[...] Im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern des Metiers wird hier erstaunlich viel Handlung und manchmal auch Tiefgang geboten, so dass ihm ein plattes „Ist wie ‚Cloverfield’, nur mit Zombies“ bei weitem nicht gerecht wird.
Mit DIARY OF THE DEAD, der in Deutschland ohne den „Umweg Kino“ gleich auf DVD erscheint, erzählt uns Romero nun etwas über die sich rasant verändernde Mediengesellschaft. Eine Gruppe Filmstudenten dreht in den Wäldern von Pennsylvania einen Horrorfilm als sie in den Nachrichten von einem Virus hören, der Tote wieder auferstehen lässt. Die medienkompetenten Jugendlichen wissen sofort, das die Dokumentation dieser beängstigenden realen Geschehnisse den besseren Horrorfilm abgibt. Deshalb lassen sie die Kamera auf ihrem Weg durch das blutige Chaos immer laufen. In der Regel waren Romeros gesellschaftskritische Filme ihrer Zeit immer etwas voraus. Doch ganz so schnell ist der inzwischen 69jährige Filmemacher nicht mehr. Mit seinem Zombiefilm für die „youtube-Generation“ schwimmt er im soliden Mittelfeld auf der von ihm initiierten Zombiewelle mit. Wie seine langsam vor sich hin taumelnden Old-School-Zombies, ist Romero etwas berechenbar geworden. Dennoch ist DIARY klug und verlässlich gut und die deutsche DVD besticht zudem mit einem Audiokommentar von Romero und vielen informativen Featurettes zum Film.
Alles auf Anfang. Das dachte sich George A. Romero nach dem groß angelegten Projekt „Land Of The Dead“ und drehte mit unbekannten Darstellern wieder mal einen Independent Streifen für schlappe zwei Millionen Dollar. Das war wahrscheinlich die richtige Entscheidung. Mit „Diary Of The Dead“ wagt Romero sich in neues Terrain, meistert dies aber erstaunlich gut.
Romero siedelt die Grundidee seines „Night Of The Living Dead“ in der heutigen Cyber-Generation an und erzeugt dabei mit dem Dokumentar-Stil einen besonderen Realismus, der teilweise geradezu bannend, teilweise aber auch zu aufgesetzt wirkt. Dem Zuschauer wird das widerwärtige Wirrwarr des Sensationsjournalismus und die kranke Seite der heutigen, vom Internet regierten Welt vor Augen geführt. Zudem geht es um das berühmte menschliche Phänomen, bei einer Katastrophe nicht wegschauen, aber auch nicht helfen zu können.
Anfänglich droht der ungewohnte Wackelkamera-Stil beinahe zu nerven, doch nac… —Mehr
Alles auf Anfang. Das dachte sich George A. Romero nach dem groß angelegten Projekt „Land Of The Dead“ und drehte mit unbekannten Darstellern wieder mal einen Independent Streifen für schlappe zwei Millionen Dollar. Das war wahrscheinlich die richtige Entscheidung. Mit „Diary Of The Dead“ wagt Romero sich in neues Terrain, meistert dies aber erstaunlich gut.
Romero siedelt die Grundidee seines „Night Of The Living Dead“ in der heutigen Cyber-Generation an und erzeugt dabei mit dem Dokumentar-Stil einen besonderen Realismus, der teilweise geradezu bannend, teilweise aber auch zu aufgesetzt wirkt. Dem Zuschauer wird das widerwärtige Wirrwarr des Sensationsjournalismus und die kranke Seite der heutigen, vom Internet regierten Welt vor Augen geführt. Zudem geht es um das berühmte menschliche Phänomen, bei einer Katastrophe nicht wegschauen, aber auch nicht helfen zu können.
