Der Name der Rose - Kritik

DE/FR/IT 1986 Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Historienfilm, Thriller, Kinostart 16.10.1986

Setze Der Name der Rose auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze Der Name der Rose auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (3) — Film: Der Name der Rose

SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...] Regisseur Jean-Jacques Annaud zieht 'Der Name der Rose' auf den ersten Blick wie eine Kriminalgeschichte auf. Dabei begeben wir uns mit William und Adson in die Zeit des finsteren Mittelalters und treffen in einer noch finstereren Abtei ein, in der eigentlich keiner der gegenwärtigen Gläubigen wirklich vertrauenswürdig oder gar sympathisch erscheint. Immer mehr Leichen tauchen auf und der Ursprung des Ganzen wird schnell klar, nur der Verantwortliche versteckt sich im trüben Schatten. Die Frage ist hier nicht nach dem „Wie“, sondern nach dem „Wer“. Dabei bleibt 'Der Name der Rose' jedoch nicht nur ein Mittelalter-Krimi, mitten in der unheimlichen Abgelegenheit, sondern er lässt, genau wie in Ecos Vorlage, die theologischen Fragen und den historischen Pessimums in seine Inszenierung einfließen. In der dreckigen Isolation, dort wo der dunkle Schrecken um die Klostermauern schleicht, treffen Inquisitoren, Ketzer, Benediktiner und Franziskaner aufeinander. Schwere Machtkämpfe eröffnen sich an allen Seiten. Die weltliche und ebenso moderne Lebensphilosophie von William, trifft auf kirchliche Strenge, in der nicht mal das befreiende Lachen erlaubt ist. Apokalyptische Vorhersagen erblicken den Aberglauben und der Dreck des Bürgertums verkauft sich an die verstellten Kuttenträger. In 'Der Name der Rose' wird der schweigend-undeutliche Dampf mit den rätselhaften Zweifeln, Lügen und Geheimnissen verbunden. Daraus eröffnen sich immer tiefere religiöse Abgründe, aus denen es kein Entkommen gibt. Annaud versteht es, Spannung und Atmosphäre durchgehend konstant auf dem gleichen hohen Level zu halten, ohne auch nur eine Länge in seine Führung kommen zu lassen und den Zuschauer immer interessiert folgen zu lassen. [...]

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

SoulReaver

Antwort löschen

Du musst wissen, alle meine 8er passen mir perfekt.


Andy Dufresne

Antwort löschen

Deine 8 ist das Äquivalent zu meiner 10 :D


sushi25: movie-fan.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Gelungene Buchverfilmung mit sensationell skurilen Charakteren.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stryke: inderzange.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Ganz großer Film ! Muss man mal gesehen haben.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (114) — Film: Der Name der Rose


Sortierung

brucelee76

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Hi Leute,

ich erinnere mich, dieser Kloster-Krimi war Gesprächsthema in der Schul-Pause. Und zwar wurde mächtig diskutiert über Glaube als Macht-Missbrauch und die ziemlich freizügigen Sex-Szenen zwischen Adson von Melik und der (schmutzigen) Zigeunerin ...

Mir persönlich hat er sehr gut gefallen. Warum?!
-"Als ich hörte, dass Ihr (Willam von Baskerville/Sean Connery) in unser Abtei kommt, schien es mir als seien meine Gebete erhört worden. Hier, sagte ich mir, ist ein Mann der eine große Kenntnis von der menschlichen Seele besitzt... und ebenso von der List des Bösen."
Bingo! Das ist es. Die perfiden Glaubensbrüder werden mit ihren eigenen Waffen bloß gestellt.

Zur Story: Eine griechische Überlieferung des alten Testamentes soll übersetzt werden. Sehr zum Unwohl der fanatischen Psycho-Bischöfe (F. Murray Abraham als Teufels-Austreiber!). Die ihre eigene Interpretation vom alten Testament haben. Und zwar ist Lachen und Sex mit Frauen, verboten!

