Kein Film - ein Monument! Lange bevor Peter Jackson fußbehaarte Halblinge durch die Botanik wanken und über Rauchmittel philosophieren ließ, definierte Francis Ford Coppola mit seiner "Godfather"-Saga, was es heißen kann, opulenten und perfektem Erzählkino in mehreren Akten beiwohnen zu dürfen. Und ohne diesen konstruierten Vergleich überbeanspruchen zu wollen, oder das Ergebnis dieser Kritik nach vorne zu verlegen: In der Quintessenz ist die Leistung von Coppola höher zu honorieren, als die von Jackson, denn ersterer hat es geschafft, aus einem guten, aber zugegegebenermaßen auch etwas groschenheftartigen Mafia-Roman, ein tiefgehendes und ambivalentes Familienportrait zu kreieren. Ich spreche im ersten Absatz bewusst im Plural, denn obgleich "Godfather I" jener Teil der Trilogie mit der wahrscheinlich höchsten popkulturellen Präsenz und Relevanz ist, so ergibt er doch erst mit den beiden Nachfolgern zusammen das wirkliche Magnum Opus…
Kein Film - ein Monument!
Lange bevor Peter Jackson fußbehaarte Halblinge durch die Botanik wanken und über Rauchmittel philosophieren ließ, definierte Francis Ford Coppola mit seiner "Godfather"-Saga, was es heißen kann, opulenten und perfektem Erzählkino in mehreren Akten beiwohnen zu dürfen.
Und ohne diesen konstruierten Vergleich überbeanspruchen zu wollen, oder das Ergebnis dieser Kritik nach vorne zu verlegen: In der Quintessenz ist die Leistung von Coppola höher zu honorieren, als die von Jackson, denn ersterer hat es geschafft, aus einem guten, aber zugegegebenermaßen auch etwas groschenheftartigen Mafia-Roman, ein tiefgehendes und ambivalentes Familienportrait zu kreieren.
Ich spreche im ersten Absatz bewusst im Plural, denn obgleich "Godfather I" jener Teil der Trilogie mit der wahrscheinlich höchsten popkulturellen Präsenz und Relevanz ist, so ergibt er doch erst mit den beiden Nachfolgern zusammen das wirkliche Magnum Opus aus der coppola´schen Manufaktur.
Dem beizeiten - vorallem von jüngeren Semestern - gemachten Vorwurf der Langatmigkeit, oder sogar der Langeweile kann sich nur der anschließen, der den "Godfather" aus einer falschen Erwartungshaltung heraus betrachtet: Die Klassifizierung als Mafia-Film (und dem oftmals damit einhergehenden Wunsch nach Dauerspannung und Schießereien) ist - obwohl jene Bezeichnung der cosa nostra im Film nie gebraucht wird - so richtig, wie sie falsch ist. Ja, es gibt schwarze Anzüge, finstre Mienen und eine Vendetta - aber letztendlich ist es das Anliegen des Regisseurs, eine Familientragödie mit verbrecherischem Hintergrung zu erzählen, und nicht eine Verbrechertragödie vor familiärem Hintergrund.
So bietet "Godfather I" mit Michaels Attentat und Sonnys Ermordung zwar zwei stilistisch hervorragende Action- oder besser Spannungssequenzen, vollständig zufrieden wird man mit der Geschichte um die Corleones jedoch nur sein, wenn man bereit ist, sich auf die Melancholie der mäandernden Erzählung einzulassen.
All dies klingt nun auf dem Papier nach der Heroisierung eines Klassikers und somit für manch einen wesentlich abschreckender, als es schlussendlich ist - denn das Spiel von Brando, Pacino und nicht zuletzt auch vom oftmals vergessenen Duvall als Tom Hagen ist eine schauspielerische Augenweide, an die die wenigsten aus dem Cast später noch anknüpfen konnten, und die dem Zuschauer die garnicht so kurzen 175 Minuten erstaunlich kurzweilig erscheinen lassen.
Einem anderen Streitpunkt - die subversive Glorifizierung des organisierten Verbrechens -, welche ebenfalls aus Brandos ambivalenten Spiel resultieren dürfte, muss man hinsichtlich des ersten Teiles eine gewisse Berechtigung zugestehen, auf der anderen Seite ist er doch aus der Luft gegriffen, sofern man dem Ansatz der Familie als Filmmittelpunkt folgt: Auch harte Kerle mit Tommy-Gun im Kofferraum sind eben lieb und nett, wenn sie mit der eigenen Sippe dinieren oder Pasta zubereiten. Zum anderen erfährt der angebliche Mythos spätestens in den beiden darauffolgenden Teilen seine Widerlegung und endgültige Demontage.
Scorsese mag mit seinen Werken näher an der Realität des organisierten Verbrechens gewesen sein, aber die schöneren Bilder und besseren Filme gehen auf das Konto Coppolas.
Er hat mit seinem "Godfather" dem Zuschauer ein Angebot vorgelegt, dass er nicht ablehen kann.
Wenn ich mit dem "Lynch-Marathon" durch bin, werde ich mich wohl mal endlich an dieses Mammutwerk ranmachen.
Bisher lagst du ja eigentlich immer richtig mit deinen Tips zu mir.
Ahja @kommentar:
Kein Kommentar-ein Monument.(um mal bei deiner Sprache zu bleiben ;) )
Primär lobe ich ja auch den ersten "Godfather", meine Wertschätzung erstreckt sich nur auch auf die anderen beiden Teile ;)
Den Langeweile-Vorwurf finde ich zwar nachvollziehbar, sehe ich aber komplett anders - aber das gibt es ja im Review nachzulesen.
Ob nun der zweite Teil "besser" ist als der erste, daran scheiden sich die Geister ja schon seit Ewigkeiten, der dritte fällt qualitativ etwas ab, ist aber immer noch ziemlich stark.
Aber ich wage zu prophezeien, dass du - sofern dir der erste nicht gefallen hat - auch mit den Fortsetzungen auf keinen grünen Zweig kommen wirst^^
Dankeschön :)
Ich mochte/mag den Roman auch (wie eigentlich fast alles von Puzo), und der Vergleich mit einem Groschenheft klingt vielleicht wirklich härter, als er gemeint war. "Der Pate" ist für mich ein schönes und wichtiges Stück Trivialliteratur, Unterhaltungsliteratur oder wie auch immer man es nennen will - aber gemessen an Kriterien wie Stilistik und ähnlichen wahrscheinlich nichts, womit man einem Literaturprofessor eine Freude machen, oder sich für den Pulitzer-Preis bewerben würde. Aber das ist ein Vorwurf, mit dem ich gut leben kann :D
Coppolas Bildsprache ist in ihren ruhigen Zügen und den Sepiafiltern meditativ und nahezu lyrisch; Scorseses Bilder sind in ihrem Blautönen Ausdruck einer kühlen und technizistischen Inszenierung, stehen vorallem aber im krassen Widerspruch zu seiner ganz und gar undistanzierten Betrachtung des Themas als solches.
Nun, könnte man so sehen, dadurch sind die Bilder ansich jedoch in keiner Weise "schöner", höchstens die farbliche Abstimmung angenehmer. Jedoch würde ich auch da widersprechen, abgesehen von dem von dir genannten Gesichtspunkt. "Der Pate" wirkt zwar gelblich und warm, aber ist insgesamt eindeutig zu dunkel, Bilder bestehen teilweise größtenteils (Achtung, Wortspiel!) aus Schattenpersonen. Und durch diese konstante Dunkelheit wird dem Zuschauer eine gewisse Tristesse suggeriert, die ihm die richtige Zugänglichkeit erschwert. (Ich leugne hierbei nicht, dass ich durch modernere Filme möglicherweise verwöhnt bin und mich der damalige Stand der Technik vielleicht nicht zufriedenstellt.)
Scorseses Bilder gestalten sich dahingehend offener. Die Kühlheit der Blautöne sind nicht zwangsweise auf Distanz zu beziehen, sondern ließe sich auch in Anbetracht der "kalten" Charaktere bzw deren "Kalt"blütigkeit verstehen.
Auch ansonsten ist meine Meinung punktuell konträr zu deiner. Marlon Brandos Darbietung z. B. wirkt auf mich nirgendwo erwähnenswert positiv. Der arrogante Blick durch halb zu hängende Augen mit halblahmen Unterkiefer erinnert mich eher an Helge Schneider als Udo Lindenberg.
Kann Benchyl da nur zustimmen :)
Ein Typ zu sein heißt noch lange nicht ein guter Schauspieler zu sein, auch wenn Brando das unbestritten ist. Bruce Willis hat ja auch noch in fast keinem Film geschauspielert.
16 Blocks ist schon gut wie er ist, inkl. Willis. Da war Die Hard 4.0 schon ne ganze Ecke schlimmer.
Leute wie er müssen nicht adademymässig spielen um zu unterhalten, da reicht die Präsenz. So ist sie halt, die alte Garde. Gibt's heute nicht mehr. :)
Liegt aber auch nur daran, dass man Filme damals anders konzipiert hat; du findest heute nahezu kein Script mehr, dass sich komplett seinem Hauptdarsteller unterordnet, ohne ihn zu hinterfragen - und die paar Ausnahmen a la Statham sind dann halt aus anderen Gründen grottig. Sogar Superhelden sind heute ja gebrochene Typen :D
Geile Idee....! Eine Rezi schreiben. Dann mit einen zweiten Account dazu zu kommentieren : [...eine exzellente Rezension, eine der besten, die ich je gelesen habe..] Manchmal stinkt etwas derart zum Himmel und beleidigt die Intelligenz Aller...! Meine Meinung zu Hitmanskis Rezi : Ganz okay, wenn auch etwas "überkanditelt"!