Anfänglich droht der ungewohnte Wackelkamera-Stil beinahe zu nerven, doch nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kann man dann in das Schreckensszenario eintauchen. Hier ist ja auch ein Filmstudent am Werk, der die Kamera ruhig halten kann. An guten, neuen Ideen mangelt es wieder mal nicht, so sind auch ein recht straffer Spannungsbogen und Unterhaltung gegeben. Leider sehen die blutigen Effekte diesmal zu computergeneriert aus, da durch den schwierigen Dokumentar-Stil die meisten Effekte der Einfachheit halber erst nachträglich eingefügt wurden, statt wieder auf Handgemachtes zu setzen. Dafür ist der Film als vermeintlicher Zusammenschnitt von Filmstudenten meistens überzeugend, zumindest solange man die völlige Besessenheit des Kameramanns nachvollziehen kann und nicht zu viele (Sound-) Effekte um der Dramatik willen den Realismus schmälern.
Das kleine Problem ist, dass „Diary Of The Dead“ sich nicht als Kinofilm präsentiert, es aber nicht ganz kaschiert werden kann, dass er eben doch einer ist. Andererseits wäre es zu langweilig geworden, hätte man alles so schlicht wie „Blair Witch Project“ aufgezogen. Die Ausrede, dass alles von fähigen Filmstudenten zusammengeschnitten wurde, ist nicht die überzeugendste, aber akzeptabel. Das nächste Problem bezieht sich auf Romeros Message, die auch diesmal klar zu erkennen ist. Einige das Hauptthema betreffende Phrasen aus dem Off-Kommentar oder von den Darstellern selbst haben einen ziemlich affektierten Beigeschmack. Was da auf diese Weise vorgetragen wird, mag erschreckend wahr sein, aber so bringt Romero seine Sozialkritik bei weitem nicht so elegant unter, wie er es früher schaffte.
Pluspunkte sammelt „Diary Of The Dead“ mit der trostlosen Atmosphäre, die auch das Ende regiert, denn diese Art von Unbehagen konnten „Day Of The Dead“ und „Land Of The Dead“ bis zum Schluss nicht erzeugen. Mit dem besonderen Konzept wirkt „Day Of The Dead“ eben besonders nah am Zuschauer. Wieder mal eine wirklich gute Idee vom Zombie-Meister, der mit 68 Jahren zeigt, dass er es noch drauf hat, und das sogar mit einem modernen, weitgehend die Jugend betreffenden Thema. Einziges Manko bleibt hier und da die Frage nach der Glaubwürdigkeit. Diese muss jeder für sich selbst beantworten.
Romero wirft der Welt ganz allgemein Voyeurismus vor. Wer einen Zombie-Film mit vielen Splatter-Effekten dreht, sollte aber auf eine solche Botschaft dringlichst verzichten. Hier wird ein Entsetzen vorgetäuscht, das für das Genre vollkommen fehlplatziert ist. Die Machart und die Darsteller sind auch nicht gerade überwältigend, aber der vorgetragene Kultur-Pessimismus in «Diary of the Dead» ist einfach schrecklich.
Wie Romero diese Geschichte über YouTube-Verweise und Internetreferenzen erzählt, ist schlicht und ergreifend genial. Tauscht leider aber nicht darüber hinweg, dass das was er erzählt ziemlich uninspieriertes Zombieallerlei ist, dem es an Dynamik und Spannung fehlt, wenn die Satire aussetzt. Man bekommt fast den Eindruck, als habe Romero vergessen, dass auch sein Publikum mit seinen FIlmen älter geworden ist. Viele tolle Ideen fügen sich letzten Endes zu einem löchrigen Ganzen. Durchwachsen.
Dafür das ich absolut nichts erwartet hab..*Hut ab* Auch wenns zum Ende hin etwas albern wird! Aber mein Jott, n bisl Zombie's klatschen macht immer laune. Ganz gut mit Augen-zu-drück-Charakter :-P
Die Fake Dokumentation war etwas unglaubwürdig. Jason filmte munter wenn seine Freunde von Untoten bedroht und getötet wurden, anstatt mal die Kamera kurz wegzulegen und einzugreifen.
Seit wann prägt sich eigentlich das Akku-Leer-Symbol direkt auf die Filmdatei ein?
Gegen das Ende des Films ist nichts einzuwenden. Ich hätte allerdings noch gern etwas mehr gesehen.
Es gab einige gelungene Schockmomente, die Gore- und Make-up-Effekte lassen den Film deutlich teurer wirken als er ist.
