Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'
The Adventures of Tintin (2011), NZ/US Laufzeit 107 Minuten, FSK 6, Komödie, Abenteuerfilm, Kinostart 27.10.2011
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223 Kommentare
Keine
von Steven Spielberg, mit Jamie Bell und Andy Serkis
Erfolgsregisseure Peter Jackson und Steven Spielberg bringen eine Verfilmung des Comicklassikers auf die Leinwand, bei der Tim und Struppi auf eine Schatzsuche geschickt werden.
Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der ‘Einhorn’ setzt sich aus den drei Geschichten von Die Krabbe mit den goldenen Scheren, Das Geheimnis der „Einhorn“ und Der Schatz Rackhams des Roten zusammen. Erzählt wird vom ersten Aufeinandertreffen zwischen dem jungen unerschrockenen Reporter Tim (Jamie Bell) und dem raubeinigen Kapitän Haddock (Andy Serkis). Zusammen entdecken sie einen Hinweis auf den Schatz seines Vorfahren Francis Haddock. Sie gehen auf eine Reise zusammen mit einem Gefängsnisausbrecher und den beiden Detektiven Thompson (Simon Pegg) und Thomson (Nick Frost).
Hintergrund und Infos zu Tim und Struppi
Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der ‘Einhorn’ soll der erste Teil einer vermutlich drei Teile umfassende Reihe von Tim und Struppi – Abenteuern sein. Während bei diesem Teil Regieikone Steven Spielberg auf dem Regiestuhl Platz genommen hat, soll sein Kollege Peter Jackson (Der Herr der Ringe – Trilogie) den zweiten Teil inszenieren. Abwechselnd nehmen beide jedoch auch in ihrer Tätigkeit als Produzent auf die Filme Einfluss. Der Abenteurfilm wird im Motion Capture – Verfahren gedreht, bekannt aus Filmen wie Der Polarexpress und Die Legende von Beowulf, für Spielberg die erste größere Erfahrung mit der Technik. Außerdem wird die Comicverfilmung in 3D auf den Leinwänden dieser Welt zu sehen sein.
Als langjährige Fans der Comicbücher von Georges Remi alias Hergé gilt die Verfilmung als lang gehegtes Wunschprojekt der beiden Masterminds. Mit Andy Serkis schlüpft ein Motion Capture – erfahrener Schauspieler in die Rolle des legendären Kapitän Haddocks. So spielte er mit dem aufwendigen Verfahren schon Gollum in der Herr der Ringe – Trilogie und King Kong im gleichnamigen Remake von 2005.
Mehr Bilder (28) und Videos (13) zu Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'
Cast & Crew
- Genre
- Komödie, Abenteuerfilm
- Ort
- Flugzeug
- Handlung
- Abenteuer, Amateur Detektiv, Boot, Choleriker, Entführung, Faustkampf, Freundschaft, Haiangriff, Hund, Inspektor, Kabine, Kapitän, Pirat, Professor, Reise, Rettungsboot, Schatzkarte, Schatzsuche, Schiffbruch, Schiffswrack, Schläge, Terrier, U-Boot
- Stimmung
- Aufregend
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- Die Abenteuer von Tim und Struppi: film-zeit.de
- Die Abenteuer von Tim und Struppi: trickfilm-zeit.de






















Kritiken (28) — Film: Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Von der ersten Einstellung und dem genialen Intro an atmet und versprüht Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn den Geist der Vorlage. Endlich einmal eine Verfilmung, die trotz 3D-Technik, Performance-Capture-Verfahren und allerlei sonstigen technischen wie inszenatorischen Spielereien trotzdem das Hauptaugenmerk auf die Geschichte und vor allem ihre Figuren lenkt und so ein imposantes, halsbrecherisches, wagemutiges und komisches Abenteuer kreiert, dem man die Liebe zum Detail, die Huldigung vor Hergés Original anmerkt und das seine Figuren genauso liebenswert belässt wie man sie kennt, mit all ihren Eigentümlichkeiten und Macken – und sie trotzdem überzeugend in die dritte Dimension und in eine neue Generation transportiert. [...]
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschenVisuell ist „Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'“ zweifellos wunderbar anzusehen und die großartigen Animationen ziehen den Zuschauer sofort in die neue Welt. Unheimlich detailliert, farbenfroh und einfach toll anzuschauen. Sehen wir allerdings einmal von den optischen Werten ab und distanzieren uns von der äußerlichen Brillanz, dann bleibt nicht mehr viel Lobenswertes übrig. Jede einzelne Figur ist vollkommen profillos gezeichnet und schafft es zu keiner Sekunde, sich in einen wirklich interessanten oder sympathischen Charakter zu verwandeln. Genau wie die Geschichte selbst, die sich ja so gerne als großes Abenteuer verkaufen möchte, aber keinen echten Höhepunkt vorweisen kann. Zusammen mit den beiden Hauptfiguren Tim und Struppi und der ausweglosen Seelenlosigkeit dümpeln wir durch die belanglose Monotonie und bewegen uns durchgehend auf der gleichen schnöden Ebene, die sich furchtbar in die Länge zieht. Keinerlei Magie, keinerlei flotter Humor und auch keinerlei abenteuerliche Unterhaltung.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
DerDude_ Mon, 15 Oct 2012 15:23:53 -0000
Antwort löschenWohl eine der heftigsten Enttäuschungen 2011 !
MovieMonster Mon, 15 Oct 2012 16:06:28 -0000
Antwort löschenDas hab ich jetzt schon öfter so gehört... werde wohl dann besser warten, bis der mal irgendwo im TV läuft.
SoulReaver Mon, 15 Oct 2012 16:16:31 -0000
Antwort löschen@DerDude Absolut.
@MM Ja, wird sicher irgendwann auf Pro7 als "BOCKBUSTER DER WOCHE" laufen. :D
Joeyjoejoe17 Mon, 15 Oct 2012 16:57:26 -0000
Antwort löschenPfff, das hier ist der bessere Indy 4.
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SoulReaver Mon, 15 Oct 2012 17:02:09 -0000
Antwort löschenStimmt.
Joeyjoejoe17 Mon, 15 Oct 2012 17:07:01 -0000
Antwort löschenHmm, ich mag Indy4 und finde den hier sehr gut.
Gehen unsere Meinungen wenigstens einmal auseinander \o/
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Dramaturgisch wohlüberlegt packt das Team von „Das Geheimnis der Einhorn“ so viel Abenteuer zu Wasser, zu Lande und in der Luft wie möglich in einen Film. Dass die Action manchmal die Aufnahmefähigkeit des Publikums übersteigt und die Handlungsentwicklungen sehr naiv ausfallen, ist der Preis dafür. Allerdings entsteht so auch dieser unschuldige Charme, welcher zu Abenteuerfilmen der alten Schule (in diesem Fall gepaart mit modernster Technik) einfach dazugehört. Die Performance-Capture-Technik wird in „Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ glänzend ausgeschöpft, mit löblicher Nähe zu, aber auch gesundem Abstand von der Vorlage.
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschenComputeranimierter Realismus trifft vorlagenbedingten Comic-Look: Auch wenn ich zuvor nie mit “Tim & Struppi” zu tun hatte (meine erste Frage zu Beginn des Films: “Struppi ist der Hund oder?”), so kam ich letztendlich doch nicht an Spielbergs hochgelobtem Animationsfilm vorbei. Nette Ideen zu Beginn (ein animierter Hergé zeichnet Tim als Comicversion), überhandnehmende Action zum Schluss: Das sieht ja alles ganz nett aus und auch die (“ungeschnittene”) Fluchtszene durch die Straßen ist atemberaubend, aber auch sehr seelenlos. Ein Film, scheinbar fürs 3D gemacht, in 2D einfach nur hyperaktiv. Nett, belanglos, aber für das Endergebnis war der betriebene Aufwand dann doch zu groß. Schade, durchaus.
