Der seltsame Fall des Benjamin Button - Kritik

US 2008 Laufzeit 166 Minuten, FSK 12, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 29.01.2009

Kommentare zu Der seltsame Fall des Benjamin Button

  • 6
    The Freewheelin Fonda 29.10.2014, 20:04

    An manchen Stellen schafft es der Streifen einen zu berühren, es gibt hier so manchen ruhigen, melancholischen Augenblick wenn einen die Sichtweise Benjamins auf die Welt sehr berührt,

    „Jeder fühlt sich mal anders. Mal so, dann wieder so. Aber wir gehen alle auf dieselbe Reise, nur auf verschiedenen Wegen. Das ist alles“

    Aber diese Momente, in denen die ruhigen Szenen des Streifens berühren können, hielten sich bei mir noch in Grenzen, die Grundidee der Geschichte von Fitzgerald ist zwar mehr als interessant über einen Mann der sein Leben „rückwärts durchlebt“ aber abgesehen von dieser Eigenschaft muss man leider sagen, dass Benjamin Button eine ziemlich langweilige Figur ist.
    Viele Stationen seines Lebens aus seiner ganz eigenen Perspektive erkennen wir selbst nur zu gut wieder aber so richtig faszinierend war das Geschehene nicht, wenn man sich erstmal an das „rückwärtsaltern“ von Benjamin gewöhnt hat.
    Durch die Story zieht sich kein richtiger roter Faden, der mich irgendwie am Ball halten konnte, dass ich nach vielen Längen in dem Film doch recht unzufrieden mit dem Drehbuch war.
    Brad Pitt finde ich sowieso toll und auch hier ist er klasse, Cate Blanchett sehe ich spätestens seit ihrer Bob Dylan Performance eh IMMER gerne und auch die Nebendarsteller machen hier einen guten Job, dazu eine interessante Grundidee für Finchers Regiearbeit und ein paar Lebensweisheiten eingestreut, die einen in manchen (den besten) Momenten an „Forrest Gump“ denken lassen.

    Aber diese positiven Aspekte haben mir selbst leider doch nicht gereicht.
    Die Inszenierung von dieser Lebensgeschichte wirkte auf mich zu oberflächlich und konnte mich nicht richtig berühren, so dass mich Benjamins Schicksal doch recht kalt zurück gelassen hat ohne jemals wirklich zu mir durchdringen zu können.

    22
    • 6 .5
      Guckiglotz 06.10.2014, 11:51

      Der Film zieht sich doch sehr, 1 Stunde kürzer hätte voll gereicht und hätte vielleicht etwas mehr Leben gebracht. Unglaubwürdig, dass sich ein so junges Mädchen auf Anhieb in einen so alten Mann verliebt - das gibts nur bei Mörtel!

      • 7
        Eliisa 05.10.2014, 00:27

        Die Idee ist schon sehr gut und macht die Geschichte zu einer die sich trotz mancher Mängel abhebt. Und wunderschöne Bilder sind entstanden, durch tolle Effekte, gern anzuschauende Orte und liebenswürdige Nebenfiguren.
        Tilda Swinton und Cate Blanchett sind ganz einfach so wunderhübsch anzusehen in ihren Rollen, anders kann ich es als Fan nicht nennen. Für mich haben sie gut gezeigt, dass Schönheit nicht auf einen Typ in einem Alter bestimmt sein muss (so kalenderspruchmäßig das jetzt klingen mag).
        Aber Mr. Button war nicht so mein Typ, bisschen spießig dargestellt. Dass man es trotz Protagonistenstimme aus dem Off versäumt etwas Alters-/Jugend-/Lebensphilosophie, welche ja gerade bei ihm so interessant scheint, mit einzubringen, hat mich enttäuscht (oh Gott die Kommasetzung). Ich hätte die Geschichte lieber aus Daisys Sicht gesehen, die anscheinend ein weitaus interessanteres Leben geführt hat, als immer nur jemandem hinterher zu rennen. Oder meinetwegen die interessanten Lebensabschnitte Benjamins wie die "Jugend" als Weltreisender oder das Wissen Vater zu sein, es aber nicht zu können, hätte man ausbauen sollen.
        Aber trotzdem, der Film hat mich zum Nachdenken angeregt, über die Zeit, Chancen, dieses Leben-Fühlen. Und er hat mir irgendwie verdeutlicht, dass unsere Gesellschaft mit dem Klischee lebt ein bestimmtes Alter würde irgendwas für unsere Leben bedeuten. Tut es nicht, solange man nämlich die Kraft aufbringen will, hat man die Freiheit zu ändern.

