Die Drei Räuber
Die Drei Räuber (2007), DE Laufzeit 79 Minuten, FSK 0, Animationsfilm, Kinostart 18.10.2007
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
39 Bewertungen
6 Kommentare
Keine ?
von Hayo Freitag, mit Charly Hübner und Elena Kreil
Es waren einmal drei grimmige Räuber. In der Nacht, wenn es dunkel war, lagen sie am Wegrand auf der Lauer. Verborgen unter weiten schwarzen Mänteln und großen schwarzen Hüten. Der Erste hatte eine Donnerbüchse. Der Zweite hatte einen Blasebalg mit Pfeffer. Der Dritte hatte ein riesiges rotes Beil. Es waren schreckliche Kerle. Sie plünderten alles, was sie kriegen konnten. Da geschah es einmal, daß sie in einer tiefschwarzen Nacht eine Kutsche überfielen, in der nur ein einziger Reisender saß. Das kleine Waisenmädchen Tiffany war auf dem Weg zu einer wunderlichen alten Tante, bei der sie in Zukunft leben sollte. Sie war entzückt, stattdessen auf die Räuber zu treffen. Weil die Räuber außer Tiffany nichts wertvolles in der Kutsche fanden, wickelten sie das kleine Mädchen in eine warme Decke und nahmen es mit in ihre Räuberhöhle…
Cast & Crew
-
Hayo Freitag
-
Charly Hübner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Räuber Donnerjakob
-
Elena Kreil
-
Konstantin Seldenstücker
-
Maximilian Roca Jungfer
-
Erwin Leder
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kutscher
-
Tomi Ungerer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erzähler
Regie
Schauspieler
-
Achim von Borries
-
Bettine von Borries
- Genre
- Klassischer Zeichentrick
- Zeit
- Mittelalter
- Ort
- Fantasiewelt
- Handlung
- Adoption, Entführung, Entführungsopfer, Frech, Kindesentführung, Mädchen, Räuber, Räuberbande, Tante, Waise, Waisenhaus, Wald
- Stimmung
- Berührend, Berührend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!












Kritiken (2) — Film: Die Drei Räuber
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Die drei Räuber» entspricht ganz den Vorstellungen des Schöpfers. Die Filmfassung trifft den Ton der Vorlage tatsächlich ziemlich exakt. Besonders die Stimmung im Wald ist durch viele Details wie Wasserhähnen an den Bäumen, kopulierende Hasen oder einem feststeckenden Specht überaus liebevoll und augenzwinkernd gestaltet worden.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenEs muss weiß Gott nicht immer dreidimensional auf der Kinoleinwand zugehen. Der Bilderbuchklassiker "Die drei Räuber" des Elsässer Illustrators Tomi Ungerer jedenfalls umschmeichelt in liebevoll handgefertigter 2D-Animation nicht nur Kinderherzen. Dabei hat die kleine Tiffany (herzigst eingesprochen von Elena Kreil) zu Anfang wenig freudige Erlebnisse: Die Eltern tot und vom Gendarmen (Regisseur Hayo Freitag) ins Waisenhaus abgeschoben, kutschiert sie mit Puppe Pimpernella durch den dunklen Wald. Bis die drei Titel-"Helden" auf den Plan treten.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (4) — Film: Die Drei Räuber
Kommentar schreibenbox 2010/11/21 13:00:56
Kommentar löschenTrotz liebevoller Details leider ein sehr unausgewogener Film.
Das Gute: der (späte) Stil von Tomy Ungerer wurde sehr gut in den Film übertragen. Tolle Grafik, gute Animation, hier ist alles richtig gemacht worden. Auch die Charaktere sind zum Teil sehr liebevoll angelegt.
Das Schlechte: Das ist eine ganz kleine, kurze Geschichte. Um sie kinotauglich zu machen, musste man sie ziemlich ausstopfen, und das ist leider nicht immer gelungen. Es gibt Charaktere, die offenbar nur existieren, um die Zeit totzuschlagen wie den vertrottelten Schutzmann, der Schnecken wegen Geschwindigkeitsvergehen belangt, und die Geschichte hat ziemliche Längen. Stellenweise ist der Film detailverliebt, verliert aber den Bogen seiner Geschichte aus den Augen. Der große Widersacher, die böse Waisenhauschefin, ist blass und unglaubwürdig, und ihr Abgang ist wie die ganzen letzten 15 Minuten so absurd, dass man sprachlos zurück bleibt.
Kleine Kinder werden sich vermutlich an diesen Dingen kaum stören, aber ich finde es sehr schade, dass ein so schöner und aufwändiger Trickfilm durch ein so mässiges Drehbuch so abgewertet wurde.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
kawummbaby 2010/04/20 22:59:52
Kommentar löschenKlasse Film mit einem ganz eigenen ruhigen aber sehr ansprechenden Stil. Anstatt durch Szenen zu fahren, wird oft wie in einem Bilderbuch das Gesamtbild gleich gelassen, aber Details oder Farbgebungen oder Einblendungen verändert. Wirklich sehr hübsch. Die Geschichte ist gut, düster und doch harmlos und mit glücklichem Ende. Warum keine 10 Punkte? Weil die Sprache viel zu leise ist und einige Personen so nuscheln, dass ich nach fünf Mal schauen noch immer nicht weiß, was zum Henker sie sagen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
maslobojew 2008/05/26 08:34:32
Kommentar löschenSehr gelungener Trickfilm. Auch für Erwachsene (normalerweise) interessant und unterhaltsam. Wohltuend ist, das das Ganze stilistisch und sprachlich nichts mit der Pixar- oder Disneyschiene zu tun hat. Die Musik ist eigens für den Film geschrieben worden (Bananafishbones) und hat starken Wiedererkennungswert. Mein Sohn (6) war jedenfalls begeistert wie bei kaum einem anderen Film.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lyogen 2008/04/13 01:26:22
Kommentar löschenEinfach eine Nichte geschnappt und ab ins Kino. Keine großen Erwartungen, da ja ein Kleinkinderfilm, aber dann. WOW super Geschichte, kindlich, originell, wunderbare Details, tolle Stimmen. Waren beide begeistert. Eine kleine Perle
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten