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Der Name der Rose

Der Name der Rose (1986), DE/FR/IT Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Historienfilm, Thriller, Kinostart 16.10.1986


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7.4
Kritiker
56 Bewertungen
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7.6
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16631 Bewertungen
111 Kommentare
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von Jean-Jacques Annaud, mit Sean Connery und Christian Slater

In Der Name der Rose, nach dem internationalen Bestseller von Umberto Eco, machen sich Sean Connery und Christian Slater als Lehrer und Schüler in einem Kloster auf die Suche nach einer verbotenen Schrift, die den Tod bringt.

1327 – Hinter dieser Zahl verbergen sich nicht nur 1 mysteriöser Todesfall und 3 Ketzer, 2 Fremde, die das Rätsel lösen wollen, und 7 Tage, bevor die Apokalypse über die Menschen hereinbrechen soll. Die Zahl gibt auch das Jahr an, in dem Der Name der Rose spielt. Das ausgehende Mittelalter ist Hintergrund dieser spannenden Detektivgeschichte, die wie nebenbei Nachhilfeunterricht in Religion, Glaube wie Aberglaube, gibt.
Sean Connery spielt den für seinen Scharfsinn und seine Unangepasstheit berüchtigten Franziskaner-Mönch William von Baskerville. Er wird begleitet von seinem Novizen Adson, gespielt von Christian Slater, der rückblickend zugleich auch Erzähler der seltsamen Ereignisse ist. William ist in brisanter Mission unterwegs: Er soll zwischen zwei Glaubensfraktionen vermitteln. Als er und Adson auf der abgelegenen Abtei in den italienischen Alpen ankommen, sind sie jedoch vor allem als Aufklärer rätselhafter Mordfälle gefragt.

Hintergrund & Infos zu Der Name der Rose
Der Name der Rose von Regisseur Jean-Jacques Annaud ist eine europäische Großproduktion und gelungene Umsetzung der literarischen Vorlage Umberto Ecos, der Zeichenforscher und Universitätsprofessor ist. Die vielschichtige Story des Romans wird zugunsten einer spannenden Dramaturgie zusammengestrichen. Der Name der Rose kostete für europäische Verhältnisse erstaunliche 17 Millionen Dollar, spielte aber auch ein Vielfaches ein (weltweit gut 77 Millionen Dollar). Der Erfolg ist nicht nur dem hochkarätigen Schauspieler-Ensemble zu verdanken. Auch die authentische Ausstattung des Filmes, die viel zur düsteren Atmosphäre von Der Name der Rose beiträgt, zog das Lob der Kritiker und des Publikums gleichermaßen auf sich. Dafür drehte das multinationale Film-Team nicht nur an historischen Schauplätzen in Deutschland und Italien, sondern baute in den Cinecittà-Studios bei Rom ein mittelalterliches Kloster mit dem 30 Meter hohen Bibliotheksturm auf, der am Ende von Der Name der Rose effektvoll Opfer der Flammen wird. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (3) — Film: Der Name der Rose

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

[...] Regisseur Jean-Jacques Annaud zieht 'Der Name der Rose' auf den ersten Blick wie eine Kriminalgeschichte auf. Dabei begeben wir uns mit William und Adson in die Zeit des finsteren Mittelalters und treffen in einer noch finstereren Abtei ein, in der eigentlich keiner der gegenwärtigen Gläubigen wirklich vertrauenswürdig oder gar sympathisch erscheint. Immer mehr Leichen tauchen auf und der Ursprung des Ganzen wird schnell klar, nur der Verantwortliche versteckt sich im trüben Schatten. Die Frage ist hier nicht nach dem „Wie“, sondern nach dem „Wer“. Dabei bleibt 'Der Name der Rose' jedoch nicht nur ein Mittelalter-Krimi, mitten in der unheimlichen Abgelegenheit, sondern er lässt, genau wie in Ecos Vorlage, die theologischen Fragen und den historischen Pessimums in seine Inszenierung einfließen. In der dreckigen Isolation, dort wo der dunkle Schrecken um die Klostermauern schleicht, treffen Inquisitoren, Ketzer, Benediktiner und Franziskaner aufeinander. Schwere Machtkämpfe eröffnen sich an allen Seiten. Die weltliche und ebenso moderne Lebensphilosophie von William, trifft auf kirchliche Strenge, in der nicht mal das befreiende Lachen erlaubt ist. Apokalyptische Vorhersagen erblicken den Aberglauben und der Dreck des Bürgertums verkauft sich an die verstellten Kuttenträger. In 'Der Name der Rose' wird der schweigend-undeutliche Dampf mit den rätselhaften Zweifeln, Lügen und Geheimnissen verbunden. Daraus eröffnen sich immer tiefere religiöse Abgründe, aus denen es kein Entkommen gibt. Annaud versteht es, Spannung und Atmosphäre durchgehend konstant auf dem gleichen hohen Level zu halten, ohne auch nur eine Länge in seine Führung kommen zu lassen und den Zuschauer immer interessiert folgen zu lassen. [...]

