Die Buddenbrooks - 2. Teil

Die Buddenbrooks - 2. Teil (1959), DE
Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 20.11.1959

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8.5 Kritiker
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von Alfred Weidenmann, mit Nadja Tiller und Hansjörg Felmy

Verfilmung des Thomas-Mann-Romans vom Verfall der Lübecker Patrizier-Familie Buddenbrock im 19. Jahrhundert: nach dem Tod seines Vaters nimmt der älteste Sohn Thomas die Geschäfte des familieneigenen Handelshauses in die Hände, doch nach und nach zerfällt die Familie.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Die Buddenbrooks - 2. Teil

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Chrisetoph

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Bewertung0.0Hassfilm

Teil 2 der jämmerlich schlechten "Buddenbrooks"-Verfilmung macht (Überraschung!!!) da weiter, wo Teil 1 aufhörte (siehe Rezension). Kurz zusammengefasst:
Kitsch, schlechte Schauspieler, eine unglaubwürdige Story und sogar noch mehr Langatmigkeit und Langweile...

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MasterTNQ

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Bewertung0.0Hassfilm

"Die Buddenbrooks", ein Roman für den Thomas Mann 1929 den Literatur-Nobelpreis bekam. Ich habe die Vorlage für diesen Streifen gelesen und kann mit Fug und Recht behaupten: Absolut zurecht. Thomas Mann kreierte einen nie dagewesenen Lesefluss, der sich weich wie Butter liest. Und das trotz ellenlanger Sätze, die kein Ende zu nehmen scheinen.
Die Stärke der "Buddenbrooks" geht nicht von der eigentlich Geschichte aus, sondern von der Art und Weise, wie sie von Mann erzählt wird.

Der Film lässt zu Beginn einfach mal 100 Seiten weg und macht einem die Hoffnung, vielleicht nicht allzu ausführlich auszufallen. Doch was man hier an schauspielerischem Abgrund geboten bekommt, ist erschreckend. Die positive Entscheidung der Macher, sich nah an die Vorlage zu halten und die Dialoge relativ genau (von einigen Kürzungen mal abgesehen) zu übernehmen, wird hier zum größten Verhängnis der Schauspieler, die mit der vergleichsweise komplizierten Ausdrucksweise der Figuren an die Grenzen ihrer Fähigkeiten stoßen.

Zu allem Überfluss zieht sich der Film wie Kaugummi und hat eine Spannungskurve wie ein Stück Toastbrot. Die exakte Übertragung der Buchvorlage in einen Film scheint nicht ohne Abstriche des Spannungsgrades möglich und dieser Streifen ist ein gutes Beispiel dafür, wie man einen genialen Klassiker zu einer Art Heimatfilm defamieren kann, der er eigentlich nicht ist. Der Kitschfaktor ist hoch und wird dem Original von Thomas Mann in keinster Weise gerecht.

Ein Film, den die Welt zwar eventuell braucht, aber dann bitte nicht in dieser Form!

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