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Die Eiserne Lady - Kritik
GB 2011 Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 01.03.2012
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Kritiken (21) — Film: Die Eiserne Lady
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenThe Iron Lady ist ein Film der nur gemacht wurde, damit Meryl Streep endlich ihren dritten Oscar bekommt und genau das merkt man dem Film leider auch an. Alles wirkt durchkalkuliert und berechnet und von jener prickelnden Energie, die wirklich großartige Schauspielleistungen auszeichnet, ist in The Iron Lady leider nicht viel zu sehen. Vom Erzählbogen bis zur handzahmen Herangehensweise vermisst man alles was einen wirklich guten Film ausmacht und stellenweise hat man so sehr das Gefühl, dass Meryl Streep hier nur für den Oscar spielt, dass sich selbst in ihrer Performance unfreiwillige Komik einschleicht (und das kennt man von der eigentlich immer grandiosen Frau Streep sonst nicht). Eigentlich ist der Film ein einziger Verrat ans Publikum: Denn The Iron Lady konzentriert sich so sehr auf Streep, dass er alles vergisst weswegen Menschen eigentlich ins Kino gehen. Das Thema wird ohne Mut und ohne Biss ganz müde vorgetragen und so wird The Iron Lady zur langweiligen Schlaftablette. Ein schamloses Oscarbait ohne Drive und ohne Biss. Kurz zusammengefasst: Warum ist The Iron Lady gescheitert? Ganz einfach weil er als Gesamtwerk genauso gekünstelt ist wie das deutsche Poster zum Film.
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Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de
Kommentar löschenNach dem Abba-Film „Mamma Mia“ nimmt sich die Regisseurin Phyllida Llydd mit „Die eiserne Lady“ einer weiteren Legende des letzten Jahrhunderts an. Für ihre Rolle als Margaret Thatcher erhielt Meryl Streep endlich zum dritten Mal und völlig zu Recht einen Oscar. Sie macht dieses mediokre Werk sehenswert, denn Streep ist greise, verwirrte Margaret Thatcher überragend. Man vergißt den Weltstar hinter der Rolle. Im Film leidet die ehemalige Premierministerin von Großbritannien inzwischen an Demenz. Nur mit Mühe und fremder Hilfe kann sie die Fassade der Führerpersönlichkeit – aus knielangen Kleidern, Perlenkette, Handtasche, der Betonfrisur – bei seltenen öffentlichen Auftritten aufrechterhalten. Die Regisseurin gewährt uns einen intimen Einblick: Thatcher signiert versehentlich ihre Autobiographie mit ihrem Mädchenname, vergißt die Namen des Personals und: sie unterhält sich mit ihrem vor Jahren verstorbenen Mann Denis. Er ist der imaginierte Sidekick, der Thatcher an ihre politische Vergangenheit…
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenEinen Film, der ansonsten sehr einseitig ausfällt, wenig lebendig inszeniert wurde und sich damit zufrieden gibt, sich erzählerisch überwiegend auf Nebenkriegsschauplätzen zu tummeln, rettet selbst die überragende Performance Streeps vor der kaum erträglichen Belanglosigkeit und der sich damit zwangsläufig einstellenden Langeweile nicht mehr.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenAuch wenn Streep den Film mit ihrem Ausnahmetalent veredelt, kann sie nicht darüber hinwegtäuschen, dass Die Eiserne Lady über Margaret Thatcher letztlich weniger zu sagen hat als der entsprechende Wikipedia-Eintrag zu ihrer Person.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenEine der innen- und außenpolitischen größten Katastrophen europäischer Nachkriegs-Demokratien filmisch so zu verharmlosen, kann wohl nur mit einer exzellenten Schauspielerin funktionieren, bleibt aber eine Dreistigkeit, die man an der Kinokasse ignorieren sollte. Nebenbei ist diese „Iron Lady“ auch langweilig und schwer erträglich jämmerlich.
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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de
Kommentar löschenDie Eiserne Lady bleibt ein hoch schizophrener Film. Denn wenn man Meryl Streeps Leistung gut findet, kann man unmöglich den Ansatz des Films gut finden und umgekehrt. [...] Doch sollte kein Zweifel darüber bestehen, dass in einem Jahr von diesem Film nur wenig übrig bleiben wird.
