Der Name der Rose
Der Name der Rose (1986), FR/IT/DE Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Thriller, Historienfilm, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 16.10.1986
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von Jean-Jacques Annaud, mit Sean Connery und Christian Slater
1327 – Hinter dieser Zahl verbergen sich nicht nur 1 mysteriöser Todesfall und 3 Ketzer, 2 Fremde, die das Rätsel lösen wollen, und 7 Tage, bevor die Apokalypse über die Menschen hereinbrechen soll. Die Zahl gibt auch das Jahr an, in dem Der Name der Rose spielt. Das ausgehende Mittelalter ist Hintergrund dieser spannenden Detektivgeschichte, die wie nebenbei Nachhilfeunterricht in Religion, Glaube wie Aberglaube, gibt.
Sean Connery spielt den für seinen Scharfsinn und seine Unangepasstheit berüchtigten Franziskaner-Mönch William von Baskerville. Er wird begleitet von seinem Novizen Adson, gespielt von Christian Slater, der rückblickend zugleich auch Erzähler der seltsamen Ereignisse ist. William ist in brisanter Mission unterwegs: Er soll zwischen zwei Glaubensfraktionen vermitteln. Als er und Adson auf der abgelegenen Abtei in den italienischen Alpen ankommen, sind sie jedoch vor allem als Aufklärer rätselhafter Mordfälle gefragt.
Der Name der Rose von Regisseur Jean-Jacques Annaud ist eine europäische Großproduktion und gelungene Umsetzung der literarischen Vorlage Umberto Ecos, der Zeichenforscher und Universitätsprofessor ist. Die vielschichtige Story des Romans wird zugunsten einer spannenden Dramaturgie zusammengestrichen. Der Name der Rose kostete für europäische Verhältnisse erstaunliche 17 Millionen Dollar, spielte aber auch ein Vielfaches ein (weltweit gut 77 Millionen Dollar). Der Erfolg ist nicht nur dem hochkarätigen Schauspieler-Ensemble zu verdanken. Auch die authentische Ausstattung des Filmes, die viel zur düsteren Atmosphäre von Der Name der Rose beiträgt, zog das Lob der Kritiker und des Publikums gleichermaßen auf sich. Dafür drehte das multinationale Film-Team nicht nur an historischen Schauplätzen in Deutschland und Italien, sondern baute in den Cinecittà-Studios bei Rom ein mittelalterliches Kloster mit dem 30 Meter hohen Bibliotheksturm auf, der am Ende von Der Name der Rose effektvoll Opfer der Flammen wird. (EM)
Cast & Crew
-
Jean-Jacques Annaud
-
Sean Connery
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) William of Baskerville
-
Christian Slater
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Adso von Melk
-
Ron Perlman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Salvatore
-
F. Murray Abraham
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bernardo Gui
-
Helmut Qualtinger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Remigio de Varagine
-
Michael Lonsdale
Regie
Schauspieler
-
Elya Baskin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Severinus
-
Volker Prechtel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Malachia
-
Feodor Chaliapin Jr.
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jorge de Burgos
-
Valentina Vargas
-
Michael Habeck
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Berengar
-
Jean-Jacques Annaud
-
Andrew Birkin
-
Howard Franklin
-
Alain Godard
-
Gérard Brach
- Genre
- Mysterythriller, Historienfilm, Drama, Detektivfilm
- Zeit
- 14. Jahrhundert, Mittelalter
- Ort
- Italien
- Handlung
- Abtei, Aristoteles, Autopsie, Bibliothek, Brand, Buch, Christentum, Diebstahl, Erste Liebe, Esel, Geheimgang, Geheimnis, Gericht, Gift, Hexerei, Homosexualität, Inquisition, Katholische Kirche, Kirche, Klassiker, Kloster, Kutsche, Küche, Labyrinth , Mord, Mordserie, Mönch, Philosophie, Roman, Scheiterhaufen, Sturz, Suche nach Mörder, Taschenlampe, Tinte, Unfall, Urteil, Übersetzer
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Geistreich, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der Name der Rose
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Kritiken (2) — Film: Der Name der Rose
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenGelungene Buchverfilmung mit sensationell skurilen Charakteren.
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Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenGanz großer Film ! Muss man mal gesehen haben.
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Kommentare (77) — Film: Der Name der Rose
Kommentar schreibendoenef 2012/02/03 14:08:40
Kommentar löschenBrillantes Kriminalstück vor beeindruckend düsterer Kulisse
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cosmagalaxies 2012/01/22 14:26:41
Kommentar löschenDrei mal habe ich mir den Film angesehen, bis es mir endlich einmal nicht verwehrt blieb die letzten zwanzig Minuten zu Gesicht zu bekommen, denn bei jedem Versuch "Der Name der Rose" ganz zu sehen, kam irgendetwas so, dass das Ende stets ausständig blieb. Umso mehr wurde ich von eben diesem Ende überrascht und sogleich gebannt, als ich es denn nun endlich sehen durfte! Ich hatte über Minuten hinweg permanent Gänsehaut und ein Gefühl in mir das kaum zu beschreiben ist. Alles war so anders wie im Buch, so viel einfacher, aber doch fast so stark wie bei Umberto Eco.
