Der seltsame Fall des Benjamin Button - Kritik

The Curious Case of Benjamin Button

US · 2008 · Laufzeit 166 Minuten · FSK 12 · Drama, Fantasyfilm · Kinostart
  • 8

    Obwohl der Film zweifelsohne ein oscarbait Versuch gewesen ist, habe ich mich in der melancholischen Stimmung verlieren und jede Minute genießen können.
    Manchmal braucht man Geschichten die einfach so dahin plätschern ohne Antagonisten und ohne klares Ziel.

    • 5 .5
      Mysticv 11.03.2016, 05:47 Geändert 11.03.2016, 05:49

      Ohje.
      Eigentlich eine unglaublich gute Idee für einem Film der mehr als nur sehenswert hätte werden können aber mit Brad Pitt in der Hauptrolle eine sehr schlechte Wahl getroffen.

      • ?
        Friedsas 28.02.2016, 03:59 Geändert 28.02.2016, 09:04

        True Stories of Truth aus meinem sehr komischem Leben:

        Ich hab den damals nicht einmal zu Ende gesehen. Das war verdammt lustig: Meine damalige Freundin wollte auf Toilette und meinte ich solle nicht auf Pause drücken. Nach vielem diskutieren dann die Frage warum denn nicht und sie meinte sie fände ihn zu langweilig und schaut ihn nur weil sie dachte er interessiert mich noch. Und ich nur so: "Ähh ich finde den auch langweilig und dachte du willst den noch sehen" Schwupp lange Rede, kein Sinn: Das Ding wurde ausgemacht und bleibt unberührt von mir bis ich im Altersheim lande - da kann ich dann wenigstens bei einschlafen oder davon träumen auch rückwärts zu altern :D

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        • 6

          Mit »Zodiac« schien David Fincher bereits in der epischen Phase seiner Karriere angekommen zu sein, mit seiner neuesten Regiearbeit vollzieht der Meister (und manchmal auch nur Geselle) des Neo-Noir einen noch unerhörteren Registerwechsel: Im sentimentalen Zentrum des Films steht die unerfüllte Liebe eines Mannes, dessen Leben rückwärts zwischen Greisenalter und Kindheit verläuft. [Gerhard Midding]

          • 3

            Ein Film voller Gutmenschen und Binsenweisheiten - dazu noch die alte Daisy, die einfach nur nervt und schlecht gespielt ist und ein glanzloser Brad Pitt...Nein, das war mal so gar nicht mein Film - seit Zodiac gefallen mir die Fincher Filme einfach gar nicht mehr. Insgesamt war Benjamin Button ein Ärgernis und es wär soviel Potential in der Geschichte gewesen. Viel zu lang, langweilig, belanglos und bemüht (erinnerte mich manchmal an eine Mischung aus Forrest Gump und Titanic). Wann macht Fincher endlich wieder gute Filme?!?

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            • 5 .5

              Eigentlich ein echt guter Film. Jedoch hätte man sich sämtlich Krankenhaus Szenen sparen können und sollen. Außerdem ist er etwas zu schmalzig.

              • 7 .5

                Trotz Längen ist dieser Film ein geniales Drama von Regisseur David Fincher, welcher nicht nur zu den wenigen Filmen zählt, bei denen ich ein paar Tränen vergossen habe, sondern vor allen Dingen eins ist: Originell.

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                • 7 .5

                  Dieser Film erzählt so finde ich, eine unglaubliche Geschichte die man auf jedenfall nicht nochmal sehen wird. Schon wegen dieser Einzigartigkeit hat der Film für mich einen höheren Stellenwert.
                  Nun zu jemanden, der einfach alles spielen kann von Polizist bis geistig kranker oder ein cooler Soldat. Brad Pitt wird einfach viel zu unterschätzt und ist für mich einer der Besten Schauspieler. Ein Oscar ist nicht genug für Ihn. Ich Liebe sein Gestik und Mimik Spiel und bin immer begeistert.