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Commentator Sun, 08 Apr 2012 13:03:40 -0000
Antwort löschenIch kann mir allerdings nicht vorstellen, dass der Film im 3D besser kommt.
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Xander8112 Tue, 10 Apr 2012 17:39:12 -0000
Antwort löschenVermutlich minimal.
amblin1971 Fri, 13 Jul 2012 16:01:36 -0000
Antwort löschenDoch kommt er!
CINEMAN.ch
Kommentar löschenErstmals in seiner Karriere wagt sich Steven Spielberg an einen Animationsfilm. Aber passt dieses Label überhaupt für einen Film, der im sogenannten Performance-Capture-Verfahren entstanden ist? So oder so weiß die Regie-Legende die technischen Möglichkeiten für seinen schwungvollen und familienfreundlichen Abenteuerfilm in bester Indiana Jones-Tradition hervorragend und mit zahlreichen Sequenzen für sich zu nutzen, während er gleichzeitig seiner europäischen Comicvorlage erfreulich treu bleibt.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenAm Anfang sitzt Tim vor einem Karikaturisten und bekommt als 3D-Filmheld ein 2D-Portrait auf Papier – genauso wie Hergé ihn gezeichnet hatte. Diese Verbeugung vor dem Original spricht für den ganzen Film. Spielberg und Jackson legen nicht nur eine kindliche Begeisterung für ihre Vorlage an den Tag sondern auch viel Respekt. Mit einer perfekten Technik, die bei “Beowulf” noch erschreckend schlecht aussah, erwecken sie den Comic-Klassiker zu neuem Leben. Und es funktioniert! Auch wenn das Comic-Puristen anders sehen mögen: Es macht Spaß, Tim, Struppi und Kapitän Haddock durch ihr zwischendurch atemloses Abenteuer zu folgen, das sehr nach”Indiana Jones” schmeckt – nicht zuletzt durch die Musik von John Williams :-) Jetzt, wo Spielberg George Lucas losgeworden ist, kehrt er mit Peter Jackson und J.J. Abrams wieder zurück zu großer Form. Die Üblichen Verdächtigen haben sich die 2D-Version angeschaut und freuen sich auf jeden Fall schon auf den nächsten Teil. Lob auch für den Drehbuchautor Steven Moffat. (Mehr im Podcast)
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDer Film vermischt ohne Not drei Hergebücher in einem Werk. Dabei wird viel vorausgesetzt und macht das Verfolgen der Story etwas schwer und verschenkt die Möglichkeit die wirklich tolle Comic-Vorlagen angemessen umzusetzen.
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J4KOB Sat, 26 Nov 2011 22:27:44 -0000
Antwort löschenLes ich da richtig?
"macht das Verfolgen der Story etwas schwer" Was für Filme schaust du denn sonst?
Prechtl Sun, 27 Nov 2011 07:00:38 -0000
Antwort löschenSogar mein kleiner Bruder konnte der Story problemlos folgen :)
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J4KOB Sun, 27 Nov 2011 09:45:45 -0000
Antwort löschenDann ist dein kleiner Bruder eben ein Genie! :D
Prechtl Sun, 27 Nov 2011 17:32:29 -0000
Antwort löschenSieht so aus^^
Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenTechnisch/optisch einwandfrei, gut gewählte Sprecher (Jamie Bell, Andy Serkis), hat aber mit der Vorlage leider kaum was zu tun. Der Film erzählt weder die Geschichte des entsprechenden Buches, noch vermag er es, die Charaktere so einzufangen, wie Hergé es mit seinen Comics schaffte. Ein recht guter Film, der mich als echten Fan aber doch enttäuscht hat, hatte mir mehr Treue zur Vorlage erhofft.
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschen[…]Natürlich kann man anmerken, dass Plot und Charaktere aus heutiger Sicht etwas altbacken wirken und dass besonders Tim eigentlich gar kein richtiger Charakter ist, sondern vielmehr ein Stand-In für das Publikum. Eine emotionale Basis für Tims Abenteuer fehlt im Grunde völlig (Haddocks Backstory wird erst recht spät eingeführt) und nur stellenweise hat man das Gefühl, dass für Tim und Co. wirklich etwas auf dem Spiel steht. Das zu kritisieren, bedeutet aber letztlich, die Vorlage selbst in Frage zu stellen, denn DIE ABENTEUER VON TIM UND STRUPPI - DAS GEHEIMNIS DER EINHORN ist eine äußerst werkgetreue Verfilmung. Dass diese dennoch nicht nur für Kinder und Nostalgiker funktioniert, ist der enormen visuellen Fantasie und der packenden Inszenierung zu verdanken - Steven Spielberg beweist also einmal mehr, dass ihm in Sachen Blockbuster kaum jemand das Wasser reichen kann.
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NewFilmkonsument Thu, 03 Nov 2011 16:38:07 -0000
Antwort löschenWerkgetreu ist die Verfilmung nicht gerade.
HerrLehmann Thu, 03 Nov 2011 17:54:18 -0000
Antwort löschenInwiefern?
Sm0K1ngGnu Sun, 06 Nov 2011 00:04:31 -0000
Antwort löschenIst die Frage ernst gemeint, Sebastian? :D Bis auf den Anfang passt da doch gar nichts zur Vorlage. Tim kennt Haddock noch nicht, Bienlein kommt nicht vor, das U-Boot kommt nicht vor, die ganzen Szenen auf dem Schiff und in der Wüste sind aus einem komplett anderen Buch... Der Film besteht aus den Büchern 9, 11 und 12 und ganz vielem, was in keinem Buch vorkommt. Klar, musste verändert werden, um die Charaktere einzuführen, aber das Fehlen von Bienlein war echt schade. Denke aber, dass die als nächstes die Mondreise verfilmen und Bienlein dann einführen werden.
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HerrLehmann Sun, 06 Nov 2011 10:26:33 -0000
Antwort löschenAh, okay, so meint ihr das...Für mich bedeutet "werkgetreu" nicht zwangsweise, dass nichts an der Handlung verändert wurde (das ist mir schon bewusst, hab den ganzen Kram auch – nicht nur – als Kind gelesen ;) ), sondern dass das "Look & Feel", die Atmosphäre, der Humor stimmen und dass die Charaktere der Vorlage treu bleiben und sich nicht komplett anders verhalten als in der Vorlage...das alles ist meiner Meinung nach im Film gegeben.
Plot ist ohnehin komplett überbewertet und Film funktioniert als Medium nunmal anders als Comics oder Bücher, insofern sind mir Veränderungen an der Handlung (meistens) egal, wenn dafür das Transportieren in ein anderes Medium funktioniert hat. Siehe zum Vergleich mein One Day-Review, da klebt der Film geradezu an der Vorlage, den finde ich aber alles andere als werkgetreu ;)
amblin1971 Wed, 09 Nov 2011 17:42:24 -0000
Antwort löschenDer Charme der Comics ist bestens ins neue Medium transportiert worden, meiner Meinung nach. Wer eine 1 zu 1 Umsetzung erwartet, sollte aber besser nicht den Film schauen. T&S ist dann doch mehr Spielberg und weniger Herge, und das ist auch gut so. Wenn ich eine Pizza haben will, will ich eine Pizza haben und nicht 300g Mehl. Einige sollten mal im Duden die Wörter Adaption und Interpretation nachschlagen.
Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschenDie Hergé-Helden, einmal gepixelt, nicht gezeichnet, bitte! In spätestens 20 Jahren wird man über diesen Film bestenfalls noch müde lächeln. Denn ob der effektvollen Opulenz des Setdesigns, der wilden Verfolgungs- und Fluchtszenen und der liebevoll animierten Figuren folgt die Ernüchterung bereits lange vor dem Abspann. Und das hat drei Gründe: Zum ersten wird jedem Comic- und Filmfan die Hauptfigur Tim durch seine zum Leben erweckten (spärlich) animierten Gesichtszüge so nah kommen, dass jedem die Unfehlbarkeit, Cleverness, der Ehrgeiz und die Unverwundbarkeit übel aufstoßen wird. Ja, Tim ist ein Streber. Zum zweiten wollen die drei Teile der Geschichte am Ende nicht zu einer filmischen Symphonie verschmelzen. Auch weil der Spannungsverlauf eher einer wilden Achterbahnfahrt gleicht als einer homogenen Kurve und das Auge des Betrachters ein ums andere Mal zwischen auktorialem und Ich-Erzähler hin und herspringen muss. Zum dritten gelingt es dem Score von John Williams (ausnahmsweise mal) nicht, die spannenden Momente mit einem passenden Klangteppich zu unterlegen, der nachhaltig im Ohr bleibt. Am Ende bleibt also das große Nichts. Die Seele ging auf digitalem Weg verloren.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDer von Hergés „Les Aventures de Tintin“ bekannte Ligne-claire-Stil wurde ebenso adaptiert wie ihr Zeitgeist, visualisiert per Performance-Capture-Verfahren. Beim nächsten Film „Prisoners Of The Sun“ tauschen Regisseur und Produzent ihre Rollen, wird Peter Jackson die Inszenierung übernehmen. Steven Spielberg hat bei seiner persönlichen Animations-, Comic- und 3D-Premiere schon mal waghalsiges Abenteuerkino vorgelegt.
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Eine Schändung, welche den Charakteren, der Story und dem Begriff "Abenteuer", welche die Comicvorlage so sehr prägten, nie und nimmer gerecht wird. Man möchte glauben, dass Spielberg es besser wüsste, denn er hat mit der "Indiana Jones"-Trilogie immerhin die besten Abenteuerfilme aller Zeiten geschaffen.
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der cineast Fri, 28 Oct 2011 14:47:39 -0000
Antwort löschenZiemlich glaubwürdig. Mal sehen!
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Benjamin Barker Fri, 28 Oct 2011 17:46:53 -0000
Antwort löschenMmh schade, aber kann deine Kritikpunkte, ohne den Film gesehen zu haben, verstehen. Dann spar ich mir diesen Kinobesuch wohl lieber.
Bernhard Maximillian Sat, 29 Oct 2011 09:53:13 -0000
Antwort löschenIch habe es auch genauso empfunden.
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenSteven Spielberg weiß eigentlich wie man solche Abenteurfilme inszeniert, deshalb ist es umso verwunderlicher, dass er bei Tim und Struppi so viele Fehler gemacht hat: Action und Schauwerte sind ihm viel wichtiger als seine Geschichte und die Charaktere. So kommt aber leider nur zaghaft Stimmung auf. Auch der Animationsstil bleibt als sehr ambivalent in Erinnerung: Im Stillleben sehr schön, aber in Bewegung weniger gelungen. Schlussendlich sitzt der Animationsstil sehr zwischen den Stühlen: Zu realistisch als dass man kleinere Ungereomtheiten als liebevolle Abstraktion abtun könnte und zu fehlerhaft und leblos um die Welt wirklich genau wiederzugeben. Auch der Film ansich erweist sich als überraschend träge und uninspiriert. Solides Unterhaltungskino liefert Spielberg zwar dennoch, aber das wars dann auch schon.
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helpa Sat, 29 Oct 2011 07:22:37 -0000
Antwort löschenuncanny valley?
Simon Spiegel: NZZ Simon Spiegel: NZZ
Kommentar löschenSpielberg hat vieles richtig gemacht, dennoch wollen sich die verschiedenen Bestandteile nicht recht zu einem stimmungsvollen Ganzen fügen. Das ständige Schwanken zwischen grösster Treue und betonter Eigenständigkeit führt zu einem seltsam sterilen Film, so steril wie die Hauptfigur, die nie an Konturen gewinnt.
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David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online
Kommentar löschenUnd als ob er den langsamen Beginn doppelt wettmachen müsste, hetzt der Film dafür im letzten Drittel durch gleich zwei große Actionsequenzen. Die sind ohne Frage optisch beeindruckend geraten, wirken in der dichten Abfolge jedoch ermüdend. Schwankend zwischen charmanter Betulichkeit und einer neuen Sehgewohnheiten geschuldeten Hektik fehlt dem Film somit die nötige Balance.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenDie 3D-Technik und das Motion-Captures-Verfahren geben dem Film eine Optik, die sich stark von der Vorlage unterscheidet, wobei er viel von seinem ursprünglichen Charme einbüßt. Erzählerisch bietet er eine geschickte Melange aus Comic- und Slapstick-Elementen sowie typischen Steven-Spielberg-Motiven, sodass er trotz der visuellen Defizite weitgehend solide unterhält.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenMeisterstücke sind die Szenen, die sich von der Linearität des Comic und des einfachen Films befreien [...] dann kommt Film an sich zu seinem Recht und Spielberg zeigt, was er auch kann: Nicht nur geschickt unterhalten, sondern auch einzigartige Szenen kreieren, die im Gedächtnis der Filmgeschichte bleiben.
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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt
Kommentar löschenSelbst mit größten Anstrengungen kann man in Tim kaum Jamie Bell erkennen. Auch Andy Serkis, Daniel Craig, Nick Frost und Simon Pegg verschwinden visuell nahezu ganz hinter Hergés Schöpfungen. Trotzdem versucht Spielberg aber nicht, den Zeichenstil der Graphic Novel einfach zu kopieren. [...] Das mag ein Mittelweg sein, aber einer, der sich schließlich als Königsweg erweist und ihn zudem noch zurück zu dieser wundervollen Naivität und Unschuld seiner frühen Filme geführt hat.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenEin wenig zerfällt der Film dabei in einzelne Etappen, die Spielberg aber nicht nur mit hinreißenden Einfällen verbindet. Man merkt jeder Einstellung auch die Hingabe des Regisseurs an, der ein visuell nostalgisches Wunderwerk geschaffen hat, an dem man sich kaum satt sehen kann [...]
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWie erwartet setzt Spielberg im Bereich Motion-Capture-Film neue Maßstäbe. Technisch stellt er die Werke von Zemeckis deutlich in den Schatten und auch das Problem der toten Augen ist zwar nicht ganz verschwunden, aber deutlich besser als in anderen Werken. Problematischer ist da schon das Mischkonzept, die künstlerische Entscheidung die Figuren weder ganz menschlich, noch ganz stilisiert wirken zu lassen. So haben wir seltsam cartoonige Gestalten mit Sommersprossen, Poren und und Haaren auf den Armen - die zumindest für mich nie ganz den seltsamen Hauch des sterilen Abschütteln konnten.
Die Story geht im großen und ganzen in Ordnung, bietet klassische Abenteuerkost und einige rasante Actionszenen und wohl die schönste Intro-Animation der letzten Jahre, die Anklänge an "Catch me if you can" liefert - nicht zuletzt weil wir auch hier wieder mal John Williams im Jazz-Modus erleben dürfen.
