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Die Dinge des Lebens - Kritik
CH/FR/IT 1970 Laufzeit 89 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 19.09.1970
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Kritiken (1) — Film: Die Dinge des Lebens
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDas Leben Revue passieren lassen, vieles bereuen und die große Liebe einsam zurücklassen: Claude Sautet räumt dem Spiel Piccolis wahnsinnig viel Raum ein, den der Schauspieler auch meisterlich füllt. Trotzdem plätschert die Geschichte vor sich hin. Man identifiziert sich mit niemanden, die Schneider bleibt hübsche Staffage und die unausgesprochene Wahrheit über die Vergänglichkeit der Liebe sowie die Angst vor Einsamkeit können den mikroskopisch kleinen Plot kaum retten. Ergo: zuviel aufgetragene Stimmungsbilder und sich überschlagende Autos.
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Herr Marcus Fri, 19 Jun 2009 08:39:17 -0000
Antwort löschenUi! Durch diese Kritik könnte unsere Filmfreundschaft in Gefahr geraten... (Aber wir haben ja auch die Cusack Krise überstanden.)Ich finde, man darf diesen und andere Filme nicht derartig an den heutigen Beurteilungsmaßstäben messen. salut.
alviesinger Fri, 19 Jun 2009 09:19:23 -0000
Antwort löschenBedenke! Erst durch die "Cusack-Krise" konnte unsere innige Beziehung entstehen.
Kommentare (8) — Film: Die Dinge des Lebens
Hagen Hagen Sun, 24 Jun 2012 21:19:34 -0000
Kommentar löschenAch Romy,
ach Michel Piccoli,
ach Claude Sautet,
wie schön das alles ist..
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Markbln Thu, 07 Jun 2012 15:18:28 -0000
Kommentar löschenSautets schönster Film mit Romy Schneider und nach "Swimmingpool" mein liebster von ihr.
Man merkt in jeder Szene die große Zuneigung zwischen Regisseur und Schauspielerin. Manche Bilder sind stilistisch bis heute in ihrer Schönheit einzigartig. Die dreifach wiederholte Unfallszene inszenatorisch brillant.
"Die Dinge des Lebens" ist eine äußerst sensible Studie über die Schwierigkleiten des Zusammenlebens und über die Frage, was im Leben wichtig ist. Romy Schneider und Michel Piccoli spielen fast wie einer Doku so echt. Ein Traumpaar.
Am Ende möchte man Hélène in die Arme nehmen, der Schluss tut wirklich weh. "La chanson d'Hélène" ist grandios.
Ce soir nous sommes septembre et j'ai fermé ma chambre
Le soleil n'y entrera plus
Tu ne m'aimes plus
Là-haut un oiseau passe comme une dédicace
Dans le ciel
Parlé:
Je t'aimais tant Hélène
Il faut se quitter
Les avions partiront sans nous
Je ne sais plus t'aimer Hélène
Avant dans la maison j'aimais quand nous vivions
Comme un dessin d'enfant
Tu ne m'aimes plus
Je regarde le soir tomber dans les miroirs
C'est la vie
Parlé:
C'est mieux ainsi Hélène
C'était l'amour sans amitié Il va falloir changer de mémoire
Je ne t'écrirai plus Hélène
L'histoire n'est plus à suivre et j'ai fermé le livre
Le soleil n'y entrera plus
Tu ne m'aimes plus
Hier bei der Studioeinspielung:
http://www.youtube.com/watch?v=xDd966e6a-Q
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8martin Wed, 30 May 2012 09:38:41 -0000
Kommentar löschenDer Geniestreich von Claude Sautet ist, dass er einen Autounfall und eine Beziehungskrise miteinander verbindet, also eine äußere und eine innere Katastrophe. Und das schildert er durch geschickte Schnitte außerordentlich eindrucksvoll. Wegen der drei Spitzenschauspieler stören die langen Dialoge kaum. Pierre (Michel Piccoli) steht zwischen seiner Ex Catherine (die seltene Lea Massari) und seiner momentanen Geliebten Hélène (Romy Schneider). In der neuen Beziehung kriselt es. Hélène: ‘Ich bin müde, müde dich zu lieben! ‘ Pierre schreibt einen Abschiedsbrief, will ihn wieder vernichten, da kommt der Unfall dazwischen.