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Marli Feldvoß: epd Film Marli Feldvoß: epd Film
Kommentar löschenDas Biopic Die Eiserne Lady erstarrt im Respekt vor einer »unglaublich starken Frau«, gibt sich angeblich ausgewogen oder verlässt sich auf die versöhnliche, unterhaltsame Fiktion, wo man eine klare Sicht auf die Dinge, auch offene Parteilichkeit, erwartet. Meryl Streep gibt sich bei alledem keine rührseligen Blößen und bewahrt das »weepie« vor dem Tränenfluss der Zuschauerinnen.
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Anke Leweke: taz, Deutschland Radio Anke Leweke: taz, Deutschland Radio
Kommentar löschenOhne eine eigene Haltung zu entwickeln, buchstabiert Regisseurin Phyllida Lloyd nur die Biografie von Margaret Thatcher nach.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenDie Eiserne Lady ist ein dröge inszeniertes Doku-Drama - dagegen kann auch die großartige Meryl Streep nicht anspielen.
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenStreep spielt so fulminant auf, dass man den Mangel an Tiefgründigkeit und die permanente Oberflächlichkeit von Die Eiserne Lady vergisst.
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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenDie Eiserne Lady greift zu kurz, ist zu oberflächlich und ängstlich, um dem Menschen Margaret Thatcher nahe zu kommen; und der Film ist zu unpolitisch, um der Tragweite seiner „Heldin“ gerecht zu werden. Er ist nur ein gut gemeintes, aber harmloses, Biopic zwischen allen Stühlen.
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Unethisch und unspiriert interessiert sich Regisseurin Phyllida Loyd primär für das größtenteils unbekannte Privatleben von Margaret Thatcher, schmeisst nebenbei politische Geschehnisse in die Runde, ohne jedoch näher auf diese einzugehen und kritisch Stellung zu beziehen. Stattdessen schuf Loyd ein depressives, historisch unkorrektes, verherrlichendes Abbild Thatchers. Das ist einer der größten cineastischen Fehltritte bezüglich der Adaption von historischen Stoffen.
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der cineast Tue, 28 Feb 2012 18:21:35 -0000
Antwort löschenGenau so iii wie ihre Maske.
Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln
Kommentar löschenMeryl Streep wurde für ihre gewohnt souveräne Darbietung nominiert, Mark Coulier gemeinsam mit J. Roy Helland für das wirklich bemerkenswerte Make-up. Und leider ist das Biopic Die Eiserne Lady auch tatsächlich nur in diesen beiden Kategorien konkurrenzfähig.
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Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online
Kommentar löschenUnentschiedenes Oscar-Vehikel für Meryl Streep.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenWeil wohl keine Besprechung des Thatcher-Films ohne Worte schäumenden Sprudels über Meryl Streeps ja so, so eindrückliche Verwandlung zur britischen Regierungschefin auskommen darf, sei gleich vorneweg gesagt: Fieberhafteres Acting wird man dieses Jahr sicherlich nicht mehr im Kino zu sehen bekommen. Wahrlich eisern, jaja, tut sie es Habitus und Körpersprache der Iron Lady gleich, am Rande zur Selbstparodie und in der Anmutung zeitweilig wie eine aufgetakelte Drag Queen auf Amphetamin. Folglich zelebriert dieser Film weniger den Thatcherismus der 80er Jahre, als vielmehr den Streepismus des Schauspielgewerbes: Ein Verkaufsargument namens Mimikry. [...]
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Oceanic6 Wed, 15 Feb 2012 14:10:52 -0000
Antwort löschenJa, der Film grenzte an die Katastrophe, konnte ihm noch ein winziges Stück mehr abgewinnen...
der cineast Fri, 17 Feb 2012 17:52:55 -0000
Antwort löschenOk.
