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Der Pianist - Kritik
DE/FR/GB/PL 2002 Laufzeit 148 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 24.10.2002
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Kritiken (3) — Film: Der Pianist
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Er lässt uns fast 150 Minuten leiden und zeigt uns eine Welt, die so niemand verdient hat. Polanski setzt auf Nähe. Sowohl zu seiner Hauptfigur, die nie aus den Augen gelassen wird, also auch zum Zuschauer selbst. Wir gehen diesen furchtbaren Gang mit Szpilman zusammen. Wir sind keine Beobachter, wir gehen gemeinsam durch eine unvorstellbare Hölle. Immer mittendrin. Polanski macht aus 'Der Pianist', wie gewohnt, einen Film fernab jeglicher Hollywood-Moral oder Glorifizierung. Er zeigt uns beide Seiten, die der Juden natürlich ausführlicher, aber dennoch realistisch und in ihrem vollen Grauen. Völlig verdient konnte Roman Polanski 2004 den Oscar und die goldene Palme von Cannes für seine mehr als exzellente Regiearbeit entgegennehmen. [...]
Kritik im Original 32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 20 Antworten
Kreaexo Sat, 21 Jan 2012 16:11:23 -0000
Antwort löschenWieder ein Film, der bereits auf meiner Vorgemerkt-Liste steht ... Zauberei. :D
Toller Kommentar, Souli. :)
SoulReaver Sat, 21 Jan 2012 19:00:26 -0000
Antwort löschen@seven Jap, du sagst es. Klar, Kretschmann liefert auch gutes ab, ist aber auch nur gute drei Minuten im Bild. :)
@Kreaexo Ja, in Wirklichkeit arbeite ich einfach deine Vormerk-Liste ab, nur um dich zu ärgern. :D Und vielen Dank :)
Molpi Wed, 01 Feb 2012 18:04:43 -0000
Antwort löschenStimme dir vollkommen zu. Bis auf einen Punkt "verhasster Geschichtsunterricht", ich liebte den Geschichtsunterricht :D
SoulReaver Wed, 01 Feb 2012 19:13:59 -0000
Antwort löschenIch liebe Geschichte, hab den Unterricht aber trotzdem immer gehasst :D
kawummbaby Fri, 03 Feb 2012 23:48:11 -0000
Antwort löschen@soulreaver Du kannst den Film ja gerne mögen, auch mit gutem Grund, aber eine Aussage wie "hier gibt es nur den puren Realismus" auf einen emotionalen Film anzuwenden ist natürlich falsch. Polanski hat sich sein Trauma von der Seele gedreht, aber er hat nicht die Wirklichkeit dargestellt. Hätte er das gewollt, wäre es ein anderer Film geworden.
In der _Wirklichkeit_ gibt es selten schwarzweiß, gutböse und klare Fronten. Die einen Engel und die anderen Teufel? So erlebt es wohl ein 10 jähriger Roman Polanski und es ist ihm nicht vorzuwerfen, wenn er es auch genauso verfilmt. Aber der Zuschauer sollte dann reif genug sein, das inszenierte Drama von der damaligen Wirklichkeit zu unterscheiden.
Für evtl. Lücken im Geschichtswissen: die Polen hassten die Juden kaum weniger als die Deutschen das taten, die Polen träumten die 30er Jahre immer wieder davon, in Deutschland einzufallen, so wie in den 20ern. Die Juden selbst waren in einer üblen Lage, umgeben von Feinden und haben mein ganzes Mitgefühl. Aber das macht sie nicht persönlich zu Engeln. Auch die Deutschen, die später zu Opfern wurden, waren deswegen ja keine Engel. ABER: in Filmen braucht man den Reinen, der misshandelt wird, damit der Zuschauer mitgeht und nicht skeptisch und gefühllos danebensteht.
SoulReaver Sat, 04 Feb 2012 00:42:02 -0000
Antwort löschenAha.
Quills Sat, 04 Feb 2012 01:04:48 -0000
Antwort löschenWas soll diese herablassende Kritik, kawummbaby? Selten so ein dämliches Zeug gelesen....
kawummbaby Sat, 04 Feb 2012 13:37:19 -0000
Antwort löschen@Quills: was genau? Dass Filme keine Realität wiedergeben? Schau dir mal zb das hier an: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=hHO6a1kMe1Q Und das ist sogar eine Doku und kein Spielfilm.
Quills Sat, 04 Feb 2012 13:55:15 -0000
Antwort löschenDeine eingeworfenen und inflationär gesetzten "aber" sind entweder latent antisemitisch oder dämlich. Ich habe mich für die Beleidigung entschieden.
Polanski bildet kein Schwarz oder Weiß ab. Er zeigt Menschen. Der "Held" seines Filmes - Szpilman - ist selten wirklich mutig. Er kämpft. Ums Überleben. Man kann fast den Urin und den Angstschweiß riechen. Wir sehen einem Menschen dabei zu, wie er krampfhaft versucht, weiterhin zu existieren. Es geht nicht um Juden, "die in einer üblen Lage waren" (kotz), sondern um Menschen, die ihre nackte Existenz zu verteidigen versuchen. Diese Versuche erzeugen keine Helden, höchstens Überlebende. Szpilman ist einer von uns, nicht einer von denen, die "ja deswegen keine Engel waren" (KOTZ). Er ist ein Getriebener, ein Nackter, ein millionenfach Getöteter, ein Überlebender, ein Mensch.
DAS zeigt Polanski. Und das ist Realität.
Deine Einwände sind schrecklich arrogant und herablassend. Und deine Belehrungen zum Schluss sind einfach nur noch ätzend, entschuldige.
SoulReaver Sat, 04 Feb 2012 20:18:53 -0000
Antwort löschenPunktlandung, Quills. Und Danke für den Einsatz :)
kawummbaby Sat, 04 Feb 2012 22:21:02 -0000
Antwort löschen@Quills: "antisemitische Aber" Das ist mal was Neues. Und es für antisemitisch zu halten, jemanden auf den Unterschied zwischen Film und Wirklichkeit aufmerksam zu machen, sagt nur etwas über dich, nicht über mich.
Polanski bildet sehr wohl Schwarz oder Weiß ab und er zeigt nicht "Menschen" sondern Protagonisten und Antagonisten, die von einem gutem Drehbuchschreiber entworfen und sehr gut ausbalanciert wurden. Der Film hält sich an die Regeln des Standardhandbuchs von Hollywood. Kauf dir doch mal solch ein "How to write a script" Buch und sieh selbst.
Würde er sich nicht richtig daran halten, wäre es keine gute Unterhaltung und du hättest dich, Moral hin oder her, gelangweilt. Siehe "Defiance" und die Kommentare dazu.
Jede Geschichte ist subjektiv und ob es real ist oder nicht, kann sicherlich nicht jemand beurteilen, der 80 Jahre später lebt.