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

SoulReaver

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Du musst wissen, alle meine 8er passen mir perfekt.


Andy Dufresne

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Deine 8 ist das Äquivalent zu meiner 10 :D


sushi25: movie-fan.de

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8.5Ausgezeichnet

Gelungene Buchverfilmung mit sensationell skurilen Charakteren.

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Stryke: inderzange.de

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8.5Ausgezeichnet

Ganz großer Film ! Muss man mal gesehen haben.

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Kommentare (108) — Film: Der Name der Rose


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timmoe

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Bewertung7.0Sehenswert

Atmosphärisch ein Leckerbissen. Hat aber einige Längen, die eine höhere Wertung verhindern.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.5Sehenswert

Die europäische Kirche im Jahr 1327, das ist eine abartige Kirche die den Namen Gottes ausnutzt und die Bevölkerung dumm hält, um sie zu unterdrücken, die Fortschritt verhindert, die Unruhen verbreitet, Unschuldige foltert und hinrichten lässt.
Dunkle Bilder, abscheuliche Figuren, die Stimmung dieser Zeit wird sehr gekonnt wiedergegeben und schafft eine tolle Atmosphäre für diesen Mittelaterkrimi.

Von der Inszenierung her ist der der Streifen auch nach knapp 30 Jahren noch sehr ansehnlich, wozu natürlich noch der großartige Cast seinen Teil beiträgt, während die Spannung im Film für mich teilweise etwas auf der Strecke bleibt und das Geschehen bis zum sehr starken Schlussakt (es traf mich genauso wie die Hauptfigur, wenn Bücher anfangen zu brennen) auch kurzzeitig etwas auf der Strecke bleibt.

Aber "Der Name der Rose" hat Sean Connery, diesen einzigartigen, GROßEN Darsteller der hier wieder einmal in Topform seine Rolle mit unendlich viel Charisma ausfüllt, Sean Connery als weiser Franziskanermönch macht bei mir noch einen halben Extrapunkt aus und nach dieser Figur wünsche ich mir, dass Sean Connery in Star Wars mitgespielt hätte, er ist perfekt als (Jedi)Meister!

bedenklich? 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

vanilla

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Bei mir ist ne 5 ein einfacher Durschschnittsfilm.
Ne 6 ist ein guter Film, den ich aber nicht jedem unbedingt empfehlen würde.
7 ist sehenswert.
Ab 8 geht die Party los.
9 ist überragend in "fast" allen belangen.
9,5 ist Perfekt, jedoch nicht mein Herz geklaut.


The Freewheelin Fonda

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6 ist bei mir der Durchschnittsfilm, ne 5 ist schon belanglos und teils langweilig, 4 ist wirklich langweilig, während bei 3 die schlechten Filme anfange, ab 2 Punkten werde ich sauer :D


psuch

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Bewertung7.5Sehenswert

Wahrscheinlich gehts heutzutage immernoch so 1:1 im Kloster zu :D

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replicant-10

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Name der Rose ist ein sehr
gelungener Film in dem ein Mörder
in einem Kloster sein Unwesen treibt
und Sean Connery und Christian Slater
versuchen diesen Mörder zu stellen.
Ein düsterer und harter Film der in einer
düsteren Zeit spielt !!!
Absolut mutig und auch absolut sehenswert !!!

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pischti

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Ich versteh diese Lobeshymnen auf diesen Film nicht. Er ist sicherlich ok, aber zwischendurch auch furchtbar langweilig ^^


Leinzi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich glaube, ich habe noch nie einen Film mit so viel "Hässlichkeit" auf einem Haufen gesehen. Besonders hervorzuheben ist hier Ron Perlman, der einem durch seine unglaublich groteske Figur einen nachhaltigen Schrecken einjagt.

