Der Name der Rose - Kritik

DE/FR/IT 1986 Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Historienfilm, Thriller, Kinostart 16.10.1986

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Kritiken (3) — Film: Der Name der Rose

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] Regisseur Jean-Jacques Annaud zieht 'Der Name der Rose' auf den ersten Blick wie eine Kriminalgeschichte auf. Dabei begeben wir uns mit William und Adson in die Zeit des finsteren Mittelalters und treffen in einer noch finstereren Abtei ein, in der eigentlich keiner der gegenwärtigen Gläubigen wirklich vertrauenswürdig oder gar sympathisch erscheint. Immer mehr Leichen tauchen auf und der Ursprung des Ganzen wird schnell klar, nur der Verantwortliche versteckt sich im trüben Schatten. Die Frage ist hier nicht nach dem „Wie“, sondern nach dem „Wer“. Dabei bleibt 'Der Name der Rose' jedoch nicht nur ein Mittelalter-Krimi, mitten in der unheimlichen Abgelegenheit, sondern er lässt, genau wie in Ecos Vorlage, die theologischen Fragen und den historischen Pessimums in seine Inszenierung einfließen. In der dreckigen Isolation, dort wo der dunkle Schrecken um die Klostermauern schleicht, treffen Inquisitoren, Ketzer, Benediktiner und Franziskaner aufeinander. Schwere Machtkämpfe eröffnen sich an allen Seiten. Die weltliche und ebenso moderne Lebensphilosophie von William, trifft auf kirchliche Strenge, in der nicht mal das befreiende Lachen erlaubt ist. Apokalyptische Vorhersagen erblicken den Aberglauben und der Dreck des Bürgertums verkauft sich an die verstellten Kuttenträger. In 'Der Name der Rose' wird der schweigend-undeutliche Dampf mit den rätselhaften Zweifeln, Lügen und Geheimnissen verbunden. Daraus eröffnen sich immer tiefere religiöse Abgründe, aus denen es kein Entkommen gibt. Annaud versteht es, Spannung und Atmosphäre durchgehend konstant auf dem gleichen hohen Level zu halten, ohne auch nur eine Länge in seine Führung kommen zu lassen und den Zuschauer immer interessiert folgen zu lassen. [...]

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

SoulReaver

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Du musst wissen, alle meine 8er passen mir perfekt.


Andy Dufresne

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Deine 8 ist das Äquivalent zu meiner 10 :D


sushi25: movie-fan.de

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8.5Ausgezeichnet

Gelungene Buchverfilmung mit sensationell skurilen Charakteren.

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Stryke: inderzange.de

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8.5Ausgezeichnet

Ganz großer Film ! Muss man mal gesehen haben.

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Kommentare (93) — Film: Der Name der Rose


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Freidenker

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Bewertung9.0Herausragend

"Der Name der Rose" ist ein von Jean-Jacques Annaud hervorragend inszenierter Mittelalter-Krimi,der nahezu Perfekt ist.
Umberto Ecos Geschichte wurde spannend umgesetzt,selten gab es so eine gute Romanverfilmung wie hier.
Diese mysteriöse Kriminalgeschichte ist jedoch nicht nur spannend sondern auch sehr interessant,besonders was das damalige Klosterleben angeht.
Eine Zeit in der Menschen wegen angeblicher Hexerei oder Ketzerei unschuldig gefoltert und getötet wurden,was hier sehr gut gezeigt wird.
Daneben diese starken Dialoge,eine dichte Atmosphäre und atemberaubenden Kulissen.
Und nicht zu vergessen diese geniale Besetzung,es hätte keinen besseren als Sean Connery für die Rolle des William von Baskerville gegeben,genauso Christian Slater als Adson von Melk.
Wobei auch die Nebendarsteller spitze sind,allen voran Michael Lonsdale,Helmut Qualtinger und Ron Perlman als Salvatore.

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ja, es stimmt. Als Literaturverfilmung ist der Streifen nicht gelungen. Doch wenn man sich davon löst und den Film als Kloster-Entertainmaint sieht, dessen Drehbuch letztlich nicht mehr als eine Krimi-Adaption sein will, dann kann man von den Mönchen ausgezeichnet unterhalten werden.