                  Ein guter Film der eine ruhige Biographie erzählt die aber nicht schlecht ist und dank gutem Schauspiel zu überzeugen weiss.

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                  • 1

                    Ich wollte den Film unbedingt sehen, weil ich das Thema sehr interessant fand. Der Mann der immer jünger wird. Ich wollte wissen was dahinter steckte, welche spannende Geschichte es zu erzählen gab. Leider gab es keine spannende Geschichte. Der Film zog sich dröge und langatmig dahin und es kam mir vor, als wäre er drei Stunden lang. Alles in allem hat er mich sehr stark enttäuscht, den man hätte ihn auch locker in 30 Minuten erzählen können. Hier wurde viel Potential in den Wind geschossen. Schade.

                    • 6
                      smartbo 15.08.2015, 14:10 Geändert 17.08.2015, 17:05

                      Ich hatte diesen Film schon längere Zeit auf der Wunschzettel, u.a. deswegen, weil er partiell durchaus gute Kritiken erhalten hat. Was ich allerdings gesehen habe ich zwiespältig.

                      Zunächstmal ist die außerordentlich originelle Story herauszustellen, was den Film qualitativ schon mal ordentlich nach oben pusht. Ein Mann wurde physisch alt geboren und wird immer jünger. Figürlich und maskenbildnerisch ist das dem Film sehr gut gelungen. Gefallen hat mir auch die im Film durch Zeitsprüngen realisierte außergewöhnliche Erzählperspektive, nämlich eine aus der Sicht der Hauptfigur Benjamin Button, gespielt von Brad Pitt und die andere aus der Sicht von Daisy, dargestellt von Cate Blanchett.

                      Leider verzettelt sich dramaturgisch die Handlung des Filmes und er schwankt unentschlossen zwischen einer reinen Liebensgeschichte und einer reinen Lebensgeschichte. Diese Unsicherheit wirkt sich m.E. im Film qualitativ leider negativ aus. Hinzu kommt noch, dass der Film phasenweise sehr langatmig ist, und die aus der originellen Geschichte herrührende Grundneugier im Verlaufe des Filmes immer mehr verblast.
                      Darüberhinaus gefällt mir die schauspielerische Leistung von Cate Blanchett nicht. Auffällig ist vor allem ihre theatralischen Art und Weise zu spielen. Einfach zu überdreht, zu schlecht. Meiner Meinung nach wird sie als Schauspielerin überbewertet.

                      Am Ende bleibt als Fazit festzustellen, dass der Film insgesamt zwar nicht schlecht ist, für eine sehr gute Bewertung reicht es bei mir jedoch nicht aus.

                      • 9

                        Alle paar Jahre gucke ich den Film und konnte mir noch nie eine Träne am Ende verkneifen :-/

                        2
                        • 7

                          Dass Benjamin Button rückwärts altert, ist ebenso verrückt wie genial und macht den Film aus. Zwar hängt der zweieinhalb Stunden Epos an einigen kleinen Stellen durch, aber insgesamt ist es eine faszinierende Geschichte, die vor allem von ihren großartigen Charakteren lebt und durch sie lebendig wird. Dabei stehen natürlich Brad Pitt und Cate Blanchett im Mittelpunkt, aber auch die anderen Menschen, die Benjamin Button auf seinen Reisen trifft, haben ihre eigenen spannenden Geschichten.

                          • 6

                            „…und an einem Herbsttag klopfte ein alter Besucher an unsere Tür. Sie hat mir das Klavierspielen beigebracht. Und sie hat mir beigebracht, was es heißt, einen Menschen zu vermissen.“

                            Tolle Bilder, unterlegt von einem wunderschönen Score, sowie eine eigen- bzw. andersartige Geschichte, so wie man es von Fincher nicht anders gewohnt ist, sind die Markenzeichen dieses Fantasy-Dramas mit romantischem Touch. Eine Geschichte über die Liebe, das Leben und das unvermeidliche Ende. Nur schade, dass es ausgerechnet zum Ende hin zunehmend zäher wird. Ansonsten jedoch durchaus sehenswert, sofern man bereit ist, sich auf den surrealen Plot einzulassen.

