Der Altmeister dreht die Uhren zurück auf Null: Anders als von seinen bisherigen Ausflügen zu den Untoten gewohnt, schließt Romero mit seinem DIARY OF THE DEAD inhaltlich nicht an die vier Vorgängerfilme an, sondern kehrt zu den Ursprüngen der einstigen Invasion zurück. Wenn man den fünften Dead-Film deshalb überhaupt in die Kontinuität der Reihe einbinden möchte, dann wohl am ehesten als zeitgenössische Interpretation seines damaligen Regiedebüts bzw. als Beginn einer neuen Trilogie.
Auch wenn der Einsatz der POV-Kamera auf den ersten Blick eher als marketingträchtiges Zugeständnis an die genreinternen Entwicklungen der letzten Jahre erscheint, erweist sich Romeros Perspektivwechsel nicht nur als formale Modernisierung, sondern tatsächlich auch untrennbar mit der Erzählung verknüpft: Von den einstigen Revolutions-Allegorien und Gesellschaftsgegenentwürfen ist in DIARY wenig sichtbares geblieben, stattdessen fokussiert sich Romero auf das YouTube-Phänomen, und…
Der Altmeister dreht die Uhren zurück auf Null: Anders als von seinen bisherigen Ausflügen zu den Untoten gewohnt, schließt Romero mit seinem DIARY OF THE DEAD inhaltlich nicht an die vier Vorgängerfilme an, sondern kehrt zu den Ursprüngen der einstigen Invasion zurück. Wenn man den fünften Dead-Film deshalb überhaupt in die Kontinuität der Reihe einbinden möchte, dann wohl am ehesten als zeitgenössische Interpretation seines damaligen Regiedebüts bzw. als Beginn einer neuen Trilogie.
Auch wenn der Einsatz der POV-Kamera auf den ersten Blick eher als marketingträchtiges Zugeständnis an die genreinternen Entwicklungen der letzten Jahre erscheint, erweist sich Romeros Perspektivwechsel nicht nur als formale Modernisierung, sondern tatsächlich auch untrennbar mit der Erzählung verknüpft: Von den einstigen Revolutions-Allegorien und Gesellschaftsgegenentwürfen ist in DIARY wenig sichtbares geblieben, stattdessen fokussiert sich Romero auf das YouTube-Phänomen, und beweist bei der Herausarbeitung des zentralen Dilemmas jener Bewegung, dass er es tatsächlich durchdrungen hat: Ab welcher Stelle haben sich die Möglichkeiten zur unzensierten Dokumentation einer Situation so weit erschöpft und anschließend verselbstständigt, dass am Ende nur noch blanker Voyeurismus für Macher und Betrachter übrig bleibt? Erkauft sich die Gesellschaft ihre globale Informationsverbreitung um jeden Preis nicht mit der Enthumanisierung im Mikrokosmos?
Und obwohl DIARY damit die richtigen Fragen stellt, sie teilweise sogar mit passenden Bildern und Einstellungen belegt, verschließt er sich doch einer klaren Positionierung zum Thema. Letztlich enttäuscht es, dass am Ende doch wieder nur eine pessimistische Zukunftsperspektive stehen bleibt, die in ihrer unkonkreten Allgemeingültigkeit nicht so recht zu dem sonst sehr problemorientierten Gesamtbild des Films passen mag.
Lobenswert und nahezu einzigartig bleibt dagegen die geschickte Verknüpfung von Dokumentarkamera und Dramaturgie: Anders als die Genrewerke jüngerer Vergangenheit ist sich Romero der Unmöglichkeit von Authentizitätanspruch und klassischen Schockmechanismen stets bewusst, und versucht deshalb erst gar nicht, den Realitätsgrad über Gebühr zu strapazieren: Bereits im Intro stellt DIARY mit dem Geständnis der nachträglichen Bearbeitung des Films im Film, die Scheinrealität der POV-Optik vom Kopf auf die Füße.
Das zeugt zweifellos von einem hohen Verständnis für Inszenierung und Medium, aber es bleibt doch der fade Beigschmack, dass DIARY damit eher unter technischen Aspekten, denn durch inhaltliche Brillanz überzeugen kann - ein Film, der vor allem für Komplettisten und Genrefans interessant sein dürfte, große Teile des Publikums aber auch vollkommen unbeteiligt außen vor lässt.
Hab ich auch gelesen; aber das sagt bei ihm naturgemäß ja eher wenig aus. Wenn ich micht recht erinnere, hat er LAND auch als eigenständigen Film gesehen und vermarkten wollen, obwohl der inhaltlich ja trotzdem relativ klar Bezug auf die ersten drei DEAD-Filme nimmt, ohne sie wahrscheinlich nicht so funktionieren könnte, wie er es jetzt tut.
Mir fehlt aber noch SURVIVAL, insofern kann ich auch nicht genau sagen, in wie weit man DIARY nun als Auftakt zu einer neuen bzw. modernisierten Trilogie rezipieren könnte.
Findest du? Habe mich mit allem was nach DAY kam noch nicht wirklich tiefgreifend auseinandergesetzt, aber ist die Zäsur nach LAND, der ja quasi die Endstufe der alten Filme ist, nicht eigentlich die logischere? DIARY fängt ja letztendlich wieder von vorne an, SURVIVAL greift den Plot dann auf - nach meiner Logik fehlt eigentlich noch ein dritter Film für die "neue" Trilogie...
Ich habe mich da eh verhaspelt. Sorry.
Die "neue Trilogie" endet auch mit LAND, logischerweise. Dort dreht sich alles um Crockett, der in Diary die Leute im Bus überfällt, in Survival von der Insel flüchtet und in Land schließlich getötet wird. Zwar heißt der Charakter von Film zu Film anders, doch bin ich mir sicher, daß es sich um ein und den selben Menschen handeln soll.
Also Diary -> Survival -> Land
[...] Im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern des Metiers wird hier erstaunlich viel Handlung und manchmal auch Tiefgang geboten, so dass ihm ein plattes „Ist wie ‚Cloverfield’, nur mit Zombies“ bei weitem nicht gerecht wird.
Mit DIARY OF THE DEAD, der in Deutschland ohne den „Umweg Kino“ gleich auf DVD erscheint, erzählt uns Romero nun etwas über die sich rasant verändernde Mediengesellschaft. Eine Gruppe Filmstudenten dreht in den Wäldern von Pennsylvania einen Horrorfilm als sie in den Nachrichten von einem Virus hören, der Tote wieder auferstehen lässt. Die medienkompetenten Jugendlichen wissen sofort, das die Dokumentation dieser beängstigenden realen Geschehnisse den besseren Horrorfilm abgibt. Deshalb lassen sie die Kamera auf ihrem Weg durch das blutige Chaos immer laufen. In der Regel waren Romeros gesellschaftskritische Filme ihrer Zeit immer etwas voraus. Doch ganz so schnell ist der inzwischen 69jährige Filmemacher nicht mehr. Mit seinem Zombiefilm für die „youtube-Generation“ schwimmt er im soliden Mittelfeld auf der von ihm initiierten Zombiewelle mit. Wie seine langsam vor sich hin taumelnden Old-School-Zombies, ist Romero etwas berechenbar geworden. Dennoch ist DIARY klug und verlässlich gut und die deutsche DVD besticht zudem mit einem Audiokommentar von Romero und vielen informativen Featurettes zum Film.