Der Klosterkrimi ist nicht so mehrschichtig wie seine Vorlage, kann aber mit Atmosphäre punkten und zwei guten Hauptdarstellern. Sean Connery und Christian Slater agieren hier als mittelalterliche Version von Holmes und Watson. Übrigens erzählt Adson genau wie Dr. Watson die Geschichte aus der Ich-Perspektive und das Connerys Figur von Baskerville heisst, ist auch kein Zufall. Die Detektivgeschichte funktioniert nach dem Whodunit-Prinzip, ebenso wie viele Holmes-Abenteuer nach Conan Doyle.
Das Drehbuch des Films wurde um etliche Verzweigungen und Nebenlinien des Romans gekürzt. Man hat sich auf den erzählerischen Hauptstrang des Romans und das Verbrechen konzentriert. Dabei gehen zwar einige Erlebnisse mit von Baskerville, innere Auseinandersetzungen und theologische Fragestellungen, die Adson sich stellt, verloren aber die Grundstimmung kann der Film dennoch einfangen.
Auch mit der weiteren Besetzung kann der Film punkten. Wie die Figur des buckeligen Salvatore, den der spätere "Hellboy"-Darsteller Ron Perlman einprägsam spielte. In der Handlung tauchen aber auch Personen auf, die tatsächlich existierten (wie man es von der Vorlage kennt). Wie z.B. Bernard Gui, der vorzüglich von F. Murray Abraham dargestellt wurde. Oder Michael von Cesenav, dargestellt vom inzwischen verstorbenen Leopoldo Trieste.

Obwohl der Film kommerziell sehr erfolgreich und beim Publikum überwiegend positiv ankam, erhielt er damals überwiegend negative Kritiken. Die prestigeträchtige Verfilmung von Umberto Ecos Mittelalter-Thriller mit Jean-Jacques Annaud als Regisseur, war Bernd Eichinger's bis dahin ambitionierteste Projekt. Für mein Empfinden, eine gelungene und mehr als sehenswerte deutsch-französisch-italienische Ko-Produktion.

Dafür, danke Bernd!

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lieber_tee

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Kloster-Entertainmaint :) Merk ich mir...


Tytus

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pass auf lieber Tee das kann in anderen Zusammenhang zu missverständnissen führen X-D


Riese96

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Bewertung6.5Ganz gut

Gute Schauspieler und eine gute Handlung.
Der Film ist nicht langweilig, sondern eher langatmig :-°...,
der Film hat mich leider nicht gepackt!
Trotzdem: 6,5 Punkte

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geschmacksache

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Bewertung3.0Schwach

Sehr sehr zäh! Ich fand es anstrengend mich auf den Film zu kunzentrieren und nicht irgend etwas anderes nebenher zu machen. Im nachhinein wäre es nicht schlimm gewesen, doch durch die Bewertungen hier hatte ich die Hoffnung, dass die Erzählung steigert. Es fällt mir spontan nichts ein, das man an diesem Stück positiv hervorheben kann.

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Affenpranke

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Sorry Kollege, aber mit dieser Bewertung hast du dich eindeutig disqualifiziert.

Zitat: "Es fällt mir spontan nichts ein, das man an diesem Stück positiv hervorheben kann." Da frage ich mich echt ob du da eine Augenbinde anhattest, als der Film lief.


BattlemasterIZ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klasse Besetzung +++ und Klasse Ausstattung +++
Hauptdarsteller sowie Nebendarsteller überzeugen, der große Sean Connery alias William von Baskerville oder auch Ron Perlman gefiel mir sehr, in einer solchen Darstellung kannte ich ihn vorher noch nicht.
Der Film ist Spannend, düster und geheimnisvoll. Die Kulissie ist sensationell, die bringt wirklich düsteres feeling.

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Lori007101

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein gelungener und mystischer Thriller! Seit ich diesen Film zum ersten Mal gesehen habe, wollte ich nie in ein Kloster gehen. Die Schauspieler spielen jeden der abstrakten Figuren gut und auch die Stimmung ist ziemlich düster. Auch die ganz Heiligen waren Barbaren!

