Der Pate - Kritik

US 1972
Laufzeit 175 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 24.08.1972

Kritiken (4) — Film: Der Pate

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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10.0Lieblingsfilm

Kein Film - ein Monument!
Lange bevor Peter Jackson fußbehaarte Halblinge durch die Botanik wanken und über Rauchmittel philosophieren ließ, definierte Francis Ford Coppola mit seiner "Godfather"-Saga, was es heißen kann, opulenten und perfektem Erzählkino in mehreren Akten beiwohnen zu dürfen.
Und ohne diesen konstruierten Vergleich überbeanspruchen zu wollen, oder das Ergebnis dieser Kritik nach vorne zu verlegen: In der Quintessenz ist die Leistung von Coppola höher zu honorieren, als die von Jackson, denn ersterer hat es geschafft, aus einem guten, aber zugegegebenermaßen auch etwas groschenheftartigen Mafia-Roman, ein tiefgehendes und ambivalentes Familienportrait zu kreieren.
Ich spreche im ersten Absatz bewusst im Plural, denn obgleich "Godfather I" jener Teil der Trilogie mit der wahrscheinlich höchsten popkulturellen Präsenz und Relevanz ist, so ergibt er doch erst mit den beiden Nachfolgern zusammen das wirkliche Magnum Opus…


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duffy

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Da solltest du dir schleunigst einig werden und mit den Selbstgesprächen hier aufhören. Die Leute gucken schon... :D


Le Samourai

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<3


TheCorey: MovieMaze

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10.0Lieblingsfilm

New York City – Vier der einflussreichsten Mafiosi des Bundesstaates New York wurden erschossen aufgefunden. Die Ermordung der als „Dons“ bezeichneten Männer fand scheinbar durch unbekannte Attentäter simultan an verschiedenen Orten statt. Gemeinsam mit seinen Bodyguards wurde Anthony Stracci in einem Fahrstuhl erschossen. Auf Ottilio Cuneo wurden zwei tödliche Schüsse beim Verlassen eines Hotels abgegeben – er war in der Drehtür stecken geblieben. Während man Phillip Tattaglia mit einer nicht identifizierten Geliebten in einem Ferienhaus fand, wurde Emilio Barzini auf offener Straße vor dem Gerichtsgebäude hingerichtet. Zusätzlich meldete ein Massagesalon den Mord an Moe Greene. Greene, Casinobesitzer aus Las Vegas, wurde bereits mehrfach mit Barzini und anderen der oben angeführten Opfer in Verbindung gebracht. Die Polizei schließt eine „Säuberung“ innerhalb der Mafia somit nicht aus. Kenner der Szene wollen in Michael Corleone (35) den Anstifter des Anschlages…

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Ulrich Behrens

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10.0Herausragend

Summa summarum: „Der Pate“ ist ein wegweisender Film. Auch wenn Thema dieses Films die Welt der Mafia ist, geht es doch nicht um Dinge, die in der „anderen“ Welt nicht vorkommen würden – im Gegenteil. Trotz des eigentümlichen Charakters dieses „sozialen Systems“ ist es zugleich ein Produkt der „einen Welt“, natürlich mit nachhaltig wirkenden Traditionen und historischen Bezügen aus Sizilien, aber eben nicht im Sinne eines streng abgeschotteten Bereichs. Coppola hat als erster und bis heute für mich unerreicht durch andere Filme, die „Der Pate“ nach sich zog, diese Welt inszeniert und nahe gebracht. Im zweiten Teil aus dem Jahr 1974 konnte sich Coppola in dieser Hinsicht noch steigern – aber dazu ein anderes Mal.

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MartinSchwarz: zitty MartinSchwarz: zitty

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9.0Herausragend

Mal fast dokuemntarisch, mal pralles Kino. Genial besetzt und mit einer der schönsten Filmmusiken der Kinogeschichte. Da kann Teil 2 trotz De Niro nicht mithalten.

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Kommentare (221) — Film: Der Pate

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Canis Majoris

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es gibt so viele Mafiosi- und Gangster-Filme, die wirklich gut sind, doch in keinem anderen fühlt man sich so sehr als Teil dieser 'Familia', wie im Paten.

Ganz großes Kino.

Allein das Ende dieses ersten Teils ist schlicht überwältigend, wie ich finde, wozu der Soundtrack natürlich auch wieder sein Übriges tut.

