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Der Tintenfisch und der Wal - Kritik
US 2005 Laufzeit 81 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 11.05.2006
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Kritiken (3) — Film: Der Tintenfisch und der Wal
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschen„Der Tintenfisch und der Wal“ ist ein hervorragend gezeichnetes Psychogramm, bei dessen Laufzeit von gerade einmal 80 Minuten man sich wünscht, den Figuren noch länger folgen zu können, da sie einem derart an das Herz gewachsen sind. Es ist ein Film, der einen wie einen Strudel gefangen nimmt – teils durch die interessanten Charaktere, die großartigen Schauspieler, die ausbalancierten und realistischen Dialoge oder sei es nur aufgrund einzelner Aktionen, die in bestimmten Szenen beschrieben werden, die entweder zum Schmunzeln oder zum Nachdenken anregen. Baumbach wird dabei nie übertrieben melodramatisch oder gleitet in Kitsch ab, stattdessen versteht er es meisterhaft, bei Bedarf die Szenerie durch subtilen Humor aufzulockern. Ein teilweise forderndes Erlebnis mit intellektuellen Zügen, denen sich hinzugeben bei Baumbach leicht fällt, derart faszinierend ist sein Film geworden.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenDie Dialoge sind von tragikomischer Wirklichkeit und Lebensnähe, die Figuren sind gleichzeitig messerscharf und liebevoll gezeichnet, ihre Beziehungen und Motivationen werden vielleicht entlarvt, aber nie verraten. Baumbach entscheidet sich nicht für eine Partei: Sympathien und Aversionen sind sensibel und gerecht verteilt.
Kritik im Original 40 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSei nicht schwierig!
Ruhiges toll gespieltes Drama!
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Kommentare (13) — Film: Der Tintenfisch und der Wal
dbeutner Wed, 09 Jan 2013 17:42:03 -0000
Kommentar löschenInteressantes Thema, aber leider so ziemlich durchgehend over-the-top inszeniert, immer ein bisschen too-much, schlicht: übertrieben. Die Problematik hätte nichts verloren, sogar im Gegenteil an Dramatik und Empathie-Vermögen gewonnen, wären die Charakterzüge subtiler ausgefallen.
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Draupernaut Wed, 07 Dec 2011 17:39:59 -0000
Kommentar löschenGenau die richtige Mischung aus Absurdität und Realität, extrem witzigen und deprimierenden Momenten.
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Scotty2Hotty Sun, 04 Dec 2011 09:22:05 -0000
Kommentar löschenEin wunderbarer Film mit famosen Darstellern!
Tolle Dialoge, eine gekonnt inszenierte 80er-Jahre-Stimmung (zwischen Drama und herrlicher Situationskomik) mit einem eigenwillig schönen Soundtrack..
Schaut ihn euch unbedingt im englischen Original an!
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KASAKA Wed, 23 Nov 2011 20:55:16 -0000
Kommentar löschenEin unglaublich genialer Soundtrack verbunden mit einer Ehrlichkeit, die ich in dieser Art selten in einem Film erleben durfte. Diese geniale Leistung der Schauspieler, von denen ich alles andere erwartet hätte, nur nicht das hier gezeigte. Und eine Story, die aus etwas (leider) alltäglichem so viel raus holt...
Kurz gesagt: Der Tintenfisch und der Wal ist eine Tragikkomödie, die mich in allen Belangen positiv überrascht hat.
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anninas Thu, 12 May 2011 18:11:51 -0000
Kommentar löschenBaumbach konfrontiert eine Familie mit der Trennung der Eltern. Auf einfühlsame, unpathetische Art zeigt er wie sich jedes einzelne Familienmitglied mit der neuen Situation auseinandersetzt. Die Söhne sowie die Eltern taumeln zwischen verschiedenen Rollen hin- und her, unsicher darüber, mit welcher sie sich nun bekleiden sollen.
Dabei konzentriert er sich etwas mehr auf die Konflikte der Kinder, die versuchen sich selbst zu definieren. Nicht nur als Teil der Familie sondern auch als Teil der Gesellschaft, sie stehen davor ihre Persönlichkeit zu definieren und erforschen wer sie sind.
Hierbei finde ich besonders interesserant, wie der Regisseur die beiden Söhne mit der Mutterrolle konfrontiert und die Charaktere sich damit auseinandersetzen lässt. Das tut er stets mit dem richtigen Maß an Sensibilität und Zurückhaltung sodass die Handlung nie aufegesetzt oder übertrieben wirkt.