-"Ja, es ist wahr! Der heilige Franziskus war dem Lachen sehr wohlgesonnen." - "Das Lachen ist ein teuflischer Wind, der die Gesichtszüge aufs... äh... unnatürlichste verzerrt und die Menschen wie wilde Affen aussehen lässt!"
-"Was ist so beunruhigend daran, wenn Menschen lachen?" - "Lachen tötet die Furcht. Und ohne Furcht kann es keinen Glauben mehr geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der braucht keinen Gott mehr."

Mein Fazit: 1327! Damals war die Erde eine Scheibe und Teufels-Verbrennungen am Scheiterhaufen (Ron Perlman als Kloster-Trottel Salvatore. Herrlich!) standen zur der Zeit an der Tages-Ordnung.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

taboo

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film den ich mir immer wieder angucken kann. Danke Bernd.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

loveissuicide

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Solider Mittelalterkrimi mit teils guten Charakteren und einer sehr düsteren Stimmung. Düsterer als die Optik ist jedoch, dass zu dieser Zeit der Glaube klar über dem Wissen stand. Faszinierend, wie sich solch abstruse Ideen eines Schöpfers so lange halten können und eine derartige Macht aufbauen können. 700 Jahre später ist diese Macht ja vielerorts nach wie vor ungebrochen, zumindest in den Köpfen der Menschen. Fast schon lachhaft, wie sich die Benediktiner mit den Franziskanern streiten, ob Jesus 13 Jahrhunderte zuvor Geld hatt oder nicht oder auch mal gelacht hat oder nicht. Und heute gibt's diese Diskussionen eigentlich immer noch.
Wissen ist Macht, und die Kirche hatte damals das Wissen in ihren riesigen Bibliotheken gehortet, drum war die Kirche damals das Machtzentrum schlechthin.
Die eigentlich Handlung des Films geht da fast ein wenig unter bei solch grimmigen Umständen.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MemoriAria11

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich fand schon das Buch toll und der Film hat danach nicht enttäuscht ... ein großartig besetzter Mittelalter Krimi...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

BlubberKing

Antwort löschen

Der war wirklich nahe am Mittelalter dran. Geschichte/Archäologie ist mein Hobby :)


MaceWindu1998

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Mittelalter, Mönche und ein mysteriöser Mörder.
All das lässt doch auf einen hervorragenden Thriller mit Hochspannung schließen!
Leider nein.
Obwohl der Film gut beginnt und die erste Hälfte noch wirklich spannend ist,
wird der Film in Hälfte zwei zunehmend unglaubwürdiger und langweilig und endet immerhin noch in einem gelungenen Finale.
Doch der größte Kritikpunkt des Filmes ist Christian Slater. Selten hat mich ein Darsteller so sehr genervt wie hier. Wie kann man nur so lustlos spielen!?!?!? Sean Connery wirkt ebenfalls fehlbesetzt und seine Rolle mit dem Sherlock-Holmes-Gehirn passt einfach gar nicht in das Geschehen im Kloster.
Doch jetzt zum stärksten Teil des Films; Ron Perlman! Mal wieder bekommen wir von ihm eine absolut durchgeknallte Darstellung geboten, die man ihm in jeder Sekunde abnimmt!
Auch wenn ich das Ende ziemlich gut gewählt und unerwartet finde, ist der Name der Rose kein Film, den ich nochmal schauen werde.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

pischti

Antwort löschen

Hat mich damals auch nicht wirklich vom Hocker gerissen, wobei ich Slater, im Gegensatz zu Dir, nicht unbedingt schlecht fand. Spielt halt so einen Milchbubi der im Kloster ermittelt :D


PassionForSound

Antwort löschen

Ich fand ja Sean Connery (wie überall quasi) und natürlich Perlman auch hier ziemlich gut. Aber Christian Slater, oh man der hat mich auch echt hart genervt ^_^ Ein milchbubiger Gesichtsausdruck den kompletten Film über. Zzzzz...


sachsenkrieger

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Der Name der Rose ist eines der prägendsten Bücher meiner Jugend und hat mich damals zusammen mit Berlings "Kinder des Gral" für das Mittelalter und Kulturgeschichte begeistert. Kein Wunder, denn der Bibliothekar im Buch/Film ist ja auch ein gewisser Malachias von Hildesheim.

