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Der talentierte Mr. Ripley - Kritik
US 1999 Laufzeit 139 Minuten, FSK 12, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 17.02.2000
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Kritiken (2) — Film: Der talentierte Mr. Ripley
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Matt Damon verkörpert einen Tom Ripley, der nicht einfach nur an schizophrenen Mustern erkrankt, von Eifersucht, Selbsthass und gefährlichem Kontrollwahn getrieben ist ("I always thought it would be better, to be a fake somebody... than a real nobody. "). Er ist weder ausschließlich die Inkarnation des subtilen Bösen, noch der bemitleidenswerte Unschuldsengel. Tom Ripley ist ein filmisches Chiffre, das eine Vielzahl existentialistischer Fragen in sich vereint – und vom Zuschauer den Willen zur Auseinandersetzung mit eben diesen einfordert. [...]
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenIn Der Talentierte Mr. Ripley spielt Matt Damon die Titelfigur Tom Ripley – im Gegensatz zu diesem ist er jedoch kein sonderlich talentierter Darsteller, die Faszination der Charme der von diesem soziopathischen, identitätslosen Affektmörder ausgehen soll ist im Film eher gering – Damon rennt mit Hornbrille und einem Gesichtsausdruck durch den Film wie Mr. Ed mit Darmverschluß und drückt die meisten Gefühlsregungen durch mit halboffenem Mund in die Gegend starren aus.
Er wirkt bemüht als habe ihm der Regisseur eingebläut das hier ein ambitionierter Film gedreht würde, und das möchte der Film auch gerne sein… vielleicht ist er auch ambitioniert aber das übertrug sich nur in wenigen Momenten auf mich.
Der vorherrschende Eindruck war “Der Film ist lang” Das Kennenlernen Ripleys und Dickies nimmt weiter über eine stunde in Anspruch – und auch wenn ich den Dickie-Darsteller Jude Law gerne leicht bekleidet und charmant chargierend umherlaufen sah, so wünschte ich mir doch, daß…
/p>Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
stalker Sat, 23 Mar 2013 07:23:04 -0000
Antwort löschenKann nicht gefällt mir klicken, aber dein erster Satz war mein erster Gedanke, der talentierte Tom und der untalentierte Matt, brrr.
Kommentare (47) — Film: Der talentierte Mr. Ripley
Cracker Sun, 05 May 2013 13:16:19 -0000
Kommentar löschenIch war noch nie so froh einen Filmvorschlag meiner Eltern zu beachten.
Der Film startet als naiver, heiterer und angenehmer Film über Reiche Menschen, die sich zufällig treffen und einem, der so tut als wäre er reich.
Erst nach dem Mord gewinnt der Film so massiv an Fahrt, dass man nicht mehr wegschauen kann. Man ist gefesselt von der intrigischen Art des talentierten Mr. Ripley.
Mit tollen Schauspielern wie Matt Daemon und auch Gwyneth Paltrow, die man ja eigentlich nur aus Iron Man kennt, gewinnt der Film an Qualität.
Unglaublich spannend! Empfehlung für alle!
Den Film aus den 60ern hab ich nicht gesehen, kann diesen also nicht vergleichen.
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T.R.J. Fri, 19 Apr 2013 22:03:36 -0000
Kommentar löschenDieser Film hat mich ab der 2ten Hälfte so gefesselt. Ich stand ständig unter Spannung! Am Anfang noch unbesorgt und fröhlich wird es spannend und dramatisch. Die ganze Geschichte hatte aber auch von den fabelhaften Charackteren mal abgesehen viele schöne Details über die man nachdenken kann!
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sebastianxxx Fri, 19 Apr 2013 00:15:51 -0000
Kommentar löschenFinde diese Verfilmung des Highsmith-Klassiker um Längen besser als die Version aus den 60ern - wesentlich detaillierter, nuancierter und raffinierter - Mattt Damon ist eine m. M. nach ideale Besetzung der Titelrolle ...
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stalker Sat, 23 Mar 2013 07:21:07 -0000
Kommentar löschenIst das Meta? Den talentierten Tom von einem untalentierten Schauspieler spielen zu lassen? Wenn ich den doch nur ignorieren könnte. Schwierig bei einer Ripley-Verfilmung, der vielleicht besten Ripley-Verfilmung, wäre der Tom ein anderer.
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Thomas Hetzel Wed, 27 Mar 2013 09:48:41 -0000
Antwort löschenMatt Damon ist doch ein talentierter Schauspieler.
stalker Wed, 27 Mar 2013 12:51:59 -0000
Antwort löschenFind ich nicht, aber das ist ja auch nur meine Meinung.
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Thomas Hetzel Wed, 27 Mar 2013 17:35:52 -0000
Antwort löschenIrgendwie scheinen aber viele was gegen Matt Damon zu haben. Ich frage mich nur warum.
Mr.English Mon, 08 Apr 2013 17:11:53 -0000
Antwort löschenTeamAmerica lässt grüßen:D
simbosambo Sat, 02 Feb 2013 11:58:02 -0000
Kommentar löschenperfekt inszenierter Film, der ein bisschen zeit brauch aber die Spannungsschraube kontinuierlich nach oben dreht. Besonders das Italiensetting trägt dazu bei, dem Film seine letzte Würze zu geben! Toller Film!
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FordFairlane Tue, 29 Jan 2013 16:46:44 -0000
Kommentar löschenEiner der ersten Matt Damon Filme die ich mir damals angesehen habe, der zwar seine Längen hat aber eine unglaublich gute Inszenierung. Das Flair des Filmes ist wirklich gut gelungen und der Mord am Anfang fand ich damals schon richtig derbe. Matt Damon spielt hier sogut, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.
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Impeesa Fri, 28 Dec 2012 22:42:00 -0000
Kommentar löschenVor einigen Jahren hatte ich mal die Szene gesehen, in der Tom Ripley Dickies Vater imitiert, mehr nicht und ich wusste auch nicht, worum es in diesem Film ging, aber als ich vor ca. 2 Monaten das Buch zu lesen begonnen hatte, hatte ich mir Tom zunächst wie Matt Damon vorgestellt. Die große Ironie ist jetzt, dass mir Matt Damon in der Rolle des Tom Ripley nicht wirklich gefallen hat. Klar, nach Alain Delon war es schwierig, einen passenderen Schauapieler zu finden, aber man hätte auch etwas mehr darauf achten können, dass Tom und Dickie sich wirklich ähneln und da ich Jude Law als Dickie Greanleaf wirklich gut fand, wäre meiner Meinung nach eher Matt Damon umzubesetzen gewesen. Abgesehen von Tenente Roverini waren alle übrigen Rollen aber ganz passend besetzt, die großen Schwächen stecken also nicht im Cast.
"Nur die Sonne war Zeuge" hat seinerzeit große Teile der Romanvorlage einfach weggelassen und das Ende verändert, aber trotzdem ist René Cléments Version die treffendere: Als Patricia Highsmith ihr wohl bedeutendstes Werk schrieb, trug es den Arbeitstitel "A month full of Sundays", ein makaberer Titel für eine Mordgeschichte, jedoch bezeichnend für die Attitüde der Geschichte ist, die immerhin im gemächlichen Italen der 50er-Jahre spielt.
Die Adaption von 1960 hat dies sehr schön eingefangen, während die 99er-Neuauflage gerade zu melancholisch, wenn nicht gar depressiv daherkommt.
Bei Anthony Minghella wird der intelligente Thriller zur tragischen Liebesgeschichte; insgesamt liegt das Augenmerk viel weniger auf der Figur Tom Ripley, als auf seiner vermeintlichen Homosexualität, es wurde sogar eine komplett neue Figur (Peter Smith-Kingsley) in die Handlung eingeführt, nur, um sich mehr mit dieser Facette befassen zu können. In der Vorlage ist dieser Aspekt nur gering - und je nach Interpretation gar nicht - wahrzunehmen, in der Fortsetzung ist Tom sogar verheiratet.
Der Mord an Dickie wird zu einer Verzweiflungstat einer verschmäten Liebenden, zu einem "Verbrechen aus Leidenschaft", einer Leidenschaft, zu der Tom Ripley meines Erachtens nacht nicht einmal fähig ist.
Dieser Aspekt, den Minghella offenbar zum Dreh- und Angelpunkt seiner Interpretation auserkoren hat, korrumpiert meiner Meinung nach sogar ein weiteres, ganz entscheidendes Motiv: Das Tom in sich selbst gefangen ist.
Eigentlich wollte er immer wie Dickie sein, so charmant und charismatisch und in der Lage, die Menschen auf Anhieb von sich einzunehmen. Die Möglichkeit dazu hätte er stets gehabt, doch er hat es nicht von sich geglaubt und er musste erst seinen Freund töten und seine Rolle übernehmen, um sein Potential auszuschöpfen.
Doch im vorliegenden Beispiel scheint Tom einfach nur lieben zu wollen, was die Umstände aber nie erlaubt haben.
Ich habe ja nichts gegen diesen Ansatz, aber im Endeffekt geht einfacht viel von einer großartigen Figur verloren, wenn man sich nur auf eine einzelne Facette beschränkt.
Tom Ripley, so wie Highsmith ihn geschaffen hat, ist eine zutiefst faszinierende Figur, zugleich anziehend und abstoßend, eine Figur, mit der man mitfiebert, aber mit der man vermutlich niemals Mitleid haben würde und diese Faszination konnte Minghellas Tom Ripley nicht ausüben.
Fazit: Irgendwie am Buch vorbei, zu düster, zu melancholisch, eben kein "Month full of Sundays".
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uncut123 Mon, 10 Dec 2012 21:27:52 -0000
Kommentar löschenwar schon ok...mir war aber klar das der hier nicht am orginal rannkommt dafür ist er zu gut gemacht
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NWO@Movie Sat, 15 Sep 2012 12:28:26 -0000
Kommentar löschenDer Film ist einfach nur komisch.
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Gespenst006 Wed, 29 Aug 2012 19:47:14 -0000
Kommentar löschenDer Film hat zwar seine Längen, doch die unglaublich glaubhaft spielenden Schauspieler gleichen dies aus. Sehenswert.
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chmul_cr0n Sat, 25 Aug 2012 11:10:19 -0000
Kommentar löschenSaugeil gespielt alles. :o
Und geiles 50er-Feeling.
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ThomasBenle Tue, 21 Aug 2012 22:16:59 -0000
Kommentar löschenZwar kommt „Der talentierte Mr. Ripley“ zu keiner Zeit an den meiner Meinung nach enormen Unterhaltungswert von „Nur die Sonne war Zeuge“ heran, aber mit diesem Vergleich tut man dem Film auch großes Unrecht. Denn Minghellas Ansatz ist ein gänzlich anderer. Sein Film ist kein Thriller und auch kein Krimi – und wär er's doch, er wäre zugegeben horrend schlecht. Nein, „Der talentierte Mr. Ripley“ ist ein Psychogramm. Eine Charakterstudie. Und: Eine stumme Hinrichtung. Minghella kommentiert nicht, wertet nicht und nimmt nirgends Einfluss. Er zeigt keinen großen Sympathieträger, aber auch keinen Teufel in Menschengestalt. Dieses, nennen wir es „Kunststück“, einen Film zu drehen, als sei es nur ein flüchtiger Blick aus dem Fenster, während draußen ganz zufällig ein Mann in die Tiefe stürzt, ist es, welches diesen Film so außergewöhnlich macht.
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PeaceMaker93 Sat, 21 Jul 2012 22:14:15 -0000
Kommentar löschenSpannender Krimi/Thriller, welche mit einer Top Besetzung glänzt. Der Film braucht zwar etwas, bis er ins Rollen kommt, doch sobald der Film erstmal in Fahrt war, so packte einen die Geschichte und man fragte sich die ganze Zeit, ob und wann das Spiel bzw das Doppelleben des Mr. Ripley auffliegen würde.
Zeitweise etwas langatmig, trotzdem überzeugt der Film durch die fantastische Story, die guten Schauspieler und die schönen Bilder Italiens.
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Uwe B.B.B. Fri, 20 Jul 2012 12:50:59 -0000
Kommentar löschenTrotz Starbesetzung ein unglaublich langweiliger Film.
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BattlemasterIZ Sat, 14 Jul 2012 23:07:37 -0000
Kommentar löschenclever und interessant inszeniert, ein Gelungener "Psycho-Krimi"
Matt Damon leistet großes, er spielt den talentierten Mr. Ripley Weltklasse.
Die anderen tollen Darsteller wirken hier leider manchmal unterfordert.
Aus meiner Ansicht hätte man Cate Blanchett und Philip Seymour Hoffman noch etwas mehr hervorheben können.
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vioeye Sat, 14 Jul 2012 03:14:21 -0000
Kommentar löschenEin sehr unangenehmer Film.