Soweit ich es beurteilen kann, bleibt der Film auch den Figuren und dem Erzähltonfall…
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Alle Kritiken (28)
Kommentare (195) — Film: Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn'
Gaston Mon, 06 May 2013 07:09:37 -0000
Kommentar löschenVielleicht liegt es daran, dass ich "Tim & Struppi" schon früher nicht mochte.
Aber dieser Film hat mich kalt gelassen.
Ich mag animierte Filme gerne. Dieser ist glänzend animiert, teilweise schon zu realistisch. Der Score unterstützt die schnellen und atemberaubenden Schnitte auf's Beste.
Aber da geht's schon los. "Schnell und atemberaubend" ist das Stichwort. Dieser Film ist so schnell, dass ich als Zuschauer kaum mithalten kann. Eben noch liegen Haddock, Tim und Struppi ohne Hoffnung um Rettungsboot und schwuppdiwupp stranden sie in der Wüste. Natürlich fügt sich zufällig alles so wie es soll - und das in wenigen Minuten.
Puh, da perlt mir schon vom Zugucken der Schweiß von der Stirn.
Leider sind die Charaktere nicht eben symphatisch. Der saufende Haddock, der besserwisserische Tim mit seinem naseweisen Hund.
Nee, das ist nicht meine Baustelle und egal wer den Regiestuhl übernimmt. Der zweite Teil wird ohne mich stattfinden.
Warum dann doch noch 6 Punkte? Eben wegen der tollen Animation, der bunten Abenteuerwelt und dem alles in allem ordentlichen Script.
Nur am Rande und vielleicht ein technisches Problem bei uns: Während die Musik und der Sound irre laut waren, konnte ich die Stimmen bei normaler Lautstärke kaum wahrnehmen. Sehr ärgerlich!
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MurmelTV Tue, 26 Mar 2013 17:32:48 -0000
Kommentar löschenIch bin mehr als nur positiv überrascht von Spielbergs Adaption der Kulthelden Tim und Struppi!
Spannend und flott inszeniert, guter Score, grandioser Cast und fast schon realistisch wirkende Animationen + Motion Capture. Einfach ein klasse Abenteuerfilm, der mich von den Schauplätzen und der Machart sehr an ein Uncharted-Spiel erinnert hat und durchgehend zu begeistern wusste.
Das Ende halte ich persönlich für recht gelungen, da es Lust auf weitere Abenteuer schafft. Ich freue mich schon auf den angekündigten zweiten Teil, bei dem dann voraussichtlich Peter Jackson in den Regiestuhl rücken soll (wobei das vermutlich nicht so viel verändern wird, da die beiden auch hier schon so gut wie alles zusammen gemacht haben).
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CyberExistenz Thu, 28 Feb 2013 13:21:59 -0000
Kommentar löschenAls alter Tim und Struppi- Leser war ich ja, alles in Allem, positiv von dieser Verfilmung überrascht. Man merkt schon, daß Spielberg und Jackson viel Liebe und Sympathie für die Vorlage haben. Dennoch mußten sie sich natürlich hinreißen lassen, den Schauwert durch, einerseits völlig übertriebene (Seeschlacht/ Showdown), als auch durch sehr Cartooneske Einlagen, in die Höhe zu treiben, damit es auch ja genug Eyecandy für die breite Masse gibt. Das wirkte teilweise extrem aufgesetzt. Ebenso wie die übertriebene Fokussierung auf Haddocks Alkoholproblem. In den Heften gab es zwar auch des Öfteren solche Momente, aber das hat sich immer im Rahmen des Möglichen bewegt: Ein Panzer der durch ein kleines Zollhäuschen rauscht und dabei das halbe Mobiliar mitnimmt ist sehr gut vorstellbar. En Panzer der hingegen ein ganzes Hotel mitnimmt und durch die halbe Stadt kutschiert dagegen... Wo kam der eigentlich her??
Desweiteren gab es auch einige Logiklöcher, die man so auch nicht bei Hergé gefunden hätte.
Ein großes Lob verdient die Inszenierung an sich. Die Animationen sind der Hammer und die Figuren (vorallem die Hauptakteure) sind meistens sehr gut getroffen. Tim und Haddock hätte man nicht besser gestalten können, finde ich.
Hier fällt nur auf, daß der Stil nicht ganz kontinuierlich durchgezogen wurde: Es gibt teilweise Bilder die fast schon fotorealistisch sind aber immer wieder sieht man Figuren die dann doch wieder sehr comichaft aussehen (Castafiore z.B. und viele Figuren im Hintergrund).
Trotz dieser Mängel (und des wirklich blöden Showdowns), weiß der Film aber auch Tim & Struppi- Fans gut zu unterhalten.
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Hagen Hagen Sun, 20 Jan 2013 12:17:37 -0000
Kommentar löschenSieht toll aus und ist flott inszeniert. Nur das Ende ist blöd.
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Looki Mon, 14 Jan 2013 10:20:31 -0000
Kommentar löschengerade gestern gesehen und bin immer noch ganz baff von den extrem toll gemachten animationen, obwohl ich früher nie die tintin comics gelesen habe, wurde ich irgendwie sofort zum fan. spielberg mischt hier gekonnt film noir, abenteuer sowie slapstick zusammen, herauskommen tun dabei atemberaubende bilder, tolle kamerafahrten, eine spannende story und witzige momente, kurz gesagt: ein abenteuer für groß und klein! (allerdings fand ich ihn persönlich schon fast etwas zu brutal für eine 6er-freigabe)
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Mr. Pink Sat, 05 Jan 2013 12:16:27 -0000
Kommentar löschenDie Animationen haben mir nicht immer zugesagt und die Fokussierung auf Haddocks Alkoholismus wurde ein bisschen übertrieben. Trotzdem der bessere Indy IV. Hat mir gefallen und ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.
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LeMovieKritiker Thu, 27 Dec 2012 21:38:06 -0000
Kommentar löschenDer Film weist leider oft kleine Albernheiten auf doch diese auszubüglen war kein Problem, durch ein tolles Ende, bewundernswerte Animationen und unter anderem Andy Serkis als Captain Haddock.
Beim zweiten Teil wird Peter Jackson Regie führen und Spielberg produzieren, genau umgekehrt wie hier, man darf grosses erwarten, ich bin im Glauben sie wissen was sie verbessern müssen.
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cptpugwash Sat, 15 Dec 2012 20:09:02 -0000
Kommentar löschenGelungener Film, aber...
Es ist mir völlig unerklärlich warum die Vorlage ohne Not an einigen Stellen so eklatant abgewandelt wurde.
Beispiele gefällig?
Die Rolle von Herr Sakharin,
Wo sind die Gebrüder Vogel-Faul?
Wenn die beiden verantwortlichen Herren so große Hergé Fans sind, dann hätte etwas mehr Ehrfurcht vor der Arbeit des Meisters nicht geschadet.
Das hier mehrere Alben zu einem Film verwertet wurden, weil jedes Album für sich zu wenig Stoff für 90 Minuten hergibt halte ich für totalen Quatsch und falls doch hätte man wenigstens die beiden zusammengehörigen Alben zu einem Film zusammenfassen können.
Wie es m.E. besser geht zeigt die Zeichentrickumsetzung der Alben. Sowohl die Spielfilme als auch die Serie hält sich weitestgehend an die Vorlage.
Also, meine Herren, technisch gut, aber inhaltlich nochmal Schulbank drücken für Teil 2 in 2015...
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A.V. Thu, 29 Nov 2012 23:20:22 -0000
Kommentar löschenEin Film, der mich als Kind ebenso begeistert hätte wie heute.
