetzt durchlesen und direkt als Gute Nacht-Geschichte nutzen :)
Andy Dufresne 2011/09/11 23:30:50
Antwort löschenSigns steht doch zur Debatte (gleich im ersten Satz) ! The happening stimmt...Hab ich nicht gesehen...Na ja lassen wir den guten M. Night für heut in Ruhe.Ach ja: ich hab dich noch lieb ;D
SoulReaver 2011/09/12 14:51:07
Antwort löschenAh! Den hab ich ganz überlesen. Lag an der Müdigkeit. Naja! Ich mochte auch Signs xD. Liegt aber eher daran das ich Joaquin Phoenix ganz toll finde xD. Gut, dann kann ich ja beruhigt sein :D
Andy Dufresne 2011/09/12 15:43:57
Antwort löschenJa,Phoenix ist ein ganz Großer...Hoffentlich besinnt er sich auf sein tatsächliches Talent,nämlich ein verdammt guter Schauspieler zu sein und nicht irgendwelchen zweijahrerapdokumurks mit wohl nur geplantem künstlerischem Anspruch zu machen...
Soo schlecht ist Signs ja auch nicht,alles andere hätte man halt aus meiner Sicht nicht als Schnellschußkommentar Marke The Village benutzen können :D
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SoulReaver 2011/09/12 15:57:07
Antwort löschenWobei zu dem Doku-Ding auch einiges an Mut gehört. Immerhin hat er ALLE damit auf die falsche Spur geführt und ich werd mir die Doku auch anschauen. Aber ja, ich hoffe auch das wieder große Leistungen von ihm zu sehen sein werden wie in Gladiator, Walk the Line und auch 8mm.
Andy Dufresne 2011/09/12 16:08:42
Antwort löschenKlar,da gehört schon was dazu.So wie es aussieht ist das ganze halt ein bissl verunglückt, bzw. einfach nicht gut geworden...Aber lästern sollte man erst wenn man es selber gesehen hat,also erstmal schauen was er da vollbracht hat...Super ist er auch in "Army go Home ( Buffalo Soldiers)",in der kleinen Rolle in "U-Turn", in "Für das Leben eines Freundes",in "the Yards" oder auch in "We own the Night".Einfach ein Hammerschauspieler!Hat das Beste aber noch vor sich denke ich (die Unsterblichkeit hat er sich in meinen Augen durch Gladiator und Walk the Line allerdings schon gesichert).
Lüni 2011/09/03 15:09:03
Kommentar löschenMein absoluter Lieblingsfilm!
Jedesmal wenn ich diesen Film sehe denke ich mir, wieso werden heute nicht mehr solche Filme gemacht. Alles nur noch optisch total überladen und eine riesen Distanz zwischen Zuschauer und Darstellern. Mir fehlen einfach die Art Filme die einen in eine andere Welt führen, einen die Zeit vergessen lassen und die einen einfach berühren. Ich habe diesen Film gefühlte 100x gesehen und ich freu mich immer wieder ihn zu sehen. Die Atmosphäre, die Kulisse, der Soundtrack alles ist absolut stimmig.
Und Socke bringt mein Herz jedesmal wieder zum schmelzen :)
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Ladidahh 2011/08/09 11:04:47
Kommentar löschenEigentlich finde ich keine Worte dafür, wie unglaublich toll ich diesen Film finde!
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doctorgonzo 2011/08/09 11:53:17
Antwort löschenEigentlich merkt man das garnicht!
Ladidahh 2011/08/09 13:18:04
Antwort löschenEigentlich ist dann ja alles gut!
White_Tip 2011/08/02 03:44:37
Kommentar löschenEigentlich mag ich den Film nicht. Das liegt aber auch wahrscheinlich daran, dass ein Film einer anderen Generation ist. Als er in die Kinos kam, war ich nämlich nur flüssig.
Dennoch kann ich dem Film weder absprechen, dass er genial gefilmt ist, noch dass er unnötig ist. Ich glaube wenige Filme haben die Filmgeschichte ähnlich stark geprägt wie er. Soundtrack, Kostüme und Charaktere haben mich beeindruckt obwohl ich zu der Generation der computergemachten Filmen gehöre. Aber ich gebe mein Bestes um auch ältere Filme anerkennen zu können.
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U-Turn 2011/07/28 07:33:03
Kommentar löschenEiner der ganz grossen amerikanischen Filme. TOP
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U-Turn 2011/07/29 07:37:45
Antwort löschenEinziger Schwachpunkt ist die Heiratsszene. Die ist etwas albern.
pufaxx 2011/07/25 11:52:34
Kommentar löschenIch weiß, ich werde mir Feinde machen - Aber ganz im Ernst: Ich hab mich ja sowas von gelangweilt ...