Im Grunde hat so jemand nichts anderes getan, als die Aussage des Films mit den Aussagen von N24 Dokus abzugleichen und dabei eine Übereinstimmung zu finden.
Argument mit Moral zu vermischen ist übrigens nicht "gut" sondern ein Lapsus.
Und den Gegenüber zu diffamieren: eine Bankrotterklärung.
Quills Sun, 05 Feb 2012 00:11:44 -0000
Antwort löschenGelangweilt?
Ist das dein Ernst? Überdenke diese Einschätzung besser nochmal. Ich muss dich doch nicht wirklich darauf hinweisen, dass Szpilman existiert hat. Und auch Polanski selbst ist Überlebender.
Was du nicht sehen willst, ist deine Ignoranz, die du als objektive Distanz "tarnst". Indem du dem Film (als Medium) Wirklichkeitsnähe absprichst, stellst du die Realität Überlebender konsequent in Frage. Es mag sein, dass Film Wirklichkeit nur abbilden und nicht erzeugen kann. Das ändert aber nichts daran, dass das Gezeigte, Realität abbildet.
Deine "aber" sind relativierend. Polanski hat in seinem Film keine engelsgleichen Polen gezeigt, die fehlerlos sind, sondern Menschen, die real existiert haben. Der Aufstand im Warschauer Gettho ist ein Fakt. Die Helfer Szpilmans gab es. Wilm Hosenfeld hat existiert. Der Film erinnert an diese Menschen und vermeidet trotzdem unangemessene Heldendichtung. An keiner Stelle behauptet der Film, dass alle Polen Helden waren. Du unterstellst ihm diese Absicht.
Noch schlimmer: Du belehrst den dummen Zuschauer, der auf das Medium Film mit all seinen Manipulationsmöglichkeiten "hereingefallen" ist, indem du deine "aber" herauskramst: Die Polen haben aber auch die Juden gehasst. Die Juden, die du natürlich ob ihrer schlimmen Lage bemitleidest, waren aber auch nicht alle Engel. Und so weiter. Weder der Film hat diese Fragestellungen aufgeworfen, noch die Kritik, auf die du dich bezogen hast und trotzdem musst du uns darauf hinweisen. Jemand muss es ja gesagt haben, nicht wahr?
Natürlich frage ich mich dann zwangsläufig, was das kawummbaby uns jetzt so dringend sagen wollte. Dass die Realität-Realität ganz anders war, als die Filmrealität? Wie anders? Gab es keine Getthos? Oder war das Leben in ihnen halb so wild? Wurden nicht willkürlich Menschen erschossen? Oder ist Szpilman nur ein Hochstapler? Was genau stellst du in Frage? Welche Realität hat deiner Meinung so nicht existiert?
Ich bin mir sicher, dass Polanski nicht einmal annähernd zeigen konnte, was das Warschauer Gettho bedeutet. Das kann man ihm durchaus vorwerfen. Der alte Vorwurf, den Adorno formulierte, dass Kunst nach Auschwitz und damit natürlich auch Kunst ÜBER Auschwitz barbarisch bzw. nicht möglich sei, betrifft daher absolut auch Polanski. Den Film durch diverse "aber" jedoch relativieren zu wollen, ist in meinen Augen entweder extrem bösartig (und AUCH latent antisemitisch) oder eben extrem dämlich. Such' es dir aus. Da du in deinen Ergänzungen ja bereits getroffen bellst, hast du dich scheinbar schon entschieden.
Quills Sun, 05 Feb 2012 00:41:06 -0000
Antwort löschenUnd um einmal zu verdeutlichen, welcher Teil deiner Aussagen an Dämlichkeit nicht mehr zu übertreffen waren, zitiere ich dich einfach selbst:
"ABER: in Filmen braucht man den Reinen, der misshandelt wird, damit der Zuschauer mitgeht und nicht skeptisch und gefühllos danebensteht."
Ist dir wirklich nicht bewusst, was du hier indirekt aussagst?
Ganz egal, wie rein oder schmutzig, wie gut oder böse Szpilman in Wirklichkeit gewesen sein mag, es ändert NICHTS daran, dass das Warschauer Ghetto barbarisch war und mich das Schicksal der vielen Opfer - den guten wie den bösen - mitnimmt. Auch Szpilmans Überlebenskampf hat mich tief berührt. Über seine Vergangenheit erfahren wir doch kaum etwas von Polanski. Er nennt uns nur die Fakten und zwar, dass jener ein begnadeter Pianist war. Das macht ihn nicht automatisch zu einem guten Menschen. Während seines Überlebens zeichnet ihn kaum eine Handlung als besonders mutig oder gar heldenhaft bzw. "rein" aus. Woher nimmst du überhaupt diese Unterstellung? Belege das bitte mal anhand einer eindeutigen Szene, dass Polanski uns hier einen reinen und guten Helden serviert. Am Ende hätte er ja durchaus die Möglichkeit dazu gehabt. Er hätte behaupten können, dass Szpilman alles versucht habe, um Hosenfeld zu retten. Dieser Aspekt bleibt aber sehr vage.
Ich stehe weder gefühllos noch skeptisch "daneben", höchstens ratlos und schockiert. Auch habe ich mich nicht "gut unterhalten gefühlt", im Gegenteil, ich wünschte, ich hätte nie etwas vom Pianisten gehört.
kawummbaby Sun, 05 Feb 2012 19:43:38 -0000
Antwort löschenJa, du hättest dich bei "Defiance" sicherlich wie die meisten gelangweilt und natürlich auch bei einem "Pianisten" wenn er auf dieselbe Weise die Drehbuchregeln verletzt hätte.
Anstatt dich so aufzuregen, solltest du erstmal klar denken: ich habe nicht Polanski kritisiert, ihm auch keine Manipulation vorgeworfen. Ich habe auch nicht gesagt, dass es irgendeine Szene in der Wirklichkeit nicht gegeben haben könnte oder das die Personen erfunden wären.
Ich habe aber sehr wohl Rezensenten kritisiert, die Film für Realität halten. Die anscheinend noch nie etwas was Framing oder Ausschnittwahl, von Polarisierung usw. gehört haben. Meist geht es nicht darum, was du zeigst, sondern was du weglässt.
Und was die Opfer angeht:
Im Film brauchst du den total Unschuldigen, Reinen, Naiven, Edlen als Opfer.
In der Wirklichkeit brauchst du jedoch keine besondere Qualität beim Opfer: auch wenn du deinen Nachbarn nicht sonderlich nett oder irgendwie besonders fandest, wirst du dich zu recht empören, wenn er in ein KZ deportiert wird.
Die Leute die damals gelebt haben, haben in all ihren Schwächen ein Recht auf Überleben gehabt. Es steht Polanski gerne zu, diese Leute zu überhöhen (durch Weglassen reicht schon) um dem Medium Film zu dienen und die Botschaft so rüberzubringen, wie sie ein damals Lebender trotz Schwächen empfunden hätte. Ihn kritisiere ich nicht.
