Gut gespielt, bis auf die leider über ihre Rolle hinaus unerträgliche Harden, straff inszeniert, keine Sülze und ein erstaunlich heftiges Kreisen der Blutwurst.
Die Übersetzung von "The Mist" in "Der Mist" wäre nicht unpassend gewesen...
Der Nebel bietet nichts neues auf seinem Gebiet. Man hat schon sehr viele überzeugendere Monster gesehen und der Nebel an sich bzw. dessen Ursache ist völlig aus der Luft gegriffen und wirkt daher reichlich lächerlich.
Verstehe ich nicht. Die Kritik trifft nicht unbedingt zu denn ich finde das Verhalten der Menschen nachvollziehbar und mal ehrlich, für einen Horrorfilm handeln die Hauptfiguren wenigstens mal nicht strohdumm. Jedenfalls erwischt man sich nicht bei dauernden "Was zur Hölle machst du denn?" Gedanken oder "Schieß doch endlich.".
Meiner Meinung nach hat Frank Darabont den Horror nicht nur durch die Bedrochung von Außen dargestellt sondern zusätzlich ein gutes Bild von verschiedenen Menschen in einer Extremsituation. Also dass in einem Horrorfilm mit MONSTERN die Erklärung dessen aus der Luft gegriffen ist, sollte ja eher kein Kritikpunkt sein.
"Splice" hats erklärt und war sterbenslangweilig.
Achtung: Nebelwarnung! Stephen Kings “The Mist” erzählt die Geschichte eines monsterverseuchten Nebels, der unsere Welt heimsucht. In einem Supermarkt verbarrikadieren sich Menschen und versuchen zu überleben. Noch gefährlicher aber als die riesigen Ungeheuer sind Leichtsinn, Dummheit und vor allem religiöser Wahnsinn, der seine Opfer fordert. Hört sich nach einem guten Film an? Wurde aber keiner.
Du schreibst selbst: "Noch gefährlicher als die riesigen Ungeheuer sind Leichtsinn, Dummheit und religiöser Wahnsinn, der seine Opfer fordert." Na, klingelt da vielleicht was? Ist es nicht vielmehr das, was uns der FIlm sagen möchte? Dass nämlich eben jene Dinge, die du selbst aufzählst, schlimmer sind als alle Monster, die wir uns vorstellen können? Denk mal drüber nach...
"Gut machen" wollte es sein John Coffey in "The Green Mile". Gut machen wollten sie's hoffentlich alle, die Stephen Kings fantastisches Werk auf die große Leinwand gebracht haben. Gelungen ist es den wenigsten. "Die Verurteilten"-Regisseur Frank Darabont ist einer von ihnen und bestätigt sich mit der gestreckten Apokalypsen-Novelle "The Mist".
Es gibt in Hollywood zwei Wörter, die funktionieren scheinbar immer. Stephen King. Wenn man nicht mehr weiter weiß, eine kreative Schreibblockade hat oder mal auf die Schnelle einen Film mit einer spannenden Geschichte erzählen will - Stephen King. Der amerikanische Horror- und Fantasy-Autor hat mehr als zweihundert Kurzgeschichten und über 50 Romane verfasst, bis 2007 gab es rund achtzig Verwirklichungen seiner Werke in den Medien, seien es Hörspiele, Kurzfilme, Fernsehfilme, Mehrteiler oder Kinofilme. Letztgenannte funktionieren natürlich immer am besten, da hierfür ein höheres Budget und ein ausgebildeter Cast zur Verfügung stehen.
Es ist schrecklich bezeichnend, wie dreist und doch ungenau Hühnerdieb Frank Darabont den Horrorfilm der 50er Jahre foltert und kannibalisiert. Ungenau deshalb, weil Darabont versucht dem Film ein eng geschnürtes Bibelkleid überzuziehen. Das passt hinten und vorne nicht hier rein, schlimmer aber noch: Es bremst THE MIST ständig von neuem aus. Das ziemlich dünne Jesuiten-Gewäsch nervt ab der ersten Minute ebenso wie Marcia Gay Harden's vehementes Overacting. An den Stellen, an denen es ratsam gewesen wäre, Undurchsichtigkeit des Nebels zu nutzen, zeigt Daranbont zu viel. Sucht man jedoch nach Antworten auf Eingeständnisse eines Nebenplots, so werden diese einfach fallen gelassen. Selbst technisch kann der Film nur wenig bis gar nichts bieten: Die Effekte sind lausig, der Looks erinnert an eine schnöde TV-Soap. Hinzu kommt das der Schnitt und die weichen, langsamen Blenden wirken, als hätte man den Werbeblock rausgeschnitten.
Wie man es dreht und wendet. THE MIST ist Dunstsuppe. Und zwar ganz miese. Einzig und allein das Ende wusste zu Gefallen, weil hier zum ersten Mal genau jener Zynismus zum tragen kommt, der dem restlichen Film fehlt.
Zu Stephen-King-Verfilmungen habe ich ein zwiegespaltenes Verhältnis. Manche sind wirklich hervorragend wie etwa „The Green Mile“ oder „Die Verdammten“, andere wie etwa „Friedhof der Kuscheltiere“ oder „Kinder des Zorns“ hätten es lieber bei der Buchform belassen sollen. Und gerade weil der Regisseur der beiden erstgenannten Meisterwerke nun auch „Der Nebel“ verfilmt hat, ging ich mit großen Erwartungen an diesen Film heran. Ein wenig enttäuscht war ich dann schon.
Die Story beginnt King-typisch: das Grauen erschleicht sich seinen Weg in den Alltag. Diesmal in Form eines Nebels, der ganze Landstriche unter sich begräbt. Menschen, die auf offener Straße dem Nebel ausgesetzt sind, werden verletzt oder sterben, denn: es ist etwas Böses im Nebel. Ein bunt durchmischtes Häufchen flüchtet sich in den örtlichen Supermarkt: „Leute aus der Stadt“, die gerade in ihrem Ferienhaus residieren ebenso wie junge Soldaten, raubeinige Haudegen und die als verwirrt geltende Religions-Fanatikerin. Dass es bei so vielen unterschiedlichen Menschen in einer solchen Extremsituation zu Reibereien kommt, ist absehbar. So dauert es nicht lange bis einzelne Einheimische ihre verborgenen Aggressionen gegenüber den „reichen Schnöseln aus der Stadt“ offenbaren und Frau Predigerin gesagt bekommt, wohin sie sich ihre Bibel stecken kann. Natürlich tauchen auch die fast king-typischen skurrlien bis absurden Monster auf…
Ich habe "The Mist" gegenüber "I Am Legend" den Vorzug gegeben, weil meine Neugierde auf das angeblich so "kontroverse" Ende des Films zu groß war. Normalerweise kann ich mit Darabont-King-Produktionen nicht viel anfangen. "Die Verurteilten" hab' ich noch nie ganz gesehen und "The Green Mile" ist mir als kitschig, überlanges Rührstück in Erinnerung. Auch hier schafft es Darabont nicht sich kurz zu fassen. Ein mysteriöser Nebel hält ein sehr gutes Schauspiel-Ensemble in einem Supermarkt gefangen. Thomas "Punisher" Jane gibt darin den Familienvater, der sich in erster Linie um sein schlecht synchronisiertes Balg sorgt, das merklich auf die Kosten des Gesamteindrucks geht. Zudem hätte es für die eigentliche Story nun wirklich keinen Stephen King auf dem Kinoposter gebraucht. Die Gefangenen bestehen ausschließlich aus Stereotypen, die für sich gut skizziert und gespielt sind, aber insgesamt keine Überraschungen…
Ich habe "The Mist" gegenüber "I Am Legend" den Vorzug gegeben, weil meine Neugierde auf das angeblich so "kontroverse" Ende des Films zu groß war. Normalerweise kann ich mit Darabont-King-Produktionen nicht viel anfangen. "Die Verurteilten" hab' ich noch nie ganz gesehen und "The Green Mile" ist mir als kitschig, überlanges Rührstück in Erinnerung.
Auch hier schafft es Darabont nicht sich kurz zu fassen. Ein mysteriöser Nebel hält ein sehr gutes Schauspiel-Ensemble in einem Supermarkt gefangen. Thomas "Punisher" Jane gibt darin den Familienvater, der sich in erster Linie um sein schlecht synchronisiertes Balg sorgt, das merklich auf die Kosten des Gesamteindrucks geht. Zudem hätte es für die eigentliche Story nun wirklich keinen Stephen King auf dem Kinoposter gebraucht. Die Gefangenen bestehen ausschließlich aus Stereotypen, die für sich gut skizziert und gespielt sind, aber insgesamt keine Überraschungen bieten. Das gleiche gilt für die fahrige Kameraarbeit, lediglich in den teueren Szenen fällt sie etwas sorgfältiger aus.
Es ist zwar schön zu sehen, dass der Horror sich bierernst und ein gewisses Gewicht für sich in Anspruch nimmt, aber für'ne Genre-Revolte reicht's noch lange nicht. Dafür steht sich die Regie zu sehr im Weg, die manchmal fast verzweifelt versucht das Maximum aus dem mageren Plot herauszuwringen. Deshalb fiebert man zu schnell dem gepriesenen Finale entgegen, das sich eigentlich auch nur auf den exzellenten Jane und der bedeutungsschwangeren Inszenierung verlassen kann. Der Moment wirkt durchaus und wird im O-Ton ein wesentlich heftigerer Magenschwinger sein! Leider will man dann noch einen obendrauf setzen und es folgt eine Minute Bonus, die den Augenblick völlig entehrt anstatt unterstützt und hart am Rande der obligatorischen wie lahmen Schluss-Jokes entlang glitscht, die besser in eine der 08/15-Horrorproduktion aus Joel Silvers "Dark Castle"-Label oder sonsteinen Teenie-Horror gepasst hätten. Auch das billige Ethno-Gejaule von irgendeinem Hans Zimmer-Epigonen ist der Szene in keinster Weise zuträglich.