        • 9
          andreas.wasilew.7 04.10.2014, 22:31

          ich mochte ihn, eine schöne geschichte die ma anders war, als wie man sie sonst sieht oder kennt. Einfach interessant und vom tempo her sehr schön erzählt. man konnte sich ganz auf den Film einlassen

          • 8 .5
            LittleGreenMan 01.09.2014, 10:21

            Was für ein Film! Ich sehe ihn an und kann mich von den Bildern und dieser packenden Story nicht wegreißen.
            Wie bei "Forrest Gump", übrigens das Meisterwerk von Robert Zemechis erleben wir hier eine bewegte Lebensgeschichten durch die Epochen des 20. Jahrhunderts hinweg bis heute, aus Sicht eines ungewöhnlichen menschen, der viel gesehen und erlebt hat.
            Da lassen sich Vergleiche schwer aussparen, und in dem Fall ist das auch in Ordnung so, denn dieser großartige Film ist aus meiner Sicht zu Unrecht an all den vielen Oscarnominierungen vorbeigegangen, und das, wo er die drei Oscars für daqs beste Szenenbild, die besten visuellen Tricks und das beste make Up erhalten hat. Aber dieser Film ist so ungleich mehr.
            Bewegend und auf düstere Weise ernst wie das Leben, und dann wieder schön, darf man diesen Film nicht als Komödie sehen, denn das ist "Der seltsame Fall des Benjamin Button" sicher nicht. Dieser Film ist anrührend und bewegend, führt uns vor Augen, wie das Leben so spielt und warum es jede Minute so wertvoll macht.
            Damit darf sich dieser Film zu den zweifellos zeitlosen Filmen dazugesellen, die auch in späteren Jahren noch Aktualität bieten werden.
            Wenn man dem Film eine Schwäche nachsagen kann, dann wohl, dass es zum Ende hin (verständlicherweise) immer schneller und schneller wird, bis das unvermeidliche Ende in Sicht kommt. Vielleicht endet der Film daher etwas zu aprupt, und genau deshalb ist am Ende der Film nicht ganz das, was er eigentlich sein sollte.
            Das bringt jedoch die Geschichte so mit sich und ist dem Regisseur auch nur rudimentär zu Schulden kommend.
            Am Ende jedenfalls haben wir einen Film, der Zeitgeist einfängt und sicherlich für Diskussionsstoff unter denjenigen sorgt, die sich ganz und gar auf diesen Film einlassen.

            1
            • 6 .5
              HaselLeviosa 23.08.2014, 11:27

              Schöne Geschichte und sehr schön umgesetzt. Trotzdem geht der Film mir eindeutig zu lange. Ich habe ihn einmal gesehen und fand ihn gut, muss ihn aber jetzt nicht nochmal sehen.

              • 7
                vladvanhelsing 21.08.2014, 15:50

                Auf leisen Pfoten stibitzte Ideen können selbstverständlich auch gut umgesetzt werden. Sehr hübsch fotografiertes, unverfrorenes Plagiat, diesmal halt`nur andersrum. Oder war`s als Hommage gemeint? Brad Pitt zeigt jedenfalls eine annehmbare Leistung und der Film kann in sentimentalen, einsamen Stunden ordentlich punkten. Ein für mich sehr ungewöhnliches, starkes Verlangen nach Süsskram, ist wiederholt aufgetreten. Oder ist das Leben etwa nicht wie eine Schachtel Pralinen?

                • 10
                  Misch81 19.08.2014, 05:36

                  Wenn man es schafft, sich auf das extrem langsame Erzähltempo einzulassen, sieht man einen wundervollen Film über ein sehr breites, bei genauerer Betrachtung allerdings auch sehr spezifisches Thema: Das Leben.
                  Einer der wenigen Filme, neben Titanic, bei denen ich heulen muß. :)

                  • 8
                    TheEighthHorcrux 16.08.2014, 22:48

                    Ein interessanter, berührender Film mit originellen Ideen und sympathischen Charakteren (auch wenn die obligatorische Liebesgeschichte nicht fehlen durfte - gibt es eigentlich IRGENDEINEN normalen Spielfilm ohne eingebauter Liebesgeschichte?)
                    Durchais sehenswert.