[...] Romero siedelt die Grundidee seines „Night of the Living Dead“ in der heutigen Cyber-Generation an und erzeugt dabei mit dem Dokumentar-Stil einen besonderen Realismus, der teilweise geradezu bannend, teilweise aber auch zu aufgesetzt wirkt. Dem Zuschauer wird das widerwärtige Wirrwarr des Sensationsjournalismus und die kranke Seite der heutigen, vom Internet regierten Welt vor Augen geführt. Zudem geht es um das berühmte menschliche Phänomen, bei einer Katastrophe nicht wegschauen, aber auch nicht helfen zu können. [...]
Romero wirft der Welt ganz allgemein Voyeurismus vor. Wer einen Zombie-Film mit vielen Splatter-Effekten dreht, sollte aber auf eine solche Botschaft dringlichst verzichten. Hier wird ein Entsetzen vorgetäuscht, das für das Genre vollkommen fehlplatziert ist. Die Machart und die Darsteller sind auch nicht gerade überwältigend, aber der vorgetragene Kultur-Pessimismus in «Diary of the Dead» ist einfach schrecklich.
Wie Romero diese Geschichte über YouTube-Verweise und Internetreferenzen erzählt, ist schlicht und ergreifend genial. Tauscht leider aber nicht darüber hinweg, dass das was er erzählt ziemlich uninspieriertes Zombieallerlei ist, dem es an Dynamik und Spannung fehlt, wenn die Satire aussetzt. Man bekommt fast den Eindruck, als habe Romero vergessen, dass auch sein Publikum mit seinen FIlmen älter geworden ist. Viele tolle Ideen fügen sich letzten Endes zu einem löchrigen Ganzen. Durchwachsen.
Wann wird die Welt verstehen, dass es ein Fortschritt ist, einen Film mit richtigen High-Tech-Kameras zu machen und nicht mit nervigen pseudo-realistischen Wickel-Wackel-Camcordern. Dann könnte man vielleicht auch sein Leben retten, anstatt zu filmen wie seine Freunde und man selbst bei Zombie-Attaken stirbt.
Trotzdem gibt es natürlich genug gelungene Szenen.
Aber Romero sollte sich etwa mehr dem Spannungsbogen widmen, sonst ist es immer nur: Zombie - einer tot - Zombie - der nächste tot - Zombie - wieder einer tot - Zombie - .........
Nichts Neues von der Romero Zombie Front. Ich war schon ein wenig enttäuscht, denn was der Meister hier anbietet, langweilt über weite Strecken. Ein paar gelungene Szenen und das wars auch schon.
Nachdem mir "Land" -und "Survival Of The Dead" gefallen hatten, dachte ich, dass das Mittelstück bei mir zwangsläufig auch funktionieren müsste. Leider nicht der Fall. Das Hauptproblem ist wohl, dass das gewisse Etwas, das jeder von Romero's neuen Zombiefilmen hat, mir diesmal nicht gefällt. Bei LOTD war es die Gesellschaftssatire in der Postapokalypse, bei SOTD die schräge Familienfehde. Hier ist es der Handkamera & Pseudodokustil, was ich eher als nervig empfand. Der Rest ist leider zu einfallslos, Zombiefilm nach Schema F. Die Effekte sind zweifellos gelungen, und der stumme Amish hat für eine lustige Einlage gesorgt. Alles andere schwankt zwischen passabel bis langweilig. Hätte Romero mehr Ideen als nur den Kamerastil aus dem Hut gezaubert, vielleicht besser. So zündet es bei mir keine Sekunde. Schlecht fand ich es nicht, dafür beherrscht Romero sein Handwerk in den wesentlichen Dingen dann doch noch zu gut, aber gelungen sieht für mich anders aus.
(Kommentar lag schon 2 Jahre rum)
Kurzweilig, unheimlich atmosphärisch und auch für genug Zombieattacken ist zweifelsfrei gesorgt.
Sicher, man merkt dem Film das vergleichsweise recht geringe Budget schon an. Aber es ist halt Romero, wäre gelacht wenn der aus 10 Millionen nicht einen Streifen zaubern würde, den andere mit der fünffachen Summe nicht hinbekommen.
Das Element Hand, bzw. Überwachungskamera wurde hier derart geschickt eingesetzt, daß die Spielereien gradezu Freude machen und nicht, wie bei Cloverfield beispielsweise, einfach nur unnötig und lästig sind.
Die Settings haben mir gut gefallen, besonders das Herrenhaus. Die Charaktere waren größtenteils in Ordnung. Es reichte zum mitfiebern und auf mehr kommt es gar nicht großartig an.
Die beiden Cameos (ich weiß, es waren mehr, aber von selber erkannte ich nur 2) waren übrigens richtig gut, auch wenn ich Tarantino erst beim zweiten Mal rausgehört habe.
Des Ende fande ich persönlich jetzt nicht sonderlich schwächelnd, da kann ich gut mit leben. Vor allem da mir, wie erwähnt, das Setting gut gefiel.
Der taugt? Shit, habe den seit Jahren im Einkaufskorb und trau' mich nicht, weil ich dachte, das funzt nicht mit Wackelkamera. Muss wohl dich mal schauen.
Es ist richtig und wichtig, das geringe Budget zu erwähnen, und was sonst mit wesentlich mehr Geld im Rücken rausgehauen wird. Wo und wie kam Tarantino vor??
Ich hab ihn ja auch kürzlich gesehen und fand ihn leider sehr mau. Auf mich wirkte er einfach so verdammt träge und teilweise ein bisschen Late-Night-Pro7-horrorfilmmäßig, was nicht zuletzt an den seltsamen Charakteren samt Sprüchen lag ;) Mal sehen, ob ich mir den Nachfolger noch gebe, aber denke doch schon bald mal.
Achtung: Spoi... , ach, scheiß drauf, ist ja lächerlich...;-)
George A. Romero zieht die Daumenschrauben an. Drastisch und offen wird dem Zuschauer hier das Ende der Menschheit offenbart. Man wird Zeitzeuge im Zeitgeist der heutigen Welt, durch lange währende, multimediale Präsenz, denn ein apokalyptisches Vollzeitszenario stellt sich erst ein, als die bewegten Bilder enden. Dazwischen gibt es altbewährte Zombie-Zutaten, welche jedoch in ihrer schonungslosen und unverhohlenen Darstellungsform stimmungsvoll der Endzeit frönen. Es gibt die Träumer, die Idioten und die Realisten. Der sehr detailliert und differenziert aufgezeigte Überlebenskampf präsentiert vorallem jene Situationen während einer solchen, permanenten Plage, wo gezeigt wird, was (lebende) Menschen immer noch (lebenden) Menschen antun, angefangen von Plünderungen und Voyeurismus bis hin zu wahnsinnigen Gebärden, wie dem völligen Verkennen der Realität oder fatal-final, dem ´heiteren Sport-Schiessen´. Die ständige Präsenz von Tod und Verderben und die Qual, enge Freunde und Angehörige zu verlieren, oder gar selbst ´richten bzw. erlösen´ zu müssen, wird nervenzerreibend und, auch durch die realistische ´Hand-Kamera-Führung´, sehr nah am Geschehen zelebriert. Da läßt sich sogar das altbekannte, berühmt-berüchtigte, erste `Kopfschuß-Zögern´ entschuldigen, obwohl Viele doch schon, um beim Realitätsbezug zu bleiben, mal mindestens einen ´Zombie-Streifen´ gesehen haben sollten, eigentlich wissend also, was zu tun ist. Doch was ist denn, wenn aus dem Film bittere Realität wird? Wer kann schon mit hundertprozentiger Gewissheit behaupten, was dann geschehen würde, was er denn tun würde? Würde man auch, aus der sicheren Ferne betrachtet, hanebüchene und katastrophale Fehler begehen, weil man zum Beispiel einfach Angst hat? Zum Schluß noch eine Bemerkung an die Kritikerschaft der ´Spoiler-Warnmelder´. Wer heute noch glaubt, oder es gar cineastisch dargestellt wissen will, dass solch eine ´Sache´ für die (lebendige) Menschheit auf lange Sicht gut oder halbwegs befriedigend ausgehen könnte, sollte und würde wohl im Falle des Falles zu den ersten (Un)toten zählen.