Da hab' ich eindeutig zuviel erwartet. Netter Film mit putziger Sozial- und Religionskritik, ein bißchen auf dicke Hose gemacht. Ich hab' ja eher mit etwas Gewitzt-Subtilem vom Schlag eines Shyamalan gerechnet. Meine Schuld. Zumindest bin ich jetzt für "I Am Legend" gewappnet. Den Kritiken nach soll der Schluss des Smith-Films eher lahm sein. Gut zu wissen.
Eine weitere gute King-Adaption von Darabont, die mit starken Schauspielern und intensiver Atmosphäre meist über die sehr billigen Monstereffekte hinwegtrösten kann. Das düstere, depremierende Ende, macht den Film zu einer Ausnahme und steht in starkem wohltuenden Kontrast zur Happy-End Manie die viele andere aktuelle Filme kennzeichnet. Eine würdige Umsetzung einer von Kings besten frühen Novellen, in der alle religiösen wie politischen Subtexte ebenfalls vorhanden waren. Wären die Tricks auf dem selben Level wie der Rest des Films, könnte man ihn wirklich als rundherum gelungen bezeichnen.
SPOILER: Dear Oliver, vielleicht kannst ja Du mir dieses "tolle" Ende erklären. Ich sah einfach paar Soldaten aus dem Nebel auffahren. Was hat es damit? Ist das eine Kritik am Irakkrieg oder bedeutet das, dass aus dem Nebel die atomare Katastrophe hervorkam, die dann 80er-Jahre-Monster rekreiiert? Also ist die Message demnach, wenn wir alles zunichte machen, das ganze gehabte Übel eh wiederkommt? Tönt jetzt bescheuert, aber ich habs echt nicht begriffen... :D
@patcharisma: *SPOILER* Die Soldaten am Ende haben überhaupt keine tiefere Bedeutung, sie "symbolisieren" nur die Rettung, die aufgrund von miesem Timing unserer Helden eben zu spät kommt. Irgendwelche Militärkritik (wenn du welche suchst) findest du eher vorher, wenn gemutmaßt wird wo die Viecher herkommen. Deren Ursprung wird, wenn ich mich nicht irre, nur angedeutet: Militärexperimente in dieser Anlage in der Nähe, bei denen irgendein "Dimesionstor" oder ähnliches geöffnet wurde. Letztlich ist das für die Handlung hier auch ganz sekundär.
Danke Sonse - aber warum empfinden nun das alle als derart überraschender Twist-Schluss? Und warum sind dann die Soldaten vom Nebel verschont geblieben? Und symbolisiert dieser Nebel dann irgendwas in Form einer Rache unsereres Verhaltens? Ist das irgendwie biblisch? Diese Fragen meine ich ernst, obwohl sie wie von einem Vorklassen-Schüler tönen. Habt auf jeden Fall Dank für Eure Mühe im Antworten. ;-)
*SPOILER* Also ich wusste im Kino nicht wie der Film enden wird und bin als sie im Auto waren von einem offenen Ende ausgegangen, insofern war das extra fiese Ende schon eine Überraschung. Mir hat der Film aber bereits vor seinem Ende gefallen.
Na, der Nebel an sich ist ja nicht tödlich, sondern die Viecher darin. Am Ende wird angedeutet, dass die zumindest bekämpft werden und nicht schon alles verloren ist, wie ja zunächst vermutet. Dass die Army sich auf dem Vormarsch und nicht auf dem Rückzug befindet, wete ich auch mal als positiv.
Du interpretierst da in meinen Augen viel zu viel hinein. Der Film hat für mich zwei Ebenen: 1. Klassischer Monsterfilm mit den üblichen Elementen 2. Kritik an der gespaltenen US-Gesellschaft: Die religiösen Fundis auf der einen und die Rationalen auf der anderen Seite. Darabont bezieht da natürlich deutlich Stellung, insofern ist da nichts "biblisch", es sei denn man sieht das wie die Carmody.^^
lieber patcharisma, so ists recht. du ringst um wahrheit und sinn hinter all dem. sieh es doch als (vorgezogenen) beitrag zum calvin-jahr: "Was die "Verdammten" angeht, so können wir ... Gottes geheimen Ratschluß nicht einsehen – wir wissen schlicht nicht, wer dazu gehört und wer nicht."
http://www.reformiert-info.de/274-0-56-3.html#2
Im Nebel sind die Ungeheuer, im Supermarkt die Menschen. Was als Sozialstudie mit Monstren angelegt ist, wird erst mit dem fulminanten, radikalen, fürchterlichen Schluss zu einem wirklich bemerkenswerten Film.
Der zunächst stimmige, wenn auch nur typische Stephen King-Szenarien bedienende Prolog wird rasch durch die offensichtliche Bemühung, die Ausgangssituation eingesperrter US-Bürger als Abziehbild gegenwärtiger Krisen- und Glaubenssituationen zu entwerfen, überschattet. Schnell fügen sich der hanebüchenen Geschichte grausige Tricks und eklatante Logikprobleme hinzu, ehe das Schmerzen verursachende Over Acting aller Beteiligten Frank Darabonts lausig inszenierten "The Mist" zur Kinofolter des noch frühen Filmjahres macht. Eine unerträgliche Zumutung von einem Film, der zu den absolut misslungenen King-Adaptionen gezählt werden muss.
vordergründig eigentlich ein monsterfilm ... und wenn er nur das gewesen wäre, dann sogar ein richtig guter!
zwischendrin jedoch versehen mit pseudoy biblischen sprüchen und argumenten und dazu noch eine seichte unausgegorene kritik an den heutigen wirtschafts und politsystemen die nie ganz rund ist und da er eben mehr zu sein versucht als er im endeffekt sein kann geht spannung verloren und er ist irgendwo langweilig^^
Ich kann mich noch gut erinnern, obwohl es Jahrzehnte her ist, wie mir ein guter Freund 'Im Morgengrauen' von Stephen King in die Hand drückte und mir sagte: 'Lies das, es wird dir gefallen.'
Ich las und es tat mehr als das, gefallen. Die Story 'Der Nebel', eine von Kings frühen Horrorstories mit massivem SciFi-Impact (so wie ich es mag) schockte mich, fesselte mich. Beschäftigte mich und meine Fantasie für Monate. Prägte mit ihrer Stimmung (natürlich nicht alleine) einen ganzen Sommer. Sie war einfach perfekt. Einzelne Szenen brannten sich, nach Bebilderung durch die eigene Vorstellungskraft, tief ins Hirn ein. Und das Ende war perfekt, denn es war ein offenes Ende. Wie würde es weitergehen?
Ich habe oft darüber nachgedacht, diese Story zum eigenen Vergnügen weiter zu erzählen. Vielleicht mach ich das auch noch.
Und der Film?
Eigentlich, eigentlich sehr gut gelungen. Natürlich hatte ich bzgl. der Personen andere Bilder im Kopf. Ansonsten hat man sich hier nahezu perfekt (im Sinne von passend, nicht word by word) an die Grundstory gehalten. Perfekt. Ja.
Bis auf das *spoiler* SCHEISS-Ende. Gott war ich SAUER! Was wollte der Regisseur uns damit eigentlich sagen was nicht jeder gesunde Mensch ohnehin weiß? Solange ich lebe, habe ich Hoffnung! Daß der Regisseur sich hier nicht entblödet hat, den Hauptprotagonisten zu einem dummen Feigling zu entwerten, hat mich damals rasend gemacht. Bis heute habe ich dieses schwachsinnige Ende nicht verdaut, es ärgert mich zu Tode, auch wenn natürlich die Szenerie, in der dann die Flüchtlinge und die Soldaten auftauchen sehr, sehr befriedigend ist.
Anyway.
Die folgende Szene (http://www.youtube.com/watch?v=irsMogywHR0&feature=related), von einem Fan auf ein der King-Story entsprechendes Ende getrimmt und mit einem genialen, perfekt zur unfassbar beklemmenden Stimmung passenden Song von Dead Can Dance unterlegt, zeigt die (für mich) Schlüsselszene der Story. Die Beschreibung dieser Kreatur, in ihrer Größe unvorstellbar, alles in den Schatten stellend, was an Fauna je diesen Planeten bevölkerte, die Dinosaurier eingeschlossen, wurde kongenial in den Film übersetzt.
Wie KONNTE soetwas existieren, fragte ich mich damals sofort? WO und in was für einer Welt würde die Evolution SOLCHE Wege gehen? (Eine Frage, die ich mir ohnehin immer gerne stelle, grade auch bei Thing oder Alien. Ich gehe dabei immer von einer natürlichen Entstehung aus.) Wie schaffte es diese Kreatur, in ihrer heimtwelt zu überleben, wie konnte sie der Gravitation trotzen, was für ein Stoffwechsel mußte sie haben, wovon ernährte sie sich? Was, zum Teufel, WAR das? Ich habe diese Szene inbrünstig genossen und bekam/bekomme immer wieder Gänsehaut. Das sind die Momente, in denen ich denke, die Realität ist zu klein, zu wenig für die Größe der menschlichen Fantasie...
Die Mischung aus Unglauben, Astonishment, Respekt, auch Erkennen der Schönheit des Lebens und Faszination darüber, dazu aber die völlige Hoffnungslosigkeit und die totale Fassungslosigkeit angesichts einer solchen vollkommen andersartigen Kreatur, die die Gesetze der Physik und der Vernunft in Frage stellte, in den Gesichtern der protas zu sehen und meine eigene Gefühlswelt ob meiner Kopfbilder bei der Story hier gespiegelt zu sehen war und ist einfach ein gefühl, für das ich den machern des Films trotz des Scheissoriginal-Endes dankbar bin.
Du weisst, das Stephen King selber nie glücklich mit seinem Ende im Buch war? Er war überglücklich das der Regisseur so einen Ende geschrieben hat. Und ich muss sagen, dieses Ende ist eine der besten der Filmgeschichte. Kein Happy End und kein zu offenes Ende. Toller Film!