                    • 10
                      Verjigorm 31.07.2014, 23:13

                      Emotional, witzig, ergreifend, anrührend... ein Meisterwerk über das Leben - Alter und Jugend, das Erwachsensein -, eine Reflektion über Gelegenheiten - ergriffene wie verstrichene -, Wege und wie wir sie beschreiten, Schicksal und Zufall, sowie alles, was zu all dem dazu gehört.

                      Ein grandioses Ensemble und nie gesehene Masken (in Verbindung mit unsichtbaren! digitalen Effekten) und einer der wenigen Filme, der in mir Bedauern weckt, dass ich niemals Kinder haben werde.

                      • 9
                        MetalFan92 30.06.2014, 19:47

                        Schöner Film mit viel Gefühl. Die Umsetzung ist sehr gelungen und durch Brad Pitt ist die Rolle perfekt besetzt.

                        1
                        • 6
                          Andy Dufresne 20.06.2014, 23:47

                          Der langweilige Fall des Benjamin Button

                          Würde der Benni nicht rückwärts altern, er wäre der laaaaaaaaaaaaaaaaaangweiligste Charakter ever.
                          Er ist sogar langweilig, OBWOHL er rückwärts altert.
                          Er ist so langweilig, das er/ich mich zwang diesen Kommentar auch langweilig zu schreiben.

                          Für mich eine unerwartete (wegen dem drumherum aber doch noch sehenswerte) Enttäuschung.

                          35
                          • 5 .5
                            primatemike 20.06.2014, 15:38

                            Hat mich spontan an das Lied von Götz Widmann erinnert: "Das Leben sollte mit dem Tod beginnen"
                            Der Film hat mich kaum erreicht, zumal die Idee ganz nett- aber doch mehr als unrealistisch ist.
                            Der CGI Brad Pitt am Anfang war sehr gut animiert. Schauspielerisch hat mich aber niemand vom Hocker gehauen. Die meiste Zeit über hab ich mich gelangweilt.
                            Trotzdem vergebe ich 5.5 Pts., weil man zum Nachdenken über die eigene Vergänglichkeit angeregt wird. Und damit kann man nicht früh genug anfangen.

                            1
                            • 8
                              Novemberkind 25.04.2014, 23:49

                              Für mich ist dieser Film eine Art umfangreiche Illustration ... über das Älter werden und das Sterben. Wir begleiten zwei Menschen durch ihr gesamtes Leben. Wir erleben wie Daisy langsam ihre Makellosigkeit verliert, wie sie älter wird.

                              Dass Benjamin nicht älter sondern jünger wird erscheint mir fast überflüssig bzw. unnötig ... wie schon jemand schrieb, mit der eigentlichen Geschichte hat es nur bedingt etwas zu tun. (Zumindest fällt es mir schwer, die wirkliche Bedeutung des umgekehrten Alterungsprozesses für den Film zu greifen)
                              Eigentlich geht es um Liebe, und um die Wege, die man im Leben einschlägt. Die Entscheidungen, die man trifft, und dass man jederzeit die Möglichkeit hat "Der zu sein, der man sein möchte", wie an einer Stelle gesagt wird.

                              Diese Dinge bewegen mich irgendwie schon mein ganzes Leben lang, und der Gedanke an Vergänglichkeit, Geburt und "Schicksal" (wenn man es denn so nennen möchte) bzw. Zufälle, die auf unser Leben einen großen Einfluss haben können, ist für mich schon immer fesselnd.

                              Das ist denke ich genau der Grund warum mich der Film so beeindruckt hat: Nicht weil er so viel Neues sagt, sondern viel mehr, weil er die Dinge beschreibt, die unvorstellbar bleiben (Als die alte Daisy im Krankenhaus gefragt wird, ob sie Angst vorm Tod habe, sagt sie, sie sei neugierig). Und weil er einen daran erinnert, dass man in jedem Moment seines Lebens die Chance hat, etwas daran zu verbessern. "Es gibt dafür keine Regeln, ..."

                              1
                              • 9
                                Filmfan30 12.03.2014, 17:36

                                Tolle Idee, die sicher schon viele gehabt haben. Was wäre, wenn man nicht älter, sondern jünger wird? Originell ist die Umsetzung, Brad Pitt wie immer super und mit der Thematik wird sehr gefühlvoll umgegangen. Da verzeiht man die Längen, die der Film stellenweise hat, gerne.