Ein totaler Trashfilm! Warum? Na, wegen der unendlich käsigen Dialoge, des völlig wurstigen Skripts, der völlig bescheuerten Story und einiger wirklich wahnsinnig absurden Szenen.... aber es war trotzdem erstaunlich guter Spaß XD Dumm, aber lustig =D
Kommt schon, jeder von uns wäre mal gerne live bei einer Zombieepedemie dabei! Hier jetzt exklusiv, mit Wackelkamera, laienhaften Darstellern und allem was dazu gehört, haben wir endlich mal die Chane mittendrin zu sein. Ich finde den Film sehr gelungen und gut umgesetzt. Es macht von vorne bis hinten Spass den Hauptdarstellern auf ihrer auswegslosen Flucht vor den Untoten zuzuschauen. Gute Unterhaltung, mit sehr schönen Schockeffekten!!!
Nach dem für mich sehr enttäuschenden "Survival of the dead" habe ich mich nun einem weiteren George-Romero-Neuzeitfilm gewidmet, in der Hoffnung, eine Verbesserung zu erkennen. War aber eigentlich kaum der Fall. Romeros "Diary of the dead" bedient sich bekanntermaßen dem Mockumentary-Stil; mit Pseudo-Amateuraufnahmen soll hier eine dichtere und vorallem authentischere Atmosphäre erzeugt werden. Auch teilweise kommerzielle Gründe will ich da nicht ausschließen. Nichtsdestotrotz ist diese Technik in diesem Film belanglos und teils nervig und macht quasi alles falsch, was andere, deutlich stärkere Genrevertreter, wie der meiner Meinung nach extrem gute "REC", richtig machen. Was den Eindruck der Authentizität weiter trübt, sind die CG-Effekte, die natürlich unnecht aussehen und so das Pseudodokuprinzip verfehlen. Generell wird hier einfach eine Kopfschussszene mit wegfetzendem Hinterkopf nach der anderen aneinandergereiht, was dank der oberflächlichen Story mit leicht unterschwelliger Gesellschaftkritik zwangsläufig die Langeweile in ungeahnte Höhen bugsiert. Die Figuren in diesem Spektakel sind nichts weiter als Marionetten, die Mittel zum Zweck sind d.h. die Splatteropfer darstellen, denn diesen extrem schnellen (Usain Bolt kann einpacken), furchteinflößenden Zombies zu entkommen ist ja ein Ding der Unmöglichkeit. Diese Oldschool-Zombies sehe ich sehr gerne in älteren Filmen, vorallem eben auch in den Romeroklassikern, in die heutigen Zombiefilme passen die Viehcher aber weniger, da gefallen mir die neuen 28-Days-Later-Zombiemodelle meistens besser.
Wirklich gelungen ist "Diary of the Dead" nicht, denn größtenteils sieht man sich hier einem streckenweise ziemlich spannungsarmen Zombiemassaker mit einigen Splatterszenen ausgesetzt. Da gabs von Romero deutlich Unterhaltsameres.
Der 5. Zombie-Film von Romero. Und konnte ich mich für den Vorgänger "Land of the dead" noch begeistern, ist dies für mich ein gewaltiger Rückschritt.
Ich bin prinzipiell kein grosser Fan von diesem Handkamera-Schnickschnack, aber selbst unter diesen, wenn man so will Genre, sticht der Film in keinster Weise heraus. Hier ist alles viel zu dünn, das Acting ist mit Wohlwollen als durchschnittlich zu bezeichnen, die Story schafft es keine 5 Minuten den Film zu tragen und den meisten Charakteren wünscht man einfach einen frühen Tot. Wobei ich hier gestehen muss, dass mich meist alle Protagonisten solcher Handkamera-Filme relativ schnell nerven.
Und so wie Romero mit "Diary of the dead" den Storytechnischen Pfad seiner bisherigen Filme verlässt, so lässt er auch die Finesse hinter sich, Sozialkritische Themen angemessen in seine Filme einzubinden. Diese Medien-Kritik hier ist einfach sowas von überzogen und theatralisiert, teilweise hat man das Gefühl Romero hat hier von einem neuen Trend gehört und versucht das Ganze Filmtauglich aufzubauschen, ohne jedoch das nötige inhaltliche Wissen darüber zu haben. Das ganze wirkt auf mich so gewollt, vorallem die Off-Sprecherin ist Stellenweise so polemisch, dass man ihr am liebsten einen Zombie in die Sprechkabine wünscht.
Bleibt die Frage was hier passiert ist, denn für mich schien der Film die ganze Zeit eine gewisse Verzweiflung auszustrahlen. War es das wiedermal runtergestrichene Budget? Ein verzweifelter Versuch mit einem Thema das Up-to-Date ist, endlich Erfolg zu haben? Oder ist es einfach nur ein Schnellschuss gewesen, musste einfach schnell ein nächster Zombie-Film her?
Der Mann kann ja nicht all seine Fähigkeiten verloren haben, aber hier sieht so vieles nach Amateur-Film aus...nicht nur die Kamera. Ich kann da ja noch relativ milde Urteilen, da ich schon eine Menge schlechtere Zombie-Filme gesehen habe. Aber das hier ist ein Romero und bisher wuchs meine Faszination von mir für seine Zombie-Filme mit jeder Sichtung, "Diary of the dead" verliert leider jedesmal an Wertschätzung.
Schade...weil ich es eigentlich grad ihm Wünsche, dass er nochmal eine richtige Bombe raushaut...auch was den finanziellen Erfolg angeht. Aber für mich ist dies nach "Bruiser" Romeros schlechtester Film.
Schade, habe von Romero deutlich mehr erwartet!
Dieser Film konnte mich nicht fesseln, da finde ich seine Vorgänger und auch das was danach kam besser. Wegen handwerklich einwandfreier Arbeit, keinen großartigen "Fehlgriffen", und weil er sich letztendlich noch vom Durchschnitt des ausgeschlachteten Zombiegenres abhebt: 6 Punkte.
Trotzdem zieht sich der Streifen dahin wie ein alter Kaugummi.
Kann man sich mal anschauen ... ein paar Metzel-Szenen waren ganz nett
am liebsten hab ich immer der Michelle Morgan nachgeschaut ... wOOw was für ein schöne Frau ...
am coolsten war der Schluss mit der aufgeknüpften Frau am Baum
was Computer-Technik alles so hinbekommt ... Großartig ^^
die schlechten meinungen über diesen film kann ich keines falls nachvollziehn,is doch eine nette idee
mir gefiel er gut
zwar nicht der beste vertreter in sachen zombie film ber auch auf keinen fall der schlechteste
Ich hätte von einem Romero deutlich mehr erwartet, der Film ist zäh.