Das Ende ist an Dummheit nicht zu überbieten. Und King entblödet sich auch nicht, seine Bachmann-Frühwerke zu dissen obwohl sie zum besten gehören, was SciFi-Dystopia zu bieten hat. Es gibt viele 'Künstler', die den Trick anwenden, ihre Frhwerke zu entwerten, damit keiner merkt, daß die Qualität ihrer Outputs faktisch massiv nachgelassen hat. Es gibt weitere Motive für dieses verhalten, keines davon lauter. Kurz: mir ist sch...egal, was King dazu sagt. Als er die Story abschloss, hat er jeglihes recht an der dazugehörigen fantasie an die Fans (auch: Fanboys) abgegeben und sollte dazu einafch die Klappe halten. Statt diesen Verkauf fördern sollenden Mist zu verzapfen. *knurr*
In THE MIST will nicht nur bewiesen werden, dass die Original-Titel immer die treffenderen sind, sondern auch was so eine riesige Nebel-Wolke alles ausloesen kann. Es tauschen riesige Kaefer, Gottesanbeterinnen etc. auf und verschlingen alles was sich bewegt. Das entwickelt sich so drastisch, dass jeder hysterischer Religions-Fanatiker volkommen durchdreht, Menschen opfern will, und der Menschenmasse sagen, dass sie davon ja schon laengst wussten. Und der Rest, Fragezeichen. Der schenkt diesen hysterischen, durchgedrehten Religions-Fanatikern Recht (warum auch nicht?). Doch es gibt ja auch die schlauen Menschen namens Hauptpersonen die wissen, dass das ja irgendwie nicht geht und dass man irgendwie gehen muss. Da ist die Hoffnung wieder da. Man freut sich. Frische Luft! Alles scheint gut zu laufen. Nur die Army hat sich leider ein bisschen verspaetet. So ein MIST!
Interessante, aber ebenso durchgelutschte, Themen verpackt Darabont hier in ein B-Movie sondergleichen, dessen Effekte einem Direct-To-Video-Trashfilm entsprungen zu sein scheinen. Die illustre Besetzung reicht von peinlich (Thomas Jane) bis großartig (Toby Jones) und die Kamera filmt stillos das Geschehen ab. Man kann nicht genau sagen, ob Darabonts Film nun nüchtern oder schlecht gedreht ist. Im Vergleich zu seinen üppigeren vorherigen Filmen, scheint "The Mist wirklich das B-Movie zu sein, dem sich die Macher verpflichtet haben. Kein Wunder, sowas passt nicht ins Mainstreamkino. Allein das Ende zeigt das. Hier gelang Darabont ein wirklich fieser Drehbuch-Kniff, der so einfach, wie genial ist. Er verletzt eine der ältesten Hollywood-Regeln, die seit Griffith zum Repertoire gehört. Dieser Ketzer, opfert ihn!
ja in dem Film Mekr man es Das Was Stephen King in jedem einzelnden Film versucht aufs neue darzubringen, Die Religion,die Bibel die uns sagen soll wie wir zu handeln haben?! Steinigung? in welchem Jahrhundert Leben Wir klasse daregestellt wenn auch die Miss Carmody einem Ganz schön auf den piss geht. Das ende ist Fesselnd und Schockierend zu gleich auf jedenfall nichts für Menschen mit Schwachen Nerven. Allerdings kann ich nicht sagen wie sehr sich der Film auf das Buch von Stephen King bezieht. Dennoch Sehr empfehlenswert 8,5.
Auch wenn der Film inhaltlich einige Schwächen hat, die Grundthematik hat mich vollkommen eingenommen und die letzten 20 Minuten. Oh diese letzten 20 Minuten, großartig!
Von Anfang bis Ende gelungener Mystery-Horror (eigentlich mehr Drama als Horror). Die eigentlichen Schauer laufen einem angesichts der menschlichen Abgründe, die hier hervorragend aufgedeckt werden, den Rücken runter.
Endlich mal ein Film, der eine große Frage stellt und sie (zumindest zu meiner) vollsten Zufriedenheit beantwortet, alle Andeutungen lösen sich logisch auf, was man auch vom Handlungsverlauf sagen kann.
Mein Tipp: Der Film wurde ursprünglich in Schwarz-Weiß gedreht und man sollte ihn sich auch in dieser Fassung anschauen, da die Effekte so in ihrer eigentlichen Qualität zu sehen sind.
Es mutet schon fast wie eine Gesetzmäßigkeit an: Wenn sich Frank Darabont einer Geschichte von Stephen King annimmt, wird daraus ein guter Film. Nach dem genialen "Die Verurteilten" und dem sehr guten "The Green Mile" ist "Der Nebel" die dritte Adaption in dieser Reihe. Und obwohl sich auch "Der Nebel" nach ungefähr 45min hervorragend entwickelt, so ist es doch ein perfektes Beispiel dafür, was derzeit im Filmbusiness schiefgeht.
Denn anders als in seinen früheren Werken vertraut Darabont hier auf hektische Schnitte, Action und CGI-Effekte, die obendrein kaum den Ansprüchen einer Semester-Studienleistung entsprechen. Immer wieder wird die Atmosphäre, und damit verbunden auch die "Illusion des Films" zerstört, wenn ein Schauspieler mit Kreaturen interagiert, die erst in der Post-Production eingefügt werden. Das sieht nicht gut aus und trägt nichts positives zum Film bei.
"You don't have much faith in humanity, do you?"
Eine der wirklich gelungenen King-Verfilmungen. Frank Darabont zeigt nach 'Shawshank Redemption' und 'The Green Mile' ein weiteres Mal, dass er ein gutes Händchen für solchen Stoff hat. 'The Mist' lediglich als simplen Horrorfilm zu beschreiben, wird dem Film/Buch wohl kaum gerecht. Vielmehr bekommt der Zuschauer hier ein packendes und absolut glaubwürdiges Sozialdrama geboten, das vielmehr nebenbei mit Horrorelementen spielt. Kings Charakterzeichnung erweist sich wiederum als genial, doch auch die darstellerische Umsetzung selbiger Charaktere ist lobenswert. Wie man es von King oftmals gewohnt ist, ist es vor allem das Ende, das dem Publikum noch einen ordentlichen Schlag mitten ins Gesicht mitgibt. Großartig.
In Kings Vorlage hört die Geschichte früher auf, das geniale Ende im Film haben wir Darabont zu verdanken. Aber guter Text :) Einer der Filme die viel zu häufig niedergemacht werden...
@slangbanger!: Unbedingt ansehen. Wenn du mit King was anfangen kannst, wird der dir bestimmt gefallen
@Andie: Danke für die Info. War mir gar nicht bewusst, das Ende passte auch ziemlich güt für einen King.
"Wenn man den Menschen genug Angst macht, dann kann man sie dazu bringen alles zu tun."
Frank Darabont, der mit 'Die Verurteilten' und 'The Green Mile' zwei der besten King-Verfilmung überhaupt inszenierte, nahm sich 2007 mit 'Der Nebel' wieder einer King-Geschichte an und legte eine überzeugende Leistung hin. 'Der Nebel' ist ein spannender Fantasy-Horror-Film mit Sozialkritischen Untertönen.
Ein mysteriöser Nebel drängt die Bewohner einer Kleinstadt, sich in ihrem Supermarkt zu verschanzen. Doch der Supermarkt erweist sich nicht als erhoffter Schutz. Das Ungewisse, was im Nebel auf die Bewohner wartet, lässt die Menschen in Panik und Verzweiflung ausbrechen. Während draußen eigenartige Monster versuchen in den Supermarkt einzudringen, wachsen im Supermarkt auch immer mehr Spannungen zwischen den Menschen und jeder Nächste wird zum Feind.
'Der Nebel' lebt von seiner gruseligen Atmosphäre. Was wartet im Nebel? Woher kommt der Nebel? Und diese Ungewissheit macht ihn spannend und unterhaltsam. Die schönen verschleierten Bilder und der starke Score von Mark Isham tun ihr Übriges und untermalen die Grundstimmung des Films.
Die Darsteller bringen solide Leistungen, hauen aber nicht um. Thomas Jane spielt David Drayton, den verantwortungsbewussten Vater der einen Weg aus dem Supermarkt finden will, aber auch seinen Sohn nicht vernachlässigen kann. Jane zeigt eine gute Leistung und bringt seinen Charakter meist glaubwürdig rüber. Mrs. Carmody, gespielt von Marcia Gay Harden, ist eine religiöse Fanatikerin und vermeldet ihren Glauben immer lauter, bis Sie alle im Laden um sich geschart hat. Marcia Gay Harden, bringt zwar keine schlechte Leistung doch geht mit ihren ständigen religiösen Reden dem Zuschauer gehörig auf die Nerven. In weiteren Nebenrollen sind Jeffrey DeNunn als Dan Miller, William Sadler als Jim Grondin und Andre Braugher als David's Nachbar, dessen interessanter Charakter leider viel zu wenig ausgeleuchtet wird.
Frank Darabont, der das Meisterwerk 'Die Verurteilten' und den äußerst starken 'The Green Mile' inszenierte, bringt mit 'Der Nebel' wieder eine gute King-Verfilmung raus. Im Film geht es auf der einen Seite um den undurchsichtigen, mysteriösen Nebel. Eine der Urängste des Menschen. Der unsichtbare Feind. Die Ungewissheit des nächsten Moments. Aber auf der anderen Seite, zeigt uns Darabont, was passiert wenn Menschen gegen ihren Willen an einem Ort gefesselt sind und wie sie sich im Laufe der Geschichte verändern. Die zu Anfang ruhige und ratlose Stimmung schlägt von Minute zu Minute um und endet in purer Verzweiflung und Wahnsinn. Vor allem religiösen Wahnsinn, der den Mord eines jungen Soldaten nach sich zieht. Mit Blut geizt der Film nicht und man merkt Darabont an, das er auch Erfahrungen im Horror-Genre hat. Kopfschüsse, Verbrennungen, abgetrennte Gliedmaße, alles wird gezeigt. Die CGI-Effekte sind nur mäßig gelungen. Die Monster kommen aus dem Computer und das sieht man ihnen auch deutlich an, was ihnen leider auch ziemlich die Angst vor ihnen nimmt. Das Ende ist dann noch ein hammerharter Schlag ins Gesicht, der den Zuschauer eiskalt erwischt und noch lange nachwirkt.