Ein Film ohne Musik ist für mich wie ein Sonnenuntergang ohne Sonne.

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schwedenretter

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Bewertung10.0Herausragend

Einen so runden Film sieht man nur selten, er ist wie eine Hörspielkassette. Normalerweise erreicht kein bebilderter Film die Vorstellung des Hörenden in dessen Kopf. Francis Ford Coppola gelingt mit den verschiedenen Filmabschnitten eine Komposition, die fast ein ganzes Leben zu erzählen scheint.

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Blonder

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Bewertung10.0Herausragend

Francis Ford Coppola hat mit seinem Meisterwerk die Moderne des Mafiafilms eingeläutet. Denn nie zuvor sah man die Gangster mit so viel Stil ihren Geschäften nachgehen, wie hier beim Pate. Durch seine bildgewaltigen Szenen und den vielen bekannten Zitaten ist er auch noch nach vierzig Jahren in aller Munde. Auch wer den Film noch nicht gesehen hat, kennt seine Zitate und hat bestimmt schon mal von dem Pferdekopf oder anderen Szenen gehört.
Vito Corleone ist durch und durch ein Familienmensch, denn die Familie geht ihm über alles. Aber wehe es wendet sich jemand gegen sie, der hat dann bald nichts mehr zu lachen. Als eines Tages ein Attentat auf ihn verübt wird müssen seine Söhne zeigen was sie drauf haben. Da wäre zu einem Sonny, der viel zu hitzköpfig ist, Fredo das Weichei der Familie, Vitos Ziehsohn Tom, der Anwalt der Familie und zu guter Letzt Michael der am Anfang nichts mit den Geschäften seiner Familie zu tun haben möchte. Mit allen Mitteln schlagen sie zurück und zeigen somit ihren Feinden, dass mit den Corleones nicht zu spaßen ist.
Marlon Brando, James Caan, Al Pacino, Diane Keaton sind nur einige bekannte Gesichter die im Film zu sehen sind. Denn alleine schon beim lesen der Besetzungsliste schlägt einem Filmfan das Herz schneller. Dazu kommt noch die unvergessliche Musik von Nino Rota, die das Epos abrundet.
Ein unverwüstliches Meisterwek der Filmgeschichte, das niemals außer Mode kommen wird.

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Cebion

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Bewertung9.0Herausragend

The Godfather also, ich bin mit gemischen Gefühlen an diesen Film gegangen, da ich schon recht viel davon gehört habe. Ich kannte lediglich eine Art Make-Of des Film und bin dennoch Positiv überrascht gewesen.
Der Film strahlt eine Gelassenheit aus, die ich selten bei Filmen erlebe.
Dazu hätten die Schauspieler nicht besser gewählt werden können.

Kurz gesagt Klasse Film!
Ich freu mich auf Teil 2 =)

Übrigens fand ich es schade, dass Apollonia so früh sterben musste

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Looki

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jap...die war heiß ^^
aber auf teil 2 kannst dich schon freuen, ich finde ihn sogar besser als den ersten.


Brigittes Helm

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In Teil 3 taucht sie in einer Rückblende noch mal kurz auf;-).


ash-williams

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was ist Kino? Kino ist bebildertes Erzählen von Geschichten; es gilt grundsätzlich: Je besser die Geschichte und je besser die Geschichte erzählt wird, desto besser ist der Film. Der Pate ist einfach Kino pur. Die Geschichte ist herausragend und gut geschrieben; obwohl es der Film nicht schafft (da unmöglich) alle Handlungsstränge und Verwicklungen, die in Mario Puzos tollem Buch aufgezeigt werden zu erfassen, ist es trotzdem noch eine der besten Geschichten, die jemals auf die große Leinwand gezaubert wurden. Coppolas Inszenierung ist klassisch schön und einfach herrlich. In tollen Farben, diewunderbar in die Zeit passen bebildert er diese Geschichte um Vertrauen, Verrat und Verbrechen. Die Darstellerriege wurde schon so oft gelohnt, dass man es fast nicht noch einmal tun muss, aber eben nur fast. Der junge Al Pacino der eine erschreckende Verwandlung durchmacht, vom schüchternen Kriegsheld zum eiskalten Mafiapaten; das Spiel des genialen Marlon Brandos ist einfach eine Augenweide und ist auch heute noch das Maß aller Dinge. Doch mit den beiden Protagonisten hört die Qualität nicht auf, auch James Caan, Diane Keaton, John Cazale und Robert Duvall machen hier alles richtig. Dieses Prädikat sollte nicht oft vergeben werden, aber für mich ist The Godfather einer der besten Filme aller Zeiten.

