Die Dinge des Lebens

Les choses de la vie (1970), IT/CH/FR
Laufzeit 89 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 19.09.1970

7.5 Kritiker
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.8 Community
108 Bewertungen
5 Kommentare
Die Dinge des Lebens - Bild 6019776
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von Claude Sautet, mit Michel Piccoli und Jean Bouise

Der Architekt Pierre hat eine Beziehung mit der Anwältin Helene, ist aber wegen seinem Sohn immer noch mit Catherine verheiratet. Hier will er seinen Urlaub verbringen, und hat er hat auch schon einen Abschiedsbrief an seine Geliebte in seiner Tasche.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Die Dinge des Lebens

alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

Das Leben Revue passieren lassen, vieles bereuen und die große Liebe einsam zurücklassen: Claude Sautet räumt dem Spiel Piccolis wahnsinnig viel Raum ein, den der Schauspieler auch meisterlich füllt. Trotzdem plätschert die Geschichte vor sich hin. Man identifiziert sich mit niemanden, die Schneider bleibt hübsche Staffage und die unausgesprochene Wahrheit über die Vergänglichkeit der Liebe sowie die Angst vor Einsamkeit können den mikroskopisch kleinen Plot kaum retten. Ergo: zuviel aufgetragene Stimmungsbilder und sich überschlagende Autos.

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Herr Marcus

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Ui! Durch diese Kritik könnte unsere Filmfreundschaft in Gefahr geraten... (Aber wir haben ja auch die Cusack Krise überstanden.)Ich finde, man darf diesen und andere Filme nicht derartig an den heutigen Beurteilungsmaßstäben messen. salut.


alviesinger

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Bedenke! Erst durch die "Cusack-Krise" konnte unsere innige Beziehung entstehen.



Kommentare (4) — Film: Die Dinge des Lebens

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Janus Winter

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Bewertung3.5Schwach

"Du liebst mich, weil ich da bin. Aber wenn du nur über die Straße müsstest, um zu mir zu kommen, wär dir das zuviel. Du bist nur noch bequem."

Sagt Romy Schneider. Ansonsten sagt sie nicht viel. DDDL ist ein aufgeblasener Scheiß. Es gibt nur eine einzige Signatur Szene, in der besagter Satz fällt. Ansonsten gibt es selbstverliebte SloMo-Bilder und Gesichtsfrontalen bis zum Erbrechen.

Bunny-Faktor: 0 (es sei denn, man steht auf alte Säcke)

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maxgoesche

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was denken wir in dem Moment, da wir aus dieser Welt scheiden? Pierre (Michel Piccoli) hatte einen Autounfall und wurde aus seinem Wagen geschleudert. Im Gras liegend, rekapituliert er die Verwirrungen der letzten Sunden und erinnert sich der Menschen in seinem Leben. Ohne kitschig oder rührselig zu werden, reflektiert Sautet über das schmerzliche Bewusstsein der Liebe, kurze Momente des Glücks und die Schwierigkeit, sich mit der Vergangenheit zu arrangieren. Der schönste Augenblick an Wahrhaftigkeit und Loyalität ist jedoch der Schluss des Films.

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christof.s

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wunderbar gemachter Film, in dem vom Ende der Geschichte her die Vergangenheit in Rückblenden erinnert wird und zugleich vom Verlauf der Geschichte her auf ihr Ende vorausgedeutet wird. Dazu diese Mischung aus Leichtigkeit des Seins und getragener Melancholie die den französischen Film immer noch auszeichnet.

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Herr Marcus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mal ehrlich: War eine Frau jemals umwerfender als Helene? Wollten wir beim rauchen nicht immer aussehen wie Pierre?

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