Janus Winter Wed, 11 Apr 2012 19:43:04 -0000
Antwort löschen"aufgetakelte Drag Queen auf Amphetamin"
großartig! ^^
Janus Winter Wed, 11 Apr 2012 19:43:26 -0000
Antwort löschenmuss ich sehn! :D
Brentano Wed, 09 May 2012 13:12:49 -0000
Antwort löschenThatcher ("a man who not works, should not eat") in/mit diesem Film vermeintlich, unvermeidlich "zu würdigen" und diesen Film nicht als Abgesang auf deren Ära/Epoche zu inszieren, (ja Ronnie Reagan als Politker war ähnlich "lustig" drauf ), ist sicher gutes Indiz für weiter gewaltig "durchherrschende" politische Macht,- (und Vermarktungsverhältnisse) die sich hier nur zu gerne wiederspiegeln mögen, (auch in dessen "Oscar" Gewinn, etc.)
patcharisma Fri, 21 Sep 2012 02:10:41 -0000
Antwort löschenEin Punkt? Nee, sorry, das geht ÜBERHAUPT nicht!
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Brentano Fri, 21 Sep 2012 06:20:06 -0000
Antwort löschendoch das ist faktisch noch zuuuu vieel des GUTEN
Janus Winter Fri, 21 Sep 2012 15:37:44 -0000
Antwort löschenich halte ja eher deine 10 punkte für verdächtig. .p
Richard Lammel: DVD-Forum.at Richard Lammel: DVD-Forum.at
Kommentar löschenDie Eiserne Lady darf als Paradebeispiel angesehen werden, dass eine Person einen Film tragen, und ganz allein in das nächsthöhere Level heben kann.
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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly
Kommentar löschenEs macht Spaß, Streep zuzusehen; weniger Lob gilt dem Rest von Die Eiserne Lady.
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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenDie scharfe Ökonomie von Lloyds Regie erlaubt der unbestreitbar großartigen Streep eindrückliche Ausschnitte aus einem Leben zu nehmen und so eine Frau zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Dies ist Schauspiel höchster Güte.
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Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York
Kommentar löschenDie Eiserne Lady des Kinos verdient Besseres [...] als dieses sentimentale, geschönte Biopic.
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Joe Morgenstern: Wall Street Journal Joe Morgenstern: Wall Street Journal
Kommentar löschenMeryl Streep als Margaret Thatcher ist der Hauptgrund, um sich Die Eiserne Lady anzuschauen [...], nicht nur der Hauptgrund, sondern der raison d'être eines ansonsten verfehlten Filmes.
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Andrew O'Hehir: Salon.com Andrew O'Hehir: Salon.com
Kommentar löschenStreep ist so überzeugend als Margaret Thatcher in Die Eiserne Lady, dass sie mich glauben machte, ich verstände die legendäre und grimmige britische Premierministerin viel besser als zuvor.
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Kommentare (67) — Film: Die Eiserne Lady
jedi37 Tue, 14 May 2013 16:08:23 -0000
Kommentar löschenPuuuuhhh, was hab ich mich gelangweilt, der Streifen ist irgendwie extrem eintönig, nix wirklich interessantes passiert, ein paar schöne Momente mit Meryl Streep und Jim Broadbent lassen kurz Hoffnung aufkommen, die aber schnell wieder verpufft.
Mrs. Streep ist eine geniale Darstellerin, und die 4,5 Punkte sind ALLEIN ihr und dem tollen Jim Broadbent zu verdanken.
Alles in allem ist "Die Eiserne Lady" eine öde Version des herzzereissenden "Iris"
(auch mit Jim Broadbent sowie Judy Dench), der auch ohne Politik das Thema Alzheimer und wie es sich auf die Angehörigen auswirkt wesentlich gefühlvoller aufarbeitet.
Schade, eine missglückte Gelegenheit, das Leben einer kontroversen, großen Politikerin darzustellen.
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simvlacrvm Tue, 09 Apr 2013 13:28:21 -0000
Kommentar löschenAus gegebenem Anlass:
http://www.news.com.au/entertainment/music/judy-garlands-ding-dong-the-witch-is-dead-races-up-charts-after-margaret-thatchers-death/story-e6frfn09-1226615599379
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uncut123 Mon, 08 Apr 2013 14:17:56 -0000
Kommentar löschenanlässlich des todes von margaret thatcher möchte ich mein beileid bekunden und bei Meryl Streep für dies tolle darstellung einer noch tolleren persönlichkeit bedanken...r.i.p „Eiserne Lady“
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HellGreetings Mon, 08 Apr 2013 16:39:01 -0000
Antwort löschenSchnarch.