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lacerta

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Als ich mir "The Godfather" vor gut 5 Jahren endlich zum ersten mal angesehen hatte war ich zugegebenermaßen ziemlich enttäuscht. Im Vorfeld als Meisterwerk angepriesen war ich mit (vielleicht etwas zu) hohen Erwartungen in die Vorführung im privaten Heimkino gegangen und zog mir alle Teile auf einmal rein. Leider konnte der Film mich damals weder inhaltlich noch von der Machart überzeugen, viele Dinge an ihm erschienen mir überflüssig bzw. belanglos und ja, ich langweilte mich einfach über weite Strecken. Ich war gelinde gesagt verwundert, nannten doch nicht wenige von mir geschätzte Regisseure "The Godfather" als den ihrer Meinung nach besten Film aller Zeiten.

Jetzt, ein paar Jahre später, hat sich mein Bild ein wenig verbessert. "The Godfather" zählt weiterhin definitiv nicht zu meinen Lieblingsfilmen, jedoch weiß ich, dass man ihn auch im Kontext der ganzen Saga interpretieren muss. Was ihn bzw. die Filmreihe zum Meisterwerk macht ist mir aber bis heute ein Rätsel.

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Filmfanatiker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich gesehen, einwirken lassen und für gut befunden. Klasse Schauspieler in einem Meisterwerk. Hat Längen, aber die starken Momente überwiegen.

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Der Boernd

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Bewertung7.5Sehenswert

ja sehenswert. aber das mit dem megakult is scheinbar an mir vorbeigegangen.

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Annumbay

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Bewertung0.0Hassfilm

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In Worte lässt sich dieser langweilige Schund gar nicht beschreiben ...

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rockoholic

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Also ich weiß nicht ob ich wegen deines "Geschmacks" oder deinem Profilbild kotzen soll :) Aber ist auch ein weiter Weg von Spoongebob und Traumschiff Suprise bis hin zum Paten , obwohl dir etwas Bewegung gut tun würde :)


Cebion

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Da kann man nur den Kopfschütteln -.-


rudeboy69

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kein Interesse

Moviepilot Voraussage: 9.0
Ich weiß nicht sorecht was ich von dem Film halten soll, war mir sehr unzugänglich und wurde so auf die Dauer auch teilweise echt langweilig. Werd ihn wahrscheinlich noch 2-3 mal ansehen müssen, um eine passende Bewertung zu finden...

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Jeff Lebowski

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Mir geht es exakt so wie dir..ich hab auch 9.0 und hab keine ahng was ich davon halten soll (;


rranzen

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an den Film herangegangen und muss leider sagen, dass ich mehr erwartet habe.

Wer hier Action und Spannung erwartet wird sicherlich enttäuscht sein. Mir ist nun bewusst, dass dies auch nicht die Intention des Films ist, was ich auch nicht weiter schlimm finde. Jedoch erscheint "Der Pate" teilweise eher als eine Art Dokumentation über einen Mafia-Clan, als ein Spielfilm. Dies führt meiner Ansicht nach teilweise dazu, dass Langeweile aufkommt. Man wartet darauf, dass ein Höhepunkt erkennbar wird. Ein solcher wird meiner Ansicht nach aber zu keiner Zeit sichtbar. Weiterhin ist der Film zu sehr in die Länge gezogen. Häufig bekommt der Zuschauer für relativ lange Zeit uninteressante Dinge, wie z.B. das Familienfest zu Beginn zu Gesicht, welches sich fast über 30 Minuten erstreckt. Solche Szenen hätte man verkürzen können, auch wenn mir bewusst ist, dass Einige jetzt sagen werden, dass dies gerade den Film und seine epische Darstellung ausmacht. Geschmackssache! Meinen Geschmack trifft dies leider nicht.
Nun aber zu den positiven Aspekten: Die Klasse von Marlon Brando ist offensichtlich. Auch Al Pacino spielt hier wirklich großartig. Das Wertesystem der Mafia und die Strukturen innerhalb derselben, werden hervorragend illustriert. Der Film erscheint aufgrund des bereits von mir angesprochenen Dokumentationscharakters als sehr real (negative Folgen dieser Art von Darstellung wurden von mir bereits oben genannt). Weiterhin ist eine gewisse Detailverliebtheit zu erkennen, die mir durchaus zusagt, ebenso wie die musikalische Begleitung, welche wirklich grandios ist.