Beim Lesen der letzten Seiten des Buches von U. Eco wurde meine Stimmung - je mehr es dem Ende entgegen ging - von Zeile zu Zeile mehr und mehr melancholisch und vor allem nostalgisch - seltsam leer -, weil ich wusste, dass ich mich jetzt bald aus dieser wundbaren Erzählung, dieser faszinierenden Welt mit all ihren Gesichtern, verabschieden muss. Ganz anders war es beim Film; hier blieb mir die atemberaubend modrige Atmosphäre des ganzes Filmes erhalten und verband sich in den letzten Sequenzen irgendwie und ein bisschen mit dem Geruch von Freiheit, wodurch es dem Film schlussendlich vollkommen gelang mich für sich zu gewinnen. Ich war immer skeptisch, wie ich denn hier das Verhältnis zwischen Film und Buch betrachten soll. Das Ende des Films hat mir gezeigt, ich muss und kann Buch und Film nicht vereinen. Aber beide Kunstwerke sind für und in sich absolut stimmig. Sie vermitteln die selbe Geschichte auf zwei verschiedene Arten aber doch fast gleich wunderbar. Fast, weil ich die Komplexität des Buches einfach Liebe. Aber das ist subjektiv. Der Name der Rose als Buch ist einfach großartig und unübertrefflich.
Der Qualität eines solchen Buches filmisch nahe zu kommen ist eine herausragende und selten beachtenswerte Leistung! Zudem passen die Schauspieler in ihrer Optik und dem Gefühl, der Atmosphäre, die jeder einzelne zur Gesamten beiträgt, grandios gut. Kurzum, so gut wie perfekt gelöst. Die Komplexität des Buches wurde im Film durch eine subtile Komplexität ersetzt, was für mich gerade die einzige Möglichkeit darstellt, DNdR so umzusetzen, dass DNdR DNdR bleibt, und gleichzeitig zum einen als Film und zum anderen als Buch ein eigenständiges und gutes Werk darstellt. Zugleich schaffen Buch und Film, einander ergänzende Kunstwerke zu sein. Buch lesen und Film sehen = eine Bereicherung. Dass dies tatsächlich so brillant erarbeitet und möglich wurde, macht mich glücklich.
Ich empfehle jedem, der den Film gesehen hat, das Buch zu lesen; jedem der das Buch gelesen hat, den Film zu sehen.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jeff Lebowski 2012/01/14 22:22:50
Kommentar löschenEine tolle Buchverfilmung-dieses Buch werde ich mir wahrscheinlich nochmal zu Gemüte führen. Ich hätte nicht gedacht dass der Film derart spannend ist, sollte jeder mal gelesen haben!
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DrPhil 2012/01/10 18:48:57
Kommentar löschenSpannender und gut besetzter Krimi zu Zeiten der Kirchendiktatur.
Hier werden einige Themen dieser Tyrannei aufgezählt, zum Beispiel: Die Angst die sie verbreitet, wenn man nicht stark an die Kirche und deren Lügen glaubt und die Verhinderung von intelligent Leben in Europa.
Aber zum Glück wurde die Bevölkerung, wie auch im Film, am Ende schlauer und glaubt nicht mehr an diesen Schmarrn.
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duffy 2012/01/04 10:50:40
Kommentar löschenWenn man im Jahre 2011 (sogar der letzte Film, den ich in dem Jahr sah) einen Film sieht, der derart zeitlos daherkommt, daß man meinen könnte, er wurde erst letztes Jahr gedreht....dann, ja dann wurde vieles richtig gemacht. Meiner Ansicht nach wurde sogar ALLES perfekt in Szene gesetzt. Der Film ist durchaus widerlich. Dreck, wohin man schaut. Entstellte Menschen, entstellte Geister. Niemand tickt wirklich richtig, der Gestank ist förmlich greifbar. Das muss man erstmal schaffen.
Achja, spannend ist er auch noch. Und exzellent ausgestattet. Und super gespielt. Und sowieso faszinierend. Und.....
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ElMagico 2012/01/04 11:45:16
Antwort löschenatmosphärisch tatsächlich eine bombe!
crab1973 2012/01/04 12:25:46
Antwort löschenund eine der besten Buchverfilmungen die ich kenne.
ElMagico 2012/01/04 12:28:28
Antwort löschenhab das Buch ehrlich gesagt nie weit geschafft...da lag irgendwas immer zwischen mir und Buch...vielleicht war es der Film :)
crab1973 2012/01/04 12:32:44
Antwort löschenIch habe auch satte 3 Monate fürs Buch gebraucht... (Normalerweise bei der Seitenzahl 3 - 7 Tage) Finde das Buch auch sehr sperrig. Aber daraus einen spannenden Film zu machen, der alle wesentlichen Elemente der Vorlage beibehält ist schon grosse Kunst.
duffy 2012/01/04 12:35:39
Antwort löschenGenau DAS ist der Punkt!