Die Darsteller nicht gut, würden sie nicht reden und hätten sie passendes Make-Up könnte man sie nicht von den Zombies unterscheiden.
Alles in allem passiert zu wenig.Passiert mal etwas ist in der nächsten Sekunde auch schon wieder Ende.
Am besten gefallen hat mir der Farmer, er hat nicht geredet sondern gehandelt, er konnte ja auch nicht anders, bis zum Ende, kurz und schmerzlos. Zum lachen hat er mich auch gebracht.Leider eigentlich das Beste am Film.
Um es kurz zu machen, es wird einfach nicht ernst genommen, unglaubwürdig kommt es rüber, man merkt es ist ein Film.
Aber wenn man nichts zutun hat guckt man sich lieber einen Romero an, als einen der noch weniger zu bieten hat als einen guten Namen dahinter, einmal gucken kann man ihn.
Gleich im Vorhinein: ich habe selten einen solch schlechten Film gesehen. Er versucht sich gesellschaftskritisch, ist jedoch in keinem Moment glaubwürdig. Da werden die Protagonisten in einem Krankenhaus von Zombies angefallen, und der Herr Creed hat nichts besseres zu tun als eine Steckdose für den Akku seiner Kamera zu suchen. Oder er lädt in aller Ruhe seine "Dokumentationen" bei Youtube und MySpace hoch und schneidet seine Aufnahmen zurecht, während drumherum die Seuche ausbricht und scheinbar die Welt untergeht. Weiter: da wird eine der jungen Damen des Films von einem Untoten gejagt und der werte Mr. Creed? Genau, anstatt ihr zu helfen, versucht er die Kamera ruhig zu halten und alles aus möglichst bester Perspektive zu filmen. Die Botschaft dahinter ist verständlich und in meinen Augen eine berechtigte Kritik am aktuellen Zeitgeist der Informationsüberflutung und der totalen Abhängigkeit von Internet, Mobilfunk, etc. Schaulustige und Voyeure lecken sich die Finger nach noch mehr Sensationen, je blutrünstiger umso besser. Immer unter dem Motiv "alles für die Nachwelt" festhalten zu wollen.
Die Grundidee des Films ist also gar nicht schlecht und deshalb bekommt er von mir auch die relativ hohe Wertung. Aber die Umsetzung finde ich grauenhaft. Ich habe selten solch schwachsinnige, berechenbare und zusammenhangslose Dialoge gehört. Die Darsteller sind sehr schwach und in keinem Moment authentisch. Daran kränkelt das gesamte Werk. Der Film ist nicht das, was er gern wäre. Und ich hatte auch zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass er komisch oder gar witzig sein will. Er ist vielmehr oft unfreiwillig komisch und manchmal wirklich grenzdebil. Mir ist klar, dass ich von so einem Film nicht zu viel erwarten sollte. Aber im Vergleich zu Romeros anderen Filmen, ist der hier mMn der mit Abstand schlechteste.
Persönliches Fazit: Ein Punkt für die Idee. Ein halber Punkt für die Zombies. Zuschauer, die solchen Pseudo-Dokumentationen etwas abgewinnen können, werden ihn vielleicht nicht so schlecht finden, sollten ihn aber trotzdem mit Vorsicht genießen.
George A. Romero, der Großmeister der Untoten kehrte (mal) wieder zu seinen Wurzeln zurück. Nach dem, für seine Verhältnisse, hoch budgetierten aber letztlich doch enttäuschenden "Land of the Dead" erzählt der Regisseur mit der markanten, dickglasigen Brille auf der Nase, die Geschichte einer Filmstudentengruppe die ihren Kampf gegen die Untoten mit der Videokamera festhalten. Das Ergebnis ist eine Mischung aus diversen „…of the Dead" - Filmen und "Blair Witch Project" dass niemals die Sogwirkung, Spannung und Intensität der alten Romero- Filme oder gar des stilistisch ähnlichen, aber um Welten besseren "Rec" aus Spanien erreicht. Romeros langweiliger weil viel zu oft quacksalbernder Film verzichtet wie gewohnt nicht auf Splattereinlagen, die echte Anhänger von Blutfontänen aber wohl eher als mickrig empfinden werden und natürlich kann Romero auch nicht die Finger von Sozial-, Medien- und Gesellschaftskritik lassen, doch damit schneidet er sich ins eigenen Fleisch, denn seine Anklagen wirken kraftlos und über weite Strecken zu selbstgefällig. Dies alles macht aus diesem Videotagebuch des Grauens einen öden Zombiereißer der in seltene Ausnahmen Spannung zu suggerieren vermag, der aber auch viel zu zwanghaft versucht partiell stark angestaubte Inhalte in neue Schablonen zu pressen.
Das größte Problem des Films ist meiner Meinung nach, dass er sich nicht entscheiden kann. Will ich jetzt B-Movie sein oder authentischer Zombie-Schocker. Er ist auf jeden fall keins von beiden. Er hat so viele B-Movie Elemente die aber (bis auf vielleicht ganz wenige Aufnahmen) nicht funktionieren was daran liegt, dass der Film als "authentische" Doku gedreht ist. Da stellt sich einem die Frage, will der Film überhaupt B-Movie sein? Das glaube ich nämlich nicht weil sonst hätte man nicht diesen Stil ausgewählt. Somit glaube ich das dieser Film ungewollt Trash ist.
Die Schauspielerische leistung ist bei allen Darstellen höchstens auf einem Laiendarstellerniveau und die Reaktionen der Protagonisten sind so unglaublich unrealitisch, dass man die Stirn runzelt. Teilweise ist die CGI grottenschlecht.
Einzig die Art des Erzählers bzw. Erzählerin ist super gewählt und es macht Spaß zuzuhören.
Aber eine Sache will mir nicht aus dem Kopf gehen. Alles in diesem Film soll wie echt gedreht sein also pseudodokumentarisch und die Protagonisten sind Filmfans etc. Das Internet bzw. sämtliche Medien spielen eine zentrale Rolle. Demnach ist alles höchst modern angelegt. Warum zum Teufel, kennt dann niemand das wort Zombie? Dieses Wort hätte spätestens nach 10 minuten das erste mal fallen müssen, doch in diesen Filmen kennt kein Mensch Zombies....
Diary of the Dead - Kritik
US 2007 Laufzeit 92 Minuten, FSK 18, Horrorfilm
Kritiken (6) — Film: Diary of the Dead
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenDer Altmeister dreht die Uhren zurück auf Null: Anders als von seinen bisherigen Ausflügen zu den Untoten gewohnt, schließt Romero mit seinem DIARY OF THE DEAD inhaltlich nicht an die vier Vorgängerfilme an, sondern kehrt zu den Ursprüngen der einstigen Invasion zurück. Wenn man den fünften Dead-Film deshalb überhaupt in die Kontinuität der Reihe einbinden möchte, dann wohl am ehesten als zeitgenössische Interpretation seines damaligen Regiedebüts bzw. als Beginn einer neuen Trilogie.
Auch wenn der Einsatz der POV-Kamera auf den ersten Blick eher als marketingträchtiges Zugeständnis an die genreinternen Entwicklungen der letzten Jahre erscheint, erweist sich Romeros Perspektivwechsel nicht nur als formale Modernisierung, sondern tatsächlich auch untrennbar mit der Erzählung verknüpft: Von den einstigen Revolutions-Allegorien und Gesellschaftsgegenentwürfen ist in DIARY wenig sichtbares geblieben, stattdessen fokussiert sich Romero auf das YouTube-Phänomen, und…
Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
Hitmanski 2011/03/03 01:10:54
Antwort löschenHab ich auch gelesen; aber das sagt bei ihm naturgemäß ja eher wenig aus. Wenn ich micht recht erinnere, hat er LAND auch als eigenständigen Film gesehen und vermarkten wollen, obwohl der inhaltlich ja trotzdem relativ klar Bezug auf die ersten drei DEAD-Filme nimmt, ohne sie wahrscheinlich nicht so funktionieren könnte, wie er es jetzt tut.
Mir fehlt aber noch SURVIVAL, insofern kann ich auch nicht genau sagen, in wie weit man DIARY nun als Auftakt zu einer neuen bzw. modernisierten Trilogie rezipieren könnte.
alanger 2011/03/03 01:32:32
Antwort löschenah, Hit ist in der "...of the Dead" bewältigung phase. für uns deutsche sehr wichtig.
Hitmanski 2011/03/03 02:39:30
Antwort löschenEben - man weiß ja nie, was da noch alles kommt :P
duffy 2011/03/03 16:05:10
Antwort löschenRein inhaltlich gesehen war Land eigentlich der Auftakt zu einer neuen Trilogie, die in Survival ihren Abschluß fand.
Alle 6 Antworten zeigen
Hitmanski 2011/03/03 16:18:35
Antwort löschenFindest du? Habe mich mit allem was nach DAY kam noch nicht wirklich tiefgreifend auseinandergesetzt, aber ist die Zäsur nach LAND, der ja quasi die Endstufe der alten Filme ist, nicht eigentlich die logischere? DIARY fängt ja letztendlich wieder von vorne an, SURVIVAL greift den Plot dann auf - nach meiner Logik fehlt eigentlich noch ein dritter Film für die "neue" Trilogie...
duffy 2011/03/03 16:42:19
Antwort löschenIch habe mich da eh verhaspelt. Sorry.
Die "neue Trilogie" endet auch mit LAND, logischerweise. Dort dreht sich alles um Crockett, der in Diary die Leute im Bus überfällt, in Survival von der Insel flüchtet und in Land schließlich getötet wird. Zwar heißt der Charakter von Film zu Film anders, doch bin ich mir sicher, daß es sich um ein und den selben Menschen handeln soll.
Also Diary -> Survival -> Land
Hausmeister: Nerdtalk.de
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Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenMit DIARY OF THE DEAD, der in Deutschland ohne den „Umweg Kino“ gleich auf DVD erscheint, erzählt uns Romero nun etwas über die sich rasant verändernde Mediengesellschaft. Eine Gruppe Filmstudenten dreht in den Wäldern von Pennsylvania einen Horrorfilm als sie in den Nachrichten von einem Virus hören, der Tote wieder auferstehen lässt. Die medienkompetenten Jugendlichen wissen sofort, das die Dokumentation dieser beängstigenden realen Geschehnisse den besseren Horrorfilm abgibt. Deshalb lassen sie die Kamera auf ihrem Weg durch das blutige Chaos immer laufen. In der Regel waren Romeros gesellschaftskritische Filme ihrer Zeit immer etwas voraus. Doch ganz so schnell ist der inzwischen 69jährige Filmemacher nicht mehr. Mit seinem Zombiefilm für die „youtube-Generation“ schwimmt er im soliden Mittelfeld auf der von ihm initiierten Zombiewelle mit. Wie seine langsam vor sich hin taumelnden Old-School-Zombies, ist Romero etwas berechenbar geworden. Dennoch ist DIARY klug und verlässlich gut und die deutsche DVD besticht zudem mit einem Audiokommentar von Romero und vielen informativen Featurettes zum Film.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Romero siedelt die Grundidee seines „Night of the Living Dead“ in der heutigen Cyber-Generation an und erzeugt dabei mit dem Dokumentar-Stil einen besonderen Realismus, der teilweise geradezu bannend, teilweise aber auch zu aufgesetzt wirkt. Dem Zuschauer wird das widerwärtige Wirrwarr des Sensationsjournalismus und die kranke Seite der heutigen, vom Internet regierten Welt vor Augen geführt. Zudem geht es um das berühmte menschliche Phänomen, bei einer Katastrophe nicht wegschauen, aber auch nicht helfen zu können. [...]
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenRomero wirft der Welt ganz allgemein Voyeurismus vor. Wer einen Zombie-Film mit vielen Splatter-Effekten dreht, sollte aber auf eine solche Botschaft dringlichst verzichten. Hier wird ein Entsetzen vorgetäuscht, das für das Genre vollkommen fehlplatziert ist. Die Machart und die Darsteller sind auch nicht gerade überwältigend, aber der vorgetragene Kultur-Pessimismus in «Diary of the Dead» ist einfach schrecklich.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenWie Romero diese Geschichte über YouTube-Verweise und Internetreferenzen erzählt, ist schlicht und ergreifend genial. Tauscht leider aber nicht darüber hinweg, dass das was er erzählt ziemlich uninspieriertes Zombieallerlei ist, dem es an Dynamik und Spannung fehlt, wenn die Satire aussetzt. Man bekommt fast den Eindruck, als habe Romero vergessen, dass auch sein Publikum mit seinen FIlmen älter geworden ist. Viele tolle Ideen fügen sich letzten Endes zu einem löchrigen Ganzen. Durchwachsen.
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Kommentare (56) — Film: Diary of the Dead
Kommentar schreibenHxC_Moe 2012/01/08 14:02:45
Kommentar löschenNaja, Zombies und so.
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natural born zombie 2011/12/29 10:45:20
Kommentar löschenWann wird die Welt verstehen, dass es ein Fortschritt ist, einen Film mit richtigen High-Tech-Kameras zu machen und nicht mit nervigen pseudo-realistischen Wickel-Wackel-Camcordern. Dann könnte man vielleicht auch sein Leben retten, anstatt zu filmen wie seine Freunde und man selbst bei Zombie-Attaken stirbt.
Trotzdem gibt es natürlich genug gelungene Szenen.
Aber Romero sollte sich etwa mehr dem Spannungsbogen widmen, sonst ist es immer nur: Zombie - einer tot - Zombie - der nächste tot - Zombie - wieder einer tot - Zombie - .........
Kommentar gefällt mir Antworten
derblonde 2011/11/28 19:43:29
Kommentar löschenNichts Neues von der Romero Zombie Front. Ich war schon ein wenig enttäuscht, denn was der Meister hier anbietet, langweilt über weite Strecken. Ein paar gelungene Szenen und das wars auch schon.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
JackoXL 2011/10/29 18:47:38
Kommentar löschenNachdem mir "Land" -und "Survival Of The Dead" gefallen hatten, dachte ich, dass das Mittelstück bei mir zwangsläufig auch funktionieren müsste. Leider nicht der Fall. Das Hauptproblem ist wohl, dass das gewisse Etwas, das jeder von Romero's neuen Zombiefilmen hat, mir diesmal nicht gefällt. Bei LOTD war es die Gesellschaftssatire in der Postapokalypse, bei SOTD die schräge Familienfehde. Hier ist es der Handkamera & Pseudodokustil, was ich eher als nervig empfand. Der Rest ist leider zu einfallslos, Zombiefilm nach Schema F. Die Effekte sind zweifellos gelungen, und der stumme Amish hat für eine lustige Einlage gesorgt. Alles andere schwankt zwischen passabel bis langweilig. Hätte Romero mehr Ideen als nur den Kamerastil aus dem Hut gezaubert, vielleicht besser. So zündet es bei mir keine Sekunde. Schlecht fand ich es nicht, dafür beherrscht Romero sein Handwerk in den wesentlichen Dingen dann doch noch zu gut, aber gelungen sieht für mich anders aus.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
natural born zombie 2011/12/29 10:41:26
Antwort löschenSo isses!
Hauserfritz 2011/09/02 23:44:09
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Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn...
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duffy 2011/08/26 22:34:29
Kommentar löschen(Kommentar lag schon 2 Jahre rum)
Kurzweilig, unheimlich atmosphärisch und auch für genug Zombieattacken ist zweifelsfrei gesorgt.
Sicher, man merkt dem Film das vergleichsweise recht geringe Budget schon an. Aber es ist halt Romero, wäre gelacht wenn der aus 10 Millionen nicht einen Streifen zaubern würde, den andere mit der fünffachen Summe nicht hinbekommen.
Das Element Hand, bzw. Überwachungskamera wurde hier derart geschickt eingesetzt, daß die Spielereien gradezu Freude machen und nicht, wie bei Cloverfield beispielsweise, einfach nur unnötig und lästig sind.
Die Settings haben mir gut gefallen, besonders das Herrenhaus. Die Charaktere waren größtenteils in Ordnung. Es reichte zum mitfiebern und auf mehr kommt es gar nicht großartig an.
Die beiden Cameos (ich weiß, es waren mehr, aber von selber erkannte ich nur 2) waren übrigens richtig gut, auch wenn ich Tarantino erst beim zweiten Mal rausgehört habe.
Des Ende fande ich persönlich jetzt nicht sonderlich schwächelnd, da kann ich gut mit leben. Vor allem da mir, wie erwähnt, das Setting gut gefiel.
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Haschbeutel 2011/08/26 22:44:23
Antwort löschenDer taugt? Shit, habe den seit Jahren im Einkaufskorb und trau' mich nicht, weil ich dachte, das funzt nicht mit Wackelkamera. Muss wohl dich mal schauen.
The_Comedian 2011/08/26 22:51:44
Antwort löschenEs ist richtig und wichtig, das geringe Budget zu erwähnen, und was sonst mit wesentlich mehr Geld im Rücken rausgehauen wird. Wo und wie kam Tarantino vor??
duffy 2011/08/26 22:55:46
Antwort löschenAls Nachrichtensprecher, nur seine Stimme. Genau wie Stephen King, Simon Pegg, Wes Craven und Guillermo del Toro. :)
Find ich ziemlich geil.
@Haschi:
Ich mag ihn genauso gerne wie Land und Survival, falls du ihn dann besser einordnen kannst. :)
Haschbeutel 2011/08/26 22:58:16
Antwort löschenUuuuhh.. Land war nicht so meins. Schwimmende und denkende Zombies. Naja. Survival noch nicht gesehen.
duffy 2011/08/26 22:59:38
Antwort löschenDa schwamm kein Zombie. ;)
The_Comedian 2011/08/26 23:01:03
Antwort löschen... find ich auch ziemlich geil, muß ich noch mal in der Original-Tonspur entdecken. Danke!
Haschbeutel 2011/08/26 23:06:17
Antwort löschenLand war doch die Stadt am Fluss mit der "Zitadelle" in der Mitte, oder?
duffy 2011/08/26 23:07:28
Antwort löschenRischtisch. Da wo die Zombies hin liefen, am Grund des Flußes.
Haschbeutel 2011/08/26 23:07:55
Antwort löschenJa gut, dann sind die halt gelaufen ;)
duffy 2011/08/26 23:08:44
Antwort löschenWas aber nicht so schlimm ist. Im Gegenteil. Atmen müssen die ja nu nicht mehr. :D
Haschbeutel 2011/08/26 23:18:00
Antwort löschenArgument +1 :D
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kampfgnomus 2011/08/27 01:29:00
Antwort löschenIch hab ihn ja auch kürzlich gesehen und fand ihn leider sehr mau. Auf mich wirkte er einfach so verdammt träge und teilweise ein bisschen Late-Night-Pro7-horrorfilmmäßig, was nicht zuletzt an den seltsamen Charakteren samt Sprüchen lag ;) Mal sehen, ob ich mir den Nachfolger noch gebe, aber denke doch schon bald mal.
ElMagico 2011/08/29 11:45:51
Antwort löschenDer einzige Zombie-Romero den ich nicht so toll find und duffy haut ne 8,5 raus...verrückte neue welt :)
The_Comedian 2011/08/26 22:21:58
Kommentar löschenAchtung: Spoi... , ach, scheiß drauf, ist ja lächerlich...;-)
George A. Romero zieht die Daumenschrauben an. Drastisch und offen wird dem Zuschauer hier das Ende der Menschheit offenbart. Man wird Zeitzeuge im Zeitgeist der heutigen Welt, durch lange währende, multimediale Präsenz, denn ein apokalyptisches Vollzeitszenario stellt sich erst ein, als die bewegten Bilder enden. Dazwischen gibt es altbewährte Zombie-Zutaten, welche jedoch in ihrer schonungslosen und unverhohlenen Darstellungsform stimmungsvoll der Endzeit frönen. Es gibt die Träumer, die Idioten und die Realisten. Der sehr detailliert und differenziert aufgezeigte Überlebenskampf präsentiert vorallem jene Situationen während einer solchen, permanenten Plage, wo gezeigt wird, was (lebende) Menschen immer noch (lebenden) Menschen antun, angefangen von Plünderungen und Voyeurismus bis hin zu wahnsinnigen Gebärden, wie dem völligen Verkennen der Realität oder fatal-final, dem ´heiteren Sport-Schiessen´. Die ständige Präsenz von Tod und Verderben und die Qual, enge Freunde und Angehörige zu verlieren, oder gar selbst ´richten bzw. erlösen´ zu müssen, wird nervenzerreibend und, auch durch die realistische ´Hand-Kamera-Führung´, sehr nah am Geschehen zelebriert. Da läßt sich sogar das altbekannte, berühmt-berüchtigte, erste `Kopfschuß-Zögern´ entschuldigen, obwohl Viele doch schon, um beim Realitätsbezug zu bleiben, mal mindestens einen ´Zombie-Streifen´ gesehen haben sollten, eigentlich wissend also, was zu tun ist. Doch was ist denn, wenn aus dem Film bittere Realität wird? Wer kann schon mit hundertprozentiger Gewissheit behaupten, was dann geschehen würde, was er denn tun würde? Würde man auch, aus der sicheren Ferne betrachtet, hanebüchene und katastrophale Fehler begehen, weil man zum Beispiel einfach Angst hat? Zum Schluß noch eine Bemerkung an die Kritikerschaft der ´Spoiler-Warnmelder´. Wer heute noch glaubt, oder es gar cineastisch dargestellt wissen will, dass solch eine ´Sache´ für die (lebendige) Menschheit auf lange Sicht gut oder halbwegs befriedigend ausgehen könnte, sollte und würde wohl im Falle des Falles zu den ersten (Un)toten zählen.
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duffy 2011/08/26 22:31:55
Antwort löschenDankeschön! Endlich mal wieder jemand, der den Film zu schätzen weiß!