Das Kino für die ganze Familie war schon immer Spielbergs Paradedisziplin und hier sieht man diese von ihm geprägte Wunderformel einmal mehr in Hochform.
Die Animationen sind natürlich großartig. Die Charaktere harmonieren und die Geschichte baut sich schön auf.
Herausgekommen ist ein toller Abenteuerfilm.
Wäre das hier vom Grundkonzept (natürlich mit einigen Änderungen) der vierte Indiana Jones Teil geworden, wäre ich rundum zufrieden gewesen.
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Reli Fri, 02 Nov 2012 18:30:32 -0000
Kommentar löschenDer Film erinnert mich an eine Boullion: viele leckere bunte Zutaten und am Ende bleibt nur klare Brühe. Alles schön laut, knallfarbig, die Charakter nicht zu überzeichnet (was bei Captain Haddock leider besonders auffällt), wie immer bombastische Musik als Klammer und was bleibt? Der Geschmack das es hätte besser sein können, der Gedanke das Mr. Spielberg wohl überall Indiana Jones verwursten möchte und der Traum das die Fortsetzung(en) dichter am Comic sind. Ach ja: 1 Extra-Knuffigkeitspunkt gibt es für Struppi.
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Lester Burnham Sun, 14 Oct 2012 17:19:42 -0000
Kommentar löschenAls Fan der Comics würde ich mich nicht bezeichnen wollen. Hie und da hineingeschnuppert, mehr aber auch nicht. Daher keine allzu hohe Erwartungshaltung. Was viel wichtiger war: Wie wird die technische Umsetzung bzw. wie sieht der Film rein optisch aus? Dass Spielberg und Jackson inhaltlich und figurentechnisch etwas einigermaßen Ordentliches fabrizieren, habe ich eigentlich nie ernsthaft bezweifelt.
So, die ersten fünf Minuten: Schwierig. Aber nicht negativ zu verstehen. Es war einfach "etwas anderes", aber nichts Schlechtes. (Sehr geil übrigens am Anfang die Reminiszenz an die Comicvorlage) Nach 20 Minuten war ich dann aber voll drin, der Stil gefiel mir von Minute zu Minute mehr. Gestochen scharf und voller Details. Auf letztere kann man natürlich nicht die ganze Zeit achten, da der Film ein irres Tempo an den Tag legt. Es geht Schlag auf Schlag, die Story nimmt von Anfang an enorme Fahrt auf und bleibt bis zum Schluss auf Höchstgeschwindigkeit. Dass dies dann ein wenig auf Kosten der Geschichte und der Figuren geht, ist klar, macht aber im Gesamtergebnis nicht allzu viel aus. Dafür entschädigen wiederum witzige Sprüche und tolle Actionparts.
Fazit: Optisch einwandfreies Actionabenteuer mit Charme und viel Witz.
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Amadis Sun, 14 Oct 2012 10:00:31 -0000
Kommentar löschenIch kann damit leben, dass Steven Spielberg drei Tim und Struppi Comics zu einem Film verwurstet hat. Ein Band alleine hätte vermutlich wirklich zuwenig hergegeben für einen abendfüllenden Spielfilm. Auch die sehr ausgeprägten Action-Einlagen die zum Schluss hin mehr an Indiana Jones als an Tim und Struppi erinnerten, finde ich technisch eigentlich gut gemacht. Einzig mit diesem Motion Capture-Verfahren wurde ich nie richtig warm. Es ist zwar technisch faszinierend aber auf mich wirken diese Computer animierten Wesen, die da über den Bildschirm hetzen wie seelenlose Roboter, die eine merkwürdige Mimik und kaum Augenblinzeln haben. Das androidenhafte, ist es denn auch, dass nie eine menschliche Wärme zwischen Zuschauer und Akteuren aufkommen lässt... Es fehlt dann eigentlich genau das, was die Tim & Struppi-Geschichten ausmacht: Die Identifikation des Zuschauers mit den sympathischen Figuren.
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pellekraut007 Mon, 08 Oct 2012 16:40:16 -0000
Kommentar löschenGranaten und Hagelkorn, Donnerkeil und Stockfischflosse! Grunz! Was für ein hektisches Tohuwabohu! Das war eine atemberaubende, optische Achterbahnfahrt, in der keine auch nur noch so winzige Sekunde blieb, die nicht die Gier nach immer neuen Krawallbildern befriedigen wollte. Den Atem raubend, die Sinne beraubend! Das war Kino für ganz junge und ganz jung gebliebene... Jungs. Mir war es viel zu viel zu viel... an Krawall und Haudrauf und im Gegensatz zum Comic, mußte man hier immer die Pause-Taste drücken, um sich mal ein Bild in Ruhe anzusehen. Und wer da glaubt: viel is gut, wird entweder irgendwann schlauer... oder eben nicht! Kinder, Tim und Struppi sind spätestens jetzt auch nicht mehr das, was sie mal waren. Tja, Zeiten ändern sich eben! 1 Punkt für die Optik! So, jetz seh kuck ich mal... ins Schwarze!
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guggenheim Mon, 08 Oct 2012 12:05:21 -0000
Kommentar löschenBei einem Film mit einem Budget, von dem halb Afrika eine ganze Dekade überleben könnte, erwarte ich ehrlicherweise ansprechende Animationen (obwohl mir der tiefere Sinn der Nutzung des Performance-Capture-Verfahren in diesem Fall nicht einleuchtet). Eine Selbstverständlichkeit zu loben, finde ich dementsprechend reichlich blödsinnig. Vielmehr sollte der Blick von den Schauwerten gelöst werden, um den eigentlichen Kern freizulegen. Und der ist klein, beinahe unscheinbar. Die Story von "Tim und Struppi" hat wenig Unterhaltungswert, sie spricht nicht an und lässt nicht mitfiebern. Zwischendurch wird der vollkommen unsympathische, ja geradezu abstoßende Tim durch ein paar Actionsequenzen gejagt, die trotz hohem Tempo anöden. Hier und da tauchen noch ein paar Figuren auf, die trotz ihrer Wichtigkeit für die Handlung blass bleiben und schnell wieder vergessen sind.
Ich sag's wie es ist (und ich habe kein gesteigertes Vergnügen daran, einstmalige Größen in die Pfanne zu kloppen): Spielberg kann's nicht mehr, er hat seinen Drive verloren. Es wird Zeit für die Rente...
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doctorgonzo Mon, 08 Oct 2012 12:06:56 -0000
Antwort löschenIch finde gerade den nochmal einen Ausreißer nach oben, was Spielbergos jüngere Werke angeht. Die Rentenforderung würde ich dennoch unterschreiben.
Cingiz Mon, 01 Oct 2012 21:32:35 -0000
Kommentar löschenAlso von der Technik her, ist dieser hier ganz klar der wohl best Animierteste Film aller Zeiten.? Ich als großer Fan von Animationen, habe vieles schon gesehen, aber dieses Animations Spektakel von Spielberg, stellt meiner Meinung nach alles in den Schatten. Vor langer Zeit begeisterte mich eine Zeitlang "Die Legende von Beowulf", der auch heute noch Top ist. Es ist einfach nur Hammer was heutzutage alles möglich geworden ist. Ich bin noch immer Fasziniert von der Qualität des Films. Hier merkt man auch, das Spielberg sich ordenlich ausgetobt hat. Seine Fantasien in die Tat umgesetzt worden sind. Ich würde es sehr begrüßen, wenn er im Animationsfach weiterhin bleiben tut. Film empfehle ich an alle, die noch das Kindliche in sich bergen und auf der suche sind nach einem neuen Abenteuer.