Nicht nur Umberto Eco und Jean-Jaques Annaud haben mit diesem Werk ihr Meisterstück vorgelegt, auch Sean Connery und Ron Perlman sind hier für mich in ihren besten Rollen zu sehen. Der Film ist insgesamt genial besetzt und vermittelt die Atmosphäre des dunklen Zeitalters vermutlich sehr authentisch. Die Genialität des Buches allerdings kann der Film nicht einmal ansatzweise wiedergeben, muss er aber auch nicht. Unbedingt lesen, unbedingt gucken.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mirabilis

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Im Vergleich zum Buch etwas schwächer, als Fan des Genres und der Geschichte rund um die Klostermorde mag ich ihn aber. :)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

corinna.freiburg

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Der Name der Rose... das war eines dieser Bücher, die ich liebevoll Beißbücher nenne... weil ich mich da durchbeißen musste. Ich weiß nicht, was alle so toll an diesem Buch finden... nein, doch, mir ist klar, warum alle das Buch so toll finden, aber leider ist das nur ganz bedingt mein Lesestoff. Ist schön, wenn man in einem Mittelalterkrimi soviele geschichtliche Fakten unterbringt, daß der Leser auch weiß, warum einiges gerade so passiert, wie es passiert... aber ganz ehrlich... im Buch fand ich es doch etwas zuviel des Guten. Da war ich beim Film echt mal froh, daß da die große Schere ausgepackt und von der dicken Schwarte einiges weggeschnippelt wurde.
Der Film selbst (wie auch das Buch) ist in meinen Augen nicht nur Krimi, er ist auch Kirchen- und Glaubensgeschichte, Charakterstudie und überhaupt ein durchaus glaubwürdiges Porträt der damaligen Zeit. Und wie Sean Connery als Darsteller aus diesem Cast heraussticht, so sticht auch sein Charakter, Bruder William von Baskerville, aus den Brüdern in der Abtei heraus wie eine Rose unter Disteln. Wissbegierig, logisch, nichts vom Aberglauben seiner Zeit haltend, dennoch ein gläubiger Christ wird seine Figur dennoch nicht auf einen Sockel gestellt, denn auch Bruder William hat seine Schwächen wie Stolz, Rechthaberei (glauben seine Brüder, dabei hat er allerdings auch Recht ;) ) und sogar die menschlichste aller Schwächen, Feigheit im Angesicht des Todes (da er in einer Erzählung Adson gegenüber gesteht, daß er eher seine Überzeugung widerruft als das Schicksal des Ketzers zu teilen, den Bernardo Gui verurteilt hatte).
All das macht Bruder William zu einem menschlichen und realen Charakter, den man nur zu gerne auf seiner Jagd nach dem Mörder in der Abtei begleitet.
Auch der Rest der Darstellerriege weiß durchaus zu überzeugen, denn gerade Charaktere wie besagter Bernardo Gui, Salvatore, Bruder Remigio und Bruder Jorge können schnell zu Karikaturen verkommen, wenn man nicht genau weiß, wo die Grenze der Darstellung liegt und das Overacting beginnt.
Sollte jemals Schätzings Tod und Teufel verfilmt werden, wünsche ich mir dafür auch eine so tolle Leinwandumsetzung wie diese.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

loveissuicide

Antwort löschen

"...Wissbegierig, logisch, nichts vom Aberglauben seiner Zeit haltend, dennoch ein gläubiger Christ..."

