Der Sternwanderer - Kritik

Stardust

US · 2007 · Laufzeit 127 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Fantasyfilm · Kinostart
  • 7
    RNY 24.01.2016, 00:54 Geändert 24.01.2016, 00:56

    Netter Märchenfilm, der gezielt auf ganz klassische Motive setzt. An manchen Stellen fehlte nur noch der Disney Singsang, und es wäre wohl ein Kitschfest der gröberen Art geworden. Auch wenn Matthew Vaughn "versucht" hier an manchen Stellen eine Märchenparodie aufzubauen, gelingt ihm der Spagat leider nur bedingt.

    Stardust wirkt zu nüchtern und zu ernsthaft, als dass die Zweideutigkeit wirklich durchdringen mag. In einem Märchen darf man ja fast Alles, und das wird hier auch gelebt. Wer nach Logik oder Raffinesse sucht wird enttäuscht sein. Dafür bekommt man eine nette Liebesgeschichte serviert, und einen Robert DeNiro in einer richtig geilen Rolle!

    Mir war er dann doch etwas zu kitschig, und der Humor den hier viele anpreisen, wollte bei mir auch nicht richtig zünden. Zu brav wirk die Inszenierung, und an Stellen wo man das Ganze durchaus gekonnt auf die Schippe nehmen könnte, wird vieles leider nur angedeutet. Zu wenig bissig um einen starken Impact zu haben, aber genug spassig um sich vom Märchenbrei abzuheben.

    Etwas weniger Ernsthaftigkeit, mehr zweideutige Dialoge, ein paar bekannte Märchenmotive die man hätte in die Pfanne hauen können, und Stardust wäre eine richtig gute, romantische Märchenparodie. Ein unterhaltsamer Film ist es dennoch geworden, und die Umsetzung darf man ohne Zweifel als Märchenhaft bezeichnen. Am Ende war mir aber dennoch zu wenig Fleisch am Knochen, um den Film höher bewerten zu können.

    7 von 10 "Es war einmal....."

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    • 10

      Für mich einer der besten ,,modernen,, Märchenfilme aller Zeiten . Tolle Charaktere und eine tolles Setting und tolle Geschichte (die auch aus der Feder von Terry Pratchett stammen könnte)dazu eine Menge witziger Momente und Dialoge .
      Der Film hat einfach Alles was dazu gehört .

      • 9

        Einer der besten Fantasy/Liebesfilme die ich je gesehen haben. Es passt einfach alles. Selbst als Mann kann man den Film anschauen. Habe den schon ca 8x gesehen und finde ihn immer noch brilliant. Komischerweise auch nur diesen Film. Mit allen anderen Liebesschnulzen kann ich nix anfangen.

        Der Film verzaubert einfach den Zuschauer. Die Schauspieler spielen brilliant und sehr überzeugend.
        Ich habe den Film auch auf englisch und deutsch geschaut. Sogar die deutschen Synchronsprecher sind besser als die englischen Originale. Die Deutschen Synchronsprecher sprechen den Film so überzeugend und echt, dass man dem gefallen Stern sofort abkauft, dass er sich unsterblich verliebt hat. Im englischen Original ist das so eine hölzerne, lustlose Stimme. Ganz furchtbar.

        • 6
          Bletch 29.12.2015, 20:44 Geändert 29.12.2015, 21:14

          Weihnachtszeit ist Märchenzeit und da kann man mit Filmen wie dem 'Sternwanderer' doch nicht viel falsch machen. Oder etwa doch?!

          Nach der einen oder anderen Empfehlung habe ich diesem hochkarätig besetzten Fantasymärchen für Erwachsene mal eine Chance gegeben.
          Tatsächlich bietet diese Romanverfilmung alles was ein Märchen so ausmacht: ein Königreich auf der Suche nach einem Thronfolger, böse Hexen auf der Suche nach ewiger Jugend, einen Jüngling auf der Suche nach der großen Liebe...
          'Der Sternwanderer' bleibt kaum etwas schuldig und verpackt all seine genretypischen Figuren und Geschichten in entsprechend schöne Kostüme und märchenhafte Kulissen.