Auch wenn ich mit "Kirchenfilmen" normalerweise nicht allzu viel anfangen kann, hatte der hier etwas Besonderes, so dass ich ihm ohne Bedenken ein "ausgezeichnet" geben kann.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klasse Kloster-Krimi! Sean Connery ist großartig als Jedi-Ritter.

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Sven - Friedrich Wiese

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Absolut! - Tolles Buch und astreiner Film!


relentless

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Bewertung7.0Sehenswert

Eigentlich ein ganz spannender Film mit einer tollen Kulisse, der durch die geisterbahnartige Besetzung der Mönche und Dorfbewohner mitunter eine unfreiwillige Komik entwickelt.

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JanosV

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Bewertung9.0Herausragend

Fantastische Atmosphäre, geschliffene Dialoge, brillante Schauspieler, stilsichere Inszenierung - noch immer einer der besten Thriller aller Zeiten. Die Kriminalgeschichte ist hervorragend in das mittelalterliche Setting eingebettet, die Spannung teilweise mörderisch. Die Auflösung ist keine Mega-Überraschung, trotzdem macht das Miträtseln eine Menge Spaß. Und am Ende ist man verdammt froh, in aufgeklärteren Zeiten zu leben...

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Plus

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Bewertung9.0Herausragend

Oft ist es ja so, dass nach dem 2. oder 3. mal schauen eines Films, die Bewertung drastisch sinkt und man sich fragt, was man damals eigentlich so toll an einem Film fand.
Nicht so bei "Der Name der Rose".
Ich finde ihn nach wie vor klasse. Es gibt wohl kaum einen Film, der durchgehend eine so schön schauerliche Atmosphäre schafft, wie dieser hier.
Ich bezweifel zwar, dass das Leben in einem Kloster tatsächlich so düster war, trotzdem ist man als Zuschauer die gesamte Spielzeit über froh, nicht während dieser Epoche gelebt zu haben.
Sean Connery als "Sherlock Holmes" in Mönchskutte und Christian Slater, als sein jugendlicher "Dr. Watson", spielen ausgezeichnet und man fragt sich, was passiert ist, dass besonders letzterer, mittlerweile nur noch für Produktionen aus der 2. und 3. Reihe eingesetzt wird.
Was mich auch beim Schauen Gestern wieder überrascht hat, ist die ungewöhnlich "harte" Sexszene zwischen Adson und dem Mädchen - nicht dass es mich gestört hätte - im Gegenteil, es ist eine von mehreren Szenen, die einen auffallenden Kontrast zwischen besonders "schönen" und auffällig "hässlichen" Menschen ( Ron Perlman, als Darsteller des Mönchs Salvatore, muss hier erwähnt werden) herstellt. Ich denke, dass war von den Machern so gewollt und macht den Film für den Zuschauer zusätzlich interessant.

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dockoellewood

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Bewertung9.5Herausragend

Der warscheinlich beste Mittelalterkrimi ist uralt aber immer wieder gut. Geniale Stimmung und einfach ein super Buch als Vorlage! Ein früher Ron Perlman und Christian Slater, ein genialer Connery und das Debüt von Ludger Pistor ... ich würde mir sogar ein Remake wünschen wenn sich mühe gegeben würde... Auch in Serienform an Sean Connerys Rolle angelehnt (in jungen Jahren) wäre denkbar...

