Der Mönch - Kritik

ES/FR 2011 Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Thriller

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Kritiken (2) — Film: Der Mönch

CINEMAN.ch

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6.0Ganz gut

Spanien, um 1595. Der Kapuziner Ambrosio (Vincent Cassel) wird ein strenger Klosterbruder, der Berühmtheit über die Klostermauern erlangt und verehrt wird. Er nimmt sich des Novizen Valerio an, dessen Gesicht scheinbar missgestaltet ist. Der Jüngling befreit ihn von seinen Kopfschmerzen und schürt Ambrosios geheime Gelüste. Auch der Teufel mischt mit. Die düstere Gothic Novel aus dem Jahr 1796 wird von Dominik Moll in grossartigen Bildern eingefangen - beklemmend, sinnlich, schaudernd.

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Manu Höllinger: outnow.ch Manu Höllinger: outnow.ch

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7.0Sehenswert

Der Mönch ist eine klassische Literaturverfilmung eines schwer zu lesenden Werks. [...] Vincent Cassel verleiht dem sonst eher spröden Film einen Hauch von Klasse und vermag daraus ein solides, anspruchsvolles Filmvergnügen zu machen.

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Kommentare (12) — Film: Der Mönch


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RickyRidiculous

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Bewertung3.0Schwach

Ganz fürchterliche Literaturverfälschung. Wahrscheinlich hätte der Film mir gefallen, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte. Habe ich aber nunmal und wenn man so groß den Autor draufschreibt, dann muss auch der Autor drin sein. Der würde sich nämlich angesichts des Endes im Grabe umdrehen.

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DieFilmguckerin

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Bewertung5.0Geht so

Der Mönch Ambrosio ist der Superfromme! Einst Findelkind auf den Stufen eines Klosters ist er nun DER Beichtvater und vermag es, das gemeine Volk mit seinen Predigten vom Hocker zu reißen. Keiner Versuchung würde er jemals nachgeben, niemals sündigen, nicht einmal daran denken! Doch das will der Teufel erstmal sehen und setzt dem armen Typen ganz schön zu. Vor allem das verführerische Weibe ist daran beteiligt! Wie damals im Garten Eden. Da geht nichts Gutes von aus, von diesen Frauen. Bemerkt auch bald der bislang natürlich immerkeusche Ambrosio…

Wenn man denkt: Hey, die Story kommt mir irgendwie bekannt vor, liegt man damit ganz richtig. Das Ganze ist nicht nur die Verfilmung eines Schauerromans aus dem 18. Jahrhundert, sondern heute eben auch filmmäßig irgendwie ein alter Hut. Ein gruseliges, finsteres Kloster, in dem Mönche in ihren Kutten herumhuschen, dabei natürlich die Kapuze tief ins Gesicht gezogen und gerne auch mal zu nachtschlafender Stunde. Das herannahende Böse, vor dem sich die weltfremd wirkenden Mönche fürchten, unheimliche Friedhöfe mit verwitterten Grabsteinen und supergläubige, keusche Jungfrauen, die begehrt werden. Hat man alles so inszeniert irgendwie schonmal gesehen. Vincent Cassel macht seine Sache dabei ganz gut, auch wenn der Gute natürlich ein bisschen zu sexy ist, um ein Mönch zu sein. Insgesamt sieht der Film natürlich sehr gut aus, das Ganze hat schon Hand und Fuß, nur sind Hand und Fuß eben schon bekannt. Macht aber eigentlich nichts, der Film ist trotzdem unterhaltsam und hat schöne Bilder, kann man sich also ansehen – muss man aber nicht.

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stellchen

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich war ganz gespannt auf den Film, weil ich mich vor ein paar Jahren mal mit der schwarzen Romantik auseinandergesetzt habe und von E.T.A Hoffmann "Die Elixiere des Teufels" gelesen habe; ein Roman, der wiederum auf "Der Mönch" von Matthew G. Lewis basiert. Das Buch habe ich leider nicht gelesen, aber ich wüsste auch nicht, wie man solche Storys filmisch umsetzen will. Und das ist in dem Film auch nicht gelungen. Die ursprüngliche Geschichte kommt einfach nicht rüber. Ich kann mir vorstellen, dass bei jemandem, der den Hintergrund nicht kennt, nur Verwirrungen hervorgerufen werden. Allerdings finde ich die Bilder sehr schön, und Vincent Cassel ist auch sehr gut. Übrigens glaube ich, dass die runden Ein- und Ausblendungen doch eine Funktion haben, und zwar sollen sie evtl. ein Doppelgängermotiv (das im Roman vorhanden ist!) und die Grenzen von Traum und Wirklichkeit darstellen.