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                            • 8 .5

                              Versteh gar nicht warum der Film nur bei 6.9 Punkten liegt, von mir kriegt er eine solide 8.5 (und da halte ich mich sogar noch leicht zurück). Die Story ist einfach mal was neues (kenne jetzt keinen Film der eine ähnliche Story hat), die Spieldauer ist mit 166 Min super. Brad Pitt macht finde ich eine gute Figur und die "Liebes/Lebens" Geschichte von ihm und Cate Blanchett finde ich einerseits Traurig und andererseits Schön. Der Film erinnert mich leicht an Forrest Gump, im positiven Sinn. Er ist es auf jeden Fall Wert gesehen zu werden (Kino wie auch auf BD) und ich würde ihn auch jedem weiterempfehlen. Über Geschmack lässt sich ja wirklich streiten aber solche negativen Bewertungen ergeben für mich keinen Sinn. Da wird es glaub ich schon ziemlich Persönlich und man sollte dann doch Bitte nächstes mal darauf verzichten Genres anzuschauen die man nicht mag.

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                              • 7 .5

                                Fincher kann auch gefühlvoll! Allerdings nicht durchgehend über 150 Min!

                                • 8

                                  Manche tanzen.

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                                  • 9 .5
                                    Aoewir 22.02.2015, 14:11 Geändert 22.02.2015, 14:11

                                    Mich würde mal interessieren, ob es jemand anderem auch so geht wie mir bei diesem Film. ich beginne in den ersten Minuten das Heulen, was sich den gesamten Film durchzieht, mit einigen Unterbrechungen, wo ich ächzend nach Luft schnappe. Ich weiß wirklich nicht weshalb, aber dieser Film berührt mich auf eine Art und Weise, wie es noch keiner zuvor getan hat und ich kann nicht einmal konkret benennen was es ist. Aber Szenen wie der Sonnenaufgang am Lake Pontchartrain, unterlegt mit dieser Musik und dem Zitat: "You can be as mad as a mad dog at the way things went. You could swear, curse the fates, but when it comes to the end, you have to let go." sind für mich pure Magie. (jetzt habe ich das Zitat rausgesucht und die Stelle auf Youtube laufen und prompt steht mir der Saft in den Augen) und so gibt es viele Szenen in diesem Film, die für mich haargenau das aussagen, wie es im Leben nun mal läuft und das ohne übereifrig in die Pathos-Fee einzudrigen. Einfach nur herrlich!

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                                    • 9

                                      Dieser Film erzeugt einen anderen Blickwinkel auf das Leben. Sei es nun einerseits die Tatsache, dass Benjamin Button (perfekt verkörpert durch Brad Pitt) sein Leben "rückwärts" erlebt, aber auch seine Umgebung, welche stets mit dem Tod konfrontiert wird. Dadurch entwickelt Benjamin, entgegen dem Zuschauer eine Selbstverständlichkeit für den Tod und das Ende des Lebens.
                                      Der Film ist ausserdem durchzogen von einer Liebesgeschichte, welche über die Jahre hinweg andauert. (Beste Erzählszene, die ich jemals gesehen habe, war diejenige des Beinunfalles).
                                      Der FIlm berührt den Zuschauer und liess auch bei mir mal die eine oder andere Träne kullern. Leider gibt es heutzutage zu wenige Filme, die sich mit dieser Thematik so ausführlich beschäftigen.
                                      Lediglich das Ende wirkt voraussehbar, ansonsten bleibt der Film durch und durch durch Überasschungen geprägt.
                                      Empfehlung für die ganze Familie.

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                                      • 6 .5

                                        Der Film zieht sich doch sehr, 1 Stunde kürzer hätte voll gereicht und hätte vielleicht etwas mehr Leben gebracht. Unglaubwürdig, dass sich ein so junges Mädchen auf Anhieb in einen so alten Mann verliebt - das gibts nur bei Mörtel!