New York City – Vier der einflussreichsten Mafiosi des Bundesstaates New York wurden erschossen aufgefunden. Die Ermordung der als „Dons“ bezeichneten Männer fand scheinbar durch unbekannte Attentäter simultan an verschiedenen Orten statt. Gemeinsam mit seinen Bodyguards wurde Anthony Stracci in einem Fahrstuhl erschossen. Auf Ottilio Cuneo wurden zwei tödliche Schüsse beim Verlassen eines Hotels abgegeben – er war in der Drehtür stecken geblieben. Während man Phillip Tattaglia mit einer nicht identifizierten Geliebten in einem Ferienhaus fand, wurde Emilio Barzini auf offener Straße vor dem Gerichtsgebäude hingerichtet. Zusätzlich meldete ein Massagesalon den Mord an Moe Greene. Greene, Casinobesitzer aus Las Vegas, wurde bereits mehrfach mit Barzini und anderen der oben angeführten Opfer in Verbindung gebracht. Die Polizei schließt eine „Säuberung“ innerhalb der Mafia somit nicht aus. Kenner der Szene wollen in Michael Corleone (35) den Anstifter des Anschlages…
New York City – Vier der einflussreichsten Mafiosi des Bundesstaates New York wurden erschossen aufgefunden. Die Ermordung der als „Dons“ bezeichneten Männer fand scheinbar durch unbekannte Attentäter simultan an verschiedenen Orten statt. Gemeinsam mit seinen Bodyguards wurde Anthony Stracci in einem Fahrstuhl erschossen. Auf Ottilio Cuneo wurden zwei tödliche Schüsse beim Verlassen eines Hotels abgegeben – er war in der Drehtür stecken geblieben. Während man Phillip Tattaglia mit einer nicht identifizierten Geliebten in einem Ferienhaus fand, wurde Emilio Barzini auf offener Straße vor dem Gerichtsgebäude hingerichtet. Zusätzlich meldete ein Massagesalon den Mord an Moe Greene. Greene, Casinobesitzer aus Las Vegas, wurde bereits mehrfach mit Barzini und anderen der oben angeführten Opfer in Verbindung gebracht. Die Polizei schließt eine „Säuberung“ innerhalb der Mafia somit nicht aus. Kenner der Szene wollen in Michael Corleone (35) den Anstifter des Anschlages ausgemacht haben. Corleone hatte ein Jahr zuvor die Leitung von Genco Imports übernommen, deren Präsident zuvor sein Vater, Vito Corleone, war. Vito Corleone selbst galt jahrelang als eines der fünf Familienmitglieder der New Yorker Mafia. Vor zehn Jahren war vor seinem Firmengebäude ein Attentat auf ihn verübt worden. Ausgegangen sei dieses, so hieß es damals auf der Straße, von dem Heroinhändler Virgil Sollozzo, genannt „der Türke“. Sollozzo stand in engem Kontakt mit Phillip Tattaglia und wurde ein Jahr später gemeinsam mit Polizeihauptkommissar Mark McCluskey erschossen in einem italienischen Familienrestaurant aufgefunden. Ermittlungen zufolge hatte sich McCluskey anschließend als korrupt erwiesen. Michael Corleone selbst lehnt jedoch jegliche Verantwortung für den New Yorker Fünffachmord ab. Zudem wehrt er sich gegen Anschuldigungen, er sei ein Mafiosi. „That’s my family. That’s not me“, erklärte Corleone. Doch etliches spricht dagegen. Nicht nur dass Corleone sich zwischen 1947 (kurz nach dem Mord an Sollozzo und McCluskey) und 1950 nicht in New York aufgehalten hat, sein älterer Bruder Santino Corleone wurde im Frühjahr 1948 von dutzenden Kugeln erschossen bei der Zollstation nach New Jersey entdeckt. Auch Corleones Schwager, Carlo Rizzi, wurde vor einigen Tagen tot aufgefunden. Eine Beteiligung von Corleone an den Morden lässt sich allerdings bisher nicht nachweisen. „The kid’s clean, he’s a war hero!“, befindet Detective Phillips von der New Yorker Polizei. Es ist somit davon auszugehen, dass die Ermittlungen bis auf weiteres eingestellt werden. Die Familie Corleone selbst, so verkündete ihr Anwalt Tom Hagen, zieht in Kürze nach Lake Tahoe, Nevada.
Summa summarum: „Der Pate“ ist ein wegweisender Film. Auch wenn Thema dieses Films die Welt der Mafia ist, geht es doch nicht um Dinge, die in der „anderen“ Welt nicht vorkommen würden – im Gegenteil. Trotz des eigentümlichen Charakters dieses „sozialen Systems“ ist es zugleich ein Produkt der „einen Welt“, natürlich mit nachhaltig wirkenden Traditionen und historischen Bezügen aus Sizilien, aber eben nicht im Sinne eines streng abgeschotteten Bereichs. Coppola hat als erster und bis heute für mich unerreicht durch andere Filme, die „Der Pate“ nach sich zog, diese Welt inszeniert und nahe gebracht. Im zweiten Teil aus dem Jahr 1974 konnte sich Coppola in dieser Hinsicht noch steigern – aber dazu ein anderes Mal.
Mal fast dokuemntarisch, mal pralles Kino. Genial besetzt und mit einer der schönsten Filmmusiken der Kinogeschichte. Da kann Teil 2 trotz De Niro nicht mithalten.
Es gibt so viele Mafiosi- und Gangster-Filme, die wirklich gut sind, doch in keinem anderen fühlt man sich so sehr als Teil dieser 'Familia', wie im Paten.
Ganz großes Kino.
Allein das Ende dieses ersten Teils ist schlicht überwältigend, wie ich finde, wozu der Soundtrack natürlich auch wieder sein Übriges tut.
Ein Film ohne Musik ist für mich wie ein Sonnenuntergang ohne Sonne.
Einen so runden Film sieht man nur selten, er ist wie eine Hörspielkassette. Normalerweise erreicht kein bebilderter Film die Vorstellung des Hörenden in dessen Kopf. Francis Ford Coppola gelingt mit den verschiedenen Filmabschnitten eine Komposition, die fast ein ganzes Leben zu erzählen scheint.
Francis Ford Coppola hat mit seinem Meisterwerk die Moderne des Mafiafilms eingeläutet. Denn nie zuvor sah man die Gangster mit so viel Stil ihren Geschäften nachgehen, wie hier beim Pate. Durch seine bildgewaltigen Szenen und den vielen bekannten Zitaten ist er auch noch nach vierzig Jahren in aller Munde. Auch wer den Film noch nicht gesehen hat, kennt seine Zitate und hat bestimmt schon mal von dem Pferdekopf oder anderen Szenen gehört.
Vito Corleone ist durch und durch ein Familienmensch, denn die Familie geht ihm über alles. Aber wehe es wendet sich jemand gegen sie, der hat dann bald nichts mehr zu lachen. Als eines Tages ein Attentat auf ihn verübt wird müssen seine Söhne zeigen was sie drauf haben. Da wäre zu einem Sonny, der viel zu hitzköpfig ist, Fredo das Weichei der Familie, Vitos Ziehsohn Tom, der Anwalt der Familie und zu guter Letzt Michael der am Anfang nichts mit den Geschäften seiner Familie zu tun haben möchte. Mit allen Mitteln schlagen sie zurück und zeigen somit ihren Feinden, dass mit den Corleones nicht zu spaßen ist.
Marlon Brando, James Caan, Al Pacino, Diane Keaton sind nur einige bekannte Gesichter die im Film zu sehen sind. Denn alleine schon beim lesen der Besetzungsliste schlägt einem Filmfan das Herz schneller. Dazu kommt noch die unvergessliche Musik von Nino Rota, die das Epos abrundet.
Ein unverwüstliches Meisterwek der Filmgeschichte, das niemals außer Mode kommen wird.
The Godfather also, ich bin mit gemischen Gefühlen an diesen Film gegangen, da ich schon recht viel davon gehört habe. Ich kannte lediglich eine Art Make-Of des Film und bin dennoch Positiv überrascht gewesen.
Der Film strahlt eine Gelassenheit aus, die ich selten bei Filmen erlebe.
Dazu hätten die Schauspieler nicht besser gewählt werden können.
Kurz gesagt Klasse Film!
Ich freu mich auf Teil 2 =)
Übrigens fand ich es schade, dass Apollonia so früh sterben musste
Was ist Kino? Kino ist bebildertes Erzählen von Geschichten; es gilt grundsätzlich: Je besser die Geschichte und je besser die Geschichte erzählt wird, desto besser ist der Film. Der Pate ist einfach Kino pur. Die Geschichte ist herausragend und gut geschrieben; obwohl es der Film nicht schafft (da unmöglich) alle Handlungsstränge und Verwicklungen, die in Mario Puzos tollem Buch aufgezeigt werden zu erfassen, ist es trotzdem noch eine der besten Geschichten, die jemals auf die große Leinwand gezaubert wurden. Coppolas Inszenierung ist klassisch schön und einfach herrlich. In tollen Farben, diewunderbar in die Zeit passen bebildert er diese Geschichte um Vertrauen, Verrat und Verbrechen. Die Darstellerriege wurde schon so oft gelohnt, dass man es fast nicht noch einmal tun muss, aber eben nur fast. Der junge Al Pacino der eine erschreckende Verwandlung durchmacht, vom schüchternen Kriegsheld zum eiskalten Mafiapaten; das Spiel des genialen Marlon Brandos ist einfach eine Augenweide und ist auch heute noch das Maß aller Dinge. Doch mit den beiden Protagonisten hört die Qualität nicht auf, auch James Caan, Diane Keaton, John Cazale und Robert Duvall machen hier alles richtig. Dieses Prädikat sollte nicht oft vergeben werden, aber für mich ist The Godfather einer der besten Filme aller Zeiten.