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BigDi Thu, 16 Aug 2012 15:06:33 -0000
Kommentar löschenEins vorweg: Mit den Comics und der Zeichentrickserie kenne ich mich gar nicht aus, meine Bewertung ist also frei von allen möglichen Fanerwartungen. Ich erinnere mich allerdings, dass ich früher (noch in Russland) mal die ersten Folge der/einer Zeichentrickserie von "Tim und Struppi" gesehen habe, in der es um irgendetwas mit Konservendosen mit Krabben ging, und zwar mehr als nur einmal. Ich meine, ich fand sie ganz toll, habe aber - warum auch immer - keine andere Folge jemals gesehen. Schade. Aber jetzt habe ich zumindestens durch diesen Film ein wenig zu der Geschichte gefunden.
Technisch ist das Ganze selbstverständlich perfekt, keine Frage. Einer dieser Filme, die mich darüber jubeln lassen, dass ich vor knapp einem Jahr nicht zu geizig gewesen bin, einen Hunderter mehr für ein Laptop mit Blu-Ray-Laufwerk ausgegeben zu haben. "Das Geheimnis der Einhorn" ist oftmals pure Bildgewalt, es gibt dem Genre entsprechend detailreiche Städte westlicher wie nahöstlicher Bauart, unendlich scheinende Wüsten und Ozeane und gerne auch beeindruckende Flammeninfernos zu bewundern, stets mit Action, welche positiv formuliert supermegaübertriebengeil ist und negativ formuliert ein wenig die Story erstickt. Manch einmal habe ich mir gewünscht, über die Aufnahmefähigkeit eines Supercomputers zu verfügen und die entsprechenden Szenen in Ultrazeitlupe zu betrachten, um das Ausmaß des inszenierten Chaos halbwegs wahrnehmen zu können. Das ist alles herrlich überwältigend, aber für mich blieben bei der riesigen Show die Teilnehmer etwas zu fern, was die Nachwirkung leider schmälert.
Ich fühlte mich ein wenig an "Rango" erinnert, muss ich zugeben: Beide Animationsfilme widmen sich mit viel Vergnügen einem im heutigen Kino eher vergessenem Genre (Western und Abenteuerfilm) und zelebrieren und übertreiben die typischen Motive und auch Klischees dieser mit viel Slapstick (den ich in beiden Fällen gut fand) und doch genug Ernsthaftigkeit (beide Filme sind für eine FSK 6 recht brutal), dass ich teils nur vor Vergnügen quietschen kann. Wenn "Das Geheimnis der Einhorn" auch nicht ganz die wilde Verwegenheit der Chamäleon-Westerngroteske erreichen kann, so reiht auch er sich in die Reihe der Filme ein, welche klassische Motive aus der Vergangenheit in eine hochmoderne Optik verpacken und zumindestens mir so einige herzhafte Lacher entlocken können (und ich lache eigentlich eher selten bei Filmen).
Ein wenig fehlt es dem Film leider an Nachhall. Vielleicht ist das bei "Tim und Struppi"-Fans anders (wobei sich diese auch in zwei Lager zu spalten scheinen), aber so sehr ich auch eine angedeutete Fortsetzung sehen möchte, so wenig schwirrt der Film in meinem Kopf herum. Das ist etwas schade, aber als reines Erlebnis mit Nostalgiefaktor funktioniert das Werk prächtig, vor allem auch weil man den Machern ihre eigene Freude an dem Film ansieht, so grenzenlos übertrieben und fröhlich-bombastisch ist er in seinen besten Momenten. Zudem liefert Daniel Craig einen ganz tollen Job beim Vertonen des Bösewichtes ab und sorgt damit für den nötigen Schwarzstrich in dem überbunten Reigen. Tolle Unterhaltung mit wahnwitziger Action, die ich unbedingt mal bei nem Filmabend zeigen muss.
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Le Samourai Thu, 16 Aug 2012 15:08:27 -0000
Antwort löschenSo ist es.
SilentAccount Wed, 15 Aug 2012 22:55:32 -0000
Kommentar löschenDer junge, berühmte Reporter Tim kauft auf einem Flohmarkt ein Modellschiff: Die Einhorn. Eigentlich nichts ungewöhnliches, allerdings scheinen sich noch mehr Leute für dieses Modellschiff zu interessieren. Doch trotz Angebote zum Verkauf gibt Tim nicht nach. So richtig merkwürdig wird die Sache allerdings erst, als sich herausstellt, dass es noch zwei weitere, identische Modell-Schiffe gibt und dass jemand scheinbar auch nicht vor Gewalt und Mord zurückschreckt um die Schiffe in die Hände zu bekommen...
Meine Begeisterung etwas zu lesen habe ich damals in den 90ern Dank Tim und Struppi entdeckt. Irgendwann hatte ich "Die Zigarren des Pharaos" in die Hand bekommen und war schlichtweg begeistert von dieser Abenteuer-Comicgeschichte, die ich eigentlich kaum verstanden hatte. Nichts desto trotz blieb ich am Ball und baute mir eine kleine Sammlung Tintin-Comics auf, die ich noch heute immer wieder gerne in die Hand nehme. Es handelt sich hierbei um ein Stück Nostalgie, mit dem ich aufgewachsen bin und das, im Gegensatz zu anderen Serien, die ich früher total awesome fand und die heute mit einigem Abstand nochmal betrachtet ernüchternd Quatsch sind, blieben der rothaarige Reporter Tim und sein Hund Struppi stets brandaktuell und absolut erhaben aller Kritik in meinem Kopf. Dementsprechend habe ich mich auch sehr auf diese Verfilmung gefreut, outeten sich Spielberg und Jackson gleichermaßen als Fans. Und der Cast klingt nach wie vor fantsatsisch: Andy Serkis als Haddock, Jamie Bell als Tim und dann ist da ja noch Daniel Craig als Sakharin, ebenso wie Simon Pegg und Nick Frost als die Interpol-Detektiv Schulz und Schulze.
Optisch ist der Tim und Struppi-Streifen aus Hollywood beachtlich: War Motion Capturing in Animationsfilmen stets eine vorprogrammierte Katastrophe, wir erinnern uns alle an die gruselige Mimik eine Tom Hanks in Robert Zemeckis Polarexpress oder Jim Carrey als Scrooge in der gefühlten zweimillionsten Verfilmung der Weihnachtsgeschichte, ist es bei Tim und Struppi eine Wonne. Scheinbar können Jackson und Lucas das Format besser meistern als es Zemeckis getan hat. Die Umgebungen wirken beeindruckend fotorealistisch, vor allem Wasser und Feuer sind stark animiert und wissen zum staunen zu bringen. Ebenfalls Orte und Hintergründe sind gestochen scharf und, um es noch einmal zu verwenden, immer mal wieder nahezu fotorealistisch ohne jedoch seinen comichaften Ton zu verlieren. Die Figuren wirken alle lebendig (etwas, was Zemeckis NIE NIEMALS NICHT geschafft hat!) behalten jedoch ihre Original-Charakteristika bei: Dicke Nasen und der typische Herge-Stil haben mich mehr als einmal direkt in die Atmosphäre eintauchen lassen. Dabei lag vor allem Struppi im Fokus, der für eine Tierfigur tatsächlich richtig gut gerendert wurde. Auch von der Antagonisten-Seite gibt es wenig zu meckern: Sakharin ist ein wirkungsvoller, charmanter und noir-iger Finsterling, der nichts gutes im Schilde führt, auch wenn direkt klar ist, in welche Richtung er sich entwickeln wird.
