Der Seidenfächer
Snow Flower and the Secret Fan (2011), CN/US Laufzeit 104 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 28.06.2012
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10 Kommentare
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von Wayne Wang, mit Bingbing Li und Gianna Jun
Mit Der Seidenfächer schildert Regisseur Wayne Wang eine Jahrhunderte umspannende Erzählung zweier seelenverwandter Freundinnen.
Der Seidenfächer erzählt die Geschichte zweier Freundschaften in China. Kurz vor Ninas (Bingbing Li) Umzug nach New York mit ihrem Freund und Vorgesetzten Sebastian (Archie Kao) erhält sie einen Anruf aus dem Krankenhaus. Ihre beste Freundin Sophia (Gianna Jun) liegt nach einem Fahrradunfall im Koma. Da sie ihre Freundschaft in den letzten Monaten stark vernachlässigt hat, macht sie sich große Vorwürfe und begibt sich umgehend ins Krankenhaus.
In Sophias Habseligkeiten findet Nina ein Manuskript, in dem Sophia die Geschichte ihrer Vorfahren erzählt. Im Mittelpunkt stehen die zwei sehr unterschiedlichen besten Freundinnen Snow Flower und Lily, deren Bund auch über größte Entfernungen und durch schwere Schicksalsschläge nicht zu trennen war. Zwei Freundinnen ganz ähnlich also wie Nina und Sophia. Die beiden Freundinnen werden als sogenannte “Laotongs”, Seelenverwandte Schwestern im Geiste, zusammengeführt, die sich dazu verpflichten, einander immer verbunden zu bleiben und miteinander in der Geheimschrift “Nu Shu” zwischen den Falten eines seidenen Fächers zu kommunizieren.
Der Seidenfächer führt zwei Geschichten zusammen, zwischen denen Generationen liegen und die dennoch verknüpft sind durch ewig gültige Vorstellungen von Liebe, Freundschaft und Hoffnung.
Hintergrund & Infos zu Der Seidenfächer
Der Seidenfächer (OT: Snow Flower and the Secret Fan) des chinesisch-amerikanischen Regisseurs Wayne Wang (Smoke, Manhattan Love Story) basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Lisa See. Sowohl die Chinesin BingBing Li (Forbidden Kingdom), als auch die Koreanerin Gianna Jun (Das Haus am Meer – Il Mare) spielen im Film eine Doppelrolle. Auch Superstar Hugh Jackman erhält in Der Seidenfächer einen kurzen Gastauftritt.
Um die Authentizität zum Thema Nu Shu zu gewährleisten, wurden Berater engagiert: ein Vater-Sohn-Team, das diese verloren gegangene Schriftkunst wiederentdeckt und umfangreiche Recherchen unternommen hatte. Nu Shu wurde tatsächlich meist auf Fächer geschrieben. Die Frau, die in Der Seidenfächer die Nu Shu-Kalligraphie übernahm, ist Chinas Nu Shu-Botschafterin. All die Nu Shu-Sängerinnen, die im Film zu sehen sind, sind Nachfahren von Frauen, die diese Sprache einst gelernt haben. Sie haben alle ihre Lieder für den Film live gesungen. (MS)
Mehr Bilder (17) und Videos (12) zu Der Seidenfächer
Cast & Crew
- Genre
- Drama
- Zeit
- Gegenwart, Vergangenheit
- Ort
- Altes China, New York City, Republik China, Shanghai
- Handlung
- Alte Freunde, Beste Freunde, Frauenfreundschaft, Freundschaft, Fächer, Krankenhaus, Manuskript, Pakt, Rückblick, Schicksalsschlag, Seelenverwandtschaft, Unfall, Versprechen, Vorfahren























Kritiken (7) — Film: Der Seidenfächer
Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel
Kommentar löschenSind die neuzeitlichen Leinwände eigentlich ölabweisend genug, um nach der Projektion von eskapistischen Extremsentimentalitäten à la „W. E.“ oder „Der Seidenfächer“ überhaupt noch zur Wiedergabe anderer Welten zu taugen?
