Der Tag des Falken - Kritik

US 1985
Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 29.03.1985

Kritiken (1) — Film: Der Tag des Falken

sushi25: movie-fan.de

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5.0Geht so

DAMALS ... fand ich den Film im Fantasygenre noch ziemlich gut. Heute muss ich sagen, dass die Musik von Alan Parsons - er eigentlich genial ist - gar nicht mehr geht und eigentlich allein zu einer -10 Bewertung führt. Die Story hat schon den einen und anderen Durchhänger. Schade mit anderem Score und etwas runderer Scriptumsetzung hätte Richard Donner einen großen Film machen können.

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Kommentare (17) — Film: Der Tag des Falken

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donoctavio

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Bewertung9.5Herausragend

wie sagte philippe so schön: "sie ist bestimmt die schönste frau die je gelebt hat" also vorsicht! wer diesen film sieht, verliebt sich automatisch in michelle pfeiffer.
ein wunderschöner film, der mit tollen bildern und pathetisch schöner marchengeschichte die unterirdische filmmusik vergessen lässt. top! top! top! ansehen!

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Spielberg_Fan

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Bewertung6.5Ganz gut

Mit der „Der Tag des Falken“ zaubert Regisseur Richard Donner eine äußerst romantische Fantasy- Liebesgeschichte auf die Leinwand, die mit schönen Aufnahmen und einem gut aufgelegten Schauspielensemble punkten kann. Allerdings hapert an ein paar Dingen bei der filmischen Umsetzung. Das beginnt schon bei der musikalischen Untermalung, die meines Erachtens nicht so richtig in den Film passen möchte. Es macht eher den Anschein als hätte man es mit einem Pop-Stück der 80er Jahre zu tun. Das passt mit Sicherheit nicht in ein Märchen, auch wenn es aus den 80er Jahren stammt. Auch wirkt die Liebesgeschichte zwischen Michelle Pfeiffer und Rutger Hauer in manchen Situation recht unterkühlt und scheint nicht die nötige Wärme zu verspüren. Manchmal fehlt es dem Streifen auch an phantastischen Szenen, die vielleicht noch etwas mehr den zauber dieser Märchenwelt rüber gebracht hätte. Ansonsten macht es aber Spaß Michelle Pfeiffer, Rutger Hauer und Matthew Broderick dabei zu zusehen, wie sie ihr Abenteuer bestreiten in dieser, für Regisseur Richard Donner doch recht ungewöhnlichen Inszenierung.

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Tina Scheidt

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Bewertung9.5Herausragend

Eine mittelalterliche Legende wird hier mit Michelle Pfeiffer und Rutger Hauer als verfluchtes Liebespaar neu belebt und mit schönen Landschafts- und Tieraufnahmen sowie sehr gut aufgelegten Schauspielern auf die Leinwand gebannt.
Das malerische Aquila und die dortige Landschaft liefert wunderschöne Vorlagen und die guten Kostüme vervollkommnen das mittelalterliche Bild.
Das Hohelied der Liebe und ihre Macht wird hier besungen und zeigt mit kraftvollen Kampfszenen die blutige Seite des Mittelalters, in welchem dieses Legende angesiedelt ist.
Nur die Musik finde ich auch nicht immer passend gewählt, wenn sie doch auch passend die jeweiligen Situationen untermalt.
Wer Märchen liebt, Fantasy gerne sieht und für eine romantische Handlung offen ist, wird an diesem Film seine wahre Freude haben.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Schön erzählter Märchenfilm, der auch ältere Generationen ansprechen dürfte.

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Sonse

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Bewertung7.0Sehenswert

Schön kitschiges Fantasymärchen über den kleinen Dieb Mouse, der einem noblen Ritter zu Pferd, stets begleitet von einem Falken, begegnet. Schnell stellt sich heraus, dass es sich dabei um ein verfluchtes Pärchen handelt, das gemeinsam einsam ist. Während er bei Sonnenuntergang zum Wolf wird, verwandelt sie sich beim Sonnenaufgang in einen Falken. Um den Fluch zu brechen müssen sie dem, der ihn aussprach, ein eifersüchtiger Bischof, gleichzeitig in menschlicher Gestalt gegenübertreten. Aber gibt es "a day without a night and a night without a day"?

Richard Donner hat die vorhersehbare Geschichte mit einfachen Mitteln sympathisch umgesetzt. Die italienischen Locations, das liebenswert romantische Konzept und die guten Darsteller machen ihn sehenswert. Michelle Pfeiffer ist ohnehin überirdisch und Rutger Hauer finde ich als romantischen Helden angenehm gegen den Strich gecastet.

Der große Wermutstropfen, der den Film vor zeitloser Schönheit bewahrt, ist sein Score. Meine Güte, die Musik! Sie zieht den Film in jeder Actionszene ins lächerliche und ist überdies viel zu aufdringlich. Wer einen Appell für den Einsatz klassischer Musik in Filmen sucht, soll hier mal herein hören. Die damals in den Achtzigern hippen Synthesizer-Klänge drücken "Ladyhawke" einen unnötigen Zeitstempel auf und wollen zu dieser Art Film heute überhaupt nicht mehr passen.

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Discostu

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Bewertung5.0Geht so

Ladyhawke beginnt als relativ untehaltsame Mittelalterkomödie mit starkem 80er-touch und wird im Verlauf zu einem langatmigen, kitschigen Fantasy-Film der immer unglaubwürdiger und dämlicher wird. Andrew Powells Score ist für sich genommen eine recht interessante Mischung aus Orchester- und Rockmusik mit viel Synthesizer-Einsatz, wirkt an vielen Stellen des Filmes aber doch eher unpassend. Die Charaktere sind flach, die Schwertkämpfe wirken einstudiert und die Sonnenfinsternis hätte auch kaum unrealistischer dargestellt werden können.

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Miss Sophie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kann mich nur der Kritik von 8martin anschließen. Ein wunderschöner Märchenfilm, den man immer wieder sehen kann. Als Kind habe ich den wohl allein schon zwanzig Mal mit meinem Papa gesehen. Die Musik paßt natürlich nicht wirklich, trotzdem gehört sie irgendwie dazu. Besonders die Bilder sind sehr gelungen, die Schauplätze sind sehr gut gewählt. Einerseits wirkt der Film dadurch authentisch (z.B. verglichen mit sterilen Disney-Settings a la "Der erste Ritter"), anderseits bleibt er dennoch romantisch (und nicht düster wie z.B. "Der Name der Rose"). Da werden wohl noch einige Sichtungen folgen ;-)

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jlorenz1

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein märchenhafter Fantasiefilm über grenzenlose Liebe, Eifersucht, Zauber, Glaube, Freundschaft, Schuld & Sühne, Verrat & Vergebung. Gekonnt von Richard Donner in Szene gesetzt mit beeindruckenden Bildern und Kameraführung, herrlichen Landschaften, beeindruckenden mittelalterlichen Monumentalbauten, mit einem atemberaubendem Anfang, dessen Spannung nie abreißt, dem Zuschauer ob der zahlreichen Wendungen atemlos folgt.

Die Story entblättert, offenbart sich dem Zuschauer Stück für Stück. Selbst als Mönch Imperius die längst aufgegebene Lösung dieser romantische Liebestragödie findet, haben die Handlungen und Wandlungen des Geschehens noch lange nicht ihr Ende gefunden. Die Dramaturgie und Story ist einfach genial z.B. die Szene, in der der Wolf in Falle des Wolffängers Cezar tappt, von dem Isabeau Etienne Navarre als Wolf noch vorher zu retten versucht oder Etienne Navarre in der Gestalt als ertrinkender Wolf im animalischen Instinkt über Philippe herfällt, obgleich dieser ihm das Leben retten will ...

Es sind nur zwei Dinge, die die Freude am "Der Tag des Falken" ein wenig schmälern. Zum einem ist der Schluss zwar nachvollziehbar, verstrickt sich aber etwas zu sehr darin durch stetige Abänderung den Lauf der Geschichte wieder neu zu bestimmen und wirkt für mich eine Spur zu rührselig. Zum anderen will mir persönlich die schauspielerische Leistung als Ganzes irgendwie nicht abgerundet erscheinen. Matthew Broderick besticht zwar als Philippe Gaston oder die "Maus". Rutger Hauer ist eher als Etienne Navarre durchschnittlich. Ihm gelingen mehr die Kampfszenen als die Darstellung der etwas abrupt aufkommenden und abklingenden Zerrissenheit, Gespaltenheit der Gefühle. Es ist aber John Wood als Bischof von Aquila, mit dem ich so meine Probleme habe. Ich spüre nur einen Hauch jener einschüchternden diabolischen Macht & Grausamkeit. Auch die deutsche Synchronisation des Filmes parodiert schon fast unfreiwillig den Film ...

Besonders jedoch gefallen hat mir die Gestalt Philippe Gaston als "Maus" mit zahlreichen herausgearbeiteten Details wie der Zwiesprache in den Gebeten zu Gott, der fast schon unglaublichen Wendigkeit als Maus in dem Fluchtversuch und in den Kampfszenen. Es gefällt mir auch, dass Isabeau nicht als blasse Gestalt des "zu befreienden Burgfräuleins" verkommt, sondern wie sie am Schluss ihre eigene Rache am Bischof vornimmt, indem sie Falkenhaube und Lederbänder aus ihren Händen und ihm in die Hände gleiten lässt.

Auch ein gewisser Hang zum Symbolismus ist erkennbar. Die Palastwache trägt außen blutrote Gewänder mit einem einem inwändigen Schwarz während Etienne Navarre als verstossener Anführer der Palastwache Schwarz mit einem inwändigen Rot trägt. Auch sein Schwert weist nicht von ungefähr die Ähnlichkeit mit einem Kreuz auf. Ebenso wird die Verlogenheit des Bischofs und seines Klerus deutlich, da sie sich im unschuldigen Weiß kleiden, obwohl sie die schwarzen Bösen sind.

Etwas unverständlich bleibt mir die abwertende Haltung der Kritiker auf moviepilot.de, wurde doch "Der Tag des Falken"
1986 für den Filmpreis Oscar in den Kategorien Bester Ton und Beste Toneffekte nominiert, gewann er 1986 doch den Saturn Award in zwei Kategorien (Bester Fantasy-Film und Beste Kostüme) und wurde er doch in zwei weiteren Kategorien für den Saturn Award (Michelle Pfeiffer, Beste Musik) und für den Hugo Award nominiert. Desgleichen gewann er 1986 den Motion Picture Sound Editors Award in zwei Kategorien und wurde im gleichen Jahr für den Young Artist Award in der Kategorie Bester Abenteuerfilm nominiert.

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JimiHendrix

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Bewertung3.5Schwach

Ohmann die 80er Jahre Nusik versaut den Film komplett!

Da dachte sich der Regisseur wahrscheinlich er würde das fantasy-Mittelalter-Filmgenre revolutionieren indem er in die kampfszenen einfach ein bisschen aktuelle Musik mit einbringt, nette Idee die voll nach hinten ausschlägt.
Das war sowas von nervig und nahm dem Film jegliche Ernsthaftigkeit und Atmosphäre.

Aus der Story hätte man viel mehr rausholen können aber dazu fehlte eindeutig die Tiefe.

Generell stimmte hier irgendwas nicht. Für mich kamen da nur Möchtegernmittelalter-Gefühle auf war auch an den kitschigen Kostümen lag.

Einzig der Vorzeige-Niederländer Rutger Hauer spielt gut.
Michelle Pfeiffer überzeugte eher als fliegender Falke, ihre menschlcihe Darbietung war sehr unüberzeugend.

Tja und mit Matthew Broderick konnte ich eigentlich auch noch nie sonderlich viel anfangen.

Also generell wirkte der ganze Film zu aufgesetzt und kitschig, die Musik gab dem Ganzen dann noch den Rest.

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8martin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wunderschönes Märchen für Erwachsene, nicht nur wegen der bezaubernden Michelle Pfeiffer. Auch ihr liebender Partner, normalerweise eher Rutger – Hau-drauf – Hauer ,gibt hier den gefühlvollen Ritter. Die mittelalterliche Fabel, die ans Herz geht, wird durch magisch-schöne Bilder transportiert. Besonders der Tag-Nacht Wechsel und die Verwandlung Mensch – Tier ist filmisch gelungen. Die Nebenfiguren (u.a. Matthew Broderick) bringen Witz und zusätzliche Action. Und wer kann schon die Botschaft negieren, dass am Ende die große Liebe siegt und alle weltlichen Hindernisse überwindet? Ein sehenswerter Wohlfühl-Film, den man immer wieder gern anschaut.

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Blonder

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow! Ein perfekter Fantasy-Film in wunderschönen Bildern gedreht. Rutger Hauer spielt die Rolle perfekt. Das einzige was nicht paßt ist die Musik.

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patcharisma

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film ist einfach zu lang, zu langatmig und zu wenig straff inszeniert. Doch immer noch weit sympathischer als alle LOTRs und goldenen Kompässe zusammen!
Der wahre Star des Film ist Leo McKern (Bubenhagen aus "Das Omen"), seine Performance ist unglaublich warmherzig. Richard Donner hat für die perfekte Cast immer das richtige Gespür, auch hier wieder.

Die Pornofilm-Synthesizer-Musik dazu von Alan Parsons (!) ist allerdings ein wahrer Greuel und ruiniert beinahe den ganzen Film!

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LadyFalk

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein traumhaft schöner Film, der uns etwas übermitteln will, man muß nur genau mitdenken, damit man hinter den eigentlichen Sinn kommt. Viel mehr als nur ein Fantasy-Film!!!!!
Schade daß die Musik teilweise -- besser nocht meist -- genau das Gegenteil vom Film ist.

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BigH

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Bewertung7.5Sehenswert

insgesamt gelungener Fantasy-Film mit einem überzeugenden Rutger Hauer und einer extrem niedlichen Michelle Pfeiffer. Ganz klarer Punktabzug für die Filmmusik, die absolut nicht zum Film passt und an vielen Stellen die Stimmung zerstört!

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schickse77

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Bewertung9.0Herausragend

Hach, das ist was fürs Herz

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dAShEIKO

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Bewertung6.5Ganz gut

Ladyhawk ist im anglikanischen Raum wohl ein Klassiker.
Der Film ist ein nettes Märchen.

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ElGuapo

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Bewertung6.5Ganz gut

Goldiger Märchenfilm. Einzig die unsägliche Musik nervt.

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