Der Traum
Drømmen (2006), DK Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 24.05.2007
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von Niels Arden Oplev, mit Bent Mejding und Anders W. Berthelsen
Dänemark, Ende der 60er Jahre: Das Leben von Frits verändert sich für immer, als er eine verkratzte Schallplatte mit Martin Luther Kings Rede “I have a dream” anhört. Frits verfolgt auf dem ersten Fernseher der Familie die Protestbewegung der 68er Jahre und die amerikanische Bürgerrechtsbewegung. Er ist begeistert von Rock’n’Roll, seinem neuen Hippie-Lehrer und der Aufbruchsstimmung einer ganzen Generation. Doch sein Glaube an Gerechtigkeit gerät ins Wanken, als er Opfer der brutalen Wutattacken des Schuldirektors Lindum-Svensson wird. Frits benennt sich in Martin um – und beginnt zu träumen: von einer Schule ohne Angst. Seine glühende Bewunderung für Martin Luther King gibt im die Kraft zur Rebellion gegen die scheinbar unanfechtbare Obrigkeit. Dabei wird nicht nur sein Mut auf eine harte Probe gestellt, sondern auch seine Eltern, Mitschüler und Lehrer werden gezwungen, Stellung zu beziehen.
Handlung
Dänemark Ende der 60er Jahre. Der 13-jährige Frits (Janus Dissing Rathke) hat es nicht leicht. Denn gerade ist sein Vater (Jens Jørn Spottag) mit schweren Depressionen in die Klinik gekommen, so dass die Familie den Hof erst einmal allein bewirtschaften muss.
Aber auch sonst ist einiges im Umbruch: Denn die Pubertät ruft langsam das Interesse für das andere Geschlecht, insbesondere für seine Schulkameradin Iben (Sarah Juel Werner), wach. Und auch Iben scheint nicht ganz uninteressiert. Mit dem neuen langhaarigen Musiklehere Freddie Svale (Anders W. Berthelsen), der die Kinder mit unkonventionellen Methoden und Rockmusik begeistert, könnte der Schulalltag daher eigentlich recht erträglich sein. Wäre da nicht der alte Schuldirektor Lindum Svendsen (Bent Mejding), der seine Vorstellungen von Ordnung und Disziplin regelmässig mit Prügelstrafen durchsetzt.
Der Patriarch ist daher nicht nur bei den Kindern sondern auch im Kollegium gefürchtet.
Und auch Freddie Svale, der gegenüber den Kindern…
Dänemark, Ende der 60er Jahre: Das Leben von Frits verändert sich für immer, als er eine verkratzte Schallplatte mit Martin Luther Kings Rede “I have a dream” anhört. Frits verfolgt auf dem ersten Fernseher der Familie die Protestbewegung der 68er Jahre und die amerikanische Bürgerrechtsbewegung. Er ist begeistert von Rock’n’Roll, seinem neuen Hippie-Lehrer und der Aufbruchsstimmung einer ganzen Generation. Doch sein Glaube an Gerechtigkeit gerät ins Wanken, als er Opfer der brutalen Wutattacken des Schuldirektors Lindum-Svensson wird. Frits benennt sich in Martin um – und beginnt zu träumen: von einer Schule ohne Angst. Seine glühende Bewunderung für Martin Luther King gibt im die Kraft zur Rebellion gegen die scheinbar unanfechtbare Obrigkeit. Dabei wird nicht nur sein Mut auf eine harte Probe gestellt, sondern auch seine Eltern, Mitschüler und Lehrer werden gezwungen, Stellung zu beziehen.
Handlung
Dänemark Ende der 60er Jahre. Der 13-jährige Frits (Janus Dissing Rathke) hat es nicht leicht. Denn gerade ist sein Vater (Jens Jørn Spottag) mit schweren Depressionen in die Klinik gekommen, so dass die Familie den Hof erst einmal allein bewirtschaften muss.
Aber auch sonst ist einiges im Umbruch: Denn die Pubertät ruft langsam das Interesse für das andere Geschlecht, insbesondere für seine Schulkameradin Iben (Sarah Juel Werner), wach. Und auch Iben scheint nicht ganz uninteressiert. Mit dem neuen langhaarigen Musiklehere Freddie Svale (Anders W. Berthelsen), der die Kinder mit unkonventionellen Methoden und Rockmusik begeistert, könnte der Schulalltag daher eigentlich recht erträglich sein. Wäre da nicht der alte Schuldirektor Lindum Svendsen (Bent Mejding), der seine Vorstellungen von Ordnung und Disziplin regelmässig mit Prügelstrafen durchsetzt.
Der Patriarch ist daher nicht nur bei den Kindern sondern auch im Kollegium gefürchtet.
Und auch Freddie Svale, der gegenüber den Kindern noch von Unabhängigkeit und Freiheit schwärmt, muss sich in Acht nehmen. Denn er ist noch in der Probezeit, und seine neue Pädagogik stößt bei Lindum Svendsen auf keine große Begeisterung. Ganz anders aber Frits: Er findet in dem neuen Lehrer einen Vertrauten, der ihm nicht nur von der Welt erzählen kann, sondern der ihm auch noch eine Schallplatte mit den Reden seines großen Idols, des Bürgerrechtlers Martin Luther King leiht. Inspiriert von Freddie Svale beschliesst der eigenwillige Frits denn auch, sich von nun an nach seinem Vorbild Martin zu nennen.
Doch als Frits bei einer Dummheit vom Schuldirektor erwischt wird, eskalieren die Ereignisse: Lindum Svendsen, dem der freiheitsliebende Junge schon länger ein Dorn im Auge ist, statuiert ein Exempel und sanktioniert seinen Fehltritt mit schweren Misshandlungen. Mit einem stark blutenden Ohr verkriecht sich Frits daraufhin auf der Schultoilette, wo er vom Musiklehrer schliesslich gefunden und zum Arzt gebracht wird.
Frits’ Eltern sind entsetzt. Obwohl seine Mutter als Schulkrankenschwester um ihren Arbeitsplatz fürchtet, beschliessen Frits’ Eltern, dass gegen den prügelnden Direktor rechtliche Schritte eingeleitet werden müssen. Auch Freddie Svale bestärkt sie in dieser Entscheidung. Doch Lindum Svendsen hat in der ländlichen Gemeinde großen Einfluss. Und die Mitglieder des eingesetzten Untersuchungskomittees sind alle mehr oder weniger abhängig von dem großen Patriarchen, der keine Sekunde zögert, seine Machtposition für eigene Zwecke auszunutzen.
Für die ganze Familie beginnt ein Kampf um Gerechtigkeit, der schon bald einige bittere Erfahrungen bringt…
Weiterführende Informationen im Internet
Filmseite des deutschen Filmverleihs Arsenal
Fanseite mit Bild- und Videodokumentation und einzige Möglichkeit, sich den Trailer im Internet anzusehen
Mehrsprachiger Eintrag zum Film im Berlinale- Programm (PDF)
QuellePresseheft des deutschen Verleihs Arsenalfilm (PDF)
Cast & Crew
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Niels Arden Oplev
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Bent Mejding
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lindum-Svendsen
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Anders W. Berthelsen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Freddie Svale
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Jens Jørn Spottag
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Anne-Grethe Bjarup Riis
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Peter Hesse Overgaard
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Sarah Juel Werner
Regie
Schauspieler
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Janus Dissing Rathke
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Elin Reimer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Großmutter
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Gyrd Løfqvist
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Großvater
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Lasse Borg
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Daniel Ørum
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Kurt Ravn
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Steen Stig Lommer
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Steen Bille
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Niels Arden Oplev
- Genre
- Gerechtigkeitsdrama, Familiendrama, Coming of Age-Film
- Zeit
- 1960er Jahre
- Ort
- Dorf, Dänemark
- Handlung
- Autoritäre Erziehung, Depression, Erwachsenwerden, Familienbetrieb, Freiheitkampf, Kind und Jugendlicher, Klassenzimmer, Landleben, Lehrer-Schüler-Beziehung, Martin Luther King, Misshandlung, Musiklehrer, Mut, Patriarch, Prügelstrafe, Recht und Gerechtigkeit, Rockmusik, Schallplatte, Schulfreundin, Strafe, Umkleidekabine, Vater-Sohn-Beziehung, Vorbild
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Drehbuch
Filmdetails Der Traum
Trailer zum Film Der Traum
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- Der Traum: critic.de












Kritiken (1) — Film: Der Traum
S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenDas ambitionierte Statement gegen die Prügelstrafe lebt vor allem von dem jungen Hauptdarsteller Janus Dissing Rathke, auf dessen puttenhaftem Gesicht sich stets ein untergründiger Schmerz spiegelt. Anrührendes dänisches Gefühlskino mit leichtem Pathos.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (3) — Film: Der Traum
Kommentar schreibenRipley1 2011/04/21 10:51:10
Kommentar löschenNiemand sollte sich vom Etikett "Kinderfilm" davon abhalten lassen, diesen Film zu sehen.