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Co-Pilot

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ein weiterer kranker Tag im Bett,
heute mit dem Mönch ;)

Mr.Cassel seh ich recht gerne - die Thematik jedoch finde ich "ödig"...
also mal sehen was mich da nun erwartet; auf gehts...

Ach je, normalerweise versuche ich allem wenigstens etwas gutes abzugewinnen & bei meinen Kommentaren schweife ich ja gern mal aus - daurauf verzichte ich heute gänzlich.

Der Film ist einfach nur für den Ars..! Es gelang nicht, bei mir während der gesamten Spieldauer eine gewisse Verbundenheit mit auch nur irgendwem herzustellen. Mir war es schlichtweg egal wem was passiert oder auch nicht. Hätten auch alle draufgehen können... pffft.
Es geschieht eigentlich nichts im gesamten Film, es kam mir vor wie eine Doku über den Tagesablauf in einem Kloster; Thriller?? Die Menschen welche die Genres für die Filme hier festlegen sollten sich mal wieder ausschlafen... Der Mönch ist maximal ein Drama, aber wenn dann ein ganz ganz schlechtes. Mr.Cassel, why did you sign this sh..???

Empfehlen würde ich den Film allen welche unter Stress oder "Abendzappeligkeit" leiden - nach maximal 1 Std fallen euch die Augen zu.

Und da ich nun ebenfalls sehr müde bin kommt hier auch mein...

Fazit;
Wie jeder Movie startete auch Der Mönch bei mir mit neutralen 5 Punkten, Up`s & Down`s ergeben dann die Endbewertung. Der Mönch geht mit langweiligen, belanglosen, einschläfernden & trostlosen 2,5 Punkten in the books.
1 für die Zeitepoche - schön gemacht, 1 weiteren für das Ende & 0,5 dafür nun endlich mal wieder todmüde ins Bett fallen zu dürfen, da hab ich öfter mal Probleme mit.
*Nicht zu empfehlen*

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Teruki

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film der ein fesselt und baut eine sehr subtile Spannung auf!

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Kiekser

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Bewertung1.0Ärgerlich

Der Film bietet keinerlei Spannung, also versteh ich nicht, was daran ein Thriller sein soll.
Er ist so langatmig, dass man stets Mühe hat, wach zu bleiben. Eine Folter.

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Co-Pilot

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Meine Rede, absolut richtig Kiekser! Great!


mattxl

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Bewertung7.0Sehenswert

Nun ja, die Geschichte stammt halt aus einer Zeit ("gothic novel"), als unschuldige Mädchen und tugendsame Mönche noch auf das Heftigste die Phantasien zu befügeln vermochten. Kann man gut gucken, auch wenns ab und an mit dem Hokuspokus ein bischen viel wird und man sich eine stärkere Modernisierung gewünscht hätte. "Horror-Feeling" stellt sich selten ein. Dominik Moll gelingen einige Szenen von großer Intensität (die Prozession! die Schlussszene!) Leider ist dann auch oft der Kitsch nicht fern. Vincent Cassel ist großartig wie immer.

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gibtsnet

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Bewertung6.5Ganz gut

Vom Heiligen zum Sünder in 90 Minuten!
Die Verführung des Bösen und die Umwandlung des Guten wurde gut eingefangen und die Darsteller waren überzeugend. Dennoch hätte es spannender, düsterer und zwiespältiger vorgebracht werden können. Das Ende bzw. der endgültige Abgrund waren wirklich stark und erschütternd.

