Der Widerspenstigen Zähmung

The Taming of the Shrew (1967), US/IT
Laufzeit 122 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 01.09.1967

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mit Alfred Lynch und Giancarlo Cobelli

Kaum ist der junge Lucentio mit seinem Diener Tranio von Pisa aus in Padua eingetroffen, verliebt er sich in die wunderschöne Bianca und will sie zur Frau gewinnen. Doch unabhängig von Biancas Zustimmung hat die Sache einen Haken: Biancas Vater hat geschworen, seine Tochter erst dann heiraten zu lassen, wenn auch seine ältere Tochter Katharina einen Mann gefunden hat. Was allerdings nicht ganz einfach ist, denn Katharina gilt als äußerst widerspenstig und entspricht in ihrem Verhalten so gar nicht den gesellschaftlichen Konventionen. Neben Lucentio buhlen auch Gremio und Hortensio um die Gunst von Bianca. Um sie von dem Schwur des Vaters zu befreien, beschließen sie, einen Mann für Katharina zu finden. Dabei stoßen sie auf den dreisten und draufgängerischen Petruchio, der seinerseits ein Auge auf Katharinas Mitgift geworfen hat. Petruchio ist guter Dinge, Katharina mit der ihm eigenen, wenig zimperlichen Art zur Räson zu bringen. Lucentio hat es mittlerweile geschafft, sich als Hauslehrer in Biancas Nähe zu schleichen.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Der Widerspenstigen Zähmung

alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

Bombastische Verfilmung des bekanntes Shakespeare-Stoffes: Mit einigen Freiheiten und insgesamt doch nahe an der Originalvorlage quetscht Zeffirelli ein lautes und bisweilen fahriges Theaterstück in bewegte Bilder. Das ist bunter Klamauk, der bestimmt nicht überall auf Gegenliebe trifft, mit einer extrem frühen Geschlechterrollenkritik. Burton und Taylor reiben sich für diese Großproduktion wieder einmal auf und spielen dabei mit ihrem Image - sprich - konsequent ihre gewohnten Rollen.

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Kommentar — Film: Der Widerspenstigen Zähmung

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8martin

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Bewertung9.0Herausragend

Der Widerspenstigen Zähmung

Was zu Beginn ein Werben um eine wilde, aufbrausende Frau der Mitgift wegen ist, entwickelt sich im Verlauf zu einer äußerst turbulenten Auseinandersetzung um die Vorherrschaft in der Ehe. Letztlich sogar um den Wahrheitsgehalt der biblischen Aussage: „die Frau sei dem Manne untertan“. Doch das Ganze wird mit so viel Schwung und Witz dargestellt, dass einen die gut übersetzten Texte von Shakespeare überhaupt nicht stören. Im Gegenteil dieser Film ist eine hervorragende Werbung für das klassische Theater.
Es ist eine der gelungensten Komödien der Filmgeschichte. Die Handlung wälzt sich im prallen Leben: tosende Massenszenen wechseln mit besinnlichen Bildern, in denen nur die Mimik der Hauptdarsteller beeindruckt. In diesem Film stimmt einfach alles: von der Ausstattung, über die musikalische Untermalung bis hin zu jedem einzelnen Akteur und jedem Detail. Doch die letzte Erfüllung erhält dieser wunderbare Streifen durch das kongeniale Zusammenspiel der beiden Schauspielgenies Taylor /Burton.

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