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doctorgonzo 2011/07/25 11:55:20
Antwort löschenIch fühle mich von diesem Geständnis jetzt nicht übermäßig schockiert!
duffy 2011/07/25 12:00:05
Antwort löschenFür nichts in der Welt habe ich mehr Verständnis als für diese Aussage.
pufaxx 2011/07/25 12:00:15
Antwort löschenVom Feeling her: Eine Mischung zwischen "Flipper", "Lassie", "Free Willy", diversen "Winnetou"s und "Bonanza". Das Ganze dann auch noch mit Kevin Costner. "Der mit dem Hirsch röhrt" nervt in "Bodyguard", nervt in "Waterworld", nervt, nervt, nervt, wo er geht und steht.
Fast schon Banane, wieviele Millionen das Ding gecostnert hat.
duffy 2011/07/25 12:13:18
Antwort löschenWaterworld finde ich persönlich ja super. :)
pufaxx 2011/07/25 12:23:29
Antwort löschenWeiß gar nicht mehr, wie ich den benotet habe ... Peinliche Bösewichte, unlogische Geschichte, überzogenes Messias-Phänomen - mehr als 6 Punkte bestimmt nicht.
pufaxx 2011/07/25 12:23:59
Antwort löschenNachgeguckt: Es waren 5.
Stefan_R. 2011/07/25 12:31:36
Antwort löschenIch weiß, ich werde mir Feinde machen - Aber ich habe "DER MIT DEM WOLF TANZT" bisher noch gar nicht gesichtet ;)
pufaxx 2011/07/25 12:34:52
Antwort löschenDas ist gar nix. Ich hab "Kill Bill" vorzeitig ausgeschaltet. *wegrenn*
duffy 2011/07/25 12:40:30
Antwort löschenDa haste auch nichts verpasst.
pufaxx 2011/07/25 12:46:27
Antwort löschenJuppheidi. Dann bin ich also doch nicht der Einzige, der das Gemetzel total doof und überflüssig findet :)
duffy 2011/07/25 13:12:02
Antwort löschenDefinitiv nicht. :)
fabel 2011/07/25 13:15:16
Antwort löschenwieviele Millionen das Ding gecostnert hat."
*MADE MY DAY* :)
pufaxx 2011/07/25 13:19:08
Antwort löschen@duffy: Highratsantrag? High-Raten funktioniert so: Jeder trinkt mindestens vier Jägermeister und schluckt zwei Pillen. Und wenn der Erste umkippt, raten die anderen, wer fehlt.
duffy 2011/07/25 13:22:52
Antwort löschenAber sofort! Für sinnvolle Rituale bin ich immer zu haben.
Myrdal 2011/08/28 11:34:45
Antwort löschenTja, dieses Statement sagt so einiges über dich aus, und zwar nichts schmeichelhaftes. Wem das Schicksal eines ganzen Volkes, dazu noch verpackt in so einen epischen und einfühlsamen Film, offenbar komplett am Allerwertesten vorbeigeht, der muss schon ein ganz schön abgestumpfter und unsensibler Mensch sein. Das dann auch noch hier kundzutun, finde ich ehrlich gesagt megapeinlich. Naja, bin froh, dass ich dich nicht kenne...
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doctorgonzo 2011/08/28 11:51:14
Antwort löschenDiese Unterstellung ist wieder ein Highlight der Einfältigkeit so am Sonntagmorgen. Von der Meinung über einen Film (der nunmal tierisch laaaaaaaaaaaangwierig inszeniert ist) auf die Meinung zum angerissenen Thema des Films zu schließen, halte ich für zumindest überdenkenswert und für dieses Wort musste ich schon alle verfügbare Diplomatie aufbieten.
fienum 2011/10/20 16:17:21
Antwort löschenChchchch. Die High-Raten-Nummer ist das Aufregenste in diesem Strang und gleich übernommen :)
Bommali 2011/07/24 23:46:27
Kommentar löschenEin Film, den ich wieder und wieder sehen kann, weil er einfach so verdammt gut ist.
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quellecair 2011/05/25 18:11:48
Kommentar löschenMan schrieb das Jahr 1990, als ein Film wie aus dem Nichts die Kinoleinwände mit prächtigen Bildern bezauberte und einem totgeglaubten Filmgenre – dem Western – den Grundstein für einen neuen Durchbruch lieferte. Kevin Costner, damals bereits ein bekannter Schauspieler, avancierte mit seinem Regiedebüt „Der mit dem Wolf tanzt“ sozusagen über Nacht zum Mann der Stunde. Entgegen allen Skeptikern und Erwartungen von Fachleuten wurde der über 3-Stünder ein internationaler Kinoerfolg und wurde u.a. mit 7 Oscars (inkl. bester Film und beste Regie) belohnt.