Das war doch grade der Punkt, dass Jason sich immer mehr in seine Dokumentations-Obsession reinsteigert und am Ende nur noch ans Filmen denkt (sogar seinen eigenen Tod)...
Zugegeben, es kommt nicht an "Dawn Of The Dead" ran, aber es ist erfrischen anders und auch spannend. Natürlich ist es etwas paradox einen Film über den menschlichen Voyeurismus bezüglich Gewalt und Unglücksfälle zu drehen und das ausgerechnet im Genre Horror/Action, aber vielleicht möchte Romero ja genau diese Zielgruppe ansprechen und vielleicht ist es ja sogar ein Eingeständnis seiner eigenen Unzulänglichkeiten!?!
Nach "Day Of The Dead", der ja nicht von ihm stammt, ist "Diary Of The Dead" jedenfalls wieder sehenswert, was die Zombie-Thematik anbelangt! Daumen Hoch und weiter so, Mr. Romero! Ich freue mich auf den nächsten Film dieser Art!
Versucht Herr Romero nun einen auf medienkritisch zu machen? Ich denke eher nicht. So sehr dieses Thema auch angeschnitten wird, es wirkt so echt wie das Schauspiel der Hauptdarsteller.
Bei diesem Film fragt man sich, wer zombiehafter agiert, die Hauptfiguren oder die Zombies. Manche Leute sind wirklich blöd, aber hier scheint den Leuten echt das Hirn zu fehlen.
Romero hatte schon mal lichtere Momente... vielleicht befindet er sich gerade in nem Tief... wer weiß?!? Ansonsten hat der Film recht wenig... es gibt bei weitem schlechter Zombiefilme... aber von Romero ist man einfach besseres Filmmaterial gewohnt. ... es gibt sogar einige Szenen da musste ich mir an den Kopf fassen und lachen... naja... mehr sag ich nicht! ^_^
Dilemma of the dead! Ein solider Zombiefilm mit subjektiver Kamera...toll. Von dem Meister der Hirnfresser hätte ich mehr Pfeffer erwartet oder eine Weiterentwicklung der Zombination.
Eingeschlafen bin ich nicht, aber umgehauen hat mich der neue Romero auch nicht.
"Siehst du? Ich hab' dir doch gesagt, Tote sind langsam."
Romero hat nach wie vor die besten Zombies und recht subtil und realitätsnah streut er wie üblich seine Gesellschaftskritik, in diesem Fall vor allem Medienkritik, in seine banal-brutale Handlung ein. Nebenbei stellt er auch grundlegende Fragen nach Menschlichkeit. Das muss man nicht mögen... Aber ich steh' drauf.
Was soll das?
Das sind doch alles keine Schauspieler.
Hampeln da rum als wäre es alltäglich Zombies zu sehen und Leute abzuknallen. Echt lächerlich...
Und, sollten Horrorfilme nicht gruselig sein?
Und die Story ist auch sehr innovativ.
Untote die Menschen beißen und die dann auch zu Untoten werden.
Grob geschätzt ist das der 1.000.000 Film von der Sorte.
Wenns ein Film von der Sorte sein soll, dann seh ich mir lieber Dawn of the Dead oder so an.
Meinen hohen Erwartungen konnte der Film erwartungsgemäß nicht gerecht werden. Wenn man keinen Wert auf eine durchdachte oder gar ausgefallene Story legt und nebenbei die Seitenhiebe und erhobenen Zeigefinger ausblendet, die Romero in Richtung der heutigen Informationskultur schickt, dann kann man durchaus Spaß an diesem Film haben. Zwar bleibt er meilenweit hinter beispielsweise "Land of the Dead" zurück und auch die Schauspieler mögen nicht recht überzeugen, aber irgendwie mag man dann doch nicht ausschalten...
Die Schauspieler staksen herum wie Puppen. Konnte mich gar nicht auf die "Handlung" konzentrieren, weil ich immer die Aufblasventile gesucht habe. Sonst laufen Zombies rum und wollen die übrigen Menschen fressen. Das ist doch mal eine sensationelle innovative Idee.
