Deutschland 09 - 13 kurze Filme zur Lage der Nation - Kritik

DE 2009
Laufzeit 151 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Kinostart 26.03.2009

Kritiken (7) — Film: Deutschland 09 - 13 kurze Filme zur Lage der Nation

Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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3.5Schwach

Braucht die Welt 13 Kurzfilme über Deutschland?

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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3.0Schwach

Aus der anvisierten Bestandsaufnahme der deutschen Wirklichkeit ergibt sich so kein Gesamtbild zur Lage der Nation, sondern nur eine über weite Strecken krampfige, angestrengte, bedeutungsschwangere Kurzfilmanhäufung, die ihr Versprechen nicht einlöst.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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6.5Ganz gut

Die Größen unseres hiesigen Kinos, sie liefern hier Produkte ab, die manchmal eher an Studentenulks oder überambitionierte Abschlussfilme erinnern und dem Untertitel, der ideellen Klammer des Projekts selten gerecht werden. Freilich: Die große Finanzkrise hat den Film überrollt, das deutsche Schicksalsjahr, das derzeit gern beschworen wird, lässt sich darin noch nicht wiederfinden. Vielleicht wird das noch kommen: Mit-Initiator Tom Tykwer hofft, dies könne der Anfang einer ganzen Reihe sein.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.0Sehenswert

Selbstverständlich darf nicht unerwähnt bleiben, dass unser Sicherheits-Staat Überwachung mittlerweile als Selbstläufer betreibt und auf jeden Fall irgendjemanden fassen muss, auch wenn dabei das Strafrecht kaltgestellt wird: „Jeder kann zum Terroristen werden!“ Dominik Grafs filmischer Essay blickt wesentlich subtiler auf Architektur im neuen Deutschland und legt über die Fassaden innere Zustände unserer Gesellschaft bloß. Produzent Tykwer bleibt das filmische Meisterstück: Seine Episode um Benno Fürmann als abdrehenden Weltreisenden in Sachen Inneneinrichtung von Luxus-Hotels verhält sich in Schnitt und Inszenierungskraft zum Rest wie damals „Lola rennt“ zur Öde deutscher Beziehungskomödien.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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9.5Herausragend

„Deutschland 09“ ist außerordentlich, uneinheitlich, brillant, banal, parteiisch, überraschend, das Schaufenster einer extrem talentierten Regiegeneration, bis Dani Levys herrlicher Psychiater-Neonazi-Spezialeffekt-Merkel-Psychopharmaka-Melange. Und am Schluss, wenn wir so viele deutsche Facetten gesehen haben, dass wir noch weniger eine Definition wagen würden als davor, macht Christoph Hochhäuslers „Séance“ etwas sehr Kluges: Er verwandelt den festen Begriff in eine Sehnsucht, die jeder für sich selbst füllen kann.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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6.0Ganz gut

"Gemischtes Vergnügen", nicht Omnibus-Film, sollte von Rechts wegen die Genre-Bezeichnung lauten. Hier, jetzt, als Wettbewerbsbeitrag, aber außer Konkurrenz: "Deutschland 09", Großversammlung des deutschen Filmbetriebs; dahinter als spiritus rector der große Vorsitzende Tom Tykwer. Die Idee: 13 RegisseurInnen bringen in 13 Filmen deutsche Gegenwart auf die Leinwand. Das Ergebnis fällt verdammt unterschiedlich aus. Nicht einmal so sehr in der, sagen wir es so verschnarcht, wie es denn auch ist: Grundbefindlichkeit. Gesellschaftskritik, im Zweifel von links, wird fast durchweg geübt, mal ernsthaft, mal komisch, in aller Regel aber doch: eher schlicht im Gemüt.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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6.5Ganz gut

Auch wenn der Film nicht in jeder Episode funktioniert, wenn nicht alles den Geschmack des Publikums treffen dürfte – er ist ein selbstbewusstes Statement einer Generation, die einerseits die Filmemacher, die einst Deutschland im Herbst drehten, schätzt, andererseits aber auch genau weiß, die sie einen ganz anderen Zugang zu der Auseinandersetzung mit der eigenen Heimat finden muss und finden will. Und vielleicht ist es eben mit Deutschland genauso wie mit diesem Film: Manches mag man eben und anderes nicht.