                                        • 9

                                          ich mochte ihn, eine schöne geschichte die ma anders war, als wie man sie sonst sieht oder kennt. Einfach interessant und vom tempo her sehr schön erzählt. man konnte sich ganz auf den Film einlassen

                                          • 8 .5

                                            Was für ein Film! Ich sehe ihn an und kann mich von den Bildern und dieser packenden Story nicht wegreißen.
                                            Wie bei "Forrest Gump", übrigens das Meisterwerk von Robert Zemechis erleben wir hier eine bewegte Lebensgeschichten durch die Epochen des 20. Jahrhunderts hinweg bis heute, aus Sicht eines ungewöhnlichen menschen, der viel gesehen und erlebt hat.
                                            Da lassen sich Vergleiche schwer aussparen, und in dem Fall ist das auch in Ordnung so, denn dieser großartige Film ist aus meiner Sicht zu Unrecht an all den vielen Oscarnominierungen vorbeigegangen, und das, wo er die drei Oscars für daqs beste Szenenbild, die besten visuellen Tricks und das beste make Up erhalten hat. Aber dieser Film ist so ungleich mehr.
                                            Bewegend und auf düstere Weise ernst wie das Leben, und dann wieder schön, darf man diesen Film nicht als Komödie sehen, denn das ist "Der seltsame Fall des Benjamin Button" sicher nicht. Dieser Film ist anrührend und bewegend, führt uns vor Augen, wie das Leben so spielt und warum es jede Minute so wertvoll macht.
                                            Damit darf sich dieser Film zu den zweifellos zeitlosen Filmen dazugesellen, die auch in späteren Jahren noch Aktualität bieten werden.
                                            Wenn man dem Film eine Schwäche nachsagen kann, dann wohl, dass es zum Ende hin (verständlicherweise) immer schneller und schneller wird, bis das unvermeidliche Ende in Sicht kommt. Vielleicht endet der Film daher etwas zu aprupt, und genau deshalb ist am Ende der Film nicht ganz das, was er eigentlich sein sollte.
                                            Das bringt jedoch die Geschichte so mit sich und ist dem Regisseur auch nur rudimentär zu Schulden kommend.
                                            Am Ende jedenfalls haben wir einen Film, der Zeitgeist einfängt und sicherlich für Diskussionsstoff unter denjenigen sorgt, die sich ganz und gar auf diesen Film einlassen.

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                                            • 6 .5

                                              Schöne Geschichte und sehr schön umgesetzt. Trotzdem geht der Film mir eindeutig zu lange. Ich habe ihn einmal gesehen und fand ihn gut, muss ihn aber jetzt nicht nochmal sehen.

                                              • 7

                                                Auf leisen Pfoten stibitzte Ideen können selbstverständlich auch gut umgesetzt werden. Sehr hübsch fotografiertes, unverfrorenes Plagiat, diesmal halt`nur andersrum. Oder war`s als Hommage gemeint? Brad Pitt zeigt jedenfalls eine annehmbare Leistung und der Film kann in sentimentalen, einsamen Stunden ordentlich punkten. Ein für mich sehr ungewöhnliches, starkes Verlangen nach Süsskram, ist wiederholt aufgetreten. Oder ist das Leben etwa nicht wie eine Schachtel Pralinen?

                                                • 10

                                                  Wenn man es schafft, sich auf das extrem langsame Erzähltempo einzulassen, sieht man einen wundervollen Film über ein sehr breites, bei genauerer Betrachtung allerdings auch sehr spezifisches Thema: Das Leben.
                                                  Einer der wenigen Filme, neben Titanic, bei denen ich heulen muß. :)

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                                                    Ein interessanter, berührender Film mit originellen Ideen und sympathischen Charakteren (auch wenn die obligatorische Liebesgeschichte nicht fehlen durfte - gibt es eigentlich IRGENDEINEN normalen Spielfilm ohne eingebauter Liebesgeschichte?)
                                                    Durchais sehenswert.