Aber uns Medienkonsumenten muss so etwas bekannt sein und Sprüche wie "genau so war es" verfehlen die Botschaft Polanskis. Denn die ist eher: "genau so fühlte es sich an".
Quills Sun, 12 Feb 2012 12:25:25 -0000
Antwort löschenStellst du dich mit Absicht so dumm? Unglaublich...
myrieous Sun, 12 Feb 2012 22:17:54 -0000
Antwort löschen@kawummbaby Nun würde ich mich aber ehrlich interessieren, an welchen konkreten Szenen (oder auch fehlenden Aspekten) du eine Schwarz-Weiß-Darstellung festmachst. Mir geht es nicht darum, den Film in irgendeiner Art und Weise zu verteidigen (dafür hat jeder seinen eigenen Geschmack), aber ich habe ihn offensichtlich anders verstanden als du. Bei der Charakterzeichnung der verschiedenen jüdischen Figuren waren doch keine "schlechten" Verhaltensweisen nötig. Sie wurden meiner Meinung nach äußerst selten als Helden stilisiert - meinetwegen abgesehen vom Aufstand im Ghetto, wo es allerdings auch aus historischer Sicht angebracht wäre - sondern als normale Menschen gezeigt. Dass diese auch menschliche Schwächen aufweisen dürfen, ist doch völlig klar. Wäre es für dich realistischer, krampfhaft ein jüdischstämmiges Charakterschwein im Film unterzubringen? Oder geht es dir um die Darstellung der Deutschen? Wenn man bedenkt, wie eindimensional Nazionalsozialisten in vielen anderen Produktionen daherkommen, hat Polanski zumindest mit den letzten 15 Minuten ein annehmbares Gegengewicht zur vorangegangen Laufzeit geschaffen. Im Übrigen kann ich viele Aspekte, die Quills angesprochen hat, nur so unterschreiben.
kawummbaby Sun, 12 Feb 2012 23:21:04 -0000
Antwort löschen@myrieus: Ich meinte gar nicht, dass jemand als Held stilisiert wurde, ich brauchte in dem Film auch nicht mehr Ausgewogenheit oder Realismus. Er zeigte die Juden als reine Opfer, die Deutschen als viehische Täter (mit der erwähnten Ausnahme am Ende, die allerdings schwach wäre, da ja dann der Krieg schon verloren war)...
Aber mir macht das gar nichts. Ich kritisiere den Film gar nicht. Ich störe mich aber an den Leuten, die so einen (oder irgendeinen anderen) Spielfilm sehen und dann laut hinausposaunen, er zeige die Wirklichkeit.
Mir ist klar, dass Roman Polanski sein Kindheitsempfinden hier in Bilder umgesetzt hat. Und das finde ich gut. Ganz im Gegenteil funktionieren Filme, die das Leid ausgewogen darstellen wollen nicht: siehe der Film zur Gustloff.
Da ertrinken oder erfrieren Tausende kleiner Kinder bei Nacht im Winter auf dem Meer und man müsste es, um das Gefühl rüberzubringen, sehr drastisch filmen, ohne wenn und aber. Im Versuch dann, eine neutrale Position zu beziehen (es war Krieg, andere Leute mit der selben Nationallität hatten weit entfernt auch schlimme Dinge begangen), ruiniert man die emotionale Botschaft.
Das macht Polanski klar besser. Er will Gefühle transportieren und schafft das vorzüglich.
Meine Position ist wohl die von Rene Magritte, siehe sein Bild von 1964 „Dies ist kein Apfel“. Genauso möchte ich sagen: Dies hier (der Pianist) ist nicht die damalige Realität. Punkt. Ich will gar nichts an dem Film verändern. Die ganze Diskussion entbrannte nur, weil bei einigen bei meinem Hinweis wohl die Nazisprinkleranlage im Hirn losgegangen ist.
SoulReaver Mon, 13 Feb 2012 09:04:41 -0000
Antwort löschenSchön und jetzt such dir n anderen Platz wo du dein Zeugs loswerden kannst.
Alle 20 Antworten zeigen
myrieous Mon, 13 Feb 2012 14:05:26 -0000
Antwort löschen@SoulReaver: Sorry fürs Off-Topic.
Im Übrigen fand ich deinen Kommentar sehr gut und treffend.
SoulReaver Fri, 02 Mar 2012 12:38:02 -0000
Antwort löschen@myrieous Ach, Danke noch :)
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Polanski bemüht sich vehement, Klischees und Stereotypen zu vermeiden. Seine großartige, beklemmende Inszenierung geht einem nicht aus dem Kopf. Die Bilder vom Leiden der Polen und der Juden, der Holocaust, der Terror der wütenden Faschistenbanden, sind ein Lehrstück, das besondere Beachtung verdient.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen[Der Film] zeugt von jener Direktheit, die so lange vorhält, bis Reflexion einsetzt; ist von jener Nüchternheit, die dominiert, bis sie von Schmerz und Trauer verdrängt wird. Es ist ein Film, wie man ihn sich 1946 hätte vorstellen können, unmittelbar danach, einem Jahr noch der Ungläubigkeit und der Betäubung. ... Man hat, je länger der "Pianist" dauert, desto mehr das Gefühl, nicht einem Stück Unterhaltung beizuwohnen, sondern der Errichtung eines Denkmals.
Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
*frenzy_punk<3 Wed, 28 Oct 2009 18:43:15 -0000
Antwort löschendas sagt genau das aus, was ich gefühlt hab!
amandi Thu, 20 Jan 2011 15:33:07 -0000
Antwort löschenich stimme auch voll und ganz zu!
Alle 4 Antworten zeigen
amandi Thu, 20 Jan 2011 15:33:25 -0000
Antwort löschenich stimme auch voll und ganz zu!
night Mon, 14 Mar 2011 21:40:18 -0000
Antwort löschenebenso
Kommentare (122) — Film: Der Pianist
AcademyAwardFan Thu, 18 Apr 2013 17:07:59 -0000
Kommentar löschenEin Roman Polanski Film, das berührend und traurig ist. Die Schauspieler spielen ihre Rolle glaubwürdig und ernsthaft. Dieser Film ist einfach nur ergreifend und er gehört auch zu meinen Lieblingsfilmen. Nachdem ich ihn mir angeschaut habe, kam er mir nicht aus dem Gedanken, denn ich war einfach nur erschüttert über die schrecklichen Geschehnisse der damaligen Zeit im 2. Weltkrieg. Bitte unbedingt anschauen!
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robin.siebert.5 Tue, 12 Mar 2013 18:22:55 -0000
Kommentar löschenEiner der besten Filme
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DeutschePraezision Tue, 12 Mar 2013 16:47:37 -0000
Kommentar löschenEin scheinbar endloser Film, der das Katz-und-Mausspiel zwischen den Nazis und dem jüdischen Pianisten beinhaltet.