Es geht um die ganz großen Ideale der 68er Bewegung, die ganz ohne Nostalgie noch einmal erprobt werden. Der 13-jährige Frits nimmt den Kampf gegen einen autoritären Schulleiter, der ihm fast sein Ohr abreißt, auf und findet dafür wenig Verbündete bei den Erwachsenen. Der Vater, der zu Depressionen neigt, ist zu schwach, die Mutter ist als Angestellte der Schule wirtschaftlich abhängig, und der beliebte Junglehrer, der zunächst als Vorbote eines gesellschaftlichen Wandels erscheint, fällt um, als der Schulleiter ihm dienstrechtliche Konsequenzen androht für den Fall, dass er gegen ihn in einem Disziplinarverfahren (wegen Körperverletzung) aussagt.
Die Filmemacher verzichten auf alles Plakative (Musik, lange Haare, Sex, Drogen) und setzen stattdessen auf die Glaubwürdigkeit einer Geschichte, in der ein Junge ausgerechnet Martin Luther King zum Vorbild nimmt, um seinen Traum von Freiheit, der auch den Mut zur Wahrheit beinhaltet, zu verwirklichen.
We shall overcome!
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
stalker 2009/11/23 00:23:49
Kommentar löschenRebellieren ist toll. Dänische Schauspieler sind toll. Und ganz ganz toll sind viele dänischen Filme sowieso. Toll ist auch "Der Club der toten Dichter", und natürlich "Stand by me", aber "Der Traum", der ist nicht so toll. Nett. Ja. Nett ist er. Hübsch anzusehen, und man fiebert schon mit und wird ganz schön wütend auf den fiesen Direktor, aber als dieser in der letzten Schulstunde...Also nein. Wie blöd war das denn? Gehen die davon aus, dass sich da der Filmgucker ne ganz andere Geschichte einfach mal so zusammenspinnt, die dann mit der eigentlichen verbindet und zack, Auszeichnungen, Preise, aber vor allem, Lieblingsfilm all jener, die gern einmal rebelliert hätten, heute aber etwas zu alt dazu sind, sind ja Kinder da, und die Kriese, wer weiß was da noch auf uns zukommt, immerhin ist die Prügelstrafe an Schulen abgeschafft, und das ist doch wenigstens etwas.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Iwan Goratschin 2008/06/29 02:04:33
Kommentar löschen"EIN TRAUM VON EINEM FILM"
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Aus dem skandinavischen Raum kommen viele anspruchsvolle Filme. Dieser Film, der mir von einem Freund empfohlen wurde, übertrifft aber alles.
Der Film spielt in Dänemark zu der Zeit des Attentats auf Martin Luther King - einer Zeit, die also auch in Dänemark eine Zeit der Veränderung war.
Er ist nicht nur ein Statement gegen die Prügelstrafe an Schulen - nein, das wäre zu vordergründig gedacht.Er ist eine Statement für Zivilcourage, das Recht auf eine eigene Meinung sowie Selbstverwirklichung.
Ein großartiger, nachdenkenswerter aber auch unterhaltsamer Film auf den emotionalen Spuren von "Stand by me".Vor allem durch die gelungenen Dialoge und die Leistung des jungen Hauptdarstellers ein Filmerlebnis für "Groß und Klein".
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