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Kommentare (9) — Film: Deutschland 09 - 13 kurze Filme zur Lage der Nation

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Telebaum

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film gibt - wenn auch nicht über die Gefühlslage der Nation - zumindest Auskuft über die Lage der Filmschaffenden der Nation. Wie bei einem schlechten Länderspiel sind Gewinner immer jene, die nicht dabei waren, v.a. Petzold, der derzeit überhaupt größte deutsche Regisseur.
Was den Film angeht, kann man sich die ersten sechs Beiträge getrost sparen, das ist miserabel, einfallslos, uninspiriert, mit dem Tiefpunkt Krebitz. Die Vier Punkte gibt es für die gewohnt großartige Kombi Steinbichler/Bierbichler, für Weingartners allerdings Kurzfilmungeeignetes Aufrüttlung, Beckers Ironie und natürlich für Tykwer, der die Lage des "kapitalistischen Leistungsträgers" derart minimalistisch und zugleich unglaublich vielsagend in so wenigen Minuten beschreibt, dass man nur staunen kann.
Fazit: Derartige Projekte sind wohl zum Scheitern verurteilt, vll. wäre es sinnvoller, wenn man den Mut hätte, tatsächlich zu selektieren, um beim Zusammenstellen die Spreu vom Weizen zu trennen oder bereits in der Vorauswahl anhand der Konzepte und Bücher sich auf die wirklich kreativen Beiträge beschränkt. So etwas wie dieses Krebitz/Hegemann-Zeug dürfte an der Filmhochschule kein Erstsemester abliefern. Lieber 80 Minuten gutes Kino als 150 Minuten die exibitionistische Selbstentblößung der nach Fassbinder nun einmal ins Mittelmäße abgerutschten deutschen Filmlandschaft. Das braucht niemand. Ein Deutschland im Herbst am allerwenigsten.

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Filmsuechtiger

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Wunderbar geschrieben.


Telebaum

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danke


annaberlin

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Bewertung3.0Schwach

Dominik Grafs Kurzfilm war der beste in dieser Kompilation, Nicolette Krebitz Beitrag eine totale Grütze. Leider ist es unmöglich, dieses Werk mit 13 Kurzfilmen einheitlich zu bewerten. Nur so viel: Der Vorteil der DVD ist es, dass man sich die Grütze nicht gezwungenermaßen anschauen muss.

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stalker

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Bewertung7.5Sehenswert

(Habe mir erlaubt, die Liste von Kubrick_obscura zu nutzen. Danke.)

1. Angela Schanelec: "Erster Tag"
Der ist mir entgangen. Hielt ihn für den Vorspann. ?/10

2. Dani Levy: "Joshua"
Lustig, verschroben, satirisch und sehr unterhaltsam. 8/10

3. Fatih Akin: "Der Name Murat Kurnaz"
Ein nachgestelltes Interview, dass Murat Kurnaz der Süddeutschen Zeitung gegeben hat. Wichtig und gut. 10/10

4. Nicolette Krebitz: "Die Unvollendete"
Eine Frechheit. Eine Anmaßung. Die Autorin sollte erstmal erwachsen werden, bevor sie nochmal die Worte Verstorbener für ihre Larifariichwillallesundweißnichtwasgedanken missbraucht. 0/10

5. Sylke Enders: "Schieflage"
Kurz, nicht originell, aber wichtig. Und gut gefilmt ist er auch. 8/10

6. Dominik Graf: "Der Weg, den wir nicht zusammen gehen"
Der beste Film. Technisch wie inhaltlich großartig. Die Sprache der Architektur als Ausdruck einer kranken Gesellschaft. 10/10

7. Hans Steinbichler: "Fraktur"
Unterhaltsam, amüsant, böse. 8/10

8. Isabelle Stever: "Eine demokratische Gesprächsrunde zu festgelegten Zeiten"
Nette Idee, nur haben die Kinder nicht so viel zu sagen. Langweilig, aber gut gemeint. 5/10

9. Hans Weingartner: "Gefährder"
Neben Fatih Akins Film der wichtigste Beitrag. Eine wahre Geschichte über den Überwachungsstaat BRD, so unglaublich und erschreckend. Ich wünsche mir eine Langfassung! 10/10