Meine Freundin begeistert sich unheimlich - wieso auch immer - für Zombiefilme, obwohl sie immer diejenige ist, die von uns beiden zusammenzuckt. Sie wollte mit mir unbedingt diesen Film sehen und irgendwie wirkte der Trailer noch für mich vielversprechend. Im Nachhinein hatte ich so das dumpfe Gefühl, dass hinter dem Film Medienkritik stecken sollte. Falls ja, dann ist die ziemlich enttäuschend und fällt sehr oberflächlich aus. "Die Folgen der Globalisierung transzendieren in der Darstellung konspirativer Medienpolitik und ergeben ein wackeliges Gerüst, das im Laufe der Handlung nicht gehalten werden kann und zusammenbricht." Irgendwie sowas könnte ich sagen, aber ich begnüge mich damit, dass ich den Film einfach nicht besonders gut fand und nur spärlich für einfaches Spaß-Kino reicht.
SIE fand ihn trotzdem gut. Dabei ist sie die Spießige von uns beiden...
Romero ist ein freundlicher alter Mann mit Zottelmähne, dicken Brillengläsern ... ein bisschen verschroben aber sympathisch. Allerdings hat der Gute seit Jahrzehnten keinen vernünftigen Film mehr gedreht und zehrt nur noch vom Ruf seiner Zombie-Trilogie. Ein Wegbereiter/Wegweiser ist er schon lange nicht mehr (war er vielleicht nie wirklich) ... aber "Diary of the Dead" ist nicht einfach nur uninspiriert, sondern richtig dilettantisch gemacht. Von der Routine eines alten Filmhasen ist hier nichts zu spüren.
Sorry Leute aber mir hat der Film gefallen. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Und der Film macht sogar Spass. (Es gibt lustige momente in dem Film) Klar das Romero nicht an dawn of the dead oder night of the living dead mit diesen streifen übertreffen kann. Aber wieder mal hat er es geschaft, Zombies in ein heutiges Szenario zu setzten und mit den Massenmedien zuspielen. So das es aber mal Sozial kritsche Gedankengänge gibt.
super langweiliger möchtegern Zombiefilm, die alten Romero waren ja so schlecht das sie schon wieder richtig gut waren, aber der hier ist wirklich langweilig erzählt. Die Schauspieler scheinen auch eher unbeeindruckt von dem Drehbuch. Der Film schleppt sich so dahin wie die überlangsamen Zombies im Film. Wenn der Film im FreeTV laufen würde könnte man sich wenigstens auf die Werbepausen freuen...
1 Punkt für den Film + 1 Punkt für den Armish Samuel + 1 Punkt zu Ehren Romeros...
Der Film hat ansonsten 0 Spannung, die Schauspieler spielen absolut unglaubwürdig, und die Story...ähhm welche Story.
Lieber REC oder Quarantäne anschauen!
Pako
Nur wenig wird vom klassischen Zombie-Horror-Schema abgewichen, aber mit dem geschickt gewählten Setting wird dem Genre eine neue Facette abgerungen, ohne Mankos ausgeführt und auf mehreren Ebenen innere Schlüssigkeit bewahrt wenn auch der schmale Grad zur Naivität mal einen Fuß breit über schritten wird.
Kritiker — Ganz gut 6.1
Der Film Diary of the Dead wurde von 8 Kritikern bewertet.
Hausmeister: Nerdtalk.de
[...] Im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern des Metiers wird hier erstaunlich viel Handlung und manchmal auch Tiefgang geboten, so dass ihm ein plattes „Ist wie ‚Cloverfield’, nur mit Zombies“ bei weitem nicht gerecht wird.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, Flute...