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spanky Mon, 07 Mar 2011 09:16:45 -0000
Kommentar löschenBaumbachs Personengeflecht erinnert bisweilen an Todd Solondz, nur geht er viel subtiler und sparsamer mit dem WTF um. Und mit so einem Cast kann er nichts falsch machen: Diesen Jeff Daniels kann man wirklich alles spielen lassen! Der ist überall zuhause zwischen Dämlack und Psychopath, oder eben wie hier als beziehungsgestörter Akademiker. Und noch ein Besetzungs-Highlight: William Baldwin als Klischee-Tennislehrer, der nach Dienstschluss noch die Mütter seiner Schützlinge beglückt, sauber!
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Kill_Diether Sun, 12 Dec 2010 18:33:33 -0000
Kommentar löschenGuter Film, der vor allem diejenigen anspricht, welche in irgend einer Form mit dem Auseinanderbrechen von heilen Familien konfrontiert waren oder sind. Allerdings sind die Konflikte und der Umgang damit hier sehr speziell, was aber auch besser ist, als eine massenkompatible Allerwelts-Antwort.
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StuckInside Tue, 05 Oct 2010 22:17:50 -0000
Kommentar löschenEiner meiner absoluten Lieblingsfilme...
Bei einem Budget von ca. 1,5 Millionen Dollar.....und einer absoluten Starbesetzung ist es nun wirklich völlig egal welche Autos da rumfahren.
Das ist eine ziemlich oberflächliche Aussage und hat mit "Filme gucken und verstehen" absolut garnichts zu tuen und dient höchstens als Ausrede dafür den Film einfach nicht verstanden zu haben.
Ich für meinen Teil kann diesen Film nur jedem der ein bisschen was vom Leben versteht und alles mit einer nötigen Portion Schicksalsironie sieht wärmstens ans Herz legen.
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Tenzing Fri, 02 Jan 2009 10:57:24 -0000
Kommentar löschenSo geht es also Scheidungskindern und -eltern in den USA. Das war sehr aufschlussreich und berührend. Dann kommt noch die Ruhe und vielleicht auch die Abgeklärtheit dazu (nicht Langeweile!!!), die den Film sehenswert machen. Und Laura Linney schließlich, die eine "tolle" Mutterrolle übernimmt.
Es stört daher auch nicht weiter, welche Autos in dem Film rumkurven.
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Jonni Mon, 03 Nov 2008 09:31:39 -0000
Kommentar löschenDass "Der Tintenfisch und der Wal" von Wes Anderson co-produziert wurde, erkennt man nicht zuletzt an den verschrobenen Salinger Figuren, die ihre Familienauflösung im New York der 80er Jahre zelebrieren. Doch im Gegensatz zu Anderson fehlt bei Noah Baumbach der positive Zugang zu den Figuren. Jeff Daniels und Laura Linney spielen ein verkorkstes Literaten Ehepaar, das nicht gerade um Sympathiepunkte buhlt, wenn sie im Zuge ihrer Trennung vergessen, ihren Kindern das leiseste Verständnis zu schenken. Es bleibt leider ein wenig unklar, wem der vier Portagonisten die eigentlich Aufmerksamkeit der Geschichte gehört. Dennoch bietet der Film in seinen schlanken 75 Minuten laufzeit ein paar schöne Ideen.
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annaberlin Thu, 22 May 2008 09:00:06 -0000
Kommentar löschenNettes US-amerikanisches Independentkino, das aber nicht weiter hängenbleibt.
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playwool Sun, 24 Feb 2008 17:13:56 -0000
Kommentar löschenDüster, deprimierend, desillusionierend. Vielleicht ist das Leben manchmal so, aber dieser Film erstickt alles und jeden in einer gleichgültigen, vor die Füße geworfenen Langeweile. Schlimme, handwerkliche Fehler kommen noch dazu: oder gab es 1986 bereits die ersten Golf IV- und Volvo XC90-Prototypen? Dieser Film war mal gar nichts!
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Herr Marcus Tue, 08 Jan 2008 11:37:24 -0000
Kommentar löschenHier stimmt fast alles. Ein lakonischer Jeff Daniels, wundervolle Tennis-Erinnerungen und dieser tolle Soundtrack. Ein verschmitztes Lächeln ist hinter jeder (Backstein-) Fassade. Ein wahrer und wunderbarer Film.
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