Als ich mir "The Godfather" vor gut 5 Jahren endlich zum ersten mal angesehen hatte war ich zugegebenermaßen ziemlich enttäuscht. Im Vorfeld als Meisterwerk angepriesen war ich mit (vielleicht etwas zu) hohen Erwartungen in die Vorführung im privaten Heimkino gegangen und zog mir alle Teile auf einmal rein. Leider konnte der Film mich damals weder inhaltlich noch von der Machart überzeugen, viele Dinge an ihm erschienen mir überflüssig bzw. belanglos und ja, ich langweilte mich einfach über weite Strecken. Ich war gelinde gesagt verwundert, nannten doch nicht wenige von mir geschätzte Regisseure "The Godfather" als den ihrer Meinung nach besten Film aller Zeiten.
Jetzt, ein paar Jahre später, hat sich mein Bild ein wenig verbessert. "The Godfather" zählt weiterhin definitiv nicht zu meinen Lieblingsfilmen, jedoch weiß ich, dass man ihn auch im Kontext der ganzen Saga interpretieren muss. Was ihn bzw. die Filmreihe zum Meisterwerk macht ist mir aber bis heute ein Rätsel.
Also ich weiß nicht ob ich wegen deines "Geschmacks" oder deinem Profilbild kotzen soll :) Aber ist auch ein weiter Weg von Spoongebob und Traumschiff Suprise bis hin zum Paten , obwohl dir etwas Bewegung gut tun würde :)
Also ich weiß nicht ob ich wegen deines "Geschmacks" oder deinem Profilbild kotzen soll :) Aber ist auch ein weiter Weg von Spoongebob und Traumschiff Suprise bis hin zum Paten , obwohl dir etwas Bewegung gut tun würde :)
Moviepilot Voraussage: 9.0
Ich weiß nicht sorecht was ich von dem Film halten soll, war mir sehr unzugänglich und wurde so auf die Dauer auch teilweise echt langweilig. Werd ihn wahrscheinlich noch 2-3 mal ansehen müssen, um eine passende Bewertung zu finden...
Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an den Film herangegangen und muss leider sagen, dass ich mehr erwartet habe.
Wer hier Action und Spannung erwartet wird sicherlich enttäuscht sein. Mir ist nun bewusst, dass dies auch nicht die Intention des Films ist, was ich auch nicht weiter schlimm finde. Jedoch erscheint "Der Pate" teilweise eher als eine Art Dokumentation über einen Mafia-Clan, als ein Spielfilm. Dies führt meiner Ansicht nach teilweise dazu, dass Langeweile aufkommt. Man wartet darauf, dass ein Höhepunkt erkennbar wird. Ein solcher wird meiner Ansicht nach aber zu keiner Zeit sichtbar. Weiterhin ist der Film zu sehr in die Länge gezogen. Häufig bekommt der Zuschauer für relativ lange Zeit uninteressante Dinge, wie z.B. das Familienfest zu Beginn zu Gesicht, welches sich fast über 30 Minuten erstreckt. Solche Szenen hätte man verkürzen können, auch wenn mir bewusst ist, dass Einige jetzt sagen werden, dass dies gerade den Film und seine epische Darstellung ausmacht. Geschmackssache! Meinen Geschmack trifft dies leider nicht.
Nun aber zu den positiven Aspekten: Die Klasse von Marlon Brando ist offensichtlich. Auch Al Pacino spielt hier wirklich großartig. Das Wertesystem der Mafia und die Strukturen innerhalb derselben, werden hervorragend illustriert. Der Film erscheint aufgrund des bereits von mir angesprochenen Dokumentationscharakters als sehr real (negative Folgen dieser Art von Darstellung wurden von mir bereits oben genannt). Weiterhin ist eine gewisse Detailverliebtheit zu erkennen, die mir durchaus zusagt, ebenso wie die musikalische Begleitung, welche wirklich grandios ist.
Fazit: Abschließend lässt sich sagen, dass es sich bei "Der Pate" sicherlich um keinen schlechten Film handelt. Meiner Ansicht nach wird er trotzdem überbewertet. Ich habe aufgrund der großen Beliebtheit des Films damit gerechnet, ein Meisterwerk vorzufinden. Leider trifft der Begriff "Meisterwerk" auf diesen Film nicht zu. Es handelt sich eher um eine durchaus gelungene Wiedergabe des Mafia-Alltags, deren epische Darstellung von keinen wirklichen Höhepunkten lebt.
Nichtsdestotrotz würde ich empfehlen den Film zu gucken, da es sich bei "Der Pate" einfach um einen Klassiker handelt, zu dem sich jeder seine eigene Meinung bilden sollte.
Wie zeitlos kann Kino sein oder herzlich Willkommen zur Sendung "Irgendsoein Jack Torrance macht Bekanntschaft mit dem Paten" Mit irgendsoeinem Jack Torrance bin ich gemeint, falls das jemand liest, der genauso verwirrt wie ich ist. Aber, na ja, egal !
Jedenfalls bin ich (Achtung Ironie !) wider erwarten (Finito Ironito !) begeistert von DEM Film, DEM Monument, DEM Meisterwerk, von dem hier fast alle sprechen (die ganzen Trolle mal ausgenommen). Wieso ? Na weil Der Pate auf fast jeder Ebene perfekt ist.
Coppolas Regie kann kaum besser sein. Der minimalistische Spannungsaufbau ist einfach großartig gehandhabt. Man denke nur an den Pferdekopf, den SPOILER, den ANDEREN SPOILER, oder WIEDERUM DEN ANDEREN SPOILER ! Coppola lässt Szenen teilweise wie kleine i-Tüpferchen erscheinen, um den Zuschauer mit eben jener zu schockieren. Sei es ein Mord, eine Explosion oder schlicht und ergreifend ein Pferdekopf.
Auch in darstellerischer Hinsicht ist Der Pate perfekt. Man denke nur an Brandos Intensität und Präsenz. Durch scheinbare belanglose Gesichtszüge kann man aus seinem Gesicht Trauer, Glück oder auch Resignation ablesen. Großartig !
Über die Musik Nino Rotas braucht man nicht viel zu sagen. Sie untermalt die jeweilige Stimmung in den entsprechenden Szenen. Auch in der Hinsicht stark !
Nun ja, jetzt muss ich mich wohl an eine Analyse des Werkes heranmachen, die Kernaussage herauspulen, aber das gestaltet sich als nahezu unmöglich. Der Pate hat so viel zu sagen. Es ist eine Ballade: eine Ballade über Liebe und Hass, über Treue und Verrat, über dies und jenes...
Das alles macht sich anhand der Familie Corleone und an der Mafiahierarchie generell bemerkbar. Wem kannst du trauen ? Wem nicht ? Wer liebt dich ? Wer täuscht dich ? Was sollst du tun ? Eine Tat kann dein Leben verändern und bla, bla, bla...
...und so sitze ich da: einfallslos, müde, kaputt. Damals bei der Erstsichtung (es war gestern) - da war mir alles klar und ersichtlich. All diese komplexe Reichhaltigkeit des Werkes war bemerkbar - und jetzt sitze ich da, schreibe einen unlustigen Text und kann den Film nicht in eigene Worte fassen. Verzeiht mir !
Wir sehen uns beim zweiten Teil - da kommt hoffentlich was vernünftiges !
Kommentar 500 !!!
Eigentlich plane ich ja schon ewig einen epischen, tiefgründigen und überhaupt ganz,
ganz besonderen Kommentar zum Überfilm schlechthin zu verfassen.
Andererseits reicht ein Wort, welches sich sowieso nicht steigern lässt:
Perfekt.
In jeglichem Belang.
Wenn die Menscheit nur einen Film hervorgebracht hätte und es wäre Il Padrino gewesen: Es wäre (mehr als ) gut gewesen.
Die für mich beste Buchverfilmung (komplettiert mit seinem Pendant an Perfektion, dem Paten II) überhaupt, mit dem besten Schauspielerensemble überhaupt, der besten Filmmelodie überhaupt und dem höchsten Immerundimmerwiederanschaufaktor überhaupt.
Basta.
Datt ist der gleiche Troll, der sich gestern schon mit 2 Accounts hier angemeldet hat (The Writer und irgendwas mit Schatzi oder so). Gar nicht beachten und am besten sein Zeug direkt weglöschen.
Ogott, das ist ja wirklich der gleiche Idiot. Komm, verschwinde! Kann nicht irgendjemand diese Accounts einfach löschen? Absolut ärgerlich. Bin für nen Aufnahmetest bei Moviepilot! :)
War das ein schrecklicher und langweiliger Film !!!
SPOILER SPOILER SPOILER
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Der Anfang beginnt mit 30 mega langweiligen Minuten. Dialoge, tanzende Menschen, Dialoge etc.
Ständig kommen neue komische Namen, die einem nichts sagen. Man weiß gar nicht, wer, wer ist ...
Peinlichster und dümmster Mafia Film aller Zeiten !!!
