Die andere Seite der Hoffnung - Kritik

Toivon tuolla puolen / AT: The Other Side of Hope

FI · 2017 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 6 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 7

    [Aki] ]Kaurismäki erzählt [in Die andere Seite der Hoffnung] vielmehr davon, dass jedes Leben sein eigenes Drama kennt, ob einer syrischer Flüchtling ist oder finnischer Handelsvertreter. [Frank Junghänel]

    • 7 .5

      Das charakteristische Phlegma seiner Helden ist noch spürbar, aber es lähmt die Figuren nicht mehr. So gut es der finnische Filmemacher jetzt mit den kleinen Leuten meint, so ernst es ihm mit den Menschenrechten ist, so kurios bis klamaukig richtet er seine Tableaus [in Die andere Seite der Hoffnung] ein. [Stefan Benz]

      • 7

        Man kann [Die andere Seite der Hoffnung] als melancholisches Kinomärchen bezeichnen, dessen Geschichte Kaurismäki in unserer Gegenwart gefunden hat.[Anke Leweke]

        • 7

          [Aki] Kaurismäki öffnete in [Die andere Seite der Hoffnung] seinen Kosmos für die sozialpolitischen Nöte der Gegenwart und überraschte durch eine gewisse Zuversicht. [Kirsten Taylor]

          • 8

            Das ist alles so typisch Kaurismäki - so lakonisch, so märchenhaft, so schweigsam beredt -, dass man gar nicht anders kann, als den Film und seine Figuren uns Herz zu schließen. [Andreas Fischer]

            • 7

              Die andere Seite der Hoffnung ist tatsächlich ein hoffnungsvoller Film. Aber er ist keineswegs naiv. Aki Kaurismäki führt vor, wie selbstverständliche Menschlichkeit aussieht. Seine liebevoll komponierten Bilder geben den Rückhalt dafür. [Katja Nicodemus]

              • 7 .5

                [Ari] Kaurismäki feiert [in Die andere Seite der Hoffnung] die Möglichkeiten des Kinos, Situationen herauszuheben, sie mit scharf gezeichneten Details, starken Kontrasten und übertriebenen Lichtkegeln aus dem Alltag zu lösen. [Frédéric Jaeger]

                • 9

                  Aki Kaurismäkis neuer Film erzählt von einem Flüchtling und einem frisch gebackenen Restaurantbetreiber in Helsinki, von Widrigkeiten und von ungeahnter Solidarität. Ein in jedem Detail perfekt inszeniertes, so witziges wie zu Herzen gehendes Werk – der Meister der Lakonie auf der Höhe seiner Kunst. [Patrick Seyboth]

                  • 7

                    Die Welt des Aki Kaurismäki wirkt auch in Die andere Seite der Hoffnung künstlich, nie steht außer Frage, dass man einen Film schaut. Am Ende ist der neue Kaurismäki trotz Realitätsbezug eben doch ein menschliches, sorgenvolles, gut aufgelegtes Kinomärchen. [Christian Horn]

                    • 6 .5

                      Die andere Seite der Hoffnung von Aki Kaurismäki greift politische Streitthemen auf und nimmt diese gekonnt auf in einer Komödie, ohne sich darüber lustig zu machen. Ansprechend inszeniert und gut gespielt, unterhält der Film auf einem angemessenen Niveau. [Yannick Bracher]

                      • 9

                        "Aki Kaurismäkis großartiger Film spielt im Grunde komplett am falschen Platz." [Lukas Stern]

                        1
                        • 7 .5

                          Die andere Seite der Hoffnung ist ein bittersüßes Komödien-Drama. [David Rooney]

                          • 8

                            Kaurismäkis Flüchtlingssatire Toivon tuolla puolen ist der richtige Film zur Zeit und ein Anwärter auf den Goldenen Bären. [Andreas Fanizadeh]

                            • 6

                              Mit The Other Side of Hope hat Aki Kaurismäki seine Version eines Jim-Jarmusch-Films der 1990er geschaffen. Unter der Verpackung der Eigenarten und Launen könnte das Thema allerdings nicht zeitgemäßer sein. [Owen Gleiberman]

                              • 5 .5

                                Die andere Seite der Hoffnung ist im lakonischen Kaurismäki-Stil mit seinem trockenen Humor selbstverständlich nicht übermäßig dramatisch. Doch diesmal in seiner typische Reduzierung nicht sehr treffend und effizient. Ein starkes Plädoyer für den menschlichen Umgang mit Flüchtlingen aber ein schwacher Kaurismäki. [ Günter H. Jekubzik]