                                1
                                • 8
                                  heiko.buschhaus 02.03.2014, 22:45

                                  Wenn man mal David Finchers Filmographie anguckt, welche 1992 mit "Alien³" begann, findet man da ausschließlich (wahrlich geniale) Mystery-, Horror- oder Psycho-Thriller, abgesehen von zwei starken Abweichern; "The Social Network" und dieser hier! Und ich konnte mir ehrlich gessagt zuerst nicht vorstellen, wie Fincher, der sonst ein erzähler der perfekten düsteren Storys ist, plötzlich ein Fanatsydrama erzählen will; aber, es funktioniert! Beachtlich behendet und mit tollen Farcetten, wie zB der Surroundstory oder der Geschichte um die Uhr, die rückwärts läuft, sowie perfekten Animationen und Masken und dem für Fincher üblichem Einfallsreichtum wird einem hier ein Drama erzählt, dass wohl unvorhersehbarer nicht sein könnte! Mit einem wahrlich perfektem Brad Pitt wird das ganze noch abgerundet; der Film hat mich gestern wahrlich zum nachdenken gebracht! Sehr empfehlenswert!

                                  • 8
                                    Spearman 22.02.2014, 14:08

                                    Eine außergewöhnliche Geschichte, die mit guter Besetzung schön und anrührend umgesetzt wurde. (Spoilerwarnung) Ein Mensch, der im Körper eines kleinen alten Mannes geboren und nicht älter, sondern jünger wird, bis er schließlich als Baby stirbt. Der Film kommt immer wieder zu der alten Frau zurück, die kurz vor dem Ende ihres Lebens steht, und erst jetzt ihrer erwachsenen Tochter erzählt, wer wirklich ihr Vater war. Trotz der Länge wirklich sehenswert.

                                    • 8 .5
                                      Hauserfritz 18.02.2014, 08:52

                                      Vom ersten Moment an faszinierend. Hat mich an "Mr Nobody" erinnert.

                                      • 9
                                        BenAffenleck 15.02.2014, 19:39

                                        DER SELTSAME FALL DES BENJAMIN BUTTON muss man eigentlich als das hinnehmen was es ist: Eine Fabel, ein Märchen über das Leben und den Tod.

                                        Ich habe den Film jetzt zum dritten Mal gesehen, und er hat immer noch nichts von seiner Wirkung eingebüßt. Aber ich denke, man muss sich auch darauf einlassen können. Vielleicht muss man auch erst selber Kinder haben. Vielleicht auch erst geliebte Menschen verloren haben. Wie es im Film so schön heißt: "Alles hat seine Zeit". Ich glaube man muss das Leben erst ein wenig kennen gelernt haben, um diesen Film realistisch bewerten zu können. Von den guten und auch von den schlechten Seiten.

                                        Ich jedenfalls mag den Film sehr. Ich mag die teils wunderschönen Bilder und die Settings. Die Schauspieler sind gut bis hervorragend (Cate Blanchett & Taraji P. Henson). Die eigentlichen Stars des Film sind für mich allerdings die immer wieder rausgehauenen Lebensweisheiten, und das damit einhergehende Gefühl der bittersüßen Melancholie. Da sind so viele richtige Wörter bei, das es mir manchmal fast die Kehle zuschnürt:

                                        "Da kann man wild sein wie ein tollwütiger Hund, wie alles gekommen ist. Da kann man fluchen und sein Schicksal verdammen. Wenn's zu Ende geht.....dann muss man loslassen."

                                        "Es ist uns bestimmt, dass wir Menschen verlieren die wir lieben. Woher sollten wir sonst wissen, wie wichtig sie für uns sind."

                                        "Jeder fühlt sich mal anders. Mal so, dann wieder so. Aber wir gehen alle auf die selbe Reise, nur auf verschiedenen Wegen. Das ist alles."

                                        Danke David Fincher. Danke für diesen ganz besonderen Film. Gefühlsmäßig eine 10,0. Mal sehen wo er irgendwann steht.