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Curryman1312

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Bewertung6.0Ganz gut

Qui-Gon of Baskerville und Obi-Wan von Melk versuchen im Jahre 1327 in einer abgelegenen Abtei einen Mord aufzuklären, laut den Mönchen treibt der Teufel sein Werk in den kalten Steinmaueren.
Leider hat da jemand vergessen der Spannung bescheid zu sagen, denn sonderlich überraschend war ja leider nichts. Dennoch zeigt der Film, dass wir glücklich sein können in keiner gottesfürchtigen Welt zu leben, in der die Kirche nicht mehr so einen hohen Rang vertritt. Ganz toll fand ich Ron Perlman als zurückgebliebenen Mönch Salvatore.
Gut zu wissen, dass Jesus einen Geldbeutel hatte :D

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Shurtugal

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Palimpsest nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco.
Das ist wirklich ein guter Untertitel für diesen Film. Den er ist nicht mehr und auch nicht weniger. Für alle, die es nicht wissen, ein Palimpsest ist oder war im Mittelalter ein abgeschabter Pergamentbogen der nachher wieder geglättet wurde um dann wieder neu beschriftet zu werden. Pergament war damals schließlich sehr kostbar. Bei dieser Prozedur kamen oft auch noch ältere Texte zum Vorschein.

Der grandiose Regisseur Jean-Jacques Annaud ist ein Meister der Akribie und Hang zum Detaill (ähnlich wie Loriot). Er erlaubt sich aber auch einige Eigenheiten gegenüber dem Bestseller-Roman und dafür muss ich leider von der Höchstpunktzahl Abzüge machen. Das Buch schrieb Eco übrigens nur aus einem Grund, er hatte einfach ein perverses Vergnügen daran, mal einen Mönch umzubringen!
Umberto Eco behauptete zwar im Interview einmal, das Buch sei sein Kind, der Film das von Annaud und es sei ihm, sinngemäß zitiert, egal was mitdem Film geschehe, aber das wage ich zu bezweifeln. Er wird schon froh gewesen sein, dass der Film ein Erfolg wurde und auch so ganz nebenbei noch ein paar Romane mehr verscheueren konnte! Außerdem gebe ich nicht viel auf Ecos Meinung, da er für seinen perfiden Sinn für extrem morbiden Humor bekannt ist!

Trotzdem kann man den Film als sehenswert einstufen. Gedreht wurde, neben Italien, übrigens auch im deutsche Kloster Eberbach.
Jean-Jacques Annaud, mit seiner Liebe zum Detaill, hat eine großartige Kulisse erstehen lassen und tolle Kostüme. Er ging sogar so weit, dass die Schauspieler sich echte Tonsuren schneiden mussten und er liess ihnen Zahnkronen und –füllungen entfernen, um nur ja autentisch zu bleiben! Die Schauspieler mussten, um sich in die Atmosphäre des Films hineinzuversetzen, schwiegige gregorianische Chräle üben, aber auch damit das später im Film echt wirkte.
Eine tolle spannende Atmosphäre, die den Zuschauer bannt. Sean Connery, Frank Murray Abraham, Michael Lonsdale, hochhkarätige Besetzung und ganz großes Kino! Interessant ist vielleicht auch noch diese Annekdote: Der damals 16 jährige Christian Slater war nicht nur im Film, sondern auch tatsächlich in das Mädchen (Valentina Vargas) unsterblich verliebt. Aber die Moralisten seien berühigt, Slaters Mutter war mit am Set.

Aber, wie schon gesagt, Jean-Jacques Annaud hat sich auch Freiheiten herausgenommen, für die ich von ganz oben, Punkte abziehen muss!

Für alle diejenigen, die es noch nicht wussten, alle Personen des Romans, mit Ausnahme von William von Baskerville, sind reale historische Persönlichkeiten, die tatsächlich gelebt haben!

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Big T.

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Name der Rose konnte leider nicht die Erwartungen erfüllen die ich an den Streifen hatte.
Das beste am ganzen Film war für mich ohne wenn und aber die grandiose Leistung von Ron Perlman.

