Der Polyp - Die Bestie mit den Todesarmen

Tentacoli (1977), IT/US
Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Thriller, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Kinostart 17.03.1977

- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3.6 Community
16 Bewertungen
5 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

mit Bo Hopkins und Cesare Danova

Mysteriöse Todesfälle versetzen einen kleinen südkalifornischen Badeort in Angst und Schrecken. Während Sheriff Robards rätselt, wer oder was die Opfer bis zur Unkenntlichkeit entstellte, will der kritische Journalist Ned Turner der Sache auf den Grund gehen. Turner bittet den berühmten Meeresbiologen Will Gleason um Hilfe. Der Wissenschaftler beauftragt zwei seiner besten Taucher, die bei einem Einsatz auf unerklärliche Weise zu Tode kommen. Zur großen Sorge seiner Frau Vicky entschließt Gleason sich nun selbst zu einem Tauchgang. Auf dem Meeresgrund entdeckt er eine große Anzahl toter Fische, die offenbar durch ungewöhnliche seismische Aktivitäten verendeten. Turner verdächtigt den zwielichtigen Unternehmer Whitehead, dessen Tunnelbaugesellschaft “Trojan Construction” ganz in der Nähe an einem Großprojekt arbeitet. Um die Bauarbeiten unter Wasser schneller voranzutreiben, setzten Whiteheads Männer illegale Methoden ein, die zur genetischen Mutation eines Riesenkraken führten. Als Gleasons Frau Vicky Opfer des Seeungetüms wird, entscheidet dieser sich zu einem waghalsigen Experiment: Der Biologe hat in seinem ozeanischen Institut zwei Killerwale dressiert, die als natürliche Feinde der Krake gelten. Gleason versucht die zwei Orcas für einen Angriff auf das Monster abzurichten.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Der Polyp - Die Bestie mit den Todesarmen

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

"Jaws" mit einem Tentakeltierchen -
"Tentacoli" funktioniert wohl am Besten, wenn man ihn als cineastisch-zeitgenössischen Beleg dafür betrachtet, wie wenig sich in der Creature-Movie-Sparte in den letzten 30 Jahren bewegt hat.
Trotz einiger bekannterer Namen im Cast gibt es schauspielerisch eher wenig zu bewundern, die Handlungsplots sind behäbig bis lahmarschig und verlassen zu keiner Sekunde die auch damals schon überstrapazierten Genrepfade.
Im Vergleich zu aktuellen Billigfilmchen gleicher Coleur jedoch positiv hervorzuheben: Mit Ausnahme einiger seltsamer Bildschnitte und Standbilder wirkt "Tentacoli" wie aus einem Stück; etwas was man von heutigen, von Dokufilm-Schnippseln zersetzten Machwerken nicht immer behaupten kann. Der titelgebende Kraken erinnert zwar in manchen Einstellungen an einen versenkten Elefanten, wird aber relativ intelligent in Szene gesetzt, und ist aus diesem Grund nicht so peinlich, wie die Dekaden später einsetzenden, CGI-Viecher.
Einer besonderen Erwähnung bedarf auch die musikalische Unterlegung des Streifens, die in ihrer drolligen Unangepasstheit einen nicht zu unterschätzenden Unterhaltungsfaktor darstellt.

Wie gesagt: Im Grunde ist "Tentacoli" garnicht so übel; aber zwischenzeitlich einfach entsetzlich langweilig, und deshalb wohl auch nur für Genreveteranen einen Blick wert.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

horro

Antwort löschen

Also der Titel macht schon neugierig ... klingt nach Trash


Hitmanski

Antwort löschen

Ist auch Trash, aber kein wirklich guter - eher so solala...Aber wer wie ich ein Faible für dieses Tierzeug hat, der kann sich sowas schonmal geben ;)



Kommentare (4) — Film: Der Polyp - Die Bestie mit den Todesarmen

Kommentar schreiben
Sortierung

NostalgiaCritic

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

OMG, ich hab diesen Film als Kind gesehn und mich im darauffolgenden Urlaub nicht mehr ins Meer getraut xD Seitdem war ich auf der Suche nach dem Streifen, ohne Erfolg, und jetzt läuft er tatsächlich :D Auch wenns nur Nostalgie ist, gepaart mit meiner Faszination für Riesenkranken: Ich freu mich tierisch auf den Streifen :D

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Marie Krolock

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Och nö, was für ein Schrott - und ich meine keinen lustigen Schrott, sondern schrottigen Schrott! Besonders nervig dieses "düdelüdelü", bevor der Polyp mit den Todesarmen zuschlägt. Der Titel ist noch das beste, wobei ich ihn unter dem Namen "Angriff aus der Tiefe" gesehen habe.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

guggenheim

Antwort löschen

Grandios unpassend (das Regatta-Attack-Thema!) :D


Marie Krolock

Antwort löschen

:))) ok, Du warst da wohlwollender. ich war genervt :D


Filmkenner77

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Im besten Falle mittelmäßiger Tierhorror, der zu lange braucht, um in Fahrt zu kommen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

guggenheim

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Für einen Horrorfilm zu behäbig und zu unspannend. Technisch wechseln sich Licht und Schatten ab: weshalb in der Mitte des Films Standbilder sind, hat sich mir nicht erschlossen und warum man die guten Ansätze das Design des Kraken betreffend nicht ausgebaut hat, ist mir auch unerklärlich - vermutlich eine Geldfrage. Zumindest hat das aber für zwei Orcas gereicht...
Das Drehbuch bedient sich ungeniert bei "Jaws" und soll duch ein paar bekannte Gesichter aufgewertet werden (John Huston, Shelley Winters, Henry Fonda), was leider nur sehr bedingt klappt.
Was meine Wertung aber positiv beeinflusst, ist die Musik von Stelvio Cipriani, einem Altmeister des Trashsounds. Für einen Horrorfilm ist der Klang sicherlich so passend wie eine Flasche Finlandia als Hauptpreis bei einer Kindertombola, aber wer so konsequent einen kompletten Film mit Synthiepop-Klassik-Melodien unterlegt, der hat bei mir einen Stein im Brett. Drückt die Spannung zwar ungemein, erhöht dafür aber den Fußwippfaktor... :)
Das Regatta-Attack-Thema könnt ihr euch, so ihr denn möchtet, hier anhören:
http://www.youtube.com/watch?v=d9G3aL_oLCs

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben