Der Tiger

The Enforcer (1951), US
Laufzeit 87 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 09.11.1951

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6.3 Kritiker
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von Raoul Walsh und Bretaigne Windust, mit Humphrey Bogart und Zero Mostel

Albert Mendoza ist der Chefeines Syndikats, das seit zehn Jahren Mord als Geschäft betreibt. Staatsanwalt Martin Ferguson konnte bisher dem skrupellosen Gangster nicht das geringste Verbrechen nachweisen; Belastungszeugen wurden beseitigt. Wenn Mordgehilfen gefasst wurden, mussten sie alleine büßen. Mendoza selbst macht sich die Hände nicht schmutzig. Nur einen Mord beging er eigenhändig, jenen Mord vor zehn Jahren, mit dem er sein grausames Business startete. Sollte dem gerissenen Gangster im Lauf der Jahre nicht doch ein Fehler unterlaufen sein? Während Ferguson wieder und wieder die Aussagen eines Syndikat-Mitglieds abhört, stößt er auf eine winzige Unstimmigkeit.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Der Tiger

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Spannende Mischung aus Noir-Thriller und Polizeifilm mit Bogie als knallhartem Staatsanwalt auf der Jagd nach bezahlten Killern (die Story ist klar inspiriert vom "Murder, Inc."-Fall, einer Verbrecherorganisation, die Morde gegen Geld ausführen ließ von Männern ohne Motiv). Der TIGER (dt. Titel) hat wohl auch deshalb soviel Wumms, weil Broadway-Regisseur Bretaigne Windust schon früh erkrankte und Bogart seinen alten Kumpel Raoul Walsh um Hilfe bat. Walsh verzichtete auf seinen Credit, obwohl er den Film beendete; er wollte Windust nicht seinen großen Durchbruch nehmen. Der Film zeigt sich dank seiner Rückblendendramaturgie als durchaus verschachtelt, kulminiert aber sehr effektiv in einem geradlinigen Finale. Macht Spaß.

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Kommentar — Film: Der Tiger

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Einar

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Bewertung7.0Sehenswert

Solider Kriminalfilm des Film Noir mit einem überzeugenden Humphrey Bogart und interessanten Nebendarstellern. Mir als Geheimtipp empfohlen, habe ich mir einfach so die DVD gekauft und mit gewissen Erwartungen den Film angeschmissen. Oft wurde ich von "Geheimtipps" enttäuscht, hier aber nicht.
Nur ein einziger Zeuge kann gegen einen Gangster-Boss aussagen, darauf baut Ferguson (Bogart). Doch dieser Zeuge kommt ums Leben und so scheint die Anklage fallengelassen zu werden müssen. Doch Ferguson gibt nicht auf und hört sich die Aussage seines toten Zeugen noch einmal an.
In einer Rückblende wird nun die Geschichte komplett erzählt: Dicht, spannend und für damalige Verhältnisse "gewalttätig". Ein wenig zu flach jedoch das Ende, insgesamt konnte der Film aber über seine kurze, aber feinen Dauer unterhalten und fesseln.
Parallele zur Realität: Die Murder Inc. - eigentlich ein guter Filmstoff. Hier nicht originalgetreu umgesetzt, aber in feinster Weise übertragen.
Freunden des Kriminalfilmes und von Gangstergeschichten zu empfehlen.

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