Detroit
Detroit (2003), DE Laufzeit 78 Minuten, Drama
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von Jan-Christoph Glaser und Carsten Ludwig, mit Christoph Bach und Diana Maier
Der junge Edzard fährt in seinem Kombi auf der vierspurigen A2 von Berlin nach Braunschweig. 240 Kilometer, die zu drei Tagen werden. Den Menschen in Tankstellen, Designer-Outlets und auf Rastplätzen erzählt er, dass er sich auf dem Weg zur Beerdigung seines Bruders und großen Vorbildes Volker befindet. Zu ihnen gehören: ein Tramper, der mit seinen Ambitionen zum Small Talk jeden aus der Reserve lockt; ein verhinderter Galerist, der Weisheiten aus chinesischen Glückskeksen an Menschen weitergibt, als wären es seine eigenen; ein alter Schulfreund, der Edzard einen ungeöffneten Abschiedsbrief einer Freundin mit-gibt, und Mira, ein Mädchen, das zwar stetig ein anderes Ziel vor Augen hat, dessen Wege sich jedoch auf mysteriöse Weise immer wieder mit denen Edzards kreuzen. Edzards Begegnungen verlaufen überraschend und nehmen absurde Wendungen, wenn er Antworten auf seine existenziellen Fragen einfordert, die ihm seine Gegenüber nicht geben können. Edzard zertrümmert die Formeln der Kommunikation und die Rituale seiner Beziehungen, hinterlässt Verblüffung und Verstörungen, die schließlich auf ihn selbst übergreifen. In Braunschweig angekommen, stellt sich der wahre Grund seiner Reise heraus.
Cast & Crew
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Jan-Christoph Glaser
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Carsten Ludwig
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Christoph Bach
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Diana Maier
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Marc Zwinz
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Johannes Lang
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Moritz Stoepel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Galerist
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Ingo Haeb
Regie
Schauspieler
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Carsten Ludwig
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Detroit
Trailer zum Film Detroit
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Kommentare (2) — Film: Detroit
Kommentar schreibenMondlady 2008/07/07 22:22:22
Kommentar löschenbei mir hat der film viele fragen hervorgerufen, auf deren beantwortung ich vergeblich bis zum ende gehofft habe.
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Kubrick_obscura 2008/07/05 18:02:48
Kommentar löschenDas deutsches Kino mal so richtig postmodern sein kann zeigt "Detroit".
In seiner kühlen und grauen Glas-Beton-Highway-Optik erinnert der Film an die Filme von Lynch und Fincher. Das Schauspiel ist übersteigert. Jedem kleinen Satz, jeder Geste wird ein Übermaß an Wert beigemessen. Die Reaktionen fallen dementsprechend extrem aus, ganz im Sinne Edzards. Seine sprachphilosophischen Konflikte erinnern auch ein wenig an Godard. Die Psychologie der Figuren bleibt uns verschlossen. Auch die große Auflösung am Ende ist mehr Frage als Antwort. "Detroit" ist eine große Rätselkiste, der man ständig skeptisch gegenübersteht. Auf der einen Seite will man das Rätsel lösen, auf der anderen Seite hat man keine Lust darauf, weil man schon so viele dieser Art gelöst hat.
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