Der Pfad des Wikingers - Severed Ways

Severed Ways: The Norse Discovery of America (2007), US
Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Drama, Abenteuerfilm

- Kritiker
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von Tony Stone, mit Clare Amory und Noelle Bailey

Versprengt bei einer Plünderung und abgeschlagen von ihrem Stamm, landen im Jahre 1007 zwei Wikinger in Nordamerika. Fernab ihrer Heimat stellen sie sich der rauen Natur mit Respekt, den Indianern mit Gewalt. Eine Odyssee beginnt. Fernab von sentimentaler Abenteuerromantik ist der Film ein meditativer Metaltrip in berauschenen Bildern, in dem der bangende Soundtrack nordische Mythen auferstehen lässt.


Cast & Crew


Kommentare (8) — Film: Der Pfad des Wikingers - Severed Ways

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Rukus

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich gebe zu, dass die bisher geäußerte Kritik teilweise nachvollziehbar ist. Der Grad an positivem Realismus wird in meinen Augen sowohl in der vielzitierten "Kackszene" als auch beim Huhn überschritten. Allerdings habe ich eine etwas andere Sichtweise auf den Film als ganzes. Ein kurzer Blick in die Hintergrundinformationen erklären z.B., dass die "wackelige Kamera" sehr bewusst eingesetz wurde. Die Monotonie in der Stimme liegt wohl primär an der Synchro. Dass der Film komplett in Altnordisch und "Indianisch" (genauer, der Abenaki-Sprache) gedreht wurde, finde ich hingegen sehr spannend. Ein hoher Aufwand, für ein so kleines Projekt. Die englische Sprachfassung kann man getrost in die Tonne treten. Im Gegensatz zur deutschen Fassung wurde hier ein etwas zu modernes Englisch gewählt (z.B. "we're toast"). Auch wenn ich mit den kritischen Stimmen nicht ganz einverstanden bin, weil ich es teilweise für etwas kurzsichtig halte, muss ich allerdings zugeben, dass es für mich auch ein paar Dinge gibt, die ich unpassend oder nicht so gut fand. Den überzogenen Realismus habe ich bereits erwähnt. Hinzu kommt die etwas deplatziert wirkende Headbanging-Einlage zu Beginn des zweiten Kapitels. Der dritte größere Punkt sind ein paar kleine Logikfehler. Zumindest betrachte ich sie als solche. Zum einen wäre da schlicht der Haarwuchs, der nicht ganz passt. Ist nur eine Kleinigkeit, aber es passt nicht zur sonstigen Detailliebe. Und, was ich so garnicht verstehen kann ist das Buch (Bibel?!). Wie können Sklaven so ein teures Buch "retten"? Mal ganz abgesehen davon, dass es vermutlich von den heidnischen Wikingern entweder verbrannt oder schlicht nicht mitgenommen worden wäre. Das macht historisch absolut keinen Sinn. Und ... wer bitte isst Beerenpamps, das mitten im Wald auf einem Stein drapiert ist?

Der Film selbst ist quasi-dokumentarisch. Die beiden Wikinger werden auf ihrem ungewöhnlichen Weg begleitet. Das wirkt oft amateurhaft, doch das trifft es in meinen Augen nicht richtig. Auf der einen Seite ist da diese, wie ich es nennen würde, Wikinger-Romantik. Eine Reise ins Ungewisse, durch die unberührte Natur. Ich musste an den Appalachian Trail denken. Wildnis - einerseits Freiheit, andererseits stete Gefahr. Die Kamera begleitet die beiden Wikinger und erzählt ihre Geschichte, und nicht nur die ihrer gemeinsamen Reise. Wir bekommen einen Einblick in die Welt der Wikinger selbst, eben durch die beiden Protagonisten. Dann ist da noch der Kampf, vor allem gegen die Natur, aber auch das Fremde - Christentum, Skraelinger. Dazu kommen Hass und Wut, die als Motive präsentiert werden.