                                        4
                                        • 8
                                          jorg.hoffmann.9849 01.02.2014, 10:21

                                          Benjamin Button (Brad Pitt) wird 1918 als alter Mann im Körper eines Säuglings geboren, der aber durch Gebrechlichkeit gekennzeichnet ist. Da sein Vater Thomas (Jason Flemyng) nichts von ihm wissen will, wächst Benjamin im Altenpflegeheim Queenies (Taraji P. Henson) auf. Kurioserweise altert Benjamin nicht, sondern er wird immer jünger, während sein Körper zu normaler Größe heranwächst. Der Film folgt dem ereignisreichen Lebensweg Buttons, der auf einem Schiff anheuert, Teil der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg wird und sich mit der Frau (Tilda Swinton) eines Spions einlässt. Am wichtigsten ist ihm aber Daisy (Cate Blanchett), die er bereits im Altenpflegeheim kennenlernte, wo sie als Enkelin einer Heimbewohnerin oft zugegen war. Die inzwischen herangewachsene Frau hat es Benjamin angetan, der seine Liebe zu ihr ausleben möchte. Aber die Beziehung zu Daisy gestaltet sich aufgrund seines zurücklaufenden Alterungsprozesses als ausgesprochen schwierig.

                                          Für mich ein überraschender Film. Er erinnerte mich ein wenig an Forrest Gump. Cate Blanchett und Brat Pitt spielen überragend. Toller Film.

                                          • 9
                                            sachsenkrieger 20.01.2014, 23:17

                                            Ein Meisterwerk der Erzählkunst ohnegleichen! Viele Kritiker hängen sich nur an einzelnen Aspekten des Films auf, der aber seine wahre Stärke erst als Gesamtkunstwerk offenbart. Einer der schönsten Filme über das Leben an sich, Geburt, Liebe, Tod, bestehend, wie das Leben selbst, aus vielen kleinen, liebevoll inszenierten Einzelepisoden, von denen einige die Tränendrüsen anregen!

                                            Beeindruckend sind auch die makellosen Effekte, mit denen das Älter- und Jüngerwerden von Brad Pitt und Cate Blanchett dargestellt werden und die schauspielerischen Leistungen. Cate Blanchett spielt ihre Rolle gewohnt wunderbar, Brad Pitts Darstellung vom greisen Jünglings bis zum jungen Greis ist herausragend und wird (nicht nur hier) leider sehr abgewertet. Die Wandlung ist nämlich in diesem Fall nicht einfach nur umgekehrt zu einem normalen Leben, sondern ungleich komplizierter.

                                            Eine wahre Perle unter vielen "Miesmuscheln"!

                                            GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

                                            1
                                            • 8
                                              Felix.DjTunefish.Fischer 19.01.2014, 17:33

                                              Echt ein richtig guter Film und für die Frauen genau das richtige! Für die Männer sind die 166 Minuten oft echt lang gezogen..
                                              Trotzdem 8 Punkte für die Glanzleistung!

                                              • 6 .5
                                                RoboMaus 10.01.2014, 14:58

                                                Eigentlich eine sehr nette Idee, dass jemand sein Leben zeitlich umgekehrt lebt, wobei jeder Abschnitt dieses Lebens adäquat beleuchtet wird. Schön und unterhaltsam herausgearbeitet ist die Beziehung zu seinen Mitmenschen in jeder dieser Phasen. Zuweilen ist das auch lustig. Aber irgendwie war mir diese Story zu fiktiv, zu konstruiert und, ja, zu absurd, als dass ich mich damit hätte identifizieren können, was eigentlich schade ist, denn das ist ein schöner Film. Vielleicht sollte ich mir den später noch einmal anschauen - viel später, wenn ich es bis 70 oder 80 schaffe und glücklich genug sein darf, nicht mit Alzheimer vor mich hinzusabbern und ein Enkel oder Urenkel mit zuschaut.

                                                • 8
                                                  maikel.doomsdaydiva 06.01.2014, 03:51

                                                  geniale filmidee, tolle umsetzung, grandios verrissen.

                                                  das ende macht einfach kein sinn. der grund des weggehens entbehrt jeder logik da er in einem zustand wiederkommt in dem er immernoch nicht pflegebedürftig gewesen wäre und beraubt sich somit irrational seiner großen liebe und den jahren mit seinem nachwuchs. außerdem wäre ein solcher mensch eine weltattraktion und könnte schwer geheim gehalten werden. auch diese seite wird nicht beleuchtet... schade potential verschenkt. dennoch nett anzuschauen

                                                  • 6 .5
                                                    bastian.blubb 04.12.2013, 16:58

                                                    Das Baby zerstört alles!

                                                    2