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P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenDie ineinander verlaufenen Erzählstränge finden zu keinem Zusammenhang, die Dringlichkeit seines Vergleichs erschließt sich nur mit einiger Mühe.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenChinesische Frauenschicksale, mit Hollywood-Schwulst und –Pathos erzählt. Das ist sicher nicht jederMANNS Sache. Frauen lassen sich schon eher davon rühren.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenVisuell überzeugt der von Richard Wong fotografierte Film freilich nicht nur durch die epischen, in rote und sonst kräftige Farben getauchten Bilder der Geschichte um Schneerose und Lily, sondern auch mit gut ausgesuchten, in kalten, blauen Farbtönen wiedergegebenen Einstellungen der zeitgenössischen Handlung. Der 1949 in Hongkong geborene und aufgewachsene, zwischen seiner Geburtsstadt und den Vereinigten Staaten pendelnde Filmregisseur Wayne Wang ist immer noch insbesondere für den mit dem Goldenen Bären der Berlinale ausgezeichneten Independentfilm „Smoke“ (1995) nach einer Vorlage von Paul Auster bekannt. Nach dem Misserfolg der symbolverfrachteten tragischen Liebesgeschichte „Chinese Box“ (1997) widmete sich Wayne Wang dem Mainstream-Kino. Gelang ihm mit dem Kinderfilm „Winn-Dixie: Mein zotteliger Freund“ (2005) eine ausgewogene Mischung aus fantasievollem Märchen und ernsten Themen, so scheint Wayne Wang seine filmische Handschrift noch nicht gefunden zu haben. Dennoch: Trotz seiner dramaturgischen Schwächen berührt „Der Seidenfächer“ in den besten Momenten durch die bewegende Geschichte einer von Selbstaufopferung gekennzeichneten, lebenslangen Freundschaft.
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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenDer Seidenfächer ist insgesamt ein regielich beherrschtes interessantes und durchaus mit Anteilnahme zu verfolgendes Kinostück.
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Christina Freko: Radio Köln Christina Freko: Radio Köln
Kommentar löschenUnter dem Strich bleibt Der Seidenfächer ein erzählerischer Flickenteppich, der die Chance vergibt, seine durchaus interessanten Protagonistinnen greifbar zu machen - zugunsten einer nur vermeintlich gehaltvolleren Geschichte.
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Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info... Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenSelten sieht man einen Film, der sich so hingebungsvoll mit der Beziehung zweier Frauen beschäftigt. Dennoch ist die nicht nur zeitliche, sondern auch kulturelle Differenz zwischen den beiden Erzählsträngen so eklatant, dass ihre Verknüpfung allzu forciert wirkt.
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Kommentare (3) — Film: Der Seidenfächer
daniel.helmer.7 Thu, 24 Jan 2013 19:05:57 -0000
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TJD265 Wed, 21 Nov 2012 22:15:52 -0000
Kommentar löschenSo, eben gerade den Film geguckt.
Er ist sehr sehr sehr gut, traurig und lehrreich zusammen. Allerdings hat Gianna Jun ( wie sie sich hier nennt ) schon bessere Filme gemacht.
Alles in allem zeigen die beiden Hauptdarsteller hier mal wieder überdurchschnittliche Leistung. Was aber auch nicht eigentlich nicht anders zu erwarten war. Gute Charakterdarsteller. Ich weiß schon warum ich viele Filme den großen US Filmen bevorzuge. Bei Gianna Jun wurde ich noch nie enttäuscht.
Eine Frage hab ich mir allerdings gestellt: Wieso nehmen die Verantwortlichen Hugh Jackman in diesen Film....Er passt da irgendwie nicht richtig überzeugend rein... Zum Glück nicht so lange da.
PS: Film unbedingt zu Ende gucken auch wenn es manchen schwer fällt.
Ärgerlich ist folgendes:
Habe sehr sehr lange seit der Bekanntmachung des Filmes auf die deutsche Veröffentlichung gewartet, was sich nun aber nicht wirklich gelohnt hat, da doch der Großteil des Filmes auf Chinesisch mit Untertiteln ist. Ich meine ich gucke das eh viel lieber so, aber trotzdem hätte ich mir dann auch schon früher woanders den Film bestellen können.
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Flamewitch27 Wed, 27 Jun 2012 12:43:03 -0000
Kommentar löschenAlso nach anschaung des Kinotrailers muss ich sagen das es einhingebungsvoller Film vollster Emotionaler Kraft ist und nicht für jederman zugänglich sein wird.
Aber das macht ja den Film aus.
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stillertony Sat, 30 Jun 2012 14:47:53 -0000
Antwort löschenGeil! Trailer gesehen und ruckzuck zum Lieblingsfilm erklärt. Das wird hier echt immer beknackter.
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freakualizer Mon, 19 Nov 2012 16:32:41 -0000
Antwort löschenEcht mal.
TJD265 Wed, 21 Nov 2012 22:17:02 -0000
Antwort löschenGibt Filme mit stärkeren Emotionen.
Kann aber sagen das der Trailer doch nicht das hergibt was im Film passiert.