          Das ist zwar alles grundsätzlich schön anzuschauen, doch was macht dieses Märchen nun zu etwas besonderem?
          Die kitschige Liebesgeschichte um den naiven Jüngling Tristan und der vom Himmel gefallenen Sternschnuppe sicherlich nicht.
          Es ist wohl eher der hin und wieder aufblitzende Humor, den man in solchen Filmen eher selten vorfindet. Figuren wie die fiese Hexe Lamia und der tuntige Luftpirat Captain Shakespeare (Michelle Pfeiffer und Robert de Niro in bester Spiellaune) oder auch die Geister der verstorbenen Prinzen machen aus diesem Märchen beinahe eine Genre-Satire. Aber der übliche Schmalz und Kitsch wissen das letztendlich leider zu verhindern und so ist 'Der Sternwanderer' zwar optisch gelungen und ab Mitte des Films auch recht unterhaltsam, doch er bleibt insgesamt zu brav um ein besonderes Werk in diesem Genre zu sein.
          Das Potenzial dazu war durch die gute Buchvorlage sicherlich vorhanden...

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          • 7

            Erstaunlich witzig fuer so einen Film. Hat unerwartet viel Spass gemacht.

            • 9 .5
              Beni Kohler 20.12.2015, 00:17 Geändert 20.12.2015, 00:18

              Ich dachte da erwartet mich hundertprozentig wieder so ein Kitschiger Streifen für ein jüngeres Publikum. Ich meine soll sich doch mal einer dieses Film Cover reinziehen *würg*. Stattdessen glänzt der Film jedesmal wen es drohte kitschig zu werden, mit genialem Humor. Die Dialoge sind frisch und stets Witzig und habe ich in einem Fantasyfilm so noch nicht erlebt. Da gehört definitiv noch Komödie in die Genre Beschreibung hinein. Dieser Film macht sich nicht die Mühe ernst genommen zu werden. Braucht er auch gar nicht, weil er allein durch den Galgenhumor super unterhält.. Am Ende kam wieder so eine typisch Kitschige Situation, auf die ich mir wieder einen passenden Humor-Konter gewünscht hätte. Blieb jedoch leider aus. Darum nur knapp an einer Bestwertung vorbei.

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              • 6

                Ein Effektvoller Film, mit einer coolen und witzigen Michelle Pheiffer, aber mir persöhnlich ist der Film zu kitschig.

                • 8
                  Caturae 05.12.2015, 11:27 Geändert 05.12.2015, 11:28

                  Viele, die ich kenne, mögen Claire Danes nicht besonders. Ich schon. Allerdings overactet sie in diesem Film tatsächlich ein wenig, d.h. sie schafft es z.b. in einem fünfminütigem Monolog 32 Mimiken für ca neun verschiedene Emotionen rauszuhauen.. - bleibt aber als vom Himmel gefallener Stern eine emimente Besetzung. Was dazu kommt: Eine famose Michelle Pfeiffer als Hexe, von der man gar nicht genug bekommt, ein schwuler Robert De Niro und eine, vor allem im Schnitt, wirklich klug konstruierte Erzählweise. Dies alles sollte wirklich jeder ein mal gesehen haben - mindestens ein mal! Ich geb' mir den gleich nochmal :)

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                  • 10

                    Ein Phantasie Film vom feinsten. Effekte und Dialoge 1a
                    Super Schauspieler und Story!

                    • 8

                      Was ist dieses Gefühl, wenn man den kitschigsten Märchenblödsinn erwartet und danach vollkommen umgehauen wird und man über das nachdenken muss, was man gesehen hat?
                      Ein sehr gutes Gefühl!
                      Ich will es gleich mal sagen: Ich wollte diesen Film nur anschauen, weil er von Matthew Vaughn gedreht wurde (den ich verehre) und ich immer noch ein Herz für Schauspiellegende De Niro habe, was für ein großartiger Mann.

                      Während man zuerst ein zuckersüßes Märchen mit Lichterfeen und Mondküsse erwartet, sehen wir Brüder, die sich nacheinander umbringen bis einer übrig bleibt um König zu werden, Michelle Pfeiffer (die für ihr Alter immer noch ganz ansehnlich ist), die sich vor ihren älteren Schwestern auszieht und ein Märchen, das einem normalen Märchen kaum ungleicher sein könnte.
                      Man erkennt sofort Matthew Vaughns Stil: Er vermischt eine normale Geschichte mit Bestandteilen einer Satire bzw. Parodie ähnlich wie bei ,,Kick-Ass" und ,,Kingsman", nur dass diesmal nicht eimerweise Blut fließt. Und was wäre ein Matthew Vaughn-Film ohne Mark Strong? Dieser darf im Severus Snape-Look den bösen Septimus spielen, der wie seine Brüder nach einer Zahl benannt wurde, der den Thron der magischen Welt erobern will.

                      Doch dieser ist nicht die Hauptfigur. Charlie ,,Daredevil" Cox darf hier als langhaariger Loser und Fraueneroberer eine Reise antreten um die Liebe seines Lebens einen abgestürzten Stern zu schenken. Die stellt sich als eine weitere Schönheit heraus, die nur widerwillig den jungen, verliebten Mann begleitet.
                      Klingt erst ziemlich kitschig, dass dachte ich mir auch. Doch ohne gleich ein Schlachtfest zu beginnen unterhält Vaughn seine Zuschauer auf beste Art und Weise. Mit originellem Humor, der immer ins Schwarze trifft und alle Märchen-Klischees so richtig auf die Schippe nimmt mixt er uns daraus einen Cocktail, den wir vom ganzen Herzen genießen. Auch wenn die Computeranimationen in die Jahre gekommen sind (ich erinnere mich an die billig animierten CGI-Baby-Elefanten) macht uns der Film so viel Spaß, dass wir ohne Probleme darüber hinweg sehen können. Denn wenn wir Ron Weasleys Vater als menschliche Ziege sehen oder De Niro als cooler Kapitän eines fliegenden Schiffes, der hin und wieder ein Kleid anzieht (,,Wir wussten schon immer, dass sie eine Transe sind, Boss."^^) und uns die entstehende Liebesgeschichte zwischen Yvaine und Tristan wirklich gefällt ohne dass wir von Teenie-Kitsch überrannt werden, haben wir ein kleines Meisterwerk, das wir uns jedes Mal wieder anschauen werden.
                      Beste Unterhaltung in Form eines Films, der mehr glänzt als Yvaines Haar!
                      Magnifique!

                      ,,Wieviel?"
                      ,,200 $."
                      ,,Wie wär's mit 170 $?"
                      ,,Nein, es bleibt bei 200 $."
                      ,,Ach, kommen Sie schon. Wie wär's mit 190 $?"
                      ,,Nein."
                      ,,195 $?"
                      ,,Einverstanden...und mit Mehrwertsteuer macht das 200 $!"

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                      • 10

                        Optik , Story , Humor , Schauspiel , ...Ach aufhören mit dem aufzählen :
                        Von A bis Z ein perfekter Film !!!

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                        • 5 .5

                          Ich weiß nicht woran es liegt aber der Film ist so dermaßen vergesslich. Also Hut ab: Habe noch keinen Film gesehen, der ich nach so kurzer Zeit wieder vergessen habe.

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                          • 9

                            Tolles Märchen, Robert De Niro und Michelle Pfeiffer sind großartig und die Geister sind einfach zur zum Brüllen.

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                            • 9 .5

                              Ein sehr schönes, aber auch gruseliges Erwachsenenmärchen :-)

                              • 10

                                Eine tolle Besetzung, die alles fantastische in diesen Film bringt! Als Claire Danes als "Yvaine" vom Himmel fiel, wusste ich wie meine Tochter heißen wird! Sie ist heute fast 4 und nicht nur der Name ist mein ganzer Stolz!!!

                                • 5

                                  Auf einmal kommt ein Einhorn des Weges, rettet das arme Mädchen vor dem Königssohn, der sie retten wird und setzt sie dort ab, wo der Tod auf sie lauert.
                                  Oder: Sternenmädchen fällt aus heiterem Himmel ein, dass sie einfach bloß leuchten braucht und alles wird gut. Und da der Zuschauer durch nichts vorgewarnt wurde, muss sie das nun erklären.
                                  Nö - da mach ich nicht mit.
                                  Grad Fantasy funktioniert nur mit sauberem Plot. Sag mir jetzt keiner, dass die Ungereimtheiten Satire sein sollen.
                                  2 Punkte für Michelle Pfeiffer, 2 für Roberto de Niro und einer für die restlichen Schauspieler.

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                                  • 10

                                    Wunderbares, charmantes Fantasy-Märchen und eine gute, nicht zu kitschige Lovestory. Der Film ist spannend, nimmt sich nicht zu ernst, ist trotzdem bewegend und lässt einen auch herzlich lachen. Dazu Robert DeNiro und Michelle Pfeiffer in wunderbar selbstironischen Nebenrollen. Toll und definitiv ein Lieblingsfilm.

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                                    • 7 .5

                                      Schöner Streifen, seit diesem Film bin ich Claire Danes Fan...

                                      • 10

                                        Ich liebe diesen Film, er hat Witz, Charme, eine zauberhafte, faszinierende Fantasywelt und eine feine Lovestory. Top gespielt, es wird nie langweilig und es geht ans Herz. Habe den bestimmt schon 20 Mal gesehen und werde den immer wieder schauen. :-)))

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                                        • 7 .5

                                          erstklassige Unterhaltung auf höchstem Niveau

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                                          • 7 .5

                                            Ein wohl sehr interessanter Film mit unglaublich spektakulären Handlung, guten Effekten und teilweise echt guten Darstellern, obwohl der gefallene Stern, die einzige Schauspielerin ist die diesen Status nicht verdient, denn sie verdirbt die Handlung. Es wirkte wie ein einziges riesiges Animation Spektakel. Nachdem ich die Handlung jedoch begriff war sie bereits vorbei. Das Ende war gut durchdacht aber schlecht inszeniert. Beste Szene: An der Mauer am Ende, an der alle "verbliebenen Suchenden" zusammentreffen, wenn auch nicht zeitgleich. Trotz allem ein überragender Film, und auf seine Weiße überdurchschnittlich, was von den Schauspielern im großen und ganzen nicht behaupten kann

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                                            • 7

                                              Da ist es wieder. Das Problem mit den Romanverfilmungen.
                                              Auch ohne Glaskugel in der Hand, hätte ich voraussehen können, dass „Stardust“ - ursprünglich ein Fantasyroman von einem meiner Lieblingsautoren Neil Gaiman - mich enttäuschen würde. Aber aus irgendeinem Grund bin ich wohl davon ausgegangen, dass die Story sich an die Vorlage halten würde. In gewisser Weise hat der Film dies auch getan, doch eben nur zum Teil.
                                              Obwohl ich Matthew Vaughn extrem schätze, ich Fantasygeschichten und Märchen mag und die Haupthandlung „Junger-Mann-möchte-Stern-für-Angebetete-finden,-verliebt-sich-dann-aber-in-diesen“ gleich blieb, wurde mir für meinen Geschmack einfach viel zu viel verändert. Der gesamte Handlungstrang rund um den kleinen Mann am Anfang der Geschichte wurde komplett missachtet, Tristan (der eigentlich Tristran heißt) hat plötzlich keine Schwester und vollkommen normale Menschenohren und der Schluss schien aus einem ganz anderen Buch entnommen zu sein - um nur ein paar Beispiele aufzuzählen.
                                              Nichtsdestotrotz gab es zumindest bei der Schauspielerauswahl nichts zu meckern. Claire Danes konnte sich als Yvaine durchaus sehen lassen, Robert de Niro und Mark Strong machten ihre Rolle (wie üblich) ziemlich gut und Charlie Cox sah zwar nicht so aus wie meine Vorstellung von Trist(r)an - was ich dem Film auch nicht ankreiden würde -, wirkte aber durchweg sympathisch.
                                              Betrachtet man „Stardust“ allerdings als eigenständiges Werk, kann ich die positiven Kritiken zu diesem Märchen durchaus verstehen. Hier wäre es vielleicht sogar ratsamer erst den Film und dann das Buch zu lesen, um beide auch wirklich genießen zu können.

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                                              • 8

                                                Cooler und geiler Film voller Ideen!
                                                Ein tolles Märchen.

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                                                  Snatch, Layer Cake, Kick Ass - das Portfolio von Claudia Schiffer's Mann Matthew Vaughn würde nicht vermuten lassen, dass er einen der interessantesten Fantasy-Filme überhaupt veröffentlichen würde. Ich bin jetzt nicht extrem geflashed aber ich fühlte mich sehr, sehr unterhalten.

                                                  Robert De Niro ist hier so toll. Claire Danes geht mir ausnahmsweise mal nicht auf den Sack und Henry Cavill kann mehr als nur Jesus :)

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                                                    Wieso habe ich diesen Film nur jahrelang in meinem DVD-Regal ignoriert...Was für eine Fantasy-Geschichte hier geboten wird ist absolute Spitzenklasse! Auch wenn der Film nicht mt gewaltigen CGI-Schlachten daherkommt, wird es nie langweilig. Passiert mal nichts actionhaltiges, werden einfach die Lachmuskeln trainiert. Ja es gibt durchaus Szenen die richtig komisch daherkommen. Vorausgesetzt man mag den schwarzen Humor. Und für die Romantiker gibts es natürlich noch eine Liebesgeschichte. Die aber nicht kitschig rüberkommt, sondern einfach nur fantastisch. Ach ja Robert de Niro spielt den skurillen Luftpiratenkapitän einfach göttlich. Und die "Geisterbrüder", die je länger der Film dauert mehr werden, sind einfach ein genialer Einfall :-)

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