Der Tod in Venedig
Morte a Venezia (1971), IT/FR Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 04.06.1971
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von Luchino Visconti, mit Dirk Bogarde und Romolo Valli
Auf der Suche nach seiner Jugend kommt der Komponist Gustav von Aschenbach nach Venedig. Von Aschenbach ist deprimiert, die Faszination dieser Stadt bleibt ihm verschlossen. Und die Erinnerungen an seine Jugend bringen keine Befreiung, sondern lassen seine Verzweiflung noch größer werden.Plötzlich kommt es zu einer Begegnung, die sein Leben verändert. Eine Begegnung, die den sehnlichen Wunsch in ihm hervorruft, wieder jung zu sein. Er trifft Tradizio, einen blonden Jüngling. Doch als sein Leben anfängt, beginnt in Venedig das Sterben.
Cast & Crew
-
Luchino Visconti
-
Dirk Bogarde
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gustav von Aschenbach
-
Romolo Valli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hotel manager
-
Silvana Mangano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tadzios Mutter
-
Mark Burns
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Nora Ricci
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Governess
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Marisa Berenson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau von Aschenbach
Regie
Schauspieler
-
Carole André
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Esmeralda
-
Björn Andrésen
-
Luchino Visconti
-
Nicola Badalucco
- Genre
- Drama
- Ort
- Strand, Venedig
- Handlung
- Cholera, Dampfschiff, Dirigent, Erotische Anziehung, Junge, Kinder, Klassiker, Komponist, Komposition, Pädophilie, Schönheit, Strand, Urlaub
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Drehbuch
Filmdetails Der Tod in Venedig
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Kommentare (8) — Film: Der Tod in Venedig
Kommentar schreibenfilmfan90 2010/10/18 18:34:25
Kommentar löschenViscontis kontrovers diskutierte Verfilmung der Novelle „Der Tod in Venedig“ erzählt die Geschichte des alternden Künstlers Gustav von Aschenbach, der sich während eines Kur- Aufenthaltes in Venedig in den vierzehnjährigen Tadzio verliebt und schließlich einer Cholera- Epidemie erliegt.
In Bezug auf den Hintergrund Aschenbachs änderte Visconti einige Handlungselemente- in der Novelle ist Aschenbach Schriftsteller, im Film Komponist; dadurch werden die Verbindungen zu Gustav Mahler, den sich auch Thomas Mann (zu einem gewissen Grad) zum Vorbild seines Protagonisten nahm, noch deutlicher. Außerdem fließen sogar einige Ereignisse aus der Biografie Mahlers in die Charakterzeichnung Aschenbachs mit ein (so z.B. der frühe Tod der Tochter).
Die in der Vorlage enthaltenen Reflexionen über Kunst verarbeitet Visconti in den Dialogen zwischen Alfried und Aschenbach, die ebenfalls in Form von Rückblenden in den Film eingefügt sind.
Ansonsten richtet sich Visconti streng nach dem Handlungsaufbau der Novelle, welche nach den Grundsätzen einer klassischen Tragödie konzipiert ist.
Die zahlreichen mythologischen Anspielungen, die im Text als solche klar erkennbar sind (v.a. die „Todesboten“, d.h. der geschminkte alte Mann am Anfang, der rätselhafte Gondoliere, die Musikanten etc.), integriert der Regisseur ebenfalls in den Film, doch ist deren Verwurzelung in der griechischen Mythologie ohne Kenntnis der Vorlage kaum nachzuvollziehen; der Hauptgrund, warum der Film oftmals als „pädophiler Schund“ abgetan wird, besteht wohl in der Unkenntnis der Novelle Thomas Manns, deren Lektüre zum Verständnis des Films unerlässlich ist.
Die Kernthematik ist nämlich eine ganz andere- die Opposition zwischen Künstlertum und Gesellschaft; Aschenbach wird des wahrhaft Schönen in Gestalt Tadzios ansichtig und geht eben daran zu Grunde. Verstärkt wird diese Thematik durch die Tatsache, dass es sich bei dem Protagonisten um einen Künstler, dessen Streben, „Schönes“ zu schaffen, sich streng nach „Maß und Zahl“ (Notation) richtet, handelt und er nun mit einer Form von Schönheit, die nicht „erdacht“ (d.h. geistigen Ursprunges), sondern existent (und somit „aus sich selbst heraus“ schön) ist, konfrontiert wird; an diesem inneren Konflikt geht Aschenbach letzten Endes zu Grunde. Meines Erachtens gelingt es Visconti, diese Aspekte sehr gut herauszuarbeiten.
