U.S.S. Charleston - Die letzte Rettung der Menschheit

On the Beach (2000), AU/US
Laufzeit 200 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Road Movie, Drama

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- Kritiker
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mit Jacqueline McKenzie und Grant Bowler

Remake des Films “Das letzte Ufer” aus dem Jahr 1959: Nach einem Atomkrieg haben nur die Menschen in Australien sowie die Besatzungsmitglieder eines amerikanischen U-Bootes überlebt. Doch auch Australien wird nicht ewig verschont bleiben: In zwei Monaten wird die radioaktive Wolke auch hierher gelangt sein. Also wird das Unterseeboot Richtung Alaska losgeschickt, wo ein mysteriöses Funksignal vielleicht die letzte Rettung für die Menschheit ein könnte.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: U.S.S. Charleston - Die letzte Rettung der Menschheit

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as-aka-der-streuner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz klar die Filmüberraschung des Monats. Wirklich starke Atmosphäre, mit
1A Darstellern (besonders Armand Assante), fein gewählter Musik & purer Melancholie.
Fast 200min die wie im Flug vergingen !!!

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Sagitta

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Bewertung9.5Herausragend

Fix wurde dieser Film als Remake gelabelt. Aber nicht alles, was den gleichen Namen trägt ("On the Beach" im Original), ist ein Remake. Während die Kinoversion von 1959 sich eng an die Buchvorlage hält, hat dieser australische Fernsehzweiteiler die Geschichte aus dem Jahr 1961 in das Jahr 2006 verlegt und den Figuren eine dringend notwendige Frischzellenkur verpaßt. Es sei nur gesagt, dass der Roman einer der wenigen war, der mich in den letzten paar Jahren *richtig* verärgert hat, und zwar vor allem, weil die Frauen wirkten, wie in den Dreißiger Jahren stecken geblieben, und der männliche Protagonist ein unglaubwürdig emotional verkrüppeltes Wesen war. Nevil Shute hat weitaus bessere Bücher geschrieben. Die Verfilmung von 1959 wirkt auch aus diesem Grund leicht angestaubt.

Der Kern der Geschichte, wie nämlich eine Gruppe von Menschen versucht, im Angesicht ihres drohenden Endes (durch den atomaren Fallout nach einem nuklearen Krieg zwischen den großen Mächten) die Würde zu bewahren und ihr Leben zu leben, blieb unverändert. Und ohne ins Detail zu gehen, kann ich sagen, dass dieser Film seit seiner Erstausstrahlung in Deutschland 2001 einer meiner Favoriten ist. Von "Lieblingsfilm" möchte ich nicht sprechen, denn er ist immer noch eine emotionale Achterbahnfahrt, die ich mir nicht allzu oft antue. Auch sehe ich durchaus einzelne Schwächen im Drehbuch und den ein oder anderen holprigen Schnitt, aber das tut der emotionalen Wucht dieser Endzeitgeschichte für mich keinen Abbruch.

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