Stefan_R. 2012/01/04 12:55:15
Antwort löschenWiderlich und faszinierend. Genauso habe ich den Film auch noch in Erinnerung. Schön geschrieben!
chs88 2012/01/04 13:16:36
Antwort löschenHab ich auch erst letztens wieder gesehen und war wie immer begeistert.
Und dann hab ich gerade gesehen, dass er bei mir nur 8 Puinkte hatte, muss mir im Wahn des anfänglichen Bewertens wohl ein kleiner Fehler unterlaufen sein. Ist nämlich auch ein Lieblingsfilm von mir.
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Andy Dufresne 2012/01/04 21:48:53
Antwort löschenUnd...einer der immerundimmerundimmerwieder anschaungswürdigsten Filme mit der vielleicht leibgeschneidertsten Connery-Rolle überhapt.
Finde Connery als William von Baskerville könnte im Duden stehen unter :"Arsch auf Eimer/der auf dem"
MovieMonster 2012/01/06 16:06:15
Antwort löschenGenialer Film, genial geschauspielert.
blockbusterandmore 2011/12/25 02:54:15
Kommentar löschenJorge de Burgos: "Als ich hörte, das Ihr unsere Abtei kommt, schien es mir als seien meine Gebete erhört worden. Hier, sagte ich mir, ist ein Mann, der eine große Kenntnis von der menschlichen Seele besitzt... und ebenso von der List des Bösen. Lachen tötet die Furcht. Und ohne Furcht kann es keinen Glauben geben." -
Die folgenden Abschnitte enthalten Spoiler, weiterlesen auf eigene Gefahr:
Wer wohl nach der wohl besten deutschen Filmproduktion ist, die auch international ausgerichtet wurde und sich vom bis heute gesehenen Durchschnitt unserer Filmindustrie abhebt, wird wohl nicht darum herumgekommen, sich mit Bernd Eichingers ausgezeichneter Produktion "Der Name der Rose” zu beschäftigen, bei der Jean-Jacques Annaud Regie führte. Die brillante filmische Umsetzung von Umberto Ecos Roman spielt ebenso in einer mittelalterlichern, fiktionalen Klosterwelt, beschäftigt sich wie im Original mit einer Reihe von Morden, welche in einem abgelegenem Benediktiner-Kloster stattfinden. Im inneren des Benediktiner Klosters befindet sich das geheimnisvolle und verschollene zweite Buch der Poetik des Aristoteles. Und wer immer versucht hinter dieses Geheimnis versucht zu kommen, besagtes Buch manchmal auch findet und darin liest, stirbt eines qualvollen Todes. Denn wer immer auch den Tod bringt, betrachtet das Buch des Aristoteles als Häresie und blasphemisches Werk des Teufels bzw. fürchtet Gefahr, das die Kirche insgesamt als scharlatanisch entlarvt werden könnte und ihre Lehren gegenüber dem Volke keine Wirkung mehr haben könnten. Der christliche Glauben würde nach Ansicht der Gegenseite in Verruf geraten, wenn die autoritäre Macht der Bischöfe zu bröckeln beginnt, die Inquistion würde mit ihrer Art der Folter keinen Schrecken mehr verbreiten können und die unterdrückten Bauern würden sich zu einer Art Volksaufstand zusammenschließen.
Das Sean Connery das schauspielern schon lange nicht mehr nötig hat, ist auch in der "Name der Rose” deutlich zu spüren. Er überragt mit enormer Präsenz, Ausstrahlung und Charisma in der Gestalt des William von Baskerville. Mit soviel Qualität kann Christian Slater in der Rolle des Adson von Melk nur bedingt mithalten, immerhin wird die Geschichte aus der Sicht Adson von Melk erzählt, was Eichingers Produktion am Ende zu einem runden Abschluß bringt. Ron Perlman hingegen legt die wohl beste Leistung seiner Karriere hin, er spielt nicht nur einen in mehreren Sprachen sprechenden, buckligen, häßlichen, bemitleidenswerten, zahnlosen Salvatore, er "ist” Salvatore. Die ganze Tragik der Figur wird durch Perlmans Auftritt deutlich... Man leidet auch förmlich mit ihm, als er am Ende auf dem Schafott landet.
Und überhaupt ist "Der Name der Rose”, einer der im positiven Sinne grausigsten Visagenfilme überhaupt. Nicht nur Perlman ist in seiner Rolle ein bemitleidenswertes Individuum, Jean-Jaques Annaud setzt konsequent auf den Aspekt der Realität, die Umwelt ebenso wie die Individuen, die sie bevölkern, sind krank, schmutzig, häßlich, verdorben und vegetieren teilweise vor sich hin... Von der Atmosphäre her ist "Der Name der Rose” nur sehr schwer zu toppen. Und Michael Lonsdale ist in seiner Rolle des Abtes der wahrhafte "Satan” des Filmes, ein verkommenes, machtbesessenes, skrupelloses, blindes, krankhaft anmutendes Subjekt, das die Kirche und ihre damalige Selbstverherrlichung und ihre Rituale zur Glaubensunterwerfung um jeden Preis schützen möchte...