Ich bin nicht homofob, aber dieser Film hat mehr schwule Szenen als die Serie "Drawn Together". Interessante Geschichte, schlecht gespielt und das in einer sehr unpassender Zeit wie ich finde.
Italien, Mord, Homosexuelle Anspielungen, Nostalgie, lange Geschichte.
Das ist alles was man über den Film meiner Meinung wissen sollte - schade.
Zeitverschwendung
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NWO@Movie Sat, 15 Sep 2012 12:27:01 -0000
Antwort löschenGuter Kommentar. Auch wenn ich anderer Meinung bin. :)
joanna_samantha Thu, 06 Dec 2012 10:50:02 -0000
Antwort löschenWenn du nicht homophob bist, warum stören dich dann 'schwule Szenen' (was auch immer das sein soll)? Andere Liebesgeschichten haben doch auch 'Heteroszenen'.
cpt. chaos Thu, 05 Jul 2012 17:20:26 -0000
Kommentar löschenMatt Damon in der Rolle des zunächst verhältnismäßig charmant auftretenden Hochstaplers, Jude Law als verwöhnter Edelspross und irgendwo dazwischen Gwyneth Paltrow als mehr oder minder weibliches Objekt der Begierde. Philip Seymour Hoffman und Cate Blanchett komplettieren schließlich die namhafte Darstellertruppe.
Zielstrebig erschleicht sich Tom Ripley (Damon) das Vertrauen und die Sympathien des Lebemannes Dickie Greenleaf. Im Auftrag dessen wohlhabenden Vaters, soll er den verwöhnten Sprössling aus dem fernen Italien zurück in die Staaten holen, da dieser es satt hat, seinen Taugenichts fürs Nichtstun weiter auszuhalten. Dickie hält jedoch absolut nichts von diesem Vorhaben und verpulvert lieber weiterhin Papis finanzielle Zuwendungen. Tom vernächlässigt fortan seine Mission und genießt stattdessen gemeinsam mit Dickie und dessen Zukünftigen das süße Leben.
Da aber nun einmal aller Spaß irgendwann ein Ende hat, wechselt er, wenn auch nicht kaltblütig geplant, kurzerhand die Seiten…
Wendungsreich, nicht unspannend und recht gut gespielt; ein Kriminalfilm, der zu unterhalten versteht.
Der als Grundlage dienende gleichnamige Roman, wurde bereits 1960 mit Alain Delon unter dem Titel "Nur die Sonne war Zeuge" verfilmt.
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Ja Nos Thu, 05 Jul 2012 17:54:34 -0000
Antwort löschenUnd wo sind jetzt die Kritikpunkte? Die Handlung niederzuschreiben ist dir sehr gut gelungen oO
cpt. chaos Thu, 05 Jul 2012 20:35:21 -0000
Antwort löschenIst es unzulässig eine Inhaltsangabe niederzuschreiben, so, wie man den Film mit eigenen Augen gesehen hat?
Wenn ich sechs Punkte für einen Film vergebe, hat dieser meiner Auffassung nach eine gewisse Klasse, sicherlich noch reichlich Luft nach oben (...nicht unspannend und recht gut gespielt...), aber da muss ich nicht anfangen, den Film zu zerfleddern, obwohl mir das sicherlich ansonsten ziemlich häufig prima gelingt. :o)))
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tom777 Fri, 06 Jul 2012 15:51:51 -0000
Antwort löschen"Der als Grundlage dienende gleichnamige Roman, wurde bereits 1960 mit Alain Delon unter dem Titel "Nur die Sonne war Zeuge" verfilmt."
"Und zwar deutlich besser" fehlt hier bzw hätte man aus meiner Sicht einfügen können.
Vor allem Matt Damon kann Delon nicht annähernd das Wasser reichen und passt auch für diese Rolle nicht besonders.
cpt. chaos Sun, 08 Jul 2012 17:10:34 -0000
Antwort löschen@tom777: Da magst du recht haben, nur muss ich leider passen, denn ich kann mich an den Klassiker mit Delon micht mehr richtig erinnern, sodass ich einen Vergleich nicht objektiv anstellen kann.