Fazit: Abschließend lässt sich sagen, dass es sich bei "Der Pate" sicherlich um keinen schlechten Film handelt. Meiner Ansicht nach wird er trotzdem überbewertet. Ich habe aufgrund der großen Beliebtheit des Films damit gerechnet, ein Meisterwerk vorzufinden. Leider trifft der Begriff "Meisterwerk" auf diesen Film nicht zu. Es handelt sich eher um eine durchaus gelungene Wiedergabe des Mafia-Alltags, deren epische Darstellung von keinen wirklichen Höhepunkten lebt.
Nichtsdestotrotz würde ich empfehlen den Film zu gucken, da es sich bei "Der Pate" einfach um einen Klassiker handelt, zu dem sich jeder seine eigene Meinung bilden sollte.

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rranzen

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Hab gestern den 2. Teil geschaut. Der war meiner Ansicht nach um einiges besser.


brainchild

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Ich auch, mir gefiel der erste aber etwas besser. Bin mal auf Teil 3 gespannt..


Jack_Torrance

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Bewertung10.0Herausragend

Wie zeitlos kann Kino sein oder herzlich Willkommen zur Sendung "Irgendsoein Jack Torrance macht Bekanntschaft mit dem Paten" Mit irgendsoeinem Jack Torrance bin ich gemeint, falls das jemand liest, der genauso verwirrt wie ich ist. Aber, na ja, egal !
Jedenfalls bin ich (Achtung Ironie !) wider erwarten (Finito Ironito !) begeistert von DEM Film, DEM Monument, DEM Meisterwerk, von dem hier fast alle sprechen (die ganzen Trolle mal ausgenommen). Wieso ? Na weil Der Pate auf fast jeder Ebene perfekt ist.
Coppolas Regie kann kaum besser sein. Der minimalistische Spannungsaufbau ist einfach großartig gehandhabt. Man denke nur an den Pferdekopf, den SPOILER, den ANDEREN SPOILER, oder WIEDERUM DEN ANDEREN SPOILER ! Coppola lässt Szenen teilweise wie kleine i-Tüpferchen erscheinen, um den Zuschauer mit eben jener zu schockieren. Sei es ein Mord, eine Explosion oder schlicht und ergreifend ein Pferdekopf.
Auch in darstellerischer Hinsicht ist Der Pate perfekt. Man denke nur an Brandos Intensität und Präsenz. Durch scheinbare belanglose Gesichtszüge kann man aus seinem Gesicht Trauer, Glück oder auch Resignation ablesen. Großartig !
Über die Musik Nino Rotas braucht man nicht viel zu sagen. Sie untermalt die jeweilige Stimmung in den entsprechenden Szenen. Auch in der Hinsicht stark !

Nun ja, jetzt muss ich mich wohl an eine Analyse des Werkes heranmachen, die Kernaussage herauspulen, aber das gestaltet sich als nahezu unmöglich. Der Pate hat so viel zu sagen. Es ist eine Ballade: eine Ballade über Liebe und Hass, über Treue und Verrat, über dies und jenes...
Das alles macht sich anhand der Familie Corleone und an der Mafiahierarchie generell bemerkbar. Wem kannst du trauen ? Wem nicht ? Wer liebt dich ? Wer täuscht dich ? Was sollst du tun ? Eine Tat kann dein Leben verändern und bla, bla, bla...

...und so sitze ich da: einfallslos, müde, kaputt. Damals bei der Erstsichtung (es war gestern) - da war mir alles klar und ersichtlich. All diese komplexe Reichhaltigkeit des Werkes war bemerkbar - und jetzt sitze ich da, schreibe einen unlustigen Text und kann den Film nicht in eigene Worte fassen. Verzeiht mir !
Wir sehen uns beim zweiten Teil - da kommt hoffentlich was vernünftiges !

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Prechtl

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Den Paten in Worte zu fassen ist praktisch unmöglich :D Und viel Spaß bei Teil 2, mir gefiel er sogar ein bisschen besser.


Jack_Torrance

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Werd ich hoffentlich haben !


hollygolightly1

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Bewertung10.0Herausragend

Um es kurz zu fassen: Man verschwendet keine einzige Sekunde!