Mit DIARY OF THE DEAD, der in Deutschland ohne den „Umweg Kino“ gleich auf DVD erscheint, erzählt uns Romero nun etwas über die sich rasant verändernde Mediengesellschaft. Eine Gruppe Filmstudenten dreht in den Wäldern von Pennsylvania einen Horrorfilm als sie in den Nachrichten von einem Virus hören, der Tote wieder auferstehen lässt. Die medienkompetenten Jugendlichen wissen sofort, das die Dokumentation dieser beängstigenden realen Geschehnisse den besseren Horrorfilm abgibt. Deshalb lassen sie die Kamera auf ihrem Weg durch das blutige Chaos immer laufen. In der Regel waren Romeros gesellschaftskritische Filme ihrer Zeit immer etwas voraus. Doch ganz so schnell ist der inzwischen 69jährige Filmemacher nicht mehr. Mit seinem Zombiefilm für die „youtube-Generation“ schwimmt er im soliden Mittelfeld auf der von ihm initiierten Zombiewelle mit. Wie seine langsam vor sich hin taumelnden Old-School-Zombies, ist Romero etwas berechenbar geworden. Dennoch ist DIARY klug und verlässlich gut und die deutsche DVD besticht zudem mit einem Audiokommentar von Romero und vielen informativen Featurettes zum Film.
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Flibbo: [neue Website coming soon]
Alles auf Anfang. Das dachte sich George A. Romero nach dem groß angelegten Projekt „Land Of The Dead“ und drehte mit unbekannten Darstellern wieder mal einen Independent Streifen für schlappe zwei Millionen Dollar. Das war wahrscheinlich die richtige Entscheidung. Mit „Diary Of The Dead“ wagt Romero sich in neues Terrain, meistert dies aber erstaunlich gut.
Romero siedelt die Grundidee seines „Night Of The Living Dead“ in der heutigen Cyber-Generation an und erzeugt dabei mit dem Dokumentar-Stil einen besonderen Realismus, der teilweise geradezu bannend, teilweise aber auch zu aufgesetzt wirkt. Dem Zuschauer wird das widerwärtige Wirrwarr des Sensationsjournalismus und die kranke Seite der heutigen, vom Internet regierten Welt vor Augen geführt. Zudem geht es um das berühmte menschliche Phänomen, bei einer Katastrophe nicht wegschauen, aber auch nicht helfen zu können.
Anfänglich droht der ungewohnte Wackelkamera-Stil beinahe zu nerven, doch nac… — Mehr
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fko: filmsprung.ch
Romero wirft der Welt ganz allgemein Voyeurismus vor. Wer einen Zombie-Film mit vielen Splatter-Effekten dreht, sollte aber auf eine solche Botschaft dringlichst verzichten. Hier wird ein Entsetzen vorgetäuscht, das für das Genre vollkommen fehlplatziert ist. Die Machart und die Darsteller sind auch nicht gerade überwältigend, aber der vorgetragene Kultur-Pessimismus in «Diary of the Dead» ist einfach schrecklich.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Wie Romero diese Geschichte über YouTube-Verweise und Internetreferenzen erzählt, ist schlicht und ergreifend genial. Tauscht leider aber nicht darüber hinweg, dass das was er erzählt ziemlich uninspieriertes Zombieallerlei ist, dem es an Dynamik und Spannung fehlt, wenn die Satire aussetzt. Man bekommt fast den Eindruck, als habe Romero vergessen, dass auch sein Publikum mit seinen FIlmen älter geworden ist. Viele tolle Ideen fügen sich letzten Endes zu einem löchrigen Ganzen. Durchwachsen.
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Kommentare — Geht so 5.6
Der Film Diary of the Dead wurde von 233 Mitgliedern bewertet.
Zichi03 2010/02/01 11:44:01
Was bei ´´REC´´ und ´´Paranormal Activity´´ funktionierte, tuts bei diesem Streifen absolut nicht!
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Andi Shiva 2010/01/30 09:41:22
Dafür das ich absolut nichts erwartet hab..*Hut ab* Auch wenns zum Ende hin etwas albern wird! Aber mein Jott, n bisl Zombie's klatschen macht immer laune. Ganz gut mit Augen-zu-drück-Charakter :-P
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Izzy8888 2009/12/01 19:15:53
Die Fake Dokumentation war etwas unglaubwürdig. Jason filmte munter wenn seine Freunde von Untoten bedroht und getötet wurden, anstatt mal die Kamera kurz wegzulegen und einzugreifen.