Fazit: 'Der Nebel' muss zwar in seiner Charakterzeichnung und in den CGI-Effekten klare Abstriche machen, ist aber wegen seiner spannenden Atmosphäre, den Auseinandersetzungen im Supermarkt und dem krassen Ende ein Sehenswerter Film und eine gute King-Verfilmung.
einer der wenigen Monster-Filme die ich wirklich beklemmend fand. Vor allem der Religiöse Fanatismus der unter den Überlebenden ausbricht hats mir angetan, was mich auch ziemlich an eine Hexenjagd erinnerte.
Und das Ende... das geht einem nicht so schnell aus dem Kopf. :)
Btw. ---> Genre: Weltraummonster-Film
Meines wissens kamen die kleine putzigen Tierchen nicht aus dem Weltraum. Außerdem (Klugscheißen Inc.!) ist mir eigentlich garkein "Weltraummonster-Film" bekannt. Wäre auch ein bisschen unrealistisch (so unrealistisch solche Filme auch schon sowieso sind...) das ein Monster das im Weltraum lebt die Gravitation geschweige denn der Atmosphäre eines Planeten standhalten könnte. Und wenn ein Wesen von einem Planeten kommt, dann kommt es ja nichtmehr aus dem Weltraum. ´v`
der film ist klasse und um dir deine neugier zu stillen, die monstern kommen aus einer anderen Welt weil das Militär mit Dimensionstoren rumgespielt hat.
Uhhhh....! Die Macher dieses Films hatten ganz eindeutig ihre kreierten Charaktere nicht lieb, wenn man sich dieses Ende anschaut! "The Mist" ist auf jeden Fall ein sehr unterhaltsamer, wenn auch stellenweise äußerst dummer Film, dessen Ende aber gleich alle Mankos ausbügelt. NICE!
Hm... nach meinem Geschmack war da ein bisschen viel Viechzeugs zu sehen. Und weil es so übel aussieht, wäre ein bisschen mehr Nebel und etwas weniger Tentakel von Vorteil gewesen. Das hätte dem Film besser gestanden.
Ich hasste die Bibeltante und fand das Kind nervig - ersteres sollte sicher so sein und zum zweiten... naja...
Die Gruppendynamik war allerdings wirklich sehenswert und daran habe ich *den King* letztendlich auch erkannt. Schauspielerisch durchweg gut, wobei hier natürlich Thomas Jane für mich echt ein Highlight war... aber die Ex-Lehrerin fand ich auch gut und natürlich Ollie, den tapferen Supermarktangestellten.
Bitter-bitterböses Ende, das man erst gar nicht so recht begreifen kann...
Das hätte ein Riesenwurf sein können, aber dafür sieht man zu viel, muss entschieden zu viel religiöses Geseiere über sich ergehen lassen - und das Kind... *seufz*
Nicht zuletzt der hervorragend gelungenen Anspielung auf DAS Werk der Neuzeit unter den Büchern wegen erkennt man schon nach wenigen Minuten die Handschrift Stephen Kings, die sich so leicht ablesen lässt wie der Nebel die Sicht vermindert. Frank Darabont bewies schon mit 'The Shawshank Redemption', dass King-Verfilmungen sein Gebiet sind und genannter Autor zeigte dort, dass nicht nur Horror zu seinem Repertoire gehört. Und so ist 'The Mist' kein einfacher Horrorfilm; viel mehr steht dieser im Hintergrund und lässt den Personen und deren Verhalten in solch unmenschlicher Lage den Vortritt, sodass sich das Ganze zu einem charakterporträtischen Drama entwickelt. Monster und Unwissenheit sind wie die Klaustrophobie und Angst perfekte Voraussetzungen für die Panikmache der religiösen Fanatikerin, deren Besetzung - wie die aller - überaus gut gelungen ist. Mit fortschreitender Zeit und am Rande des Wahnsinns - oder diesen schon überschritten - stellt sich nahezu jeder die Frage, ob die letzte Möglichkeit des Entrinnens aus dem Grauen nicht doch der Ausweg zu Ihm ist. Da erscheint das perverse Ende wie ein satter Schlag in die Magengrube.
Manchmal, wenn man unvoreingenommen einen unbekannten Streifen sieht, dann gibt es Tage, an denen man ein Juwel findet, "Der Nebel" ist so ein Juwel. Ruhig und mit viel Seele inszeniert, zeigt Darabont Menschen in Extremsituationen. Der leichte trashige Beigeschmack lässt sich zwar nicht leugnen, doch das Herz des Filmes ist ein anderes; es zeigt sich in der Spannung zwischen dem misstrauerisch Subtilem und der der menschlichen Abgründe.
danke Darabont
Schon witzig zu sehen, wie Leute so reagieren, wenn Nebel auftaucht. Die Monster im Nebel-Story wirkt schon dämlich bevor sie eigentlich begann und erscheint teilweise so weltfremd, als käme sie von einem anderen Planeten. Die Panikmache geht einem nach nur wenigen Minuten auf die Nerven, dazu kommen Dialoge und Handlungen, die die Laufzeit vollkommen unnötig ein wenig verzögern möchten. Verständlich ist es natürlich, dass man bei derartigen Geschehnissen nicht die weisen Taten trifft, aber die Figuren treiben es hier quasi nur darauf hinaus, in Gefahr und Konflikt zu geraten. Noch dazu gibt es keinen Charakter, der wirklich so gestaltet wurde, dass man mit ihm hätte mitfühlen können. Dafür reagieren die meisten hier entweder übertrieben panisch oder nehmen das Ganze viel zu cool oder gar nicht ernst.
Immer wieder bekommt man das eklige Gefühl zu verspüren, dass der Film tiefgründige Menschenkonflikte darstellen will, was erstens soweit durch die blöden Charaktere nicht funktioniert und zweitens durch die debile Story gar nicht ernst zum abgenommen werden kann.
Die Unlogik ist wohl mehr als nur offensichtlich, und ich möchte auch gar nicht groß ein auf Klugscheisser machen. Schließlich gibt es genug Filme, die auch ohne jegliche Logik punkten können. Diese glänzen dann aber mit mehr Nachvollziehbarkeit und Ideenreichtum. Neben vielen anderen Fragen, die der Film oft gar nicht begründet, stellt man sich vor allem die Frage, woher dieser Nebel voller Monster denn überhaupt kommt und sich plötzlich wie aus dem Nichts vor dem Supermarkt niederlässt. Die Antwort ist mehr als nur ernüchternd und wirkt furchtbar an den Haaren herbeigezogen.
Ja, bei DER NEBEL kommt man sich wirklich clever vor. Und man weiß hinterher, was man bei dem nächsten Nebel wohl besser nicht machen sollte. Hier drei Tipps zum Überleben:
1. Besser im Supermarkt bleiben, denn dort hat man doch alles, was man braucht.
2. Für den Fall, dass es besessene Christenfanatiker gibt, diese vielleicht umbringen, bevor man sich selbst den Monstern hergibt. Im Supermarkt befindet sich sicherlich eine Messer-Gabel-Schere-Abteilung.
3. Warten, denn am Ende kommen die guten Soldaten und alles endet so schnell wie es auch begann.
Ja Wahnsinn, da kauf ich mir die TV Movie mit der DVD im Heft und erwische tatsächlich diese kleine Perle.
Der Film hat mich wirklich gefesselt, sehr spannender Aufbau und mal abgesehen von den spektakulären Wesen ist es äußerst faszinierend mitanzusehen, wie sich Menschen in Extremsituationen verhalten können. -> Erschreckend.
Die Darsteller sind alle ziemlich genial, allen voran Thomas Jane. Für mich hier absoluter Sympathieträger.
Der Film spielt mit der Spannung bis zum Schluß, welcher mich dann auch umgehauen hat. Hätt ich nicht mit gerechnet, sehr gelungen.
Der Nebel - Kritik
US 2007 Laufzeit 126 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 17.01.2008
Kritiken (12) — Film: Der Nebel
Julio Sacchi: Das Manifest
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isinesunshine: isinesunshine.de
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Der Nebel bietet nichts neues auf seinem Gebiet. Man hat schon sehr viele überzeugendere Monster gesehen und der Nebel an sich bzw. dessen Ursache ist völlig aus der Luft gegriffen und wirkt daher reichlich lächerlich.
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
fiaskos 2010/01/22 05:20:51
Antwort löschenhoho wie wortgewand und kreativ. ;)
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fooxy 2010/02/09 23:48:06
Antwort löschenGleichung: Romanvorlage lesen + den verschwindend kleinen Rest an Phantasie bemühen = mehr Verständnis für den Film
MZissou 2010/11/26 23:00:20
Antwort löschenVerstehe ich nicht. Die Kritik trifft nicht unbedingt zu denn ich finde das Verhalten der Menschen nachvollziehbar und mal ehrlich, für einen Horrorfilm handeln die Hauptfiguren wenigstens mal nicht strohdumm. Jedenfalls erwischt man sich nicht bei dauernden "Was zur Hölle machst du denn?" Gedanken oder "Schieß doch endlich.".
Meiner Meinung nach hat Frank Darabont den Horror nicht nur durch die Bedrochung von Außen dargestellt sondern zusätzlich ein gutes Bild von verschiedenen Menschen in einer Extremsituation. Also dass in einem Horrorfilm mit MONSTERN die Erklärung dessen aus der Luft gegriffen ist, sollte ja eher kein Kritikpunkt sein.
"Splice" hats erklärt und war sterbenslangweilig.
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenAchtung: Nebelwarnung! Stephen Kings “The Mist” erzählt die Geschichte eines monsterverseuchten Nebels, der unsere Welt heimsucht. In einem Supermarkt verbarrikadieren sich Menschen und versuchen zu überleben. Noch gefährlicher aber als die riesigen Ungeheuer sind Leichtsinn, Dummheit und vor allem religiöser Wahnsinn, der seine Opfer fordert. Hört sich nach einem guten Film an? Wurde aber keiner.