Auf filmischer Ebene bietet „Der Tod in Venedig“ des Weiteren einen herausragend spielenden Dirk Bogarde, grandiose Innen- (die Szenen im Speisesaal und v.a. in der Kirche) und Außenaufnahmen (am Strand und in der Stadt)- hier beweist Visconti erneut, dass er der wahrscheinlich stilsicherste und -bewussteste Regisseur seiner Generation war- und einen einzigartigen Score (v.a. das „Adagio“ aus Mahlers 5. Sinfonie), der die melancholische Grundstimmung des Films perfekt (im wahrsten Sinne des Wortes) unterstreicht.
„Der Tod in Venedig“ ist insgesamt ein durchaus anstrengendes Filmvergnügen, das eine künstlerisch eigenständige Auseinandersetzung mit Thomas Manns kongenialer Novelle darstellt und zu Recht als großer Klassiker angesehen wird.
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Discostu 2010/07/03 23:35:58
Kommentar löschenDieses Review erzählt das Ende des Films, das jedoch nicht überraschend ist und dessen Kenntnis daher weder Buch noch Film etwas an Qualität nimmt.
„Der Tod in Venedig“ gehört zu den bekanntesten Werken Thomas Manns. Das Buch handelt von Gustav von Aschenbach, einem sehr erfolgreichen deutschen Autor. Aschenbach ist ein ausgesprochen fleißiger, sehr auf die Form seiner Werke bedachter Künstler, dessen Arbeit sein ganzes Leben einnimmt und der daher ein eher einsames Dasein fristet. Als er am Münchener Nordfriedhof einen seltsamen Fremden in Wanderkleidung erblickt, der so schnell wieder verschwindet wie er aufgetaucht ist, ergreift Aschenbach die Reiselust, die ihn letztendlich nach Venedig führt. Im Hotel begegnet Aschenbach dem jugendlichen Polen Tadzio, dessen Schönheit ihn von Anfang an fasziniert. Aschenbach verträgt jedoch das Wetter nicht und will deshalb eine Tage später schon wieder abreisen. Doch als dies durch eine falsche Gepäckaufgabe verhindert wird, ist er froh, noch ein wenig mehr Zeit in der Nähe des Jünglings verbringen zu dürfen. Der Autor steigert sich immer tiefer in seine Gefühle hinein, spricht den Jungen jedoch niemals an. Auch die Stadt hat ein dunkles Geheimnis: Eine Cholera-Epidemie breitet sich aus und wird, um dem Tourismus nicht zu schaden, verheimlicht. Aschenbach entschließt sich dafür, dieses Geheimnis zu bewahren, da die polnische Familie sonst sicherlich abreisen würde. Sein Wahnsinn findet seinen Höhepunkt, als er beginnt dem Jungen auf Schritt und Tritt zu folgen und sein ganzes Leben nur noch um ihn kreist. So bemerkt er auch nicht, wie sich sein Gesundheitszustand immer mehr verschlechtert, bis er schließlich am Strand in einem Stuhl tot zusammensackt.
Neben der grundlegenden Handlung ist Thomas Manns Buch vor allem durch das hohe Niveau der Sprache, Aschenbachs Reflektionen seiner Gefühle, die prominente Todessymbolik und das Motiv der griechischen Mythologie (vor allem Dionysos), das in Aschenbachs Gedanken und Träumen immer wieder deutlich wird, interessant. Dies in einer Verfilmung umzusetzen ist natürlich ausgesprochen schwierig. Visconti hat sich daher 1971 für eine eher gradlinige Umsetzung des Stoffes entschieden.
An der grundlegenden Handlung wurde für den Film wenig geändert. Aschenbach ist nicht Autor, sondern Komponist. Diese Abweichung ist weniger verwunderlich, wenn man weiß, dass Thomas Mann sich sehr von Gustav Mahler für seine Hauptfigur inspirieren ließ. Visconti führt dies so weiter, dass er das Aussehen Aschenbachs stark an Mahler anlehnt und alle Musik, die im Film erklingt, von ihm stammt. Aschenbachs Hintergrundgeschichte wird in Rückblenden erzählt und weicht in einigen Punkten von der Vorlage ab. So ist er beruflich wenig erfolgreich und hat familiäre Schicksalsschläge erlitten, wodurch seine Fallhöhe deutlich geringer ist als in Manns Novelle. Die Ereignisse in Venedig selbst sind jedoch zumindest oberflächlich fast lückenlos aus dem Buch übernommen worden. Visconti hat sich jedoch dagegen entschieden, zu versuchen, die Innensicht auf die Hauptfigur durch Voice-Overs oder ähnliche Mittel zu ermöglichen. Aschenbachs Gefühle und Gedanken werden daher vor allem durch die Mimik des ausgezeichneten Hauptdarstellers Dirk Bogarde transportiert und teilweise durch in den Rückblenden geführte Diskussionen mit seinem Kollegen Alfred ergänzt. Die eher nüchterne, fast triste Optik steht in direktem Gegensatz zu dem ästhetischen Genuss, den das Buch dem Leser bietet. Selbst sehr surreale, traumhafte und mystische Buchpassagen werden im Film aus einer objektiven Außensicht nüchtern erzählt. Weder die Todessymbolik, noch die Anspielungen auf die griechische Mythologie werden von Visconti übernommen, wodurch die Bedeutung einiger Szenen ohne Kenntnis der Vorlage nicht erkennbar ist. Statt den zunehmenden Realitätsverlust des alternden Künstlers selbst mitzuerleben, kann der Rezipient diesen also lediglich von außen beobachten.