Seit wann prägt sich eigentlich das Akku-Leer-Symbol direkt auf die Filmdatei ein?
Gegen das Ende des Films ist nichts einzuwenden. Ich hätte allerdings noch gern etwas mehr gesehen.
Es gab einige gelungene Schockmomente, die Gore- und Make-up-Effekte lassen den Film deutlich teurer wirken als er ist.
bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten
JoJoNagel 2009/12/01 19:24:45
Das war doch grade der Punkt, dass Jason sich immer mehr in seine Dokumentations-Obsession reinsteigert und am Ende nur noch ans Filmen denkt (sogar seinen eigenen Tod)...
HotelSixActual 2009/11/04 21:14:35
Zugegeben, es kommt nicht an "Dawn Of The Dead" ran, aber es ist erfrischen anders und auch spannend. Natürlich ist es etwas paradox einen Film über den menschlichen Voyeurismus bezüglich Gewalt und Unglücksfälle zu drehen und das ausgerechnet im Genre Horror/Action, aber vielleicht möchte Romero ja genau diese Zielgruppe ansprechen und vielleicht ist es ja sogar ein Eingeständnis seiner eigenen Unzulänglichkeiten!?!
Nach "Day Of The Dead", der ja nicht von ihm stammt, ist "Diary Of The Dead" jedenfalls wieder sehenswert, was die Zombie-Thematik anbelangt! Daumen Hoch und weiter so, Mr. Romero! Ich freue mich auf den nächsten Film dieser Art!
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AKS 2010/01/14 22:46:11
Natürlich ist Day of the Dead von Romero, genauso wie Dawn of the Dead. Außer Du meinst die unsäglichen Remakes.
HotelSixActual 2010/01/18 07:54:55
Ja, ich meinte das remake. Was für eine Verschwendung von Zeit und Geld.
Brennegan 2009/10/11 21:56:48
Versucht Herr Romero nun einen auf medienkritisch zu machen? Ich denke eher nicht. So sehr dieses Thema auch angeschnitten wird, es wirkt so echt wie das Schauspiel der Hauptdarsteller.
Bei diesem Film fragt man sich, wer zombiehafter agiert, die Hauptfiguren oder die Zombies. Manche Leute sind wirklich blöd, aber hier scheint den Leuten echt das Hirn zu fehlen.
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GunSpeed 2009/09/28 18:56:06
Romero hatte schon mal lichtere Momente... vielleicht befindet er sich gerade in nem Tief... wer weiß?!? Ansonsten hat der Film recht wenig... es gibt bei weitem schlechter Zombiefilme... aber von Romero ist man einfach besseres Filmmaterial gewohnt. ... es gibt sogar einige Szenen da musste ich mir an den Kopf fassen und lachen... naja... mehr sag ich nicht! ^_^
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ska-p_lyric 2009/08/30 19:20:02
Der (tiefere)Sinn wird halbwegs überliefert. Stellenweise langweilig trotz netter Idee.
Eher schlecht als rechte Blair witch projekt Nachahmung.
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Dr Herbert West 2009/08/24 08:56:07
Dilemma of the dead! Ein solider Zombiefilm mit subjektiver Kamera...toll. Von dem Meister der Hirnfresser hätte ich mehr Pfeffer erwartet oder eine Weiterentwicklung der Zombination.
Eingeschlafen bin ich nicht, aber umgehauen hat mich der neue Romero auch nicht.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
_SUPERNATURAL_ 2009/08/24 09:01:42
hmm okay, also ich kenn den Film nich, würdest du ihn mir empfehlen???.
Dr Herbert West 2009/08/24 09:07:31
Ne, lohnt sich eigentlich nicht ihn anzuschauen, da gibt es andere Filme mit Hirnsabernden Untoten die besser sind.
_SUPERNATURAL_ 2009/08/24 09:18:40
achso na dann, aber Resident Evil is das beste.
Oder welchen Zombiefilm würdest du mir empfehlen???
Dr Herbert West 2009/08/24 09:41:01
Dawn of the Dead
Alle 6 Antworten zeigen
_SUPERNATURAL_ 2009/08/24 09:52:16
jah okay, den guck ich mir dann ma an.
kannste mal wieda unter freemail oder so gehen, hab da was geschrieben.