Helmut Qualtinger liefert ebenso eine außerordentliche gute, schauspielerische Leistung ab, er ist in der Rolle des Remigio jederzeit dem Wahnsinn bedrohlich nahe, seine Figur ist keineswegs eindimensional gezeichnet, denn er offenbart sich in seiner Rolle als ebenso skrupellos wie im nachhinein feige...
"Ich hatte keine Skrupel den Bauern den Zehnten abzupressen.” F. Murray Abraham (in der Rolle des Inquisitors Bernardo Gui) spielt solide, aber unterschwellig bedrohlich... In Sachen Schauspielkunst wurde vieles richtig gemacht... Annauds Film aber nur als eine mittelalterliche Kriminalgeschichte in die Ecke zu drängen, wäre absolut nicht richtig. "Der Name der Rose” ist eher als konsequente Aufarbeitung vorherrschender Mißstände des Mittelalters zwischen dem gemeinem Volk und den selbst ernannten Gelehrten des Glaubens zu betrachten und als exzellente Abrechnung in Sachen Machtmißbrauch, dem vorherrschendem Aberglauben, der eigenen Arroganz, der sichtbaren Unwissenheit und dem daraus resultierenden Wahnsinn zu begreifen... Es tun sich wahrlich finstere Abgründe bei Betrachtung des Filmes auf... Jahrhundertlang befand sich die Kirche mit ihrem aufgezwungenem Glauben und der eigenen barbarischen Ketzerei im Irrtum... Erst die Aufklärung brachte später Linderung...
Und eine Art von vorgreifender (nicht nur sexueller, sondern allgemein lebensweiser) Aufklärung versucht auch Baskerville Adson von Melk beizubringen... Er überläßt ihm am Ende die Entscheidung, welchen Weg er einschlagen er möchte, den richtigen Weg oder den Weg des christlichen, aber in Wahrheit finsteren Glaubens... Nebenbei vollzieht sich dessen eigenes erwachsen werden... Fazit: Jean-Jacques Annaud gelingt eine ausgezeichnete und spannende Umsetzung der Vorlage Ecos im besten Kloster-Krimi Gewand, welche fesselt und überzeugt. Wer ein bischen bei Sichtung des Filmes mitdenkt, erkennt die Lösung am Ende des Werkes... Das ist aber marginal und zu verschmerzen... "Der Name Rose” ist wohl "DIE” beste Produktion aus deutschen Landen von Bernd Eichinger (Ruhe in Frieden, das ableben war unverdient) und ein Wink mit dem Zaunpfahl, wie deutsche Produktionen auch in Zukunft hätten aussehen sollen...
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FilmFreeza 2011/12/24 14:45:25
Kommentar löschenDer Name der Rose spielt in einer Abtei in den italienischen Alpen, und erzählt eine Detektivgeschichte, mit Sean Connery und Christian Slater in den Hauptrollen.
William von Baskerville und sein Novize Adson sind in einer diplomatischen Angelegenheit unterwegs , doch ihr Besuch wird von einer Mordserie überschattet, die mit religiösem Fundament ausgestattet, von William von Baskervilel untersucht wird.
So das ist mal die grobe Handlung des Filmes.
Nun, gut, zu meiner Einschätzung.
Wir schreiben das Jahr 1986 und der Regisseur Jean-Jaques-Annaud, beschliesst den erfolgreichen Roman zu verfilmen.
Der Name der Rose lautet der Titel, und dafür angelt man sich einen der ganz Großen Namen Sean Connery, zusammen mit dem Talent Christian Slater, der zu späterem Zeitpunkt auch noch groß rauskommen wird.
So ein Kriminalfilm im Kloster so zusagen, fast schon ein religiöser Thriller und das fasziniert selbstverständlich.
Alles ist hier so anderst, ich meine klar der Film spielt im späten Mittelalter und so hat man hier natürlich keine High - Tech - Geräte zur Verfügung, die das Handwerk erleichtern, sondern Sean Connery und sein Novize müssen sich ihres Verstandes bedienen, und der Zuschauer zieht natürlich mit, da ihn das irgendwie fasziniert und er sich dem Film ein wenig hingibt.
Ganz Stark ist hier auch die Atmosphäre die aufgebaut wird, durch die gewählte Ausdrucksweise, die Szenen in den Gottesdiensten und diese Mystik, die das Kloster wie ein Nebel umhüllt.