The_Comedian 2011/08/26 22:44:05
Antwort löschenBitteschön, Duffy! Ich kann den allgemeinen, eher negativen Tenor kaum nachvollziehen. (?)
duffy 2011/08/26 22:57:16
Antwort löschenIch auch nicht. Hier wurde aus so wenig so verdammt viel gemacht!
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facepalm 2011/09/29 22:52:15
Antwort löschenJa, aus wenig Können ein großer Haufen Scheiße.
duffy 2011/09/29 22:59:47
Antwort löschenAha.
Hoang-Thach-Vu 2011/08/21 01:01:48
Kommentar löschenEin totaler Trashfilm! Warum? Na, wegen der unendlich käsigen Dialoge, des völlig wurstigen Skripts, der völlig bescheuerten Story und einiger wirklich wahnsinnig absurden Szenen.... aber es war trotzdem erstaunlich guter Spaß XD Dumm, aber lustig =D
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Tobe Berg 2011/05/20 16:15:53
Kommentar löschenKommt schon, jeder von uns wäre mal gerne live bei einer Zombieepedemie dabei! Hier jetzt exklusiv, mit Wackelkamera, laienhaften Darstellern und allem was dazu gehört, haben wir endlich mal die Chane mittendrin zu sein. Ich finde den Film sehr gelungen und gut umgesetzt. Es macht von vorne bis hinten Spass den Hauptdarstellern auf ihrer auswegslosen Flucht vor den Untoten zuzuschauen. Gute Unterhaltung, mit sehr schönen Schockeffekten!!!
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Mr. Goodkat 2011/04/13 22:24:47
Kommentar löschenNach dem für mich sehr enttäuschenden "Survival of the dead" habe ich mich nun einem weiteren George-Romero-Neuzeitfilm gewidmet, in der Hoffnung, eine Verbesserung zu erkennen. War aber eigentlich kaum der Fall. Romeros "Diary of the dead" bedient sich bekanntermaßen dem Mockumentary-Stil; mit Pseudo-Amateuraufnahmen soll hier eine dichtere und vorallem authentischere Atmosphäre erzeugt werden. Auch teilweise kommerzielle Gründe will ich da nicht ausschließen. Nichtsdestotrotz ist diese Technik in diesem Film belanglos und teils nervig und macht quasi alles falsch, was andere, deutlich stärkere Genrevertreter, wie der meiner Meinung nach extrem gute "REC", richtig machen. Was den Eindruck der Authentizität weiter trübt, sind die CG-Effekte, die natürlich unnecht aussehen und so das Pseudodokuprinzip verfehlen. Generell wird hier einfach eine Kopfschussszene mit wegfetzendem Hinterkopf nach der anderen aneinandergereiht, was dank der oberflächlichen Story mit leicht unterschwelliger Gesellschaftkritik zwangsläufig die Langeweile in ungeahnte Höhen bugsiert. Die Figuren in diesem Spektakel sind nichts weiter als Marionetten, die Mittel zum Zweck sind d.h. die Splatteropfer darstellen, denn diesen extrem schnellen (Usain Bolt kann einpacken), furchteinflößenden Zombies zu entkommen ist ja ein Ding der Unmöglichkeit. Diese Oldschool-Zombies sehe ich sehr gerne in älteren Filmen, vorallem eben auch in den Romeroklassikern, in die heutigen Zombiefilme passen die Viehcher aber weniger, da gefallen mir die neuen 28-Days-Later-Zombiemodelle meistens besser.
Wirklich gelungen ist "Diary of the Dead" nicht, denn größtenteils sieht man sich hier einem streckenweise ziemlich spannungsarmen Zombiemassaker mit einigen Splatterszenen ausgesetzt. Da gabs von Romero deutlich Unterhaltsameres.
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ElMagico 2011/04/08 14:31:00
Kommentar löschenDer 5. Zombie-Film von Romero. Und konnte ich mich für den Vorgänger "Land of the dead" noch begeistern, ist dies für mich ein gewaltiger Rückschritt.
Ich bin prinzipiell kein grosser Fan von diesem Handkamera-Schnickschnack, aber selbst unter diesen, wenn man so will Genre, sticht der Film in keinster Weise heraus. Hier ist alles viel zu dünn, das Acting ist mit Wohlwollen als durchschnittlich zu bezeichnen, die Story schafft es keine 5 Minuten den Film zu tragen und den meisten Charakteren wünscht man einfach einen frühen Tot. Wobei ich hier gestehen muss, dass mich meist alle Protagonisten solcher Handkamera-Filme relativ schnell nerven.
Und so wie Romero mit "Diary of the dead" den Storytechnischen Pfad seiner bisherigen Filme verlässt, so lässt er auch die Finesse hinter sich, Sozialkritische Themen angemessen in seine Filme einzubinden. Diese Medien-Kritik hier ist einfach sowas von überzogen und theatralisiert, teilweise hat man das Gefühl Romero hat hier von einem neuen Trend gehört und versucht das Ganze Filmtauglich aufzubauschen, ohne jedoch das nötige inhaltliche Wissen darüber zu haben. Das ganze wirkt auf mich so gewollt, vorallem die Off-Sprecherin ist Stellenweise so polemisch, dass man ihr am liebsten einen Zombie in die Sprechkabine wünscht.
Bleibt die Frage was hier passiert ist, denn für mich schien der Film die ganze Zeit eine gewisse Verzweiflung auszustrahlen. War es das wiedermal runtergestrichene Budget? Ein verzweifelter Versuch mit einem Thema das Up-to-Date ist, endlich Erfolg zu haben? Oder ist es einfach nur ein Schnellschuss gewesen, musste einfach schnell ein nächster Zombie-Film her?
Der Mann kann ja nicht all seine Fähigkeiten verloren haben, aber hier sieht so vieles nach Amateur-Film aus...nicht nur die Kamera. Ich kann da ja noch relativ milde Urteilen, da ich schon eine Menge schlechtere Zombie-Filme gesehen habe. Aber das hier ist ein Romero und bisher wuchs meine Faszination von mir für seine Zombie-Filme mit jeder Sichtung, "Diary of the dead" verliert leider jedesmal an Wertschätzung.
Schade...weil ich es eigentlich grad ihm Wünsche, dass er nochmal eine richtige Bombe raushaut...auch was den finanziellen Erfolg angeht. Aber für mich ist dies nach "Bruiser" Romeros schlechtester Film.
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freakualizer 2011/03/29 21:39:52
Kommentar löschenSchade, habe von Romero deutlich mehr erwartet!
Dieser Film konnte mich nicht fesseln, da finde ich seine Vorgänger und auch das was danach kam besser. Wegen handwerklich einwandfreier Arbeit, keinen großartigen "Fehlgriffen", und weil er sich letztendlich noch vom Durchschnitt des ausgeschlachteten Zombiegenres abhebt: 6 Punkte.
Trotzdem zieht sich der Streifen dahin wie ein alter Kaugummi.
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NiboraC 2011/03/20 21:54:20
Kommentar löschenFand ihn eig echt gut! vorallem die extra amateurhafte kameraführung! Dadurch kommt es genauso wie bei [Rec] total real rüber!