Peinlichster und dümmster Kommentar aller Zeiten....
Eine lange Hochzeit am Anfang rechtfertigt doch keinen Hassfilm?!
Jedem das seine, aber der Kommentar ist einfach lächerlich.
Leute, schaut die Bewertungen an. Bushidos Film mit einer 10 bewerten und den Paten eine 0 geben. Entweder ein Troll oder ein sehr, sehr schlechter Filmgeschmack. Vielleicht auch nur ein Hang zu Extremen - wer weiß.
"Ein Werbefilm für die Mafia" Einen solchen gedreht zu haben warf man Coppola vor. Und der Vorwurf ist berechtigt. Von kritischer Distanz keine Spur, stattdessen wurde dem verlogenem Ehre- Stolz- und Familiengeschwätz der Mafia ein Denkmal gesetzt. Man kann den Film an sich nicht kritisieren; er ist hervorragend gemacht. Ein Meisterwerk, ein Klassiker, legendär, episch, Zeitlos, dieser Film wurde mit allerlei Worten betitelt aus verscheidensten Quellen. Sehr selten treffen all diese Bezeichnungen zu. Dieser Film ist einer davon, einer von den Meisterwerken die ein legendärer, epischer, zeitloser Klassiker sind. Leider werden solche Filme meines Wissens nach nicht mehr produziert, was sehr schade ist und der Kultur schadet.
Stimmt, Ein Prophet ist ein toller Film und unbedingt empfehlenswert. Nur, dass es darin nicht um die eigentliche Ur-Mafia geht, sondern um mafiaähnliche Strukturen im Marseille der Gegenwart, wo solche Clans heute arabischer Herkunft sind.
Wer reine Unterhaltung der eher schlichten Art, Action pur und kameratechnische Hochglanz-Mätzchen erwartet, ist in diesem Film natürlich falsch und sollte ihn besser meiden. Coppolas zur epischen Breite und zum Romantisieren neigenden Erzählstil muss man mögen, das hat auch nichts mit dem Alter zu tun, den der Film auf dem Buckel hat. Allerdings finde ich nicht, dass dieser Streifen der ultimative Mafia-Film schlechthin ist. Zur Entstehungszeit war er es natürlich, aus der Rückschau ist das aber für mich ohne Frage Goodfellas von Scorsese aus dem Jahr 1990. Und natürlich als TV-Variante die Sopranos. Mir persönlich transportiert der Streifen zuviel distanzlose Mafia-Gloriole und Familienknatsch. Grenzwertiger Kitsch pur war ja schon der Roman von Mario Puzo. Und der immer wieder gebetsmühlenartig abgespulte Satz von dem Angebot, das irgendjemand nicht ablehnen kann, nervt irgendwann nur noch und wirkt abgedroschen.
Bei den Darstellern nervt mich Diane Keaton mit ihrem immer kurz an der Hysterie-Grenze balancierenden Spiel. Das ist in Woody Allen Filmen charmant, hier passt es nicht. Ein gerade aufsteigender Mafiaboss nimmt doch ein solches Nervenbündel nicht zur Frau (Teil 2 zeigt ja dann auch beeindruckend, dass es ein Fehler war, einer der wenigen, den Michael Corleone sich je geleistet hat;-)). Auch ganz fehlgecastet ist meiner Meinung nach James Caan als Sonny, der so gar nicht italienisch wirkt und nicht überzeugt. Robert Duvall als gründlicher und nibelungentreuer deutschstämmiger Mafia-Rechtsverdreher überzeugt auf der ganzen Linie mit seinem reduzierten Spiel. Eine großartige Leistung. Brando mag man oder man mag ihn nicht. Und Pacino ist atemberaubend gut in der Wandlung vom braven Bubi zum eiskalten Mafia-Paten. Er schafft mit dem Ausdruck seiner Augen, was James Caan nicht mit übertriebenem Körpereinsatz und hektischem Gestikulieren erreicht. Im Original kommt das durch Pacinos gefährlich sanfte Stimme noch besser zum Tragen. Nicht auszudenken, wenn der langweilige Robert Redford, wie ursprünglich geplant, die Rolle des Michael übernommen hätte. Alleine wegen Pacino lohnt das lange Ausharren vor diesem überlangen Epos, das gegen Ende hin deutlich an Fahrt, Einfallsreichtum und an Klasse gewinnt. Die mit der Blutorgie gegengeschnittene Taufszene ist allererste Sahne, knistert vor Spannung, ist grandios in ihrer bildmächtigen Symbolkraft und zieht auch 40 Jahre später noch in den Bann. Hier ist zu ahnen, was für ein Film das hätte werden können, wenn der Regisseur und nicht der Produzent das Sagen gehabt hätte.
Joh, ganz nette Geschichte soweit, kann man sich auch heute noch gut angucken, auch wenn es immer heißt: Der Pate hätte so seine Längen... kann ich nicht nachvollziehen. Ich hab so schon Schwierigkeiten mir diese ganzen Namen zu merken. Mir war in den 3 Stunden jedenfalls nicht langweilig, was sicher auch damit zusammenhängt, daß es dem Film gelingt eine Atmosphäre und ein Feeling zu etablieren. Von menschlichem Tiefgang, oder ganz besonders großartiger Kameraarbeit kann ich aber nicht berichten. Das soll nicht heißen, daß es hier an handwerklichen Aspekten etwas zu nörgeln gäbe, herausragen tut aber auch nichts. Der Film ist heute nicht mehr auf der Höhe. Das ganze Filmhandwerk hat in den vergangenen 40 Jahren eben doch ein bisschen was dazugelernt. Klar, konnten die damals auch schon schauspielern, aber soll mir mir jetzt nen Film ansehen, um Fertigkeiten der Darsteller zu bewundern!? Lieber wäre mir Unterhaltung, oder irgendwas, was der Film zu zeigen hat, exponieren will. Der Pate hat keine solchen Ansprüche, weshalb ich die 8,5 Punkte nicht verstehe.
Absoluter Lieblingsfilm.. Die Verarbeitung vom Bestseller Buch zum grandiosen Film Highlight ist fantastisch gelungen, die Technik war für damalige Maßstäbe den Vorgängern weit voraus, allgemein wurde aber auch an Spezialeffekten gespart was diesen Film sehr authentisch wirken lässt. Die Geschichte an sich ist in einer mannigfaltigen Perspektive erzählt wie ich sie bei kaum einen Streifen der letzten 2 Jahrzehnte gesehen habe, Hut ab was die Schauspieler sowie die Regie da geleistet haben.
Wenn die 6Milliarden Nervensägen beseitigt wurden erzählt dieser Film die geschichte der satanischen Familien. Dieser Film kann auch als Miniatur für diese Zeit betrachten. Zwar bekämpfen sich die Familien dennoch brauchen sie sich gegenseitig um die Welt zu kontrollieren. Machtkampf untereinander gehört zu ihrer Religion. Raubtierreligion.
Gut gemachter Film.
Beeinflussender Film.
Da will ma ja gleich Michael Corleone sein!
Der Pate - Kritik
US 1972 Laufzeit 175 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 24.08.1972
Kritiken (4) — Film: Der Pate
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenKein Film - ein Monument!
Lange bevor Peter Jackson fußbehaarte Halblinge durch die Botanik wanken und über Rauchmittel philosophieren ließ, definierte Francis Ford Coppola mit seiner "Godfather"-Saga, was es heißen kann, opulenten und perfektem Erzählkino in mehreren Akten beiwohnen zu dürfen.
Und ohne diesen konstruierten Vergleich überbeanspruchen zu wollen, oder das Ergebnis dieser Kritik nach vorne zu verlegen: In der Quintessenz ist die Leistung von Coppola höher zu honorieren, als die von Jackson, denn ersterer hat es geschafft, aus einem guten, aber zugegegebenermaßen auch etwas groschenheftartigen Mafia-Roman, ein tiefgehendes und ambivalentes Familienportrait zu kreieren.
Ich spreche im ersten Absatz bewusst im Plural, denn obgleich "Godfather I" jener Teil der Trilogie mit der wahrscheinlich höchsten popkulturellen Präsenz und Relevanz ist, so ergibt er doch erst mit den beiden Nachfolgern zusammen das wirkliche Magnum Opus…
Kritik im Original 43 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 37 Antworten
duffy 2010/09/19 00:20:07
Antwort löschenBis auf den Satz mit Scorsese habe ich nichts besseres über den Film gelesen. Großartig!
BlueSquirrel 2010/09/19 00:24:38
Antwort löschenWas stimmt denn an dem Satz nicht Mr. Duff?
Hitmanski 2010/09/19 00:24:47
Antwort löschenDankeschön :)
duffy 2010/09/19 00:27:02
Antwort löschenIch find Scorseses Filme nicht schlechter als Coppolas, Mr. Hörnchen. Das ist schon alles. ;)
BlueSquirrel 2010/09/19 00:37:36
Antwort löschenIch genau sehe so :)
fabel 2010/09/19 16:00:19
Antwort löschenWenn ich mit dem "Lynch-Marathon" durch bin, werde ich mich wohl mal endlich an dieses Mammutwerk ranmachen.
Bisher lagst du ja eigentlich immer richtig mit deinen Tips zu mir.
Ahja @kommentar:
Kein Kommentar-ein Monument.(um mal bei deiner Sprache zu bleiben ;) )
Hitmanski 2010/09/19 16:02:38
Antwort löschenDas sind erfreuliche Nachrichten in jeder Hinsicht :)
der cineast 2010/09/20 14:58:20
Antwort löschenoh mann ich dachte schon du lobst nur den ersten so.
diesen klischeehaften mafia langweiler!!
hoffentlich sind die anderen beiden besser!