Bedenkt man, dass Glaube nichts anderes als Aberglaube ist, ist es ziemlich paradox, wissbegierig, logisch und gleichzeitig gläubig zu sein. Ich weiß nicht, wie's im Buch dargestellt wird, aber dieser Gegensatz ist relativ sperrig und nur mit zwei zugedrückten Augen irgendwie erklärbar. Oder William redet sich und den anderen diese Gläubigkeit nur ein, um sich innerhalb von Klostermauern, die ja die damaligen Bibliotheken waren, bewegen zu können, um sein Wissen ständig zu erweitern. Als Nicht-Gottesmann hatte man ja keinen Zugang zu Wissen. Wie gesagt, ich weiß nicht, wie das im Buch dargestellt wird, im Film muss man das halt irgendwie akzeptieren.


corinna.freiburg

Antwort löschen

Ich meinte das auch eher so, daß er wissbegierig ist, weil er Bücher jedweder Art über alles liebt und schätzt, logisch, weil er seine Gesprächspartner so ziemlich in allem mit logischer Argumentation auszuhebeln versteht... zudem muss er auch logisch denken, um diesen Kriminalfall zu lösen und nichts vom Aberglauben seiner Zeit haltend, weil er in den Auffindungen der Leichen nicht gleich das Ende der Welt herbeiprophezeit wie seine Brüder vom Benediktinerorden.
Zudem hält er auch nicht viel von den Methoden Bernardo Guis, der verbissen auf Ketzer- und Hexenjagd geht, sondern versucht auch hier logisch zu argumentieren.
Im Buch habe ich keine Hinweise darauf herauslesen können, daß er nur Ordensbruder geworden ist, um an Bücher heranzukommen. Zudem finde ich, daß er dafür auch in zu guten Tönen von Gott und dem Glauben spricht, wenn er sich mit seinem Novizen unterhält.
Da kommt grundsätzlich nur die Frau an sich und die Liebe zu einer Frau schlecht weg... ;)


timmoe

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Atmosphärisch ein Leckerbissen. Hat aber einige Längen, die eine höhere Wertung verhindern.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

The Freewheelin Fonda

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Die europäische Kirche im Jahr 1327, das ist eine abartige Kirche die den Namen Gottes ausnutzt und die Bevölkerung dumm hält, um sie zu unterdrücken, die Fortschritt verhindert, die Unruhen verbreitet, Unschuldige foltert und hinrichten lässt.
Dunkle Bilder, abscheuliche Figuren, die Stimmung dieser Zeit wird sehr gekonnt wiedergegeben und schafft eine tolle Atmosphäre für diesen Mittelaterkrimi.

Von der Inszenierung her ist der der Streifen auch nach knapp 30 Jahren noch sehr ansehnlich, wozu natürlich noch der großartige Cast seinen Teil beiträgt, während die Spannung im Film für mich teilweise etwas auf der Strecke bleibt und das Geschehen bis zum sehr starken Schlussakt (es traf mich genauso wie die Hauptfigur, wenn Bücher anfangen zu brennen) auch kurzzeitig etwas auf der Strecke bleibt.

Aber "Der Name der Rose" hat Sean Connery, diesen einzigartigen, GROßEN Darsteller der hier wieder einmal in Topform seine Rolle mit unendlich viel Charisma ausfüllt, Sean Connery als weiser Franziskanermönch macht bei mir noch einen halben Extrapunkt aus und nach dieser Figur wünsche ich mir, dass Sean Connery in Star Wars mitgespielt hätte, er ist perfekt als (Jedi)Meister!

