Detroit Rock City

Detroit Rock City (1999), US
Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Musikfilm, Komödie, Abenteuerfilm, Kinostart 30.09.1999

6.1 Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
515 Bewertungen
13 Kommentare
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von Adam Rifkin, mit Natasha Lyonne und Edward Furlong

Die vier Kids Hawk (Edward Furlong), Jam (Sam Huntington), Trip (James DeBello), und Lex (Giuseppe Andrews) leben im Detroit der siebziger Jahre. Doch statt wie andere Jugendliche ihren Alters in schillernden Klamotten in die Disco zu gehen, hören sie lieber Kiss und fahren sich massenweise leichte Drogen rein. Schon seit drei Jahren wollen sie ein Konzert ihrer Idole besuchen, doch bisher haben ihnen ihre Eltern immer einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wird es ihnen dieses Jahr gelingen?

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Kommentare (13) — Film: Detroit Rock City

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doctorgonzo

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Bewertung10.0Herausragend

"You gotta lose your mind in Detroit Rock city"

Ja, liebe Leute. Nach langer Zeit ist es mal wieder soweit. Es gibt eine neue Folge von "doctorgonzo außer Rand und Band". Ein bisschen Retro, ein bisschen Millenium, ein bisschen seltsam, ein bisschen fies, also eigentlich so wie immer.

Der Titel dieser Episode ist "doctorgonzos Sonntagnachmittag".

Lehnt Euch also zurück, dreht die Lautsprecher an Stereoanlage oder PC auf und malträtiert Eure Nachbarn, Eltern, Kinder, Arbeitskollegen, zufällig anwesende Zeugen Jehovas ("Wir möchten mit Ihnen über `KISS´reden") oder wen auch immer mit Songs, die zum Soundtrack dieses Films passen, während Ihr wieder schwammige Erinnerungen lest, aus dem Leben von doctorgonzo, Sondergesandter des Papstes, zukünftiger Außenminister des Iran, Headhunter des Rolling Stone, außereheliche Affäre von Stephenie Meyer, Tanzschullehrer von Michael Bay und Napalmgroupie.

Kennt Ihr Sonntage...? Sonntage sind sowas wie der Insiderwitz jeder normalen Woche. Man dümpelt noch in den Zerrbildern des vorangegangenen Abends, falls man schon wieder lebendig genug ist, überhaupt zu dümpeln. Zusätzlich grinst einen schon mit gelungenem Sarkasmus die neue Woche an. Man hat frei, ist aber doch gefangen. Fiese Sache, beinahe Berechtigung beinharter Depressionen.

Als ich in den dunklen Zeiten um die Jahrtausendwende noch der Zeitvertreib einer mehrfach erwähnten Rothaarigen war (und sie meiner), war Sonntag immer noch ein wenig seltsamer, denn es war für die erste (die glücklichere) Hälfte unserer Beziehung immer der Tag, an dem wir uns für fünf Tage voneinander verabschiedeten.
Das war schon irgendwie traurig...hätte ich damals doch nur die Konsequenzen der Alternativen gekannt.

Aber es gibt ja Konstanten im Lauf dieser Welt, die alle Krisen, Kriege, Kaffeekränzchen und Katastrophen überdauern.
Die Sonntagnachmittagfilme!

Ja, man kennt und verachtet einige von denen, die man da so vorgesetzt bekommt, aber manchmal, also manchmal da gibt es einen Film, der passt einfach. Genau zum Moment. Und so einer war "Detroit Rock City". Auf meiner Glotze. Vor grob geschätzt einer Dekade.

Die Geschichte ist im Kern total simpel. Eine Gruppe von vier Highschooljungs (unisono erfrischend lebensnah und unbeholfen dargestellt) setzt sich mit den täglichen Problemen ihres Daseins Ende der 70er Jahre auseinander und möchte eigentlich zu einem Konzert der Rockband "KISS".
Soviel zum Grundkonzept. Dass dabei Dinge wie religiös-fanatische Mütter, fiese Discofans (Discofans sind heute sogar noch fieser), erste Romanzen, Schlägertypen, Autoreisen, Wachhunde, Teenieschönheiten, Räuber, Priester, geschminkte Rotzblagen und ähnliche Problemchen noch verwurstet werden, macht den eigentlichen Reiz dieses Filmes aus, der mir da des Nachmittags entgegenstürzte.

Er ergeht sich in Details, ohne sich zu zerrennen, zeichnet die Jungs als Gruppe und als Individuen. Und genau das läßt sich gut an, denn man hat nun mal ein Stück weit eine andere Identität, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist.

