Der Tag der Heuschrecke

The Day of the Locust (1975), US
Laufzeit 144 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 07.11.1975

- Kritiker
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5 Kommentare
Der Tag der Heuschrecke - Bild 6198629
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mit Donald Sutherland und Karen Black

Der junge Künstler Todd Hackett kommt als Bühnenbildner nach Hollywood. Dort soll er für den Film “Waterloo” Szenen und Figuren entwerfen. In ihnen spiegelt er zunehmend seine Umgebung: dieses Hollywood mit seiner seltsamen und unheimlichen Ansammlung von erfolgshungrigen, illusionsgläubigen und der Verzweiflung nahen Menschen. Als er sich in die Statistin Faye Greener verliebt, kommt es zur Krise. Denn Faye sucht Besseres als einen Bühnenbildner…


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Der Tag der Heuschrecke

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alanger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

nagel deine jacke an die wand, spühl deine hose mit HCl + H_2O, putz deine zähne mit danziger goldwasser, benutz schmirgelpapier zum arschabwischen, aber:

schau diesen film!!

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König_Lustig

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Ist Er so gut ?!


alanger

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ich fand ihn so gut.


Joe Gillis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

»I hope you'll be very happy here.« Hollywood in den späten 1930er Jahren: Eine falschblonde Komparsin (billig: Karen Black), ein abgehalfterter Komiker (schmutzig-alt: Burgess Meredith), ein verklemmter Buchhalter (explosiv: Donald Sutherland), ein hochfliegender Szenenbildassistent (eigenschafttslos: William Atherton) tragen ihr Talent (und ihre Haut) auf den Markt der Lügen, träumen vom (früheren oder kommenden) Erfolg, hoffen auf das Glück, auch wenn sie vorgeben, nicht (mehr) daran zu glauben. Für diese (und andere) Lohnarbeiter in den Diensten der Traumfabrik funkelt der Glamour nur in weiter Ferne, das Verhängnis aber wohnt im schäbigen Apartment nebenan… John Schlesinger erzählt (nach einem Roman von Nathanael West) keine straff durchorganisierte Geschichte, er beobachtet eine Vielzahl von einander nur äußerlich, fast widerstrebend berührenden (Einzel-)Schicksalen im Zeitalter der Massen(-Medien), arrangiert Vignetten, Intermezzi, Randnotizen zu einem brüchigen Epos des Talmi, verdichtet fast unmerklich die psychologische Spannung, bis sich die aufgestauten Emotionen in einer visionären Orgie der Zerstörung entladen – »Sunset Blvd.« meets »Zabriskie Point«. Conrad Halls delikate Bilder schimmern zunächst im warmen Sepiaton der Nostalgie, verdorren dann zum staubigen Braungrau der Desillusion, um im apokalyptischen Schlußkapitel endlich grell aufzuflammen. Die ungewöhnliche filmische Melange aus Groteske und Poesie, aus beklemmendem Naturalismus und surrealistischer Kritik des amerikanischen (Alp-)Traums sichern »The Day of the Locust« eine höchst achtbare Sonderstellung zwischen Mainstream und Experiment.

http://kinotagebuch.blogspot.com/

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BlueSquirrel

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Ok, ich klick ja schon.^^


Hendrik

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@Joe: Tja, man lernt nie aus, ich kannte bisher nur die Version mit Groenings Vater. Danke für die Information!


Frollain

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Bewertung7.0Sehenswert

Was ist denn hier los? Die Inhaltsangabe zum Film passt ja mal gar nicht zur tatsächlichen Handung. Wer hat sich denn das ausgedacht???

Ansonsten: Interssanter Film. Ich mag die Symbolik, ich mag die zähe Erzählung, die seltsamen Figuren, ich mag den Film im Film, ich mag, dass man sich mit keiner der Figuren identifizieren mag. Das ist sehr anti-Hollywood, das ist auch ein bisschen irritierend alles. Ein nicht-glatter Film, an den ich mich erinnern werde...

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hoffman587

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Stimmt, der Titel ist aber auch anders, der Film der hier gemeint wird heißt "Der Tag der Heuschrecke" mit Donald Sutherland, der andere Film ist "Der Tag, an dem die Heuschrecken kamen" mit Ron Howard aus den 70er Jahren. Wirklich komisch. Das sollte man sofort ändern.


Frollain

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Aha! Juhu! Ja das sollte man. Wer macht das??? Ich kannte eh nur den englischen Titel...


ComicFan

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich fand den Film total langweilig, eigentlich dürfte ich den garnicht bewerten, weil ich nur die Hälfte des Films ertragen konnte...erst ist da eine Heuschrecke, dann keine ,dann alle, dann wieder nur eine...die Schauspieler waren auch nicht das Beste...

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Himbeerlola

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Bewertung5.0Geht so

Irgendwann sagte mir mal jemand, dass man "Der Tag der Heuschrecke" unbedingt gesehen haben muss, weil Kultklassiker. Seit heute weiss ich, dass ich auch gut ohne hätte weiterleben können. Schlesinger legt hier einen merkwürdigen Film vor und lässt ein paar traurige Gestalten aus den letzten Reihen der Traumfabrik in einem Strudel aus Gier, Eitelkeit, Skrupellosigkeit und negierten Gefühlen auf ihr Verderben zusteuern. Klingt ja nicht schlecht, ist aber anstrengend umgesetzt worden. Die Figuren sind beinahe alle leblos und unsympathisch, die ohnehin zerfahrene Dramatik wird auch noch von einer aufdringlichen symbolhaften Bildsprache totgeschlagen und das oft gepriesene, zerstörerische Finale wirkt lediglich angehängt, denn es mag so gar nicht zur vorher eher abwesenden Spannungskurve passen. Am Ende bleiben nur ein paar gute Ansätze und ein umwerfender Donald Sutherland im Gedächtnis. Die Romanvorlage, die ich nicht gelesen habe, galt als unverfilmbar. Da wird was dran sein.

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