Und zu Weihnachten hätte ich schon ein Geschenk was du mir holen kannst, und zwar
A nightmare on elm street 3 könntest du ihn mir holen
Abronsius 2009/08/24 20:19:45
Rendezvous mit Joe Black
Marti DiBergi 2009/08/18 21:35:28
Diarrhea of a Dead Filmmaker.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
zombienation 2009/08/15 12:31:06
Puuuuh, Herr Romero sehr sehr schwach! Ich bin enttäuscht!!
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Kris 2009/08/06 20:04:02
"Siehst du? Ich hab' dir doch gesagt, Tote sind langsam."
Romero hat nach wie vor die besten Zombies und recht subtil und realitätsnah streut er wie üblich seine Gesellschaftskritik, in diesem Fall vor allem Medienkritik, in seine banal-brutale Handlung ein. Nebenbei stellt er auch grundlegende Fragen nach Menschlichkeit. Das muss man nicht mögen... Aber ich steh' drauf.
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Jade 2009/08/02 19:35:06
Schlagt mir bitte den Schädel ein wenn ich jemals so gelassen und ruhig auf Zombies reagieren sollte.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
mar (-ion-) 2009/10/12 00:15:59
richtig!...zombiejagd auf valium^^ alles ganz easy ;-)
Haze 2009/07/12 17:54:48
Dilettantischer Youtube-Zombiefilm - Langweilig, keine Handlung, schlecht gespielt kurzum einfach grottig.
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AKS 2010/01/14 22:47:49
Was für eine Handlung erwartest Du denn von Zombiefilmen?
aWu 2009/07/02 09:15:38
Was soll das?
Das sind doch alles keine Schauspieler.
Hampeln da rum als wäre es alltäglich Zombies zu sehen und Leute abzuknallen. Echt lächerlich...
Und, sollten Horrorfilme nicht gruselig sein?
Und die Story ist auch sehr innovativ.
Untote die Menschen beißen und die dann auch zu Untoten werden.
Grob geschätzt ist das der 1.000.000 Film von der Sorte.
Wenns ein Film von der Sorte sein soll, dann seh ich mir lieber Dawn of the Dead oder so an.
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AKS 2010/01/14 22:49:49
Derjenige der diese Story erfunden hat, hat wohl jedes Recht der Welt diese "Story" fortzuführen bzw. in die heutige Zeit zu holen.
bangbangbenny 2009/06/23 14:03:28
Meinen hohen Erwartungen konnte der Film erwartungsgemäß nicht gerecht werden. Wenn man keinen Wert auf eine durchdachte oder gar ausgefallene Story legt und nebenbei die Seitenhiebe und erhobenen Zeigefinger ausblendet, die Romero in Richtung der heutigen Informationskultur schickt, dann kann man durchaus Spaß an diesem Film haben. Zwar bleibt er meilenweit hinter beispielsweise "Land of the Dead" zurück und auch die Schauspieler mögen nicht recht überzeugen, aber irgendwie mag man dann doch nicht ausschalten...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
DarkMermaid 2009/06/21 19:04:34
Die Schauspieler staksen herum wie Puppen. Konnte mich gar nicht auf die "Handlung" konzentrieren, weil ich immer die Aufblasventile gesucht habe. Sonst laufen Zombies rum und wollen die übrigen Menschen fressen. Das ist doch mal eine sensationelle innovative Idee.
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BämMan 2009/06/21 01:53:29
Meine Freundin begeistert sich unheimlich - wieso auch immer - für Zombiefilme, obwohl sie immer diejenige ist, die von uns beiden zusammenzuckt. Sie wollte mit mir unbedingt diesen Film sehen und irgendwie wirkte der Trailer noch für mich vielversprechend. Im Nachhinein hatte ich so das dumpfe Gefühl, dass hinter dem Film Medienkritik stecken sollte. Falls ja, dann ist die ziemlich enttäuschend und fällt sehr oberflächlich aus. "Die Folgen der Globalisierung transzendieren in der Darstellung konspirativer Medienpolitik und ergeben ein wackeliges Gerüst, das im Laufe der Handlung nicht gehalten werden kann und zusammenbricht." Irgendwie sowas könnte ich sagen, aber ich begnüge mich damit, dass ich den Film einfach nicht besonders gut fand und nur spärlich für einfaches Spaß-Kino reicht.