In diesem Film, wird die Charakterisierung der Menschen im Mittelalter perfekt beschrieben. Ein gottesfürchtiges Leben, das Diesseits als Durchgangstation ins Jenseits. Das alles wird hier von den Mönchen eindrucksvoll vorgelebt.
Doch einer sticht irgendwie aus der masse heraus, und dass ist William von Baskerville, der seinen Novizen mit auf ein Abenteuer nimmt, dass er sein ganzes Leben lang nicht vergessen wird. Zurück zum Thema.
Warum sticht er aus der Masse heraus?
Na ganz einfach, William von Baskerville, ist der einzige Mönch, der schon hier die Eigenschaften eines Menschen zu Zeiten der Renaissance besitzt.
Bediene dich deines Verstandes, Beobachte die Natur, Hinterfragung so mancher Thesen, das alles, hat man in dieser Figur untergebracht, und so wird William ganz schnell zum Sympathieträger, da er sich von der Masse positiv abhebt ohne dass allzu arg raushängen zu lassen bzw. da er sein gottesfürchtiges Leben weiterführt.
Dazu kommt der starke Spannungsaufbau, der durch die Musik genial untermalt wird und so manches Mal für Gänsehaut gesorgt hat , die vielen Umhänge, die vielen Szenen in der Dunkelheit und natürlich das Bedürfnis endlich den wahren Mörder vorgesetzt zu kriegen. Das alles, hält einen vor dem Fernseher und sorgt zeitweise aber auch für eine gewisse Ungeduld, da sich der Film zwischenzeitlich schon ein wenig zieht.
Dennoch ist der Film ein ganz starkes Werk.
Spannender Detektivfilm, der einem nebenbei auch mal das Mittelalter ein wenig näher bringt.
P.S. JERRY <3
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Jack_Torrance 2011/12/19 20:38:46
Kommentar löschenEs war im Sommer 2008. Ich war 13; halbwegs interessiert an "intelligenten" Filmen ohne zu wissen warum. In diesem Sommer war ich bei Großtante Ludmila in Russland - und Großtante Ludmila hatte einen Film, der mich direkt aufhorchen ließ - es war (man ahnt's schon) Der Name der Rose.
Ich war noch jung. Ich schaute mir den Film tagsüber an, ließ mich nicht von der direkt auf den Fernseher scheinenden Sonne beirren und spulte ganz brav die Sexszene um...
Sexszene ? Oho ! Vielleicht war diese Szene der Grund dafür, warum ich mir den Film gestern noch einmal ansah (Wer jetzt über mich nörgeln und mir seinen Keuschheitsgürtel ins Gesicht halten will, kann das ruhig machen. Ist mir eh Wurscht !)... Jedenfalls erkannte ich bei diesem Review endgültig: Die Zweitsichtung wird tatsächlich unterschätzt.
Der Film war wie bei der Erstsichtung genauso faszinierend und mystisch. Jedoch erkannte ich beim Sehen, wie sehr ich mich in den drei Jahren verändert habe. Mir fielen wesentlich neue Facetten auf. Charaktere wurden anders wahrgenommen, Szenen wurden aus einem anderen Blickfeld betrachtet:
Mir fielen gestern erst die famosen Panoramen auf, die den Film zu einer Augenweide machen, während ich damals vor allem der Atmosphäre und den Dialogen Beachtung schenkte (die ich heute noch großartig finde).
Damals litt ich mit dem sympathischen Buckligen, gestern allerdings mit der Geliebten Slaters (Wie hieß die Figur ? Ach, mein Gedächtnis, bei Teutates !)...
Der Name der Rose ist - um mal ein Art Fazit zu ziehen - ein großartiger Unterhaltungsfilm, der religiöse Zwänge nebenbei hinterfragt ohne die Anteilnahme des Zuschauers am Geschehen zu stören. Intelligentes Unterhaltungskino also.
Bei "High Fidelity" sah ich übrigens, wie sich eine Filmkritikerin beim Sehen eines Filmes im Kino bestimmte Merkmale und Kritikpunkte notierte (Liebe Filmkritiker auf Moviepilot; tut ihr es auch ?). Ich brauche es bei einer Zweitsichtung nicht zu tun - die kleinen Facettchen fallen mir auch so auf.
Es lebe die Zweitsichtung - Es lebe Der Name der Rose !
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Tyler__Durden 2011/12/19 20:55:05
Antwort löschenBin zwar kein Kritiker aber das einzige mal das ich was in den Händen habe während ich Filme schaue ist während Pornos. Oder um was zu essen/trinken.