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Murphante 2011/03/04 10:38:21
Kommentar löschenKann man sich mal anschauen ... ein paar Metzel-Szenen waren ganz nett
am liebsten hab ich immer der Michelle Morgan nachgeschaut ... wOOw was für ein schöne Frau ...
am coolsten war der Schluss mit der aufgeknüpften Frau am Baum
was Computer-Technik alles so hinbekommt ... Großartig ^^
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C_C 2011/03/04 20:02:05
Antwort löschenwas war bitte an dem Ende ... cool?
SpiceWeasel 2011/01/24 14:40:52
Kommentar löschenSollte eher Diariah of Dead heissen! Genau wie bei Dario Argento ist wohl auch die Glanzzeit von Romero schon etwas länger vorbei!schade schade ...
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ElWray 2011/01/23 18:00:53
Kommentar löschendie schlechten meinungen über diesen film kann ich keines falls nachvollziehn,is doch eine nette idee
mir gefiel er gut
zwar nicht der beste vertreter in sachen zombie film ber auch auf keinen fall der schlechteste
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Winterdaemmerung 2011/01/23 05:19:17
Kommentar löschenIch hätte von einem Romero deutlich mehr erwartet, der Film ist zäh.
Die Darsteller nicht gut, würden sie nicht reden und hätten sie passendes Make-Up könnte man sie nicht von den Zombies unterscheiden.
Alles in allem passiert zu wenig.Passiert mal etwas ist in der nächsten Sekunde auch schon wieder Ende.
Am besten gefallen hat mir der Farmer, er hat nicht geredet sondern gehandelt, er konnte ja auch nicht anders, bis zum Ende, kurz und schmerzlos. Zum lachen hat er mich auch gebracht.Leider eigentlich das Beste am Film.
Um es kurz zu machen, es wird einfach nicht ernst genommen, unglaubwürdig kommt es rüber, man merkt es ist ein Film.
Aber wenn man nichts zutun hat guckt man sich lieber einen Romero an, als einen der noch weniger zu bieten hat als einen guten Namen dahinter, einmal gucken kann man ihn.
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PanzerFaust86 2010/09/29 23:30:39
Kommentar löschenGleich im Vorhinein: ich habe selten einen solch schlechten Film gesehen. Er versucht sich gesellschaftskritisch, ist jedoch in keinem Moment glaubwürdig. Da werden die Protagonisten in einem Krankenhaus von Zombies angefallen, und der Herr Creed hat nichts besseres zu tun als eine Steckdose für den Akku seiner Kamera zu suchen. Oder er lädt in aller Ruhe seine "Dokumentationen" bei Youtube und MySpace hoch und schneidet seine Aufnahmen zurecht, während drumherum die Seuche ausbricht und scheinbar die Welt untergeht. Weiter: da wird eine der jungen Damen des Films von einem Untoten gejagt und der werte Mr. Creed? Genau, anstatt ihr zu helfen, versucht er die Kamera ruhig zu halten und alles aus möglichst bester Perspektive zu filmen. Die Botschaft dahinter ist verständlich und in meinen Augen eine berechtigte Kritik am aktuellen Zeitgeist der Informationsüberflutung und der totalen Abhängigkeit von Internet, Mobilfunk, etc. Schaulustige und Voyeure lecken sich die Finger nach noch mehr Sensationen, je blutrünstiger umso besser. Immer unter dem Motiv "alles für die Nachwelt" festhalten zu wollen.
Die Grundidee des Films ist also gar nicht schlecht und deshalb bekommt er von mir auch die relativ hohe Wertung. Aber die Umsetzung finde ich grauenhaft. Ich habe selten solch schwachsinnige, berechenbare und zusammenhangslose Dialoge gehört. Die Darsteller sind sehr schwach und in keinem Moment authentisch. Daran kränkelt das gesamte Werk. Der Film ist nicht das, was er gern wäre. Und ich hatte auch zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass er komisch oder gar witzig sein will. Er ist vielmehr oft unfreiwillig komisch und manchmal wirklich grenzdebil. Mir ist klar, dass ich von so einem Film nicht zu viel erwarten sollte. Aber im Vergleich zu Romeros anderen Filmen, ist der hier mMn der mit Abstand schlechteste.
Persönliches Fazit: Ein Punkt für die Idee. Ein halber Punkt für die Zombies. Zuschauer, die solchen Pseudo-Dokumentationen etwas abgewinnen können, werden ihn vielleicht nicht so schlecht finden, sollten ihn aber trotzdem mit Vorsicht genießen.
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stuforcedyou 2010/09/17 10:55:51
Kommentar löschenGeorge A. Romero, der Großmeister der Untoten kehrte (mal) wieder zu seinen Wurzeln zurück. Nach dem, für seine Verhältnisse, hoch budgetierten aber letztlich doch enttäuschenden "Land of the Dead" erzählt der Regisseur mit der markanten, dickglasigen Brille auf der Nase, die Geschichte einer Filmstudentengruppe die ihren Kampf gegen die Untoten mit der Videokamera festhalten. Das Ergebnis ist eine Mischung aus diversen „…of the Dead" - Filmen und "Blair Witch Project" dass niemals die Sogwirkung, Spannung und Intensität der alten Romero- Filme oder gar des stilistisch ähnlichen, aber um Welten besseren "Rec" aus Spanien erreicht. Romeros langweiliger weil viel zu oft quacksalbernder Film verzichtet wie gewohnt nicht auf Splattereinlagen, die echte Anhänger von Blutfontänen aber wohl eher als mickrig empfinden werden und natürlich kann Romero auch nicht die Finger von Sozial-, Medien- und Gesellschaftskritik lassen, doch damit schneidet er sich ins eigenen Fleisch, denn seine Anklagen wirken kraftlos und über weite Strecken zu selbstgefällig. Dies alles macht aus diesem Videotagebuch des Grauens einen öden Zombiereißer der in seltene Ausnahmen Spannung zu suggerieren vermag, der aber auch viel zu zwanghaft versucht partiell stark angestaubte Inhalte in neue Schablonen zu pressen.
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veseria 2010/09/14 16:58:16
Kommentar löschenDas größte Problem des Films ist meiner Meinung nach, dass er sich nicht entscheiden kann. Will ich jetzt B-Movie sein oder authentischer Zombie-Schocker. Er ist auf jeden fall keins von beiden. Er hat so viele B-Movie Elemente die aber (bis auf vielleicht ganz wenige Aufnahmen) nicht funktionieren was daran liegt, dass der Film als "authentische" Doku gedreht ist. Da stellt sich einem die Frage, will der Film überhaupt B-Movie sein? Das glaube ich nämlich nicht weil sonst hätte man nicht diesen Stil ausgewählt. Somit glaube ich das dieser Film ungewollt Trash ist.
Die Schauspielerische leistung ist bei allen Darstellen höchstens auf einem Laiendarstellerniveau und die Reaktionen der Protagonisten sind so unglaublich unrealitisch, dass man die Stirn runzelt. Teilweise ist die CGI grottenschlecht.
Einzig die Art des Erzählers bzw. Erzählerin ist super gewählt und es macht Spaß zuzuhören.
Aber eine Sache will mir nicht aus dem Kopf gehen. Alles in diesem Film soll wie echt gedreht sein also pseudodokumentarisch und die Protagonisten sind Filmfans etc. Das Internet bzw. sämtliche Medien spielen eine zentrale Rolle. Demnach ist alles höchst modern angelegt. Warum zum Teufel, kennt dann niemand das wort Zombie? Dieses Wort hätte spätestens nach 10 minuten das erste mal fallen müssen, doch in diesen Filmen kennt kein Mensch Zombies....
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