bedenklich? 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 27 Antworten

vanilla

Antwort löschen

Ja sind denn Andersglaubende, oder Menschen anderer Rasse und Kultur nicht unsere Nächsten??
Wer sagt dass es unsere Feinde waren sind??
Wohl nicht Führer und zwar Gläubige, die sogar dafür gebetet haben, dass man die Anderen abmetzelt.
Sowas sind keine Christen tut mir leid und die Schafe, die hinter solchen hinterherlaufen, sind es auch nicht.
"Festigung des Friedens", .....wenn man anderen Gewalt antut???
Ne, sorry, auf gar keinen Fall.
Gewalt erzeugt immer Gegengewalt und hat nichts mit dem Frieden zu tun.
Haben wir denn Frieden auf der Welt??
Genau aus diesen Gründen eben nicht.
Weil sich Menschen immer hinter andere Menschen stellen, die leider nicht das Wort Gottes publizieren, sonderen ihren eigenen Interessen nachgehen. Diese falschen Propheten werden genauso wie ihre Nachfolger untergehen, davon wir des öfteren in der Bibel gesprochen und prophezeit.
Diese Ansätze von der "Lehre vom gerechten Krieg" sind schon vor Jahrtausenden in den ersten 5 Bücher Mose vom Allmächtigen gegeben worden.
Du darft aber niemals vergessen was es früher für eine Zeit war.
Die Menschen waren Barbaren und gottlose Heiden.
In der Zeit nach Christus waren wir der Zivilisation schon viel näher, deshalb ist auch der Sohn Gottes auf die erde gekommen, um den Menschen die wahrheit und den Weg der Liebe zu erleuchten.
Diejenigen, die immernoch versuchen nach den alten Prinzipien zu leben, täuschen sich und haben die Wahrheit noch nicht anerkannt.
Was ist denn Gottes Wille für die Menschen heute??
Was für einen Lebenssinn haben wir??
Das sind die entscheidneden Fragen, auf die wir eine Antwort btauchen....hast du eine??
Gott erlaubte den Israeliten Krieg zu führen, natürlich unter seinen strikten, liebevollen Bedinungen, die du auch schön zitiert hast, aber diese Zeit ist schon lange vorbei.

Bist echt ein sympathischer Kerl, mit dem es mir sehr viel Spaß macht zu diskutieren;-))
Bin froh dass du auch an Gott glaubst...ist ja nicht mehr so üblich in dieser verrückten Zeit.


vanilla

Antwort löschen

P.S die Anekdote ist toll und stimme dir voll zu. Das lustigste ist aber, dass die "UNO", die Organisation, die für Frieden sorgen soll, den meisten Waffenhandel vollzieht den es überhaupt gibt;-))


psuch

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Wahrscheinlich gehts heutzutage immernoch so 1:1 im Kloster zu :D

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

replicant-10

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Der Name der Rose ist ein sehr
gelungener Film in dem ein Mörder
in einem Kloster sein Unwesen treibt
und Sean Connery und Christian Slater
versuchen diesen Mörder zu stellen.
Ein düsterer und harter Film der in einer
düsteren Zeit spielt !!!
Absolut mutig und auch absolut sehenswert !!!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

pischti

Antwort löschen

Ich versteh diese Lobeshymnen auf diesen Film nicht. Er ist sicherlich ok, aber zwischendurch auch furchtbar langweilig ^^


Leinzi

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich glaube, ich habe noch nie einen Film mit so viel "Hässlichkeit" auf einem Haufen gesehen. Besonders hervorzuheben ist hier Ron Perlman, der einem durch seine unglaublich groteske Figur einen nachhaltigen Schrecken einjagt.

Auch wenn ich mit "Kirchenfilmen" normalerweise nicht allzu viel anfangen kann, hatte der hier etwas Besonderes, so dass ich ihm ohne Bedenken ein "ausgezeichnet" geben kann.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr. Pink

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klasse Kloster-Krimi! Sean Connery ist großartig als Jedi-Ritter.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Sven - Friedrich Wiese

Antwort löschen

Absolut! - Tolles Buch und astreiner Film!


relentless

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Eigentlich ein ganz spannender Film mit einer tollen Kulisse, der durch die geisterbahnartige Besetzung der Mönche und Dorfbewohner mitunter eine unfreiwillige Komik entwickelt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JanosV

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Fantastische Atmosphäre, geschliffene Dialoge, brillante Schauspieler, stilsichere Inszenierung - noch immer einer der besten Thriller aller Zeiten. Die Kriminalgeschichte ist hervorragend in das mittelalterliche Setting eingebettet, die Spannung teilweise mörderisch. Die Auflösung ist keine Mega-Überraschung, trotzdem macht das Miträtseln eine Menge Spaß. Und am Ende ist man verdammt froh, in aufgeklärteren Zeiten zu leben...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Plus