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dmtjdc Mon, 08 Apr 2013 17:38:56 -0000
Antwort löschenDanke für den radikalen Sozialabbau und den Wirschaftskrieg gegen die Armen und Schwachen, Iron Bit**.
the assassin 666 Mon, 08 Apr 2013 20:53:09 -0000
Antwort löschenund auch danke für den Bloody Sunday.
Das war eine knallharte Frau, für mich eine Tyrannin. Ich will niemand herziehen der heute verstorben ist aber menschlich gesehen war die furchtbar. Trotzdem R.I.P.
based_god Sat, 02 Feb 2013 13:36:18 -0000
Kommentar löschenSehr lehrreicher Film über die "Iron Lady" mit einer grandiosen Maryl Streep.
Ich persönlich kann nichts mit der Politik Thatchers anfangen. Ich verachte viele ihrer Entscheidungen und Anordnungen. Trotzdem ist "Die Eiserne Lady" meiner Meinung nach Pflichtprogramm. Der Aufstieg und letztendlich der Fall Thatchers wird während der vollen Laufzeit aus einer neutralen Sicht dargestellt. Die Handlungen sind dank grossartigen Schauspielerleistungen nachvollziehbar, was dem Film die wichtige authentische Note verleiht. Auch mit den Zeitsprüngen konnte ich gut leben. Sie machen den Film spannend und verdeutlichen einige Zusammenhänge.
Mir persönlich hat der Film gut gefallen, trotz der Wut, die sich mir während dem Film aufgestaut hat.
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claudia.weidauer.5 Thu, 10 Jan 2013 17:29:15 -0000
Kommentar löschenklasse film, es gab viel zu erfahren und vor allem zu erkennen.
der film zeigt sehr gut, wie sie war bzw. wie und warum sie so eisern wurde.
sehr empghelenswert.
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Honk12358 Sun, 30 Dec 2012 15:44:31 -0000
Kommentar löschenHabe mir mehr politischen Hintergrund versprochen.
Ansonsten sehr guter Film mit hervorragender Hauptrolle.
Streep spielt sehr gut, dennoch habe ich mich die ganze Zeit gefragt warum es dafür einen Oskar gab. Eine Szene jedoch hat mich überzeugt, dass der Oskar richtig vergeben wurde. Niemand sonst schafft es innerhalb weniger Sekunden nur mit seinen Gesichtsmuskeln einen so starken inneren Konflikt darzustellen wie Streep.
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kliensche Fri, 29 Mar 2013 00:26:16 -0000
Antwort löschenWelche Szene denn genau? :)
DieterSchmidt Sat, 29 Dec 2012 21:11:23 -0000
Kommentar löschenEin klarer Lieblingsfilm ist diese durch und durch bewegende Biographie einer Politikerin, die ihrer Zeit einfach nur voraus war. Zwar wird versäumt, auf die politischen Errungenschaften der Thatcher-Ära näher einzugehen, doch bringt uns der Film den Menschen Margaret dafür umso näher. Ein starker Film für eine starke Frau. Ich empfehle diesen Film sehr.
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Gogox Thu, 13 Dec 2012 18:51:57 -0000
Kommentar löschenWeil es eine Art Lebensdarstellung ist ist der Film vor allem positiv für Maggie.
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jacker Wed, 05 Dec 2012 10:44:18 -0000
Kommentar löschen"Die eiserne Lady" ist auf den ersten Blick nur ein Biopic über Margaret Thatcher - unter dieser sichtbaren Schale versteckt jedoch eine viel interessante und tiefgründigere Facette, nämlich ein feinfühliger Film über das Leben und den Umgang mit Demenz.
Splittet man diese zwei Ebenen gedanklich zu etwas einzelnem auf (was nur theoretisch funktioniert, denn die Erzählweise des Films wird stark durch den gesundheitlichen Zustand Thatcher's gelenkt), ist die Darstellung der Krankheit, ihrer Symptome und der Wellen die sie auf ihr Umfeld schlägt, wesentlich gelungener als die Biografie.