Was „Der mit dem Wolf tanzt“ so faszinierend und einzigartig macht, ist die zwar einfache, aber mit grossem Aufwand inszenierte und authentisch wirkende Geschichte: Leutnant John J. Dunbar (Kevin Costner) lässt sich nach einem Selbstmordversuch an die äusserste Grenze der Zivilisation versetzen, um den Wilden Westen zu erleben. Doch sein Posten ist nicht nur verlassen und einsam, sondern auch verwüstet. Dunbar stellt sich dieser Herausforderung, auch wenn die Ungewissheit gegenüber den irgendwo dort lebenden Sioux-Indianern ihm nach und nach zusetzt. Die ganze Geschichte nimmt eine ungeahnte Wende, als der erste Indianer an seinem Posten auftaucht und darauffolgend sich die beiden allmählich näher kommen.
So unspektakulär die Geschichte klingen mag, genauso verhält es sich auch mit der gut ersten Stunde des Films. Keine Effekthascherei und keine auf Biegen und Brechen vorangetriebene Erzählung. Kevin Costner lässt dem Zuschauer Zeit, sehr viel Zeit. Das mag langweilig oder vielleicht gar beklemmend klingen, ist es aber in Wirklichkeit überhaupt nicht. Auf eindringliche Weise taucht man mit Leutnant Dunbar in eine andere Welt ein: wo die Indianer noch eine wilde, fremde und unverständliche Kultur war, sieht man sich plötzlich mittendrin. Eine Welt, in der man sich lange verbal kaum versteht, sich durch Gesten und Handlungen näher kommt und schliesslich Freundschaften entstehen, die durch nichts zerstört werden können. Hinzu kommt die Oscarprämierte Musik von John Barry, die den endlos wirkenden Landschaften und streckenweise atemberaubenden Naturbildern eine unvergleichliche Schönheit verleiht.
„Der mit dem Wolf tanzt“ ist ein ruhiger und dennoch dramatischer, ein einfacher und gleichzeitig betörender Western, welcher bewusst den Indianern das Wirkungsfeld überlässt.
Fazit: ein cineastisches Meisterwerk, nicht nur für Western-Liebhaber.
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Reload 2011/05/25 18:42:10
Antwort löschenSehr schöner Kommentar, ich geb dir in allen Punkten recht.
quellecair 2011/05/25 22:58:18
Antwort löschenDanke! Das freut mich :)
horro 2011/02/22 22:11:21
Kommentar löschenIn epischer Länge, mit wunderschönen Aufnahmen und edler Story. Der Indianer-Romantiker schlechthin; verklärend aber faszinierend. Man kann über diesen Film denken, sagen und schreiben was man will, in dieser Breite an Eindrücken existiert nicht viel, das mehr Grösse zeigt.
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Frollein B 2011/02/23 01:20:03
Antwort löschenHach, wenn ich nicht so eine ausgeprägte Abneigung gegen Kevin Costner hätte, würde ich dein Kommentar durchaus als "gefällt" bezeichnen. Verzeih mir!
horro 2011/02/23 10:22:58
Antwort löschenJa, mit dem guten Kevin könnens nicht alle ... mag den auch nicht in jedem Film.
tollkirsche09 2011/01/30 11:48:04
Kommentar löschenJa, der Film hat mit 181 Minuten Spielzeit (und das ist noch nicht die Extended Version!) Über-Über-Überlänge. Langweilig? - Nein!
"Der mit dem Wolf tanzt" lebt von gigantischen Landschaftsaufnahmen, von Costners überwältigender Regie, seinem mindestens gleich genialen Schauspiel und den knappen, aber intensiven Dialogen. Im Sinne einer konformen Länge Szenen wegzulassen, wäre Wahnsinn gewesen.
Mit dem Film bin ich quasi aufgewachsen - bereits beim Playmobilspielen wurden mit der Indianerausrüstung Szenen aus "Der mit dem Wolf tanzt" nachgestellt.
Ein Film fürs Leben.
Einfach großartig.
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dustyOn3 2011/01/29 12:44:50
Kommentar löschenEin wahrlich gigantischer Film.
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Jürgen Wolf 2011/01/20 19:14:18
Kommentar löschenWahnsinnsfilm.... Gefühl pur bei gewaltiger Kulisse..
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Tyler Durden 22 2011/01/17 10:28:53
Kommentar löschenDas Meisterwerk von Kevin Costner ist perfekte Unterhaltung.Trotz der Lauflänge ist der Film nie langweilig auch wenn es einige recht lange Dialoge gibt.Die Story ist packend und sehr bewegend da mal wieder gezeigt wird wie grausam der Mensch sein kann und auch ist.Die Landschaftsaufnahmen sind grandios und Kevin Costner war nie besser.Ich kann diesen Film immer wieder gucken und genießen!!
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sandra-hertzke 2011/01/05 13:48:38
Kommentar löschen" Dances with wolves" ist einer der besten Filme, die ich kenne - und das will was heißen, da Western-Filme eigentlich überhaupt nicht mein Ding sind... ;)
Insbesondere die Figur Stands with a Fist finde ich großartig, da sie ein Bindeglied zwischen den Sioux und dem " Weißen" darstellt. Eigentlich ist es vermessen, ihr die Rolle der Randfigur zuzuschreiben, denn sie spielt eine bedeutende Rolle für den Verlauf der Handlung!
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