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Andy Dufresne

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kommentar 500 !!!
Eigentlich plane ich ja schon ewig einen epischen, tiefgründigen und überhaupt ganz,
ganz besonderen Kommentar zum Überfilm schlechthin zu verfassen.
Andererseits reicht ein Wort, welches sich sowieso nicht steigern lässt:
Perfekt.
In jeglichem Belang.
Wenn die Menscheit nur einen Film hervorgebracht hätte und es wäre Il Padrino gewesen: Es wäre (mehr als ) gut gewesen.
Die für mich beste Buchverfilmung (komplettiert mit seinem Pendant an Perfektion, dem Paten II) überhaupt, mit dem besten Schauspielerensemble überhaupt, der besten Filmmelodie überhaupt und dem höchsten Immerundimmerwiederanschaufaktor überhaupt.
Basta.

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Kreaexo

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Andy, schöner Kommentar den ich einfach nur unterschreiben kann. :)


Andy Dufresne

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@Kraexo: Vielen Dank :D
@der Accounter: Ach ne ,du bist doch keine Antwort wert...


Wadschikan

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Bewertung0.0Hassfilm

War das ein schrecklicher und langweiliger Film !!!

SPOILER SPOILER SPOILER

----------------------------------------

Der Anfang beginnt mit 30 mega langweiligen Minuten. Dialoge, tanzende Menschen, Dialoge etc.
Ständig kommen neue komische Namen, die einem nichts sagen. Man weiß gar nicht, wer, wer ist ...

Peinlichster und dümmster Mafia Film aller Zeiten !!!

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Le Samourai

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Alles zusammen! Ein extremer Troll mit sehr sehr schlechtem Filmgeschmack! Soll es leider geben...


Wadschikan

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da liegst du schief, wie die zähne von Frank Ribery ;)


Keky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Ein Werbefilm für die Mafia" Einen solchen gedreht zu haben warf man Coppola vor. Und der Vorwurf ist berechtigt. Von kritischer Distanz keine Spur, stattdessen wurde dem verlogenem Ehre- Stolz- und Familiengeschwätz der Mafia ein Denkmal gesetzt. Man kann den Film an sich nicht kritisieren; er ist hervorragend gemacht. Ein Meisterwerk, ein Klassiker, legendär, episch, Zeitlos, dieser Film wurde mit allerlei Worten betitelt aus verscheidensten Quellen. Sehr selten treffen all diese Bezeichnungen zu. Dieser Film ist einer davon, einer von den Meisterwerken die ein legendärer, epischer, zeitloser Klassiker sind. Leider werden solche Filme meines Wissens nach nicht mehr produziert, was sehr schade ist und der Kultur schadet.

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Brigittes Helm

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Stimmt, Ein Prophet ist ein toller Film und unbedingt empfehlenswert. Nur, dass es darin nicht um die eigentliche Ur-Mafia geht, sondern um mafiaähnliche Strukturen im Marseille der Gegenwart, wo solche Clans heute arabischer Herkunft sind.


Keky

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Hmm, beim nächsten Videotheken besuch, werde ich mir den Film ausleihen!!! Danke für den Tipp ;)


Brigittes Helm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer reine Unterhaltung der eher schlichten Art, Action pur und kameratechnische Hochglanz-Mätzchen erwartet, ist in diesem Film natürlich falsch und sollte ihn besser meiden. Coppolas zur epischen Breite und zum Romantisieren neigenden Erzählstil muss man mögen, das hat auch nichts mit dem Alter zu tun, den der Film auf dem Buckel hat. Allerdings finde ich nicht, dass dieser Streifen der ultimative Mafia-Film schlechthin ist. Zur Entstehungszeit war er es natürlich, aus der Rückschau ist das aber für mich ohne Frage Goodfellas von Scorsese aus dem Jahr 1990. Und natürlich als TV-Variante die Sopranos. Mir persönlich transportiert der Streifen zuviel distanzlose Mafia-Gloriole und Familienknatsch. Grenzwertiger Kitsch pur war ja schon der Roman von Mario Puzo. Und der immer wieder gebetsmühlenartig abgespulte Satz von dem Angebot, das irgendjemand nicht ablehnen kann, nervt irgendwann nur noch und wirkt abgedroschen.

