Der Preis

The Prize (1963), US
Laufzeit 129 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 20.03.1964

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von Mark Robson, mit Paul Newman und Elke Sommer

Eigentlich wollte der Schriftsteller Andrew Craig die Reise nach Stockholm gar nicht antreten. Doch die 200.000 Kronen für die Verleihung des Literatur-Nobelpreises kann Craig gut gebrauchen, denn seine Bücher gehen schlecht. Andrew ist zum verbitterten Trinker geworden, der seit einigen Jahren eher durch seine Alkoholexzesse als durch seine Literatur von sich Reden macht, weswegen das schwedische Außenministerium ihm als Anstandsdame die hübsche Inger Lisa zuteilt. Inger kann jedoch nicht verhindern, dass Craig gleich bei der ersten Pressekonferenz die Reporter mit der Enthüllung schockt, dass er sich unter Pseudonym als Autor von Schundliteratur verdingt. Als Craig dem in den USA lebenden deutschen Physik-Nobelpreisträger Max Stratman wieder begegnet, wundert er sich, dass der freundliche Wissenschaftler sich plötzlich schroff benimmt und sich auch nicht mehr an das kurze Gespräch vom Vorabend erinnert. Ein anonymer Anrufer bittet Craig in eine Stockholmer Wohnung, wo der Schriftsteller einen Sterbenden vorfindet, der ihm den Namen eines Schiffes mitteilt. Kurz darauf wird Craig aus dem Stockholmer Kanal gefischt. Da Craig sich bereits einige Martinis genehmigt hat, glaubt niemand an die Geschichte des betrunkenen Amerikaners. Doch als der amerikanische Medizin-Preisträger Dr. John Garrett beiläufig berichtet, er habe in einem Krankenhaus offenbar einen Doppelgänger von Professor Stratman gesehen, setzt Craig seine Nachforschungen fort.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Der Preis

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dantesque

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film lief gestern auf'm HR, natürlich erst um Mitternacht, wie sich von selbst versteht... Tagsüber muss ja das wirklich Wichtige auf den Öffentlich-Rechtlichen laufen, wie Verbotene Liebe oder die SoKo Wismar... Naja, wie dem auch sei...

Trotz einiger Längen am Anfang, wusste der Film mich zu überzeugen. Nach ungefähr einer halben Stunde saß ich gefesselt vor dem Fernseher und fieberte mit dem brillant-zynischen Schriftsteller Andrew Craig mit, der versuchte eine Verschwörung rund um die Nobelpreisverleihung aufzuklären. Der Film überzeugte durch eine gute darstellerische Leistung, vor allem von Paul Newman, dem spannungsgeladenen Plot, aber auch durch den hie und da eingestreuten charmanten Witz.

Den Film kann man sich auf jeden Fall guten Gewissens anschauen. Einziger Wermutstropfen, einige Szenen wirkten technisch deutlich veraltet, selbst für die 60er-Jahre. Ich denke da zum Beispiel an die Szene, als Craig von der Brücke stürzte. Nichtsdestotrotz ein ausgezeichneter Film.

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jlorenz1

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Handlung ist sehr rasant und Paul Newmann glänzt in seiner Rolle als zynischer, dem Alkohol ergebenen Menschenfeind ...

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