Allerdings ist das Optische auch ein kleiner Nackenschlag für den Film. Viel zu oft schreit es geradezu hinaus "SCHAUT MAL WAS ICH ALLES KANN. SCHAUT EUCH AN WIE GUT ICH ACTION KANN!!! WOOOOSH! BÄÄÄÄM! KNATTER! BUUUUM...."Immer wieder gibt sich Tim und Struppi bei Action-Szenen einen Self-High-Five, indem es die Action der Action zu liebe zelebriert. Es reicht nicht, dass auf der bis eben noch kaum befahrenen Straße ein, zwei oder drei Autos im Moment einer Verfolgungsjagd über die Kreuzung rasen, nein, es wird sich auch gedreht und überhaupt. Und für eine Kaper-Szene wird ebenfalls viel aus der Trickkiste geholt, nur um den Kampf überepisch zu gestalten: Es wird um die Wette gebrannt, was das Zeug hält, und zwischen dem Brennen hüpfen französische Soldaten und Piraten umher. Alles für die Grafik, alles für den Film. Anfangs macht es Spaß, aber beim vierten mal, in dem die Grafik sich selber feiert, fragt man sich schon, ob man die Zeit nicht besser zur Figurenentwicklung hätte nutzen können.
Als alter Fan liegt mir natürlich auch der Plot am Herzen. Das Geheimnis der Einhorn in Verbindung mit Rackham dem Roten zählte stets zu meinen Lieblingsbänden. Hier geht es um eine klassische Abenteuergeschichte, einem Detektivplot, Figurenentwicklung und -vorstellung und einigem an Hergespezifischem Humor.
Ich finde es stets gut, wenn man mit Respekt an eine Vorlage geht, die man gedenkt zu verfilmen. X-Men Orgins: Wolverine war eine Katastrophe vor dem Herrn, hat man dort doch alles irgendwie reingebracht, egal ob es gepasst hat oder nicht. "Solange ein Typ mit Krallen alles wegslasht wird es schon funktionieren" dachten sich einige Herrschaften, traten die Vorlage und 40 Jahre Comicgeschichte mit Füßen und bauten sich ihre eigene, kranke Welt. Auf der anderen Seite gab es respektvolle Adaptionen mit Veränderungen, die ich aktzeptieren, ja sogar befürworten konnte: Scott Pilgrim oder Watchmen sind meines Erachtens positive Beispiele dafür, dass man das Rad nicht neu erfinden muss und es trotzdem funktioniert.
Als ich hörte, dass die Tintin-Verfilmung ein Mashup aus "Das Geheimnis der Einhorn/ Der Schatz Rackham des Roten" und "Die Krabbe mit den goldenen Scheren" werden sollte war mir Angst und Bange, hatte ich doch etwas wie im Asterix-Real-Action-Film befürchtet: Eine seelenlose Klauerei aus den besten Szenen aller Comicbände. Meiner Meinung eine fatale Entscheidung, gab die Einhorn-Storyline doch genug her.
Viele Szenen sind sind aus den Comics übernommen worden, wer die Plotlines kennt, der kann problemlos zuordnen was wohin gehört. Man erkennt sogar oft Querverweise auf andere Bände, etwa Zeitungsartikel an Tims Wand (Reporter deckt Schmuggelring in Ägypten auf ;) ) oder Dosen mit Krabbenfleisch, aber leider konnten Spielberg und Jackson nicht die Hände von der ein oder anderen Veränderung lassen: Hauptänderung ist der Antagonist: In den Comics waren es die kriminellen Brüder Vogel-Faull, die für den Film komplett weggelassen worden sind. Ebenso ist das Motiv "GIER" unverständlicherweise durch "RACHE" ersetzt worden, was absolut keinen Sinn ergeben möchte. Aus einer durchaus verständlichen Vorlage hat man unnötigerweise ein verkompliziertes Konstrukt geschaffen, das (leider) für unsere Sehgewohnheiten trotz gewolltem Plottwist irgendwie zu gewöhnlich, zu vertraut aussieht.
Auch wenn die Figuren im Rahmen ihres Vorbildes handeln, so hat man Kapitän Haddock leider ein wenig an der Vorlage vorbei geschrieben. Ist er im Original ein alkoholkranker, cholerischer aber sympathsicher Haudegen, bleibt im Film leider nur noch eine Karikatur übrig: Versoffen, lustig, leicht feige Züge und und irgendwie debil. DAS ist nicht der Haddock, der von der Tim und Strupp Leserschaft zur beliebtesten Figur erhoben wurde. Ich kann verstehen, dass man eine lustige Figur für einen "Kinderfilm" (der eigentlich keiner ist!!!!) benötigt, aber warum es Haddock sein muss will ich nicht verstehen. Prädestiniert wäre Prof. Bienlein gewesen, der auch im Comic für die komödiantischen Einlagen zuständig war und der tatsächlich im Rackham-Band seinen ersten Auftritt hat. Und wieder ist es unverständlich, warum er weggelassen worden ist.
Ohne die Vorlage zur Hand zu nehmen und zu vergleichen verdient der Film definitv 10 Punkte. Er ist farbenfroh und düster zugleich und somit für Jung und Alt irgendwie geschaffen, er ist beeindruckend in der Optik und macht vom Plot her Spaß und er geht schnell vorbei, und das trotz fortgeschrittener Laufzeit.
Als Fan der Comics ziehe ich trotzdem 2 Punkte ab, da aus dem seriösen Stoff teilweise zu alberner Quatsch geworden ist und der Film viel zu oft selbstverliebt in den Spiegel schaut.
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chmul_cr0n Sat, 28 Jul 2012 23:07:47 -0000
Kommentar löschenBester Comedyadventurefamilienfilm ever. Spielberg fährt ganz große Geschütze auf.
Was für geile Setpieces, alter...
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patcharisma Sat, 28 Jul 2012 22:25:20 -0000
Kommentar löschenUnd wieder die alte Leier: Da paaren sich zwei vermeintliche Ober-Heroes zusammen, die sich so derart im Olymp des ciné-theatralischen Schaffens wägen, so dass sich keiner der sonst Anwesenden am Set mehr (psychologisch) getraut den ergrauten und recht fett (auch symbolisch gemeint) gewordenen Herren Spielberg und Jackson (der nach seiner synthtischen "Rings"-Triologie anscheinend alle Dimensionen verloren hat) mal ins Gewissen zu reden, dass weniger vielleicht etwas mehr wäre. "Tim und Struppi" ist für mich unter dem Strich nicht mehr als ein effekthascherischer und recht arroganter Grössenwahn, dem jeglicher Charme des Originals verloren geht. Was zu Beginn noch mit kleinen Details der Vorlage voll gerechtem (französischem) Esprit beginnt, verliert sich immer mehr in völlig überfrachteter Hau-Drauf-Action, die dazu noch ärgert, da sie oft gar nie zu Ende "erzählt" wird, sondern sich abrupt noch in eine weitere Episode hinein katapultiert. So wird man man den Verdacht nicht los, dass der grosse Jacques-Tati-eske Anfang des Films nichts weiter als eine müssige Alibi-Übung für die beiden Überschätzten darstellt. Was hier eine FSK ab 6 Jahren verloren hat wird unmittelbar merkwürdig, wenn die ersten Knarren gezückt werden und gar Blut fliesst. Durch den Animations-Fakt muss man sich zudem gar nicht mehr an physikalische Gesetze halten: Irgendwann fliegen die Personen mit den Gegenständen gleich gemeinsam durch die Luft oder prallen nach "bester" britischen Jackass-Manier ständig auf härtestem Grund auf. Die oberbanale Abenteuer-Geschichte wird mit der Tatsache, dass ihr von Beginn weg null Sorge getragen wurde, durch die schwindelerregende Indiana-Jones-Klau-Action der völligen Irrelevanz preisgegeben - mit der zweiten Hälfte ist die Spannung dann ganz am Boden: Pipi Langstrumpf's Taka Tuka-Insel war dagegen richtig kreativ gut! Stichwort Indiana: Wer den vierten Teil der Saga schon extrem lieblos hingpflaumt fand, findet hier gleich die konsequente Fortsetzung - praktisch sämtliche Versatzstücke findet man wieder, vom möchte-gern-cool-schnellen Geschwafle, dem Kufen-Flugzeug, etwas Survival, dem vermeintlichen Schatz bis hin zur oberbescheuerten Flucht auf dem Motorrad mit Ausleger (das immerhin nicht der blöde Shia LeBouf steuert). Sogar die Tiere mutieren zu lachhaften Bestien, das hat nichts mit dem Charakter eines Fox-Terriers mehr zu tun (in Graus für Züchter! xD). Wirklich originelle Einfälle, wie zum Beispiel die italienische Opernsängerin Glas nach toller "Blechtrommel"-Tradition zersingt, sind so selten wie der fehlende Schnapps in der Sahara. Ob ich mir nun Freunde mache oder nicht, aber Robert Zemeckies' "Polarkreis" gefiel mir insofern besser, dass dort immer wieder die leisen Töne zum Tragen kamen, das Ganze unterm Strich viel origineller durchkomponiert war und gar das Element von etwas Rührung verwendet wurde - denn das gehört einfach in jeden Animationsfilm.
