Der Wald vor lauter Bäumen
Der Wald vor lauter Bäumen (2003), DE Laufzeit 84 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Kinostart 27.01.2005
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von Maren Ade, mit Eva Löbau und Daniela Holtz
Melanie Pröschle, eine junge Lehrerin aus Schwaben, tritt mit viel Idealismus ihre erste Stelle an einer Schule in Karlsruhe an. Der Schulalltag bricht schnell über sie herein, und bis auf ihren sehr bemühten Kollegen Thorsten Rehm findet Melanie kaum Kontakt zu dem vorwiegend älteren Lehrerkollegium. Als sie dann Tina, eine Nachbarin, kennenlernt, scheint sie den erhofften Anschluß in der neuen Stadt gefunden zu haben. Ihre Erwartungen aber erfüllen sich nicht so schnell, und der Wald um sie herum wird immer dichter. Melanie beginnt, in die falsche Richtung zu laufen…
Cast & Crew
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Maren Ade
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Eva Löbau
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Melanie Pröschle
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Daniela Holtz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tina Schaffner
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Jan Neumann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Thorsten Rehm
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Ilona Schulz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Sussmann
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Robert Schupp
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Heinz Röser-Dümmig
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lutger Reinhardt
Regie
Schauspieler
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Martina Eckrich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Renate Pföhler
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Nina Fiedler
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Hans-Rüdiger Kucich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gerd Postweiler
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Ruth Köppler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elvira Fischer-Walter
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Achim Enchelmaier
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Monika Hirschle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Melanies Mutter
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Volker Jeck
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Melanies Vater
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Maren Ade
- Genre
- Tragikomödie, Sozialdrama
- Handlung
- Falsche Freunde, Falsche Freunde, Kultfilm, Lehrer, Scheitern, Scheitern, Schüler, Spott
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der Wald vor lauter Bäumen
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Kritiken (2) — Film: Der Wald vor lauter Bäumen
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Kommentar löschenMit "Der Wald vor lauter Bäumen" kommt endlich eine klare Antwort auf Pisa ins Kino. Maren Ade zeigt eindringlich und mit dokumentarischer Schärfe, dass alles eigentlich noch viel schlimmer ist, als viele es ahnen oder wahrhaben wollen. Dass niemand sich über eine zunehmende Analphabetisierung wundern muss, wenn Lehrer so gnadenlose Autoritätsverluste erleiden wie die zwar eifrig bemühte aber doch heillos überforderte Protagonistin im Film.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenIdealismus ist ein feiner Charakterzug. Doch die schwäbische Nachwuchslehrerin Melanie Pröschle (Eva Löbau), die in Karlsruhe ihre erste Stelle antritt, ist eindeutig zu engagiert für diese Welt. Ganz fest war der Wille, im badischen Exil alles richtig zu machen. Doch mit jedem neuen Annäherungsversuch verstrickt sich die 27-Jährige weiter in ihrem Teufelskreis aus Lügen, falschen Hoffnungen und Selbsterniedrigung; sieht am Ende vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Groteskerweise gilt dies auch ein wenig für die gebürtige Karlsruher Filmemacherin Maren Ade.
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Kommentare (8) — Film: Der Wald vor lauter Bäumen
Kommentar schreibenhomeaffairs 2012/01/08 19:29:31
Kommentar löschenEin starkes stück deutsches kino, welches durch die nüchternde und zugleich nahe erzählweise überzeugt. Dabei empfindet man durchgehend gleichzeitig mitleid mit, als auch abneigung zur hauptfigur, die einerseits alles, andererseits gar nichts falsch zu machen scheint. Ein zeugnis der verlierer der ellenbogengesellschafft, in der die eigene unsicherheit schnell die größte falle werden kann. Toll gespielt, gekonnt umgesetzt...
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doc_flunder 2011/03/21 01:36:26
Kommentar löschendas drehbuch ist rund, die geschichte erschreckend realistisch, die doku-artige kamera effizient bis zur schmerzgrenze und eva löbaus schauspielerische leistung einfach nur herausragend. selten habe ich mich beim schauen eines films so schlecht gefühlt. in puncto intensität übertrifft "der wald vor lauter bäumen" sogar noch ades formal ähnlich angelegten berlinale-hit "alle anderen". ein in jeder hinsicht bemerkenswerter debutfilm, der zum besten zählt, was das deutschsprachige kino in den letzten jahren hervorgebracht hat. leichte kost sieht allerdings anders aus...
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stalker 2009/06/29 06:20:43
Kommentar löschenSieht nicht gut aus, hört sich schlimm an und ist auch sonst nichts besonderes. Eine naive junge Frau scheitert im falschen Beruf am falschen Ort. Na sowas.
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danmoviepilot 2009/02/18 08:44:02
Kommentar löschenEin extrem origineller Film. Leider gibt es derart gute Drehbücher viel zu selten. Wo andere Filme noch eine künstliche Geschichte dazustricken würden, bleibt Maren Ade bei einem schlichten Psychogramm. Nur eine Sache hat mich gestört: ein so genialer Film braucht ein solch dramatisches Ende aus meiner Sicht nicht.
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Nevenka 2008/05/01 11:08:42
Kommentar löschenMir wollten sich hier und da die Fußnägel hochrollen, so trampelig verhält sich die unsympathische Protagonistin, so sadistisch verhält sich die Kamera, dass sie in all diesen hochnotpeinlichen Situationen draufhält und der Antiheldin nie die Möglichkeit der Verdrängung gibt, nach dem Motto „hat außer den Anwesenden niemand mitbekommen“. Mitleid empfinde ich nur in wenigen Momenten, häufiger stehe ich auf der anderen Seite und fühle mich durch die Frau bedrängt. Als Zuschauerin möchte ich wie die Nachbarin die Tür zumachen, um jede Beziehung zur Hauptfigur abzubrechen und mich dem Unangenehmen zu entziehen. Vielleicht ist dieser Fluchtinstinkt auch dafür verantwortlich, dass mir den Film trotz seiner Intensität zu lang, stellenweise zu langatmig ist.
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AugusteB 2008/02/25 16:18:42
Kommentar löschenEin Meisterwerk an Peinlichkeiten. Grandiose Dialoge und eine extrem gute Besetzung. Quälend komisch. Eine Dramaturgie die nur abwärts geht (bis zum wunderbaren Schlußbild).
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Jonni 2008/01/23 11:32:07
Kommentar löschenAn dem Film ist erstmal alles abschreckend: Akzent, Kamera, Ausstattung, Hauptdarstellerin, Setting.... Wer sich dann doch traut ihn zu sehen, wird es nicht bereuen, auch wenn das Zuschauen körperlich wehtut.
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Martin_Rose 2007/11/29 12:26:20
Kommentar löschenObwohl der schwäbische Akzent abschrecken könnte und die Kamera absolut „low budget“ ist, ist die Geschichte so intensiv und überzeugend erzählt, dass ich den Film zum Schluss nur noch im stehen gucken konnte, zum hinsetzen war ich einfach zu ergriffen.
Unbedingt anschauen, einer der besten deutschen Filme überhaupt.
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