Die brennenden Augen von Schloss Bartimore

The Gorgon (1964), GB
Laufzeit 80 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Fantasyfilm, Kinostart 21.08.1964

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mit Christopher Lee und Richard Pasco

Eine Mordserie versetzt das Dorf Vandorf in Angst und Schrecken. Jedes der Opfer ist zu Stein erstarrt. Nachdem ein junges Mädchen namens Sacha auf die gleiche schreckliche Weise sterben muss, fällt der Verdacht auf ihren Freund. Als ihn ein Suchtrupp an einem Baum erhängt findet, steht für die Dorfbewohner fest, dass er das böse Genie hinter den Verbrechen war. Sein Vater, Professor Heitz, bittet Professor Namaroff um Hilfe, da dieser etwas über eine zeitgenössische Gorgone weiß. Namaroff will von dem Fall jedoch nichts wissen, bis Heitz, der den Gerüchten über üble Machenschaften auf Schloss Baltimore auf den Grund gehen will, die Gorgone trifft und selbst versteinert. Doch erst nachdem Heitz’ zweiter Sohn und dessen Freundin eine Nacht des Schreckens erlebt haben, kommt die wahre Identität der Gorgone endlich an den Tag.


Cast & Crew


Kommentar — Film: Die brennenden Augen von Schloss Bartimore

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

"Die brennenden Augen von Schloss Bartimore" ist ein solider Horrorfilm aus der berühmten Hammer-Schnmiede mit den Erfolgsgaranten Terence Fisher (Regie), Christopher Lee und Peter Cushing. Zweifellos zählt dieser Werk nicht nur zu den unbekannteren Produktionen des Studios, sondern auch zu den etwas weniger gelungenen. Die Vermischung von gotischer Horror-Atmosphäre und Mythologie erweist sich als zu unausgegoren, um über die gesamte Laufzeit von gerade einmal 80 Minuten zu fesseln. Der Erzählfluss wirkt unrund und richtige Spannung kommt in dem dialoglastigen Film zu selten auf. Zudem gibt es deutliche Überschneidungen zwischen diesem Film und dem ein Jahr später entstandenen Werk "Das schwarze Reptil", das eine ähnliche Geschichte erzählt, aber wesentlich homogener und daher besser ist. Atmosphärisch und ausstattungsmäßig bewegt sich der Film auf dem gewohnt hohen Niveau der Hammer-Studios, während die relativ tempoarme Geschichte kaum zu überzeugen weiss. Die Musikuntermalung ist klassisch gut und die Darsteller agieren souverän in ihren Rollen. Insgesamt ist "Die brennenden Augen von Schloss Bartimore" für Liebhaber alter Gruselfilme ein Muss, für Neulinge, die das Werk der Hammerstudios erst noch kennenlernen wollen, würde ich andere Filme eher empfehlen.

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