SIE fand ihn trotzdem gut. Dabei ist sie die Spießige von uns beiden...
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Bradbury 2009/06/20 02:15:52
Romero ist ein freundlicher alter Mann mit Zottelmähne, dicken Brillengläsern ... ein bisschen verschroben aber sympathisch. Allerdings hat der Gute seit Jahrzehnten keinen vernünftigen Film mehr gedreht und zehrt nur noch vom Ruf seiner Zombie-Trilogie. Ein Wegbereiter/Wegweiser ist er schon lange nicht mehr (war er vielleicht nie wirklich) ... aber "Diary of the Dead" ist nicht einfach nur uninspiriert, sondern richtig dilettantisch gemacht. Von der Routine eines alten Filmhasen ist hier nichts zu spüren.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mr Lee 2009/06/18 23:18:12
Sorry Leute aber mir hat der Film gefallen. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Und der Film macht sogar Spass. (Es gibt lustige momente in dem Film) Klar das Romero nicht an dawn of the dead oder night of the living dead mit diesen streifen übertreffen kann. Aber wieder mal hat er es geschaft, Zombies in ein heutiges Szenario zu setzten und mit den Massenmedien zuspielen. So das es aber mal Sozial kritsche Gedankengänge gibt.
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rudi_thebest 2009/06/01 14:29:16
Langeweile pur. Viel zu Langatmig, und gar nich packend.
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stalker 2009/05/27 00:08:19
Entweder bin ich zu alt für sowas oder der Film ist einfach nur langweilig.
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El_Wray 2009/05/21 00:36:52
Das Remake von "Dawn of the Dead" war der beste Film der Reihe und der war NICHT von Romero! Das soll schon was heißen!
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aklemm 2009/05/17 09:16:21
super langweiliger möchtegern Zombiefilm, die alten Romero waren ja so schlecht das sie schon wieder richtig gut waren, aber der hier ist wirklich langweilig erzählt. Die Schauspieler scheinen auch eher unbeeindruckt von dem Drehbuch. Der Film schleppt sich so dahin wie die überlangsamen Zombies im Film. Wenn der Film im FreeTV laufen würde könnte man sich wenigstens auf die Werbepausen freuen...
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annaberlin 2009/05/04 12:17:35
Langweilig, eklig und dumm. Absolut nicht sehenswert.
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Pako 2009/04/23 15:00:48
1 Punkt für den Film + 1 Punkt für den Armish Samuel + 1 Punkt zu Ehren Romeros...
Der Film hat ansonsten 0 Spannung, die Schauspieler spielen absolut unglaubwürdig, und die Story...ähhm welche Story.
Lieber REC oder Quarantäne anschauen!
Pako
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lulana 2009/04/21 11:33:43
Naja wohl eher eine Paraodie einer Parodie und damit nicht besonders überzeugend.
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Stormbringer 2009/04/08 03:18:20
Liebes Tagebuch: Heute habe ich mich wieder zu Tote gelangweilt
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Tyler__Durden 2009/01/14 19:59:25
Ich als Romero Fanboy war eigentlich sehr zufrieden.
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BiGBeN87 2008/12/28 16:44:18
Nur wenig wird vom klassischen Zombie-Horror-Schema abgewichen, aber mit dem geschickt gewählten Setting wird dem Genre eine neue Facette abgerungen, ohne Mankos ausgeführt und auf mehreren Ebenen innere Schlüssigkeit bewahrt wenn auch der schmale Grad zur Naivität mal einen Fuß breit über schritten wird.
Für mich einer der besten Zombie-Filme überhaupt.
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Chase82 2008/04/14 12:07:08
Ein Zombiefilm im stil von Blair Witch dem es aber an inovationen fehlt. Für Fans dennoch ein muss
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