Es ist schwer zu sagen, wieso, aber der Film hat etwas. Er hat mich nicht unbedingt gefesselt, aber zumindest doch mitgenommen. Mitgenommen auf diese Reise. Großartige Naturaufnahmen, getragene Musik, dann wieder brachialer Sound, der aber eben auch irgendwo Wikinger-Romantik ist, nur halt ein anderer Aspekt. Insgesamt gefällt mir das teilweise schon mystisch wirkenden Zusammenspiel von Bildern und Musik.

Im Endeffekt ist Der Pfad des Wikingers nicht wirklich ein Unterhaltungsfilm. Dazu bietet er nicht genug echte Unterhaltung. Ich denke, man muss nicht einmal eine sonderliche Vorliebe für Wikinger haben, um sich von dem Film tragen zu lassen. Allerdings muss man sich darauf einlassen können, von so einem Film getragen zu werden. Manch einer würde den Film vielleicht sogar als spirituell bezeichnen, aber das tue ich sicher nicht. Ich will ihn nicht in den Himmel loben, da er halt auch seine Schwächen hat. Wer allerdings mal ein ungewöhnliches Filmerlebnis sucht, der findet es hier. Es ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, aber mir hat es um Längen besser gefallen, als der blutige Krampf "Walhalla Rising", den einige meiner Ansicht nach über den grünen Klee loben.

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MrJapanPower

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Bewertung0.0Hassfilm

Noch nie so einen schlechten Film gesehen wie diesen. Einfach nur pure Zeitverschwendung ihn zu gucken....wirklich schwierig Worte für diesen schlechten Film zu finden. NIE WIEDER!

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Kable

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich hab den Film geschlagene 5 Minuten geguckt und selbst das war mir zu lang!

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BurakkuEmparaa

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Wow, einer der schlechtesten Filme, die ich jemals gesehen habe... Unglaublich sinnentleerte "Story" und Dialoge und dann wird dieser Mist noch mit einem mitreißenden Metalsoundtrack beworben, der letztendlich aber kaum vorhanden ist. Benutzt man die Ambient-Scheiße von Burzum als Hintergrundgedudel zu zwei Schauspielern, die in den Wald kacken, Hütten bauen, rumwandern, sich allem Anschein nach in Mönche verlieben und dabei wahrscheinlich noch extrem grimtrve fühlen, dann hat man vermutlich wirklich den Olymp der Regie erklommen.

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SatanicDread

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Film ist voll Scheisse!!!
und genau darum geht es auch in dem Film.

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SatanicDread

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Lern erstmal schreiben, bevor du Kritik an meinem Kommentar verübst, dessen Hintergrund dir (schätzungsweise) völlig fremd ist.
Leider ist dieser Film es gar nicht wert, dass ein richtiger Kommentar dazu verfasst wird.


Wuwu

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Oh man nicht nur das mich die Kameraführung Seekrank macht: NEIN.. die Dialoge sind atemberaubend schlecht und es gibt tatsählcih Menschen dir durchgehend in einer Stimmlage sprechen können (alle 5 Sätze, die es im FIlm gibt) ..

PS: Ich habe mich königlich amüsiert, als der Hauptdarsteller voller genuss in den Wald gekackt hat.. ein Highlight der Filmkunst und in Zeitlupe noch lustiger.

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Ragnarok13

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Diesen Film kann man nur im Rauschzustand einnehmen und dann auch nur viertelstündlich auf mehrere Tage verteilt. die Kackszene ist allerdings aufschlussreich!!

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MetallicWarfare

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Das einzig gute an diesem Film ist doch tatsächlich der Soundtrack. Ansonsten bietet er schwachsinnige Dialoge, schlechtes Bild, ne wacklige Kamera und grausige Schauspieler.
Sollte allerdings jemand Interesse daran haben einem in den Wald scheißenden Wikinger in den Arsch zu gucken, dem sei der Film wärmstens empfohlen...

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