Aber wie gesagt bin ja auch kein Kritiker. :)
Jack_Torrance 2011/12/19 21:55:08
Antwort löschenIch habe nicht unbedingt was in den Händen. Ich ääähhhmmm... schaue nur genauer hin^^
Kreaexo 2011/12/19 22:15:04
Antwort löschenIch habe schon drüber nachgedacht, mir Block und Stift mit in'n Kinosaal zu nehmen. Getan habe ich's allerdings noch nie. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich sowieso kaum was sehen kann. :D
JimiHendrix 2011/12/20 02:19:05
Antwort löschenjoa ich schreibe mir bei interpretativen filmen manchmal was mit, aber meistens nur im eigenen sessel... nur oftmals verliere ich die kleinen zettelbiester irgendwo im zimmer und schreibe dann doch ausm gedächtnis
audio 2011/12/20 11:53:08
Antwort löschenLieber Jack. Wie ähnlich manchmal die Dinge laufen... Die eine (!!!) Sexszene war eines meiner im Gedächtnis hängenden ersten erotischen Erlebnisse. ich weiss nicht wieso, aber das hat mich damals in meine Pubertät immens fasziniert. Zudem - ich weiß nicht wie häufig ich den Film schon geschaut habe - dieser Film eben durch seine Konsequenz der Adaption des Ecco-Buches besticht. Ein noch größeres Erlebnis hatte ich beim ersten Lesen des Romans. Das haut dich weg, denn hier kommt der Genius Umberto Eccos tatsächlich zum Tragen. Die erzählerische Vielschichtigkeit des literarischen Meisterwerkes konnte und musste Annaud nicht umsetzen. Er blieb eben konsequent bei seinem Erzählstrang - und das ist ihm sehr gut gelungen.
Also Buchempfehlung nach dem Film: Umberto Ecco "Der Name der Rose" - Meisterwerk!
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Jack_Torrance 2011/12/20 16:53:07
Antwort löschenDas Buch soll angeblich sehr anstrengend sein. Aber egal, bei Gelegenheit setz ich mich damit auseinander^^
Myller 2011/12/21 03:07:47
Antwort löschenAdsons Geliebte hat keinen Namen. In der deutschen Ausgabe von Ecos Buch wird sie in der Liste der handelnden Personen geführt als: "Das Mädchen... namenlos, vielleicht die Rose." (Dabei handelt sich´s allerdings um einen interpretatorischen Zusatz der deutschen Herausgeber, die sich im italienischen Originaltext nicht findet; Eco selbst gibt keinerlei Hinweise, wer oder was die "Rose" eigentlich ist.)
based_god 2011/12/19 19:22:03
Kommentar löschenGuter Krimi, tolle Ausstattung, super Spannungsbogen.
Ein Film, bei dem man nicht viel falsch machen kann. In klassischer Krimi-Manier erzählt "Der Name der Rose" über eine Mordserie. Eigentlich ist dieses Werk einer der Besten Mittelalter-Filme, da die heute produzierten Werke, mit CGI etc. schon fast unwirklich erscheinen. Hier ist das Szenenbild einfach klasse und die Stimmung von Grund auf düster. Schade ist einzig, dass der Film genau gegen Ende, dort wo man eigentlich einen spannungstechnischen Höhepunkt erwartet, leicht langatmig wird.
Trotzdem ein gutes Stück Filmgeschichte!
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8martin 2011/12/19 17:45:48
Kommentar löschenEs ist die geniale Verfilmung von Umberto Ecos bestem Roman. Dieser kongeniale Film von Jean-Jacques Annaud ist aber ein eigenständiges Kunstwerk, das unbedingt in den Olymp der Filme gehört.
Von Anfang bis Ende ist dieser Film optisch ein Hochgenuss. Der spannendste Krimi des Mittelalters: prall, schockierend, ergreifend. Dabei prominent besetzt. Vor allem der Mönch William-007-von-Baskerville besitzt detektivische Qualitäten. Seine entwaffnende Logik ist umwerfend, seine Gespräche mit seinem Novizen Adson, dem damals noch unbekannten, blutjungen Christian Slater, sind voller Komik. Bis in kleinste Nebenrollen sehen wir hervorragende Darsteller. Äußerst beeindruckend Maske und Spiel von Ron Perlman oder Helmut Qualtinger. Und nicht zu vergessen das junge, ’namenlose’ Mädchen (Valentina Vargas), die einzige Rose in dieser Männerwelt, die Novize Adson pflücken darf. Seltsam, dass man ihm kurz zuvor weiß machen wollte ’Bitterer als der Tod ist die Frau’.’ Kleine, sonderbare Requisiten wie die Handbrille sind bedeutsam in einem Panoptikum skurriler Mönchstypen.
Besonders gelungen ist die Verbindung einer Mordserie in einem Kloster mit der handfesten Kontroverse zwischen Ketzerei und Inquisition. Was bei Umberto Eco breit ausgewalzt wird, wird hier spielerisch in spannungsgeladene Action umgesetzt: u.a. z.B. die Leibfeindlichkeit, die Frauenfeindlichkeit und die Wissenschaftsfeindlichkeit der Kirche im Mittelalter. Ist das heute anders? Bezeichnenderweise handelt das verbotene Buch vom Lachen!
Genial auch der Schluss: zunächst schockierend, dann ein Grund für zufriedenes Schmunzeln. Rosen gibt’s!?