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karma-karman 2010/10/11 04:08:22
Antwort löschenDu schreibst selbst: "Noch gefährlicher als die riesigen Ungeheuer sind Leichtsinn, Dummheit und religiöser Wahnsinn, der seine Opfer fordert." Na, klingelt da vielleicht was? Ist es nicht vielmehr das, was uns der FIlm sagen möchte? Dass nämlich eben jene Dinge, die du selbst aufzählst, schlimmer sind als alle Monster, die wir uns vorstellen können? Denk mal drüber nach...
facepalm 2011/06/15 16:32:35
Antwort löschenKing hat sich da schon was bei gedacht ;)
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschen"Gut machen" wollte es sein John Coffey in "The Green Mile". Gut machen wollten sie's hoffentlich alle, die Stephen Kings fantastisches Werk auf die große Leinwand gebracht haben. Gelungen ist es den wenigsten. "Die Verurteilten"-Regisseur Frank Darabont ist einer von ihnen und bestätigt sich mit der gestreckten Apokalypsen-Novelle "The Mist".
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenEs gibt in Hollywood zwei Wörter, die funktionieren scheinbar immer. Stephen King. Wenn man nicht mehr weiter weiß, eine kreative Schreibblockade hat oder mal auf die Schnelle einen Film mit einer spannenden Geschichte erzählen will - Stephen King. Der amerikanische Horror- und Fantasy-Autor hat mehr als zweihundert Kurzgeschichten und über 50 Romane verfasst, bis 2007 gab es rund achtzig Verwirklichungen seiner Werke in den Medien, seien es Hörspiele, Kurzfilme, Fernsehfilme, Mehrteiler oder Kinofilme. Letztgenannte funktionieren natürlich immer am besten, da hierfür ein höheres Budget und ein ausgebildeter Cast zur Verfügung stehen.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenEs ist schrecklich bezeichnend, wie dreist und doch ungenau Hühnerdieb Frank Darabont den Horrorfilm der 50er Jahre foltert und kannibalisiert. Ungenau deshalb, weil Darabont versucht dem Film ein eng geschnürtes Bibelkleid überzuziehen. Das passt hinten und vorne nicht hier rein, schlimmer aber noch: Es bremst THE MIST ständig von neuem aus. Das ziemlich dünne Jesuiten-Gewäsch nervt ab der ersten Minute ebenso wie Marcia Gay Harden's vehementes Overacting. An den Stellen, an denen es ratsam gewesen wäre, Undurchsichtigkeit des Nebels zu nutzen, zeigt Daranbont zu viel. Sucht man jedoch nach Antworten auf Eingeständnisse eines Nebenplots, so werden diese einfach fallen gelassen. Selbst technisch kann der Film nur wenig bis gar nichts bieten: Die Effekte sind lausig, der Looks erinnert an eine schnöde TV-Soap. Hinzu kommt das der Schnitt und die weichen, langsamen Blenden wirken, als hätte man den Werbeblock rausgeschnitten.
Wie man es dreht und wendet. THE MIST ist Dunstsuppe. Und zwar ganz miese. Einzig und allein das Ende wusste zu Gefallen, weil hier zum ersten Mal genau jener Zynismus zum tragen kommt, der dem restlichen Film fehlt.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenZu Stephen-King-Verfilmungen habe ich ein zwiegespaltenes Verhältnis. Manche sind wirklich hervorragend wie etwa „The Green Mile“ oder „Die Verdammten“, andere wie etwa „Friedhof der Kuscheltiere“ oder „Kinder des Zorns“ hätten es lieber bei der Buchform belassen sollen. Und gerade weil der Regisseur der beiden erstgenannten Meisterwerke nun auch „Der Nebel“ verfilmt hat, ging ich mit großen Erwartungen an diesen Film heran. Ein wenig enttäuscht war ich dann schon.
Die Story beginnt King-typisch: das Grauen erschleicht sich seinen Weg in den Alltag. Diesmal in Form eines Nebels, der ganze Landstriche unter sich begräbt. Menschen, die auf offener Straße dem Nebel ausgesetzt sind, werden verletzt oder sterben, denn: es ist etwas Böses im Nebel. Ein bunt durchmischtes Häufchen flüchtet sich in den örtlichen Supermarkt: „Leute aus der Stadt“, die gerade in ihrem Ferienhaus residieren ebenso wie junge Soldaten, raubeinige Haudegen und die als verwirrt geltende Religions-Fanatikerin. Dass es bei so vielen unterschiedlichen Menschen in einer solchen Extremsituation zu Reibereien kommt, ist absehbar. So dauert es nicht lange bis einzelne Einheimische ihre verborgenen Aggressionen gegenüber den „reichen Schnöseln aus der Stadt“ offenbaren und Frau Predigerin gesagt bekommt, wohin sie sich ihre Bibel stecken kann. Natürlich tauchen auch die fast king-typischen skurrlien bis absurden Monster auf…
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenIch habe "The Mist" gegenüber "I Am Legend" den Vorzug gegeben, weil meine Neugierde auf das angeblich so "kontroverse" Ende des Films zu groß war. Normalerweise kann ich mit Darabont-King-Produktionen nicht viel anfangen. "Die Verurteilten" hab' ich noch nie ganz gesehen und "The Green Mile" ist mir als kitschig, überlanges Rührstück in Erinnerung.
Auch hier schafft es Darabont nicht sich kurz zu fassen. Ein mysteriöser Nebel hält ein sehr gutes Schauspiel-Ensemble in einem Supermarkt gefangen. Thomas "Punisher" Jane gibt darin den Familienvater, der sich in erster Linie um sein schlecht synchronisiertes Balg sorgt, das merklich auf die Kosten des Gesamteindrucks geht. Zudem hätte es für die eigentliche Story nun wirklich keinen Stephen King auf dem Kinoposter gebraucht. Die Gefangenen bestehen ausschließlich aus Stereotypen, die für sich gut skizziert und gespielt sind, aber insgesamt keine Überraschungen…
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenDer Nebel" ist nicht mehr als ein inhaltlich billiges B-Movie, das zusätzlich Sympathien verspielt, weil es sich viel zu ernst nimmt.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEine weitere gute King-Adaption von Darabont, die mit starken Schauspielern und intensiver Atmosphäre meist über die sehr billigen Monstereffekte hinwegtrösten kann. Das düstere, depremierende Ende, macht den Film zu einer Ausnahme und steht in starkem wohltuenden Kontrast zur Happy-End Manie die viele andere aktuelle Filme kennzeichnet. Eine würdige Umsetzung einer von Kings besten frühen Novellen, in der alle religiösen wie politischen Subtexte ebenfalls vorhanden waren. Wären die Tricks auf dem selben Level wie der Rest des Films, könnte man ihn wirklich als rundherum gelungen bezeichnen.
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patcharisma 2009/06/30 23:59:46
Antwort löschenSPOILER: Dear Oliver, vielleicht kannst ja Du mir dieses "tolle" Ende erklären. Ich sah einfach paar Soldaten aus dem Nebel auffahren. Was hat es damit? Ist das eine Kritik am Irakkrieg oder bedeutet das, dass aus dem Nebel die atomare Katastrophe hervorkam, die dann 80er-Jahre-Monster rekreiiert? Also ist die Message demnach, wenn wir alles zunichte machen, das ganze gehabte Übel eh wiederkommt? Tönt jetzt bescheuert, aber ich habs echt nicht begriffen... :D
Sonse 2009/07/01 00:47:11
Antwort löschen@patcharisma: *SPOILER* Die Soldaten am Ende haben überhaupt keine tiefere Bedeutung, sie "symbolisieren" nur die Rettung, die aufgrund von miesem Timing unserer Helden eben zu spät kommt. Irgendwelche Militärkritik (wenn du welche suchst) findest du eher vorher, wenn gemutmaßt wird wo die Viecher herkommen. Deren Ursprung wird, wenn ich mich nicht irre, nur angedeutet: Militärexperimente in dieser Anlage in der Nähe, bei denen irgendein "Dimesionstor" oder ähnliches geöffnet wurde. Letztlich ist das für die Handlung hier auch ganz sekundär.
patcharisma 2009/07/01 01:02:38
Antwort löschenDanke Sonse - aber warum empfinden nun das alle als derart überraschender Twist-Schluss? Und warum sind dann die Soldaten vom Nebel verschont geblieben? Und symbolisiert dieser Nebel dann irgendwas in Form einer Rache unsereres Verhaltens? Ist das irgendwie biblisch? Diese Fragen meine ich ernst, obwohl sie wie von einem Vorklassen-Schüler tönen. Habt auf jeden Fall Dank für Eure Mühe im Antworten. ;-)
Sonse 2009/07/01 01:24:21
Antwort löschen*SPOILER* Also ich wusste im Kino nicht wie der Film enden wird und bin als sie im Auto waren von einem offenen Ende ausgegangen, insofern war das extra fiese Ende schon eine Überraschung. Mir hat der Film aber bereits vor seinem Ende gefallen.
Na, der Nebel an sich ist ja nicht tödlich, sondern die Viecher darin. Am Ende wird angedeutet, dass die zumindest bekämpft werden und nicht schon alles verloren ist, wie ja zunächst vermutet. Dass die Army sich auf dem Vormarsch und nicht auf dem Rückzug befindet, wete ich auch mal als positiv.