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florian-stern

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich muss zugeben, vor dem Film habe ich sowohl Buch gelesen als auch das sehr gut umgesetzte Hörspiel gehört und dadurch habe ich natürlich Vergleiche angestellt. Es gab zum Teil etwas größere Änderungen, die aber wie gesagt nur den Lesern des Buches auffallen. Da ich mittlerweile die Meinung vertrete, dass die meißten Änderungen im beim Film im Gegensatz zum Buch irgend einen Sinn haben bzw. zum Teil sogar vom Buchautor gewollt sind, rege ich mich garnicht mehr so auf. Nur noch bei schlechten Änderungen. Da es sich bei den genannten Änderungen hier allerdings um keine verschlechternden Änderungen handelt, kann ich das nicht als negativ werten. Der Film ist spannend und überaus dicht erzählt. Jede der Besetzungen ist gut getroffen und vor allem Sean Connery in der Hauptrolle kann mehr als überzeugen. Er ist sogar die "Optimalbesetzung" für William von Baskerville. Zumindest ist mir Connery als Erstes eingefallen, als ich das Buch verschlungen habe. Während ich das Buch las, habe ich rein zufällig einen der Drehorte für den Film besichtigt und muss gestehen, dass außer der Besetzung auch die Kulissen und Drehorte sehr gut getroffen sind. Für den dichten und düsteren orchestralen Soundtrack ist James Horner verantwortlich, der schon viele bekannte Soundtracks komponiert hat. Mich konnte der Film in allen Belangen überzeugen, auch wenn einige Änderungen zum Buch getroffen wurden. Mich hat selten ein Film so gepackt und gefesselt wie dieser!

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stefanschliesser

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

sean connery unter bewertung 8 geht doch garnicht! dieser film beweist es wiedermal!

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Blumenkohlsaft

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vergleiche mit der Buchvorlage sind natürlich immer schwierig zu ziehen, drängten sich mir hierbei jedoch auf. Eventuell hatte ich auch den Film zu schnell nach der Lektüre geschaut. Jedenfalls haben mich einige Änderungen an der Geschichte etwas geärgert. Insgesamt jedoch durchaus sehenswert.

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Iamthesword

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Glückwunsch zum ersten Kommentar!


Nali

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Immer wieder gerne zu sehen. Spannung pur....dank Sean Connery

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Ioosh698

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Der Name der Rose" ist ein äußert gelungener Krimi der vor allem durch eine interessante Geschichte, gute Schauspieler und eine dichte Atmosphäre punktet. Das Kloster in dem die Geschichte spielt befindet sich in mitten der großen weiten Bergwelt, und dieses Szenario wurde sehr glaubwürdig dargestellt. Man hat eben wirklich das Gefühl mitten in einem alten Kloster aus dem tiefsten Mittelalter zu sein.
Zur Story möchte ich jetzt gar nicht soviel sagen, routinierter Stoff für einen Kriminalfilm mit Gruselanteil...Ja, Gruselanteil. Denn bei "Der Name der Rose" trifft der Zuschauer auf einige ziemlich zwielichtig dreinschauende Gestalten...
Sean Connery und Christian Slater harmonieren meiner Meinung nach auf ganzer Linie. Connery als weiser, erfahrener Mönch und Slater als junger, relativ unerfahrener Mönchesnovize Adson. Kurz gesagt: Es macht Spaß den beiden zuzuschauen. Und man freue sich auf die erste Begegnung mit Salvatore alias Ron Perlman...
Fazit: " Der Name der Rose" ist ein sehr unterhaltsamer, spannender Mittelalter-Krimi, den man sich immer wieder ( spätestens immer zu Weihnachten ;) ) anschauen kann!

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tomek.castello

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Super Kriminalfilm mit einem Tollen Sean und Christian Slater ;)

Düsteres Mittelalter!´So solls sein!

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aberaber

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Bewertung7.5Sehenswert

"Der Name der Rose" ist eine verkürzte und simplifizierte, aber trotzdem gelungene Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Umbert Eco. Die Ausstattung (Dante Ferretti) des Films ist unglaublich detailgetreu und wirkt sehr authentisch. Da ist man doch froh heutzutage zu leben und das Ganze gemütlich von der Couch ansehen zu können.:-)
Der franziskanische Mönch William von Baskerville, ein aufgeklärter, "moderner" Mönch und sein Adlatus, der Novize Adson von Melk, treffen in einer Abtei der Cluniazenser im Apennin ein, wo ein Treffen verschiedener christlicher Vereinigungen stattfindet, das klären soll, ob die Kirche ihre Reichtümer behalten oder an die Armen verteilen soll. Es geschehen mehrere Morde, die Baskerville, gegen den immer stärker werdenden Widerstand der Mönche, untersucht.
Im Grunde ist "Der Name der Rose" eine Detektivgeschichte und der Film versucht auch gleich zu Beginn und nicht gerade subtil Baskerville als mittelalterlichen Sherlock Holmes zu etablieren.
Die Besetzung des Films ist bis in die Nebenrollen (u.a. von ein paar tollen deutschen Charakterschauspielern) hervorragend besetzt. Connery ist, wie (fast) immer, eine Bank, Slater ist sehr jung und bleibt doch etwas blass. Am besten hat mit der grandiose Ron Perlman als zugleich abstoßender, wie faszinierender Mönch Salvatore gefallen.
Etwas enttäuscht war ich aber doch von dem Score von James Horner. Ansonsten ist der Film aber gute und anspruchsvolle Unterhaltung, die beweist, dass großes europäisches Kino durchaus gegen Amerikas Blockbusterkino bestehen kann.

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ja, es stimmt. Als Literaturverfilmung ist der Streifen nicht gelungen. Doch wenn man sich davon löst und den Film als Kloster-Entertainmaint sieht, dessen Drehbuch letztlich nicht mehr als eine Krimi-Adaption sein will, dann kann man von den Mönchen ausgezeichnet unterhalten werden.

Der Klosterkrimi ist nicht so mehrschichtig wie seine Vorlage, kann aber mit Atmosphäre punkten und zwei guten Hauptdarstellern. Sean Connery und Christian Slater agieren hier als mittelalterliche Version von Holmes und Watson. Übrigens erzählt Adson genau wie Dr. Watson die Geschichte aus der Ich-Perspektive und das Connerys Figur von Baskerville heisst, ist auch kein Zufall. Die Detektivgeschichte funktioniert nach dem Whodunit-Prinzip, ebenso wie viele Holmes-Abenteuer nach Conan Doyle.
Das Drehbuch des Films wurde um etliche Verzweigungen und Nebenlinien des Romans gekürzt. Man hat sich auf den erzählerischen Hauptstrang des Romans und das Verbrechen konzentriert. Dabei gehen zwar einige Erlebnisse mit von Baskerville, innere Auseinandersetzungen und theologische Fragestellungen, die Adson sich stellt, verloren aber die Grundstimmung kann der Film dennoch einfangen.
Auch mit der weiteren Besetzung kann der Film punkten. Wie die Figur des buckeligen Salvatore, den der spätere "Hellboy"-Darsteller Ron Perlman einprägsam spielte. In der Handlung tauchen aber auch Personen auf, die tatsächlich existierten (wie man es von der Vorlage kennt). Wie z.B. Bernard Gui, der vorzüglich von F. Murray Abraham dargestellt wurde. Oder Michael von Cesenav, dargestellt vom inzwischen verstorbenen Leopoldo Trieste.

Obwohl der Film kommerziell sehr erfolgreich und beim Publikum überwiegend positiv ankam, erhielt er damals überwiegend negative Kritiken. Die prestigeträchtige Verfilmung von Umberto Ecos Mittelalter-Thriller mit Jean-Jacques Annaud als Regisseur, war Bernd Eichinger's bis dahin ambitionierteste Projekt. Für mein Empfinden, eine gelungene und mehr als sehenswerte deutsch-französisch-italienische Ko-Produktion.

Dafür, danke Bernd!

bedenklich? 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

lieber_tee

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Kloster-Entertainmaint :) Merk ich mir...


Tytus

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pass auf lieber Tee das kann in anderen Zusammenhang zu missverständnissen führen X-D


Riese96

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Bewertung6.5Ganz gut

Gute Schauspieler und eine gute Handlung.
Der Film ist nicht langweilig, sondern eher langatmig :-°...,
der Film hat mich leider nicht gepackt!
Trotzdem: 6,5 Punkte

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geschmacksache

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Bewertung3.0Schwach

Sehr sehr zäh! Ich fand es anstrengend mich auf den Film zu kunzentrieren und nicht irgend etwas anderes nebenher zu machen. Im nachhinein wäre es nicht schlimm gewesen, doch durch die Bewertungen hier hatte ich die Hoffnung, dass die Erzählung steigert. Es fällt mir spontan nichts ein, das man an diesem Stück positiv hervorheben kann.

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RaekOne

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Es gibt wohl keinem Film der die Realität,Brutalität und den Aberglauben des Mittelalters besser darstellt.


tomek.castello

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Er macht sich doch nur wichtig. So einen Film kann man nicht nebenbei gucken. Hab den als Kind auch net besonders gefunden weil nicht verstanden damals!



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