Der Film ist natürlich längst vorgemerkt, und dann werde ich das nachholen! ;o)
ProjectChaos Fri, 29 Jun 2012 18:09:30 -0000
Kommentar löschenWie der Titel es ahnen lässt, dreht sich der Film um die ausergewöhnliche Charaktere, dem Protagonisten. Dieser soll eine verstörende Gestalt darstellen, ein Meister der Lüge. Sein Talent bildet die Story, die ihre spannenden Peaks hat.
Doch ich frage mich, will der Film eine Charakterstudie oder doch lieber eine fesselnde ausergewöhnliche Story sein? Natürlich ist beides möglich, aber ich fand, dass er zu oft leicht den Fokus verliert und nicht weiss, das Wesen der Charaktere festzuhalten . Das war dann wahrscheinlich auch der Grund, wieso mein Interesse für diese Charaktere nicht wirklich geweckt wurde. Die versörenden Szenen blieben wirkungslos. Hierführ passte die Grundstimmung nicht. Dunkler hätte ich es mir gewünscht. Jazz, Strand, Sonne, keine Sorgen. Wenn Damon dann zwischendurch seine wahren Gefühle rauslässt (z.B. tanzend vor einem Spiegel; mieses Klischee btw), wirkt es eher lustig als verstörend.
Da der Protagonist für mich blass blieb, konzentriert man sich automatisch mehr auf die Story. So wird man zwar unterhalten, es fehlt aber jegliche Tiefe. Diese Spannung kann dann auch eine bestimmte Schwelle nicht überschreiten, weil dafür die Identifikation oder eine emotionale Bindung (z.B. Mitleid oder Mitgefühl) fehlt.
So ist man neutraler Beobachter einer oberflächlichen Story, die einen zwar nie langweilt, aber auch nicht begeistert.
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siXer Fri, 22 Jun 2012 15:16:30 -0000
Kommentar löschenDer Film war zwischendurch so langweilig, dass ich mir mehr Gedanken darüber gemacht habe, warum Matt Damon noch so jung aussieht im Gegensatz zu jetzt insbesondere wenn man ihn mit Jude Law vergleicht. Jude Law, Cate Blanchett und Gwyneth Paltrow haben sich von damals zu heute kaum verändert aber Matt Damon umso mehr.
Oder wie sehr sich doch Cate Blanchett und Gwyneth Paltrow Äußerlich gleichen.
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Pigmalion Sun, 11 Mar 2012 20:38:04 -0000
Kommentar löschenDie von Geist und Witz sprühend komische Romanvorlage (allein die Szene in der ein schwer magenkranker Tom Ripley durchs ein Hotelzimmer kriecht, um für seine nächste Begegnung mit Dicki wenigstens einige Sonnenstrahlen für eine angemessene Grundbräunung aufzufangen, ist eine surrealistische Meisterleistung) wurde in ihrer Konzeption bereits bei der Verfilmung mit Delon nicht verwirklicht. In diesen Machwerk jedoch ging der Regisseur den Weg des geringsten geistigen Widerstandes und verformte den individualistischen, eigensinnigen Antihelden des Romans zu einer nihilistisch hedonistischen Kreatur, die sich in der Schwebe zwischen Asexualität und Homosexualität ganz ihren Nazismus hingibt. Die Höllenwanderung der Selbstfindung bleibt den Protagonisten erspart und die Stimmen des Gewissens mögen sich so gar nicht einstellen. Die flunkernden Improvisationen Ripleys, der rationale Planer aus den Roman würde sich im literarischen Grabe umdrehen, strapazieren die Glaubwürdigkeit der Handlung zunehmend. Ich schwinge nur ungerne die Mainstream - Keule doch hier hat sich der Opportunismus allzu unglücklich auf die Hauptfigur abgefärbt. Ohne Kenntnis der Vorlage würde ich diesen Film ins Mittelmaß einordnen, was ich aus Gründen der Fairness hiermit auch ausführe.
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kahaujiko Sun, 08 Apr 2012 19:09:04 -0000
Antwort löschenfast exakt dasselbe hätte ich auch geschrieben. danke dir^^
nur ein kommentar von mir wird damit überflüssig
Pigmalion Mon, 09 Apr 2012 18:01:45 -0000
Antwort löschenDanke für die Blumen, endlich mal kein nervtötender Vollnerd der sich ob meiner überfremdeten Ausdrucksweise echauffiert und ungebetene Rechtschreibkorrekturen vornimmt. Ich werde mich beizeiten mal mit einer entsprechenden Resonanz bei deinen eigenen Beiträgen revanchieren.
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