Meine Hauptfrage ist: Was soll der Film??
Die super liebe Stimme und der lupenreine Charakters des Pianisten ist äußerst unauthentisch. (Ich verglich den Film mit "Schindlers Liste,- von dem ich mehr abgewinnen konnte. Schindler war ein "normaler Mann" der fremdging, schöne Frauen anschaute und trank. Jedoch ist unser Pianist etwas zu "geleckt" wie ich finde) Evtl fehlbesetzt ? Das Authentische fehlt mir bei dem Film. Ähnlich wie bei "Schindlers Liste" gibt es zu viele grausame, heraufbeschworene Szenen (oftmals im 5-Minutentakt aneinander gereiht), die in der Anzahl überflüssig und zu aufgesetzt wirkten. Irgendwann wirkte alles vorhersehbar und am Anfang jeder neuen Szene konnte man sich denken was passiert. Zb. die Frau die an der Wand saß und immer wieder sagte "Warum hab´ ich das getan". Es war mir so klar, dass sie das immer und immer wieder widerholen würde bis endlich jemand fragt "was hat sie denn getan?" damit wir Zuschauer endlich erneute schreckliche Einblicke bekommen. Ich fand, man bemerkte oft das es sich um Kostüme handelte (ist ja logisch, dass die Statisten usw nicht tatsächlich jahrelang die selben Klamotten trugen. Aber eben DAS sah man, wie ich fande.)
Wenn man diesen Film sieht, würde und sollte man sich am besten selbst bestrafen, dass man damals nicht dabei war und geholfen hat ..... War das der Sinn der Sache?
Aber wie so oft werden wirklich sämtliche Klischees ausgepackt von dummen, oder/und fetten Nazis. (Beinahe den gesamten Film über!) Alles wird/ wurde wieder nur so stark von der einen Seite beleuchtet.
Wenn man weiß das Etwas schlimm oder grausam ist, (Wie die Szene zu Anfang, der Opa im Rollstuhl der aus dem Fenster geworfen wurde, und derartig grausame Szenen oft vorkamen) dann finde ich es blöd das so EXTRA dramatisch darzustellen. Man zeigt im metaphorischen Sinne mit dem Finger darauf und erklärt dem Zuschauer nochmals wie schrecklich das nicht ist. Einen Horrorfilm schau´ ich mir doch auch nicht an, um total übertrieben und aufgesetzt in jeder zweiten Szene erschreckt zu werden. Ein Film sollte und kann auch tiefgang und grausamkeit haben ohne ständige "Extremszenen". Ich weiß nicht ob mich irgend Jemand verstehen kann, aber "Schindlers Liste" empfand ich zT als besser umgesetzt was das anging.
Für wen macht man so einen Film?
Wieviele Menschen gibt es, die unbedingt einen Nazi-Film, mit Juden die fürchterlich leiden, schauen wollen... ? In quasi jeder Szene ein Mensch der leidet oder man hört ein baby das im Hintergrund weint.
Der Pianist war angeblich "schmutzig und dreckig" wie er sagte, doch bis ziemlich der Mitte des Films schien es so als seien Haare und Bart akurat geschnitten .
Ich empfand den Film leider als zu stark Klischee-beladen.
Ich weiß sehr wohl wie empfindlich das Thema des Films ist, aber einen "Schindlers Liste" in Farbe muss ich mir kein zweites Mal antun.
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fiete Tue, 07 May 2013 12:58:25 -0000
Antwort löschenwirklich unglaublich was du da schreibst. mir fehlen die worte. du kannst im grunde genommen, von dem film halten was du möchtest aber bitte behalte es dann für dich oder überlege dir ernsthafte argumente. ich weiß gar nicht wo ich da anfangen soll. allein die frage: "Für wen macht man so einen Film? " ... einfach unglaublich. du scheinst weder ein reflektiertes alter noch ahnung von kultur bzw film zu besitzen. mach dir selbst ein gefallen und lösche deinen beitrag einfach.
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DeutschePraezision Sat, 11 May 2013 03:53:51 -0000
Antwort löschenSo wirkliche Argumente konnte ich jetzt aus DEINEM Beitrag aber auch nicht erkennen. Wieso bin ich in keinem "reflektierenden Alter" ? Los, erzähl mal !
Wer schaut so einen Film?
Die Frage werfe ich gerne erneut auf.
Bestimmt nicht die Juden die sich SOMIT an ihre Verwandten erinnern möchten ?
Das ist nun wirklich der falsche Weg sich freiwillig anzusehen, in Form eines Kinofilmes (!?), wie die Menschen gequält werden!
Generell sich anzusehen im Fernsehen wie Menschen gequält werden ist verwerflich....
Wenn es aber tatsächlich so/so ähnlich geschehen ist, ist es fatal damit Geld zu machen.
Wenn ich damals dort gestorben wäre, hätte ich nicht gewollt in jeglichen Angst- und Quälsituationen dort SO dargestellt zu werden. Ich hätte gedacht "bitte trauert um mich aber macht kin Geld mit mir und meinem Schicksal!"
Das Thema wird nicht vergessen. In jedme Geschichtsunterricht läuft es hoch und runter. Filme sind dahingehend überflüssig. (Falls dein Argument sein sollte "den Toten zu gedenken" oder "das Geschehene nicht vergessen zu lassen".
Wäre ich zB ein Jude, würde ich solche Streifen meiden!
DeutschePraezision Tue, 14 May 2013 12:54:16 -0000
Antwort löschenIch kritisiere ja keinen Geschichtsunterricht oder Mussen zum Andenken an die Opfer. Sondern nen Film!! Man soll seine persönliche Meinung schreiben und würd dann angekackt. Das sind se wieder. TZZZ*
Ich dachte/ hab gehofft wär´ Meinungsfreiheit hier.
Ich fand den Film Mist und blöde dargestellt. PUNKT.
Und hab nebenbei erwähnt das ICH PERSÖNLICH es mies finde dass man aus sowas Geld macht. PUNKT.
Man man man .... -.-
Alienator Thu, 07 Mar 2013 18:30:25 -0000
Kommentar löschenIntensiver als "Schindlers Liste"...
...ist dieser Film, der nicht weniger die hollywoodschen Ansichten des Holocaust zeigt wie eben "Schindlers Liste". Damit meine ich, dass hier weniger auf typische Dramaturgie und Aufbau eines Hollywoodfilms über diese grausame Zeit geachtet wird, sondern Polanski schafft es, in seiner minimalistischen,aber dennoch drastischen Art, das Grauen des Holocaust ein Gesicht zu geben ohne ein direktes Gesicht zu zeigen. Natürlich zeigt Polanski das Grauen in kleinen Episoden und Personen (wie z.B. die willkürlichen Erschießungen), er relativiert sie auch nicht und dramatisiert sie nicht, sondern zeigt sie wie sie passierten: Ohne Chance auf Hoffnung. Die hat er hier vollends verloren. Alles ist deprimierend und dem Untergang geweiht.Bis dann der rettende Deutsche kommt. Das ist der einzige Lichtblick in einer Zeit des Grauens.