Hitmanski 2010/09/20 15:48:15
Antwort löschenPrimär lobe ich ja auch den ersten "Godfather", meine Wertschätzung erstreckt sich nur auch auf die anderen beiden Teile ;)
Den Langeweile-Vorwurf finde ich zwar nachvollziehbar, sehe ich aber komplett anders - aber das gibt es ja im Review nachzulesen.
Ob nun der zweite Teil "besser" ist als der erste, daran scheiden sich die Geister ja schon seit Ewigkeiten, der dritte fällt qualitativ etwas ab, ist aber immer noch ziemlich stark.
Aber ich wage zu prophezeien, dass du - sofern dir der erste nicht gefallen hat - auch mit den Fortsetzungen auf keinen grünen Zweig kommen wirst^^
der cineast 2010/09/20 19:26:01
Antwort löschenalso ich finde prinzipell den zweiten von der Story noch recht interessant, dass geht doch um den aufstieg von vito corleone oder nicht?
Hitmanski 2010/09/20 20:13:40
Antwort löschenSo ist es ;)
Bandrix 2010/09/20 22:12:02
Antwort löschenKlasse Kommentar!
Aber wieso ist das Buch denn leicht groschenheftartig? Lese es nämlich gerade und finde es klasse.
Hitmanski 2010/09/20 22:40:22
Antwort löschenDankeschön :)
Ich mochte/mag den Roman auch (wie eigentlich fast alles von Puzo), und der Vergleich mit einem Groschenheft klingt vielleicht wirklich härter, als er gemeint war. "Der Pate" ist für mich ein schönes und wichtiges Stück Trivialliteratur, Unterhaltungsliteratur oder wie auch immer man es nennen will - aber gemessen an Kriterien wie Stilistik und ähnlichen wahrscheinlich nichts, womit man einem Literaturprofessor eine Freude machen, oder sich für den Pulitzer-Preis bewerben würde. Aber das ist ein Vorwurf, mit dem ich gut leben kann :D
alanger 2010/12/15 13:16:20
Antwort löschenbis auf den satz mit peter jackson habe ich nichts besseres über den film gelesen.
Hitmanski 2010/12/15 13:19:33
Antwort löschenIch seh' schon, ihr mögt alle meine Vergleiche nicht :D
Aber sonst: Danke Danke!
Benchyl 2011/01/18 15:56:54
Antwort löschenWas verstehst du hier unter "schöne(re)n Bildern"?
Hitmanski 2011/01/18 16:05:25
Antwort löschenCoppolas Bildsprache ist in ihren ruhigen Zügen und den Sepiafiltern meditativ und nahezu lyrisch; Scorseses Bilder sind in ihrem Blautönen Ausdruck einer kühlen und technizistischen Inszenierung, stehen vorallem aber im krassen Widerspruch zu seiner ganz und gar undistanzierten Betrachtung des Themas als solches.
Benchyl 2011/01/19 12:47:29
Antwort löschenNun, könnte man so sehen, dadurch sind die Bilder ansich jedoch in keiner Weise "schöner", höchstens die farbliche Abstimmung angenehmer. Jedoch würde ich auch da widersprechen, abgesehen von dem von dir genannten Gesichtspunkt. "Der Pate" wirkt zwar gelblich und warm, aber ist insgesamt eindeutig zu dunkel, Bilder bestehen teilweise größtenteils (Achtung, Wortspiel!) aus Schattenpersonen. Und durch diese konstante Dunkelheit wird dem Zuschauer eine gewisse Tristesse suggeriert, die ihm die richtige Zugänglichkeit erschwert. (Ich leugne hierbei nicht, dass ich durch modernere Filme möglicherweise verwöhnt bin und mich der damalige Stand der Technik vielleicht nicht zufriedenstellt.)
Scorseses Bilder gestalten sich dahingehend offener. Die Kühlheit der Blautöne sind nicht zwangsweise auf Distanz zu beziehen, sondern ließe sich auch in Anbetracht der "kalten" Charaktere bzw deren "Kalt"blütigkeit verstehen.
Auch ansonsten ist meine Meinung punktuell konträr zu deiner. Marlon Brandos Darbietung z. B. wirkt auf mich nirgendwo erwähnenswert positiv. Der arrogante Blick durch halb zu hängende Augen mit halblahmen Unterkiefer erinnert mich eher an Helge Schneider als Udo Lindenberg.
der cineast 2011/01/19 19:23:09
Antwort löschenKann Benchyl da nur zustimmen :)
Ein Typ zu sein heißt noch lange nicht ein guter Schauspieler zu sein, auch wenn Brando das unbestritten ist. Bruce Willis hat ja auch noch in fast keinem Film geschauspielert.
Hitmanski 2011/01/19 19:56:29
Antwort löschenBruce Willis kann ja auch nix :)
duffy 2011/01/19 20:05:25
Antwort löschenDas dafür aber recht gut. :)
alanger 2011/01/19 20:08:33
Antwort löschenhey, bruce ist gut. :)
Hitmanski 2011/01/19 20:10:16
Antwort löschenSolange er sich durch Hochhäuser ballern darf ja, alles andere tendiert Richtung schmerzhaft. Siehe KID oder 16 BLOCKS...
duffy 2011/01/19 20:18:29
Antwort löschen16 Blocks ist schon gut wie er ist, inkl. Willis. Da war Die Hard 4.0 schon ne ganze Ecke schlimmer.
Leute wie er müssen nicht adademymässig spielen um zu unterhalten, da reicht die Präsenz. So ist sie halt, die alte Garde. Gibt's heute nicht mehr. :)
Hitmanski 2011/01/19 20:23:17
Antwort löschenLiegt aber auch nur daran, dass man Filme damals anders konzipiert hat; du findest heute nahezu kein Script mehr, dass sich komplett seinem Hauptdarsteller unterordnet, ohne ihn zu hinterfragen - und die paar Ausnahmen a la Statham sind dann halt aus anderen Gründen grottig. Sogar Superhelden sind heute ja gebrochene Typen :D
duffy 2011/01/19 20:25:14
Antwort löschenJa, leider ist das genau so. :/
Ich vermisse die Zeiten in denen man sich nen Schwarzenegger ausgeliehen hat und genau wusste was man bekommt.
Hitmanski 2011/01/19 20:32:40
Antwort löschenThe Times They Are A-Changin'.
j0j3nk 2011/02/11 13:50:03
Antwort löschenhitmanski was halten Sie von einem Paten-abend?
willy50 2011/02/14 15:27:31
Antwort löschengerade mal wieder gesehen. Ich geb 11 Punkte.
Mundharmonika 2011/04/18 13:02:08
Antwort löschenIch schliesse mich den vorigen Lobesbekundungen an, eine exzellente Rezension, eine der besten, die ich je gelesen habe!
lexenbird 2011/05/07 22:05:13
Antwort löschenGeile Idee....! Eine Rezi schreiben. Dann mit einen zweiten Account dazu zu kommentieren : [...eine exzellente Rezension, eine der besten, die ich je gelesen habe..] Manchmal stinkt etwas derart zum Himmel und beleidigt die Intelligenz Aller...! Meine Meinung zu Hitmanskis Rezi : Ganz okay, wenn auch etwas "überkanditelt"!
duffy 2011/05/07 22:29:09
Antwort löschenIch bin n Zweitaccount von Hitmanski? Geil.
Hitmanski 2011/05/07 22:31:07
Antwort löschenSei still, dunkle Seite meiner Selbst!
duffy 2011/05/07 22:40:58
Antwort löschenAch, ICH bin die dunkle Seite? Das muss man mir doch sagen.
Hitmanski 2011/05/07 22:43:08
Antwort löschenManchmal zumindest. Bin da immer etwas inkonsistent. :)
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duffy 2011/05/07 22:49:46
Antwort löschenDa solltest du dir schleunigst einig werden und mit den Selbstgesprächen hier aufhören. Die Leute gucken schon... :D
Le Samourai 2011/06/21 21:14:32
Antwort löschen<3
TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenNew York City – Vier der einflussreichsten Mafiosi des Bundesstaates New York wurden erschossen aufgefunden. Die Ermordung der als „Dons“ bezeichneten Männer fand scheinbar durch unbekannte Attentäter simultan an verschiedenen Orten statt. Gemeinsam mit seinen Bodyguards wurde Anthony Stracci in einem Fahrstuhl erschossen. Auf Ottilio Cuneo wurden zwei tödliche Schüsse beim Verlassen eines Hotels abgegeben – er war in der Drehtür stecken geblieben. Während man Phillip Tattaglia mit einer nicht identifizierten Geliebten in einem Ferienhaus fand, wurde Emilio Barzini auf offener Straße vor dem Gerichtsgebäude hingerichtet. Zusätzlich meldete ein Massagesalon den Mord an Moe Greene. Greene, Casinobesitzer aus Las Vegas, wurde bereits mehrfach mit Barzini und anderen der oben angeführten Opfer in Verbindung gebracht. Die Polizei schließt eine „Säuberung“ innerhalb der Mafia somit nicht aus. Kenner der Szene wollen in Michael Corleone (35) den Anstifter des Anschlages…
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Ulrich Behrens
Kommentar löschenSumma summarum: „Der Pate“ ist ein wegweisender Film. Auch wenn Thema dieses Films die Welt der Mafia ist, geht es doch nicht um Dinge, die in der „anderen“ Welt nicht vorkommen würden – im Gegenteil. Trotz des eigentümlichen Charakters dieses „sozialen Systems“ ist es zugleich ein Produkt der „einen Welt“, natürlich mit nachhaltig wirkenden Traditionen und historischen Bezügen aus Sizilien, aber eben nicht im Sinne eines streng abgeschotteten Bereichs. Coppola hat als erster und bis heute für mich unerreicht durch andere Filme, die „Der Pate“ nach sich zog, diese Welt inszeniert und nahe gebracht. Im zweiten Teil aus dem Jahr 1974 konnte sich Coppola in dieser Hinsicht noch steigern – aber dazu ein anderes Mal.
