Der Navigator

The Navigator: A Mediaeval Odyssey (1988), NZ/AU
Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 13.04.1989

- Kritiker
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von Vincent Ward, mit Bruce Lyons und Chris Haywood

Cumberland, 1348, das Jahr des “Schwarzen Todes” – der Pest. Das Bergwerksdörfchen lebt in Furcht und Schrecken vor der sich nähernden Seuche. Einzig die immer wiederkehrenden Träume des neunjährigen Griffin offenbaren den Schlüssel einer winzigen Hoffnung auf Überleben: Eine Opfergabe in einer fernen Kathedrale! Doch die Zeit ist knapp. Denn schon am nächsten Morgen ist das Dorf für immer verloren… So begeben sich die mutigen Kämpfer auf die Suche. Ihr Weg führt sie bis an den Abgrund zu einer anderen Welt und in eine erschreckende Zeit.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Der Navigator

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horro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Story ist recht bizarr, die Bilder auf seltsame Weise entrückt. Trotz des Mini-Budgets erzeugt dieser Film eine nachhaltige Stimmung, die haften bleibt. Vincent Ward hat dann auch später immer wieder mal mit Mike Figgis zusammengearbeitet und dabei Grossartiges geschaffen (Leaving Las Vegas).

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mikkean

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Das Alter setzt mir zu. Schon mal gehört, vielleicht schon mal gesehen. Scheint Ewigkeiten her, aber die Empfehlung macht mich richtig neugierig. Danke dafür ;-)


horro

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Gerne! Habe den Film im auslaufenden Teenie-Alter im Kino gesehen und war schwerst beeindruckt. Vor ein paar Wochen nochmals die DVD geschaut und Überraschung ... der Film hat mich immer noch irgendwie fasziniert - ein gutes Zeichen!


pellekraut007

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Griffin, ein Junge aus dem Nordwesten Englands erwartet im 14. Jahrhundert die Heimkehr seines erwachsenen Bruders Connor und hat immer wieder Visionen von einer anderen Welt. Aus Not und Angst vor der drohenden Pest, nehmen ein paar befreundete Dörfler sich des Jungen an und lassen sich von ihm durch die Erde hindurch in eine gewaltige Stadt geleiten, um dort eine Kirchturmspitze zu opfern, gegossen aus ihrem eigens mitgebrachten Kupfer, in der Hoffnung, dem schwarzen Tod so von sich und ihrem Heimatdorf fern zu halten. Die Bilder sind im harten Schwarzweiß gedreht, die Schauspieler allesamt glaubwürdig und hervorragend besetzt und die Dialoge, die Blicke und die wenigen Attribute reichen aus, in das Mittelalter gerissen zu werden, ... wenn man sensibel genug ist! Die kleine Truppe gräbt sich ins Erdinnere und landet in der farbigen Gegenwart. Und auch wenn jetzt manches etwas holprig erzählt wird und etwas unlogisch wirkt, man ist von den Figuren gefesselt und erlebt Griffins wahrwerdende Vision. Wer mehr wissen will, sollte sich den Film ansehen. Zeitlose Fantasy ohne sinnlosen computeranimierten Augenkrawall, Hans-Zimmer-Filmmusik-Ohrenterror und bedeutungsschwangeres Bla. 10 Grunzer für einen Neuseeländischen Film, der trotz der kleinen Schwächen von seinen grandiosen Darstellern und seiner Geschichte lebt. Danke ARTE!

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