Alles was Polanski zeigt, ist die blanke, ungeschonte Wahrheit und dient als Zeichen des "Nie wieder passierens".
Ebenfalls zu empfehlen: "Die Grauzone
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Big T. Fri, 08 Feb 2013 06:46:15 -0000
Kommentar löschenLeichte Spoiler
Ein Film der einem, zum Glück, die unschönen Wahrheiten zeigt.
Roman Polanski gelingt mit "Der Pianist" ein Werk das Schlicht ist und einen doch dauerhaft Pakt und einem mit jeder Szene mehr runter zieht.
Brody war grandios und die letzten 45 Minuten, besonders als alleiniger Flüchtling, einfach nur herausragend.
Eine sowas von gelungene Szene als Brody, völlig heruntergekommen, sich ans Piano setzt und Kretschmann etwas vorspielt.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mr. Pink Wed, 30 Jan 2013 15:24:24 -0000
Kommentar löschenPolanski, selbst ja Pole und deshalb vielleicht auch mit persönlichem Interesse am Thema, zeigt das nackte Grauen, die unfassbaren Schrecken und Gräuel des Zweiten Weltkrieges und des Holocausts hier vollkommen ungeschönt, sowie ambivalent in seiner Figurenzeichnung und dadurch auch sehr authentisch, nachdenklich und erschreckend. Die Musik passt zur melancholischen Stimmung und Adrien Brody, den ich nun nicht unbedingt zu meinen ganz großen Lieblingsdarstellern zähle, spielt hier so gut wie noch nie. Ein erschütternder Film voller Tragik, den ich niemandem empfehlen würde und den doch jeder gesehen haben sollte.
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Andy Dufresne Wed, 30 Jan 2013 18:14:54 -0000
Antwort löschenAus Wiki: "Die Familie Polański war der nationalsozialistischen Judenverfolgung ausgesetzt. Sie wurde gezwungen, weiße Armbinden mit Davidstern zu tragen, und musste in zwei Zimmer einer Etagenwohnung am Marktplatz von Podgórze ziehen, der dann Teil des Krakauer Ghettos wurde.[9] Dort wurde Polański Zeuge willkürlicher Morde.[10] Gemeinsam mit anderen Kindern sah er durch den Stacheldrahtzaun Propagandafilme der Wehrmacht an und floh bisweilen mit ihnen aus dem Ghetto.[11] Nach Massendeportationen wurde das Ghetto verkleinert. Die Familie wurde umquartiert und musste sich mit einer anderen Familie sowie einer weiteren Person mit Hund ein Zimmer teilen.[12] Kurz darauf wurde Polańskis Mutter, im sechsten Monat schwanger,[13] ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert und dort 1942 ermordet; sein Vater überlebte die Haft im Konzentrationslager Mauthausen. Auch Roman Polańskis Halbschwester und Großmutter wurden deportiert. Er selbst konnte im Morgengrauen des 13. März 1943 aus dem Ghetto fliehen[14] und überlebte die nationalsozialistische Judenverfolgung versteckt gegen Bezahlung bei katholischen Polen,[15] getarnt als katholischer Pole namens Roman Wilk."
Soviel zu seinem persönlichen Interesse.
Alle 3 Antworten zeigen
Mr. Pink Thu, 31 Jan 2013 09:32:01 -0000
Antwort löschenWow. Dann muss ihm der Film ja sehr am Herzen liegen. Das scheint ja wirklich pure Vergangenheitsbewältigung zu sein. Echt krass.
Andy Dufresne Thu, 31 Jan 2013 13:17:52 -0000
Antwort löschenWahrscheinlich (ziemlich sicher) sein für ihn wichtigster Film.
Und ich hab ihn bis Heute nicht gesehen! :(
Punsha Tue, 29 Jan 2013 11:27:15 -0000
Kommentar löschenDie Zerstörung eines Radiosenders mitten in einer Piano-Aufnahme - Damit beginnt Roman Polanskis preisgekröntes Holocaust-Drama "Der Pianist" und symbolisiert sogleich die nahende Destruktion jeglicher Kultur. In Zeiten des Krieges braucht man schließlich keine Musiker wie Władysław Szpilman, der in diesem erschreckenden Moment noch nicht einmal ahnt, was auf ihn und seine Familie zukommt und zu welchen Untaten der Krieg fähig ist. Wie eindringlich Polanski anfänglich den herannahenden Schrecken, die soziale Ausgrenzung der Juden und die fassungslosen Reaktionen aus der Sicht einer gewöhnlichen Familie schildert, ist schlichtweg herausragend. Erst sind es nur erniedrigende Verbote, dann sterben die ersten Menschen auf offener Straße. Der Zuschauer ist, wie soll es auch anders sein, fassungslos - von den Gräueltaten der Nazis, aber auch von der Illoyalität einflussreicherer Juden. Ohne die Verbrechen des Nationalsozialismus in irgendeiner Weise zu verharmlosen, verschwimmen zunehmend die Grenzen zwischen Gut und Böse. Klare Feindbilder, und das macht diesen Film so ehrlich, existieren nicht. Verstört von schonungsloser Brutalität und ergriffen vom unausweichlichen Schicksal der Juden gleitet der Zuschauer langsam in die zweite Hälfte des Films in der sich seine zweieinhalbstündige Länge hin und wieder bemerkbar macht, denn sie ist bestimmt vom großen Warten: Warten auf das Ende des Krieges, auf Befreiung, vielleicht aber auch nur das Warten auf den Tod. Die vorangegangene Grausamkeit der Nazis rückt wieder etwas in den Hintergrund, allerdings ohne die ständige Angst und Bedrohung zu verharmlosen. Stattdessen widmet sich Polanski in der unabwendbaren Isolation nun ungehindert der Person Władysław Szpilman und seinem unbändigen Überlebenswillen, bestärkt in der Hoffnung endlich wieder Klavier spielen zu können. Dass es schließlich so weit kam, hat er nichtsdestotrotz ausgerechnet einem Deutschen zu verdanken, dessen Wohltat den letztlichen Sieg durch die Alliierten zur Nebensache degradiert und stattdessen das Wesentliche auf den kleinen Menschen lenkt: Die Güte und Vernunft eines Einzelnen kann durch keine noch so starke Ideologie gebrochen werden. Die Geburt eines Helden in einer Zeit, die keine Helden braucht.
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jacker Tue, 29 Jan 2013 12:49:13 -0000
Antwort löschenAuf jeden Fall! Starker Kommentar zu einem unglaublich bewegenden Film!