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MartinSchwarz: zitty MartinSchwarz: zitty
Kommentar löschenMal fast dokuemntarisch, mal pralles Kino. Genial besetzt und mit einer der schönsten Filmmusiken der Kinogeschichte. Da kann Teil 2 trotz De Niro nicht mithalten.
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Kommentare (221) — Film: Der Pate
Kommentar schreibenCanis Majoris 2012/02/07 23:28:53
Kommentar löschenEs gibt so viele Mafiosi- und Gangster-Filme, die wirklich gut sind, doch in keinem anderen fühlt man sich so sehr als Teil dieser 'Familia', wie im Paten.
Ganz großes Kino.
Allein das Ende dieses ersten Teils ist schlicht überwältigend, wie ich finde, wozu der Soundtrack natürlich auch wieder sein Übriges tut.
Ein Film ohne Musik ist für mich wie ein Sonnenuntergang ohne Sonne.
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schwedenretter 2012/02/07 19:08:35
Kommentar löschenEinen so runden Film sieht man nur selten, er ist wie eine Hörspielkassette. Normalerweise erreicht kein bebilderter Film die Vorstellung des Hörenden in dessen Kopf. Francis Ford Coppola gelingt mit den verschiedenen Filmabschnitten eine Komposition, die fast ein ganzes Leben zu erzählen scheint.
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Blonder 2012/02/03 12:09:16
Kommentar löschenFrancis Ford Coppola hat mit seinem Meisterwerk die Moderne des Mafiafilms eingeläutet. Denn nie zuvor sah man die Gangster mit so viel Stil ihren Geschäften nachgehen, wie hier beim Pate. Durch seine bildgewaltigen Szenen und den vielen bekannten Zitaten ist er auch noch nach vierzig Jahren in aller Munde. Auch wer den Film noch nicht gesehen hat, kennt seine Zitate und hat bestimmt schon mal von dem Pferdekopf oder anderen Szenen gehört.
Vito Corleone ist durch und durch ein Familienmensch, denn die Familie geht ihm über alles. Aber wehe es wendet sich jemand gegen sie, der hat dann bald nichts mehr zu lachen. Als eines Tages ein Attentat auf ihn verübt wird müssen seine Söhne zeigen was sie drauf haben. Da wäre zu einem Sonny, der viel zu hitzköpfig ist, Fredo das Weichei der Familie, Vitos Ziehsohn Tom, der Anwalt der Familie und zu guter Letzt Michael der am Anfang nichts mit den Geschäften seiner Familie zu tun haben möchte. Mit allen Mitteln schlagen sie zurück und zeigen somit ihren Feinden, dass mit den Corleones nicht zu spaßen ist.
Marlon Brando, James Caan, Al Pacino, Diane Keaton sind nur einige bekannte Gesichter die im Film zu sehen sind. Denn alleine schon beim lesen der Besetzungsliste schlägt einem Filmfan das Herz schneller. Dazu kommt noch die unvergessliche Musik von Nino Rota, die das Epos abrundet.
Ein unverwüstliches Meisterwek der Filmgeschichte, das niemals außer Mode kommen wird.
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Cebion 2012/01/30 09:05:34
Kommentar löschenThe Godfather also, ich bin mit gemischen Gefühlen an diesen Film gegangen, da ich schon recht viel davon gehört habe. Ich kannte lediglich eine Art Make-Of des Film und bin dennoch Positiv überrascht gewesen.
Der Film strahlt eine Gelassenheit aus, die ich selten bei Filmen erlebe.
Dazu hätten die Schauspieler nicht besser gewählt werden können.
Kurz gesagt Klasse Film!
Ich freu mich auf Teil 2 =)
Übrigens fand ich es schade, dass Apollonia so früh sterben musste
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Looki 2012/01/30 09:12:34
Antwort löschenjap...die war heiß ^^
aber auf teil 2 kannst dich schon freuen, ich finde ihn sogar besser als den ersten.
Brigittes Helm 2012/02/04 14:36:22
Antwort löschenIn Teil 3 taucht sie in einer Rückblende noch mal kurz auf;-).
ash-williams 2012/01/20 08:14:55
Kommentar löschenWas ist Kino? Kino ist bebildertes Erzählen von Geschichten; es gilt grundsätzlich: Je besser die Geschichte und je besser die Geschichte erzählt wird, desto besser ist der Film. Der Pate ist einfach Kino pur. Die Geschichte ist herausragend und gut geschrieben; obwohl es der Film nicht schafft (da unmöglich) alle Handlungsstränge und Verwicklungen, die in Mario Puzos tollem Buch aufgezeigt werden zu erfassen, ist es trotzdem noch eine der besten Geschichten, die jemals auf die große Leinwand gezaubert wurden. Coppolas Inszenierung ist klassisch schön und einfach herrlich. In tollen Farben, diewunderbar in die Zeit passen bebildert er diese Geschichte um Vertrauen, Verrat und Verbrechen. Die Darstellerriege wurde schon so oft gelohnt, dass man es fast nicht noch einmal tun muss, aber eben nur fast. Der junge Al Pacino der eine erschreckende Verwandlung durchmacht, vom schüchternen Kriegsheld zum eiskalten Mafiapaten; das Spiel des genialen Marlon Brandos ist einfach eine Augenweide und ist auch heute noch das Maß aller Dinge. Doch mit den beiden Protagonisten hört die Qualität nicht auf, auch James Caan, Diane Keaton, John Cazale und Robert Duvall machen hier alles richtig. Dieses Prädikat sollte nicht oft vergeben werden, aber für mich ist The Godfather einer der besten Filme aller Zeiten.
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lacerta 2012/01/18 20:01:24
Kommentar löschenAls ich mir "The Godfather" vor gut 5 Jahren endlich zum ersten mal angesehen hatte war ich zugegebenermaßen ziemlich enttäuscht. Im Vorfeld als Meisterwerk angepriesen war ich mit (vielleicht etwas zu) hohen Erwartungen in die Vorführung im privaten Heimkino gegangen und zog mir alle Teile auf einmal rein. Leider konnte der Film mich damals weder inhaltlich noch von der Machart überzeugen, viele Dinge an ihm erschienen mir überflüssig bzw. belanglos und ja, ich langweilte mich einfach über weite Strecken. Ich war gelinde gesagt verwundert, nannten doch nicht wenige von mir geschätzte Regisseure "The Godfather" als den ihrer Meinung nach besten Film aller Zeiten.
Jetzt, ein paar Jahre später, hat sich mein Bild ein wenig verbessert. "The Godfather" zählt weiterhin definitiv nicht zu meinen Lieblingsfilmen, jedoch weiß ich, dass man ihn auch im Kontext der ganzen Saga interpretieren muss. Was ihn bzw. die Filmreihe zum Meisterwerk macht ist mir aber bis heute ein Rätsel.
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Filmfanatiker 2012/01/17 21:58:02
Kommentar löschenEndlich gesehen, einwirken lassen und für gut befunden. Klasse Schauspieler in einem Meisterwerk. Hat Längen, aber die starken Momente überwiegen.
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Der Boernd 2012/01/11 19:00:58
Kommentar löschenja sehenswert. aber das mit dem megakult is scheinbar an mir vorbeigegangen.
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Annumbay 2012/01/11 14:51:47
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In Worte lässt sich dieser langweilige Schund gar nicht beschreiben ...
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rockoholic 2012/01/15 15:32:54
Antwort löschenAlso ich weiß nicht ob ich wegen deines "Geschmacks" oder deinem Profilbild kotzen soll :) Aber ist auch ein weiter Weg von Spoongebob und Traumschiff Suprise bis hin zum Paten , obwohl dir etwas Bewegung gut tun würde :)
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rockoholic 2012/01/15 15:33:41
Antwort löschenAlso ich weiß nicht ob ich wegen deines "Geschmacks" oder deinem Profilbild kotzen soll :) Aber ist auch ein weiter Weg von Spoongebob und Traumschiff Suprise bis hin zum Paten , obwohl dir etwas Bewegung gut tun würde :)
Cebion 2012/01/30 08:59:49
Antwort löschenDa kann man nur den Kopfschütteln -.-
rudeboy69 2012/01/10 19:26:28
Kommentar löschenMoviepilot Voraussage: 9.0
Ich weiß nicht sorecht was ich von dem Film halten soll, war mir sehr unzugänglich und wurde so auf die Dauer auch teilweise echt langweilig. Werd ihn wahrscheinlich noch 2-3 mal ansehen müssen, um eine passende Bewertung zu finden...
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Jeff Lebowski 2012/02/11 01:09:43
Antwort löschenMir geht es exakt so wie dir..ich hab auch 9.0 und hab keine ahng was ich davon halten soll (;
rranzen 2012/01/10 14:17:38
Kommentar löschenIch bin mit sehr hohen Erwartungen an den Film herangegangen und muss leider sagen, dass ich mehr erwartet habe.