Du interpretierst da in meinen Augen viel zu viel hinein. Der Film hat für mich zwei Ebenen: 1. Klassischer Monsterfilm mit den üblichen Elementen 2. Kritik an der gespaltenen US-Gesellschaft: Die religiösen Fundis auf der einen und die Rationalen auf der anderen Seite. Darabont bezieht da natürlich deutlich Stellung, insofern ist da nichts "biblisch", es sei denn man sieht das wie die Carmody.^^
patcharisma 2009/07/01 03:16:24
Antwort löschenOk, Sonse my Dearest!^^
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alanger 2009/07/01 11:31:54
Antwort löschenlieber patcharisma, so ists recht. du ringst um wahrheit und sinn hinter all dem. sieh es doch als (vorgezogenen) beitrag zum calvin-jahr: "Was die "Verdammten" angeht, so können wir ... Gottes geheimen Ratschluß nicht einsehen – wir wissen schlicht nicht, wer dazu gehört und wer nicht."
http://www.reformiert-info.de/274-0-56-3.html#2
patcharisma 2009/07/02 16:23:50
Antwort löschenDas ist toll! xDD
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenIm Nebel sind die Ungeheuer, im Supermarkt die Menschen. Was als Sozialstudie mit Monstren angelegt ist, wird erst mit dem fulminanten, radikalen, fürchterlichen Schluss zu einem wirklich bemerkenswerten Film.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenDer zunächst stimmige, wenn auch nur typische Stephen King-Szenarien bedienende Prolog wird rasch durch die offensichtliche Bemühung, die Ausgangssituation eingesperrter US-Bürger als Abziehbild gegenwärtiger Krisen- und Glaubenssituationen zu entwerfen, überschattet. Schnell fügen sich der hanebüchenen Geschichte grausige Tricks und eklatante Logikprobleme hinzu, ehe das Schmerzen verursachende Over Acting aller Beteiligten Frank Darabonts lausig inszenierten "The Mist" zur Kinofolter des noch frühen Filmjahres macht. Eine unerträgliche Zumutung von einem Film, der zu den absolut misslungenen King-Adaptionen gezählt werden muss.
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Kommentare (166) — Film: Der Nebel
Kommentar schreibenHanno Jones 2012/01/27 17:14:47
Kommentar löschenvordergründig eigentlich ein monsterfilm ... und wenn er nur das gewesen wäre, dann sogar ein richtig guter!
zwischendrin jedoch versehen mit pseudoy biblischen sprüchen und argumenten und dazu noch eine seichte unausgegorene kritik an den heutigen wirtschafts und politsystemen die nie ganz rund ist und da er eben mehr zu sein versucht als er im endeffekt sein kann geht spannung verloren und er ist irgendwo langweilig^^
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C_C 2012/01/27 13:41:47
Kommentar löschenIch kann mich noch gut erinnern, obwohl es Jahrzehnte her ist, wie mir ein guter Freund 'Im Morgengrauen' von Stephen King in die Hand drückte und mir sagte: 'Lies das, es wird dir gefallen.'
Ich las und es tat mehr als das, gefallen. Die Story 'Der Nebel', eine von Kings frühen Horrorstories mit massivem SciFi-Impact (so wie ich es mag) schockte mich, fesselte mich. Beschäftigte mich und meine Fantasie für Monate. Prägte mit ihrer Stimmung (natürlich nicht alleine) einen ganzen Sommer. Sie war einfach perfekt. Einzelne Szenen brannten sich, nach Bebilderung durch die eigene Vorstellungskraft, tief ins Hirn ein. Und das Ende war perfekt, denn es war ein offenes Ende. Wie würde es weitergehen?
Ich habe oft darüber nachgedacht, diese Story zum eigenen Vergnügen weiter zu erzählen. Vielleicht mach ich das auch noch.
Und der Film?
Eigentlich, eigentlich sehr gut gelungen. Natürlich hatte ich bzgl. der Personen andere Bilder im Kopf. Ansonsten hat man sich hier nahezu perfekt (im Sinne von passend, nicht word by word) an die Grundstory gehalten. Perfekt. Ja.
Bis auf das *spoiler* SCHEISS-Ende. Gott war ich SAUER! Was wollte der Regisseur uns damit eigentlich sagen was nicht jeder gesunde Mensch ohnehin weiß? Solange ich lebe, habe ich Hoffnung! Daß der Regisseur sich hier nicht entblödet hat, den Hauptprotagonisten zu einem dummen Feigling zu entwerten, hat mich damals rasend gemacht. Bis heute habe ich dieses schwachsinnige Ende nicht verdaut, es ärgert mich zu Tode, auch wenn natürlich die Szenerie, in der dann die Flüchtlinge und die Soldaten auftauchen sehr, sehr befriedigend ist.
Anyway.
Die folgende Szene (http://www.youtube.com/watch?v=irsMogywHR0&feature=related), von einem Fan auf ein der King-Story entsprechendes Ende getrimmt und mit einem genialen, perfekt zur unfassbar beklemmenden Stimmung passenden Song von Dead Can Dance unterlegt, zeigt die (für mich) Schlüsselszene der Story. Die Beschreibung dieser Kreatur, in ihrer Größe unvorstellbar, alles in den Schatten stellend, was an Fauna je diesen Planeten bevölkerte, die Dinosaurier eingeschlossen, wurde kongenial in den Film übersetzt.
Wie KONNTE soetwas existieren, fragte ich mich damals sofort? WO und in was für einer Welt würde die Evolution SOLCHE Wege gehen? (Eine Frage, die ich mir ohnehin immer gerne stelle, grade auch bei Thing oder Alien. Ich gehe dabei immer von einer natürlichen Entstehung aus.) Wie schaffte es diese Kreatur, in ihrer heimtwelt zu überleben, wie konnte sie der Gravitation trotzen, was für ein Stoffwechsel mußte sie haben, wovon ernährte sie sich? Was, zum Teufel, WAR das? Ich habe diese Szene inbrünstig genossen und bekam/bekomme immer wieder Gänsehaut. Das sind die Momente, in denen ich denke, die Realität ist zu klein, zu wenig für die Größe der menschlichen Fantasie...
Die Mischung aus Unglauben, Astonishment, Respekt, auch Erkennen der Schönheit des Lebens und Faszination darüber, dazu aber die völlige Hoffnungslosigkeit und die totale Fassungslosigkeit angesichts einer solchen vollkommen andersartigen Kreatur, die die Gesetze der Physik und der Vernunft in Frage stellte, in den Gesichtern der protas zu sehen und meine eigene Gefühlswelt ob meiner Kopfbilder bei der Story hier gespiegelt zu sehen war und ist einfach ein gefühl, für das ich den machern des Films trotz des Scheissoriginal-Endes dankbar bin.
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Paolo Colella 2012/01/27 16:21:49
Antwort löschenDu weisst, das Stephen King selber nie glücklich mit seinem Ende im Buch war? Er war überglücklich das der Regisseur so einen Ende geschrieben hat. Und ich muss sagen, dieses Ende ist eine der besten der Filmgeschichte. Kein Happy End und kein zu offenes Ende. Toller Film!
C_C 2012/01/27 17:31:49
Antwort löschenDas Ende ist an Dummheit nicht zu überbieten. Und King entblödet sich auch nicht, seine Bachmann-Frühwerke zu dissen obwohl sie zum besten gehören, was SciFi-Dystopia zu bieten hat. Es gibt viele 'Künstler', die den Trick anwenden, ihre Frhwerke zu entwerten, damit keiner merkt, daß die Qualität ihrer Outputs faktisch massiv nachgelassen hat. Es gibt weitere Motive für dieses verhalten, keines davon lauter. Kurz: mir ist sch...egal, was King dazu sagt. Als er die Story abschloss, hat er jeglihes recht an der dazugehörigen fantasie an die Fans (auch: Fanboys) abgegeben und sollte dazu einafch die Klappe halten. Statt diesen Verkauf fördern sollenden Mist zu verzapfen. *knurr*
fkfilmkritik 2012/01/06 16:08:50
Kommentar löschenIn THE MIST will nicht nur bewiesen werden, dass die Original-Titel immer die treffenderen sind, sondern auch was so eine riesige Nebel-Wolke alles ausloesen kann. Es tauschen riesige Kaefer, Gottesanbeterinnen etc. auf und verschlingen alles was sich bewegt. Das entwickelt sich so drastisch, dass jeder hysterischer Religions-Fanatiker volkommen durchdreht, Menschen opfern will, und der Menschenmasse sagen, dass sie davon ja schon laengst wussten. Und der Rest, Fragezeichen. Der schenkt diesen hysterischen, durchgedrehten Religions-Fanatikern Recht (warum auch nicht?). Doch es gibt ja auch die schlauen Menschen namens Hauptpersonen die wissen, dass das ja irgendwie nicht geht und dass man irgendwie gehen muss. Da ist die Hoffnung wieder da. Man freut sich. Frische Luft! Alles scheint gut zu laufen. Nur die Army hat sich leider ein bisschen verspaetet. So ein MIST!
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Timo K. 2012/01/06 16:51:37
Antwort löschenIn schwarz-weiß ist der Trash sehr erträglich. :)
alanger 2012/01/06 22:11:53
Antwort löschenaha.
C_C 2012/01/27 00:26:51
Antwort löschenunfassbar schlechte kritik. wieso darf der das?
fkfilmkritik 2012/01/27 17:22:03
Antwort löschenWieso darf wer was?
C_C 2012/01/28 01:49:15
Antwort löschendu so 'ne scheisskritik schreiben. Nimm's nicht persönlich...
fkfilmkritik 2012/01/28 09:51:48
Antwort löschenAso. Keine Sorgen tu ich nicht bei jemanden der die MP-News immer wieder mit Scientology-Werbung zumüllt...
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C_C 2012/01/28 12:04:51
Antwort löschenihr spnnt. ich hab mit denen nix zu tun, kann also nicht herleiten woher das kommt. Paranoiker... deine kritik ist übrigens weiterhin sauschlecht.
fkfilmkritik 2012/01/28 13:42:00
Antwort löschenFind´s lustig, dass du dich so oft wiederholst und dabei auch immer alles so super begründest.