Punsha Tue, 29 Jan 2013 13:02:38 -0000
Antwort löschenDanke euch beiden. :)
Benjamin Barker Tue, 29 Jan 2013 13:36:17 -0000
Antwort löschenGanz groß Punsha! Und ich hab ihn immer noch nicht gesehen...
Punsha Tue, 29 Jan 2013 16:41:41 -0000
Antwort löschenAchja, du warst ja der, der mit solchen Filmen gar nix anfangen kann. Trotzdem wirds mal Zeit ... und danke. ;)
Alle 6 Antworten zeigen
Benjamin Barker Tue, 29 Jan 2013 19:29:16 -0000
Antwort löschenMeinst du wegen meiner Haltung gegenüber Kriegsfilmen? Denn die bezieht sich nur auf jene im klassischen Sinne, also Schildern der Einsätze an der Front und nicht auf jegliche Filme mit Kriegsthematik. "The Messenger" zum Beispiel war genau richtig dosiert und etwas ähnliches erhoffe ich mir auch hier.
Punsha Tue, 29 Jan 2013 21:11:18 -0000
Antwort löschenAchso. Ja, da könntest du "Glück" haben, denn die komplette Handlung spielt sich im Warschauer Ghetto und naher Umgebung ab. Ähnlich wie bei "Schindlers Liste" siehst du hier nichts von der Front, aber im Unterschied zu ersteren wird hier auch nicht der Holocaust bis ins Letzte ausbuchstabiert. Wie gesagt: Die Handlung verlässt Warschau nicht. "The Messenger" liegt noch vor mir. Daher kann ich dir nicht genau sagen, inwieweit sich die Filme ähneln.
Imhotep Sun, 13 Jan 2013 14:58:17 -0000
Kommentar löschenMein must have in vielerlei Hinsicht...
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NWO@Movie Sat, 01 Dec 2012 12:44:47 -0000
Kommentar löschenIm Rahmen der Oscars, enttäuschend.
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Graf Krolock Sun, 25 Nov 2012 14:36:59 -0000
Kommentar löschenEin Zwei-Stunden-Ausschnitt aus der ungeliebten deutschen Geschichte, mitreißend und ergreifend. Aber das ist so wirkungsvoll wie mit einem 45 Min. Bericht über den Irak- oder Afghanistankonflikt im ARD Sonntagvorabendprogramm. Die Realität ist weitaus grausamer, schockierender und unbegreiflicher. Zum Glück ist es nur ein 45 Min. Bericht und um 20.15 kommt Batman Begins. Wir haben es alle sehr, sehr gut!
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craax Fri, 23 Nov 2012 07:13:59 -0000
Kommentar löschenDas ehrenvolle Scheitern bei dem Versuch, die äußere Larve eines Bildes wiederzugeben, das nicht wiedergebbar ist. Die Shoah ist ein inneres Erblicken, keines der fleischlichen Augen. Aber so weit das Unsagbare sagbar wird, ist es hier gesagt, und es ist nötig, sich dem Versuch, es sagen zu müssen, obwohl man es nicht sagen kann,- zu stellen.
Hier meckere ich nicht, sondern schweige. Mein Paß ist deutsch, meine Sprache. Ich schweige nicht, weil ich nichts sagen dürfte und den Mund zu halten habe, sondern aus Scham und Hilflosigkeit, und weil mir nichts einfällt, was zu sagen – so – hier - möglich wäre. Ich schweige, nicht als Deutscher, sondern als Mensch. Und ich schäme mich. Und ich möchte nicht da sein. Aber ich bin es. Und wie man im Angesichts dessen, auf diesem Planeten zurückbleiben kann, bin ich es. Ich lebe mit diesem, immer, jeden Tag. Aus Diesem heraus existiere ich. Das ist alles, was noch bleibt: die Schuld ist zu sühnen – nicht von Deutschen, sondern von Menschen. Nein, nicht nur von Deutschen: da bin ich so schuldig oder unschuldig wie Sie. Verstehen Sie? – Sonst schauen Sie die Bilder. Man kann nur schauen. Man kann nur scheitern. Und doch sind diese nachgestellten Bilder da. Als verwehte Worte, als ein schwaches Echo, das von einer gegenüberliegenden Felswand, undeutlich, verwischt, und unverstehbar, zurückgeworfen wird. Nur wer die ursprüngliche Botschaft hörte, kann sie entziffern. Die anderen hören nur einen Schrei, eine Stimme, ohne zu verstehen. Man muß diesen Versuch wagen: zu beweisen, das dort ein Gesprochenes war, wenn auch nur noch die Stimme zu hören ist, welche murmelt. Wir müssen dieser Stimme lauschen: und versuchen, den alten Satz wieder zu entschlüsseln. Wer dieser Stimme Raum gibt, handelt nicht verkehrt : auch wenn er den Satz nicht sagt. Er sagt wenigstens: hier war ein Mensch –und ist es noch.
Verstehen tun wir nicht, wenn wir auf diese Stimme außer uns hören, egal wie krampfig wir uns konzentrieren – wir verstehen, was sie sagte, wenn wir auf unser Inneres uns wenden und dort das Echo der Stimme an ihrem Klang in uns selbst zu erwecken versuchen. Was würden w i r sagen, wenn wir so klängen? In was für Erlebnissen steckten wir, die u n s e r e Stimme so modulierte? S o müssen wir versuchen, uns in diese Stimme zu versetzen, um zu verstehen, was sie sagt. Aber das wir so zu tun versuchen, d a s die Aufgabe besteht,- daran erinnert nur die Aufforderung, die im Hören der S t i m m e liegt. Wir hören und erwachen, weil wir diesen S c h r e i vernehmen. Und wenn wir dann lauschen,- antwortet die Stimme in uns, und sagt den Satz darauf, den wir sonst nicht vernehmen würden. Beides ist nötig und notwendig: der Sporn – und unsere Bereitschaft, innen zu antworten. Und so ist beides in sich enthalten und zu eins vereint: im Schrei, der Sinn, und im Sinn: die Veranlassung, die wir lieber nie vernähmen -, die aber einmal sich ereignete, und von nun für alle Zeit,- zusammen enthalten ist, ein Paar, verschmolzen, vereint.
Mehr ist nicht vorhanden ; und man muß an diesem zweigeteiltem Thema nicht scheitern, wie im anderen genannten Film-Zitat kläglich zuvor.