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der cineast 2011/12/06 13:00:22
Kommentar löschenIn vielerlei Hinsicht bezauberndes Werk: Charme versprühende Vater-Sohn Beziehung zwischen Sean Connery und Christian Slater, eine schwere, mittelalterliche Atmosphäre und viele beunruhigend spielende, gute Schauspieler. Dagegen stehen (leider) jedes erdenkliche Kirchenklischee und eine Geschichte die wahrlich nicht so komplex ist wie sie gerne wäre; eine gestreckte Story. Trotzdem: Charme, Schauspieler, James Horner und selten schöner eingefangene Burgen sprechen für sich. Da grunzt auch der Schweine schlachtende, dauergrinsende Mönch vor Freude...
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JimiHendrix 2011/12/06 17:23:54
Antwort löschendie vater-sohn beziehung erinnerte mich ein wenig an die in "tanz der vampire" auch wenn connery eher den erhabenen miemt und nicht den tollpatschige^^
Starbuck_Bln 2011/11/04 11:37:06
Kommentar löschenWer in die Welt des Mittelalters eintauchen will, sollte diesen Film sehen. Hervorragende Schauspieler, phantastische authentisch wirkende Kulisse und eine äußerst spannende Geschichte.
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Phisto 2011/09/29 21:45:25
Kommentar löschenSehr gelungener Film, jedoch wer im Vorfeld das Buch gelesen hat, ist etwas enttäuscht. Das Buch war um einiges spannender.
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teusus 2011/09/16 18:22:49
Kommentar löschen''Der Name der Rose'' ist Kult und ein absolutes MUSS für alle Fans von Mysterythriller, Historienfilmen, Umberto Eco, Bernd Eichinger, Sean Connery, Christian Slater, Ron Perlman ..
Nicht nur für Kirchenkritiker ein grandioses Werk, das unvergessen ist und bleibt.
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euronix 2011/08/06 18:49:59
Kommentar löschenEin Klasse Buch...
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Kilam281 2011/06/23 22:47:29
Kommentar löschenEin in meinen Augen absolut grandioser Film, den man sich unbedingt gesehen haben muss.
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shadowhunting 2011/06/16 16:40:35
Kommentar löschenAnnauds Romanverfilmung ''Der Name der Rose'' ist ein mittelalterlich sakraler Kriminalfilm, der mit seiner intensiven und beständigen dusteren Atmosphäre und dem speziellen klösterlichen Flair auf ganzer Linie überzeugen kann und mit einer beklemmenden Kriminalgeschichte besetzt mit tiefsinnigen, lehrreichen und geistreichen Charakteren eine flexible und vielseitige Story erzählt, die den Zuschauer mit ihrer taktvollen Präsenz niemals ermüden lässt und jede Szene ein bedeutungsvoller Wert zugerechnet wird und im Gesamtkontrast kein Ereignis in erster Linie unwichtig erscheint. Annauds Liebe zum Detail und zu realistischen Kulissen ist eine große Stärke des Films, da besonders das Kloster für den damaligen Baustil sehr wirklichkeitsgetreu entworfen worden ist und dadurch an Originalität kaum zu übertreffen ist. Ecos Einfallsreichtum spiegelt sich in den wichtigsten Aspekten auch in der Verfilmung nieder und auch wenn der philosophisch postmoderne Teil ein wenig zu kurz kommt, wird besonders auf den unterhaltsam spannenden Teil der Fokus gelegt und durch die Herauskristallisierung eines geheimnisvollen Mysteriums bewusst verstärkt um dem Inhalt eine kernige Wirkung zu verleihen. Von Anfang bis Ende ist der Film intelligent aufgezogen und er präsentiert eine ausgewogene Mischung aus atmosphärischen Spannungselementen und intellektuellen Dialogen. Obwohl einige Parts aus dem Roman im Film überhaupt keine Verwendung finden, hat der Zuschauer niemals das Gefühl das die Szenen ohne Zusammenhang miteinander verbunden worden sind. Sean Connery als Idealbesetzung für eine vielschichtige Charakterrolle. Rational, klug, durchdacht, extrovertiert und introvertiert zugleich und gute Allgemeinbildung, die Rolle passt perfekt zum ''grauen Fuchs'' unter den Schauspielern. Ein ausgezeichnet gelungener Film bestehend aus universellen Elementen von Kunst bzw. Ästhetik, religiösen und wissenschaftlichen Fragen und einer hochspannenden Kriminalgeschichte aus dem dunkelsten Kapitel europäischer Historik!
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MikeC. 2011/06/01 22:29:01
Kommentar löschenEine sehr guter Krimi in einem unverbrauchten Setting. Eine dreckige, unbehagliche Atmosphäre mit einem der wohl unansehnlichsten Casts, die es je in einem Film gab.