Das sehe ich so, denn aus eigener Erfahrung weiß ich wie es ist wenn bei älteren Menschen langsam erste Anzeichen solch einer Erkrankung auftreten, wenn das Umfeld noch hilflos mit verallgemeinerten Phrasen ('redet in letzter Zeit wirres Zeug') reagiert, sich fragt was mit dem Menschen passiert und man sich nur eine vage, sehr unkonkrete Vorstellung von den Vorgängen im Kopf der Person machen kann. Wenn Realität schwammig wird, Zeit relativ und die Ebenen verrrutschen, Erinnerungen Gegenwart werden, Bekannte Gesichter unbekannt, Erlebtes nicht mehr zugeordnet werden kann, ungewollt in einen neuen, selbstverständlichen Kontext gesetzt wird, die Wahrnehmung der Welt sich immer mehr verfremdet.
Genau diese Vorgänge sind es die Regisseurin Phyllida Lloyd und ihre Drehbuchautoren sich zu nutze machen um Thatcher's Geschichte zu erzählen, Vergangenes zu zeigen. Rückblenden springen nicht bloß an den Punkt ihrer Wahl, sondern finden in Thatcher's Kopf statt - unbewusst, denn der Schritt in einen anderen Raum, kann in ihrem Zustand schon den Schritt in eine andere Zeit bedeuten. Auf dieser Ebene funktioniert der Film äußerst stark, auch atmosphärisch wird das Auf und Ab der krankheit passig trist und ungeschönt eingefangen und durch Streep's enorm starke Darstellung mit unheimlicher Autehntizität versehen.
Wäre da nicht der unübersehbare Fakt, dass Thatcher eben nicht nur eine demenzkranke alte Frau, sondern auch eine der umstrittendsten, kaltherzigsten und unsozialsten Politiker/innen aller Zeiten ist. Dieser Aspekt wird in einer Weise schöngemalt, die rückwirkend kaum erträglich ist. Nicht in einer einzigen Einstellung kritisch, porträtiert Lloyd die 'eiserne Lady' als einen Menschen, der eben das nötigste getan hat und schlussendlich ja schließlich den Karren aus dem Dreck gezogen hat. Dass jede Politik Befüworter und Gegner hat akzeptiere ich, bei einer so sehr polarisierenden Person sehe ich Neutralität als die einzige gültige Form der Darstellung an und die ist hier nicht in einer Sekunde gegeben. Heroisch wird ihre Standhaftigkeit im Falklands-Krieg abgefeiert, immer wieder betont wie sehr sie das Land auf Vordermann gebracht hat, immer wieder hervorgehoben wie Lobenswert doch ihre Standhaftigkeit gewesen ist (die soweit ich weiß damals unzählige Menschen zunächst in Arbeitslosigkeit, Verschuldung und wahrscheinlich auch Suizid getrieben hat). Ich bin auf dem Gebiet zu unwissend um einzuschätzen ob ihre Politik dem Land langfristig gut getan hat (auch Experten streiten sich darüber), aber die negativen Aspekte ihrer Entscheidungen werden, gegenüber der Stilisierung ihrer Person zur großen Retterin, maximal angedeutet.
Insofern ist "Die Eiserne Lady" ein zweischneidiges Schwert, was in mir dennoch, da das Demenzthema ein sehr persönliches ist, einiges bewegen konnte, aus politischer Sicht aber total versagt und nahezu als anti-soziale Propaganda durchgehen könnte.
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daniel.helmer.7 Tue, 04 Dec 2012 16:17:42 -0000
Kommentar löschenDer Film stellt Thatchers Politik keineswegs positiv da. Die Einspieler waren laufend präsent. Nur zeigt der Film, in meinen Augen auch zurecht, dass auch Thatcher ein Mensch war, mit menschlichen Problemen, Sorgen und Erfahrungen. Sie wird hier nicht dämonisiert, aber eben auch nicht verherrlicht. Eine für mich äußerst interessante Darstellung einer Machtpolitikerin
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Oliver0403 Sat, 17 Nov 2012 03:34:07 -0000
Kommentar löschenBei allem Respekt und nichts gegen Meryl Streep, aber was bitte schön war denn das gewesen? Der Film steigt und fällt mir ihrer schauspielerischen Leistung, aber selbst damit ist der Film für meinen Geschmack bestenfalls Mittelmaß. Meryl hat ihren Oscar verdient, aber der Film selber ist ziemlich lasch.