Ich schäme mich, und ich arbeite, und ich schweige. Nichts ist unausweichlich, und nichts ist untragbar. Schweigen wir, bis gesühnt ist. Sühne ist, wenn Frieden herrscht; nicht weniger ist die Aufgabe, und vorher ist nichts und nie gesühnt. Wir alle sind verantwortlich, die Guten wie die Bösen; die Guten, die gut sind, weil es ihnen gut geht, sind für das Leiden der Bösen mitverantwortlich; sonst zerfällt das Sein für immer in zwei Hälften, die sich gegenüberstehen, und Frieden ist nur vereint, der Zerfall verteilt und scheidet notwendig, und wie vermessen ist es, für sich das Gute wählen und andere mit dem Übleren sich begnügen zu lassen! Die Guten können den Bösen nicht aus dem Wege gehen: solange Der, nicht das, Böse noch existiert, kann kein Guter in Frieden allein gut für sich sein. Wir müssen das Böse heilen, das ist unsere Aufgabe, wenn wir gut sind; und wir können das Böse nie vernichten, in einem Menschen. Das Böse kann nicht vernichtet werden indem man seine menschliche Hülle zerstört ; dadurch nährt es sich, das ist sein Trugschluß. Das Böse nicht nähren, indem man sich dem Bösen versagt, und ihm doch die Hand bietet. Der Böse kann nur vermindert werden, indem das Gute in ihm gestärkt wird. Dazu muß man ihn berühren, wie einen Leprakranken, den man pflegen will. Bleibt das Böse stark: haben die Guten versagt, aber nur der Tod oder unser Entschluß kann uns hindern. Nur wer diese Aufgabe als seine erkennt, trägt zur Einheit bei. Und erst die Einheit, die Heilung des Zerfalls der Welten : wird den Frieden bringen. Niemand kann für sich gut sein: wir können es nur zusammen – werden.
Und der Ruf bleibt die Mahnung : nicht für sich, in seinem kleinen Zimmer des Guten, allein zu verbleiben. Der Ruf dringt von außen, von der Welt außerhalb dieses kleinen abgeschlossenen Ortes des Reiches des Ich, hinein: und der Ruf bringt den Ausdruck des menschlichen Leides zu uns her: und nur, wer diesem Ruf, vernommen, Folge leistet, und sich erhebt, und die Tür seines Guten Ich öffnet, und sich nach draußen begibt, auf die Suche nach der Herkunft dieser schmerzerfüllten Stimme,- um zu lindern,- hat die Chance, Hilfe zu bringen,- oder zu erfahren, was immer die Begegnung mit dieser Stimme mit sich bringt. Nur eines ist nicht möglich: sie zu hören, und sitzen zu bleiben, dort in diesem kleinen Raum, hinter den noch so dicken und scheinbaren Mauern des unbescholtenen Ich. Die Macht der Stimme wird wachsen und deinen Schlaf und jegliche Ruhe rauben, dich mit Angst erfüllen: wenn du, aus Furcht um dich,- dich der Aufgabe, zu Hilfe zu kommen, versagst. Dann, erst, wird dein Schicksal furchtbarer als jede Gefahr werden. Wer den Ruf der Menschlichkeit vernimmt, und ruht, und nicht antwortet, dessen Schicksal wird grausamer erlitten sein als der Tod. Und deswegen ist es wichtig, diese Stimme ertönen zu lassen, und nicht zu leugnen; und dieser Film sagt, „Der Pianist“,- einer zum anderen: „Still! Hast du nicht gehört? Dort war ein Schrei-! Hörst du nicht?“ Was antwortest du: „Still, du phantasierst?“ „Dort ist nichts“ „Nein, ich höre nichts?“ – oder: Ja, dort ruft etwas. Laß uns gehen und sehen, was wir finden; es scheint Hilfe zu gebrauchen, ich höre es – anhand dieser Bilder. Wir suchen und finden das Böse, es war es, das um Hilfe ruft. Der Rest liegt bei uns. Mehr soll der Film nicht tun. Und es ist möglich. Und jetzt genug, höre selbst. Ich schweige, damit du verstehen kannst.
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cemo1981 Tue, 20 Nov 2012 10:48:11 -0000
Kommentar löschenEin Film der einen zum Weinen bringt wie soll man so ein Film beurteilen ?Einmal kann man sich den anschaun aber aber ein zweites mal wird es bei mir nicht geben denke ich.Dieser Film ist sehr Traurig also nichts für ein Video Abend.Was die Mensche damals erlebt haben ist unfassbar Grausam wie konnten die Deutschen damals zu solchen unmenschen werden sehr Traurig.Roman Polanksi hat eindrucksvoll gezeigt wie die Juden behandelt wurden nichts für Schwache Nerven .Jeder der mal ein paar Tage nichts zu Essen hatte kann nachvollziehen was für ein gefühl das ist.Die Menschen die es geschafft haben zu Überleben waren permanent Physischen und Psyschologer Folter ausgesetzt.So was darf sich nie wieder wiederholen dafür müssen wir sorgen.Umso entsetzter bin ich das es in Deutschland immer noch Nazis gibt.
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k-k Fri, 09 Nov 2012 15:59:55 -0000
Kommentar löschenDas ist die Art Film, bei dem dich die Scham ein Mensch zu sein, direkt ins Gesicht schlägt
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deinvaddah Wed, 31 Oct 2012 21:51:30 -0000
Kommentar löschenEin Meisterwerk der Tragik. Obwohl ich meine selbst Hartgesotten zu sein und mich mit allerlei Idioten schon geschlagen habe, ist der Film nah dran mir Tränen in die Augen zu Treiben. Der Nürburgring-artige Spannungsverlauf ist wirklich fässelnd und lässt den Zuschauer seine eigenen vier Wände rund herum vergessen. Der Film Katapultiert einen direkt in die Handlung und lässt selbst einen Eisberg mitfühlend werden.
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jacker Mon, 29 Oct 2012 09:54:21 -0000
Kommentar löschen"Der Pianist" macht mir eines schmerzhaft bewusst:
Film ist Fiktion, doch bei allem was diese Fiktion bewirken kann, nichts schlägt auch nur im Ansatz so zerstörerisch ein, wie die ungeschönte Wahrheit.
Und dies ist eine Wahrheit, die zu begreifen man heutzutage kaum noch imstande ist, die so unmenschlich und kaltherzig ist, dass die Worte fehlen um sie zu beschreiben. Darum zeigt Polanski sie in unglaublich harten Bildern. Bilder die sich einbrennen, die die Tränen in die Augen schießen lassen, die eine hilflose Wut und Trauer erzeugen.
Menschlichkeit, Güte, Würde..
Begriffe die in der NS-Zeit nahezu vollständig ihre Bedeutung verloren haben. Der Mensch zum wertlosen Stück Fleisch degradiert, zum Töten des Spaßes halber freigegeben, Sadismus als Freizeitbeschäftigung.
Wie es soweit kommen konnte ist zwar historisch belegt, für mich allerdings trotzdem schwer nachvollziehbar. Wie kommt es dazu, dass Millionen von Menschen ihre Menschlichkeit ablegen?
Diese Fragen sind nicht logisch zu beantworten und das macht das Resultat nur umso grausamer!