Jedoch muss man zu der von mir gesehenen "Digital Remastered" BluRay einige Kritikpunkte abgeben. Zuallererst gibt es keine Englische Tonspur, nur eine deutsche 5.1 DTS HD Master Audio und eine deutsche 2.0 DTS HD Master Audio (Was in meinen Augen überhaupt keinen Sinn macht). Daran angelehnt klingen einige Soundeffekte (gerade brennendes Papier oder Stroh) völlig überspitzt/unrealistisch. Das Bildrauschen ist in vielen Szenen sehr stark, teilweise sogar schon extrem störend. Ebenso gab es mindestens zwei Szenen, die einfach mittendrin abrupt endeten (Falscher Schnitt?!?!). Deshalb rate ich jedem, der sich diesen Film auf BluRay kaufen möchte, von der "Digital Remastered" Version ab.
Trivia: Der tote (!) Bibliothekarsgehilfe blinzelt einmal ganz kurz während seiner eigenen Obduktion. Wie hat es so ein gravierender Fehler in den fertigen Film geschaft? :D
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Nishi 2011/06/02 01:11:45
Antwort löschenDu sollst den Film bewerten, nicht das Medium auf dem es gepresst ist :P Also ab "Jedoch muss man..." = SCHÖÖÖN! :D
MoeByDays 2011/05/24 15:48:07
Kommentar löschen"Der Name der Rose" ist ein spannend inszenierter Mittelalter-Krimi, der mit cleverem Plot, tollen Darstellern und einem atmosphärischen Setting zu begeistern weiß. Der Film spielt im Jahr 1327 und schildert die Geschehnisse um eine mysteriöse Mordserie in den Reihen des Franziskaner-Ordens. Viele der Mönche sehen in den Morden Vorzeichen für die bevorstehende Apokalypse. Der ebenso intelligente, wie skeptische William von Baskerville glaubt jedoch nicht an diese Prophezeiungen, und macht sich mit seinem Novizen Adson daran die Morde zu untersuchen. Der Film erzeugt eine dichte Atmosphäre und lebt vor allem von der atemberaubenden Kulisse des Klosters Eberbach, der meist bedächtigen Handlung und den tollen Schauspielern. Sean Connery ist die Idealbesetzung für den belesenen, höflichen - aber auch dezent eingebildeten - William, und auch der blutjunge Christian Slater spielt großartig. Außerdem glänzt der Film daneben auch mit einer Vielzahl an gruseligen, skurrilen und beängstigenden Nebenfiguren. Die Spannungskurve wird stetig angehoben und findet ihren Höhepunkt in einem temporeichen Finale. Ansonsten sind die actionreichen Momente aber zum Glück eher rar gesät. Überhaupt ist der Film sehr realistisch, und zeichnet ein mit sehr viel Liebe zum Detail inszeniertes Bild der Kirche im Mittelalter. Die Kritik am machtbesessenen Klerus, dem Klassenunterschied der Stände, und den fragwürdigen Mitteln der Kirche wird dabei mehr als deutlich, ohne zu sehr in den Mittelpunkt gerückt zu werden. "Der Name der Rose" erzählt nämlich ebenso von menschlichen Schwächen, vom Dilemma aus Glauben und Trieb, von der ersten Liebe, vom Erwachsenwerden und von Freundschaft. Der Film ist mal hochspannend, mal beklemmend und gruselig, mal kritisch, mal rührend, mal tragisch, aber vor allen Dingen verdammt unterhaltend. Die Dialoge sind stark, die Maske grandios, und das bereits erwähnte Setting könnte zusammen mit der tollen Musik kaum mehr Atmosphäre erzeugen. Das Puzzle rund um die grauenhaften Morde wird von den extrem sympathischen Protagonisten nach und nach für den Zuschauer nachvollziehbar und schlüssig zusammengesetzt, und der Plot umschifft gekonnt unglaubwürdige Twists oder Logikfehler. Der Film beinhaltet dabei auch die ein oder andere fiese Szene und fährt ein ganzes Kabinett von entstellten Fratzen auf. Alles in allem ein toller Krimi. Klassiker!
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hoffman587 2011/05/24 15:57:35
Antwort löschenAusgezeichneter Kommentar, doch ich würde dich bitten noch mal die Rechtschreibung zu überprüfen "spanned"..."spannend", "intellligente"...
"intelligente", "mysteröse"..."mysteriöse" als Beispiele.
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MoeByDays 2011/05/24 16:01:25
Antwort löschenIch habe den Kommentar vielleicht ein bisschen flott eingehackt ;) Korrigiere ich gleich nochmal, danke!
teusus 2011/09/16 18:07:58
Antwort löschenDiesem Kommentar ist eigentlich wenig hinzu zu fügen ..
Dankeschön !!!
Rukus 2011/04/25 15:43:28
Kommentar löschenPerfekt! Ich liebe diesen Film. Es ist nicht einfach nur die Geschichte, sondern vor allem die visuelle Umsetzung. Ein großes Maß an Realismus und eine dezente akustische Untermalung, bei der mir immer wieder ein Schauer über den Rücken läuft.
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