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JoeKramer Mon, 12 Nov 2012 08:43:02 -0000
Kommentar löschenEigentlich nur sehenswert wegen der Maske und dem Spiel von M. Streep. Die Story lässt jegliche Betrachtung der Politik außer Acht. Es werden lediglich die Ereignisse dargestellt und nicht die Hintergründe. Auch der Charakter wird meiner Meinung nach in keinster Weise widergespiegelt.
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BrittaLeuchner Mon, 01 Oct 2012 23:00:39 -0000
Kommentar löschenSchade dass von vielen Kommentatoren die Politik einer Politikerin außer Acht gelassen wird, die hier genüsslich portraitiert und verharmlost wird. Dieser politischen Schreckschraube auch noch ein Denkmal zu setzen finde ich mehr als vergeudet. Seitwann leckt der Hofnarr dem König die Stiefel? Die Filmbranche sollte sich weder an Wahlen beteiligen noch Politikern ein Denkmal setzen, egal welcher Coleure. Polit-Satire etc. ok, aber keine Verherrlichung oder Verharmlosung. Egal wie pseudo ironisch oder zynisch.
(Achtung: unfaire und subjektive Vorab-Kritik!) Sie ist keine Jahrhundert-Politikerin, kein Kennedy, kein John Lennon, keine Joan Darc. Sie ist eine überschätzte konservative Schachtel, die knallhart gegen den Wiederstand in den Kolonien vorgegangen ist, machtgierig war und nun wie alle Menschen mit dem Alter zu kämpfen hat. Und? Ich bin ein großer Maryl Streep Fan aber werde diesen Film verweigern, denn er interessiert mich schon von der Synopsis und der Protagonistin her so viel wie die Biografie von Dieter Bohlen oder Helmut Kohl, oder welche Farbe das Toilettenpapier in der Eckkneipe hier unten hat. Nämlich garnicht. Ja das ist keine Filmkritik, es ist eine Flmidee-Kritik. Ja ich habe den Film NICHT gesehen, also nehmt mein Urteil nicht als Hinweis über die Filmqualitäten. Es ist eine demograficsh-esthätische Kritik darüber solch einen Film zu machen. Aber leider gibts dafür keine Sparte.
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patcharisma Sun, 07 Oct 2012 02:13:20 -0000
Antwort löschenDu solltest mal in einen Rechtschreib-Kurs.
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BrittaLeuchner Thu, 11 Oct 2012 17:40:52 -0000
Antwort löschenpatcharisma: Nichts für ungut, aber das heißt Rechtschreibkurs. ;-) ....
Nur weil es dir hier so wichtig ist ... :-)
Andy78 Sun, 24 Feb 2013 12:47:10 -0000
Antwort löschen:)...
patcharisma Thu, 20 Sep 2012 20:57:59 -0000
Kommentar löschen"The Iron Lady" empfinde ich schlicht als Wahnsinns-Kino - am ehesten parallel vergleichbar mit "Mommie Dearest", dem (völlig durchgeknallten) 82-er-Biopic über die Borderline-kranke Film-Diva Joan Crawford (mit Faye Dunaway damals). Nur schon ab der gesponnenen Grundidee, der schrägsten und schillerndsten Politikerin (aller Zeiten!) ein filmisches Denkmal zu setzen, gebührt glatte 10 Punkte. Das sorgfältig recherchierte Ganze ("With all due respect sir, I have done battle every single day of my life.") dann mit Meryl und Jim so genial zu besetzen kann man nicht genug loben, denn die beiden Oscar-Gewinner sind einfach unaustauschbar und unersetzlich für diese Rollenbilder. Neben der feinen Ausstattung, dem 80's-Zeitkolorit, den nachgenähten Kostümen (was für eine Arbeit!), der verblüffenden Maske (Motto: zu viel Haarspray schadet der Ozonschicht!) und der ganzen Detailsverliebtheit, haut das komplexe Drehbuch mit seinen ausschliesslich geschliffenen Dialog-Abfolgen aus den Socken. Die Art und Weise wie hier der Grundtenor der Schwerfälligkeit mit dem kauzigen und teilweise selbstentlarvenden Humor aufgefrischt wird, ist kolossal. Und hier kommt das Ganze auf den Punkt: Wie Meryl Streep die (immer pseudo-bedächtig tief gehaltene) Sprache des Torie-Albtraums in Blau - der Promoterin der freien Marktwirtschaft in ihrer grössten Kompromisslosigkeit der ganzen Weltgeschichte - spricht und intoniert, ist das unaussprechliche Glanzstück ihrer Karriere und das schreibt heute schon Film-Geschichte - nur einfach grossartig! Helen Mirren verkörperte Königin Elisabeth II vergleichsweise schon toll, aber Meryl zieht ihre Brit-Biopic-Rolle hinauf an den obersten Acting-Olymp. Es versteht sich von selbst, dass man den Film niemals synchronisiert sehen darf - das würde hier die ganze Miete vereiteln! Das durchdachte Editing mit den wohldosierten und unaufgesetzten Rückblenden, Original-TV-Einspielungen und etwas Punk im Soundtrack lässt einem in etwa so blass erstaunen, wie UK-Unterhaus-Parlamentarier selbst aussehen. Alles wirkt unglaublich authenthisch, auch weil sich die Regisseurin nicht dazu verleiten liess, "Lady" Margaret einfach zur Karikatur zu degradieren. Gerade die Bilder ihrer Vereinsamung im Alter und der zunehmenden Alzheimer-Erkrankung zeigen in aller Härte, dass kein einziger und noch so (ehemalig) berühmter Mensch gegen irgendwas gefeit ist.