Von Anfang an zieht sich dieser Unfall bildlich durch den ganzen Film, wobei immer weitere Details enthüllt werden. Sein Gehirn arbeitet weiter, wenn er im Gras liegt. Wir sehen Einstellungen aus seiner Ameisenperspektive: Blumen, Schuhe. Ein Pfarrer macht ihm Angst. Ein Höhepunkt der Filmkunst ist der Schluss. Ohne Kommentar umkreist die Kamera die beiden Frauen und der Zuschauer kann nur aus deren Gesichtsausdruck entnehmen was Sache ist. Ein Ringen zwischen Entsetzen, Hilflosigkeit und Schock, etwas was vor der eigentlichen Trauer kommt. Und es gelingt Catherine noch menschliche Größe zu zeigen, nachdem sie den Abschiedsbrief gelesen hat. Unvergessen die letzten Bilder von Michel Piccoli. Dieses aufwühlende Drama ist meisterlich in Szene gesetzt und grandios gespielt.
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tedbundywarmalcool Fri, 24 Feb 2012 14:28:49 -0000
Kommentar löschenVorhersage 9,0? Sofort angesehen! Sofort Fernseher zerstört! Sofort Kommentar geschrieben! Sofort Waffe genommen! Sofort umgebracht!
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schokone Tue, 29 May 2012 20:21:24 -0000
Antwort löschenSehr gut. Ein Banause weniger!
schwarzeserie Thu, 31 Jan 2013 23:44:02 -0000
Antwort löschenwer dafür 0 Punkte vergibt hat sich zu Recht umgebracht, aber wie und mit was umgebracht, darf man das Umbringen bewerten von 0 Punkte (Hassumbringen wie Kopfschuss) bis 10 Punkte (Lieblingstod - Langsames Erhängen stehend auf einem Eisblock) ???
Janus Winter Sun, 26 Jun 2011 23:38:54 -0000
Kommentar löschen"Du liebst mich, weil ich da bin. Aber wenn du nur über die Straße müsstest, um zu mir zu kommen, wär dir das zuviel. Du bist nur noch bequem."
Sagt Romy Schneider. Ansonsten sagt sie nicht viel. DDDL ist ein aufgeblasener Scheiß. Es gibt nur eine einzige Signatur Szene, in der besagter Satz fällt. Ansonsten gibt es selbstverliebte SloMo-Bilder und Gesichtsfrontalen bis zum Erbrechen.
Bunny-Faktor: 0 (es sei denn, man steht auf alte Säcke)
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Markbln Thu, 07 Jun 2012 15:09:05 -0000
Antwort löschenNonsnes-Faktor:10
maxgoesche Tue, 15 Dec 2009 18:56:15 -0000
Kommentar löschenWas denken wir in dem Moment, da wir aus dieser Welt scheiden? Pierre (Michel Piccoli) hatte einen Autounfall und wurde aus seinem Wagen geschleudert. Im Gras liegend, rekapituliert er die Verwirrungen der letzten Sunden und erinnert sich der Menschen in seinem Leben. Ohne kitschig oder rührselig zu werden, reflektiert Sautet über das schmerzliche Bewusstsein der Liebe, kurze Momente des Glücks und die Schwierigkeit, sich mit der Vergangenheit zu arrangieren. Der schönste Augenblick an Wahrhaftigkeit und Loyalität ist jedoch der Schluss des Films.
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christof.s Fri, 22 Feb 2008 15:31:25 -0000
Kommentar löschenWunderbar gemachter Film, in dem vom Ende der Geschichte her die Vergangenheit in Rückblenden erinnert wird und zugleich vom Verlauf der Geschichte her auf ihr Ende vorausgedeutet wird. Dazu diese Mischung aus Leichtigkeit des Seins und getragener Melancholie die den französischen Film immer noch auszeichnet.
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Herr Marcus Tue, 12 Dec 2006 16:50:59 -0000
Kommentar löschenMal ehrlich: War eine Frau jemals umwerfender als Helene? Wollten wir beim rauchen nicht immer aussehen wie Pierre?
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