Durch diese Herangehensweise an den Stoff bleibt leider nur das triste Gerippe des Plots von Thomas Manns Werk übrig, das in einem eher gemächlichen Tempo dargeboten wird. Dies ist freilich immer noch recht interessant und wird durch die hervorragenden schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller noch zu einem einigermaßen sehenswerten Gesamtergebnis ergänzt. Ausreichen tut das alles jedoch nicht, um Tod in Venedig als eine wirklich gelungene Verfilmung bezeichnen zu können.
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Vagner 2010/04/10 00:56:28
Kommentar löschenAbsolut langweilig! Es passiert stundenlang gar nichts, wir sehen nur in Echtzeit zu, wie ein älterer Mann einen Jungen beobachtet.
Was man sagen muss, der Film hält sicht sehr genau an die Buchvorlage. Doch das macht es nciht besser, das buch war auch schon tot langweilig! Aber dieser Film schlägt dem Fass den Boden aus. Es ist einfach kein Stoff für einen Film. Es fehlt jegliche Form von Handlung. Es passiert gar nichts, und das auch noch über einen viel zu langen Zeitraum.
Fazit: Wer nachts einmal nicht schlafen kann, sollte sich diesen Film ansehen. Denn hier schläft wirklich jeder ein.
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patcharisma 2010/01/25 04:03:53
Kommentar löschenThomas Mann war mit seinem Talent, seinem Hintergrund und dem gesellschaftlichen Ansehen begünstigt eine homoerotische Kurzgeschichte wie "Der Tod in Venedig" mit viel Mystery darin zu verfassen - er war wohlhabend, familiär eingebettet, gesellschaftlich angesehen und liebte nebenbei die Jungs über alles - er hatte ja auch eine tolerante jüdische Frau zu seiner Seite & viele, kreative Kinder von ihr, von denen die meisten selbst homosexuell waren & ausschweifend lebten. Das war in den frivolen & offenen 20ern auch kein Problem. Sein Schicksal meinte es zudem immer gut mit ihm - weder die Gestapo noch der Krebs brachten ihn ins Grab.
Visconti hatte diese Kurzgeschichte dann in den 70ern nun folgendermassen verfilmt: Ein fetter Proto-Pädophiler (Bogarde) mit ekligem, angeklebtem Schnauz verguckt sich in einen schwedischen Cliché-Jüngling im gestreiften Badeanzug (Andresen) und verreckt dabei an einer Seuche. Einen besseren Dienst hätte er seinen prüden Zeitgenossen in dieser Steinzeit kaum machen können, hier wird wirklich jedes Vorurteil bedient, das es über Schwule damals je gab - von verkappt, neurotisch, krank und natürlich abwegig, selbstbemitleidend & pädophil. Die endlose Möchtegern-Elegie noch als Kunst mit schwülstiger Sinfonie-Musik von Mahler und mitleidiger Pseudo-Poesie zu verdealen, war der Schlag in jede Magengrube eines jeden (meist im Versteckten gelebten) homosexuellen Betroffenen. Wie muss sich nur ein schwuler Teenie gefühlt haben, als er sich damals ins Kino schlich, um wenigstens mal einmal etwas für ihn Aufbauendes in einer Gesellschaft von Vorurteilen & Bigotterie zu erfahren? Der inhaltsleere Film ist eine unglaubliche Schande allenhalber! Wem das noch nicht reicht, kann nun hinterher gleich Fellini's "Satyricon" schauen, obwohl das etwas anarchischer ist, um sich danach wieder einer Alt-Herren-Fantasy in Bademäntel wie "8 1/2" zuzuwenden. So bleibt die Scheiss-Kirche im Dorf.
Prädikat: "Der hoffnungsloseste & verwerflichste Depro-Drecks-Film aller Zeiten"
PS: Und noch was: Ich mag auch die anderen italienischen Chauvis aus der Zeit nicht: Sie dürfen mich also getrost aus Ihrer Freundesliste streichen. Ausser Sie kommen mit Rosi & DeSica. Buona Notta!