PS, auch noch wissenswert: Bis 1979 war Homosexualität in England strikt verboten, dann wurde sie mit dem Haken des Clause 28 unter Maggie "legalisiert". Das hiess im Klartext: Ab dann ging die kriminalisierte Hatz auf Schwule erst richtig los, weil das Schutzalter auf lächerliche hohe 21 Jahre angesetzt wurde.
Fazit: "The Iron Lady" ist eine unglaublich faszinierende Geschichtslektion und ein Schauspielkino auf einem Niveau, dass schlicht nicht mehr zu toppen ist - darum gibt's von mir (wiedermal) wohlverdiente ten Points!
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Ripley1 Fri, 21 Sep 2012 05:31:04 -0000
Antwort löschenBin skeptisch aufgrund der vielen eher verhaltenen Kritiken. Setze ihn aber doch mal auf die Merkliste...
Markbln Fri, 21 Sep 2012 06:39:54 -0000
Antwort löschenStimme dir völlig zu, was Meryl Streeps Glanzleistung betrifft. Die meisten hier schein ihn auf deutsch gesehen zu haben, sonst würden sie nicht so einen Unsinn über ihre Leistung schreiben. Ihr Akzent und ihr Spiel ist umwerfend. Das Drehbuch leider nicht.
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based_god Sun, 06 Jan 2013 21:52:41 -0000
Antwort löschenWoah sprichst mir aus der seele... Was für ein machwerk über den albtraum in blau...;) worte meinerseits kommen die tage auch noch. Muss agressionen abbauen gehen...
patcharisma Sun, 06 Jan 2013 21:54:55 -0000
Antwort löschenThank you, Baby... :-)
marcowski Thu, 13 Sep 2012 21:03:39 -0000
Kommentar löschenEindrucksvolle und bewegende Biographie einer eigensinnigen Politikerin - großartig verkörpert durch Meryl Streep.
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Martyman Sun, 26 Aug 2012 20:45:25 -0000
Kommentar löschenNachdem wir das Thema im Englischunterricht bearbeitet hatten, wurde mir "Die eiserne Lady" ans Herz gelegt - und genau dort ist dieser Film auch angekommen! Es ist sicher kein reiner Unterhaltungsfilm, und das muss ein Film ja auch nicht immer sein, das beweist "Die Eiserne Lady" sicherlich. Hier werden tiefe Einblicke in das Leben von Margaret Thatcher gezeigt und man wird wirklich berührt von diesem Werk. In aller Munde ist Meryl Streep und dem kann ich mich nur anschließen - wenn jemand ein würdiger Oscar-Preisträger ist, dann diese unglaubliche Frau! So bemerkenswert habe ich noch keine vor ihr spielen sehen, was für eine Leistung! Ihr Filmehemann Jim Broadbent zeigt ebenfalls, was er draufhat und besonders gut hat mir auch die wunderschöne Filmmusik von Thomas Newman gefallen. "Die Eiserne Lady" ist ein absolutes Muss - nicht nur für Geschichtsfans! Dieser Film berührt zutiefst und ist sehr bewegend. Es ist ein Film, den man sich nicht einfach mal eben anschaut, sondern auf den man sich einlassen muss. Tut man dies, sieht man ein ausgezeichnetes Werk über eine bedeutende britische Persönlichkeit, das zum Nachdenken anregt.