Ein Punkt extra für Tintin's tolle Boy-Kulleraugen (und dass man in ihm Jamie Bell nicht mehr erkennt), den schön designten Landschaften und Bauten - und natürlich die politische Dekorrektheit des Frönens von Whiskey und Rhum.
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einSchluss Sat, 28 Jul 2012 23:05:26 -0000
Antwort löschenLach. Immer, wenn dich ein Film pisst, läufst du zur Höchstform auf. Like.
patcharisma Sat, 28 Jul 2012 23:18:24 -0000
Antwort löschenHey Frank! Zu Beginn fand ich es so toll und danach nur noch saudoof! xD Danke für den nächtlichen (Liebes-)Gruss! :-)
einSchluss Sat, 28 Jul 2012 23:31:49 -0000
Antwort löschenIn der Regel traue ich immer deinem Urteil. Ich wollte den eh nicht anschauen. Deine Demontage macht aber spaß. Musste oft in mich hinein gaffeln.
Your huggy bear.
patcharisma Sat, 28 Jul 2012 23:33:42 -0000
Antwort löschenEasy, schau es trotzdem mal. Das Design hat noch was... Arrrghh! xD
einSchluss Sat, 28 Jul 2012 23:38:36 -0000
Antwort löschenKannst du dich bitte mal entscheiden, Pat!?
Nee, die Comics fand ich super. Mein Neurologe hat eine kleine Figuren-Sammlung von Tim u Struppi. Wenn er den Raum verlässt, nästel ich schon mal gerne an ihnen rum und überlege, wie ich sie am unauffälligsten rausschaffe.
patcharisma Sat, 28 Jul 2012 23:48:35 -0000
Antwort löschenWenn Du die Comics kennst, ist es sicher entäuschend. Aber schau die wenigen 100 Minuten halt mal trotzdem. Bin gespannt auf Dein Resumée (drum! xD)
_Garfield Sun, 29 Jul 2012 19:00:18 -0000
Antwort löschenWarum sind die Ringe-Filme lieblos? Ich beschäftige mich momentan sehr intensiv mit dieser Reihe und "lieblos" wäre wirklich die letzte Umschreibung, die mir zu diesen Filmen einfallen würde.
patcharisma Sun, 29 Jul 2012 21:16:19 -0000
Antwort löschenEs tut mir leid, Mr.Garfield, ich bin kein Freund der Reihe - Geschmäcker sind halt verschieden....
_Garfield Sun, 29 Jul 2012 22:21:56 -0000
Antwort löschenDas verstehe ich, es ist eher der Ausdruck "lieblos" an dem ich mich störe, weil er impliziert die Macher dahinter hätten sich keine Mühe gegeben.
einSchluss Sun, 29 Jul 2012 23:49:25 -0000
Antwort löschenUnd die Macher und du, ihr seid gut befreundet? Die haben dir das auf Nachfrage bestätigt oder ist das eher eine Vermutung oder eine subjektive Wahrnehmung?
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patcharisma Tue, 31 Jul 2012 00:55:46 -0000
Antwort löschenIch habe das Adjektiv mittlerweile geändert... ok so?
_Garfield Tue, 31 Jul 2012 12:45:13 -0000
Antwort löschenDu kannst es auch stehen lassen, ich wollte nur wissen, weshalb du das so geschrieben hast.
cyranorick Wed, 18 Jul 2012 21:43:12 -0000
Kommentar löschenGleich zu Anfang fällt mir auf, dass ich Tim pauschal einfach mal auf die Omme hauen möchte. Er hat ein Gesicht wie ein tiefer Teller: Es passt immer noch ein Schlag rein.
Eine eher unwünschenswerte Eigenschaft für eine Figur, die Sympathieträger sein soll.
Aber irgendwie ist das noch mit das Kleinste Problem.
Was zum Henker soll eine Anspielung auf Sodomie in einem Film, der von vielen Kindern gesehen wird, die nun ihre Eltern mit der Frage nerven: Wie kann man Ziegen ZU sehr liebhaben? ^^
Und Tim hat auch zur Hälfte des Streifens noch ein Gesicht wie ein Telefonbuch: Aufschlagen, zuschlagen, und immer wieder nachschlagen.
Ich bin wirklich kein Moralapostel.. aber dann noch zu sehen, wie Hadocks Alkoholismus hier nicht wirklich amüsant oder spassig drollig dargestellt wird... nein.. er wirkt eher erbärmlich. Gut, das mag realistischer sein.. aber ich denke, es werden nicht nur junge Fans enttäuscht bis entsetzt sein.
Tim scheint das egal zu sein, er hat immer noch ein Gesicht wie Hush-Puppie-Hausschuhe: Reintreten und wohlfühlen.
Nee, das war nichts für mich.
Und ausserdem fehlt Professor Bienlein.. vielleicht hätte der etwas rausgerissen.
So bleibt so ziemlich das Einzige Vergnügen, was ich während des Filmes hatte, mir vorzustellen, wie ich Tim pausenlos in´s rotbackige Pfannkuchengesicht boxe...
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Andy Dufresne Fri, 20 Jul 2012 03:05:48 -0000
Antwort löschen"Er hat ein Gesicht wie ein tiefer Teller: Es passt immer noch ein Schlag rein." Super :D
"Reintreten und (sich) wohlfühlen." ist allerdings ein Spruch von der Firma Romika, ich weiß das weil es ein IdealStandad Spruch menier Mutter ist ;D
cyranorick Fri, 20 Jul 2012 08:55:41 -0000
Antwort löschenUdn ich dachte, das wären die Hush-Puppies gewesen.. :) Naja, Romika tut´s auch XD
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BigDi Fri, 10 Aug 2012 22:54:15 -0000
Antwort löschenDu brauchst keine Filme. Was du brauchst, ist ein großer Sandsack mit einem Smiley drauf, auf den du den ganzen Tag lang einprügelst. :D
cyranorick Sun, 19 Aug 2012 03:40:26 -0000
Antwort löschenIst keine SO schlechte Idee... :)