Soweit, so gut, sagte der Sonntagnachmittag damals zu mir.
Oder ich dachte es mir und blickte auf meine damalige Freundin, die den Film mit mehr Gleichgültigkeit verfolgte als ich. Wohl auch, weil ihr Musikgeschmack weit weg war von dem, was hier aufgefahren wird...Spätestens da hätte ich eigentlich klar sehen müssen... Denn hier gibts tierisch was auf die Ohren:
KISS, The Ramones, Golden Earring, David Bowie, Blue Öyster Cult (nicht Bar), Cheap Trick, Thin Lizzy, AC/DC...
So möchte ich das haben.
Die ideale Symbiose von Roadmovie, Anarchokomödie und Coming of Age Film, aber eben zusätzlich mit königlichem Krach und einer im Film präsentierten Fanschar, wie sie seit "Wayne´s World" nicht mehr liebevoll darstellte.
Ein bisschen wie "Stand by me" mit KISS statt einer Leiche. Vier Jungs auf grandioser und mitreißender Odyssee.
Dazu sind sogar die Mädels süß und Melanie Lyskey, besser bekannt als Charlie Harpers Stalkerin, hat an einem Ort ein Stelldichein, an dem ich das auch noch gern ausprobieren würde, würde ich nicht auf der Schwelle solcher Gebäude anfangen zu schmelzen.
Geniale Gastauftritte, eine echte Lakritzpizza, der "Sinn für Selbstzerstörung, der den Rock zum König der Musik macht" und und und...
"Stand by me" trifft "Blues Brothers" trifft "Die wilden Siebziger" trifft "Animal House" trifft "This is Spinal Tap".
Ein grandioser Musikfilm mit irre sympathischer und gekonnt unsympathischer Besetzung, gelungenen Gags wie MATMOK (bitte selbst rausfinden) und einem Soundtrack, zu dem man selbst mit einer alten Karre nach Detroit juckeln möchte, sogar von Oer-Erkenschwick aus.

Ich habe meine damalige Freundin mal auf ein Festival mit The Offspring, Wolfsheim, The Darkness, Die Ärzte, Fanta 4, Fettes Brot, Beatsteaks mitgenommen, danach beschloss ich, zukünftig lieber ohne sie derartige Veranstaltungen aufzusuchen.

So war es rückblickend ein sehr lehrreicher Sonntagnachmittag, der mir einmal mehr demonstrierte, warum Rock eben der König der Musik ist, wie nicht zuletzt der große Zeitgeistphilosoph Homer J. Simpson immer wieder gern betont.

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alanger

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mein freund ist leider dieses jahr gestorben.


doctorgonzo

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Das tut mir leid.


Chewbacca

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wildes episches Road-Movie zur Huldigung des Rock von und mit KISS. Dabei macht sich die Band Mystery, gleichwohl alle vier riesige KISS-Anhänger, auf den Weg zum legendären Konzert in der COBO HALL DETROIT `78.
Natürlich ist die Fahrt dorthin eine riesige Tortur, die die Freunde Jam, Hawk, Lex und Trip nur noch näher zusammenbringt und am Ende das Unmögliche in so greifbare Nahe rückt. Viele Szenen sind dabei herrlich überdreht und so saumäßig lustig, das einem die Luft wegbleibt, denkt man nur an den innovativen Strip eines Edward Furlong oder das Beichterlebnis von Sam Huntington. Aber auch Giuseppe Andrews und James DeBello erleben Unglaubliches auf diesem Trip, der zusätzlich ein hervorragendes Musik-Set besitzt und neben der KISS-Originalbesetzung natürlich noch Leute wie Shannon Tweed und Ron Jeremy auftreten lässt.

