Die Ausbildung

Die Ausbildung (2011),
Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 12.01.2012

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8.2 Kritiker
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von Dirk Lütter, mit Joseph Konrad Bundschuh und Anke Retzlaff

Der zwanzigjährige Jan Westheim ist im letzten Jahr seiner Ausbildung. Er möchte übernommen werden – und er möchte alles richtig machen. Aber was ist das Richtige, wenn durch Umstrukturierungen der Druck auf Jan und seine Kollegen wächst, wenn Entlassungen an der Tagesordnung sind und der Personalchef, der selber unter Kontrolle und Erfolgsdruck steht, mit Argusaugen über alles wacht? In rasanten Autofahrten und intensivem Konsum sucht Jan einen Ausgleich. Als die gleichaltrige Zeitarbeiterin Jenny in seine Firma kommt, entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch Jennys Aufenthalt ist nur von kurzer Dauer. Jan ist gefangen in seiner Angst, seinen Arbeitsplatz, seine Liebe, seinen Status zu verlieren und dadurch unfähig, eine Entscheidung zu fällen…


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Die Ausbildung

Ralf Schenk: http://film-dienst.kim-info... Ralf Schenk: http://film-dienst.kim-info...

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8.5Ausgezeichnet

Lütter hätte das alles zu einem gefühlsmäßig aufgeladenen, moralisierenden Traktat aufbauschen können, entschloss sich aber zum genauen Gegenteil – und das macht die Stärke des Films aus.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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8.0Ausgezeichnet

Das Highlight der diesjährigen Berlinale. Regisseur Dirk Lütter hat sehr gut recherchiert - und all die Untoten des prekarisierten Arbeitsmarktes - Leih- und Zeitarbeit, befristete und Kettenverträge, fehlende Perspektive - sind hier gecastet worden.
Mit Joseph Bundschuh, der die Rolle des Jan spielt, wurde ein hervorragender Darsteller gefunden; ebenso wie seine Partnerin Anke Wetzlaff kongenial ihren Part als Zeitarbeiterin Jenny umsetzt.
Dem Regisseur ist mit seinem ersten Kinofilm ein Generationen-Porträt gelungen, abseits von Studium und Hochschule: Die Personen in seinem Film hätten Stellvertreter-Funktionen, da er keine einzelnen Schicksale zeigen wolle, sondern Strukturen in unserer Gesellschaft, wie er sie wahrnehme, sagt Lütter.

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