Die drei Musketiere

The Three Musketeers (1973), US/GB/PA
Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 21.12.1973

6.1 Kritiker
3 Bewertungen
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6.7 Community
321 Bewertungen
10 Kommentare
Die drei Musketiere - Bild 5779393
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von Richard Lester, mit Raquel Welch und Oliver Reed

Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Louis XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Louis XIII. und den Duke of Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Lady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Duke of Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er wird den Brief sicher zu Buckingham bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren.


Cast & Crew


Kommentare (10) — Film: Die drei Musketiere

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

"Die drei Musketiere" von Richard Lester aus dem Jahre 1973 ist sicherlich eine der bemerkenswertesten Verfilmungen des weltberühmten Romans von Alexandre Dumas. Nicht nur das imposante Staraufgebot weiss zu beeindrucken, sondern auch die Anmut und Leichtigkeit, mit der die komplizierten Fechtszenen inszeniert wurden, müssen ein Sonderlob erfahren. Größter Kritikpunkt an dieser Verfilmung ist meiner Meinung nach der mitunter slapstickhafte Humor, der heute ein wenig abgestanden und mitunter arg albern wirkt. Viele mögen damit leben können, aber mich hat diese Over-the-top-Inszenierungsweise teilweise genervt. Weniger und gezielter wäre da mehr gewesen. Die Story wird derweil auf das Nötigste reduziert. Insgesamt ein passabler, in weiten Teilen unterhaltsamer Mantel und Degen-Klassiker, der in erster Linie dank der herausragenden Besetzung in Erinnerung bleibt.

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der cineast

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Bewertung6.0Ganz gut

Lesters Adaption des altbekannten Stoffes ist durchaus reizvoll: Viele Schauplätze, Hollywoods A-Riege vor der Kamera und bunte Kämpfe. Kommt man über die etwas zähen ersten 20 Minuten hinweg, fängt man an sich in den Film hineinzuschauen. Wunderbare Kostüme, Slapstick-Fechtduelle und allerlei Komik. Schade, aber gewollt; die Musketiere sind eigentlich nur Beiwerk des Geschehens und kommen selten vor. Hauptaugenmerk liegt auf D'artagnan, dem jungen Wilden, der sich um Kopf und Kragen kämpft. Herausragend diabolisch-zurückhaltend ist hingegen Charlton Heston, der nur mit wenigen Szenen und Sätzen, jede Szene dominiert. Auch eine wahre Freude ist der fast unkenntliche Christopher Lee, der hier auch schon alt ist, wie immer, aber sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Leider völlig verschenkt ist hingegen Lady De Winter, verkörpert von Faye Dunaway. Ihre Rolle ist eigentlich die wichtigste, und auch interessanteste. Hier sei der neue Film von Anderson empfohlen. Der sich der Dame gebührend annimmt. Stilvoll sind auch die Kostüme und eine Augenweide.
Ein Film der nicht unbedingt rockt, aber nostalgisch, zeigt mit wie viel Liebe Filme gemacht werden können.

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Jan Terzky

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Bewertung7.0Sehenswert

Richard Lester ist für seine Beatles-Filme und Superman-Streifen bekannt, und Kommödien wie "Toll trieben es die alten Römer" gefallen mir auch recht gut. In diesem Historienspektakel, das ja mehrfach verfilmt wurde, ist seine Regie ein wenig aus dem Ruder gelaufen: Handlung und Dialoge sind doch recht flach. Die hochkarätige Besetzung und die Situationskomik darf meiner Meinung nach nicht dazu verführen, die spannende Romanvorlage von Alexandre Dumas nur noch als Rahmen für Klamauk zu nehmen. Ist doch schade! Trotzdem, außer dem frischen Michael York bleibt eine Raquel Welch in Erinnerung, die auch in voller Bekleidung zeigt, was sie kann.

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doctorgonzo

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit einem Intro beginnend, das einem Eisenstein Werk würdig wäre, startet der Film dann recht schnell auf den Weg, ein bunt-slapstickhaft-witziges Abenteuer zu werden.
Mit dynamisch erzähltem Unsinn, viel Charme und einer grandiosen Darstellerriege transformiert Regisseur Richard Lester eine der zahlreichen großen Geschichten des Alexandre Dumas in eine sympathische Posse, die heute sicher mit dem Prädikat Actionkomödie halbherzig beschrieben würde.
Eine Vielzahl von kleinen Gags, wie das Schachspiel macht das Ansehen zu einem absolut gelungenen Spaß, auch wenn natürlich die Härte und Dramatik früherer Verfilmungen quasi zur Gänze verlorenging.
Dafür ist der Cast so platziert und passend gewählt, dass er über beinahe jede Schwäche gleitet, die sich im Laufe der Geschichte auftun mag.
York ist als naiver d’Artagnan herrlich, unter den regulären Musketieren sticht vor allem Oliver Reed als Athos hervor. Jean-Pierre Cassel, der Vater von Vincent, glänzt als leicht beschränkter König, während der Bösewicht aus "Lethal Weapon 2", Joss Ackland als Vater des Protagonisten auftritt.
Daneben ist mit Spike Milligan als tattriger Vermieter eine der Ikonen des britischen Humors vertreten. Christopher Lee und Charlton Heston (damals noch nicht NRA Vorsitzender) stehen auf der dunklen Seite und machen dort ihre Sache toll.
Die Damen sind entzückend, besonders natürlich Raquel Welch und Faye Dunaway, aber eben nicht nur entzückend, sondern auch überzeugend.
Ganz feine Erzählung, die mitunter sogar dem ganzen Genre etwas Ironie entgegenbringt.
Kleines Manko ist die etwas spärlich ausgebildete Gruppendynamik, die in der 93er Version doch ein wenig besser zutage tritt.
Aber trotzdem ein ganz feiner Vertreter des Genres, der in vielerlei Hinsicht begeistert.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

schwarzeserie

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Bewertung9.0Herausragend

Diese sowie die Verfilmung von 1948 mit dem Tänzer Gene Kelly kennzeichnen beide Starbesetzung, viel Spielfreude, viel Witz und klasse Fechtszenen (was gar nicht so einfach ist, wer sich damit auskennt weiss was ich meine).

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Sigrun

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Bewertung9.5Herausragend

Der zweite Lieblingsfilm meines Lebens. 1980 das erste Mal gesehen und ich mag den heute noch!

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alanger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

a hard days night with a little help of the
'drei musketiere', dank richard lester.

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turin2609

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Bewertung9.0Herausragend

Charismatische Charaktere, die sich selbst nicht zu ernst nehmen, geben diesem Film eine Klasse, die von keiner anderen der vielen anderen Verfilmungen dieser Geschichte erreicht wird.
Zusätzlich hält sich das ganze noch recht nah an den Roman,was auch die Fans der Vorlage freut.

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AlainDelon87

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super Abenteuerfilm mit exzellenten Darstellern.

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dAShEIKO

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Bewertung7.0Sehenswert

Witzige Umsetzung des Dumans-Buches mit Topbesetzung bis in die Nebenrollen.

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