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seniorem

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Bewertung6.5Ganz gut

Als Kissfan hatte ich eine Menge spaß

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Bandrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Detroit Rock City“ ist nicht einfach bloß ein weiteres Roadmovie über eine Gruppe Jugendlicher, die unbedingt ihr Ziel erreichen wollen!
Also…irgendwie doch, aber eben auch wieder nicht.
Ich meine, es geht um 4 Jungs, die unbedingt auf ein Kisskonzert wollen.
Der Film schlägt nicht in dieselbe Kerbe wie die vielen ähnlichen Genrenachbarn.
Er thematisiert viel mehr die Liebe der Jugendlichen zum Rock und Metal und ihre Begeisterung dafür.
Man leidet praktisch mit ihnen, wenn ihnen die Karten genommen, wiedergegeben, wieder genommen und schlussendlich doch noch gegeben werden.
Das ist nicht bloß ein Film, für mich hat er etwas von einer Lebenseinstellung.
Die Pflicht alles sausen zu lassen, wenn die Lieblingsband in der Nähe ist.
Die Pflicht in der ersten Reihe zu stehen.
Die Pflicht unbedingt ein Plektrum, Drumstick oder was auch immer zu fangen.
All das sind Pflichten, die ich nur zu gut von meinem Konzert mit meiner Lieblingsband kenne.
Es mag ja sein, dass diese Pflichten mit dem Älterwerden immer unwichtiger werden. Später muss man einfach nicht mehr in der ersten Reihe stehen, man genießt von weiter hinten.
Man muss nicht mehr den Arbeitgeber anlügen, wenn eine Band in der Nähe spielt. Schließlich ist man ja reifer und weiß, was das Wichtigste im Leben ist.
Und etwas fangen muss man schon gar nicht mehr, was will man damit denn auch machen?
Man ist ja schließlich erwachsen.
Eben für diese Menschen gibt es „Detroit Rock City“. Auf das die Begeisterung an der Musik, an Konzerten und dem ganzen Drumherum wieder in Erinnerung gerufen wird. Dieser Spaß, das sich Gehen lassen und dieses Gefühl, wenn der Bass durch die Brust wummert.
Man muss auch mal das Kind im Manne rauslassen. So wie es Kiss nach all den Jahren immer noch tun. Die sind nie wirklich erwachsen geworden und haben den Spaß an der Sache nicht verloren. Ebenso wenig wie ihre Fans in den Mittvierzigern auf Konzerten.
Die haben sich nämlich noch etwas von ihrem rebellischen, jugendlichen Geist bewahrt.
Dieser Film wird in meinem Leben noch oft geschaut werden, auf das ich dieses Gefühl nicht vergesse…

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freedika

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Bewertung7.0Sehenswert

Man ist der Soundtrack geil. Da vergisst man auch den pannälermäßigen Rest. Wie Hansi Kraus minus Heintje plus Kiss.

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FordFairlane

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Ultimative Kissfilm und zudem ein recht interessante Story sie sich laut Gene Simmons wirklich so abgespielt haben soll. Die Jungs soll er nachdem Konzert damals getroffen haben und in dieser Zeit schilderten sie ihren weg. Das er die Geschichte erst so spät verfilmt hat lassen, finde ich aber komisch. Egal aufjedenfall einer der besten Filme für mich und eine total abgedrehte komödie für Kiss Fans und die es werden wollen.

Ps. Zusatzinformationen alle Produkte also Figuren, Poster, Karten, Schallplatten und CDs stammen auf Gene Simmons Privatsammlung, die er den Machern zu Verfügung gestellt hat!

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Blonder

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Bewertung7.0Sehenswert

Vier Jungs wollen zu einem KISS Konzert, haben aber keine Tickets, und um reinzukommen geraten sie in die verrücktesten Situationen. Die Handlung ist zwar nicht sehr anspruchsvoll, dennoch treffen die Gags meistens ins Schwarze. Außerdem fällt es einem schwer bei diesem fetzigen Soundtrack still zu sitzen.
Kurzweilige Komödie die rockt.

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pellekraut007

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mag sein, daß ich geistig daherkomme wie Jongo, aber ich ich mag die Kiffnase und so habe ich Detroit Rock City zweimal gesehen. Und auch nach dem zweiten Mal: Ja, ich finde die Teenie-Geschichte lustig. Kiss is this, nein, Disco, nein, Hose runter und 100 Dollar kassiert, mit einem Besen in der Hand, gegen einen Räuber und eine Menge Roadies. Teilweise holprig erzählt aber mit schönen Einfällen, so, daß man gerne vor dem Bildschirm bleibt. Kein Klassiker! Mist, das mit meinem Ja-, Nein- oder Fiftyfifty-Konzept wird verdammt hart.

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alanger

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Bewertung5.5Geht so

tja KISS is nich so mein ding.

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TobiasSD

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Bewertung7.5Sehenswert

Lustige Komödie, die sich der Liebe zur Musik widmet. Für Fans von Kiss und Liebhabern vergleichbarer Filme (Almost Famous, Rock'n'Roll Highschool, Dazed and Confused, ...) definitiv ein Muss!

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Punk

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Bewertung9.0Herausragend

Nicht nur für Kiss-Fans ganz grosses Kino, let´s rock!

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lockodox

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Bewertung7.0Sehenswert

das ist rock

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PrettyPenny

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein durchaus fantastisches Roadmovie mit witzigen Protagonisten und einem grandiosen Soundtrack.

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