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Richardlöwenherz

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Einer der miesesten Filme die ich gesehen habe .
Vollgestopft mit überflüssiger Symbolik und so spannend wie ein Sonntagsgebet .
Der ganze Film wirkte dazu noch unglaublich billig und die Schauspielerischen Leistungen sind eher schlecht als recht .
Dazu noch der lächerliche Versuch dem Film Authentizität mit Hilfe einer "mittelalterliche Sprache " einzuhauchen von den schwachen Dialogen ganz abzusehen . . . . .
Ganz lustig war allerdings diese völlig unsinnigen runden Ein-Ausblendungen .
Das hat mich sehr an die guten alten Väter der Klamotte erinnert oder auch Dick und Doof .
Ich habe mich hier von den überambitionierten Meinung und dem fetten Pappaufsteller in der Videothek täuschen lassen .
Dieser Film ist wirklich komplett misslungen und egal wer in gedreht hat oder nach welchen weltbewegenden Vorlagen gearbeitet wurde .
Ich habe den Film komplett bis zum Ende gesehen ,was ich wirklich Nerven gekostet hat und ich kann nichts Gutes daran finden .
Daher mein aller erster Hassfilm hier bei Moviepilot .
Ach ja , einen halben Punkt für den Minnegesang :)

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Co-Pilot

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Daumen hoch von mir - So ein Müll!
Schmerzhaft geht völlig in Ordnung.


nini_paga

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als ich das Plakat gesehen habe, dachte ich erst, es handelt sich um Eurotrash, aber als ich gelesen habe, dass Dominik Moll der Regisseur ist, konnte ich es nicht erwarten „Der Mönch“ zu sehen. Die Vorgänger „Harry meint es gut mit dir“ und besonders „Lemming“ hatten mich schon fasziniert, da Moll ihnen eine ganz eigene Stimmung verpasst, die sich nicht allein durch die mystischen, traumhaften und phantastischen Elemente rekonstruieren lässt.
„Der Mönch“ ist die Adaption eines Romans aus dem 18. Jahrhundert. Moll, der auch für das Script verantwortlich ist, befreit die Geschichte von zeitgemäßem Tand und reduziert sie auf die Fragen des Glaubens und der Verführung. Doch die mystische Stimmung und die Schwingungen des Films lassen sich nicht allein mit den wunderschönen Bildern (in klassicher Gothic Novel-Marnier; besonders die Inszenierung der Prozession hat es mir sehr angetan) erklären. Dominik Moll schafft es, seinen Filmen eine ganz eigene Seele einzuhauchen.
Es ist nicht verwunderlich, dass er sich nun für eine Geschichte mit religiöser Thematik entscheidet, denn die Frage nach der „Seele“ wird implizit auch in seinen anderen Filmen schon gestellt.

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nini_paga

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:-) Viel Spaß!


Co-Pilot

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Ja, vieeel Spaaaß. Hast den gesehen inzwischen? Und? Begeistert? ...


DonMunich

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

wieder einmal zeigt Vincent Cassel seine Klasse als Schauspieler. Der Film bringt die scheinheiligkeit der Klösterbrüder und -schwestern an den Tag und es wird schonungslos mit ihnen abgerechnet. Es wird aufgezeigt das auch Mönche und Klosterschwestern durchaus menschliche Verfehlungen haben und diese auf die grausamste Weise durchsetzen. Man kann sich durchaus mit der Handlung als auch mit den Protagonisten identifizieren und kann sich ins Geschehen hineinversetzen.

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Co-Pilot

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Weißt du auch weshalb das so ist wie du (im Prinzip schon nicht falsch) erläuterst? Weil Klosterbrüder/-schwestern trotz (oder grade wegen?) allem nämlich eins sind: Menschen wie Du und Ich. Also frag ich mich was das ganze Tohuwabuhu überhaupt soll...

Im Fussballstadion hast du selbiges jedes Wochenende - nur halt in "grün". Mistfilm.


based_god

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Bewertung5.0Geht so

Es ist schwer, über diesen Film zu urteilen.

Es ist eine Verfilmung von uraltem Stoff und kommt daher ziemlich strange daher. Auch ist es eine ziemliche "Low-Budget"-Inszenierung und auch die Kameraführung machte mich nicht wirklich glücklich. Die Geschichte ist zwar spannend aber sehr schwer zugänglich. Selbiges gilt für das Schauspiel von Vincent Cassel, der zwar einerseits in seiner Rolle brilliert, es andererseits jedoch nicht schafft, den Zuschauer mitzureissen. Und in manchen Stellen ist der Film (nur 100 Minuten) auch einfach nur langweilig.

Ein mutiges Projekt. Schwer zugänglich und ziemlich strange...

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