Es sind nicht nur die extreme, offensichtliche Gewalt, die willkürlichen Erschießungen die schockieren und dem Zuschauer einen Keil in die Magengrube rammen. Genau so intensiv und schrecklich sind die kleinen, aber umso verletzenderen Demütigungen die diese Menschen, eingesperrt wie die Tiere im Gehäge, täglich über sich ergehen lassen mussten ('Tanzt!').
Und eben weil "Der Pianist" dieses genau so detailiert und ungefiltert zeigt wie die alltägliche Gewalt, die Todesangst, die ewige Flucht und den ewigen Hunger ist er ein Film, der diese Zeit so intensiv portraitiert, dass er auf einer Ebene funktioniert, auf der es schon längst nicht mehr um das filmische geht.
Es ist egal ob jeder Schauspieler seine Rolle zu hundert Prozent authentisch spielt, ob irgendeine Handlung verfolgt wird, oder handwerkliche Stärken oder Schwächen zutage kommen.
Es ist kein Film der existiert um ein guter, oder schlechter Film zu sein.
Es ist statdessen ein Film der uns qualvoll vor Augen führt warum Toleranz und Respekt das wichtigste Gut der Zivilisation sind und warum dies zu schützen und zu bewahren das Wichtigste bleiben muss.
Ein Film der uns nachdenken lässt über das was wahr, was ist und was noch kommen wird, ein Meisterwerk für die Menschlichkeit und (so verbraucht diese Phrase auch sein mag) gegen das Vergessen.
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rubelzar Mon, 05 Nov 2012 22:09:24 -0000
Antwort löschenVerstehe nicht, wie du den Pianist höher bewerten kannst, als Schindlers Liste.
Der Pianist ist gut, hat aber keinesfalls die morbide Ästhetik und den Gutpunch wie Spielbergs absolutes Meisterwerk.
jacker Tue, 06 Nov 2012 06:20:36 -0000
Antwort löschenGanz einfach: "Schindler's Liste" habe ich früher mal gesehen, kann mich erinnern, dass ich ihn gut und bewegend fand, aber nicht mehr an alle Details, etc. und vor allem weiß ich, dass er auf mich definitiv nicht die Wirkung wie dieser hier hatte.
"Der Pianist" hat mich nämlich auf die negativste mögliche Art umgehauen und zwar nachhaltig. So intensiv und schmerzvoll, dass nichts anderes als 10Punkte gehen!
Kann sein, dass das bei Spielberg's Film heute bei mir genau so wäre, dafür muss ich ihn aber noch mal sehen und dann wird er neubewertet und das in nem Kommentar begründet ;)
Nach Bob_Loblaw's Lobhymnen, die ich hier ständig von ihm auf Spielberg lese, wollte ich eh demnächst mal den anderen seiner Filme wieder sehen!
Ener Tue, 16 Oct 2012 13:59:15 -0000
Kommentar löschenGanz schwer einzuordnen. Im Vergleich zu Schindlers Liste ist er nochmal eine Spur 'härter'. Da wäre zum einen die Szene mit dem Kind und dem Vogelfäfig, zum Anderen die mit der Marmelade... Junge Junge, die sind ne Ansage. Polanski hat aber auch grundsätzlich das Talent, in seinen Filmen immer wieder mal zeitweilig in Überflüssigkeit und Belanglosigkeiten zu versinken. Erzählen tut der Film ohnehin nichts Neues. Das Thema wirkt irgendwo ausgelutscht. Aber gut ist er, keine Frage. Sehr gut.
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Naxoron Fri, 28 Sep 2012 20:13:14 -0000
Kommentar löschenBei diesem Film stimmt einfach alles. Die schauspielerische Kunst, die Atmosphäre, der Soundtrack. Meiner Meinung nach, in allen Belangen, ein wahres Meisterwerk.
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LukasM91 Wed, 18 Jul 2012 16:10:28 -0000
Kommentar löschenEigentlich ein toller Film, absolut sehenswert für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Etwas schade, dass das Schicksal der restlichen Familie innert einer halben Minute erledigt ist.
Dass ich eingeschlafen bin während dem Film, ist wohl eher daran gelegen, dass es spät abends bzw. früh morgens war :-)
Ach ja: Der Pianist spielt echt gut Piano :)
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DN Tue, 10 Jul 2012 21:42:17 -0000
Kommentar löschenDer Film ist gut und sehenswert, (SPOILER) allerdings ist der "Klappentext" etwas unpassend: »Eines Tages entdeckt ihn ein Offizier der deutschen Wehrmacht, der sein Schicksal verändern wird.« Dieser Teil ist so "unnötig" da er kaum einen Teil des Films ausmacht... // Trotzdem ein sehr zu empfehlender Film.
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Mamed 'Baretta Wed, 11 Jul 2012 23:53:54 -0000
Antwort löschenEs ist aber so ziemlich genau so passiert.
Der Deutsche Offizier führte ein Tagebuch, deswegen weiß man dies heute. Wilm Hosenfeld war der Name von diesem Offizier.
Kannst viel im Google nachlesen über ihm.
based_god Thu, 28 Jun 2012 16:42:24 -0000
Kommentar löschenGut, aber meiner Meinung nach nicht der beste Film zum Thema 2. Weltkrieg.
Władysław Szpilman verdient sein Geld als Klavierspieler in Warschau. Als die Deutschen Polen übernehmen, nehmen seine Rechte (er ist Jude) systematisch ab. Erst kann darf er nicht mehr ins Lieblingsrestaurant und hat einen Stern zu tragen, später muss er ins Ghetto. Dank guter Kontakte, Glück und seiner Musik schafft es der Pianist immer wieder aufs Neue zu überleben. Bis er einen deutschen General kennen lernt.
"Der Pianist" ist weder der erste noch der beste Film auf seinem Gebiet. Er schildert den persönlichen Niedergang Szpilmans auf sehr gute Art und Weise. Und da der Film auf wahren Begebenheiten beruht, kann man auch sagen, dass er über weite Strecken glaubwürdig wirkt. Handwerklich ist "Der Pianist" sehr gut abgedreht. Gute Kulissen, Kostüme, Make-Up, aber auch Kamera und Ton, machen den Film erst recht sehenswert. "Adrien Bordy" vermochte mich genauso zu überzeugen und gehört zu den besten Schauspielern der Gegenwart, meiner Meinung nach.
Was ich trotzdem zu bemängeln habe, ist die zu lange Laufzeit, die das Werk schwerfällig macht. Und irgendwie besteht trotz den super Darstellern teilweise eine gewisse Distanz zwischen dem Protagonisten und dem Zuschauer. Ob gewollt oder nicht, mir hat dieser Aspekt nicht gefallen.
Trotzdem bleibt "der Pianist" sowohl einer der besten Filme Polanskis als auch einer der besten "2. Weltkriegs-Filmen"
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pelx99 Thu, 24 Jan 2013 12:50:20 -0000
Antwort löschenWelchen Film findest du persönlich denn noch besser der das Thema Zweiter Weltkrieg auf dieser ebene thematisiert?
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