Der Soldat James Ryan - Kritik

US 1998
Laufzeit 170 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 08.10.1998

Kritiken (3) — Film: Der Soldat James Ryan

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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6.0Ganz gut

Eines ist sicher: "Saving Private Ryan" war der Startschuss für eine neue Generation von Kriegsfilmen: Bombastisch ausgestattet, auf den Punkt getimet und trotz aller Schlachten und minutenlanger Feuergefechte von einer unnatürlichen klinischen Perfektion. 
Man könnte auch sagen, "Private Ryan" ist das vorläufige Ende der Evolution im Kriegsfilm-Genre. Waren viele Produktionen der 50er und 60er Jahre noch stark vom Krieg geprägt und oftmals eine mediale Weiterführung von eben jenem, so setzten Leute wie Stone, Coppola und später Kubrick auf das komplette Gegenteil. "Anti-Kriegsfilm" hieß das Gebot der Stunde; Krieg war in den Zeiten von Vietnam nicht mehr heroisch, sondern dreckig, ungelenk und menschenverachtend. 
"Private Ryan" und diverse Nachfolgeprojekte wie "Band Of Brothers" hingegen holen das Geschehen auf eine nahezu nüchterne Ebene herunter - Krieg zur Jahrtausendwende sieht aus wie eine Doku auf dem DiscoveryChannel. Einzelne Charaktere und  konstruierte Fantasy-Plots wie die Rettung eines einzelnen Soldaten rücken in den Vordergrund, eine genauere Bewertung des Kriegsgeschehens gerät ins Hintertreffen. Alles bleibt austauschbar. Daily Soap mit Mündungsfeuer. Erlebniskino ohne Anspruch. Was hier in der Normandie funktioniert, könnte genauso gut auch im Pazifik gewesen sein. 
Es ist schwer zu sagen, wie man diese Tatsachen nun bewerten soll - sicher ist jedoch, den bleibenden Eindruck anhand einer Message von Filmen wie "Paths of glory" und "Apocalypse Now" bleibt ein "Saving Private Ryan" schuldig.
Ein einmaliges Sehen lohnt trotzdem auf jeden Fall, war der Film doch stilprägend für eine gesamte Generation von Film- Serien- und Videospielproduktionen.

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

fabel

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stimmt, bei der Brückenszene musste ich die ganze Zeit an COD denken :D
Ich kann dir außer bei der Punktzahl zustimmen.
Die Geschichte, die dem Film zugrunde lag fand ich unnötig.
Denn die kam überhaupt nicht rüber und ging in ganzen, keine Frage grandiosen Kriegsszenen, regelrecht baden.
Da hätte besser Spielberg die ganze Zeit sowas drehen sollen, wie er es die ersten 30 Minuten tat und zwischendrin auch.
Dann wärs ein 10er Kandidat.


nilswachter

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Wenn Spielberg die ersten 30 Minuten auf zwei Stunden aufgeblasen hätte, wäre niemand mehr schockiert, sondern nur noch gelangweilt gewesen. Was nicht heisst, dass ich den Rest des Films so wie er dasteht vollumfänglich gut heisse.


sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Spielberg hat mit der Invasionssequenz am Strand neue Maßstäbe der Darstellung im Kriegsfilm gesetzt.

Ich hatte zwar schon immer meine Probleme mit Geschichten, in denen zur Rettung des Helden dann eine ganze Gruppe zur Befreiung aufbricht - mit den dann folgenden Verlusten. Der Held lebt - die Helfer sind (teilweise) tot. Gab es bei Robin Hood-Verfilmungen und auch hier. Ansonsten guter Kriegsfilm.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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4.0Uninteressant

Nach einer brillant inszenierten Eröffnungssequenz folgt Spielberg ärgerlicherweise dem Pfad ätzender Kriegsmythen. Seine authentischen und schonungslosen Bilder vom Anfang heucheln dabei eine kritische Position zu Krieg als sinnloser Maschinerie organisierten Tötens vor, nur um sein Sujet gänzlich zu verklären: Er lohnt sich schließlich doch, all der Verlust an Männern, all der Schmerz und all das Leid, wenn man dafür nur einen einzigen Soldatenbruder retten kann. "Saving Private Ryan" ist ein verheerender, leider wenig durchdachter Pro-Kriegsfilm.