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kabigo Thu, 02 Aug 2012 17:30:46 -0000
Kommentar löschenStreep ist genial, aber ansonsten ist der Film zäh erzählt
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mariega Mon, 30 Jul 2012 21:23:38 -0000
Kommentar löschenJe suis dans l'impossibilité de regarder ce film jusqu'à la fin malgré la brillante interprétation de Mme Streep car je déteste trop Mme Thatcher (sans doute trop influencée par la chanson de Renaud ... "à part peut-être Mme Thatcher" et par son surnom français : "Mme Paschère" ;) ....eh oui, des vieilles rancoeurs qui datent encore de la Guerre de Cent Ans!)
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mariega Wed, 01 Aug 2012 21:28:54 -0000
Antwort löschenZut, on vient de me dire que je devais absolument regarder la fin car Meryl Streep est vraiment grandiose!
HopeWithinChaos Wed, 25 Jul 2012 20:14:48 -0000
Kommentar löschenDieser Film wäre die Gelegenheit gewesen, die desaströse Politik Thatcher´s, unter der Großbritannien bis heute zu leiden hat, aufzuarbeiten.
Unglücklicherweise erhält man nichts weiter als das Portrait einer alten, verwirrten, in Erinnerungen schwelgenden Frau.
Die wichtigsten Passagen in Thatcher´s politischer Laufbahn werden im Schnelldurchlauf abgearbeitet. Hintergründe und Folgen Ihrer Politik werden bestenfalls kurz angerissen.
Für politisch weniger informierte und interessierte Menschen mag dies ausreichen.
Für mich ist es unterm Strich zu wenig.
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jlorenz1 Mon, 23 Jul 2012 10:20:04 -0000
Kommentar löschen"Die Eiserne Lady" ist ein in grossen Teilen missgeglücktes Konstrukt, das letztlich an der Oberfläche haftet. Es bedient sich der klassischen Flash-Rückblenden. Diese Rückblenden werden aber den komplexen politischen Feldern Thatchers aber kaum gerecht.
Dieser Filmkonstrukt bemüht sich in der Spiegelung mächtige Premierministerin ohne familiären Hintergrund, ohnmächtige, alternde Dame mit familiären Hintergrund der Person Thatchers nahe zu zu kommen und scheitert dabei grandios.
Um nicht völlig einseitig den politischen Ansichten Thatchers und ihrer Darstellung ausgesetzt zu sein, wird ihr ihr eigener Mann als politischer Weggefährten, Callaghan als politischen Oppositionsführer und der Mob der Strasse entgegen gestellt. Unfreiwillig erzeugt der Film damit eine Schieflage in der Gesamtdarstellung.
Angesichts der Gedrängheit und Dichte in der Darstellung der Ereignisse hält sich der Film erstaunlich lange damit auf den Falklandkrieg und die Clownseite ihres Mannes darzustellen. Ersteres sollte wohl für die ansonsten fehlende "Action" sorgen. Zweiteres sollte wohl für die ansonsten fehlende Charaktersierung ihres Mannes stehen. Beides ist höchst unvollkommen.
Summa summarum. Der Film will viel und bringt zu wenig zustande. Vieles ist einfach zu kaleidoskopartig zusammengestellt. Regisseurin Phyllida Lloyd hat sich einer höchst interessanten, aber höchst komplexen Herausforderung gestellt, an der sie letztlich gescheitert ist. Sie bemüht sich mit den klassischen Mitteln dem Stoff beizukommen. Sie ist aber damit überfordert. Vieles ist nicht zu Ende gedacht. Zu oft ist der politische Blickwinkel unzulässig verkürzt, ja fast schon scheuklappenmäßig. Da wo Konflikte geschildert werden, erreichen sie kaum die Tiefe ihrer politischen Dimension.
Der Film gewinnt einzig und allein durch die herausragende schauspielerische Leistung Meryl Streep und die handwerkliche Leistung der Maskenbildner einen Hauch von Authenzität ohne die der Film völlig verloren wäre.
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