Deux
Deux (2002), PT/FR/DE Laufzeit 121 Minuten, Drama
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von Werner Schroeter, mit Annika Kuhl und Philippe Reuter
In “Deux” wird die Geschichte der adoptierten Zwillingsschwestern Magdalenaund Maria erzählt. Beide wachsen getrennt von einander auf und wissen nicht von der Existenz der anderen. Der Film ist eine Collage aus kurzen Episoden und gibt Einblicke in das Leben der Zwillinge und ihrer gemeinsamen Mutter.
Cast & Crew
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Werner Schroeter
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Annika Kuhl
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Philippe Reuter
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Tim Fischer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Josephine Baker
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Elisabeth Cooper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elisabeth
Regie
Schauspieler
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Cédric Anger
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Werner Schroeter
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Deux
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- Deux: cineclic.de


















Kritiken (1) — Film: Deux
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenEin poetischer Traum oder einfach nur wild durchgemischte autobiographische Momentaufnahmen eines deutschen Kunstfilmers? Manche behaupten der preisgekrönte Regisseur Schroeter sei ein Filmpoet, aber die Poesie in „Deux“ kommt jedem normalsterblichen Kinogänger bereits nach wenigen Minuten aus den Ohren raus. Vielleicht bin ich durch Mainstream-Quark wie eine lineare Erzählstruktur oder ein erkennbares Motiv der Protagonisten geschädigt. Vielleicht ist mein banaler Wunsch nach etwas Sinn und Verstand im Rahmen der Geschichte zuviel verlangt. Wobei eine Geschichte hier nicht einmal existiert. Sagt selbst Schroeter und seine verehrte Aktrice Huppert. Und die müssen es ja wissen. Der Zuschauer weiß indes wenig. Muss sich in diesem unkoordiniert verfilmten Traum ohne jegliche Hilfestellung von Schroeter zurechtfinden. Während wir uns also irgendwie einen Reim auf die ganze Symbolik im Film machen, feiert Schroeter lieber die Huppert ab. Für sie hat Schroeter den Film gemacht. Ausschließlich. Das sieht man. Denn der Grande Dame des europäischen Kinos wird hier ein einmaliges Forum eingerichtet in dem sich die zierliche Französin in einer vermeintlichen Zwillingsrolle hemmungslos ausleben kann: Dabei zerrt sie mit ihrem expressiven Spiel bestehend aus Strampeln, Kreischen, Kriechen und Jaulen arg an den Nerven der Zuschauer. Andererseits bekommen Schauspielschüler mit „Deux“ so ein brauchbares Stück Lehrmaterial. Der Rest ohne Schauspielambitionen muss mit wirren Sequenzen über Identitätsverlustängste und dem klassischen Doppelgänger im Spiegel vorlieb nehmen. Bei Begegnung wartet der Tod. Blöde Legendenspinnerei eines deutschen Träumers, der einzig und allein auf bedeutungsschwangere Bilder und schmetternde Opernarien steht. Und das ist für mich Kunst, die mir zu prätentiös ist.
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