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A-Wax

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Pflegen wir da ein wenig Antiamerikanismus?? Ich halte meine Meinung weder für überlegen und schon gar nicht religiös überlegen. Mit Religion hab ich nichts am Hut.
Nun zu deiner Sachebene: Das auch hier, wie in den meisten amerikanischen Filmen ein relativ großer Patriotismus geschürt wird, das zweifele ich auch nicht komplett an und das hätte sich Steven Spielberg auch sparen können. Allerdings ist da eben die schon oft erwähnte Anfangssequenz und diese macht doch eben genau deutlich wie schrecklich und unmenschlich Krieg in Wahrheit ist. Außerdem, bei aller Abscheu die ich für den Krieg übrig habe, ich denke gerade wir Deutschen können froh sein, dass der Zweite Weltkrieg so ausgegangen ist....
Was ich tatsächlich als Frevel und auch als Frechheit ansehe ist das man Steven Spielberg (der übrigends Jude ist) hier "vorwirft" er hätte einen Pro-Kriegsfilm gedreht. Das wird einem Mann der u.a. Schindlers Liste gedreht hat einfach nicht gerecht.
Ich gehe soweit mit das man sich den ein oder anderen Patriotismus sparen hätte können, aber eine solche Verunglimpfung muss einfach nicht sein!


kawummbaby

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Nein, so antiamerikanisch bin ich gar nicht. Ich sehe schon, dass andere Länder in der gleichen Position einen Haufen Mist extra machen würden. Mir geht nur immer das Moralgelaber der Amis auf den Keks. Sollen sie doch morden, aber bitte nicht immer mit irgendwelchen peinlichen moralischen Begründungen, sondern einfach, um die Macht zu erhalten. Das wäre doch erträglicher.

Zum Film: klar, wäre es schlecht, wenn die Nazis jetzt herrschen würden. Trotzdem waren es unsere, oft zwangseingezogenen, Vorfahren, die da gegen überlegene Gegner ihren Mann standen.

Und Spielberg liebt den Krieg und das Töten. Schau Indiana Jones und alles wird klar. Er liebt es, wenn Deutsche sterben. Wenn sie in Flugzeugrotoren geschreddert werden, verbrennen, verkohlen, erschossen werden usw... Und er findet es lustig und häufig muss man dabei lachen, wenn Menschen in seinen Filmen sterben.

Er ist Jude? Na, und? Und selbst wenn er Eskimo wäre und nachweislich niemals ein Krieg von seinem Volk ausging, was macht das für einen Unterschied. Und lies mal das alte Testament. Und lies mal, wie es kam, dass selbst die Römer die Geduld verloren und die aus ihrem Land schmissen. Ja, genau, wegen jüdischem Pazifismus.

Und Schindlers Liste ist ein mittelmäßiger Film, vor allem im Vergleich mit "Das Leben ist schön" oder "Zug des Lebens".



Kommentare (131) — Film: Der Soldat James Ryan

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madmax1500

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Bewertung10.0Herausragend

Ich sage ein gelungenes Meisterwerk.Absoluter TOP-FILM

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shadowhunting

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Bewertung4.0Uninteressant

''Saving Private Ryan'' wird angepriesen als angeblich epochaler und realistischer Antikriegsfilm, der sich aber stattdessen in 163 Minuten Laufzeit selbst diskreditiert. Steven Spielberg streut dem Zuschauer absichtlich Sand in die Augen, verdreht faktische Gegebenheiten und verschärft die unsinnigen Mythen bezüglich des pathetischen Vernichtungskrieg und heroisiert den aktiven militärischen Kriegseintritt der Vereinigten Staaten auf unerträgliche Weise. Wirkt die Inszenierung des D-Day's noch einigermaßen authentisch und wirklichkeitsgetreu, werden die historischen Schauplätze effektiv durch eine völlig weltfremde Kriegsgeschichte aus dem Blickfeld entfernt und Spielberg scheint von dort an eine eigene phantastische Welt der Normandie-Operationen zu entwerfen. Diese völlig unkritisch arrangierte Propagandavorstellung schafft es ein virtuoses Bild der Täuschung zu präsentieren: Kriegerischer Mut wird mit dem Scharfschützennest in Verbindung gebracht und gewaltige Übermächte finden sich plötzlich im Asymmetrischen Krieg wieder.

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egozen

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kann ich nur entfehlen und mir immer wieder angucken ;)

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HxC_Moe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter, sympathischer Kriegsfilm mit coolen Helden und noch mehr coolen Sprüchen, ist aber ingesamt etwas zu Patriotisch. Schade drum, wäre der Film etwas neutraler eingestellt gewesen, hätte es noch besser sein können.

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gnipmac14

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kritiken zur Technik möchte ich jetzt nicht Thematisieren, jedoch wer auch immer diesen Film für unauthentisch hält, sollte nicht vergessen, dass er auf wahren Begebenheiten beruht. Man kann natürlich davon halten, was man will, aber unautenzität und eine schlecht ausgedachte Geschickte würde ich nicht mit in die Wertung fließen lassen.

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fluffy_dunlop

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"Inspiriert von wahren Begebenheiten": soll heißen, es gab einen Fall, in dem von 4 Brüdern drei getötet wurden, und den vierten haben sie dann nach Haus geschickt. "When the Army heard of the tragic story, they determined that the Nilands would not suffer the death of their last child. Fr. Francis Sampson, the chaplain of the 501st Regiment, found Fritz and began the paperwork necessary for his return home." Wenn man General Patton den Vorschlag gemacht hätte, sieben Männer abzustellen, um einen zu finden, der wäre ausgerastet...


Toblerone

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Bewertung3.5Schwach

Wer sich in diesem Jahr von einem Kriegsfilm ehrlich und hintergründig berühren lassen wollte, hatte mit "The Thin Red Line" die Chance dazu. Hier präsentiert uns Spielberg, der ansonsten ein Top-Regisseur ist, nur weichgespülte Propaganda. Dass die Oscar-Jury so was vor dem so offensichtlich überlegenen Malick-Streifen, verdankt, dass man diese Academy nicht mehr für voll nehmen kann!

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ash-williams

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Bewertung7.0Sehenswert

Zwar wollte Spielberg einen Antikriegsfilm inszenieren, das Endprodukt erinnert jedoch kaum an das Intendierte. Der Film ist ein detaillierter Kriegsfilm, der Krieg weder wirklich verdammt noch glorifiziert. Vorallem die ersten 20 Minuten, die die Landung in der Normandie zeigt sind bombastisch und schonungslos inszeniert. Auch die anderen ausladenden Schlachtszenen sind realistisch inszeniert. Zwischen diesen Schlachte verliert sich der Film mal in interessante mal in weniger interessante Szenen mit recht belanglosen Dialogen. Der hochkarätige Cast ist gut aufgelegt und spielt überzeugend. Insgesamt ist Der Soldat James Ryan ein überzeugender und sehenswerter Kriegsfilm ohne Message, aber mit viel Bums.

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FallenDevil

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Bewertung4.0Uninteressant

Für mich patriotischer Schmarn. Dennoch kann ich diesem Film keine schlechtere Wertung geben, da Spielberg es mal wieder schafft sein Werk, welches diesmal eine schwache Story hat, in gewaltigen Bildern zu verpacken. Tom Hanks u. Matt Damon sind auch hier nach wie vor gute Schauspieler und auch der Score vom großartigen John Williams trägt zu einem an sich guten Film bei..
Aber wieso muss ausgerechnet der freigelassene Deutsche auf den Cpt. schießen..au mann..

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Scheucher

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Bewertung10.0Herausragend

Ein starker Film von Spielberg. Starke Schauspieler und mitreißende Szenen.
Das Größte am Film ist für mich aber die Filmmusik von John Williams! Grandios und immer zur Szene passend!

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Jan_Z

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sehr sehr guter Film...einer meiner Lieblingsfilme...wer vom Thema 2.Weltkrieg nicht genug hat unbedingt anschaun..sehr authentischer und realistischer Film...Gute Schauspieler( Tom Hanks, Matt Damon, etc.)...also meine Empfehlung :D

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PaDiB3

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Wer in diesem Film Authentizität sucht wird es vergeblich tun.


gnipmac14

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weil die nazis sich aufgeführt haben, wie kanacken, dagegen kann man ja wohl nix einwerfen


White_Tip

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Bewertung3.5Schwach

einer der wenigen kriegsfilme bei dem ich sagen kann, dass er das grauen zumindest glaubhaft vermittelt.. mehr aber auch nicht. die ersten 20 minuten reichen vollkommen.. alles was danach kommt ist reine zeitverschwendung.

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TheTurk

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Zeitverschwendung ? Könntest du es ein bissle genauer erklären? :)


White_Tip

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gerne :) ich finde die story einfach so übertrieben lächerlich und sinnfrei.. ein ganzes squad, das einen einzigen soldaten retten soll?! so etwas mag in actionfilmen in fiktiven szenarien funktionieren. für einen kriegsfilm wünsche ich mir dann aber doch eine glaubwürdige story. und auch sonst is der teil nach den ersten 20 minuten so von pathos vollgestopft, dass ich es im kopf nicht aushalte..
wenn man aber einfach nur action sucht, die auf einem krieg aufbaut, kann man sich den film ruhig zu ende ansehen^^ nur für mich ist das absolut nichts.. kriegsfilme sollten zumindest im bereich des glaubwürdigen bleiben. und das macht privat ryan sicherlich nicht^^

lieber band of brothers schauen...


n0x

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Bewertung3.0Schwach

Unsere Helden! U-S-A! U-S-A!

Böse, dumme, hinterlistige deutsche Soldaten. Nichtmal die vertrottelte Waffen-SS kann in Kompaniestärke unsere Captain Americas besiegen. So war es, so soll es sein!

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dAJaro

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Oh ja! Vor allem, weil der Film dies auch noch zu kaschieren versucht.


n0x

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Der Film? Ist halt hochglanz Hollywood mit ner völlig überzogenen, unrealistischen Handlung und viel Stars and Stripes. 3 Punkte für die Landung, denn die ist bombastisch und beeindruckend. Ganz starke 15 Minuten. DAS war Krieg in realer und beängstigender Darstellung. Keine Helden, nur arme Schweine.


Isolation

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Bewertung7.0Sehenswert

„Der Soldat James Ryan“ hat ein ganz großes Problem. Das Intro ist einfach zu gut. Und es ist ganz klar, dass der Film dieses Niveau nicht halten kann. Statt die Intensität fotzuführen und vom Wahnsinn des Krieges ein schonungsloses und kaltes Bild zu zeichnen, dem Zuschauer das sinnlose Abschlachten deutlich vor Augen zu führen und weiter in die Kamera zu halten, verliert sich Spielberg in einer manchmal recht sonderbaren Handlung und packt gegen Ende, ja auch zwischendurch, den Pathoshammer aus.
Mir bleibt weiterhin ein Rätsel, warum der deutlich gehaltvollere Streifen „The Thin Red Line“, der im selben Jahr erschien, nicht einen einzigen Oscar bekam. Nun gut.
„Saving Private Ryan“ ist ein guter Kriegsfilm. Er hat seine bewegenden und brutalen Anfangsminuten und mit denen ist er schließlich auch bekannt geworden. Aber danach?! Das große Meisterwerk?! Ich habe es bis heute nicht entdecken können.

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Oceanic6

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Ah, da hätten wir ihn ja, absolut meine Meinung! ;)


TheDrPepperPower

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"The Red Thin Line" hat meiner Meinung nach ebenfalls einen Haufen Schwächen, aber dein Review trifft ansonsten perfekt zu.


Lukin1971

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich mit dem Film umgehen soll. Fange ich also mal mit den positiven Aspekten an:

-ein top spielender Tom Hanks in der Hauptrolle
-eine Verfilmung der Landung beim D-Day die ihres gleichen sucht
-der Film gab Kriegsfilmen eine neue Richtung bezüglich Realität und Grausamkeit was Schlachtszenen betrifft

Auf der negativen Seite stehen für mich das unrealistische Szenario das sich um die Rettung eines einzelnen Soldaten durch ein Squad dreht. Ein Vorgang, der vom Inhalt her unrealistischer gar nicht sein könnte. Hinzu kommt in meinen Augen eine halbe Prise zu starker Patriotismus, was aber das geringste Problem des Filmes darstellt.

Wäre der Film rein eine Story ein paar Männer bei der Landung am D-Day bis zu einem gewissen Punkt, wäre der Film wesentlich höher zu bewerten als mit einer solch (sorry) hanebüchenen Story um die Rettung eines einzelnen Soldaten, auf der der Film aufbaut.

Der Film hatte von Dramaturgie, Schauspielern und Special Effects eine deutlich bessere Story verdient gehabt.

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nikl 1987

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr guter Kriegsfilm, den man wohl zu den neueren zählen kann. Die berüchtigte Landung am Omaha Beach ist sehr gut realisiert worden und auch sehr intensiv. Definitiv eine Sequenz, die mir zumindest immer im Gedächtnis bleiben wird. Auch der Rest des Filmes ist stimmig, bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Vin Diesel) werden die Soldaten, die der Zuschauer auf ihren Weg begleitet, gut eingeführt. Auch die finale Schlacht ist packend umgesetzt worden. Definitiv ein Kriegsfilm, der es wert ist, gesehen zu werden.

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J0J0

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Drittel Antikriegsfilm, zwei Drittel Würdigung der amerikanischen Soldaten. Vielen schmeckt das so nicht, aber ich halte es für genial. So wird weder Krieg glorifiziert, noch verfällt man einem nihilistisch-stupiden Pazifismus, der angesichts der nazideutschen Aggression nicht angebracht wäre. Ansonsten sehr beeindruckend inszeniert und gespielt.

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alex023

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Reiben: "Auch wenn man die Mission für FUBAR hält, Sir?"
Miller: "Besonders wenn man die Misson für FUBAR hält!" "

Wow. SAVING PRIVATE RYAN ist ein wahnsinnig gut gemachter Film, den ich nicht so gut erwartet hatte. Tom Hanks spielt Captain John H. Miller und macht das so großartig, dass er zurecht für einen Oscar nominiert war. Außerdem sehen wir beispielsweise Tom Sizemore als Sergeant Mike Horvarth und Matt Damon als Private James Francis Ryan.
Am Anfang sieht man einen alten Kriegsveteran, wie er mit seiner Familie einen Friedhof besucht, auf dem die im 2.Weltkrieg Gefallenen begraben sind.
Zur Schlachtsequenz am Anfang muss man eigentlich nicht mehr viel sagen, da ist alles gesagt - grandios inszeniert. Der Angriff in der Normandie, Omaha Beach, der D-Day. Stilbildend für nachfolgende Kriegsdarstellungen.
(Der Kommentar könnte SPOILER enthalten.)
Die Grundgeschichte ist schnell erklärt: Es geht um den zweiten Weltkrieg, speziell um die Invasion der Allierten in der Normandie. Als während dieser Invasion 2 von 4 Brüdern der Familie Ryan ihr Leben verlieren, und der dritte schon vorher in Neuguinea gestorben war, soll der vierte im Bunde, Private James Francis Ryan, nach Hause geholt werden, um seiner Mutter in ihrer Trauer beistehen zu können. Doch leider ist er spurlos verschwunden, nachdem er mit seiner Fallschirmspringerbrigade abgesprungen war.
So wird ein Trupp um Captain Miller zusammengestellt, die ihn suchen und nach Hause schicken soll. Während der Suche sterben jedoch einige Männer des Trupps bei Feuergefechten mit den deutschen Nazi-Soldaten. So stellen die Männer immer mehr den Sinn dieser Mission infrage und beginnen schon fast, James Ryan zu hassen, weil wegen ihm ihre Kumpanen draufgegangen sind.
Doch Cpt. John H. Miller beantwortet die Frage nach dem Sinn: Eigentlich seien sie alle stinknormale Leute, die sich jedoch selbst entfremdet haben durch diesen scheinbar endlosen Krieg. Jeder Abschuss eines feindlichen Soldaten bringe sie immer weiter weg von zu Hause. Deswegen könnte sie nur wirklich in die Heimat zurückkehren, wenn sie Private Ryan retten (siehe hierzu Titel - "Saving Private Ryan"). Das ist ihre persönliche Mission, um wieder zu sich selbst zu kommen. Dabei rückt das eigentliche Kriegsziel in den Hintergrund.
James Ryan selbst plagt sich mit Schuldgefühlen herum, da so viele Soldaten nur seinetwegen gestorben sind. Er will seine letzten verbliebenen "Brüder" (die Kumpanen in der Army) jedoch nicht verlassen und bleibt demnach dort. Bei der abschließenden Schlacht an einer strategisch wichtigen Brücke gewinnen die Amerikaner erst durch die Luftunterstützung, die aber sehr spät erst eintrifft. So sterben sehr viele der wenigen Soldaten, die zusammen mit Ryan die Brücke gehalten hatten. Vorher hatte sich außerdem Millers Trupp angeschlossen, von dem auch nur wenige überleben. Miller selbst wird erschossen, hat aber seinen Frieden gefunden, weil er James Ryan gerettet hat.
Am Ende sieht man wieder den alten Kriegsveteran, welcher der gealterte James Ryan selbst ist, und er spricht vor dem Grab von John Miller stehend. Er hat immer noch nicht Frieden mit sich selbst geschlossen und fragt sich, ob sein Leben gut genug gewesen ist. Den Frieden findet er aber scheinbar, als seine Frau ihm genau dies versichert.
Insgesamt eine, wie ich finde, extrem gute Darstellung einer solchen Geschichte, die sich nicht in das typische "Gut vs. Böse" vertieft, sondern viel mehr zwischen "Sinn" und "Wahnsinn" unterscheiden will. Und außerdem wird auch der Sinn eines solchen Krieges im Hinblick auf die Soldaten hinterfragt. Besonders positiv fand ich außerdem noch die Kameraführung, vor allem in der Anfangssequenz, weil man alles so gezeigt bekommt, wie es ein Soldat wohl erlebt haben könnte. Die grausame Darstellung des Krieges verleiht dem Film auch einen sehr passenden Realitätsgrad.

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alex023

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Verstehst du, wie ich das meine? Ich habe versucht, das zu formulieren.


alex023

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Ok gut ;)


xXxWantedxXx

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Anfangssequenz gehört wohl zu den eindringlichsten Kriegsfilmszenen überhaupt. Hier stellt Spielberg sein ganzes Können als Regisseur unter Beweiß und demonstriert auf eindrucksvolle Weise das Grauen des Kriegs. Dass Spielberg diese Linie nicht halten kann, ist dafür um so enttäuschender. Die Schlachten verkommen zum Selbstzweck, zur reinen Unterhaltung und entbehren so jeglicher Aussage. Viel schlimmer ist jedoch die Geschichte, die hinter den Auseinandersetzungen steht. Vollgestopft mit Heroismus und Patriotismus wird man sich als Zuschauer schnell der Position des Films bewusst. Keine nüchterne, stellungslose Mitteilung, sondern gezielte und durchdachte Manipulation scheint das Ziel von 'Saving Private Ryan' zu sein. Aus sinnlosen Schlachten werden edle Heldentaten, aus unbehelligten Soldaten werden aufopfernde Kampfmaschinen. Da wundert dann auch die Schlusseinstellung der wehenden Amerikaflagge nicht mehr.

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Isolation

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Ganz Deiner Meinung...


xXxWantedxXx

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Freut mich ;)


4rM

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Bewertung7.5Sehenswert

Absoluter Lieblings Kriegsfilm.

Gute Kampfszenen, gute Schauspieler und gute Story. Mein Gott einfach ein muss für Leute, die Kriegsfilme mögen. Klingt evtl. primitiv, aber das ist Krieg und ja für die meisten Männer ist Krieg (in Filmen) schon irgendwie toll.

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stuforcedyou

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Bewertung3.5Schwach

Spielbergs Kriegsfilm ist in den ersten 75 Minuten ein Abgesang auf Krieg, Tod und Hass. Doch statt dies beizubehalten wird aus "Ryan" gegen Ende immer mehr ein blutrünstiges Filmmonstrum, das mit Pathos, Patriotismus und Kitsch sein Ziel, ein Anti- Kriegsfilm zu werden, um Längen verfehlt. Ein ambivalenter Film, ein Bastard, der Anfangs zeigt wie unsinnig Krieg ist, nur um später dennoch krampfhaft zu versuchen einen '(patriotischen) Sinn im Gemetzel zu finden.

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ihre-herrlichkeit

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Haha, Träumer.


der cineast

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@ihre_herrlichkeit: LOL


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