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Schlegel 2010/01/25 16:06:37
Antwort löschenHehe, na das ist doch mal ne Meinung.
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patcharisma 2010/01/25 22:56:12
Antwort löschenxD Es musste mal sein... xD
sikkmeidack 2010/02/02 00:28:53
Antwort löschenLaut lach. Chapeau.
spanky 2010/01/10 23:30:16
Kommentar löschenHe Visconti, Du alter Lustwicht! Jetzt sei doch mal ehrlich: So viel stundenlange Kostüm- und Kulissen-Onanie war doch nur nötig, um die Eltern der bleichen Knäblein zu überzeugen, dass Du deren unberührte Sprößlinge in hautengen Badeanzügen vor der Kamera haben musst. Oder stehst Du neuerdings auf Frauen mit Hüten so groß wie Schaufelbagger im Tagebau? Extrapunkte kriegste für die Schlussszene, als Dirk Bogardes Schminke und Haarfarbe theatralisch im Todesschweiß zerrinnt.
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spanky 2010/01/12 12:48:52
Antwort löschenWie gesagt: Onanie werfe ich ihm vor. Ich hab die Vorlage nicht gelesen. Die mag ähnlich sein. Aber inhaltlich dreht sich das ganze im Kreis. Was am Ende kurz aufblüht, würde ich während des ganzen Films erwarten. Diese Auseinandersetzung mit dem "Verblühen" ist mir einfach zu unausgesprochen oder zu sehr "im Stillen" thematisiert. Das mag im Buch wirken, im (diesem) Film aber nicht. Mir ist das zu langweilig, angesichts des spannenden Themas.
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Heavy_Metal 2010/01/12 12:51:10
Antwort löschenden vorwurf hat man ja schon thomas mann gemacht. abgesehen davon bleibt es eine der herausragendsten künstler-novellen des 20.jh und vielleicht die beste literaturverfilmung überhaupt, und das hat nichts damit zu tun, dass beide vielleicht *räusper* "Lustwichte" (haha!) waren, sondern grandiose künstler. außerdem darf man das nicht zu einseitig sehen. gerade in dem fall sind eros und tanatos untrennbar. nicht umsonst heißt es ja nicht 'die lust in venedig'.
Heavy_Metal 2010/01/12 14:17:09
Antwort löschenund ich finde das gut und fruchtbar, dass dieser vorwurf immer wieder gemacht wird. verblühen im sinne einer erotischen eitelkeit ja, aber entscheidend ist doch um grandpa simpson zu zitieren "der toooohd!" :D .. der auch der eigentliche protagonist ist. DER tod in venedig, nicht (irgendein oder irgendwessen) tod in venedig, DER. darauf kann man nicht deutlich genug hinweisen. lustig ist auch der doppelbödige vouyerismus.. ach. ich mag ihn halt sehr sehr gern und versuche zu begeistern, aber zu empfehlen ihn sich ein zweites mal unter den genannten vorzeichen anzusehen, haha! so long.
JimiHendrix 2009/09/06 19:30:47
Kommentar löschenJaja ich hätte spätestens nach "Der Leopard" wissen müssen, was auf mich zukommt, wenn ich mich mit so einem hochrangigen Regisseur wie Luchino Visconti einlasse.
Mir war auch schon sein berühmtestes Meisterwerk etwas zu schleppend und dialoglastig. Ich sah diesen Film auch nur zufällig im Dritten und war vorallem gegen Schuss von der Musik und den überdramatischen Gesichtszügen des hauptdarstellers genervt und gestresst, es war einfach etwas zu viel Dramatugie, die der italienische Vorzeigearistokratenregisseur da an den Tag legte.
Romolo Valli kreutzte jetzt wiedermal erfolgreich meine Wege, ihn sah ich schon vorher in "Der Leopard" und "Todesmelodie", ein tolles Gesicht hat der Mann.
Aber eine gewisse Epochalheit lässt sich auch nicht abstreiten.
Es waren hier und da ganz volle und berührende Bilder dabei und auch die Geschichte des Komponisten Gustav von Aschenbach war interessant, aber nur bis zu einem gewissen Punkt.
Also ich werde mir in Zukunft weiter lieber die Filme des Federico Fellini antun, als die seines Berufskollegen.
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Bradbury 2009/05/03 19:23:23
Kommentar löschenGediegene Elegie, Dirk Bogarde darf glänzen, den Rest hat man schnell wieder vergessen.
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Tenzing 2007/08/19 19:02:21
Kommentar löschenDie Umsetzung von Manns Werk gelingt Visconti überaus gut; der Film ist einfühlsam und die platonische Beziehung zum hervorragenden Andresen ist sehr glaubwürdig.
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