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Otto Normal

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Bewertung2.5Ärgerlich

Was an diesem Mummenschanz immer alle so toll finden, ist mir ein Rätsel. Connery nervt die ganze Zeit mit altklugem Geschwätz, Christian Slater mit seinem genau einen, entsetzen Gesichtsausdruck und seinen seltsamerweise immer rot geschminkten Lippen. Die Klosterinsassen werden alle als komplett debil dargestellt. Ich habe nichts gegen Kirchenbashing, aber das hier ist einfach albern. Die Bösen sehen aus wie der böse Imperator aus Starwars oder Imperator Ming aus Flash Gordon. Drunter macht es der Film nicht. Man kann weißgetünchten, manierierten Theatergesichtern beim overacting zuschauen, bis der Arzt kommt. Das war damals im deutschen Kino noch so Sitte, aber selten war es so schlimm wie hier. Die Handlung ist simpel gestrickt und so gestaltet, daß sich heutige Christen für aufgeklärt halten können. Und wo bleibt das Positive? Nun, die Schauplätze sind toll. Connery und das wilde "Wolfsmädchen" sehen gut aus. Das wars.

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Affenpranke

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Das du es für dich begründet hast, wird ja nicht angezweiffelt, aber ich persönlich verstehe deine Argumentation nicht. Immerhin gibst du zu das der Film faszinierende Bilder enhält und klar lebt ein Film nicht nur aus Bildern, gibt ja genug Beispiele wo das nicht der Fall ist und in diesem Falle ist es für dich Der Name der Rose.


Otto Normal

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Ich finde eben die Handlung und die Figuren so banal! Besonders stört mich auch, daß den Film "alle" so toll finden. Ist eben IMHO ein Konsensfilm für mäßig aufgeklärte Christen-Spießer, die dann alle schön sagen können: "Guckt mal, die im Mittelalter, was waren die alle doof!" Also mir reicht das nicht!


Oliver0403

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Bewertung7.5Sehenswert

Bei einem Film mit Sir Sean Connery kann man nichts falsch machen, da dieser Mann über etwas verfügt, was nur wenige ausser ihm ebenfalls haben. Eine unglaubliche Ausstrahlung. Was den Film angeht so bekommt man eine durchgehend gute und spannende Story, schöne Landschaftsaufnahmen und gegen Ende eine Szene, bei der einem die Tränen kommen können.

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gibtsnet

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film hat sicherlich stark zu meiner Filmbegeisterung beigetragen. Jegliche Art von Lob reicht nicht aus um die Umsetzung dieses Romans zu würdigen. Ein Meisterwerk wie man es selten zu Gesicht bekommt. Die filmischen Aufbereitungen dieses Zeitalters sind ja meist eher unbefriedigend und allzu dilettantisch, in diesem Fall ist es herrlich düster, dreckig, etc ...
So eine spannende, raue mit zeitweilig unterschwelligem Humor perfekte Inszenierung über einen mittelalterlichen Hintergrund bekommt man selten bis gar nicht zu sehen.

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Affenpranke

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Vielen Dank, besser hätte ichs nicht ausdrücken können!


gibtsnet

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Gerne :-) freut mich!


marcowski

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Bewertung7.0Sehenswert

Befördert einen geradewegs in die Abgründe des finsteren Mittelalters.

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Brentano

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die von der Jetztzeit nicht sonderlich abweichen, ..


Schloøpselcki

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Bewertung9.0Herausragend

Kult-Connery, imposante Landschaftsaufnahmen, großartig fotographiert, einzigartig skurrile Darsteller, Kirchenkritik, Bernd Eichinger - alles in allem Zutaten für eine sehr gelungene Buchadaption, die, obwohl sie wie zu erwarten nicht an die Vorlage heranreicht, eigentlich eine Lieblingsfilm-Wertung verdient hätte, jedenfalls vom Gefühl her. Aber die (ich gebe zu, etwas pingelig, aber bei sowas bin ich eben pingelig) miserabel unrealistische Ausleuchtung in den Bibliothekskellergewölben verbittet es mir. Also echt!