Wer hier Action und Spannung erwartet wird sicherlich enttäuscht sein. Mir ist nun bewusst, dass dies auch nicht die Intention des Films ist, was ich auch nicht weiter schlimm finde. Jedoch erscheint "Der Pate" teilweise eher als eine Art Dokumentation über einen Mafia-Clan, als ein Spielfilm. Dies führt meiner Ansicht nach teilweise dazu, dass Langeweile aufkommt. Man wartet darauf, dass ein Höhepunkt erkennbar wird. Ein solcher wird meiner Ansicht nach aber zu keiner Zeit sichtbar. Weiterhin ist der Film zu sehr in die Länge gezogen. Häufig bekommt der Zuschauer für relativ lange Zeit uninteressante Dinge, wie z.B. das Familienfest zu Beginn zu Gesicht, welches sich fast über 30 Minuten erstreckt. Solche Szenen hätte man verkürzen können, auch wenn mir bewusst ist, dass Einige jetzt sagen werden, dass dies gerade den Film und seine epische Darstellung ausmacht. Geschmackssache! Meinen Geschmack trifft dies leider nicht.
Nun aber zu den positiven Aspekten: Die Klasse von Marlon Brando ist offensichtlich. Auch Al Pacino spielt hier wirklich großartig. Das Wertesystem der Mafia und die Strukturen innerhalb derselben, werden hervorragend illustriert. Der Film erscheint aufgrund des bereits von mir angesprochenen Dokumentationscharakters als sehr real (negative Folgen dieser Art von Darstellung wurden von mir bereits oben genannt). Weiterhin ist eine gewisse Detailverliebtheit zu erkennen, die mir durchaus zusagt, ebenso wie die musikalische Begleitung, welche wirklich grandios ist.
Fazit: Abschließend lässt sich sagen, dass es sich bei "Der Pate" sicherlich um keinen schlechten Film handelt. Meiner Ansicht nach wird er trotzdem überbewertet. Ich habe aufgrund der großen Beliebtheit des Films damit gerechnet, ein Meisterwerk vorzufinden. Leider trifft der Begriff "Meisterwerk" auf diesen Film nicht zu. Es handelt sich eher um eine durchaus gelungene Wiedergabe des Mafia-Alltags, deren epische Darstellung von keinen wirklichen Höhepunkten lebt.
Nichtsdestotrotz würde ich empfehlen den Film zu gucken, da es sich bei "Der Pate" einfach um einen Klassiker handelt, zu dem sich jeder seine eigene Meinung bilden sollte.
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brainchild 2012/01/16 00:12:07
Antwort löschenHöhepunkte gibts schon, vor allem die Parallelmontage mit den Ermordungen gegen Ende, und die Schlussszene. Teilweise zieht's sich aber wirklich.
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rranzen 2012/01/16 14:15:22
Antwort löschenHab gestern den 2. Teil geschaut. Der war meiner Ansicht nach um einiges besser.
brainchild 2012/01/16 16:14:43
Antwort löschenIch auch, mir gefiel der erste aber etwas besser. Bin mal auf Teil 3 gespannt..
Jack_Torrance 2012/01/09 16:03:01
Kommentar löschenWie zeitlos kann Kino sein oder herzlich Willkommen zur Sendung "Irgendsoein Jack Torrance macht Bekanntschaft mit dem Paten" Mit irgendsoeinem Jack Torrance bin ich gemeint, falls das jemand liest, der genauso verwirrt wie ich ist. Aber, na ja, egal !
Jedenfalls bin ich (Achtung Ironie !) wider erwarten (Finito Ironito !) begeistert von DEM Film, DEM Monument, DEM Meisterwerk, von dem hier fast alle sprechen (die ganzen Trolle mal ausgenommen). Wieso ? Na weil Der Pate auf fast jeder Ebene perfekt ist.
Coppolas Regie kann kaum besser sein. Der minimalistische Spannungsaufbau ist einfach großartig gehandhabt. Man denke nur an den Pferdekopf, den SPOILER, den ANDEREN SPOILER, oder WIEDERUM DEN ANDEREN SPOILER ! Coppola lässt Szenen teilweise wie kleine i-Tüpferchen erscheinen, um den Zuschauer mit eben jener zu schockieren. Sei es ein Mord, eine Explosion oder schlicht und ergreifend ein Pferdekopf.
Auch in darstellerischer Hinsicht ist Der Pate perfekt. Man denke nur an Brandos Intensität und Präsenz. Durch scheinbare belanglose Gesichtszüge kann man aus seinem Gesicht Trauer, Glück oder auch Resignation ablesen. Großartig !
Über die Musik Nino Rotas braucht man nicht viel zu sagen. Sie untermalt die jeweilige Stimmung in den entsprechenden Szenen. Auch in der Hinsicht stark !
Nun ja, jetzt muss ich mich wohl an eine Analyse des Werkes heranmachen, die Kernaussage herauspulen, aber das gestaltet sich als nahezu unmöglich. Der Pate hat so viel zu sagen. Es ist eine Ballade: eine Ballade über Liebe und Hass, über Treue und Verrat, über dies und jenes...
Das alles macht sich anhand der Familie Corleone und an der Mafiahierarchie generell bemerkbar. Wem kannst du trauen ? Wem nicht ? Wer liebt dich ? Wer täuscht dich ? Was sollst du tun ? Eine Tat kann dein Leben verändern und bla, bla, bla...
...und so sitze ich da: einfallslos, müde, kaputt. Damals bei der Erstsichtung (es war gestern) - da war mir alles klar und ersichtlich. All diese komplexe Reichhaltigkeit des Werkes war bemerkbar - und jetzt sitze ich da, schreibe einen unlustigen Text und kann den Film nicht in eigene Worte fassen. Verzeiht mir !
Wir sehen uns beim zweiten Teil - da kommt hoffentlich was vernünftiges !
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Shritz 2012/01/09 16:12:53
Antwort löschenKeine Bange ich fands klasse :)
Jack_Torrance 2012/01/09 20:03:42
Antwort löschenDanke schön :)
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Prechtl 2012/01/09 21:40:50
Antwort löschenDen Paten in Worte zu fassen ist praktisch unmöglich :D Und viel Spaß bei Teil 2, mir gefiel er sogar ein bisschen besser.
Jack_Torrance 2012/01/10 14:50:16
Antwort löschenWerd ich hoffentlich haben !
hollygolightly1 2012/01/09 16:00:05
Kommentar löschenUm es kurz zu fassen: Man verschwendet keine einzige Sekunde!
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Andy Dufresne 2012/01/09 14:09:27
Kommentar löschenKommentar 500 !!!
Eigentlich plane ich ja schon ewig einen epischen, tiefgründigen und überhaupt ganz,
ganz besonderen Kommentar zum Überfilm schlechthin zu verfassen.
Andererseits reicht ein Wort, welches sich sowieso nicht steigern lässt:
Perfekt.
In jeglichem Belang.
Wenn die Menscheit nur einen Film hervorgebracht hätte und es wäre Il Padrino gewesen: Es wäre (mehr als ) gut gewesen.
Die für mich beste Buchverfilmung (komplettiert mit seinem Pendant an Perfektion, dem Paten II) überhaupt, mit dem besten Schauspielerensemble überhaupt, der besten Filmmelodie überhaupt und dem höchsten Immerundimmerwiederanschaufaktor überhaupt.
Basta.
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Wadschikan 2012/01/09 14:10:56
Antwort löschenHat man dir ins Hirn geschissen ? 10.0 ???
Andy Dufresne 2012/01/09 14:14:21
Antwort löschen11 geht ja nicht.
Wadschikan 2012/01/09 14:16:01
Antwort löschenHast das Minus (-) vergessen ...
Mr.Film 2012/01/09 14:19:51
Antwort löschen@Wadschikan: Was bist du denn für einer?
Wadschikan 2012/01/09 14:23:12
Antwort löschenEin schlauer Kerl mit guten Film Geschmack, und du ?
duffy 2012/01/09 14:25:53
Antwort löschenDatt ist der gleiche Troll, der sich gestern schon mit 2 Accounts hier angemeldet hat (The Writer und irgendwas mit Schatzi oder so). Gar nicht beachten und am besten sein Zeug direkt weglöschen.
Wadschikan 2012/01/09 14:28:59
Antwort löschenich hab 22 acc. :D
Wadschikan 2012/01/09 14:29:11
Antwort löschenalle bei youtube :)
Wadschikan 2012/01/09 14:29:24
Antwort löschenduffy ist nen penner !!!
Le Samourai 2012/01/09 14:34:49
Antwort löschenOgott, das ist ja wirklich der gleiche Idiot. Komm, verschwinde! Kann nicht irgendjemand diese Accounts einfach löschen? Absolut ärgerlich. Bin für nen Aufnahmetest bei Moviepilot! :)
Wadschikan 2012/01/09 14:39:00
Antwort löschenich verstoße gegen keine richtlinien !!! jeder hat ne andere meinung gegenüber filmen ;)
duffy 2012/01/09 14:41:15
Antwort löschenMulti-Accounts + Userbeleidigungen. Gleich 2 Verstöße. Werd ich direkt mal melden.
Le Samourai 2012/01/09 14:42:44
Antwort löschenGute Idee!
Reload 2012/01/09 14:51:08
Antwort löschenZitat: "ich verstoße gegen keine richtlinien!!!"
http://www.moviepilot.de/pages/richtlinien
nuff said.