Bei den Darstellern nervt mich Diane Keaton mit ihrem immer kurz an der Hysterie-Grenze balancierenden Spiel. Das ist in Woody Allen Filmen charmant, hier passt es nicht. Ein gerade aufsteigender Mafiaboss nimmt doch ein solches Nervenbündel nicht zur Frau (Teil 2 zeigt ja dann auch beeindruckend, dass es ein Fehler war, einer der wenigen, den Michael Corleone sich je geleistet hat;-)). Auch ganz fehlgecastet ist meiner Meinung nach James Caan als Sonny, der so gar nicht italienisch wirkt und nicht überzeugt. Robert Duvall als gründlicher und nibelungentreuer deutschstämmiger Mafia-Rechtsverdreher überzeugt auf der ganzen Linie mit seinem reduzierten Spiel. Eine großartige Leistung. Brando mag man oder man mag ihn nicht. Und Pacino ist atemberaubend gut in der Wandlung vom braven Bubi zum eiskalten Mafia-Paten. Er schafft mit dem Ausdruck seiner Augen, was James Caan nicht mit übertriebenem Körpereinsatz und hektischem Gestikulieren erreicht. Im Original kommt das durch Pacinos gefährlich sanfte Stimme noch besser zum Tragen. Nicht auszudenken, wenn der langweilige Robert Redford, wie ursprünglich geplant, die Rolle des Michael übernommen hätte. Alleine wegen Pacino lohnt das lange Ausharren vor diesem überlangen Epos, das gegen Ende hin deutlich an Fahrt, Einfallsreichtum und an Klasse gewinnt. Die mit der Blutorgie gegengeschnittene Taufszene ist allererste Sahne, knistert vor Spannung, ist grandios in ihrer bildmächtigen Symbolkraft und zieht auch 40 Jahre später noch in den Bann. Hier ist zu ahnen, was für ein Film das hätte werden können, wenn der Regisseur und nicht der Produzent das Sagen gehabt hätte.

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Henchman #2

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Bewertung6.0Ganz gut

Joh, ganz nette Geschichte soweit, kann man sich auch heute noch gut angucken, auch wenn es immer heißt: Der Pate hätte so seine Längen... kann ich nicht nachvollziehen. Ich hab so schon Schwierigkeiten mir diese ganzen Namen zu merken. Mir war in den 3 Stunden jedenfalls nicht langweilig, was sicher auch damit zusammenhängt, daß es dem Film gelingt eine Atmosphäre und ein Feeling zu etablieren. Von menschlichem Tiefgang, oder ganz besonders großartiger Kameraarbeit kann ich aber nicht berichten. Das soll nicht heißen, daß es hier an handwerklichen Aspekten etwas zu nörgeln gäbe, herausragen tut aber auch nichts. Der Film ist heute nicht mehr auf der Höhe. Das ganze Filmhandwerk hat in den vergangenen 40 Jahren eben doch ein bisschen was dazugelernt. Klar, konnten die damals auch schon schauspielern, aber soll mir mir jetzt nen Film ansehen, um Fertigkeiten der Darsteller zu bewundern!? Lieber wäre mir Unterhaltung, oder irgendwas, was der Film zu zeigen hat, exponieren will. Der Pate hat keine solchen Ansprüche, weshalb ich die 8,5 Punkte nicht verstehe.

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Ezaron

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Absoluter Lieblingsfilm.. Die Verarbeitung vom Bestseller Buch zum grandiosen Film Highlight ist fantastisch gelungen, die Technik war für damalige Maßstäbe den Vorgängern weit voraus, allgemein wurde aber auch an Spezialeffekten gespart was diesen Film sehr authentisch wirken lässt. Die Geschichte an sich ist in einer mannigfaltigen Perspektive erzählt wie ich sie bei kaum einen Streifen der letzten 2 Jahrzehnte gesehen habe, Hut ab was die Schauspieler sowie die Regie da geleistet haben.

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NWO@Movie

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn die 6Milliarden Nervensägen beseitigt wurden erzählt dieser Film die geschichte der satanischen Familien. Dieser Film kann auch als Miniatur für diese Zeit betrachten. Zwar bekämpfen sich die Familien dennoch brauchen sie sich gegenseitig um die Welt zu kontrollieren. Machtkampf untereinander gehört zu ihrer Religion. Raubtierreligion.

Gut gemachter Film.
Beeinflussender Film.
Da will ma ja gleich Michael Corleone sein!

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Deine Meinung zum Film Der Pate

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