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Dudelinger

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:D die Ausleuchtung ... sehr geil! xD


John.Dwight

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist packend und spannend, verstärkt durch eine Atmosphäre, wie sie typisch für Kloster ist, mystisch und düster. Leider eine etwas unbefriedigende Auflösung für mich (wahrscheinlich etwas zu religiös angehaucht). Wie schon vorher erwähnt, erscheint die Liebesgeschichte, wenn sie denn eine sein will, etwas überflüssig. Nichts desto trotz ein sehenswerter Streifen.

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brainchild

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Bewertung6.0Ganz gut

In meinen Augen deutlich überschätzter Klosterkrimi, der erst im höllenfeuergetränkten Finale sein Potenzial erreicht. Bis dahin langweilt die Whodunit-Story trotz anhaltend dichter Atmosphäre, mehr Raum hätten dagegen gerne die Auseinandersetzungen um die zukünftige Ausrichtung der Kirche erhalten dürfen. In dem Kontext sind vor allem die Ausführungen über Aristoteles' Poetik interessant, wenn auch ihre Rolle im Film selbst für Dogmatiker-Verhältnisse unglaubwürdig aufgebauscht scheint.

Christian Slater als Mönchsnovize konnte mich mit seiner "Oha"-Mimik leider nicht überzeugen; man merkt, dass die Rolle nur dazu dient, dem Zuschauer den Eintritt in die sakrale Welt zu erleichtern. So oder so war sein Voice-Over - wie so oft bei diesem Goodie - eher überflüssig, auch die ganze Liebes(?)geschichte kommt an den Haaren herbeigezogen daher.

Alles in allem scheint es mir, als wären die Schwerpunkte der Verfilmung falsch gesetzt worden. Umberto Ecos Vorlage würde mich womöglich eher interessieren.

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Brentano

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Dann würde ich vorschlagen, diese zu lesen, Bruder!?


Pedro Huber

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Bewertung9.5Herausragend

sehr guter film den kann man immer wieder anschauen

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Uwe B.B.B.

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer der besten Filme des großen Bernd Eichinger.

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Brentano

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BERND Eichinger war einer der acht MIT- PRODUZENTEN dieses Films. Also:MIT-GELD-GEBER, etwas auf das es bei "DEUTSCHEN" zumeist hinausausläuft und ausnahmsweise war er diesmal sogar offensichtlich daran interessiert, wertvolles "deutsches" Geld in einen aussergewöhnlichen Film und keine Schnulze zu investieren, ..?

Aber das ist dann auch gleich sein gesamter "Verdienst" an diesem Filmwerk! Bin erstaunt hier immer wieder seinen "heiligen" Namen nur zu lesen, ..!?

Hauptproduzent waren übrigens: "Jake Eberts und Thomas Schüly"" aber die kennt hier keiner und wagt auch nicht jene, (trotz ihrer Massgeblichekeit,) zu benennen, ..!?

Film Produced by
Franco Cristaldi .... co-producer
Jake Eberts .... executive producer
Bernd Eichinger .... producer
Pierre Hébey .... associate producer (as Pierre Hebey)
Alexandre Mnouchkine .... co-producer
Bernd Schaefers .... producer
Thomas Schühly .... executive producer
Herman Weigel .... associate producer


Uwe B.B.B.

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Wenn ein Trottel bei einem anderen abschreibt!
Ich denke, da ist der große Jean-Jacques Annaud doch vertrauenswürdiger.


the assassin 666

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr spannender Kriminalfilm (eine Art Sherlok Holmes) im finsteren, düsteren Mittelalter der durch seine schmutzige schumrige Atmosphäre sehr glaubwürdig wirkt. Er versetzt einem sprichwörtlich in die alte Zeit zurück....Kunststück.... das schaffen ja nicht alle Film aus dieser Zeit. Sehr gut besetzt und absolut hervoragend gespielt besonders der souveräne Connery glänzt auch im mittelalterlich Dreck und Morast aber auch Christian Slater sollte man erwähnen der spielt auch gut, und ich glaube einige deutsche Serienstars sind auch dabei. Absolut empfehlenswert wenn man die Zeit mag, aber auch wenn nicht, sehenswert. :)

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Graf Krolock

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Bewertung7.5Sehenswert

Sherlock Holmes im Mittelalter. Atmosphärisch dicht und spannend vor der passenden Kulisse erzählt.

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Deine Meinung zum Film Der Name der Rose