Kubrick_obscura 2012/01/06 01:28:02
Kommentar löschenInteressante, aber ebenso durchgelutschte, Themen verpackt Darabont hier in ein B-Movie sondergleichen, dessen Effekte einem Direct-To-Video-Trashfilm entsprungen zu sein scheinen. Die illustre Besetzung reicht von peinlich (Thomas Jane) bis großartig (Toby Jones) und die Kamera filmt stillos das Geschehen ab. Man kann nicht genau sagen, ob Darabonts Film nun nüchtern oder schlecht gedreht ist. Im Vergleich zu seinen üppigeren vorherigen Filmen, scheint "The Mist wirklich das B-Movie zu sein, dem sich die Macher verpflichtet haben. Kein Wunder, sowas passt nicht ins Mainstreamkino. Allein das Ende zeigt das. Hier gelang Darabont ein wirklich fieser Drehbuch-Kniff, der so einfach, wie genial ist. Er verletzt eine der ältesten Hollywood-Regeln, die seit Griffith zum Repertoire gehört. Dieser Ketzer, opfert ihn!
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Kreator666 2012/01/04 17:57:37
Kommentar löschenja in dem Film Mekr man es Das Was Stephen King in jedem einzelnden Film versucht aufs neue darzubringen, Die Religion,die Bibel die uns sagen soll wie wir zu handeln haben?! Steinigung? in welchem Jahrhundert Leben Wir klasse daregestellt wenn auch die Miss Carmody einem Ganz schön auf den piss geht. Das ende ist Fesselnd und Schockierend zu gleich auf jedenfall nichts für Menschen mit Schwachen Nerven. Allerdings kann ich nicht sagen wie sehr sich der Film auf das Buch von Stephen King bezieht. Dennoch Sehr empfehlenswert 8,5.
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VisitorQ 2011/11/04 13:17:27
Kommentar löschenAuch wenn der Film inhaltlich einige Schwächen hat, die Grundthematik hat mich vollkommen eingenommen und die letzten 20 Minuten. Oh diese letzten 20 Minuten, großartig!
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•13• 2011/10/31 09:10:47
Kommentar löschenDas Ende war total heftig!!
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Baumkopf Holzfaust 2011/10/31 10:31:15
Antwort löschenJa. Man stellt sich die Frage: Wer ist eigentlich hier das Monster?
judischnudi 2011/09/13 16:30:32
Kommentar löschenVon Anfang bis Ende gelungener Mystery-Horror (eigentlich mehr Drama als Horror). Die eigentlichen Schauer laufen einem angesichts der menschlichen Abgründe, die hier hervorragend aufgedeckt werden, den Rücken runter.
Endlich mal ein Film, der eine große Frage stellt und sie (zumindest zu meiner) vollsten Zufriedenheit beantwortet, alle Andeutungen lösen sich logisch auf, was man auch vom Handlungsverlauf sagen kann.
Mein Tipp: Der Film wurde ursprünglich in Schwarz-Weiß gedreht und man sollte ihn sich auch in dieser Fassung anschauen, da die Effekte so in ihrer eigentlichen Qualität zu sehen sind.
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MikeC. 2011/09/11 23:10:17
Kommentar löschenEs mutet schon fast wie eine Gesetzmäßigkeit an: Wenn sich Frank Darabont einer Geschichte von Stephen King annimmt, wird daraus ein guter Film. Nach dem genialen "Die Verurteilten" und dem sehr guten "The Green Mile" ist "Der Nebel" die dritte Adaption in dieser Reihe. Und obwohl sich auch "Der Nebel" nach ungefähr 45min hervorragend entwickelt, so ist es doch ein perfektes Beispiel dafür, was derzeit im Filmbusiness schiefgeht.
Denn anders als in seinen früheren Werken vertraut Darabont hier auf hektische Schnitte, Action und CGI-Effekte, die obendrein kaum den Ansprüchen einer Semester-Studienleistung entsprechen. Immer wieder wird die Atmosphäre, und damit verbunden auch die "Illusion des Films" zerstört, wenn ein Schauspieler mit Kreaturen interagiert, die erst in der Post-Production eingefügt werden. Das sieht nicht gut aus und trägt nichts positives zum Film bei.
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xXxWantedxXx 2011/09/06 16:31:00
Kommentar löschen"You don't have much faith in humanity, do you?"
Eine der wirklich gelungenen King-Verfilmungen. Frank Darabont zeigt nach 'Shawshank Redemption' und 'The Green Mile' ein weiteres Mal, dass er ein gutes Händchen für solchen Stoff hat. 'The Mist' lediglich als simplen Horrorfilm zu beschreiben, wird dem Film/Buch wohl kaum gerecht. Vielmehr bekommt der Zuschauer hier ein packendes und absolut glaubwürdiges Sozialdrama geboten, das vielmehr nebenbei mit Horrorelementen spielt. Kings Charakterzeichnung erweist sich wiederum als genial, doch auch die darstellerische Umsetzung selbiger Charaktere ist lobenswert. Wie man es von King oftmals gewohnt ist, ist es vor allem das Ende, das dem Publikum noch einen ordentlichen Schlag mitten ins Gesicht mitgibt. Großartig.
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slangbanger! 2011/09/06 17:53:32
Antwort löschenJeder, aber wirklich JEDER, redet von diesem grandiosen Ende. Ich muss mir den doch mal antun. Hab mich bisher von dem distanziert. Tolles Kommentar!
__Andie 2011/09/06 20:41:18
Antwort löschenIn Kings Vorlage hört die Geschichte früher auf, das geniale Ende im Film haben wir Darabont zu verdanken. Aber guter Text :) Einer der Filme die viel zu häufig niedergemacht werden...
momopipi 2011/09/07 11:07:22
Antwort löschenich feier den film definitiv! nicht nur wegen dem ende, sondern wegen seiner sonderbaren atmosphäre.
Broda 2011/09/07 13:21:45
Antwort löschenDas Ende war schon ziemlich hart. Ja.
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xXxWantedxXx 2011/09/07 14:24:14
Antwort löschen@slangbanger!: Unbedingt ansehen. Wenn du mit King was anfangen kannst, wird der dir bestimmt gefallen
@Andie: Danke für die Info. War mir gar nicht bewusst, das Ende passte auch ziemlich güt für einen King.
slangbanger! 2011/09/07 18:17:39
Antwort löschenAlles klar, ich knüpf ihn mir die Woche noch vor! :)
SoulReaver 2011/08/27 17:39:22
Kommentar löschen"Wenn man den Menschen genug Angst macht, dann kann man sie dazu bringen alles zu tun."
Frank Darabont, der mit 'Die Verurteilten' und 'The Green Mile' zwei der besten King-Verfilmung überhaupt inszenierte, nahm sich 2007 mit 'Der Nebel' wieder einer King-Geschichte an und legte eine überzeugende Leistung hin. 'Der Nebel' ist ein spannender Fantasy-Horror-Film mit Sozialkritischen Untertönen.
Ein mysteriöser Nebel drängt die Bewohner einer Kleinstadt, sich in ihrem Supermarkt zu verschanzen. Doch der Supermarkt erweist sich nicht als erhoffter Schutz. Das Ungewisse, was im Nebel auf die Bewohner wartet, lässt die Menschen in Panik und Verzweiflung ausbrechen. Während draußen eigenartige Monster versuchen in den Supermarkt einzudringen, wachsen im Supermarkt auch immer mehr Spannungen zwischen den Menschen und jeder Nächste wird zum Feind.
'Der Nebel' lebt von seiner gruseligen Atmosphäre. Was wartet im Nebel? Woher kommt der Nebel? Und diese Ungewissheit macht ihn spannend und unterhaltsam. Die schönen verschleierten Bilder und der starke Score von Mark Isham tun ihr Übriges und untermalen die Grundstimmung des Films.
Die Darsteller bringen solide Leistungen, hauen aber nicht um. Thomas Jane spielt David Drayton, den verantwortungsbewussten Vater der einen Weg aus dem Supermarkt finden will, aber auch seinen Sohn nicht vernachlässigen kann. Jane zeigt eine gute Leistung und bringt seinen Charakter meist glaubwürdig rüber. Mrs. Carmody, gespielt von Marcia Gay Harden, ist eine religiöse Fanatikerin und vermeldet ihren Glauben immer lauter, bis Sie alle im Laden um sich geschart hat. Marcia Gay Harden, bringt zwar keine schlechte Leistung doch geht mit ihren ständigen religiösen Reden dem Zuschauer gehörig auf die Nerven. In weiteren Nebenrollen sind Jeffrey DeNunn als Dan Miller, William Sadler als Jim Grondin und Andre Braugher als David's Nachbar, dessen interessanter Charakter leider viel zu wenig ausgeleuchtet wird.
Frank Darabont, der das Meisterwerk 'Die Verurteilten' und den äußerst starken 'The Green Mile' inszenierte, bringt mit 'Der Nebel' wieder eine gute King-Verfilmung raus. Im Film geht es auf der einen Seite um den undurchsichtigen, mysteriösen Nebel. Eine der Urängste des Menschen. Der unsichtbare Feind. Die Ungewissheit des nächsten Moments. Aber auf der anderen Seite, zeigt uns Darabont, was passiert wenn Menschen gegen ihren Willen an einem Ort gefesselt sind und wie sie sich im Laufe der Geschichte verändern. Die zu Anfang ruhige und ratlose Stimmung schlägt von Minute zu Minute um und endet in purer Verzweiflung und Wahnsinn. Vor allem religiösen Wahnsinn, der den Mord eines jungen Soldaten nach sich zieht. Mit Blut geizt der Film nicht und man merkt Darabont an, das er auch Erfahrungen im Horror-Genre hat. Kopfschüsse, Verbrennungen, abgetrennte Gliedmaße, alles wird gezeigt. Die CGI-Effekte sind nur mäßig gelungen. Die Monster kommen aus dem Computer und das sieht man ihnen auch deutlich an, was ihnen leider auch ziemlich die Angst vor ihnen nimmt. Das Ende ist dann noch ein hammerharter Schlag ins Gesicht, der den Zuschauer eiskalt erwischt und noch lange nachwirkt.
Fazit: 'Der Nebel' muss zwar in seiner Charakterzeichnung und in den CGI-Effekten klare Abstriche machen, ist aber wegen seiner spannenden Atmosphäre, den Auseinandersetzungen im Supermarkt und dem krassen Ende ein Sehenswerter Film und eine gute King-Verfilmung.