Wadschikan 2012/01/09 16:59:52
Antwort löschenna gut, ich habe hier über 46acc ... aber in diesem monat sterbe ich eh noch ...
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Kreaexo 2012/01/10 00:53:48
Antwort löschenAndy, schöner Kommentar den ich einfach nur unterschreiben kann. :)
Andy Dufresne 2012/01/10 10:02:53
Antwort löschen@Kraexo: Vielen Dank :D
@der Accounter: Ach ne ,du bist doch keine Antwort wert...
Wadschikan 2012/01/09 11:49:09
Kommentar löschenWar das ein schrecklicher und langweiliger Film !!!
SPOILER SPOILER SPOILER
----------------------------------------
Der Anfang beginnt mit 30 mega langweiligen Minuten. Dialoge, tanzende Menschen, Dialoge etc.
Ständig kommen neue komische Namen, die einem nichts sagen. Man weiß gar nicht, wer, wer ist ...
Peinlichster und dümmster Mafia Film aller Zeiten !!!
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Andy Dufresne 2012/01/09 14:11:16
Antwort löschenPeinlichster und dümmster Kommentar aller Zeiten....
Eine lange Hochzeit am Anfang rechtfertigt doch keinen Hassfilm?!
Jedem das seine, aber der Kommentar ist einfach lächerlich.
Wadschikan 2012/01/09 14:14:41
Antwort löschenDer Film zieht sich einfach total in die Länge !!!
Le Samourai 2012/01/09 14:38:42
Antwort löschenDas ist ein Troll, Andy. Lösch einen deinen Account Junge, und zieh hier nicht den Schnitt runter mit deiner Dummheit!
painy 2012/01/09 20:27:56
Antwort löschenLeute, schaut die Bewertungen an. Bushidos Film mit einer 10 bewerten und den Paten eine 0 geben. Entweder ein Troll oder ein sehr, sehr schlechter Filmgeschmack. Vielleicht auch nur ein Hang zu Extremen - wer weiß.
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Le Samourai 2012/01/09 20:36:04
Antwort löschenAlles zusammen! Ein extremer Troll mit sehr sehr schlechtem Filmgeschmack! Soll es leider geben...
Wadschikan 2012/01/10 12:05:31
Antwort löschenda liegst du schief, wie die zähne von Frank Ribery ;)
Keky 2011/12/25 18:49:38
Kommentar löschen"Ein Werbefilm für die Mafia" Einen solchen gedreht zu haben warf man Coppola vor. Und der Vorwurf ist berechtigt. Von kritischer Distanz keine Spur, stattdessen wurde dem verlogenem Ehre- Stolz- und Familiengeschwätz der Mafia ein Denkmal gesetzt. Man kann den Film an sich nicht kritisieren; er ist hervorragend gemacht. Ein Meisterwerk, ein Klassiker, legendär, episch, Zeitlos, dieser Film wurde mit allerlei Worten betitelt aus verscheidensten Quellen. Sehr selten treffen all diese Bezeichnungen zu. Dieser Film ist einer davon, einer von den Meisterwerken die ein legendärer, epischer, zeitloser Klassiker sind. Leider werden solche Filme meines Wissens nach nicht mehr produziert, was sehr schade ist und der Kultur schadet.
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Wumz 2011/12/25 20:25:09
Antwort löschenVersuch es mal mit "Ein Prophet", für mich sowas wie der moderne Pate im Gefängnis.
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Brigittes Helm 2011/12/26 19:02:36
Antwort löschenStimmt, Ein Prophet ist ein toller Film und unbedingt empfehlenswert. Nur, dass es darin nicht um die eigentliche Ur-Mafia geht, sondern um mafiaähnliche Strukturen im Marseille der Gegenwart, wo solche Clans heute arabischer Herkunft sind.
Keky 2011/12/27 02:05:27
Antwort löschenHmm, beim nächsten Videotheken besuch, werde ich mir den Film ausleihen!!! Danke für den Tipp ;)
Brigittes Helm 2011/12/25 12:53:54
Kommentar löschenWer reine Unterhaltung der eher schlichten Art, Action pur und kameratechnische Hochglanz-Mätzchen erwartet, ist in diesem Film natürlich falsch und sollte ihn besser meiden. Coppolas zur epischen Breite und zum Romantisieren neigenden Erzählstil muss man mögen, das hat auch nichts mit dem Alter zu tun, den der Film auf dem Buckel hat. Allerdings finde ich nicht, dass dieser Streifen der ultimative Mafia-Film schlechthin ist. Zur Entstehungszeit war er es natürlich, aus der Rückschau ist das aber für mich ohne Frage Goodfellas von Scorsese aus dem Jahr 1990. Und natürlich als TV-Variante die Sopranos. Mir persönlich transportiert der Streifen zuviel distanzlose Mafia-Gloriole und Familienknatsch. Grenzwertiger Kitsch pur war ja schon der Roman von Mario Puzo. Und der immer wieder gebetsmühlenartig abgespulte Satz von dem Angebot, das irgendjemand nicht ablehnen kann, nervt irgendwann nur noch und wirkt abgedroschen.
Bei den Darstellern nervt mich Diane Keaton mit ihrem immer kurz an der Hysterie-Grenze balancierenden Spiel. Das ist in Woody Allen Filmen charmant, hier passt es nicht. Ein gerade aufsteigender Mafiaboss nimmt doch ein solches Nervenbündel nicht zur Frau (Teil 2 zeigt ja dann auch beeindruckend, dass es ein Fehler war, einer der wenigen, den Michael Corleone sich je geleistet hat;-)). Auch ganz fehlgecastet ist meiner Meinung nach James Caan als Sonny, der so gar nicht italienisch wirkt und nicht überzeugt. Robert Duvall als gründlicher und nibelungentreuer deutschstämmiger Mafia-Rechtsverdreher überzeugt auf der ganzen Linie mit seinem reduzierten Spiel. Eine großartige Leistung. Brando mag man oder man mag ihn nicht. Und Pacino ist atemberaubend gut in der Wandlung vom braven Bubi zum eiskalten Mafia-Paten. Er schafft mit dem Ausdruck seiner Augen, was James Caan nicht mit übertriebenem Körpereinsatz und hektischem Gestikulieren erreicht. Im Original kommt das durch Pacinos gefährlich sanfte Stimme noch besser zum Tragen. Nicht auszudenken, wenn der langweilige Robert Redford, wie ursprünglich geplant, die Rolle des Michael übernommen hätte. Alleine wegen Pacino lohnt das lange Ausharren vor diesem überlangen Epos, das gegen Ende hin deutlich an Fahrt, Einfallsreichtum und an Klasse gewinnt. Die mit der Blutorgie gegengeschnittene Taufszene ist allererste Sahne, knistert vor Spannung, ist grandios in ihrer bildmächtigen Symbolkraft und zieht auch 40 Jahre später noch in den Bann. Hier ist zu ahnen, was für ein Film das hätte werden können, wenn der Regisseur und nicht der Produzent das Sagen gehabt hätte.
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Henchman #2 2011/12/25 05:27:20
Kommentar löschenJoh, ganz nette Geschichte soweit, kann man sich auch heute noch gut angucken, auch wenn es immer heißt: Der Pate hätte so seine Längen... kann ich nicht nachvollziehen. Ich hab so schon Schwierigkeiten mir diese ganzen Namen zu merken. Mir war in den 3 Stunden jedenfalls nicht langweilig, was sicher auch damit zusammenhängt, daß es dem Film gelingt eine Atmosphäre und ein Feeling zu etablieren. Von menschlichem Tiefgang, oder ganz besonders großartiger Kameraarbeit kann ich aber nicht berichten. Das soll nicht heißen, daß es hier an handwerklichen Aspekten etwas zu nörgeln gäbe, herausragen tut aber auch nichts. Der Film ist heute nicht mehr auf der Höhe. Das ganze Filmhandwerk hat in den vergangenen 40 Jahren eben doch ein bisschen was dazugelernt. Klar, konnten die damals auch schon schauspielern, aber soll mir mir jetzt nen Film ansehen, um Fertigkeiten der Darsteller zu bewundern!? Lieber wäre mir Unterhaltung, oder irgendwas, was der Film zu zeigen hat, exponieren will. Der Pate hat keine solchen Ansprüche, weshalb ich die 8,5 Punkte nicht verstehe.
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Ezaron 2011/12/22 10:59:42
Kommentar löschenAbsoluter Lieblingsfilm.. Die Verarbeitung vom Bestseller Buch zum grandiosen Film Highlight ist fantastisch gelungen, die Technik war für damalige Maßstäbe den Vorgängern weit voraus, allgemein wurde aber auch an Spezialeffekten gespart was diesen Film sehr authentisch wirken lässt. Die Geschichte an sich ist in einer mannigfaltigen Perspektive erzählt wie ich sie bei kaum einen Streifen der letzten 2 Jahrzehnte gesehen habe, Hut ab was die Schauspieler sowie die Regie da geleistet haben.
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NWO@Movie 2011/12/22 02:04:31
Kommentar löschenWenn die 6Milliarden Nervensägen beseitigt wurden erzählt dieser Film die geschichte der satanischen Familien. Dieser Film kann auch als Miniatur für diese Zeit betrachten. Zwar bekämpfen sich die Familien dennoch brauchen sie sich gegenseitig um die Welt zu kontrollieren. Machtkampf untereinander gehört zu ihrer Religion. Raubtierreligion.
Gut gemachter Film.
Beeinflussender Film.
Da will ma ja gleich Michael Corleone sein!
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