10. Tom Tykwer: "Feierlich reist"
Langweilig und uninteressant, wenn auch schön anzusehen. Ein Manager reist um die Welt, und überall siehts gleich aus. Hm. 2/10

11. Romuald Karmakar: "Ramses"
Langweilig und uninteressant. Arme gestörte Männer, armes gestörtes Deutschland. 2/10

12. Wolfgang Becker: "Krankes Haus"
Großartig. Eine Parabel, wunderbar surreal erzählt, und doch so wunderbar leicht, erschreckend und komisch 10/10

13. Christoph Hochhäusler: "Séance"
Und in den Mondsand schrieb sie Deutschland. Keine Ahnung, was das sollte. 0/10

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nurleben

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Bewertung3.5Schwach

Die beste Episodeist "Die Unvollendete", hat mir tatsächlich richtig gefallen (8.5/10). Die beiden Dokuepisoden "Ramses" und "Eine Demokratische Gesprächsrunde zu festgelegten Zeiten" sind solide, wenn auch jede für sich nervig. Das nachgestellte Interview mit Kurnaz war noch ganz okay. "Erster Tag" warn scöner ruhiger Einstig. Auch manche andre Episode ist im Ansatz garnicht mal schlecht gewesen.

Aber das Resultat ist mies, einfach nur mies. Unbehagen. Schwarzseherei. Gejammer. Dystopie. Ein Blick auf Deutschland durch geschwärzte Brille. Schuld, Scham, Schande ... Ambiguität, Grautöne, Feinheiten, Tiefe fehlen und es ist nicht wirklich der Kürze der Episoden geschuldet, wie "Die Unvollendete" zeigt kann man auch in aller kürze einen intensiven guten Film machen.
Selbst Weingartner hats verbockt. Ziemlich lasche Umsatzung des hochbrisanten Stoffes. Die SEK-Stürmungsszene is jetzt schon seine dritte, es wiederholt sich langsam ... Und die Figuren sidn viel zu schwarz-weiß-bieder charakterisiert, die "bösen" BKA-Leute nicht ernstzunehmen und ihre Gespräche unglaubwürdig.
Diese miese Mondepisode am Ende, die mehr ein Hörspiel mit Diashow als ein Film war, war dann echt nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufne brachte. Diesen Mist hab ich mir dann nicht mehr zuende angeschaut.

Das ist kein Film zur Lage der Nation. Eher einer zur Lage der Regisseure. Den mehr als vier Regisseurinnen konnt eman leider nicht gewinnen und das hat dem Projekt nicht gerade gut getan. Denn bei ihnen ist die Mistquote nich so hoch wie bei ihren männlichen Kollegen.

Worans auch immer liegt, der Film war am Ende ne einzige Enttäuschung. "Die Unvollendete" sollte lieber einzeln ins Kino, denn dann würde er vielleicht noch mehr scheinen als unter all dem Unrat.

Geht lieber nicht rein, wartet auf ne DVD oder so wo ihr dne Mist überspringen könnt.

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nurleben

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ich schaue am liebsten durch eine durchsichtige Brille, glaub mir, ich weiß wovon ich rede, als Brillenträger :P


nurleben

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Und ich erkenne immer wieder was in diesem Land, was mir ein Lächeln auf die Lippen zaubert :). Nicht ständig, aber immer wieder :D.


Geistertexter

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine filmische Wundertüte zur Lage der "Nation" von herausragend (Dominik Graf) bis enttäuschend (Fatih Akin, N. Krebitz) ist alles irgendwie flächendeckend vertreten. Das Gemecker und Geschnauze allerorten über diese gelungene Rolle ist aber ebenso typisch deutsch wie die karnevaleske Schwarzmalerei in "Krankenhaus Deutschland". Viele vermissen die Ordnung, die Einheit, das Manifest. Man kann die Dinge auch krank reden. Das macht die Politik doch so gern, um sich dann wie die groteske Schily-Schäuble-Figur in "Gefährder" (wer gefährdet hier eigentlich wen?) heuchlerisch als Retter der "Deutschen" zu gerieren. Die Filme haben vieles verschiedenes zu sagen, und es wird sogar geschwiegen, wie in Schanelecs "Erster Tag". Leider gleich zu Anfang, was mutig, aber nicht leicht zu schlucken ist.

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alanger

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Bewertung2.5Ärgerlich

das der film SO mieß ist hätte ich dann doch nicht gedacht. einziger trost: ich musste nix für die karte zahlen.
von zwei, drei ausnahmen mal ab ist es schon erschreckend was den filmemachern zur lage der nation so einfällt. da ist till schweiger mit seinen keinohrhasen deutlich der bessere kommentator. mich grausts das schreiben zu müssen.

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Kubrick_obscura

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Bewertung6.0Ganz gut

Wie immer gibt es gelungene und weniger gelungene Kurzfilme. Ich versuche das mal aufzulisten:

1. Angela Schanelec: "Erster Tag"
Leider ein zäher und nichtssagender Anfang der Berliner Schule. 3/10

2. Dani Levy: "Joshua"
Etwas zu sehr überhöht, aber dennoch sehenswert. 6/10

3. Fatih Akin: "Der Name Murat Kurnaz"
Langweilig aber dafür angriffslustig. Außerdem sind die Schauspieler schlecht. 4/10

4. Nicolette Krebitz: "Die Unvollendete"
Der Tiefpunkt des Films. Öde, verquast, pseudo-intellektuell. Dazu gibt es Feminismus und eine von Godard geklaute Tanzeinlage. 1/10

5. Sylke Enders: "Schieflage"
Sozial-kritsch und ehrlich, aber ungeeignet für einen Kurzfilm. Da kann noch mehr kommen. 6/10

6. Dominik Graf: "Der Weg, den wir nicht zusammen gehen"
Highlight des Films. Ein ehrlicher Blick in die Fassaden alter Häuser. 9/10

7. Hans Steinbichler: "Fraktur"
Sehr lustig, mit einem herrlichen Josef Bierbichler. 7/10

8. Isabelle Stever: "Eine demokratische Gesprächsrunde zu festgelegten Zeiten"
Zweites Highlight! 8/10

9. Hans Weingartner: "Gefährder" (nach der wahren Geschichte des Andrej Holm)
Ähnlich wie bei "Schieflage". Wichtig, aber zu viel für einen Kurzfilm. 6/10

10. Tom Tykwer: "Feierlich reist"
Typisch Tykwer, Visuell mitreißend, inhaltlich eher schwach und warum Benno Führmann??? 5/10

11. Romuald Karmakar: "Ramses"
Drittes Highlight! 8/10

12. Wolfgang Becker: "Krankes Haus"
Der aufwendigste Beitrag! Tolles Szenenbild, tolle Bilder und gute Darsteller. Ein wenig zu sehr bei Fincher und Jeunet geklaut, aber sehenswert. 7/10

13. Christoph Hochhäusler: "Séance"
Guter und ruhiger Abschluss, der zum Nachdenken anregt. 7/10

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Herr Marcus

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Bewertung7.0Sehenswert

Was hat sich Wolfgang Becker bloß dabei gedacht: Eine aufwendige kleine Produktion: Albern, Niveaulos und mit dem Charme von "Neues aus der Anstalt". Über Dani Levy muss man wohl gar nix mehr sagen:Die Leute von X-Film blicken es nicht. Da gehen wohl die Lichter aus.
Enttäuschend der Beitrag von Fatih Akin - sieht aus wie mal eben dazwischen geschoben - unreflektiert aber wohl wenigstens mutig.
Nun ein paar Lichtblicke gab es schon: Relevantes (Sylke Enders, Hans Weingartner), Überraschendes (Isabelle Stever und Dominik Graf) Lustiges (Romuald Karmarkar und Hans Steinbichler) oder schlicht handwerklich Hochwertiges (Tom Tykwer).
EIN BILD ergibt sich nicht. Dazu war es zuviel Freestyle. Schade, Chance verpasst - wieder 20 Jahre warten??

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davidpm

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Bewertung5.0Geht so

Mit Ruhm bekleckert hat sich hier keiner, die Filme sind teilweise gut, teilweise solide und manche auch wirklich schlecht. Die Verrisse, die durch die Presse gingen hat der Film aber nicht verdient.

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