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m. 2011/08/19 21:49:43
Kommentar löschenlächerlich.
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Williwunda 2011/08/17 20:12:13
Kommentar löschenToller Film,
einer der wenigen Monster-Filme die ich wirklich beklemmend fand. Vor allem der Religiöse Fanatismus der unter den Überlebenden ausbricht hats mir angetan, was mich auch ziemlich an eine Hexenjagd erinnerte.
Und das Ende... das geht einem nicht so schnell aus dem Kopf. :)
Btw. ---> Genre: Weltraummonster-Film
Meines wissens kamen die kleine putzigen Tierchen nicht aus dem Weltraum. Außerdem (Klugscheißen Inc.!) ist mir eigentlich garkein "Weltraummonster-Film" bekannt. Wäre auch ein bisschen unrealistisch (so unrealistisch solche Filme auch schon sowieso sind...) das ein Monster das im Weltraum lebt die Gravitation geschweige denn der Atmosphäre eines Planeten standhalten könnte. Und wenn ein Wesen von einem Planeten kommt, dann kommt es ja nichtmehr aus dem Weltraum. ´v`
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Florian Albrecht 2011/08/17 22:41:01
Antwort löschender film ist klasse und um dir deine neugier zu stillen, die monstern kommen aus einer anderen Welt weil das Militär mit Dimensionstoren rumgespielt hat.
lg
Hoang-Thach-Vu 2011/07/28 21:13:37
Kommentar löschenUhhhh....! Die Macher dieses Films hatten ganz eindeutig ihre kreierten Charaktere nicht lieb, wenn man sich dieses Ende anschaut! "The Mist" ist auf jeden Fall ein sehr unterhaltsamer, wenn auch stellenweise äußerst dummer Film, dessen Ende aber gleich alle Mankos ausbügelt. NICE!
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buffybot 2011/07/26 15:22:38
Kommentar löschenHm... nach meinem Geschmack war da ein bisschen viel Viechzeugs zu sehen. Und weil es so übel aussieht, wäre ein bisschen mehr Nebel und etwas weniger Tentakel von Vorteil gewesen. Das hätte dem Film besser gestanden.
Ich hasste die Bibeltante und fand das Kind nervig - ersteres sollte sicher so sein und zum zweiten... naja...
Die Gruppendynamik war allerdings wirklich sehenswert und daran habe ich *den King* letztendlich auch erkannt. Schauspielerisch durchweg gut, wobei hier natürlich Thomas Jane für mich echt ein Highlight war... aber die Ex-Lehrerin fand ich auch gut und natürlich Ollie, den tapferen Supermarktangestellten.
Bitter-bitterböses Ende, das man erst gar nicht so recht begreifen kann...
Das hätte ein Riesenwurf sein können, aber dafür sieht man zu viel, muss entschieden zu viel religiöses Geseiere über sich ergehen lassen - und das Kind... *seufz*
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Imagination 2011/07/24 16:45:00
Kommentar löschenNicht zuletzt der hervorragend gelungenen Anspielung auf DAS Werk der Neuzeit unter den Büchern wegen erkennt man schon nach wenigen Minuten die Handschrift Stephen Kings, die sich so leicht ablesen lässt wie der Nebel die Sicht vermindert. Frank Darabont bewies schon mit 'The Shawshank Redemption', dass King-Verfilmungen sein Gebiet sind und genannter Autor zeigte dort, dass nicht nur Horror zu seinem Repertoire gehört. Und so ist 'The Mist' kein einfacher Horrorfilm; viel mehr steht dieser im Hintergrund und lässt den Personen und deren Verhalten in solch unmenschlicher Lage den Vortritt, sodass sich das Ganze zu einem charakterporträtischen Drama entwickelt. Monster und Unwissenheit sind wie die Klaustrophobie und Angst perfekte Voraussetzungen für die Panikmache der religiösen Fanatikerin, deren Besetzung - wie die aller - überaus gut gelungen ist. Mit fortschreitender Zeit und am Rande des Wahnsinns - oder diesen schon überschritten - stellt sich nahezu jeder die Frage, ob die letzte Möglichkeit des Entrinnens aus dem Grauen nicht doch der Ausweg zu Ihm ist. Da erscheint das perverse Ende wie ein satter Schlag in die Magengrube.
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Finnigan 2011/07/24 16:48:28
Antwort löschenDa haust du Dark-Tower-mäßig ja ganz schön auf den Putz :D
seven 2011/07/24 18:25:19
Antwort löschenDas Ende, das Darabont gewählt hat, übertrifft sogar noch die literarische Vorgabe und war für mich noch intensiver als bei King.
Imagination 2011/07/24 19:56:22
Antwort löschenOkay, ich habe selber nachgeschaut. So, wie Darabont das Ende wählte, wäre es King -typisch gewesen. Selten genial, was er hier gemacht hat.
seven 2011/07/24 21:04:49
Antwort löschenSag ich doch! :D
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Dox 2011/08/02 19:54:47
Antwort löschenIch habe bis jetzt ganz Anderes über den Film gelesen.. aber dieser Kommentar bringt ihn doch auf meine Merkliste :)
Raccoon 2012/01/18 02:41:17
Antwort löschenLese grade das Meisterwerk im besagten Bücherregal und bn irgendwie froh, dass es mit der Verfilmung doch nicht geklappt hat...^^
Calvero 2011/07/20 22:02:11
Kommentar löschenAlberne Monster, lahmer Film. Lieber "Die Verurteilten" von Darabont ansehen!
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New Cameron 2011/07/20 17:03:59
Kommentar löschenManchmal, wenn man unvoreingenommen einen unbekannten Streifen sieht, dann gibt es Tage, an denen man ein Juwel findet, "Der Nebel" ist so ein Juwel. Ruhig und mit viel Seele inszeniert, zeigt Darabont Menschen in Extremsituationen. Der leichte trashige Beigeschmack lässt sich zwar nicht leugnen, doch das Herz des Filmes ist ein anderes; es zeigt sich in der Spannung zwischen dem misstrauerisch Subtilem und der der menschlichen Abgründe.
danke Darabont
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duffy 2011/07/20 17:22:18
Antwort löschenDu bist doch immer wieder für eine Überraschung gut, muss man dir lassen. :)
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SpiceWeasel 2011/07/20 17:40:04
Antwort löschenUnbedingt in der s/w Version schauen! Da fallen die leider etwas billigen CGI´s nicht mehr auf und er bekommt so ein "oldschool" flair find ich. =)
New Cameron 2011/07/24 22:33:09
Antwort löschen:)
Hooded Justice 2011/07/14 16:55:29
Kommentar löschenSchon witzig zu sehen, wie Leute so reagieren, wenn Nebel auftaucht. Die Monster im Nebel-Story wirkt schon dämlich bevor sie eigentlich begann und erscheint teilweise so weltfremd, als käme sie von einem anderen Planeten. Die Panikmache geht einem nach nur wenigen Minuten auf die Nerven, dazu kommen Dialoge und Handlungen, die die Laufzeit vollkommen unnötig ein wenig verzögern möchten. Verständlich ist es natürlich, dass man bei derartigen Geschehnissen nicht die weisen Taten trifft, aber die Figuren treiben es hier quasi nur darauf hinaus, in Gefahr und Konflikt zu geraten. Noch dazu gibt es keinen Charakter, der wirklich so gestaltet wurde, dass man mit ihm hätte mitfühlen können. Dafür reagieren die meisten hier entweder übertrieben panisch oder nehmen das Ganze viel zu cool oder gar nicht ernst.
Immer wieder bekommt man das eklige Gefühl zu verspüren, dass der Film tiefgründige Menschenkonflikte darstellen will, was erstens soweit durch die blöden Charaktere nicht funktioniert und zweitens durch die debile Story gar nicht ernst zum abgenommen werden kann.
Die Unlogik ist wohl mehr als nur offensichtlich, und ich möchte auch gar nicht groß ein auf Klugscheisser machen. Schließlich gibt es genug Filme, die auch ohne jegliche Logik punkten können. Diese glänzen dann aber mit mehr Nachvollziehbarkeit und Ideenreichtum. Neben vielen anderen Fragen, die der Film oft gar nicht begründet, stellt man sich vor allem die Frage, woher dieser Nebel voller Monster denn überhaupt kommt und sich plötzlich wie aus dem Nichts vor dem Supermarkt niederlässt. Die Antwort ist mehr als nur ernüchternd und wirkt furchtbar an den Haaren herbeigezogen.
Ja, bei DER NEBEL kommt man sich wirklich clever vor. Und man weiß hinterher, was man bei dem nächsten Nebel wohl besser nicht machen sollte. Hier drei Tipps zum Überleben:
1. Besser im Supermarkt bleiben, denn dort hat man doch alles, was man braucht.
2. Für den Fall, dass es besessene Christenfanatiker gibt, diese vielleicht umbringen, bevor man sich selbst den Monstern hergibt. Im Supermarkt befindet sich sicherlich eine Messer-Gabel-Schere-Abteilung.
3. Warten, denn am Ende kommen die guten Soldaten und alles endet so schnell wie es auch begann.
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fkfilmkritik 2011/07/14 22:13:04
Antwort löschenSehr geil geschrieben, furchtbarer Film. :)
Jim Panse 2011/07/05 13:08:58
Kommentar löschenJa Wahnsinn, da kauf ich mir die TV Movie mit der DVD im Heft und erwische tatsächlich diese kleine Perle.
Der Film hat mich wirklich gefesselt, sehr spannender Aufbau und mal abgesehen von den spektakulären Wesen ist es äußerst faszinierend mitanzusehen, wie sich Menschen in Extremsituationen verhalten können. -> Erschreckend.
Die Darsteller sind alle ziemlich genial, allen voran Thomas Jane. Für mich hier absoluter Sympathieträger.
Der Film spielt mit der Spannung bis zum Schluß, welcher mich dann auch umgehauen hat. Hätt ich nicht mit gerechnet, sehr gelungen.
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