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Oft ist es ja so, dass nach dem 2. oder 3. mal schauen eines Films, die Bewertung drastisch sinkt und man sich fragt, was man damals eigentlich so toll an einem Film fand.
Nicht so bei "Der Name der Rose".
Ich finde ihn nach wie vor klasse. Es gibt wohl kaum einen Film, der durchgehend eine so schön schauerliche Atmosphäre schafft, wie dieser hier.
Ich bezweifel zwar, dass das Leben in einem Kloster tatsächlich so düster war, trotzdem ist man als Zuschauer die gesamte Spielzeit über froh, nicht während dieser Epoche gelebt zu haben.
Sean Connery als "Sherlock Holmes" in Mönchskutte und Christian Slater, als sein jugendlicher "Dr. Watson", spielen ausgezeichnet und man fragt sich, was passiert ist, dass besonders letzterer, mittlerweile nur noch für Produktionen aus der 2. und 3. Reihe eingesetzt wird.
Was mich auch beim Schauen Gestern wieder überrascht hat, ist die ungewöhnlich "harte" Sexszene zwischen Adson und dem Mädchen - nicht dass es mich gestört hätte - im Gegenteil, es ist eine von mehreren Szenen, die einen auffallenden Kontrast zwischen besonders "schönen" und auffällig "hässlichen" Menschen ( Ron Perlman, als Darsteller des Mönchs Salvatore, muss hier erwähnt werden) herstellt. Ich denke, dass war von den Machern so gewollt und macht den Film für den Zuschauer zusätzlich interessant.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dockoellewood

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Der warscheinlich beste Mittelalterkrimi ist uralt aber immer wieder gut. Geniale Stimmung und einfach ein super Buch als Vorlage! Ein früher Ron Perlman und Christian Slater, ein genialer Connery und das Debüt von Ludger Pistor ... ich würde mir sogar ein Remake wünschen wenn sich mühe gegeben würde... Auch in Serienform an Sean Connerys Rolle angelehnt (in jungen Jahren) wäre denkbar...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

florian-stern

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich muss zugeben, vor dem Film habe ich sowohl Buch gelesen als auch das sehr gut umgesetzte Hörspiel gehört und dadurch habe ich natürlich Vergleiche angestellt. Es gab zum Teil etwas größere Änderungen, die aber wie gesagt nur den Lesern des Buches auffallen. Da ich mittlerweile die Meinung vertrete, dass die meißten Änderungen im beim Film im Gegensatz zum Buch irgend einen Sinn haben bzw. zum Teil sogar vom Buchautor gewollt sind, rege ich mich garnicht mehr so auf. Nur noch bei schlechten Änderungen. Da es sich bei den genannten Änderungen hier allerdings um keine verschlechternden Änderungen handelt, kann ich das nicht als negativ werten. Der Film ist spannend und überaus dicht erzählt. Jede der Besetzungen ist gut getroffen und vor allem Sean Connery in der Hauptrolle kann mehr als überzeugen. Er ist sogar die "Optimalbesetzung" für William von Baskerville. Zumindest ist mir Connery als Erstes eingefallen, als ich das Buch verschlungen habe. Während ich das Buch las, habe ich rein zufällig einen der Drehorte für den Film besichtigt und muss gestehen, dass außer der Besetzung auch die Kulissen und Drehorte sehr gut getroffen sind. Für den dichten und düsteren orchestralen Soundtrack ist James Horner verantwortlich, der schon viele bekannte Soundtracks komponiert hat. Mich konnte der Film in allen Belangen überzeugen, auch wenn einige Änderungen zum Buch getroffen wurden. Mich hat selten ein Film so gepackt und gefesselt wie dieser!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stefanschliesser

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

sean connery unter bewertung 8 geht doch garnicht! dieser film beweist es wiedermal!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Deine Meinung zum Film Der Name der Rose